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DE29620686U1 - Präparationsbesteck zur Bearbeitung von Zahnhartsubstanzen - Google Patents

Präparationsbesteck zur Bearbeitung von Zahnhartsubstanzen

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Publication number
DE29620686U1
DE29620686U1 DE29620686U DE29620686U DE29620686U1 DE 29620686 U1 DE29620686 U1 DE 29620686U1 DE 29620686 U DE29620686 U DE 29620686U DE 29620686 U DE29620686 U DE 29620686U DE 29620686 U1 DE29620686 U1 DE 29620686U1
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preparation set
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DE29620686U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C3/00Dental tools or instruments
    • A61C3/02Tooth drilling or cutting instruments; Instruments acting like a sandblast machine
    • A61C3/03Instruments operated by vibration
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/02Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools
    • A61C1/07Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools with vibratory drive, e.g. ultrasonic

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Präparationsbesteck entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
Zum Abtragen von Zahnha r ts.ubstanzen werden überwiegend rotierende Diamantschleifer oder Metall- bzw. Hartmetall fräser eingesetzt. Auch das Abtragen mit einem Laser- oder Sandstrahl wird praktiziert.
Die Anwendung von rotierenden Instrumenten &zgr;. &Bgr;. Diamantschleifern verursacht häufig die Beschädigung des Nachbar-Zahnes.Geschützt werden kann der Nachbarzahn durch eine Stahlmatrize. Das ist aber relativ aufwendig.
Da Karies, also die Defektbildung in der Zahnhartsubstanz, ein überwiegendes Phänomen des Kontaktbereiches zum Nachbarzahn ist, gilt es,schone &eegr;de Praparationstechniken, insbesondere für diesen Bereich,, zu entwickeln. Hierfür ist die Verwendung von oszillierenden Werkzeugen vorteilhaft. Die Werkzeuge, die
üblicherweise mit abrasiven Partikeln belegt sind,sind auf der dem Nachbarzahn zugewandten Seite nicht belegt. Dadurch kann das Beschädigen des Nachbarzahnes vermieden werden.
tin 'weiterer großer Vorteil der Verwendung von oszillierenden Werkzeugen ist die Schaffung besonders geformter Kavitäten,die für genormte Inlays kongruend sind.
In der DH 42 09 191 Al sind eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Bearbeitung der Zahnhartsubstanz unter Verwendung von oszillierenden Werkzeugen beschrieben.Dabei wurde auf die Form des Werkzeuges nicht näher eingegangen.
Da Ultraschall in der Zahnmedizin bereits seit längerer Zeit genutzt wird und darüber bereits geschrieben wurde z. B.
von Dr. Heinz Spranger, Berlin
"Über die Anwendung des Ultraschalls in der Zahnheilkunde
und seine Wirkungen"
im Deutschen Zahnärztekalender ~ 1970, S. 61 - 73
von James R. Richards, USA
"High Frequency Dental Tool"
US-Patent 2,874,470 (Patented Feb. 24, 1959),
wäre eine vorteilhafte Formgebung der Werkzeuge interessant.
Ein System unter Verwendung von oszillierenden Werkzeugen wurde von Dr. Hugo Burkhard in der Patentschrift DE 44 39 410 Al (11.94) beschrieben.
Hier wurde auf die Werkzeuge näher eingegangen. Dabei ist das Werkzeug gekoppelt mit dem Schwingungserzeuger, schwingbar in einer Griffhülse gelagert.
Das Werkzeug besteht aus einem Schaft, einem Arbeitskopf am
vorderen Ende des Schafts und einem Verbindungsteil zum Arisch 1uß am Schwingungserzeuger.Der Arbeitskopf hat verschiedenartiges Aussehen, z. B. Quader, Halbkugeln ... weist aber auch sehr spezieile Formen auf, die auf genormte Inlays abgestimmt sind. Der Arbeltskopf ist mit dem Schaft unlöslich verbunden.
Die gewählte Konstruktion hat groi3e Nachteile.
1st die Arbeitsfläche des Arbeitskopfes verschlissen9 ist das gesamte Werkzeug auszutauschen.Das Werkzeug ist relativ teuer.
Auch ist die Schraubverbindung (Verbindungselement) praxistern, da die Werkzeuge häufiger gewechselt werden müssen.
Da rüberhinaus muß relativ viel Werkzeug bereitgehalten werden, da der Arbeitskopf für mesio-approximale und für distoapproximale Kavitäten um 180° gedreht ist.
Der im Schutzanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein einfach zu handhabendes,preiswertes, aber leistungsstarkes Werkzeug zu entwickeln und die Zahl der Arbeltsköpfe zu reduzieren.
