DE3920361C2 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B15/00—Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
- E05B15/14—Tumblers
- E05B15/143—Tumblers elastic, e.g. formed by a spring
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/0017—Locks with sliding bolt without provision for latching
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B15/00—Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
- E05B15/16—Use of special materials for parts of locks
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- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/04—Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings
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Description
Die Erfindung betrifft ein Möbelschloß mit einem Schloßgehäuse,
das einen Boden und vier Seitenwände aufweist und mittels einer
Deckplatte verschließbar ist und in dem ein Riegel mittels eines
Schlüssels mit Bart verstellbar und mittels einer federnden
Zuhaltung mit Verriegelungsansatz in der Schließ- und
Öffnungsstellung festlegbar ist, wobei der Verriegelungsansatz
der zwischen dem Riegel und der Deckplatte verstellbaren Zuhaltung
mit dem Riegel in Eingriff kommt und wobei die Zuhaltung sich
mit den konvexen Seiten gebogener Stützfedern an dem Schloßgehäuse
abstützt.
Ein Möbelschloß dieser Art ist durch die DE 28 49 289 A1 bekannt.
Bei diesem bekannten Möbelschloß übergreift die Zuhaltung
praktisch den gesamten Riegel und bildet mit einer Öffnung um
die Schlüsselaufnahme eine Steuerkurve, an der der Bart des
Schlüssels beim Verstellen des Riegels aus der Schließ- in die
Öffnungsstellung und umgekehrt angreift und die Zuhaltung
auslenkt, um den Eingriff des Verriegelungsansatzes am Riegel
aufzuheben bzw. wieder herzustellen. Der Verriegelungsansatz
der Zuhaltung und das Gegenstück am Riegel einerseits und die
federnden Abschnitte der Zuhaltung andererseits sind dabei auf
verschiedenen Seiten der Schlüsselaufnahme angeordnet, wodurch
ein sicherer Eingriff des Verriegelungsansatzes am Riegel
insbesondere unter Belastung und der dabei auftretenden Verkantung
nicht immer gewährleistet ist. Auch ist die Zuhaltung, um die
erforderliche Führung zu erreichen, relativ großflächig und
aufwendig ausgebildet.
Aus der CH-PS 4 11 611 ist ein Möbelschlopß mit einer U-förmigen
Zuhaltung bekannt, die über eine Führungsplatte verstellt wird
und zusammen mit dieser die Arretierung der Schließ- und
Öffnungsstellung des Riegels übernimmt. Die Seitenschenkel der
Zuhaltung tragen an der Unterseite Verriegelungsansätze, die
mit der Führungsplatte und darüber mit dem Riegel
zusammenarbeiten. Dieses Möbelschloß hat einen erhöhten
Teileaufwand und eine eindeutige Arretierung der Schließ- und
Öffnungsstellung des Riegels ist nur in Verbindung mit der
Führungsplatte möglich.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Möbelschloß der eingangs
erwähnten Art zu schaffen, bei dem die Zuhaltung einfach
ausgebildet ist und die Schließ- und Öffnungsstellung sicher
arretiert wird.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die
Stützfedern als Stützschenkel an einem Quersteg angeformt sind,
daß die Zuhaltung mit dem Quersteg eine parallel zur
Verstellrichtung verlaufende Seite des Riegels übergreift und
die Stützschenkel zu der benachbarten parallelen Seitenwand des
Schloßgehäuses zeigen, daß die Stützschenkel in Richtung zum
Boden des Schloßgehäuses abgebogen sind und sich mit ihren
Stirnseiten am Boden und mit ihren konvexen Seiten parallel zur
Verstellrichtung des Riegels am Schloßgehäuse abstützen, daß
der Quersteg an den senkrecht zur Verstellrichtung des Riegels
verlaufenden Längsseitenwänden des Schloßgehäuses anliegend
verstellbar geführt ist, und daß der Quersteg der Zuhaltung auf
der dem Riegel zugekehrten Unterseite den Verriegelungsansatz
und der Riegel auf der der Deckplatte zugekehrten Oberseite
Verrieglungsaufnahmen tragen.
