DE4225287A1 - Elektrischer Schalter zur Drehzahlregulierung von Motoren - Google Patents
Elektrischer Schalter zur Drehzahlregulierung von MotorenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter zur
Drehzahlregulierung von Motoren, insbesondere von Elektromotoren an
Elektrohandwerkzeugen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
An Elektrohandwerkzeugen, wie Bohrmaschinen, Schrauber, u. dgl., sind
häufig Schalter angeordnet, die eine Verstellung der Drehzahl
zwischen Null und einer maximalen Drehzahl gestatten. Für diesen
Zweck kann das Betätigungsorgan unterschiedlich weit verstellt
werden, wobei mittels einer elektronischen Schaltung die der
jeweiligen Stellung des Betätigungsorgans entsprechende Drehzahl am
Elektromotor eingestellt und weitgehend konstant gehalten wird. Ein
solcher Schalter ist in der DE-OS 41 21 264 gezeigt.
In manchen Fällen, beispielsweise dem Bohr- oder Schrauberbetrieb,
ist es wünschenswert, daß die Drehzahl lediglich bis zu einer
vorwählbaren größten Drehzahl verstellbar ist, die jedoch einerseits
kleiner oder auch gleich der maximalen Drehzahl des
Elektrohandwerkzeugs und andererseits größer oder auch gleich einer
von der Schalterauslegung abhängigen minimalen Drehzahl des
Elektrohandwerkzeugs ist. Dazu besitzen diese Schalter Einrichtungen
zur Voreinstellung einer größten Drehzahl die den Verstellweg des
Betätigungsorgans auf eine Strecke begrenzen, die kleiner oder auch
gleich dem maximal möglichen Verstellweg ist. In den meisten Fällen
besitzen solche Schalter zusätzlich eine mechanische
Arretiereinrichtung, mit der das Betätigungsorgan in ungefähr der der
vorgewählten größten Drehzahl entsprechenden Stellung festgestellt
werden kann. Dann braucht der Benutzer das Betätigungsorgan des
Schalters im Dauerbetrieb des Elektrohandwerkzeuges nicht
festzuhalten. Eine derartige Arretiereinrichtung ist aus der
DE-OS 24 10 871 bekannt.
Beispielsweise kann der Benutzer beim Bohren die größte Drehzahl, die
dem zu bohrenden Material angepaßt ist, zunächst am Schalter
voreinstellen. Durch Bewegung des Betätigungsorgans kann dann sanft
angebohrt und die Bohrerdrehzahl bis zu dieser vorgewählten größten
Drehzahl gesteigert werden. In der Stellung der vorgewählten größten
Drehzahl kann anschließend das Betätigungsorgan arretiert werden, so
daß der Benutzer das Betätigungsorgan beim weiteren Bohren nicht mehr
länger festhalten muß.
Häufig können Elektrohandwerkzeuge in zwei entgegengesetzte
Drehrichtungen betrieben werden, d. h. sie besitzen einen Rechts- und
Linkslauf. Beispielsweise lassen sich im Schrauberbetrieb dann
Schrauben in ein Material sowohl ein- als auch ausdrehen. Zur
Umstellung zwischen dem Rechts- und Linkslauf ist am Schalter ein
zusätzlicher Umschalter angeordnet, der vorzugsweise mittels eines in
der Nähe des Betätigungsorgans angeordneten Betätigungshebels
betätigt wird.
Bei Elektrohandwerkzeugen werden in der Regel sogenannte
Universalmotoren verwendet. Bei diesen Universalmotoren sind die
Bürsten, die dem Anker den Strom über den Kollektor zuführen, mit
einem gewissen Winkel aus der neutralen Lage verstellt, um im
Rechtslauf eine Erhöhung des Drehmomentes und damit der Leistung zu
erzielen. Wird ein solcher Elektromotor jedoch im Linkslauf
betrieben, so ist diese Bürstenstellung äußerst ungünstig und kann
bei voller Leistungsaufnahme zum sogenannten Bürstenfeuer führen, was
letztendlich zur Zerstörung der Bürsten und des Kollektors und
folglich zum frühzeitigen Ausfall des gesamten Motors führen kann. Da
jedoch der Rechtslauf der Regelbetrieb bei einem Elektrohandwerkzeug
ist, will man auf die durch Verstellung der Bürsten erzielte
Leistungssteigerung im allgemeinen nicht verzichten.
Zur Vermeidung des ungünstigen Bürstenfeuers ist es an sich bekannt,
den Elektromotor im Linkslauf nicht mit voller Leistung zu betreiben,
sondern dort die Leistungsaufnahme auf eine unschädliche Größe zu
reduzieren. Dies wird mit einer Einrichtung zur Begrenzung der
Drehzahl im Linkslauf erreicht, mit deren Hilfe die größte
einstellbare Drehzahl im Linkslauf so begrenzt wird, daß sie kleiner
als die maximale Drehzahl im Rechtslauf ist. Eine derartige
Einrichtung zur Begrenzung der Drehzahl im Linkslauf ist in der
DE-OS 33 42 412 gezeigt und besteht aus einem im Linkslauf wirksamen
Anschlag am Betätigungsorgan, wobei mittels des Anschlags die Größe
des Verstellweges des Betätigungsorgans im Linkslauf entsprechend
verringert wird. In der Regel wird die Größe des Verstellweges so
gewählt, daß im Linkslauf eine Begrenzung auf ungefähr die halbe
maximale Drehzahl des Rechtslaufes vorliegt.
