DE29705732U1 - Behälter zur Aufbewahrung und selektiven Ausgabe von Gegenständen - Google Patents
Behälter zur Aufbewahrung und selektiven Ausgabe von GegenständenInfo
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
Description
Abitz & Partner : : : ·: ::········ :* ^1* .
·· ··· ·► . ..' ! D.F. Morf
European Patent Attorneys ut. Dipi.-chan.
Patentanwälte M< Gritschnetler
[lipl.-Phys.
A. Frhr. von Wittgenstein
Dr. Dipl.-Chem.
J. Morf
Abitz & Partner, Postfach 86 OI 09, D - 81628 München Dr- DiP'·-·^=™·
Postanschrift / Postal Address Postfach 86 01 09 D - 81628 München
1.April 1997 30960/Selektor
Dipl.-Ing. Michael Mursch Dipl.-Designer Peter Knopp
Schloß Euernbach
85298 Scheyern Bundesrepublik Deutschland
Behälter zur Aufbewahrung und selektiven Ausgabe von
Gegenständen
Die Erfindung betrifft einen Behälter zur Aufbewahrung und selektiven
Ausgabe von Gegenständen. Der Behälter weist zur Aufbewahrung und selektiven Ausgabe von Gegenständen mindestens
zwei Fächer zur Aufnahme von jeweils einem Gegenstand auf, wobei in jedes Fach ein Federelement vorgespannt ist, welches
dazu vorgesehen ist, einen Gegenstand festzuhalten, wenn dieser in das Fach eingesetzt wird.
Ein derartiger Behälter ist speziell aus EP-A-O 385 055 bekannt. Der als Box gestaltete Behälter besteht im wesentlichen
aus einem Unterteil, das über ein Scharnier mit einem Oberteil verbunden ist und in dem sich Fächer für Schrauberbits befinden.
Die Box kann durch Zuklappen des Oberteils fest geschlossen werden, wobei dann die in der Box befindlichen Bits
nicht mehr von außen sichtbar sind. Die Fächer weisen Zungenfedern auf, welche die mit sechskantigem Schaft versehenen
Bits reibschlüssig in den Fächern festhalten. Zur Entnahme muß das jeweilige Bit an einem Schraubende gepackt und aus dem
Fach herausgezogen werden. In der beschriebenen Box kann darüberhinaus auch ein zur Aufnahme der Bits geeigneter
München - Bogenhausen Telefon: Telefax (Ii &. III - automat.): Telegramm:
Poschingerstraße 6 +49-89-99 89 04-0 +49-89-98 40 37 Chemindus München
+ 49-89-98 32 22
Schraubendreherschaft (Bithalter) aufbewahrt werden, der mittels
seines sechskantigen Endes so an der Stirnseite der Box angebracht werden kann, daß diese im geschlossenen Zustand als
Schraubendrehergriff fungieren kann. Der Deckel (Oberteil) der Box muß geöffnet werden, bevor die Bits zugänglich und sichtbar
werden. Bei einer leichten Erschütterung können die Bits aus den Fächern herausfallen. Die Verkaufspräsentation der Box
z.B. im Kaufhaus ist ungünstig: Entweder sind die Einzelteile für den Kunden nicht zu sehen, weil die Box verschlossen ist,
&iacgr;&ogr; oder sie sind bei geöffneter Box gegen Diebstahl nicht gesichert.
