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DE29704707U1 - Präparationsbesteck zur oszillierenden Bearbeitung von Zahnhartsubstanzen - Google Patents

Präparationsbesteck zur oszillierenden Bearbeitung von Zahnhartsubstanzen

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Publication number
DE29704707U1
DE29704707U1 DE29704707U DE29704707U DE29704707U1 DE 29704707 U1 DE29704707 U1 DE 29704707U1 DE 29704707 U DE29704707 U DE 29704707U DE 29704707 U DE29704707 U DE 29704707U DE 29704707 U1 DE29704707 U1 DE 29704707U1
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DE
Germany
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substances
preparation set
working
guide plate
preparation
Prior art date
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DE29704707U
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English (en)
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Publication of DE29704707U1 publication Critical patent/DE29704707U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/02Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools
    • A61C1/07Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools with vibratory drive, e.g. ultrasonic

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

Zahnhartsubstanzen
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Präparationsbesteck entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
Zum Abtragen von Zahnhartsubstanzen werden überwiegend rotierende Diamantschleifer oder Metall- bzw. Hartmetallfräser eingesetzt. Auch das Abtragen mit einem Laser- oder Sandstrahl wird praktiziert. Die Anwendung von rotierenden Instrumenten z. B. Diamantschleifern verursacht häufig die Beschädigung des Nachbarzahnes. Geschützt werden kann der Nachbarzahn durch eine Stahlmatrize. Das ist aber relativ aufwendig. Da Karies, also die Defektbildung in der Zahnhartsubstanz, ein überwiegendes Phänomen des Kontaktbereiches zum Nachbarzahn ist, gilt es schonende Präparationstechniken, insbesondere für diesen Bereich, zu entwickeln. Hierfür ist die Verwendung von oszillierenden Werkzeugen vorteilhaft. Die Werkzeuge, die üblicherweise mit abrasiven Partikeln belegt
&ogr;
sind, sind auf der dem Nachbarzahn zugewandten Seite nicht belegt. Dadurch kann das Beschädigen des Nachbarzahnes vermieden werden.
Ein weiterer großer Vorteil der Verwendung von oszillierenden Werkzeugen ist die Schaffung besonders geformter Kavitäten, die für genormte Inlays kongruend sind.
In der DE 42 09 191 Al sind eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Bearbeitung der Zahnhartsubstanz unter Verwendung von oszillierenden Werkzeugen beschrieben. Dabei wurde auf die Form des Werkzeuges nicht näher eingegangen.
Da Ultraschall in der Zahnmedizin bereits seit längerer Zeit genutzt wird und darüber bereits geschrieben wurde z. B.
von Dr. Heinz Spranger, Berlin:
"Über die Anwendung des Ultraschalls in der Zahnheilkunde und
seine Wirkungen" im Deutschen Zahnärztekalender - 1970,
S. Sl - 73;
von James R. Richards, USA: "High Frequency Dental Tool"
US-Patent 2,874,470 (Patented Feb. 24, 1959)
ware eine vorteilhafte Formgebung der Werkzeuge interessant. Im P 40 10 857.0-09 "Besteck zur Vorbereitung einer Kavität zur Aufnahme vorgefertigter Inlays" werden Vorformkörper mit einem steckbaren, also rotationssymetrischen Halteabschnitt vorgeschlagen.
Ein System unter Verwendung von oszillierenden Werkzeugen wurde von Dr. Hugo Burkhard in der Patentschrift
DE 44 39 410 Al (11.94) beschrieben. Hier wurde auf die Werkzeuge näher eingegangen. Dabei ist das Werkzeug gekoppelt mit dem Schwingungserzeuger, schwingbar in einer Griffhülse ge-
&ogr;
lagert. Das Werkzeug besteht aus einem Schaft, einem Arbeitskopf am vorderen Ende des Schafts und einem Verbindungsteil zum Anschluß am Schwingungserzeuger, Der Arbeitskopf hat verschiedenartiges Aussehen, z. B. Quader, Halbkugeln, ... weist aber auch sehr spezielle Formen auf, die auf genormte Inlays abgestimmt sind. Der Arbeitskopf ist mit dem Schaft unlöslich und starr verbunden.
Die gewählte Konstruktion hat große Nachteile.
Ist die Arbeitsfläche des Arbeitskopfes verschlissen, ist das gesamte Werkzeug auszutauschen.Das Werkzeug ist relativ teuer. Auch ist die Schraubverbindung (Verbindungselement) praxisfern, da die Werkzeuge häufiger gewechselt werden müssen.
Darüberhinaus muß relativ viel Werkzeug bereitgehalten werden, da der meslo-approximale Arbeitskopf nicht für disto-approximale Kavltaten verwendet werden kann und umgekehrt.
Ferner kommt es gelegentlich zur Beschädigung des Nachbarzahnes, wenn der Arbeitskopf den Nachbarzahn zu Beginn der Präparation mit der unteren äußeren Kante berührt.
Der im Schutzanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein einfach zu handhabendes, preiswertes, aber leistungsstarkes Werkzeug zu entwickeln, das den Nachbarzahn sicher vor unbeabsichtigten Verletzungen schützt und die Zahl der Arbeitsköpfe reduziert.
Lösung
Dieses Problem wird durch die In den Schutzansprüchen aufgeführten
Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß nach Verschleiß des Werkzeuges nur noch der Arbeitskopf ausgetauscht zu werden braucht. Der Arbeitskopf ist entschieden preiswerter als das gesamte Werkzeug. Der Arbeitskopf kann Dank einer einfachen Einspanntechnik einfach und schnell ausgetauscht werden. Da für occlusal-mesial und occlusal-distai gleiche Werkzeugköpfe benötigt werden, werden die Stückzahl der bereitzustellenden Formen halbiert und damit auch die Lagerhaltungskosten.
Eine Verletzung des Nachbarzahnes ist praktisch ausgeschlossen, da das Leitblech die Zähne separiert und eine sichere Führung für das Werkzeug darstellt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert. Es zeigt:
FIG 1 ein prinzipielles Ultraschallgerät in der Aufsicht.
FIQ 2 den Arbeitskopf in der Vorderansicht.
FIG 3 den Arbeitskopf in der Aufsicht.
FIG 4 den einfachsten Fall eines Arbeitskopfes - ein mit
abrasiven Partikeln belegtes Leitblech in der
Vorderansicht.
FIG 5 Fig 4 in Aufsicht.
FIG 6 eine andere Variante des Arbeitskopfes in der Vorderansicht.
FIG 7 ein Werkzeug in Aufsicht - gespannt zwischen Finger
und Daumen.
FIG 8 2 Zähne in Aufsicht mit Arbeitskopf in situ.
C
Das Gerät in FIG 1 besteht aus einem Schwingungserzeuger 2, der in einem Griff 4 gelagert ist. Im Schwingungserzeuger 2 inseriert ein gabelförmiger Halter 6 über eine Schraubverbindung 8, das den Arbeitskopf 10 aufnimmt.
FIG 2 zeigt den Arbeitskopf 10 bestehend aus einem flachen Leitblech 10a mit dem Halteabschnitt 1Ob9 das in der Mitte einen mit abrasiven Partikeln belegten Formkörper 10c trägt.
Der Formkörper kann einfachste Formen wie Halbkugel, Kegel, umgekehrter Kegel, ... aufweisen, kann aber auch sehr differenziert sein und auf konfektionierte Inlays abgestimmt sein. Das Leitblech 10a kann auch entsprechend FIG 4 und 5 die abrasiven Partikel Im Mittenbereich 1Od direkt aufnehmen. Dann verbleiben die seitlichen Bereiche 10a, die keine abrasiven Partikel tragen. Durch dieses Merkmai sind sie gut von den mit abrasiven Partikeln durchgehend belegten Bändern, die als Sägen verwendet werden, abzugrenzen.
Ein Alternativkonstruktion zu FIG 2 bzw. FIG 3 zeigt FIG 6. Dabei ist das Leitblech 10a kreisförmig gestaltet. Der Halteabschnitt 10b 1st bügeiförmig ausgebildet und oberhalb des Formkörpers angeordnet, so daß die Kühlflüssigkeit leichter herangeführt werden kann.
Die Kühlflüssigkeit 14 In FIG 7 kann sowohl von der Mitte der Gabel, als auch über einen Arm der Gabel herangeführt werden. Die Gabel 6 spannt das Leitblech IQa. Es kann durch Zusammendrücken zwischen Finger 12 und Daumen 12 entspannt werden und dann ausgetauscht werden.
/j j. 5 : :
FIG 8 zeigt zwei Zähne, einen Prämolaren 16 und einen Molaren 18 i-n Aufsicht. Sie werden von einem Leitblech IQa separiert, wobei der Zahn 18 von einem mit abraslven Partikeln besetzten Formkörper 10c präpariert wird. Dieser Formkörper kann auf ein genormtes Inlay abgestimmt sein.