Wie aus der DE-OS 24 10 871 hervorgeht, besitzt die
Arretiereinrichtung einen vom Benutzer betätigbaren federbelasteten
Riegel, der dann in eine Aussparung an der Einrichtung zur
Voreinstellung einer größten Drehzahl eingreifen kann, wenn das
Betätigungsorgan in die dieser größten Drehzahl entsprechende
Stellung gebracht ist. Bei betätigter Arretiereinrichtung hält der
Riegel dann das Betätigungsorgan in dieser Stellung fest. Es hat sich
nun gezeigt, daß für den Fall, daß die an der Einrichtung zur
Voreinstellung einer größten Drehzahl vorgewählte Drehzahl kleiner
als die maximale Drehzahl ist, beim Linkslauf mit Drehzahlbegrenzung
in der betätigten Arretiereinrichtung eine unlösbare Verhakung
auftreten kann. In einem solchen Fall ist dann weder eine Lösung der
Arretierung noch ein Ausschalten des Schalters möglich, womit der
Schalter letztendlich unbrauchbar wird. Es ist weiter unmittelbar
ersichtlich, daß dann auch beträchtliche Unfallgefahren von dem
mittels des Schalters nicht mehr ausschaltbaren Elektrohandwerkzeug
ausgehen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, den elektrischen Schalter zur Drehzahlregulierung
von Motoren so zu verbessern, daß eine unlösbare Verhakung der
Arretiereinrichtung im Linkslauf mit Drehzahlbegrenzung nicht mehr
auftreten kann.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen elektrischen Schalter
durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Es wurde gefunden, daß die bei herkömmlichen Schaltern im Linkslauf
in bestimmten Stellungen des Betätigungsorgans und bei betätigter
Arretiereinrichtung auftretenden unlösbaren Verhakungen darauf
zurückzuführen sind, daß aufgrund des wirksamen Anschlags im
Betätigungsorgan, der sich in der Einrichtung zur Begrenzung der
Drehzahl im Linkslauf befindet, das Spiel zwischen dem Riegel der
Arretiereinrichtung und der Aussparung an der Einrichtung zur
Voreinstellung einer größten Drehzahl entfällt oder zumindestens so
klein wird, daß sich der Riegel nicht mehr aus der Aussparung lösen
kann. Der Erfindung liegt davon ausgehend der Gedanke zugrunde, daß
die Arretierung des Betätigungsorgans im Linkslauf verhindert wird.
Damit bestehen die mit der Erfindung erzielten Vorteile insbesondere
darin, daß aufgrund der erzielten Verhinderung von Verhakungen der
Arretiereinrichtung im Linkslauf mit Drehzahlbegrenzung ein ansonsten
mögliches Unbrauchbarwerden des Schalters nicht mehr vorkommen kann
und die damit verbundenen Unfallgefahren wirksam gebannt sind.
Herkömmliche Schalter zur Drehzahlregulierung mit einem im Linkslauf
wirksamen, am Betätigungsorgan befindlichen Anschlag zur
Drehzahlbegrenzung neigen zum Kippen des Betätigungsorgans bei
Anliegen an diesem Anschlag, womit ein unerwünschtes Schwanken der
Drehzahl einhergeht. Diese Kippwirkung wird beim erfindungsgemäßen
Schalter weitgehend reduziert. Weiter wirken sich bei einem
herkömmlichen Schalter auch Toleranzen in der Anordnung des
Umschalters für den Rechts-Links-Lauf sowie dessen Betätigungshebels
auf die Drehzahlbegrenzung aus. Derartige Toleranzen werden bei der
Erfindung weitgehend eliminiert.
Da in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung nur ein einziges
zusätzliches Teil gegenüber herkömmlichen Schaltern verwendet wird,
das zudem einfach ausgestaltet ist, handelt es sich um eine
kostengünstige Lösung. Dieses zusätzliche Teil ist so ausgebildet,
daß es sich in der die Drehzahl im Linkslauf begrenzenden Stellung
des Betätigungsorgans an einer Fläche des Schaltergehäuses abstützt,
so daß auch große vom Benutzer auf das Betätigungsorgan ausgeübte
Kräfte nicht zur vorzeitigen Zerstörung dieses Teils führen können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Schalters in perspektivischer und teilweise aufgeschnittener
Ansicht, wobei der Umschalter für den Rechts-Links-Lauf der
Übersichtlichkeit halber weggelassen ist,
Fig. 2 den Schalter zusätzlich mit Umschalter für den
Rechts-Links-Lauf in Seitenansicht entsprechend der
Richtung A in Fig. 1, teilweise aufgeschnitten,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Schalter in Linkslauf-Stellung
entsprechend der Richtung B in Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Schalter wie in Fig. 3, jedoch in
Rechtslauf-Stellung,
Fig. 5 einen Ausschnitt aus der Arretiereinrichtung in Seitenansicht,
Fig. 6 einen Schnitt entsprechend der Linie 6-6 aus Fig. 5 in noch
nicht arretierter Stellung,
Fig. 7 einen Schnitt wie in Fig. 6, jedoch in arretierter Stellung,
Fig. 8 eine Draufsicht auf den in der Einrichtung zur Verhinderung
der Arretierung im Linkslauf befindlichen Hebel in
vergrößerter Darstellung,
Fig. 9 den in Linkslauf-Stellung befindlichen Schalter in
Seitenansicht entsprechend der Richtung A aus Fig. 1 und
teilweise aufgeschnitten, wobei die Einrichtung zur
Voreinstellung einer größten Drehzahl auf maximale Drehzahl
eingestellt ist,
Fig. 10 eine Draufsicht entsprechend der Richtung B aus Fig. 1 auf den
Schalter in der Stellung nach Fig. 9,
Fig. 11 eine vergrößerte Seitenansicht auf die Arretiereinrichtung in
der Stellung des Schalters nach Fig. 9 und
Fig. 12 bis 14 den in Linkslauf-Stellung befindlichen Schalter in den den
Fig. 9 bis 11 entsprechenden Ansichten, wobei die Einrichtung
zur Voreinstellung einer größten Drehzahl auf minimale
Drehzahl eingestellt ist.
Dabei ist aus darstellerischen Gründen der in den Fig. 3, 4, 10 und 13
an sich nicht sichtbare Hebel der Einrichtung zur Verhinderung der
Arretierung im Linkslauf mit durchgezogenen Linien eingezeichnet.
