DE29705797U1 - Absaugvorrichtung - Google Patents
AbsaugvorrichtungInfo
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- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
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Description
Patentanwalt
Dipl.-ing. Detlef Brandt
Vertreter beim Deutschen Patentamt und beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt
MeisenstraSe 96 D-33607 Bielefeld
Fon 0521.2997367 Fax 0521.2997368
Petra Fehner
Untere Senke 6
Untere Senke 6
33813 Oerlinghausen
Absaugvorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Absaugvorrichtung für Staub, insbesondere
zur Reinigung von Hoizplattenoberflächen in der Möbelindustrie mit mindestens einer
Absaugglocke und mindestens einem in Absaugrichtung gesehen vorgelagerten Absaugraum.
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Absaugvorrichtungen der eingangs geschilderten Art werden insbesondere in der
Möbelindustrie überall dort eingesetzt, wo Holzpiattenoberflächen infolge einzelner
Bearbeitungsvorgänge wie beispielsweise Bohr- und Schneidvorgängen mit Staubpartikeln
bedeckt sind. Die Schichtdicke des Staubes kann sehr unterschiedlich sein und in Größenbereichen von lediglich 8-10 &mgr;&igr;&tgr;&iacgr;&Ggr;&eegr; liegen.
Aufgrund vorhandener Oberflächenbeschaffenheiten der abzusaugenden Oberflächen
besteht bei der Entfernung der auf den Oberflächen befindlichen Staubschicht die Schwierigkeit, daß die Staubpartikel infolge statischer Aufladung an den Oberflächen
anhaften. Um diese statische Aufladung und die daraus resultierenden Schwierigkeiten bei der Staubabsaugung von den betreffenden Holzplattenoberfiächen
zu beseitigen, wird im Stand der Technik üblicherweise versucht, den Staub vor dem eigentlichen Absaugvorgang zu entionisieren.
PATENTANWALT DIPL-ING. DETLEF BRANDT - BIELEFELD 01.04.97
Petra Fehner ! ·* * &idigr; &iacgr;&iacgr; . ti .Beschreibung Seite:
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Der Entionisierungsprozeß erfolgt dadurch, daß innerhalb der Absaugvorrichtung
oder dieser unmittelbar benachbart sogen. Metallflitterbürsten angeordnet werden,
die elektrisch aufgeladen sind und die die elektrische Aufladung der Staubpartikel
durch Ableitung beseitigen sollen.
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Mit Entionisierungseinrichtungen versehene Absaugvorrichtungen besitzen den
Nachteil, daß wegen der stattfindenden Entladungsvorgänge bei derartigen Anlagen
ein ständiges Knistern und Knacken vorhanden ist, welches vom Arbeitspersonal als
äußerst störend empfunden wird. Darüber hinaus bestehen insbesondere aufgrund der zu bearbeitenden Materialien Vorbehalte aufgrund von Feuergefahren gegenüber
der Verwendung von Entionisierungsanlagen, da nicht auszuschließen ist, daß aufgrund einzelner Entladungsvorgänge u.U. gefährliche Funkenbildung entstehen
kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Absaugvorrichtung der gattungsgemäßen
Art so zu gestalten, daß die Betriebssicherheit und Effektivität unter allen Einsatzbedingungen gewährleistet ist und insbesondere mögliche Feuergefahren-Potentiale
beseitigt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in dem Absaugraum der
Absaugvorrichtung mindestens eine mit ihrer Blasöffnung im wesentlichen entgegen
der Absaugrichtung gerichtete Ausblasdüse für Druckluft angeordnet ist.
Durch die Öffnung der Druckluftausblasdüse wird in den Absaugraum ein Druckiuftstrahl
geleitet, der direkt auf die abzusaugende Plattenoberfläche gerichtet ist. Der Druckluftstrahl ist dabei in seiner Größe so bemessen, daß die auf der Plattenoberfläche
haftenden Staubpartikel trotz ihrer statischen Anhaftung von der Plattenoberfläche
gelöst werden und sich innerhalb des Absaugraumes verwirbeln. Ist die statische
Aufladung der einzelnen Staubpartikel einmal überwunden, besteht für das Absauggebläse
der Absaugvorrichtung keine Schwierigkeit mehr, die Staubpartikel aus dem Absaugraum über die die Absaugglocke zu entfernen.