Einen weiteren Typ der Aufbewahrungsbehälter stellt das aus DE-U-88 02 681.7 bekannte Dosenmagazin dar. Bei diesem wird
ein dosenförmiger Behälter, in welchen mehrere Fächer zur
Aufnahme von Bits mit Öffnungen zur Umrandung hin eingearbeitet sind, von einem drehbaren Deckel umfaßt, der ebenfalls
im Umrandungsbereich eine Öffnung aufweist. Zur Entnahme eines Bits muß die Deckelöffnung in Deckung mit einer Öffnung des
Gehäuses gedreht werden. Oft gestaltet sich die Entnahme umständlich, weil die Position der Deckelöffnung nicht mit einem
Blick bestimmt werden kann. Auch kommt es leicht zum versehentlichen Herausfallen von Gegenständen, weil die Deckelöffnung
unbeabsichtigt über eine Gehäuseöffnung geschoben werden
kann. Um einen Überblick über die im Gehäuse befindlichen Bits zu gewährleisten, ist es überdies notwendig, den Deckel aus
einem transparenten Material zu fertigen, was zusätzliche Herstellungskosten verursachen kann. Die dosenförmige Aufbewahrungsbox
der DE-U-88 02 681.7 kann mit einer Diebstahlsicherung versehen werden. Zu diesem Zweck wird der dosenförmige
Aufbewahrungsbehälter über einen Abreißsteg mit einer Eurolochaufhängung verbunden. Der drehbare Deckel wird nunmehr so
angebracht, daß die Entnahmeöffnung den Abreißsteg umfaßt. Die Entnahmeöffnung des Deckels kann nun nicht in Deckung mit
einer Öffnung des Behälters gedreht werden, was eine unstatthafte Entnahme von Bits verhindert.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Behälter zur Aufbewahrung
und selektiven Ausgabe von Gegenständen bereitzustellen,
der die aufbewahrten Gegenstände sowohl sicher aufbewahrt als auch auf einfach zu handhabende Weise dem Benutzer
zugänglich und sichtbar macht.
der die aufbewahrten Gegenstände sowohl sicher aufbewahrt als auch auf einfach zu handhabende Weise dem Benutzer
zugänglich und sichtbar macht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Behälter
mit einer Einrichtung versehen ist, mittels der die Vorspannung der Federelemente selektiv für jedes Fach aufgehoben
&iacgr;&ogr; werden kann.
Mit Hilfe dieser Erfindung wird ein in einem Aufbewahrungsfach befindlicher Gegenstand zum einen sicher aufbewahrt und ist
gegen ungewolltes Herausfallen geschützt, da er von dem Federelement im Fach festgehalten wird, zum anderen ist er auf einfache Weise der Entnahme zugänglich, indem die Vorspannung des Federelements, aufgrund derer der Gegenstand festgehalten
wird, mittels der erfindungsgemäßen Einrichtung gezielt aufgehoben wird.
gegen ungewolltes Herausfallen geschützt, da er von dem Federelement im Fach festgehalten wird, zum anderen ist er auf einfache Weise der Entnahme zugänglich, indem die Vorspannung des Federelements, aufgrund derer der Gegenstand festgehalten
wird, mittels der erfindungsgemäßen Einrichtung gezielt aufgehoben wird.
Die Erfindung nach Anspruch 1 gestattet stets nur die Entnahme eines Gegenstandes, da die erfindungsgemäße Einrichtung selektiv
auf ein einzelnes Federelement einwirkt. Zugleich sind
aber alle anderen aufbewahrten Gegenstände von außen ohne weiteres sichtbar. Die Entnahme erfolgt in einfacher Weise, beispielsweise durch Drehen des Gehäuses derart, daß der gewünschte
Gegenstand aus dem entspannten Fach nach unten herausfallen
kann.
aber alle anderen aufbewahrten Gegenstände von außen ohne weiteres sichtbar. Die Entnahme erfolgt in einfacher Weise, beispielsweise durch Drehen des Gehäuses derart, daß der gewünschte
Gegenstand aus dem entspannten Fach nach unten herausfallen
kann.
Der erfindungsgemäße Behälter eignet sich insbesondere für
Schrauberbits, Bohrer und generell für Werkzeugeinsätze und
Kleinteile. Sind die aufzubewahrenden Gegenstände Schrauberbits,
so kann das Gehäuse auf einfache Weise als Schraubendrehergriff
benutzt werden. Der Behälter ist jedoch auch für
Schrauberbits, Bohrer und generell für Werkzeugeinsätze und
Kleinteile. Sind die aufzubewahrenden Gegenstände Schrauberbits,
so kann das Gehäuse auf einfache Weise als Schraubendrehergriff
benutzt werden. Der Behälter ist jedoch auch für
Tabletten und Pillen geeignet, wobei die einzelnen Fächer zur Kontrolle der Einnahme mit den Wochentagen beschriftet oder
durchnumeriert werden können.
durchnumeriert werden können.