Ein elektrischer Schalter 1 zur Drehzahlregulierung von
Elektromotoren, der insbesondere in Elektrohandwerkzeugen mit Rechts-
und Linkslauf, wie beispielsweise Bohrmaschinen, Bohrhämmer, u. dgl.,
eingesetzt wird, ist in Fig. 1 schematisch dargestellt. Der Schalter
1 besitzt ein Schaltergehäuse 2, in welchem eine Leiterplatte 3
angeordnet ist. Auf der Leiterplatte 3 befinden sich die elektrischen
und elektronischen Bauelemente 4 einer Schaltungsanordnung für die
Drehzahlregelung des Elektromotors. Bei dieser Schaltungsanordnung
kann es sich um eine an sich bekannte Phasenanschnittssteuerung
handeln, wie sie beispielsweise in der DE-OS 29 14 496 beschrieben
ist.
Der in Fig. 1 dargestellte Schalter 1 besitzt weiter ein als Drücker
5 ausgebildetes Betätigungsorgan, das verstellbar am Schaltergehäuse
2 gelagert ist, und einen daran befestigten, in das Innere des
Schalters 1 führenden Betätigungsstößel 6. Der Drücker 5 kann manuell
in Richtung des Pfeiles 7′ gegen eine nicht dargestellte Druckfeder
bewegt werden, so daß er nach Loslassen wieder in die
Ausgangsstellung entsprechend dem Pfeil 7 zurückkehrt.
Im Schalter 1 befindet sich eine Kontaktwippe 8, mit deren Hilfe bei
Betätigung des Drückers 5 ein elektrischer Kontakt hergestellt wird.
In unbetätigtem Zustand des Drückers 5 wirkt ein am Betätigungsstößel
6 befindlicher Schaltnocken 9 auf das eine Ende 10 der Kontaktwippe 8
ein, so daß die Kontaktverbindung zwischen dem anderen Ende 10′ der
Kontaktwippe 8 und dem Anschlußkontakt 11 geöffnet ist. Bei
Betätigung des Drückers 6 gibt der Schaltnocken 9 das Ende 10 der
Kontaktwippe 8 frei und eine Zugfeder 12 zieht das andere Ende 10′
der Kontaktwippe 8 an den Anschlußkontakt 11, so daß die elektrische
Verbindung nunmehr geschlossen ist.
Im Inneren des Schalters 1 ist am Betätigungsstößel 6 ein Ansatz 13
mit einem hieran befestigten Schleifer 14 angeordnet. Dieser
Schleifer 14 gleitet mit einem Ende auf einer auf der Leiterplatte 3
befindlichen Widerstandsbahn 15, womit der Schleifer 14 und die
Widerstandsbahn 15 ein Potentiometer 16 bilden. Durch Bewegung des
Drückers 5 wird der Schleifer 14 linear auf der Widerstandsbahn 15
bewegt und damit die Stellung des Potentiometers 16 verändert. Der
der jeweiligen Stellung des Potentiometers 16 entsprechende
elektrische Widerstand, der somit in Korrelation zu der jeweiligen
Stellung des Drückers 5 steht, dient zur Drehzahleinstellung und
-regelung des Elektromotors mittels der auf der Leiterplatte 3
befindlichen Schaltungsanordnung.
Die jeweilige Drehzahl des Elektromotors ist abhängig von der
Stellung des Drückers 5 und läßt sich bis zu einer maximalen Drehzahl
einstellen, die der maximal möglichen Verschiebung des Drückers 5 in
Richtung 7′ entspricht und bei der die volle Spannung am Elektromotor
anliegt. In manchen Fällen ist es wünschenswert, die Drehzahl nur bis
zu einer vorwählbaren größten Drehzahl variieren zu können, die
einerseits kleiner oder gleich als die maximale Drehzahl und
andererseits größer oder gleich als eine von der Schalterauslegung
abhängige minimale Drehzahl ist. Dies kann bei Bohrmaschinen
beispielsweise im Schrauberbetrieb der Fall sein, wo die Drehzahl
beim Anschrauben von Null bis zu einer vorgewählten größten Drehzahl
gesteigert wird, wobei die vorgewählte größte Drehzahl abhängig vom
Material des Werkstücks, der Größe der Schraube u. dgl., jedoch in
der Regel weitaus geringer als die maximale Drehzahl ist. Zu diesem
Zweck besitzt der elektrische Schalter 1 eine Einrichtung zur
Voreinstellung einer größten Drehzahl, die zwischen der minimalen und
maximalen Drehzahl liegt.
Diese Einrichtung zur Voreinstellung einer größten Drehzahl besitzt
ein drehbar an der Vorderseite des Drückers 5 gelagertes Stellrad 21,
das durch Dreheinstellung die Vorwahl der größten Drehzahl gestattet.
Wie näher in Fig. 2 gezeigt ist, läßt sich mit Hilfe des Stellrades
21 ein mit einem Anschlagnocken 23 versehener Schieber 22, der in
einer Vertiefung 26 an einer seitlichen Oberfläche des
Schaltergehäuses 2 geführt wird, linear verstellen. Dazu ist mit dem
Stellrad 21 eine ins Innere des Drückers 5 hineinragende
Gewindeschraube 24 verbunden, die in ein an dem dem Drücker 5
zugewandten Ende des Schiebers 22 befindliches Gewindegegenstück 25
des Schiebers 22 eingreift. Durch Drehung des Stellrades 21 läßt sich
dann der Schieber 22 und damit auch der Anschlagnocken 23 in Richtung
der Pfeile 7 und 7′ verstellen.
Wird der Drücker 5 manuell in Richtung des Pfeiles 7′ bewegt, so wird
der Schieber 22, der über die Gewindeschraube 24 und das
Gewindegegenstück 25 mit dem Drücker 5 verbunden ist, in Richtung des
Pfeiles 28 in der Vertiefung 26 mitbewegt. Der Drücker 5 läßt sich
dann soweit bewegen, bis der Anschlagnocken 23 zur Anlage an die
vordere Fläche 44 des Schaltergehäuses 2 kommt. In dieser Stellung
läuft der Elektromotor mit der vom Stellrad 21 vorgewählten größten
Drehzahl.
