DE29700308U1 - Oszillierendes Werkzeug zur Bearbeitung von Zahnhartsubstanzen - Google Patents
Oszillierendes Werkzeug zur Bearbeitung von ZahnhartsubstanzenInfo
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Classifications
-
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- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C1/00—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
- A61C1/02—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools
- A61C1/07—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools with vibratory drive, e.g. ultrasonic
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Description
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein oszillierendes Werkzeug entsprechend
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
Zum Abtragen von Zahnhartsubstanzen werden Überwiegend rotierende
Diamantschleifer oder Metall- bzw. Hartmetallfräser ein-'gesetzt.
Auch das Abtragen mit einem Laser- oder Sandstrahl wird praktiziert.
Die Anwendung von rotierenden Instrumenten z. B. Diamantschleifern
verursacht häufig die Beschädigung des Nachbarzahnes. Zwar kann der Nachbarzahn durch, eine Stahlmatrize geschützt
werden, aber das ist relativ aufwendig.
Da Karies, also die Defektbildung in der Zahnhartsubstanz, ein
überwiegendes Phänomen des Kontaktbereic'hes zum Nachbarzahn
ist, gilt es, schonende Präparationstechniken, insbesondere
für diesen Bereich, zu entwickeln. Hierfür ist die Verwendung von oszillierenden Werkzeugen vorteilhaft. Die Werkzeuge, die
üblicherweise mit abrasiven Partikeln belegt sind, sind auf
der dem Nachbarzahn zugewandten Seite nicht belegt. Dadurch kann das Beschädigen des Nachbarzahnes vermieden werden.
Ein- weiterer großer Vorteil der Verwendung von oszillierenden
Werkzeugen ist die Schaffung besonders geformter Kavitäten, die für genormte Inlays kongruend sind.
In der DE 42 09 191 Al sind eine Vorrichtung und ein Verfahren
zur Bearbeitung der Zahnhartsubstanz unter Verwendung von oszillierenden Werkzeugen beschrieben. Dabei wurde auf die Form
des Werkzeuges nicht näher eingegangen.
Da Ultraschall in der Zahnmedizin bereits seit längerer Zeit
genutzt wird und darüber bereits geschrieben wurde z. B.
von Dr. Heinz Spranger, Berlin
"Über die Anwendung des Ultraschalls in der Zahnheilkunde
und seine Wirkungen"
im Deutschen Zahnärztekalender - 1970, S. 61 - 73
und seine Wirkungen"
im Deutschen Zahnärztekalender - 1970, S. 61 - 73
von James R. Richards, USA
"High Frequency Dental Tool"
US-Patent 2,874,470 (Patented Feb. 24, 1959),
wäre eine vorteilhafte Formgebung der Werkzeuge interessant.
Ein System unter Verwendung von oszillierenden Werkzeugen wurde
von Dr. Hugo Burkhard in der Patentschrift DE 44 39 410 Al
(11.94) beschrieben.
Hier wurde auf die Werkzeuge näher eingegangen. Dabei ist das Werkzeug gekoppelt mit dem Schwingungserzeuger, schwingbar in
einer Griffhülse gelagert.
Das Werkzeug besteht aus einem Schaft, einem Arbeitskopf am
vorderen ünde des Schafts und einem Verbindungsteil zum Anschluß am Schwingungserzeuger. Der Arbeitskopf hat verschiedenartiges
Aussehen, z. B. Quader, Halbkugeln, ... weist aber auch sehr spezielle Formen auf, die auf genormte Inlays abgestimmt
sind. Der Arbeitskopf ist massiv ausgeführt.
Die gewählte Konstruktion hat mehrere Nachteile. So Ist die erreichbare
Abtragsleistung bei Arbeltsköpfen für größere Kavitäten
durch die relativ hohe Masse des Arbeitskopfes stark
reduziert. Die zugeführte Kühlflüssigkeit 1st nicht ausreichend,
es kommt bei größeren Abtragsflächen zu Überhitzungen (Eiweiß gerinnt bereits bei 55° C).
Der Im Schutzanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem
zugrunde, ein leistungsstarkes Werkzeug mit hinreichender Kühlung
zu entwickeln.