• · · · &idigr; &Idigr; I.I. . *.,&idigr;
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt der Behälter zwei Flachseiten, wobei in einer Flachseite die Federelemente
ausgebildet sind und in der anderen Flachseite ein Schieber geführt ist, der als die Einrichtung zur selektiven
Freigabe der Fächer fungiert. Soll ein Gegenstand, der in
einem bestimmten Fach des Gehäuses aufbewahrt wird, entnommen werden, wird der Schieber zu diesem Fach verschoben und hebt
die Vorspannung des Federelements des betreffenden Fachs auf,
so daß der Gegenstand entnommen werden kann. 10
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Federelemente jeweils L-förmig ausgebildet mit einem
langen Schenkel, dessen eines Ende mit dem Gehäuse verbunden ist und an dessen anderem, freien Ende rechtwinklig ein kurzer
Schenkel absteht. Der Schieber wirkt zur Aufhebung der Vorspannung auf den kurzen Schenkel des Federelements ein.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der lange Schenkel jedes L-förmigen Federelements ein Winkelprofil
mit einer senkrecht zur Flachseite stehenden Seitenwand. Lage und Tiefe einer in der Seitenwand ausgeführten
Kerbe legen den Drehpunkt und die Federkraft der Feder fest. Durch Variation von Lage und Tiefe der Kerbe ist es möglich,
die Funktion der Federelemente bei der Herstellung des Gehäuses an den jeweiligen Bestimmungszweck anzupassen.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform, die speziell
für Schrauberbits und einen Bithalter geeignet ist, ist hinter den Bitfächern und rechtwinklig zu diesen ein längeres Bithalterfach
vorgesehen. Eines der Federelemente ist dann langer ausgebildet als die anderen, so daß es gegen den Bithalter
drückt und diesen reibschlüssig festhält. In diesem zusätzlichen Aufnahmefach kann nun beispielsweise ein Bithalter so
aufbewahrt werden, daß er einerseits nach Entriegelung dieses Faches auf einfache Weise entnommen werden kann und anderseits
auch im Fach verbleiben und eines der Bits in ihm eingesteckt werden kann, so daß das Gehäuse als Griff eines Schrauben-
drehers fungiert. An der Gehäuseseite, die der Öffnung des zusätzlichen
Fachs gegenüberliegt, kann eine Sechskantaufnahme vorgesehen werden, in die der Verbindungsschaft des Bithalters
eingesteckt werden kann. Auf diese Weise entsteht ein Schraubendreher mit verlängertem Schaft. Sowohl die Öffnung des zusätzlichen
Fachs als auch die der Steckvorrichtung können in geeigneter Weise, beispielsweise als gleichseitiges Sechseck,
geformt sein, wie dies für Bithalter allgemein üblich ist.
Alle genannten Ausführungsformen können so ausgestaltet sein, daß die in den Fächern aufbewahrten Gegenstände ohne weiteres
von außen sichtbar sind. Dazu bedarf es nicht der Verwendung besonderer Werkstoffe, wie etwa transparenter Kunststoffe. Da
die Vorspannung der Federelemente durch den Schieber selektiv aufgehoben wird, kann sie so hoch gewählt werden, daß sie normalerweise,
d.h. ohne Beaufschlagung durch den Schieber, die Gegenstände sicher festhält und diese auch durch kräftiges
Schütteln nicht herausfallen. Durch die Öffnung der Fächer können daher auch die darin befindlichen Gegenstände teilweise
sichtbar sein, ohne daß die Gegenstände herausfallen können.
In einer besonderen Ausführungsform wird ein Aufhänger mit der
Einrichtung, welche die Vorspannung der Federelemente selektiv aufzuheben vermag, derart verbunden, daß die Einrichtung nicht
bewegbar ist und damit keines der Federelemente lösen kann.
Wird ein Schieber als Einrichtung zur Aufhebung der Federspannung gewählt, so kann dieser so mit dem Aufhänger verbunden
werden, daß der Schieber nunmehr nicht verschiebbar ist und sich in einer Position befindet, in der die Vorspannung keines
Federelements aufgehoben wird. Die Verbindung zwischen Aufhänger und Einrichtung wird so gewählt, daß sie nur durch
erheblichen Kraftaufwand, beispielsweise Einwirken mit einer Schere oder einem Messer, getrennt werden kann. Diese Ausführungsf
orm erlaubt eine diebstahlsichere Präsentation ohne zusätzliche Verpackung, bei der alle im Gehäuse aufbewahrten
Gegenstände ohne weiteres von außen sichtbar sind, ohne daß sie direkt entnommen werden können.