Ist das Stellrad 21 so eingestellt, daß der Anschlagnocken 23 mit
seiner dem Schaltergehäuse 2 abgewandten Fläche an einer Innenfläche
des Drückers anliegt, wie in Fig. 2 gezeigt ist, dann kann der
Drücker 5 bei Betätigung den vollen Verstellweg durchlaufen bis der
Anschlagnocken 23 zur Anlage an die vordere Fläche 44 des
Schaltergehäuses 2 kommt. Bei dieser Einstellung des Stellrades 21
ist somit die vorgewählte größte Drehzahl gerade die maximale
Drehzahl. Ist der Anschlagnocken 23 mit Hilfe des Stellrades 21 von
der Innenfläche des Drückers 5 weg in Richtung auf das
Schaltergehäuse 2 zu eingestellt, so kann der Drücker 5 nur noch
einen Teil seines vollen Verstellweges bis zur Anlage des
Anschlagnockens 23 an die vordere Fläche 44 des Schaltergehäuses 2
durchlaufen, so daß die vorgewählte größte Drehzahl kleiner als die
maximale Drehzahl ist. Die minimale Drehzahl, die mit dem Stellrad 21
einstellbar ist, ist folglich dadurch bestimmt, inwieweit der
Anschlagnocken 23 mittels des Stellrades 21 in Richtung auf das
Schaltergehäuse 2 verstellbar ist.
Der elektrische Schalter 1 besitzt weiter eine Arretiereinrichtung
zum mechanischen Feststellen des Betätigungsorgans in der Stellung,
die der vorgewählten größten Drehzahl entspricht. Die
Arretiereinrichtung besteht aus einem in Fig. 2 und 3 näher gezeigten
Arretierdrücker 30, der mit dem Schieber 22 zusammenwirkt, und einer
Führungshülse 29.
Die Führungshülse 29 ist an der Seitenfläche 45 des Schaltergehäuses
2 im Bereich des dem Drücker 5 zugewandten Endes der Vertiefung 26 so
angeordnet, daß sie die Vertiefung 26 übergreift, wodurch der
Schieber 22 ungehindert von der Führungshülse 29 in der Vertiefung 26
bewegbar ist. Der Arretierdrücker 30 ist in der Führungshülse 29
gegen die Kraft einer nicht gezeigten Druckfeder in der auf die
Seitenfläche 45 des Schaltergehäuses 2 senkrechten Richtung beweglich
gelagert und besitzt einen der Vertiefung 26 zugewandten Dorn 32, der
in ein verdicktes Ende 33 ausläuft, wie in den Fig. 6 und 7 zu sehen
ist. Der Schieber 22 ist wiederum mit einer Ausnehmung 31 versehen,
die sich bei Bewegung des Drückers 5 bis zu der mittels des
Stellrades 21 vorgewählten größten Drehzahl gerade im Bereich der
Führungshülse 29 befindet. Dadurch kann durch Eindrücken des
Arretierdrückers 30 der Dorn 32 in die Ausnehmung 31 eingreifen, was
in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist. Wird der Drücker 5 nun losgelassen,
so versucht dieser sich mit dem Schieber 22 aufgrund des Federdrucks
wieder in Richtung des Pfeiles 7 zurückzubewegen, wobei sich jedoch
das verdickte Ende 33 in die Ausnehmung 31 einhakt, wie in Fig. 7
näher zu sehen ist, und so die weitere Bewegung des Drückers 5
beendet. In dieser Stellung bleibt der Drücker 5 dann arretiert und
der Elektromotor läuft mit der vorgewählten größten Drehzahl, ohne
daß der Drücker 5 manuell festgehalten werden muß.
Soll der arretierte Schalter 1 wieder ausgeschaltet werden, so wird
der Drücker 5 erneut in Pfeilrichtung 7′ gedrückt, wobei sich der
Schieber 22 ebenfalls in Pfeilrichtung 7′ gemäß Fig. 7 bewegt, was
möglich ist, da die Ausnehmung 31 um einen zweckmäßigen Nachlaufweg
35 größer als die Größe des Dorns 32 bemessen ist. Aufgrund des auf
den Arretierdrücker 30 ausgeübten Federdrucks springt das verdickte
Ende 33 dabei aus der Ausnehmung 31 heraus, womit die Arretierung
aufgehoben ist, so daß der Drücker 5 wieder frei in Pfeilrichtung 7
(siehe Fig. 1 oder 2) zurückbewegt werden kann.
Auf der Oberseite 17 des Schaltergehäuses 2 ist weiter ein Umschalter
18 für den Rechts-Links-Lauf des Elektromotors rastbar aufgesetzt,
wie in Fig. 2 näher zu sehen ist. Dieser Umschalter 18 besitzt einen
Umschalthebel 19, der etwas über den Drücker 5 übersteht. Der
Umschalthebel 19 ist in zwei Stellungen bewegbar, nämlich in eine
erste für den Rechtslauf und in eine zweite für den Linkslauf.
Entsprechend der jeweiligen Stellung des Umschalthebels 19 ist der
Stromkreis zum Elektromotor über Zuleitungen, die mit den
Steckkontakten 20 verbunden sind, so geschaltet, daß der Elektromotor
rechts oder links läuft.
Die Bürsten der Elektromotoren, die insbesondere in elektrischen
Handwerkzeugen verwendet werden, werden in der Regel für den
Rechtslauf aus der neutralen Stellung heraus in eine Vorzugsrichtung
eingestellt, womit eine Erhöhung des Drehmoments im Rechtslauf
erzielt wird. Dadurch sinkt jedoch die im Linkslauf ohne Überlastung
des Elektromotors erzielbare Leistung. Zur Vermeidung einer
übermäßigen Belastung des Motors im Linkslauf besitzt der elektrische
Schalter 1 weiter eine Einrichtung zur Begrenzung der Drehzahl im
Linkslauf auf eine Drehzahl die kleiner als die maximale Drehzahl
ist, nämlich üblicherweise auf eine Drehzahl die ungefähr die Hälfte
der maximalen Drehzahl beträgt. Diese Einrichtung besitzt einen
Hubbegrenzungsanschlag 36, der im Innern des Drückers 5 befestigt ist.