Die Anordnung des Verriegelungsansatzes und der schenkelförmigen
Stützfedern auf derselben Seite der Schlüsselaufnahme führt dazu,
daß bei Verkantung von Riegel oder Zuhaltung, wie sie unter
Belastung des Sperrmechanismus häufig auftritt, die Sollstellungen
vom Verriegelungsansatz und Gegenstück am Riegel kaum verlassen
werden. Die Arretierung zwischen dem Verriegelungsansatz der
Zuhaltung und den Verriegelungsaufnahmen am Riegel wird dadurch
absolut eindeutig und betriebssicher. Zudem ergibt sich eine
sehr einfache Gestaltung der Zuhaltung. Da die Zuhaltung nur
den seitlichen Bereich des Riegels übergreift, kann der Quersteg
zumindest teilweise in die Dicke des Riegels integriert werden,
so daß die Zuhaltung die Bauhöhe des Möbelschlosses nicht mehr
beeinflußt.
Bei der Auslenkung der Zuhaltung legen sich die Stützfedern mit
ihren konvexen Seiten mehr und mehr an der zugekehrten, zur
Verstellrichtung des Riegels parallelen Seitenwand des
Schloßgehäuses und an die Deckplatte an, wodurch die federnde
Länge der Stützfedern mit zunehmender Auslenkung abnimmt. Dies
führt zu einem überproportionalen Ansteigen der Rückstellkraft
und nach der Freigabe der Zuhaltung durch den Bart des Schlüssels
zu einer eindeutigen Rückstellung der Zuhaltung in die
Verriegelungsstellungen.
Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Riegel
für ein rechts und links anschlagbares Möbelschloß auf beiden
zur Verstellrichtung parallelen Seiten jeweils zwei
Verriegelungsaufnahmen trägt und daß die Zuhaltung wahlweise
an der einen oder anderen parallelen Seitenwand des Schloßgehäuses
abgestützt ist.
Die Zuhaltung wird vorteilhafterweise aus einem elastischen
Kunststoff hergestellt, wozu sich das
Kunststoff-Spritzgießverfahren besonders eignet, das zu einem
kostengünstigen Teil führt.
Eine kontinuierliche Auslenkbewegung der Zuhaltung beim Verdrehen
des Schlüssels wird dadurch erreicht, daß der Quersteg der
Zuhaltung auf der den Stützfedern abgekehrten Seite mit einer
mittigen, auf die Schwenkbewegung des Bartes des Schlüssels
abgestimmten Steuerkurve versehen ist.
Die Auslenkbewegung der Zuhaltung wird dadurch ermöglicht, daß
der Riegel auf seiner Oberseite beidseitig mit dem Bart des
Schlüssels zusammenarbeitende Betätigungsabschnitte aufweist,
und daß die Zuhaltung in den Verriegelungsstellungen mit dem
Quersteg die Betätigungsabschnitte zumindest teilweise überdeckt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Riegel
auf seiner Oberseite Vorsprünge aufweist, die die Rückstellung
der Zuhaltung in die Verriegelungsstellungen begrenzen.
Die Erfindung wird anhand von in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt entlang der Linie I-I gemäß Fig. 2,
Fig. 2 eine Stirnansicht eines Möbelschlosses ohne
Deckplatte, wobei der Riegel in das Schloßgehäuse
eingefahren ist,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III nach Fig. 4,
Fig. 4 das in Fig. 2 dargestellte Möbelschloß, wobei der
Riegel teilweise aus dem Schloßgehäuse ausgefahren
ist,
Fig. 5 das in Fig. 2 dargestellte Möbelschloß mit einem
voll aus dem Schloßgehäuse ausgefahrenen Riegel,
Fig. 6 eine Deckplatte in Draufsicht,
Fig. 7 eine weitere Deckplatte in Draufsicht,
Fig. 8 die Rückseite eines Riegels,
Fig. 9 eine Draufsicht auf den in Fig. 8 dargestellten
Riegel,
Fig. 10 eine Zuhaltung in perspektivischer
Seitenansicht,
Fig. 11 eine Seitenansicht der Zuhaltung nach Fig.
12 in Richtung des Pfeiles XI, und
Fig. 12 eine Draufsicht der Zuhaltung nach Fig. 11
in Richtung des Pfeiles XII.
In den Fig. 1 bis 5 ist ein Möbelschloß mit einem eine
Deckplatte 63 mit einem Schlüsselloch aufweisenden
Schloßgehäuse 10 dargestellt, das einen Boden und vier Seitenwände (Schmalseitenwände 104 und 106
bzw. Längsseitenwände 100 und 102) aufweist und in dem eine Zuhaltung 8 sowie
ein Riegel 36 mit Betätigungsabschnitten 24 und 25 bzw.