Claims (8)

Schutzansprüche
1. Präparationsbesteck zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (6) oszillierend bewegt wird und der Arbeltskopf (10) aus einem mit abrasiven Partikeln belegten Formkörper (10c) und einem Leitblech (10a) besteht.
2. Präparationsbesteck zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (6) oszillierend bewegt wird und der Arbeitskopf (10) aus einer mit abrasiven Partikel belegten Fläche (iod) und einem Leitblech (10a) besteht.
3. Präparationsbesteck zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper alle gängigen Präparationsformen wie Halbkugel,Kegel, umgekehrter Kegel,bis hin zu sehr komplexen Formen, die auf genormte Inlays abgestimmt sind, annehmen kann.
4. Praparationsbesteck zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper des Arbeitskopfes (10c) leicht ausgeführt ist, z. B. als Hohlkörper.
5. Praparationsbesteck zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeltskopf (10) öffnungen für Kühlflüssigkeitsein- und Kühlflüssigkeitsaustritt aufweist.
6. Präparationsbesteck zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (10a) bandförmig ausgeführt ist.
7. Präparationsbesteck zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (10a) im wesentlichen kreisförmig ausgeführt ist.
8. Präparationsbesteck zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen,
nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Leitblech (löa) auf der Rückseite eine Orientierungshilfe
z. B. ein Pfeil aufweist.
DE29704707U 1997-03-16 1997-03-16 Präparationsbesteck zur oszillierenden Bearbeitung von Zahnhartsubstanzen Expired - Lifetime DE29704707U1 (de)

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