Integriert in diese Einrichtung zur Begrenzung der Drehzahl im
Linkslauf ist die Einrichtung zur Verhinderung der Arretierung im
Linkslauf. Dabei wirkt der Hubbegrenzungsanschlag 36 und der
Anschlagnocken 23 im Linkslauf mit an der Einrichtung zur
Verhinderung der Arretierung im Linkslauf befindlichen
korrespondierenden Anschlägen, die aus einem abstehenden Ansatz 42
und einem Anschlagzapfen 43 bestehen, zusammen, wie im folgenden noch
näher erläutert wird, so daß der größtmögliche Verstellweg des
Drückers 5 im Linkslauf auf vorzugsweise ungefähr die Hälfte des im
Rechtslauf maximal möglichen Verstellweges begrenzt wird. Folglich
wird somit eine Reduzierung der maximalen Drehzahl im Linkslauf
erreicht.
Die Einrichtung zur Verhinderung der Arretierung im Linkslauf besteht
aus einem Hebel 37, der in einer Vertiefung 40 an der Oberseite 17
des Schaltergehäuses 2 mittels eines in ein Loch im Schaltergehäuse 2
eingreifenden Zapfens 38 drehbar gelagert ist. Selbstverständlich
kann auch umgekehrt ein Zapfen an der Oberseite 17 des
Schaltergehäuses 2 angebracht sein und dieser Zapfen in ein Loch am
Hebel 37 eingreifen. Der Hebel 37 besitzt zwei parallel zur Oberseite
17 des Schaltergehäuses 2 in der Vertiefung 40 verlaufende Hebelarme,
wobei der erste Hebelarm 34 in die dem Drücker 5 abgewandte Richtung
und der zweite Hebelarm 34′ in die dem Drücker 5 zugewandte Richtung
angeordnet ist (siehe auch Fig. 8). Am Ende des ersten Hebelarms 34
des Hebels 37 befindet sich ein abstehender Nocken 39, der wiederum
in ein Langloch 46 eingreift, das sich in dem der Betätigungsseite
abgewandten Arm 47 des Umschalthebels 19 befindet. Auch hier ist es
wiederum möglich, den abstehenden Nocken 39 und das Langloch 46 zu
vertauschen. Dadurch wird der Hebel 37 bei Betätigung des Umschalters
18 für den Rechts-Links-Lauf mittels des Umschalthebels 19 zwischen
zwei Stellungen hin- und hergeschwenkt, wobei eine Stellung dem
Rechts- und die andere dem Linkslauf zugeordnet ist. Die Stellung des
Hebels 37 im Rechtslauf ist in Fig. 4 und diejenige im Linkslauf in
Fig. 3 zu sehen.
Der zweite Hebelarm 34′ des Hebels 37 endet an der dem Zapfen 38
gegenüberliegenden Seite ungefähr an der Vorderkante des
Schaltergehäuses 2. An diesem Ende geht ein ungefähr um 90 Grad
abgewinkelter, parallel zur vorderen Fläche 44 des Schaltergehäuses 2
verlaufender Arm 41 ab (siehe dazu auch Fig. 2). Dieser Arm 41
besitzt einen abstehenden Ansatz 42, der sich ungefähr auf derselben
Höhe wie der Hubbegrenzungsanschlag 36 befindet und im wesentlichen
parallel zum zweiten Hebelarm 34′ des Hebels 37 verläuft. Am
abstehenden Ansatz befindet sich weiter ein Anschlagzapfen 43, der im
wesentlichen parallel zum Arm 41 verläuft und sich ungefähr auf der
Höhe des Anschlagnockens 23 des Schiebers 22 befindet.
Der ungefähr rechteckförmige Querschnitt des abgewinkelten Arms 41
schließt einen Winkel α mit dem zweiten Hebelarm 34′ des Hebels 37
ein, wie der Fig. 8 entnommen werden kann. Vorzugsweise liegt dieser
Winkel α bei ungefähr 120 bis 150 Grad. Dies hat den Vorteil, daß der
abgewinkelte Arm 41 in der Linkslauf-Stellung mit seiner dem
Schaltergehäuse 2 zugewandten Fläche vollflächig an der vorderen
Fläche des Schaltergehäuses 2 anliegt und sich dort abstützen kann
(man vergleiche dazu Fig. 2 und 3).
Im folgenden soll die Wirkungsweise der Einrichtung zur Begrenzung
der Drehzahl im Linkslauf zusammen mit der integrierten Einrichtung
zur Verhinderung der Arretierung im Linkslauf anhand der Fig. 9 bis
14 näher erläutert werden.
In den Fig. 9 bis 11 steht der Umschalter 18 auf Linkslauf und das
Stellrad 21 ist auf die eine Extremposition, nämlich maximale
Drehzahl voreingestellt, wodurch sich der Anschlagnocken 23 am
Schieber 22 in seiner am nächsten dem Drücker 5 zugewandten Stellung
befindet. Wird nun der Drücker 5 entsprechend dem Richtungspfeil 7′
bewegt, so kommt der Hubbegrenzungsanschlag 36 in Anlage an den
abstehenden Ansatz 42 des Hebels 37. Dadurch läßt sich der Drücker 5
nicht mehr weiterbewegen und die größte, durch Betätigung des
Drückers 5 einstellbare Drehzahl wird im Linkslauf auf eine geringere
Drehzahl als die maximale Drehzahl begrenzt. Vorzugsweise wird die
Größe des Hubbegrenzungsanschlags 36 und des abstehenden Ansatzes 42
so gewählt, daß diese im Linkslauf größte einstellbare Drehzahl
ungefähr die halbe maximale Drehzahl beträgt. Wie in den Fig. 9 und
11 weiter zu sehen ist, ist in dieser Stellung des Drückers 5, die
die größte einstellbare Drehzahl im Linkslauf darstellt, der
Anschlagnocken 23 am Schieber 22 vom Anschlagzapfen 43 entfernt. Auch
die Ausnehmung 31 am Schieber 22 befindet sich noch nicht im Bereich
des Dornes 32 des Arretierdrückers 30, so daß ein Eingreifen des
verdickten Endes 33 in die Ausnehmung 31 und damit eine Arretierung
im Linkslauf ausgeschlossen ist.