6 und 33, die mit dem Bart 28 eines Schlüssels 51
zusammenarbeiten, verstellbar angeordnet sind. Die mit Bezug
auf eine in Bewegungsrichtung 43 des Riegels 36 sich
erstreckende Achse 42 gegenüberliegenden Betätigungsabschnitte
24 und 25 bzw. 6 und 33 besitzen gleichen Abstand von der
Achse 42. Der Bart 28 des zwei verschiedene Steckpositionen
einnehmenden Schlüssels 51 arbeitet mit dem einen
Betätigungsabschnitt 6 und 33 bei links angeschlagenem
Möbelschloß und mit dem anderen Betätigungsabschnitt 24
und 25 bei rechts angeschlagenem Möbelschloß zusammen.
Zapfen 30 bzw. 34 des Schloßgehäuses 10 nehmen den
als Hohlschlüssel ausgebildeten Schlüssel 51 auf, da sie
koaxial zu dem Rohr des Hohlschlüssels verlaufen. Der Riegel
36 besitzt zwei in Bewegungsrichtung 43 sich erstreckende
Schlitze 29 und 31, die mit Bezug auf die Achse 42
spiegelbildlich ausgebildet sind und die vom Zapfen 30 bzw.
34 durchquert sind. Der Abstand des ersten Schlitzes 29
von dem Betätigungsabschnitt 24 und 25 entspricht dem Abstand
des zweiten Schlitzes 31 von dem Betätigungsabschnitt 6
und 33.
Ferner lassen die Figuren erkennen, daß das Schloßgehäuse 10
zur Befestigung angeformte Laschen 11 und 12 mit Bohrungen
13 und 14 aufweist. Im übrigen ist das Schloßgehäuse 10
als quaderförmiger Hohlkörper ausgebildet, der durch die
rechteckförmige Deckplatte 63 (vgl. Fig. 6 und 7)
verschließbar ist.
In den Fig. 1 und 2 befindet sich der Bart 28 in Berührung
mit dem Betätigungsabschnitt 24. Wird nun der Schlüssel
51, dessen Längsmittelachse 1 identisch ist mit der
Längsmittelachse des Zapfens 30, gegen den Uhrzeigersinn
(in Fig. 2 nach links) verdreht, dann kommt der Bart 28
mit dem Betätigungsabschnitt 25 in Berührung und schiebt
den Riegel 36 in Richtung des Doppelpfeiles 43 nach links, so
daß der Bart 28 und der Riegel 36 die in Fig. 4 dargestellten
Positionen einnehmen. Beim weiteren Verdrehen des Schlüssels
51 nimmt der Riegel 36 die in Fig. 5 dargestellte Position
ein.
Um innerhalb des Möbelschlosses eine Verriegelungsstellung
des Riegels 36 zu erreichen, weist die im wesentlichen
U-förmige Zuhaltung auf der Unterseite einen Verriegelungsansatz
88 auf, der mit Verriegelungsaufnahmen 90 und 91 auf der
Oberseite des Riegels 36 zusammenarbeitet.
Die Zuhaltung 8 besteht aus einem Quersteg 21, an dem sich
zwei Stützfedern 22 und 23 als Stützschenkel anschließen. Der Quersteg 21
der aus einem elastisch verformbaren Werkstoff bestehenden
Zuhaltung 8 ist in Richtung der Achse 40 verstellbar. Den
Stützfedern 22 und 23 abgekehrt trägt der Quersteg 21 eine
Steuerkurve 7, die an die Schwenkbewegung des Bartes 28
des Schlüssels 51 angepaßt ist, um eine gleichförmige
Auslenkbewegung der Zuhaltung 8 zu erreichen.
Eine weitere Aufgabe der Steuerkurve ist es, den Auslenkweg
des Quersteges 21 so zu bemessen, daß der Verriegelungsansatz
88 des Quersteges 21 aus den Verriegelungsaufnahmen 90 und
91 bewegt wird und wieder in diese zurückgestellt wird (vgl.
Fig. 3 und 4).
Der eben beschriebene Vorgang gilt auch dann, wenn das
Möbelschloß in seiner anderen Anschlagart verwendet wird.