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Petra Fehner
I :* : : :: , ;**· ""Beschreibung Seite: 3
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus
den Merkmalen der Unteransprüche.
Es hat sich insbesondere als vorteilhaft erwiesen, im Absaugraum mehrere Biasöffnungen
in Reihe nebeneinander anzuordnen, wobei die zugehörigen Ausblasdüsen auf einem gemeinsamen Düsenstock angeordnet sind. Durch die Nebeneinanderreihung
der Blasöffnungen wird auf der ganzen Plattenbreite eine Loslösung des auf der Oberfläche haftenden Staubes durchgeführt, so daß eine schnelle und effektive
Absaugung im Rahmen eines kontinuierlichen Transportvorgangs der zu bearbeitenden
Holzplatten gewährleistet ist.
Um eine optimale Verwirbelung des abgelösten Staubes zu erzielen und darüber
hinaus den Abiösevorgang der Staubpartikel gegebenen Rahmenbedingungen anpassen
zu können, sind die Ausbiasdüsen schwenkbar, so daß ihre Blasrichtung
eingestellt werden kann.
Die Anordnung mehrerer Ausblasdüsen in einem gemeinsamen Düsenstock ermöglicht
es, die Ausblasdüsen gemeinsam über ein einziges zugeordnetes Magnetventil zu steuern. Der seitliche Abstand zweier benachbarter Ausblasdüsen liegt zur Erzielung
optimaler Absaugergebnisse im Bereich von 20 - 25 mm.
Es hat sich darüber hinaus als zweckmäßig erwiesen, den Absaugraum durch elastische
Dichtmittel von der Umgebungsluft abzuschotten. Die elastischen Dichtmittel
können vorteilhaft als Bürstenreihen gestaltet sein, wobei je eine Bürstenreihe vor
und hinter den Biasöffnungen der Ausblasdüsen angeordnet ist und den Zwischenraum
zwischen den Seitenwänden des Absaugraumes und der Oberfläche der abzusaugenden Holzplatten absperrt. Durch diese Maßnahme ist das Ansaugen von
Fremdluft auf ein Minimum reduziert. Die erwähnten Bürstenreihen können statisch
an den Seitenwänden des Absaugraumes festlegt sein oder können als rotierende Bürstenwalzen gestaltet sein.
Gestaltet man eine Absaugvorrichtung in der Weise, daß mehrere Absaugglocken
und Absaugräume mit zugehörigen Düsenstöcken und Biasöffnungen nebenein-
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Petra Fehner ♦ ; #. &iacgr; &Igr;&Ggr; . ;": ".Beschreibung Seite:
ander angeordnet sind, so lassen sich auch Holzplatten großer Breite problemlos
reinigen. Durch die einzelne Ansteuerung der Düsenstöcke mit Hilfe separater Magnetventile
läßt sich eine Absaugvorrichtung für große Arbeitsbreiten problemlos
durch Abschaltung einzelner Düsenstöcke auch für die Reinigung schmalerer HoIzplatten
verwenden.
Da es nicht ausgeschlossen ist, daß sich auf den vom Staub zu reinigenden Holzplattenoberflächen
eventuell Reste vorangegangener Arbeitsschritte wie beispielsweise Leistenstücke oder dergleichen befinden, hat es sich als vorteilhaft erwiesen,
die Absaugvorrichtung mit Absaugglocke und Absaugraum in vertikaler Richtung durch eine elektronische oder pneumatische Antriebsvorrichtung verfahrbar zu gestalten.
Die Antriebsvorrichtung wird durch eine Sicherheitssteuereinheit, die vorzugsweise
mindestens eine Lichtschranke beinhaltet, welche die Holzplattenoberfläche nach darauf liegenden Gegenständen abtastet, angesteuert.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiels des Gegenstandes der Erfindung anhand
der beigefügten Figuren näher erläutert Es zeigen:
Figur 1 eine Schnittdarstellung durch den Absaugraum mit angeschlossenem Teilbereich
der Abzugsglocke einer erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung,
Figur 2 eine Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung mit zwei
nebeneinander angeordneten Absaugglocken und zugehörigen Absaugräumen.