In den Fig. 12 bis 14 ist nun die andere Extremposition im Linkslauf
zu sehen, nämlich die Stellung, in der das Stellrad 21 auf minimale
Drehzahl voreingestellt ist, wobei sich der Anschlagnocken 23 des
Schiebers 22 in seiner am weitesten vom Drücker 5 entfernten Stellung
befindet. Wird nun der Drücker 5 entsprechend dem Richtungspfeil 7′
bewegt, so kommt der Anschlagnocken 23 des Schiebers 22 in Anlage an
den Anschlagzapfen 43 des Hebels 37. Dadurch läßt sich der Drücker 5
ebenfalls nicht mehr weiterbewegen und die einstellbare Drehzahl wird
im Linkslauf dadurch wiederum auf eine geringere Drehzahl als die
maximale Drehzahl begrenzt. Wie in den Fig. 12 und 14 weiter zu sehen
ist, ist in dieser Stellung des Drückers 5, die die größte
einstellbare Drehzahl im Linkslauf darstellt, der
Hubbegrenzungsanschlag 36 vom abstehenden Ansatz 42 entfernt. Auch
die Ausnehmung 31 am Schieber 22 befindet sich wiederum noch nicht
vollständig im Bereich des Dornes 32 des Arretierdrückers 30, so daß
ein Eingreifen des verdickten Endes 33 in die Ausnehmung 31 und damit
eine Arretierung im Linkslauf ausgeschlossen ist.
Da die minimale Drehzahl in der Regel bereits weit unterhalb der
maximalen Drehzahl liegt, wird man die Größe des Anschlagzapfens 43
vorzugsweise so wählen, daß einerseits die minimale Drehzahl im
Linkslauf lediglich wenig reduziert wird und andererseits jedoch ein
Eingreifen des verdickten Endes 33 in die Ausnehmung 31 gerade noch
nicht möglich ist. Somit wird auch bei vorgewählter minimaler Drehzahl
eine wirksame Verhinderung der Arretierung im Linkslauf erzielt.
Ist das Stellrad 21 in einer Zwischenstellung zwischen diesen beiden,
in den Fig. 9 und 12 gezeigten Extrempositionen voreingestellt, so
liegt bei in Pfeilrichtung 7′ bewegten Drücker 5 im Linkslauf
entweder der Anschlagnocken 23 des Schiebers 22 am Anschlagzapfen 43
des Hebels 37 an (siehe Fig. 12) oder der Hubbegrenzungsanschlag 36
am abstehenden Ansatz 42 des Hebels 37 (siehe Fig. 9). In bestimmten
Einstellpositionen des Stellrades 21 kann es auch vorkommen, daß im
Linkslauf der Anschlagnocken 23 am Anschlagzapfen 43 und gleichzeitig
auch der Hubbegrenzungsanschlag 36 am abstehenden Ansatz 42 anliegen.
Dadurch wird in allen Fällen eine Reduzierung der größten mittels des
Drückers 5 einstellbaren Drehzahl im Linkslauf auf eine Drehzahl
kleiner als die maximale Drehzahl gewährleistet. Wie anhand der Fig.
9 bis 14 beschrieben, kann weiter das verdickte Ende 33 des Dornes 32
des Arretierdrückers 30 in keiner dieser Positionen in die Ausnehmung
31 am Schieber 22 eingreifen, womit ein Einrasten der
Arretiereinrichtung in allen voreinstellbaren Positionen des
Stellrades 21 im Linkslauf wirksam verhindert wird.
Vorteilhafterweise kann folglich dann auch im Linkslauf keine
unlösbare Verhakung der Arretiereinrichtung in irgendeiner der am
Stellrad 21 einstellbaren Positionen auftreten.
In der dem Rechtslauf zugeordneten Stellung des Umschalthebels 19 ist
der Hebel 37 in die dem Linkslauf abgewandte Stellung verschwenkt,
die in Fig. 4 näher zu sehen ist. In dieser Stellung ist der
abgewinkelte Arm 41 des Hebels 37 außer Eingriff für den
Hubbegrenzungsanschlag 36 und den Anschlagnocken 23, die sich
asymmetrisch zur Mittellinie 48 des Schaltergehäuses 2 an der der
Linkslauf-Stellung zugeordneten Seite des Schaltergehäuses 2
befinden. Damit können weder der Hubbegrenzungsanschlag 36 noch der
Anschlagnocken 23 des Schiebers 22 bei Bewegung des Drückers 5 in
Pfeilrichtung 7′ in Anlage an den abstehenden Ansatz 42 bzw.
Anschlagzapfen 43 kommen. Die Größe des Hubbegrenzungsanschlags 36
ist zusammen mit dem abstehenden Ansatz 42 für den Linkslauf so
abgestimmt, daß der Hubbegrenzungsanschlag 36 bei Stellung des
Drückers 5 für maximale Drehzahl im Rechtslauf die vordere Fläche des
Schaltergehäuses 2 noch nicht berührt oder allenfalls gerade berührt.
Eine Verminderung der Drehzahl aufgrund des Hubbegrenzungsanschlags
36 kann somit im Rechtslauf nicht auftreten und der maximale
Verstellweg des Drückers 5 wird lediglich durch die Anlage des
Anschlagnockens 23 an der vorderen Fläche 44 des Schaltergehäuses 2,
wie bereits weiter oben beschrieben, festgelegt.