Lösung
Dieses Problem wird durch die in den Schutzansprüchen aufgeführten Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,daß nach Verschleiß des Werkzeuges nur noch der Arbeitskopf ausgetauscht zu werden braucht. Der Arbeitskopf ist entschieden preiswerter als das gesamte Werkzeug.
Der Arbeltskopf kann dank einer einfachen Spannzangenkonstruktion einfach und schnell ausgetauscht werden.
Da für occlusal-mesial und occlusal-distal gleiche Werkzeugköpfe benötigt werden, werden die Stückzahl der bereitzustellenden Formen reduziert und damit auch die Lagerhaltungskosten.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert. Es zeigt:
FIG 1 ein prinzipielles Ultraschallgerät in der Seitenansicht.
FlG 2 das Werkzeug in der Seitenansicht - ohne Arbeitskopf.
FIG 3 einen Arbeitskopf in der Seitenansicht - mit Spannvorrichtung .
PIG A Spannvorrichtungen des Arbeitskopfes in der Seltenansicht.
F-IG & Seitenzähne mit &eeacgr; rbei tsköp f en und genormten Inlays in der Aufsicht.
PlG 6 ein Werkzeug mit Spannvorrichtung - ohne Arbeltskopf in der Seitenansicht,
PIG 7 zur FIG 6 zugehöriger Arbeltskopf in der Seitenansicht.
l:IG 8 zur I-IG &dgr; zugehöriger Arbeltskopf in der Seitenansicht.
FIG 9 einen Arbeltskopf in der Seitenansicht.
I-1Q 10 einen Arbeitskopf in der Aufsicht "in situ".
PlG 11 einen halbkugelförmlgen Arbeltskopf in der Seltenansicht.
PIG 12 einen halbkugelförmigen Arbeitskopf in der Aufsicht.
Das Gerät in FIG 1 besteht aus einem Schwingungserzeuger 2, der In einem Griff 4 gelagert ist. Im Schwingungserzeuger inseriert ein Werkzeug 6, ein röhrenförmiges geschwungenes Ge-
bilde, das auch den Transport der erforderlichen Kühlflüssigkeit übernimmt, über eine Schraubverbindung 8. Auf den vorder'- yen Abschnitt des Werkzeuges wird der Arbeitskopf 10 gesteckt. Die· FlG 2 zeigt das Werkzeug in Seitenansicht vergrößert ohne Werkzeug. Dabei kann die Kühlflüssigkeit aus der Öffnung 12a ausströmen und den Arbeitskopf von außen kühlen oder aus der Öffnung 12b und den Arbeitskopf von innen durchströmen.
Die PIG 3 zeigt einen Arbeitskopf 10a mit Spannvorrichtung in der Seitenansicht. Die Spannvorrichtung 14 kann wie in FlG 4a längs geschlitzt oder, wie in FIG 4b skizziert, schräg geschlitzt sein. Ferner kann sie mit einem Innengewinde oder mit Uuerrillen versehen sein. Entsprechend müßte dann der Schaft des Werkzeugs gestaltet sein.
FIG 5 zeigt Seitenzähne in der Aufsicht. In diesen sind genormte Inlays plaziert.Diese sind auf den zugehörigen Arbeltskopf abgestimmt, also kongruend. Beim mittleren Zahn, einem Prämolaren, kann man schön erkennen, daß bei dem bisherigen Stand der Technik, also starr im Werkzeug fixierten Arbeitsköpfen, die doppelte Zahl von Arbeitsköpfen (15 a,15 b ) benötigt wird. Bei der neuen Konzeption wird der Arbeitskopf' einfach g e d r e h t.
FIG 6 zeigt ein Werkzeug ohne Arbeltskopf, aber mit Spannvorrichtung 14c für diesen in der Seitenansicht.
Die dazugehörigen Arbeitsköpfe sind in den FlG 7 und 8 in der Seitenansicht dargestellt.Die Arbeitsköpfe haben einen äußeren Halteabschnitt 18a, wie in FIG 7, oder eine Innenbohrung 18b, wie in FIG 8. Die nach zentral gerichteten Occlusalstege 20 sind horizontal angelegt und bilden somit eine Stufe.
FIG 9 zeigt einen Arbeltskopf in der Seitenansicht. Dabei ist der nach zentrai gerichtete Occlusaiteii 22 keilförmig konzipiert, was vorteilhaft für tiefe Kavitäten ist, da hier kein zentraler Tiefenanschlag vorliegt.
FlG 10 zeigt die Draufsicht des Werkzeuges en FIG 9 "in situ" ei &pgr; es Prä molaren.
FlG 11 und 12 zeigen einen haibkugeiförmigen Arbeitskopf 24 in Seitenansicht und Draufsicht.
Die Arbeitsköpfe bestehen aus den aktiven, mit abrasiven Partikeln belegten flächen und den nichtaktiven Flächen - also Glattflächen und einer Verbindung zum Werkzeug.
Die Arbeitsköpfe können alle möglichen Formen, wie Quader, Rechteck,Halbkugel, ·.., aber auch komplizierte Formen wie sie für genormte Inlays benötigt werden, haben.
Die Arbeitsköpfe sind dann auf die genormten Inlays abgestimmt - also kongruend.
Weitere Möglichkeiten des Fixieren des Arbeitskopfes 10 an den Schaft bestehen in bajonettähnlichen Kupplungen, oder Magnetkopplungen.