Die Detailansicht der Figur 1 zeigt einen Absaugraum 3, der an einer in der Figur
nur teilweise dargestellten Absaugglocke 2 angeschlossen ist. Die Absaugglocke 2
und der Absaugraum 3 sind aus Blechteilen gefertigt und an einer senkrecht zur Zeichnungsebene verlaufenden Quertraverse 4 festgelegt. Die Quertraverse wiederum
ist an senkrechten Stützen 20 verankert. Absaugglocke 2 und Absaugraum befinden sich über einer in der Figur 1 mit 14 bezeichneten Holzplatte, deren Oberseite
15 von Staubpartikeln zu reinigen ist. Der Reinigungsvorgang erfolgt kontinu-
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ierlich, indem die Holzplatte 14 in Richtung des Pfeiles 16 mittels geeigneter Transportvorrichtungen
unter der Absaugvorrichtung hindurchgeschoben wird.
Der Absaugraum besitzt eine im wesentlichen senkrecht verlaufende Rückwand 7,
die an ihrer der Holzplatte 15 abgewandten oberen Seite in die Seitenwand der Absaugglocke
2 übergeht. Die der Rückwand 11 gegenüberliegende Vorderwand 12 ist
wie aus der Figur 1 ersichtlich ist, abgewinkelt. Vorder- und Rückwand sind an ihrer
der Holzplatte 14 abgewandten Oberseite durch eine Abdeckung 13 verbunden,
nach unten zur Oberseite 15 der Holzplatte 14 hin ist der Absaugraum geöffnet.
Im vorderen Teilbereich des Absaugraumes 3 ragt in diesen durch die Abdeckung
13 hindurch eine Ausbiasdüse 6, die an ihrer unteren, der Piattenoberseite 15 zugewandten
Seite eine Blasöffnung 6 zum Einblasen von Druckluft aufweist. Der DruckJuftstrahl wirbelt die auf der Holzplattenoberseite 15 befindlichen Staubpartikel
auf, so daß diese durch die in Transportrichtung der Holzplatte 14 dahinter befindliche
Absauggiocke entfernt werden können.
Aus Figur 1 ist darüber hinaus ersichtlich, daß die Rückwand 11 und die Vorderwand
12 des Absaugraumes 3 an ihrem unteren, der Plattenoberseite 15 zugewandten
Ende durch elastische Dichtmittel in Form zweier Bürstenreihen 9 und 10 verlängert
sind. Die Bürstenreihen bestehen aus jeweils einer senkrecht zur Zeichenebene ausgedehnten Roßhaarbürste, die verhindert, daß unnötig Fremdluft von außerhalb
des Absaugraumes durch den Spalt zwischen Holzplattenoberseite 15 und Vorderbzw.
Rückwandunterkante eingesaugt wird.
Die Bürstenreihe 9 ist entsprechend einer vorteilhaften Ausgestaltung in Richtung
des Pfeiles 16 geneigt gegen die Senkrechte angeordnet. Dies hat den zusätzlichen
Vorteil, daß der von oben auf die Plattenoberfläche auftreffende Druck!uftstrahi aus
der Ausblasdüse 5 eine zusätzliche Kraftkomponente auf die Innenseite der Bürstenreihe
9 ausübt und die Dichtwirkung der Bürstenreihe erhöht.
In diesem hier dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die elastischen Dichtmitte!
aus je einer statischen Bürstenreihe, natürlich ist auch, wie oben bereits erwähnt,
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• ·' &idigr; til, :**:***ieschreibung Seite: 6
denkbar, eine oder beide Bürstenreihen als rotierende Bürstenwalze auszubilden.
Die für den jeweiligen Verwendungszweck optimale Gestaltung liegt im Ermessen des Durchschnittsfachmannes.