Bezugszeichen-Liste:
1 Elektrischer Schalter
2 Schaltergehäuse
3 Leiterplatte
4 Bauelemente (auf der Leiterplatte)
5 Drücker
6 Betätigungsstößel
7, 7′ Richtungspfeile (manuelle Betätigung
8 Kontaktwippe
9 Schaltnocken
10, 10′ Ende der Kontaktwippe
11 Anschlußkontakt
12 Zugfeder
13 Ansatz (am Betätigungsstößel)
14 Schleifer
15 Widerstandsbahn
16 Potentiometer
17 Oberseite (des Schaltergehäuses)
18 Umschalter für Rechts-Links-Lauf
19 Umschalthebel
20 Steckkontakt
21 Stellrad
22 Schieber
23 Anschlagnocken
24 Gewindeschraube
25 Gewindegegenstück
26 Vertiefung
28 Richtungspfeil (für Bewegung Schieber)
29 Führungshülse
30 Arretierdrücker
31 Ausnehmung (in Schieber)
32 Dorn (des Arretierungsdrückers)
33 verdicktes Ende (des Dorns)
34, 34′ erster, zweiter Hebelarm (am Hebel)
35 Nachlaufweg (in Ausnehmung des Schiebers)
36 Hubbegrenzungsanschlag
37 Hebel
38 Zapfen
39 Nocken
40 Vertiefung (in Oberseite des Schaltergehäuses
41 abgewinkelter Arm
42 abstehender Ansatz
43 Anschlagzapfen
44 vordere Fläche (des Schaltergehäuses)
45 Seitenfläche (des Schaltergehäuses)
46 Langloch (im Umschalthebel)
47 Arm (des Umschalthebels)
48 Mittellinie (des Schaltergehäuses)
2 Schaltergehäuse
3 Leiterplatte
4 Bauelemente (auf der Leiterplatte)
5 Drücker
6 Betätigungsstößel
7, 7′ Richtungspfeile (manuelle Betätigung
8 Kontaktwippe
9 Schaltnocken
10, 10′ Ende der Kontaktwippe
11 Anschlußkontakt
12 Zugfeder
13 Ansatz (am Betätigungsstößel)
14 Schleifer
15 Widerstandsbahn
16 Potentiometer
17 Oberseite (des Schaltergehäuses)
18 Umschalter für Rechts-Links-Lauf
19 Umschalthebel
20 Steckkontakt
21 Stellrad
22 Schieber
23 Anschlagnocken
24 Gewindeschraube
25 Gewindegegenstück
26 Vertiefung
28 Richtungspfeil (für Bewegung Schieber)
29 Führungshülse
30 Arretierdrücker
31 Ausnehmung (in Schieber)
32 Dorn (des Arretierungsdrückers)
33 verdicktes Ende (des Dorns)
34, 34′ erster, zweiter Hebelarm (am Hebel)
35 Nachlaufweg (in Ausnehmung des Schiebers)
36 Hubbegrenzungsanschlag
37 Hebel
38 Zapfen
39 Nocken
40 Vertiefung (in Oberseite des Schaltergehäuses
41 abgewinkelter Arm
42 abstehender Ansatz
43 Anschlagzapfen
44 vordere Fläche (des Schaltergehäuses)
45 Seitenfläche (des Schaltergehäuses)
46 Langloch (im Umschalthebel)
47 Arm (des Umschalthebels)
48 Mittellinie (des Schaltergehäuses)
Claims (24)
1. Elektrischer Schalter zur Drehzahlregulierung von Motoren,
insbesondere von Elektromotoren an Elektrohandwerkzeugen, mit einem
an einem Schaltergehäuse verstellbar gelagerten Betätigungsorgan,
wobei mittels einer vorzugsweisen elektronischen Schaltung eine der
Stellung des Betätigungsorgans entsprechende Drehzahl am Motor
eingestellt wird, mit einer Einrichtung zur Voreinstellung einer
größten Drehzahl, die kleiner oder gleich einer maximalen und größer
oder gleich einer minimalen Drehzahl ist, mit einer
Arretiereinrichtung, die ein Feststellen des Betätigungsorgans in der
der voreingestellten größten Drehzahl entsprechenden Stellung
gestattet, mit einem Umschalter für den Rechts-Links-Lauf des Motors
und mit einer Einrichtung zur Begrenzung der Drehzahl im Linkslauf
auf eine Drehzahl, die kleiner als die maximale Drehzahl ist, dadurch
gekennzeichnet, daß am Schalter (1) eine Einrichtung zur Verhinderung
der Arretierung im Linkslauf angeordnet ist.
2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Verhinderung der Arretierung
im Linkslauf in die Einrichtung zur Begrenzung der Drehzahl im
Linkslauf integriert ist.
3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Begrenzung der Drehzahl im
Linkslauf aus einem am Betätigungsorgan (5) befindlichen
Hubbegrenzungsanschlag (36) besteht, der mit der Einrichtung zur
Verhinderung der Arretierung im Linkslauf zusammenwirkt.
4. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Voreinstellung einer größten
Drehzahl aus einem am Betätigungsorgan (5) verstellbar angeordneten
Schieber (22) besteht, an dem ein mit der vorderen Fläche (44) des
Schaltergehäuses (2) zusammenwirkender Anschlagnocken (23) angeordnet
ist.
5. Elektrischer Schalter nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schieber (22) eine Ausnehmung (31) und die
Arretiereinrichtung einen Arretierdrücker (30) mit einem Dorn (32)
besitzen, der bei Arretierung so in die Ausnehmung (31) eingreift,
daß sich das verdickte Ende (33) des Dorns (32) in die Ausnehmung
(31) einhakt.
6. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Verhinderung der
Arretierung im Linkslauf vom Umschalter (18) für den
Rechts-Links-Lauf betätigt wird.
7. Elektrischer Schalter nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Verhinderung der Arretierung
im Linkslauf aus einem Hebel (37) besteht, der Anschläge besitzt, die
im Linkslauf mit dem Hubbegrenzungsanschlag (36) oder mit dem
Anschlagnocken (23) des Schiebers (22) zusammenwirken.
8. Elektrischer Schalter nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hebel (37) mittels eines Umschalthebels (19)
am Umschalter (18) zwischen einer Rechts- und einer
Linkslauf-Stellung verschwenkbar ist, die jeweils einer der einander
gegenüberliegenden Seiten des Schaltergehäuses (2) zugeordnet sind.