Lösung
Dieses Problem wird durch die in den Schutzansprüchen aufgeführten
Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen Insbesondere
darin, daß auch größere Kavitäten rationell präpariert werden können. DiB durch die vielen Poren auf die Arbeltsfläche zuströmende
Flüssigkeit sorgt für eine hinreichende Kühlung und einen guten Abtransport der abgetragenen Substanz.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert, Es zeigen:
rig. 1: einen Arbeitskopf mit Schaft im Längsschnitt (in herkömmlicher
Bauweise)
Pig. 2: einen Arbeitskopf mit Schaft L<n der Aufsicht (in herkömmlicher
Bauweise)
Fig. 3: einen quadratischen Arbeitskopf mit Schaft im Längsschnitt
~ mit Hohlraum und poröser Arbeitsfläche
Fig. 4s einen quadratischen Arbeitskopf mit Schaft in der Aufsicht
~ mit Hohlraum und poröser Arbeitsfläche
Das herkömmliche Werkzeug in Fig. 1 u. 2 besteht aus dem
massiven Arbeitskopf 2 und dem Schaft 4. Die den Schaft 4 und den Arbeitskopf 2 durchfließende Kühlflüssigkeit 6 erreicht am
Austrittspunkt 8 den Boden der Kavität und sorgt hier für eine
mehr punktförmige Kühlung.
Beim vorgeschlagenen Werkzeug in Fig. 3 u. 4 wird das Durchtrittslumen
6 im Bereich des Arbeitskopfes 2 zum Hohlraum 12
erweitert. Dadurch wird die Masse des Arbeitskopfes reduziert.
Der Kühlwasseraustrittspunkt 8 des herkömmlichen Werkzeuges
geht in viele kleine Kanälchen 8a über, so daß ein flächenhafter
Kühlwasseraustritt erreicht wird.
Dank dieser Konstruktion verbleibt auch keine Insel wie bei der herkömmlichen Bauweise beim Austrittspunkt 8.
• · ■
Die Arbeitsköpfe bestehen aus den aktiven, mit abrasiven Partikeln 10 belegten Flächen und den nicht aktiven Flächen,
also Glattflächen.
Die■Arbeitsköpfe können alle möglichen Formen,wie Quader,Rechteck,
Halbkugel, ... aber auch komplizierte Formen, wie die für genormte Inlays, entsprechend den Patentschriften:
P 36 20 542.7-35
P 196 04 346.4-09
P 43 23 461.5-09
P 40 10 857.0 -35 (Fig. 6+7)
(AZ 295 21 331.0)
P 196 04 346.4-09
P 43 23 461.5-09
P 40 10 857.0 -35 (Fig. 6+7)
(AZ 295 21 331.0)
Claims (7)
1. Oszillierendes Werkzeug zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen,
aber auch Knochen, dadurch gekennzeichnet, daß das
Werkzeug oszillierend bewegt wird und der Arbeitskopf (2) leicht ausgeführt wird.
2. Oszillierendes Werkzeug zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlflüssigkeit (6)
mehrere Durchtrittspunkte (Sa) in den Arbeitsflächen hat,
also einem Sieb ähnlich ausgeführt ist.
3. Oszillierendes Werkzeug zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen,dadurch
gekennzeichnet,daß der Arbeitskopf (Z) hohl (12) ausgeführt ist.
A. Oszillierendes Werkzeug zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen,dadurch
gekennzeichnet,daß der Arbeitskopf (2) hohl (12) ausgeführt und die Arbeitsflächen (Sa) penetriert sind, so
daß die Kühlflüssigkeit durchfließen kann.
5. Oszillierendes Werkzeug zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen,nach
einem der Ansprüche 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet,
daß der Arbeitskopf (2) aus Metall besteht.
6. Oszillierendes Werkzeug zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen,nach
einem der Ansprüche 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (2) aus Kunststoff besteht..
7. Oszillierendes Werkzeug zum Bearbeiten von Zahnhartsubstanzen,nach
einem der Ansprüche 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (2) aus Keramik besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29700308U DE29700308U1 (de) | 1997-01-10 | 1997-01-10 | Oszillierendes Werkzeug zur Bearbeitung von Zahnhartsubstanzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29700308U DE29700308U1 (de) | 1997-01-10 | 1997-01-10 | Oszillierendes Werkzeug zur Bearbeitung von Zahnhartsubstanzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29700308U1 true DE29700308U1 (de) | 1997-03-06 |
Family
ID=8034366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29700308U Expired - Lifetime DE29700308U1 (de) | 1997-01-10 | 1997-01-10 | Oszillierendes Werkzeug zur Bearbeitung von Zahnhartsubstanzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29700308U1 (de) |
-
1997
- 1997-01-10 DE DE29700308U patent/DE29700308U1/de not_active Expired - Lifetime
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