Die Figur 2 zeigt eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung,
die Richtung der Ansicht ist in der Figur 1 durch den mit A gekennzeichneten Pfeil
verdeutlicht. In Figur 2 ist deutlich zu erkennen, daß die in Figur 1 nur teilweise dargestellte
Absaugglocke 2 eine im wesentiichen trichterförmige Gestalt aufweist und an einer oberen Quertraverse 22 festgelegt ist. Die Darstellung der Figur 2 umfaßt
zwei nebeneinander angeordnete Absaugglocken 2 mit den zugehörigen Absaugräumen 3. Es ist deutlich zu erkennen, daß in jedem Absaugraum zehn Ausblasdüsen
5 in regelmäßigen Abständen nebeneinander angeordnet sind. Die Ausblasdüsen 5 sind in einem gemeinsamen Düsenstock 7 eingeschraubt, über den sie gemeinsam
mit Druckluft von 3 bis 6 bar Überdruck versorgt werden. Sowohl aus Figur 1 als auch aus Figur 2 wird deutlich, daß der Düsenstock 7 als Kastenprofil gestaltet
ist, die Druckluftversorgung erfolgt durch handelsübliche Bauteile und ist hier nicht
näher dargestellt. Jeder der in der Figur 2 nebeneinander dargestellten Düsenstöcke
7a und 7b wird über ein Magnetventil mit Druckluft beaufschlagt. Dies hat den Vorteil,
daß bei Absaugung von schmalen Holzplatten, die nur die Breite eines Düsen-Stockes
aufweisen, die Beaufschlagung des weiteren Düsenstockes mit Druckluft unterbleiben kann.
Aus der Darstellung der Figur 2 ist ersichtlich, daß sich je nach geforderter Absaugbreite
eine Vielzahl von Absaugglocken und zugehörigen Absaugräumen zu einer einzigen Absaugvorrichtung der gewünschten Arbeitsbreite zusammenfassen lassen.
Der Abstand zwischen zwei benachbarten Ausbiasdüsen 5 beträgt entsprechend
einer vorteilhaften Ausgestaltung 20 - 25mm, die Auswahl eines entsprechenden Abstandsmaßes hängt von den bestehenden Absauggegebenheiten ab.
Das Abstandsmaß kann durch Austausch der an der Oberseite des Absaugraumes
außen an einem Winkelprofil befestigten Düsenstöcke variiert werden. Um darüber
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&iacgr; I* : : :: . :**· '"Beschreibung Seite: 7
hinaus ein optimales Losiösen der auf der Oberseite 15 der Holzplatten anhaftenden
Staubpartikel zu gewährleisten, sind die Düsen 5 im Düsenstock schwenkbar angeordnet.
Es hat sich als besonders effizient erwiesen, wenn der Abstand zwischen der vorderen
Bürstenreihe 9 und den Blasöffnungen 6 im Bereich von 40 - 80mm liegt, für viele Anwendungsfäile hat sich ein Maß von 65 mm als optimale Größe erwiesen.
Da nicht auszuschließen ist, daß sich auf der abzusaugenden Oberseite 15 der
Holzplatte 14 noch Reste vorangegangener Arbeitsschritte wie beispielsweise Holzresten
oder dergleichen befinden, die zu einer Kollision der unmittelbar über der Holzplatte 14 befindiichen Absaugvorrichtung führen müßten, ist die an den Quertraversen
22 und 4 festgelegte Absaugvorrichtung in vertikaler Richtung entsprechend des Pfeiles 19 in Figur 2 verfahrbar. Die Hubbewegung erfolgt durch eine übliehe
elektronische oder pneumatische Antriebsvorrichtung, die aus Gründen der Übersichtlichkeit hier nicht näher dargestellt ist. Die Antriebsvorrichtung ist mit mindestens
einer Lichtschranke über eine Sicherheitssteuereinheit gekoppelt. Die Lichtschranke
ist quer zur Transportrichtung der Holzplatte unmittelbar über deren Oberseite angeordnet. Sobald sich ein Gegenstand auf der Holzplatte befindet, führt dies
zu einer Unterbrechung des Lichtschrankenstrahis und unmittelbar danach zu einer
Aufwärtsbewegung der Absauganlage sowie der Ausgabe einer entsprechenden Fehlermeldung.