9. Elektrischer Schalter nach Anspruch 7 und 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hubbegrenzungsanschlag (36) und der Schieber
(22) mit Anschlagnocken (23) asymmetrisch zur Mittellinie (48) des
Schaltergehäuses (2) an der der Linkslauf-Stellung zugeordneten Seite
des Schaltergehäuses (2) angeordnet sind.
10. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (37) mittels eines Zapfens (38)
am Schaltergehäuse (2) drehbar gelagert ist.
11. Elektrischer Schalter nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zapfen (38) am Hebel (37) angeordnet ist und
in ein Loch in der Oberseite (17) des Schaltergehäuses (2) eingreift,
an der eine Fläche des Umschalters (19) für den Rechts-Links-Lauf
anliegt.
12. Elektrischer Schalter nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zapfen an der Oberseite (17) des
Schaltergehäuses (2), an der eine Fläche des Umschalters (19) für den
Rechts-Links-Lauf anliegt, angeordnet ist und in ein Loch im Hebel
(37) eingreift.
13. Elektrischer Schalter nach Anspruch 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hebel (37) in einer Vertiefung (40) in der
Oberseite (17) des Schaltergehäuses (2) angeordnet ist.
14. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 7 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (37) einen parallel zur
Oberseite (17) des Schaltergehäuses (2) verlaufenden, dem
Betätigungsorgan (5) abgewandten ersten Hebelarm (34) besitzt, an dem
sich ein Nocken (39) befindet, der mit dem Umschalter (18)
zusammenwirkt.
15. Elektrischer Schalter nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der am ersten Hebelarm (34) befindliche Nocken
(39) in ein Langloch (46) am Umschalthebel (19) des Umschalters (18)
eingreift.
16. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 7 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalthebel (19) des Umschalters
(18) einen Nocken besitzt, der mit dem parallel zur Oberseite (17)
des Schaltergehäuses (2) verlaufenden, dem Betätigungsorgan (5)
abgewandten ersten Hebelarm (34) des Hebels (37) zusammenwirkt.
17. Elektrischer Schalter nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß der am Umschalthebel (19) befindliche Nocken in
ein Langloch am ersten Hebelarm (34) eingreift.
18. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 14 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (37) einen parallel zur
Oberseite (17) des Schaltergehäuses (2) verlaufenden, dem
Betätigungsorgan (5) zugewandten, zweiten Hebelarm (34′) besitzt, an
dessen dem Zapfen (38) abgewandten Ende sich ein um ungefähr 90 Grad
abgewinkelter, parallel zur vorderen Fläche (44) des Schaltergehäuses
(2) verlaufender Arm (41) befindet.
19. Elektrischer Schalter nach Anspruch 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die am Hebel (37) befindlichen Anschläge, die im
Linkslauf mit dem Hubbegrenzungsanschlag (36) oder mit dem
Anschlagnocken (23) des Schiebers (22) zusammenwirken, am
abgewinkelten Arm (41) angeordnet sind.
20. Elektrischer Schalter nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, daß sich ein abstehender Ansatz (42) und ein
Anschlagzapfen (43) am abgewinkelten Arm (41) befinden, wobei der
abstehende Ansatz (42) mit dem Hubbegrenzungsanschlag (36) und der
Anschlagzapfen (43) mit dem Anschlagnocken (23) am Schieber (22)
zusammenwirken.
21. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß der abgewinkelte Arm (41) einen ungefähr
rechteckförmigen Querschnitt besitzt, der mit dem zweiten Hebelarm
(34′) des Hebels (37) einen solchen Winkel α einschließt, daß die dem
Schaltergehäuse (2) zugewandte Fläche des abgewinkelten Armes (41) in
der Stellung für den Linkslauf vollflächig an der vorderen Fläche des
Schaltergehäuses (2) anliegt und sich dort abstützt.
22. Elektrischer Schalter nach Anspruch 21, dadurch
gekennzeichnet, daß der Winkel α zwischen 120 und 150 Grad liegt.
23. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 20 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Hubbegrenzungsanschlags
(36) und des abstehenden Ansatzes (42) so gewählt wird, daß die
größte, mit Hilfe des Betätigungsorgans (5) einstellbare Drehzahl im
Linkslauf auf eine Drehzahl vermindert wird, die ungefähr der halben
maximalen Drehzahl entspricht.
24. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 20 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Anschlagzapfens (43) so
gewählt wird, daß einerseits die minimale Drehzahl im Linkslauf nur
wenig reduziert wird und andererseits auch bei vorgewählter minimaler
Drehzahl eine wirksame Verhinderung der Arretierung im Linkslauf
erreicht wird.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4225287A DE4225287A1 (de) | 1992-07-31 | 1992-07-31 | Elektrischer Schalter zur Drehzahlregulierung von Motoren |
| EP93108632A EP0585541B1 (de) | 1992-07-31 | 1993-05-28 | Elektrischer Schalter zur Drehzahlregulierung von Motoren |
| DE59307318T DE59307318D1 (de) | 1992-07-31 | 1993-05-28 | Elektrischer Schalter zur Drehzahlregulierung von Motoren |
| ES93108632T ES2110026T3 (es) | 1992-07-31 | 1993-05-28 | Conmutador electrico para la regulacion del numero de revoluciones de motores. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4225287A DE4225287A1 (de) | 1992-07-31 | 1992-07-31 | Elektrischer Schalter zur Drehzahlregulierung von Motoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4225287A1 true DE4225287A1 (de) | 1994-02-03 |
Family
ID=6464521
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4225287A Withdrawn DE4225287A1 (de) | 1992-07-31 | 1992-07-31 | Elektrischer Schalter zur Drehzahlregulierung von Motoren |
| DE59307318T Expired - Lifetime DE59307318D1 (de) | 1992-07-31 | 1993-05-28 | Elektrischer Schalter zur Drehzahlregulierung von Motoren |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59307318T Expired - Lifetime DE59307318D1 (de) | 1992-07-31 | 1993-05-28 | Elektrischer Schalter zur Drehzahlregulierung von Motoren |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0585541B1 (de) |
| DE (2) | DE4225287A1 (de) |
| ES (1) | ES2110026T3 (de) |
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