Dann arbeitet der Bart 28 mit den Betätigungsabschnitten
6 und 33 sowie mit einer Zuhaltung 8 zusammen, deren
Stützfedern 22 und 23 sich nicht an der parallel zur Verstellrichtung des Riegels 36 gerichteten Schmalseitenwand
104, sondern an der nun zugekehrten anderen parallelen Schmalseitenwand 106 abstützen. Der
Riegel 36 besitzt eine mittige Vertiefung 35 sowie als Anschläge wirkende angeformte
Vorsprünge 26 und 27, an denen sich die in
Verriegelungsstellung befindliche Zuhaltung 8 abstützen
kann.
Das Möbelschloß ist auch zum Betätigen von zwei in Richtung
der Achse 40 und quer zum Riegel 35 verlaufenden Dreh- oder
Schubstangen, die hier nicht dargestellt sind, ausbildbar.
Daher sind in den Schmalseitenwänden 104 und 106 des
Schloßgehäuses 10 zwei Öffnungen 60 ausgebildet, in denen
jeweils ein vom Riegel 36 betätigbarer, um die Achse 40
verdrehbarer und mit den Drehstangen unverdrehbar verbindbarer
Drehkörper 4 angeordnet ist. Im Bereich der Öffnungen 60
ist im Schloßgehäuse 10 jeweils ein Käfig 17 und 18 für
den Drehkörper 4 ausgebildet.
Der Drehkörper 4 ist etwa zylinderförmig und besitzt einen
zur Achse 40 seitlich versetzten Zapfen 39, der in dem
zwischen den Stegen 81 und 83 ausgebildeten Einschnitt 96
des Riegels 36 gelagert ist (Fig. 8). Der Drehkörper 4 besitzt
eine Ausnehmung 15 bzw. 16, in die das Ende der Drehstange
einsteckbar und mit dem Drehkörper unverdrehbar verbindbar
ist. Um die Deckplatte 63 mit dem Schloßgehäuse 10 verbinden
zu können, sind in den Käfigen 17 und 18 Bohrungen 19 und
20 mit Gewinde vorgesehen.
Anstatt der Zapfen 30 und 34 für den Schlüssel 51 wäre es
auch möglich, in deren Bereich Vertiefungen oder Bohrungen
auszubilden, so daß das Möbelschloß auch mit einem
Vollschlüssel betätigbar wäre. Das im Bereich des Bartes
28 angeordnete Ende des Vollschlüssels wäre dann in der
Vertiefung oder Bohrung drehbar gelagert. Der Schlüssel
51 wäre dann insgesamt an zwei Stellen gelagert: zum einen
im Schlüsselloch 70 der Deckplatte 63 und zum anderen in
der Vertiefung oder Bohrung im Boden des Schloßgehäuses
10. Beim Ausführungsbeispiel wird jedoch ein Hohlschlüssel
mit einer koaxialen Bohrung 52 verwendet, in die der Zapfen
30 einführbar ist. Um eine gute Führung des Riegels 36 im
Schloßgehäuse 10 zu gewährleisten, sind in Achsrichtung
42 verlaufende Stege vorgesehen, die am Schloßgehäuse 10
und/oder am Riegel 36 angeformt sind.
Die in Fig. 6 dargestellte Deckplatte 63 ist eine
rechteckförmige Platte mit zwei Bohrungen 75 und 76 für
nicht dargestellte Schrauben, die in die Bohrungen 19 und
20 (vgl. Fig. 2) der Käfige 17 und 18 einschraubbar sind.
Das Schlüsselloch 70 besitzt einen kreisrunden Abschnitt
73, der auf den Außendurchmesser des Schlüssels 51 angepaßt
ist. Für den Bart 28 ist ein Einschnitt 72 vorgesehen.
Die in Fig. 7 dargestellte Deckplatte 63 weist ein
Schlüsselloch 71 auf, dessen Innenumriß im wesentlichen
die Form einer 8 besitzt. Es sind zwei kreisrunde Abschnitte
73 und 74 vorgesehen, die durch einen Schlitz 72 verbindbar
sind. Eine solche Abdeckung ist für ein Möbelschloß
verwendbar, das sowohl links, als auch rechts anschlagbar
ist.