Es ist selbstverständlich, daß die in diesem Ausführungsbeispiel oberhalb einer abzusaugenden
Holzplatte angeordnete Absaugvorrichtung auch bei Bedarf gleichzeitig unterhalb der Holzplatte zum gleichzeitigen Absaugen von Ober- und Unterseite
angeordnet sein kann.
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Petra Fehner
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S i «_
'"!Beschreibung Seite: 8
1- Absaugvorrichtung
2- Absauggiocke
3- Absaugraum
4- Quertraverse
5- Ausblasdüse
6- Blasöffnung 7- Düsenstock
9- Bürstenreihe vorn
10- Bürstenreihe hinten
11 - Rückwand
12- Vorderwand
13- Abdeckung
14- Holzplatte
15- Oberseite
16- Pfeii Transportrichtung 20- Stütze
22- Quertraverse
PATENTANWALT DiPL.-ING. DETLEF BRANDT - BIELEFELD 01.04.97
Claims (9)
- PatentanwaltDipl.-lng. Detlef BrandtVertreter beim Deutschen Patentamt und beim Harmonisierungsamt für den BinnenmarktMeisenstraße 96 D-33607 BielefeldFon 0521.2997367 Fax 0521.2997368Petra Fehner
Untere Senke 633813 OerlinghausenSchutzansprüche1. Absaugvorrichtung für Staub, insbesondere zur Reinigung von HoJzplattenoberflächen in der Möbelindustrie mit mindestens einer Absaugglocke und mindestens einem in Absaugrichtung gesehen vorgelagerten Absaugraum, dadurch gekennzeichnet, daß in den Absaugraum (3) mindestens eine mit ihrer Blasöffnung (6) im wesentlichen entgegengesetzt der Absaugrichtung gerichtete Ausblasdüse (5) für Druckluft angeordnet ist. - 2. Absaugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Absaugraum (3) mehrere Blasöffnungen (6) in Reihe nebeneinander angeordnet sind, deren zugehörige Ausblasdüsen (5) auf einem gemeinsamen Düsenstock (7) angeordnet sind.
- 3. Absaugvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieAusblasdüsen (5) in ihrer Blasrichtung einstellbar sind. 15
- 4. Absaugvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche Abstand zweier benachbarter Ausblasdüsen (5) im Bereich von 20 25mm liegt.PATENTANWALT DIPL-ING. DETLEF BRANDT - BIELEFELD 01.04.97Petra Fehner ;**; ·**· .".: ,··. Setyitzansprüche Seite:
- 5. Absaugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Absaugraum (3) durch elastische Dichtmittel (9, 10) von der Umgebungsluft abgeschottet ist.
- 6. Absaugvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Dichtmittel als Bürstenreihen (9, 10) gestaltet sind, wobei je eine Bürstenreihe vor und hinter den Blasöffnungen (6) des Düsenstockes (7) angeordnet sind.
- 7. Absaugvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen einer Bürstenreihe und den Blasöffnungen (6) des Düsenstockes (7) im Bereich von 40 - 80mm liegt und vorzugsweise 65mm beträgt.
- 8. Absaugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Absaugglocken (2) und Abraugräume (3) mit zugehörigen Düsenstöcken (7) und Blasöffnungen (6) nebeneinander angeordnet sind.
- 9. Absaugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß Absaugglocke (2) und Absaugraum (3) in vertikaler Richtung durch eine elektrische oder pneumatische Antriebsrichtung verfahrbar sind, wobei die Antriebsvorrichtung durch eine Sicherheitssteuereinheit, die vorzugsweise mindestens eine Lichtschranke beinhaltet, gesteuert ist.PATENTANWALT DIPL-ING. DETLEF BRANDT - BIELEFELD 01.04.97
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE29705797U DE29705797U1 (de) | 1997-04-02 | 1997-04-02 | Absaugvorrichtung |
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|---|---|---|---|
| DE29705797U DE29705797U1 (de) | 1997-04-02 | 1997-04-02 | Absaugvorrichtung |
Publications (1)
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|---|---|
| DE29705797U1 true DE29705797U1 (de) | 1997-06-05 |
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Family Applications (1)
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| DE29705797U Expired - Lifetime DE29705797U1 (de) | 1997-04-02 | 1997-04-02 | Absaugvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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