Alle Ausführungsformen können so gestaltet sein, daß nicht nur
eine Entnahme aufbewahrter Gegenstände, sondern auch ihre Wiederaufnahme problemlos möglich ist. Zu diesem Zweck wird der
betreffende Gegenstand in das entriegelte Fach geschoben. Die Feder des Fachs wird dabei wieder gespannt, so daß der Gegenstand
vor der Entnahme oder dem Herausfallen gesichert ist. Zur Entnahme eines Gegenstandes braucht dann lediglich wieder
die Einrichtung zur Aufhebung der Federspannung betätigt zu werden.
An die für die Herstellung des erfindungsgemäßen Gehäuses benötigten
Werkstoffe sind an sich keine besonderen Anforderungen geknüpft; als besonders geeignet haben sich spritzbare
Kunststoffe erwiesen.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
Ein Ausführungsbeispiel wird im folgenden unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es stellen dar:
Fig. 1 in einer isometrischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel zur Aufbewahrung von Schrauberbits und eines Bithalters
;
Fig. 2 der Behälter aus Fig. 1 mit abgenommener Abdeckung;
Fig. 3 in Draufsicht der Behälter aus Fig. 1 mit abgenommener Abdeckung;
Fig. 4a, b, c Darstellungen im Schnitt nach A-A, B-B bzw. C-C von Fig. 3, wobei in Fig. 4c auch der Schieber und
die Abdeckung eingezeichnet sind; und
Fig. 5 eine Präsentationsform des Behälters mit Aufhänger.
&idigr; &igr; ; &igr; &igr;&igr;. j:,"
Fig. 1 zeigt einen Behälter 10 mit einem Bithalter 12, einem Bithalterfach 14, sechs kleineren Fächern 16 zur Aufbewahrung
von Bits 18 und einer sechseckigen Aufnahme 2 0 für den Bithalter 12. Der Behälter 10 hat eine untere Flachseite 29 und
eine obere Flachseite 22. In der oberen Flachseite 22 des Behälters 10 befindet sich ein Führungsschlitz 24, in dem ein
Schieber 26.bewegt werden kann.
Fig. 2 zeigt den Behälter 10 ohne obere Flachseite oder Abdeckung 22 mit den sechs Fächern 16 und dem Bithalterfach 14.
Die Fächer 16 sind durch eine Wand 28 getrennt. Den Boden 34 jedes Faches 16 bildet ein zungenförmiges Federelement 32, das
sich von der Vorderkante 3 0 der unteren Flachseite 29 freitragend wegerstreckt. An der längsseitigen Abschlußkante 30 des
Behälters 10 ist jedes Fach 16 nach außen offen. Das Federelement 32 ist L-förmig, wobei der lange Schenkel durch den
Boden 34 gebildet wird und der kurze Schenkel 3 6 am freien Ende des Bodens 34 im rechten Winkel nach oben absteht (Fig.
4b und 4c). Das Federelement 32 weist ein Winkelprofil auf, das eine senkrecht zu den Federschenkeln 34, 36 angebrachte
Seitenwand 3 8 aufweist. In der Nähe der Vorderkante 3 0 ist in der Seitenwand 3 8 eine Kerbe 40 vorgesehen. Die Lage der Kerbe
40 bestimmt den Drehpunkt des Federelements 32, ihre Tiefe die Federkraft. Je tiefer die Kerbe 40, umso kleiner ist die Kraft
des Federelements 32. Der Führungsschlitz 24 verläuft über den kurzen Schenkeln 36 der Federelemente 32.
Der Schieber 26 weist ein außerhalb des Behälters 10 befindliches Griffstück 27 und ein innerhalb des Behälters 10
liegendes Druckstück 31 auf, die durch einen Verbindungssteg 33 verbunden sind. Der Verbindungssteg 33 erstreckt sich durch
den Führungsschlitz 24. Wie in Fig. 4c erkennbar, ist der Verbindungssteg 33 unterhalb des FührungsSchlitzes 24 abgewinkelt,
so daß das Druckstück 31 mit seiner Oberseite an der Unterseite der Abdeckung 22 anliegt und entlanggleiten kann.