Die Fig. 8 und 9 lassen einen Riegel 36 mit zwei Schlitzen
29 und 31 erkennen. Auf der Rückseite (Fig. 8) besitzt der
Riegel Stege 81 und 82 bzw. 84 und 85 zwischen denen ein
Einschnitt 95 bzw. 96 für den Zapfen 39 des Drehkörpers
4 ausgebildet ist. Der Zapfen 39 wird daher durch die
einander zugekehrten Stirnseiten der Stege mitgenommen,
wenn der Riegel 36 in Richtung des Doppelpfeiles 43 bewegt
wird. Unterhalb bzw. oberhalb der Stege und zu den Schlitzen
29 und 31 versetzt, sind Nuten 83 und 86 für Stege des
Schloßgehäuses vorgesehen, die zur Führung des Riegels
innerhalb des Schloßgehäuses dienen. Auf der Oberseite des
Riegels 36 (Fig. 9) sind die Betätigungsabschnitte 24 und
25 bzw. 6 und 33 angeformt, die zum einen mit dem Bart 28
des Schlüssels 51 und zum anderen mit dem Verriegelungsansatz
88 der Zuhaltung 8 zusammenarbeiten. Der Verriegelungsansatz
88 befindet sich je nach Anschlagart und Schließ- oder
Öffnungsstellung im zusammengebauten Zustand des
Möbelschlosses entweder in der Verriegelungsaufnahme 90
bzw. 93 oder in der Verriegelungsaufnahme 91 bzw. 92, wobei
der Verriegelungsansatz 88 jeweils eine Verschiebung des
Riegels 36 in Richtung des Doppelpfeiles 43 verhindert.
Die Ent- bzw. Verriegelung des Riegels 36 erfolgt durch
den Bart 28 des Schlüssels 51, und zwar während des Verdrehens
des Schlüssels, wobei der Quersteg 21 der Zuhaltung 8 in
Richtung zur Schmalseitenwand 104 bzw. 106 und quer zur
Bewegungsrichtung 43 des Riegels 36 verstellt wird. Dabei
kommt der Verriegelungsansatz 88 außer Eingriff mit der
Verriegelungsaufnahme 90 bzw. 93 oder 91 bzw. 92. Die
Zuhaltung 8 ist dabei zwischen dem Riegel 36 und der
Deckplatte 63 sowie an den Längsseitenwänden 100 und 102
des Schloßgehäuses 10 anliegend verstellbar geführt.
Gleichzeitig wird hierbei auch der Riegel 36 in Richtung
des Doppelpfeiles 43 bewegt, so daß der Verriegelungsansatz
88 vom Bereich 91 bzw. 93 in den Bereich 90 bzw. 92 oder
umgekehrt gelangen kann. Hat der Riegel 36 seine neue Position
erreicht, wird die Zuhaltung 8 aufgrund der aufgebauten
Rückstellkraft zurückgestellt, wobei der Verriegelungsansatz
88 wieder zur Mittelachse 42 hin verstellt wird, um den
Riegel 36 wieder zu arretieren.
Beim Betätigen der Zuhaltung 8 wird der Quersteg 21 senkrecht
zur Verstellrichtung des Riegels 36 verstellt, was zu einer
besseren Arretierung des Riegels 36 führt. Dabei werden
nicht nur der Quersteg 21 mit seinen Enden an den
Längsseitenwänden 100 und 102 des Schloßgehäuses 10, sondern
auch die Stützfedern 22 und 23 verstellbar geführt. Die
Stützfedern 22 und 23 stützen sich zudem auf dem Boden und
der zugekehrten Schmalseitenwand 104 bzw. 106 des
Schloßgehäuses 10 ab. Eine weitere Führung der Zuhaltung
erfolgt zwischen dem Riegel 36 und der Deckplatte 63.
Wird nun die Zuhaltung 8 betätigt, dann erhöht sich die
Rückstellkraft in den Stützfedern 22 und 23 überproportional
zum Verstellweg der Zuhaltung 8, da die Endabschnitte der
Stützfedern 22 und 23 sich mehr und mehr an der
Schmalseitenwand 104 bzw. 106 des Schloßgehäuses 10 abstützen.
Die federnde Länge der Stützfedern 22 und 23 wird immer
kürzer, so daß mehr Kraft aufgewendet werden muß, um die
Zuhaltung 8 weiter zu verstellen. Somit ergibt sich ein
nichtlinearer Druckzuwachs auf die Zuhaltung 8. Aufgrund
der Steuerkurve 7 (Ausbuchtung) ist nur ein sehr kurzer
Führungsabschnitt an der Gehäusewand erforderlich.