Claims (13)

• · I · Schutzansprüche
1.- P r-äparationsbesteck zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen , aber auch Knochen, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (6) oszillierend bewegt wird und der Arbeitskopf (lö) vom Schaft leicht getrennt werden kann.
2. Präparationsbesteck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet.daß sich am Arbeitskopf eine Spannvorrichtung (14) anschließt.
3. Präparationsbesteck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft eine Spannzange (14) enthält und der Arbeitskopf (10) einen Zapfen (18a) oder eine Bohrung (18b) enthält.
4. Präparationsbesteck nach Anspruch I0 dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (10) über einen Bajonettanschluß an den Schlaft gekoppelt wird.
5. Präparationsbesteck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (10) über einen Magnet an den Schaft gekoppelt wird.
6. Präparationsbesteck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (10) aktive, also mit abrasiven Partikeln belegte Arbeitsflächen und passive, also glatte Arbeitsflächen besitzt.
7. Präparationsbesteck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (10) leicht ausgeführt ist, z. B. als Hohlkörper.
8. Präparationsbesteck nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (10) aus einem flächenhaften Material z. B. einem Blech geformt ist,
9. Präparationsbesteck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsflächen sowohl durch den Arbeitskopf (10) hindurch, als auch von außen mit Flüssigkeit umspült werden können.
10. Präparationebesteck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß der Arbeitskopf halbkugelförmig (24) gestaltet ist.
11. Präparationsbesteck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (10) ein Abbild der bekannten In lay formen darstellt.
12. Präparationsbesteck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (10) aus Keramik besteht.
13. Präparationsbesteck nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (10) aus einem Kunststoff besteht und die aktiven Plache&eegr; mit abrasiven Partikeln beschichtet sind.
DE29620686U 1996-11-28 1996-11-28 Präparationsbesteck zur Bearbeitung von Zahnhartsubstanzen Expired - Lifetime DE29620686U1 (de)

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EP0898942A1 (de) * 1997-08-20 1999-03-03 Kaltenbach & Voigt Gmbh & Co. Dentalmedizinisches Werkzeug zur Präparation eines Zahns für eine Zahn-Krone
FR3018042A1 (fr) * 2014-03-03 2015-09-04 Scorpion Embout amovible pour insert de detartrage et kit de detartrage correspondant

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US6186789B1 (en) 1997-08-20 2001-02-13 Kaltenbach & Voigt Gmbh Dental tool for preparing a tooth for a dental crown
FR3018042A1 (fr) * 2014-03-03 2015-09-04 Scorpion Embout amovible pour insert de detartrage et kit de detartrage correspondant

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