Die Unterseite des Druckstücks 31 ist auf beiden Seiten etwas nach oben angeschrägt, so daß das Druckstück 31 auf die kurzen
Schenkel 3 6 der Federeleraente 32, 42 auflaufen kann. Die Oberseite des Druckstücks 31 stützt sich dabei gegen die
Unterseite der Abdeckung ab. Wird der Schieber 26 in Höhe eines Faches 16 bewegt, so drückt er den kurzen Schenkel 3 6
des Federelements 3 2 nach unten und hebt somit deren Vorspannung auf; ein im betreffenden Fach 16 befindlicher Bit
kann - wie in Fig. 1 zu sehen - entnommen werden. Zugleich bleibt die Federspannung der anderen Fächer 16 erhalten, die
in ihnen aufbewahrten Bits 18 können nicht entnommen werden &iacgr;&ogr; oder versehentlich herausfallen. Gleichwohl sind diese Gegenstände
für den Beobachter gut sichtbar.
Zusätzlich zu den sechs Bitfächern 16 mit Federelementen 32 ist in Fig. 2 das Bithalterfach 14 zu erkennen. In Fig. 3 ist
zu erkennen, daß ein längeres Federelement 42 in das Bithalterfach 14 hineinragt. Fig. 4a zeigt das Federelement 42 im
Querschnitt: Das Federelement 42 weist wie das Federelement und im gleichen Abstand von der Vorderkante 3 0 einen kurzen
Schenkel 3 6 auf, ist jedoch über diesen Schenkel 3 6 hinaus bei 46 verlängert. Wie auch bei den Federelementen 32 wird die
Vorspannung des längeren Federelements 42 aufgehoben, wenn der Schieber 26 in Höhe des Federelements 42 geschoben wird und
dessen kurzen Schenkel 3 6 nach unten drückt.
In den Schnittansichten der Fig. 4a, 4b und 4c ist ferner zu erkennen, daß sich die Kerbe 40 an der Stelle befindet, an der
die Federelemente 32, 42 von der Vorderkante 30 der unteren Flachseite 29 abstehen.
Die Querschnitte 4b und 4c verdeutlichen die Funktionsweise des L-förmigen Federelements 32 mit Seitenwand 38 und Kerbe
in Verbindung mit dem Schieber 26. Ohne Einwirken des Schiebers 26 sind die Federelemente 32 leicht nach oben gebogen, so
daß sie gegen ein Bit drücken, das sich in dem Fach befindet.
5 Drehpunkt und Federstärke werden durch die Kerbe 40 in der
senkrecht am L-förmigen Federlement 3 2 angebrachten Seitenwand 38 definiert. Ein Bit 18 wird im mit diesem Federelement 32
ausgestatteten Fach 16 festgehalten. Um das Bit 18 entnehmen zu können, wird der Schieber 26 so verschoben, daß er an dem
kurzen Schenkel 3 6 des Federelements 32 angreift und dieses etwas nach unten bewegt. Das Federlement 32 ist dann nicht
mehr gegen das Bit 18 gespannt, so daß es entnommen werden kann.
In Fig. 5 ist eine mit einem Aufhänger 48 ausgestattete Ausführungsform
des Behälters 10 wiedergegeben. Der Aufhänger
&iacgr;&ogr; ist über eine kurze Lasche 50 mit dem Schieber 26 verbunden,
so daß dieser nicht bewegt werden kann. Der Schieber 26 wird dadurch in einer Endstellung fixiert, in der er gegen keinen
der kurzen Schenkel 36 anliegt. Keiner der im Gehäuse aufbewahrten Bits 18 oder der Bithalter 12 kann entnommen werden,
trotzdem ist jeder Gegenstand deutlich sichtbar. Der Schieber 26 kann erst verschoben werden, wenn der Aufhänger 48 abgetrennt
wird. Um ein einfaches Durch- oder Abreißen der Verbindung 50 zu verhindern, wird für die Verbindung 50 ein
Werkstoff gewählt, der mit einem scharfen Werkzeug (Messer, Schere) durchtrennt werden muß.