Schließlich ist noch von Bedeutung, daß durch die
erfindungsgemäßen Maßnahmen ein leichtes und schnelles
Montieren der Zuhaltung 8 und Umrüsten des Möbelschlosses
auf die andere Anschlagart möglich ist. Die Zuhaltung 8
ist zudem platzsparend einbringbar, da sie dazu die im
Schloßgehäuse 10 noch vorhandenen Freiräume ausnützt.
Claims (6)
1. Möbelschloß mit einem Schloßgehäuse, das einen Boden und
vier Seitenwände aufweist und mittels einer Deckplatte
verschließbar ist und in dem ein Riegel mittels eines
Schlüssels mit Bart verstellbar und mittels einer federnden
Zuhaltung mit Verriegelungsansatz in der Schließ- und
Öffnungsstellung festlegbar ist, wobei der
Verriegelungsansatz der zwischen dem Riegel und der
Deckplatte verstellbaren Zuhaltung mit dem Riegel in Eingriff
kommt und wobei die Zuhaltung sich mit den konvexen Seiten
gebogener Stützfedern an dem Schloßgehäuse abstützt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützfedern (22, 23) als Stützschenkel an einem Quersteg (21) angeformt sind,
daß die Zuhaltung (8) mit dem Quersteg (21) eine parallel zur Verstellrichtung verlaufende Seite des Riegels (36) übergreift und die Stützschenkel (22, 23) zu der zugekehrten parallelen Seitenwand (104, 106) des Schloßgehäuses (10) gerichtet sind,
daß die Stützschenkel (22, 23) in Richtung zum Boden des Schloßgehäuses (10) abgebogen sind und mit ihren Stirnseiten am Boden und mit ihren konvexen Seiten an dieser zugekehrten parallelen Seitenwand (104, 106) und der Deckplatte (63) abgestützt sind,
daß der Quersteg (21) an den senkrecht zur Verstellrichtung des Riegels verlaufenden Längsseitenwänden (100, 102) des Schloßgehäuses (10) anliegend verstellbar geführt ist, und daß der Quersteg (21) der Zuhaltung (8) auf der dem Riegel (36) zugekehrten Unterseite den Verriegelungsansatz (88) und der Riegel (36) auf der Deckplatte (63) zugekehrten Oberseite Verriegelungsaufnahmen (90, 91) tragen.
daß die Stützfedern (22, 23) als Stützschenkel an einem Quersteg (21) angeformt sind,
daß die Zuhaltung (8) mit dem Quersteg (21) eine parallel zur Verstellrichtung verlaufende Seite des Riegels (36) übergreift und die Stützschenkel (22, 23) zu der zugekehrten parallelen Seitenwand (104, 106) des Schloßgehäuses (10) gerichtet sind,
daß die Stützschenkel (22, 23) in Richtung zum Boden des Schloßgehäuses (10) abgebogen sind und mit ihren Stirnseiten am Boden und mit ihren konvexen Seiten an dieser zugekehrten parallelen Seitenwand (104, 106) und der Deckplatte (63) abgestützt sind,
daß der Quersteg (21) an den senkrecht zur Verstellrichtung des Riegels verlaufenden Längsseitenwänden (100, 102) des Schloßgehäuses (10) anliegend verstellbar geführt ist, und daß der Quersteg (21) der Zuhaltung (8) auf der dem Riegel (36) zugekehrten Unterseite den Verriegelungsansatz (88) und der Riegel (36) auf der Deckplatte (63) zugekehrten Oberseite Verriegelungsaufnahmen (90, 91) tragen.
2. Möbelschloß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegel (36) für ein rechts und links anschlagbares Möbelschloß auf beiden zur Verstellrichtung parallelen Seiten jeweils zwei Verriegelungsaufnahmen (90, 91 bzw. 92, 93) trägt, und
daß die Zuhaltung (8) wahlweise an der einen oder anderen parallelen Seitenwand (104 bzw. 106) des Schloßgehäuses (10) abgestützt ist.
daß der Riegel (36) für ein rechts und links anschlagbares Möbelschloß auf beiden zur Verstellrichtung parallelen Seiten jeweils zwei Verriegelungsaufnahmen (90, 91 bzw. 92, 93) trägt, und
daß die Zuhaltung (8) wahlweise an der einen oder anderen parallelen Seitenwand (104 bzw. 106) des Schloßgehäuses (10) abgestützt ist.