Der erfindungsgemäße Behälter zur Aufbewahrung und selektiven
Ausgabe von Gegenständen erlaubt in einfacher Weise die gleichzeitige Sichtbarmachung von Gegenständen. Durch die selektive
Wirkung der Einrichtung, mittels der die Vorspannung der Federelemente aufgehoben werden kann, sind die aufbewahrten
Gegenstände gut zugänglich und zugleich gegen das unbeabsichtigte Herausfallen geschützt. Das Gehäuse eignet sich
zur Aufbewahrung einer Vielzahl verschiedenartigster Gegenstände. Die Aufhängevorrichtung gestattet eine gute Verkaufspräsentation
der aufbewahrten Gegenstände bei gleichzeitiger effektiver Diebstahlsicherung. Wird der Behälter zur Aufbewahrung
von Schrauberbits genutzt, so kann der Behälter in Verbindung mit einem ebenfalls im Behälter magazinierbaren Bithalter
als Schraubendrehergriff benutzt werden.
Claims (10)
1. Behälter (10) zur Aufbewahrung und selektiven Ausgabe von Gegenständen (18) mit mindestens zwei Fächern (16) zur Aufnähme
von jeweils einem Gegenstand (18), wobei in jedes Fach (16) ein Federelement (32) vorgespannt ist, das dazu
vorgesehen ist, einen Gegenstand (18) festzuhalten, wenn dieser in das Fach (16) eingesetzt wird, gekennzeichnet
durch eine Einrichtung (26), mittels der die Vorspannung der Federelemente (32) selektiv für jedes Fach (16) aufgehoben
werden kann.
2. Behälter (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung zur selektiven Aufhebung der Federvorspannung (26) als Schieber (26) ausgebildet ist, der in
einer Führung (24) verschiebbar ist.
3. Behälter (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Flachseite des Behälters (10) die Führung (24) aufweist.
4. Behälter (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin die Federelemente (32) L-förmig ausgebildet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Aufhebung der Federspannung
(26) auf den kurzen Schenkel (3 6) des Federelements (32) einwirkt.
5. Behälter (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Federelement (32) ein Winkelprofil mit einer senkrecht zur Flachseite angebrachten
Seitenwand (38) umfaßt.
6. Behälter (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Federelemente (32) in der Unterseite (29) des Behälters
(10) ausgeschnitten sind und sich von der Vorderkante (30) freitragend wegerstrecken und daß in der Seitenwand
(38) zur Festlegung des Drehpunktes der Federlemente (32)
an der Stelle, an der die Federelemente (32) von der Vorderkante (30) abstehen, eine Kerbe (40) vorgesehen ist.
7. Behälter (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche zur Aufnahme von Bits (18) und eines Bithalters (12), dadurch
gekennzeichnet, daß der Behälter (10) auf der den Fächern (16) gegenüberliegenden Seite und quer zu den Fächern (16)
ein weiteres Fach (14) für den Bithalter (12) aufweist.
8. Behälter (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Bithalterfach (14) mit einer Feder (42) ausgestattet ist, die langer ausgebildet ist als die anderen Federelemente
(32) .
9. Behälter (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die in den Fächern (14, 16) befindlichen Gegenstände (18, 12) von außen teilweise sichtbar
sind.
10. Behälter (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet
durch einen Aufhänger (48), der mit der Einrichtung zur selektiven Aufhebung der Federvorspannung (26)
derart verbunden ist, daß die Einrichtung (26) nicht bewegbar ist und auf kein Federelement (32, 42) einwirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29705732U DE29705732U1 (de) | 1997-04-01 | 1997-04-01 | Behälter zur Aufbewahrung und selektiven Ausgabe von Gegenständen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29705732U DE29705732U1 (de) | 1997-04-01 | 1997-04-01 | Behälter zur Aufbewahrung und selektiven Ausgabe von Gegenständen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29705732U1 true DE29705732U1 (de) | 1997-08-28 |
Family
ID=8038260
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29705732U Expired - Lifetime DE29705732U1 (de) | 1997-04-01 | 1997-04-01 | Behälter zur Aufbewahrung und selektiven Ausgabe von Gegenständen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE29705732U1 (de) |
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