3. Möbelschloß nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuhaltung (8) aus elastischem Kunststoff hergestellt
ist.
4. Möbelschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Quersteg (21) der Zuhaltung (8) auf der den
Stützfedern (22, 23) abgekehrten Seite mit einer mittigen,
auf die Schwenkbewegung des Bartes (28) des Schlüssels (51)
abgestimmten Steuerkurve (7) versehen ist.
5. Möbelschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegel (36) auf seiner Oberseite beidseitig mit dem Bart (28) des Schlüssels (51) zusammenarbeitende Betätigungsabschnitte (24, 25; 6, 33) aufweist, und
daß die Zuhaltung (8) in den Verriegelungsstellungen mit dem Quersteg (21) die Betätigungsabschnitte (24, 25 bzw. 6, 33) zumindest teilweise überdeckt.
daß der Riegel (36) auf seiner Oberseite beidseitig mit dem Bart (28) des Schlüssels (51) zusammenarbeitende Betätigungsabschnitte (24, 25; 6, 33) aufweist, und
daß die Zuhaltung (8) in den Verriegelungsstellungen mit dem Quersteg (21) die Betätigungsabschnitte (24, 25 bzw. 6, 33) zumindest teilweise überdeckt.
6. Möbelschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegel (36) auf seiner Oberseite Anschläge (26, 27)
aufweist, die die Rückstellung der Zuhaltung (8) in die
Verriegelungsstellungen begrenzen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3920361A DE3920361A1 (de) | 1989-06-22 | 1989-06-22 | Moebelschloss mit riegel und zuhaltung |
| IT02067890A IT1248874B (it) | 1989-06-22 | 1990-06-19 | Serratura per mobili con chiavistello e meccanismo di ritenuta |
| ES9001721A ES2024876A6 (es) | 1989-06-22 | 1990-06-21 | Cerradura de mueble con una caja de cerradura en forma de paralelepipedo. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3920361A DE3920361A1 (de) | 1989-06-22 | 1989-06-22 | Moebelschloss mit riegel und zuhaltung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3920361A1 DE3920361A1 (de) | 1991-01-10 |
| DE3920361C2 true DE3920361C2 (de) | 1992-05-27 |
Family
ID=6383265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3920361A Granted DE3920361A1 (de) | 1989-06-22 | 1989-06-22 | Moebelschloss mit riegel und zuhaltung |
Country Status (3)
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|---|---|
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| ES (1) | ES2024876A6 (de) |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19621619A1 (de) * | 1995-11-10 | 1997-11-20 | Simon Karl Gmbh & Co Kg | Türschloß |
| DE102004006608B3 (de) * | 2004-02-11 | 2005-10-20 | Jul Niederdrenk Gmbh & Co Kg | Möbelschloss |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH411611A (de) * | 1964-03-24 | 1966-04-15 | Schlossfabrik Heusser | Riegelschloss für Schranktüren |
| FR1510350A (fr) * | 1967-02-03 | 1968-01-19 | Metropolitan Plastics Ltd | Serrure à pêne dormant |
| DE2849289A1 (de) * | 1978-11-14 | 1980-05-29 | Weber & Co | Moebelschloss |
| DE8400959U1 (de) * | 1984-01-14 | 1984-04-19 | Huwil-Werke GmbH Möbelschloß- und Beschlagfabriken, 5207 Ruppichteroth | Moebelschloss, insbesondere drehstangenschloss, mit schliesszylinder |
-
1989
- 1989-06-22 DE DE3920361A patent/DE3920361A1/de active Granted
-
1990
- 1990-06-19 IT IT02067890A patent/IT1248874B/it active IP Right Grant
- 1990-06-21 ES ES9001721A patent/ES2024876A6/es not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19621619A1 (de) * | 1995-11-10 | 1997-11-20 | Simon Karl Gmbh & Co Kg | Türschloß |
| DE19621619C2 (de) * | 1995-11-10 | 2002-10-24 | Simon Karl Gmbh & Co Kg | Türschloß |
| DE102004006608B3 (de) * | 2004-02-11 | 2005-10-20 | Jul Niederdrenk Gmbh & Co Kg | Möbelschloss |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| ES2024876A6 (es) | 1992-03-01 |
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