[go: up one dir, main page]

DE29704565U1 - Vorrichtung zum Filtern von Wasser - Google Patents

Vorrichtung zum Filtern von Wasser

Info

Publication number
DE29704565U1
DE29704565U1 DE29704565U DE29704565U DE29704565U1 DE 29704565 U1 DE29704565 U1 DE 29704565U1 DE 29704565 U DE29704565 U DE 29704565U DE 29704565 U DE29704565 U DE 29704565U DE 29704565 U1 DE29704565 U1 DE 29704565U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
insert
waste water
outlet
inlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29704565U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE29704565U priority Critical patent/DE29704565U1/de
Publication of DE29704565U1 publication Critical patent/DE29704565U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B3/00Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water
    • E03B3/02Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water from rain-water
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/01Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/88Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor having feed or discharge devices
    • B01D29/94Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor having feed or discharge devices for discharging the filter cake, e.g. chutes
    • B01D29/945Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor having feed or discharge devices for discharging the filter cake, e.g. chutes for continuously discharging concentrated liquid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/96Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor in which the filtering elements are moved between filtering operations; Particular measures for removing or replacing the filtering elements; Transport systems for filters
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A20/00Water conservation; Efficient water supply; Efficient water use
    • Y02A20/108Rainwater harvesting

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
  • Water Treatment By Sorption (AREA)

Description

Anmelder: Herr
Robert Geiger Weiler Weg 14 89335 lchenhausen
Vorrichtung zum Filtern von Wasser
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Filtern von Wasser, insbesondere Regenwasser, mit einem vorzugsweise mittels eines Deckels verschließbaren Gehäuse, das einen umfangsseitig angeordneten Zulauf, einen diesem auf tieferem Niveau diametral gegenüberliegend angeordneten Ablauf für Abwasser und einen auf tiefstem Niveau angeordneten Ablauf für Brauchwasser aufweist und in dem ein Einsatz mit wenigstens einem mittels einer Filterwand versehenen Durchlaß plazierbar ist, über den ein oberer, dem Zulauf und dem Abwasserablauf zugeordneter Bereich mit einem unteren, dem Brauchwasserablauf zugeordneten Bereich kommuniziert.
Bei einer bekannten Anordnung dieser Art ist das Gehäuse als zylindrischer Rohrabschnitt ausgebildet, in den ein als Sieb ausgebildeter, elliptischer Zwischenboden eingelegt ist, der mit einem umlaufenden Rahmen auf gehäuseseitigen Vorsprüngen aufliegt und mittels einer umlaufenden Dichtung gegenüber dem Gehäuse abgedichtet ist. Diese Anordnung erfordert in Folge der elliptischen Ausbildung des Zwischenbodens eine hohe Aufmerksamkeit beim Einsetzen des Zwischenbodens, was insbesondere bei der Wartung ungünstig ist. Hinzu kommt, daß hier zur Vermeidung von Kollisionen beim Ein- und Ausbauen des Siebs in das
Gehäuse vorstehende Zulaufelemente und dementsprechend eine bezüglich der Gehäuseachse axiale Beaufschlagung des Siebs nicht mögiich sind. Die bekannte Anordnung erweist sich dementsprechend als nicht bedienungsfreundlich und zuverlässig genug.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung eingangs erwähnter Art zu schaffen, die eine hohe Montage- und Wartungsfreundiichkeit aufweist und gleichzeitig eine hohe Zuverlässigkeit gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gehäuse einen rechteckigen Querschnitt und der Einsatz eine rechteckige Grundkonfiguration aufweisen, daß der Einsatz zwischen dem Einlaufbereich und dem Abwasserablaufbereich des Gehäuses einspannbar ist, wobei abwasserablaufseitig eine ebene Abstützung mit dichtender Anlage und einlaufseitig ein Rastschloß vorgesehen sind, wozu das Gehäuse einen dem Zulauf zugeordneten, nach innen vorspringenden Ring und der Einsatz einen auf diesen Ring aufrastbaren Kragen aufweisen, und daß der Einsatz eine in den Abwasserausiauf mündende Rinne bildet, deren Sohle mit wenigstens einem mitteis einer Filterwand ausgefachten Fenster versehen ist.
Infolge der rechteckförmigen Konfiguration von Gehäuse und Einsatz ergibt sich hier eine einfache und sinnfällige Montierbarkeit des Einsatzes, wobei das Gehäuse automatisch die erforderliche Führung ergibt. Eine weitere Steigerung der Sinnfälligkeit ergibt sich durch die erfindungsgemäß vorgesehene Rastverbindung, die hörbar einrastet, was Fehlbedienungen vorbeugt. Dies ist insbesondere da besonders vorteilhaft, wo schlechte Sichtverhältnisse bestehen, beispielsweise wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung in den Untergrund eingelassen ist. Beim Einrasten des Rastschlosses ergibt sich auf der gegenüberliegenden Seite des Einsatzes automatisch eine Anpressung, wobei eine dort vorhandene Dichtung automatisch die erwünschte Dichtheit ergibt. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Maßnahmen ist darin zu sehen, daß die das Rastschloß bildenden Elemente gleichzeitig eine Verlängerung des Zulaufs in das Gehäuse hinein bewirken, womit eine Beaufschlagung der Siebflächen in Richtung der Gehäuseachse
möglich wird. Da die rechteckförmige Konfiguration des Einsatzes dessen Gestaltung als Rinne ermöglicht, ergeben sich trotz axialer Beaufschlagung strömungsgünstige Verhältnisse unter Vermeidung toter Ecken, wodurch sichergestellt wird, daß auch im Falle geringer Durchsatzmengen eine zuverlässige Selbstreinigung der Fiiterflächen stattfindet.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den Unteransprüchen angegeben. So kann der Zulauf einfach als eine Gehäusewand durchsetzender Rohrstutzen mit ringförmig nach innen vorspringendem Ende ausgebildet sein. Hierbei ergibt sich automatisch das ringförmige Element der Rastverbindung.
Der Einsatz kann vorteilhaft stufenförmig ausgebildet und mit einer nach oben abstehenden Rückwand versehen sein, die von einem Rohr durchgriffen ist, dessen äußeres Ende als trichterförmig sich erweiternder Kragen ausgebildet ist und dem innen eine Umlenkeinrichtung zugeordnet ist. Auch hierbei ergibt sich auf einfache Weise eine Doppelfunktion als Kragenelement der Rastverbindung und als die Rinne beaufschlagende Leitung.
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen, daß der stufenförmige Einsatz eine die Sohle der Rinne bildende, zum Abwasserabiauf hin abfallende Plattform aufweist, von der die Rückwand und eine dieser gegenüberliegende, als Stützfuß ausgebildete Randleiste sowie an die Rückwand anschließende Rinnenseitenwände abstehen. Dies ergibt trotz einfacher Bauweise eine hohe Stabilität des Einsatzes. Mit Hilfe des Stützfußes kann das in Abströmrichtung vordere Ende der Plattform über das unterste Niveau des Abwasserablaufs angehoben werden, wodurch sich eine Verbreiterung des Eingangs ergibt. Die nach oben abstehende Rückwand kann in vorteilhafter Weise mit einem Griffloch versehen sein, so daß auch bei tiefer Einsenkung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in den Untergrund eine zuverlässige Handhabung gewährleistet ist.
Eine weitere besonders zu bevorzugende Maßnahme kann darin bestehen, daß die Plattform zwei durch einen in Neigungsrichtung verlaufenden Mittelsteg voneinander getrennte, jeweils mittels einer Filterwand ausgefachte Fenster aufweist. Aufgrund der durch den Mittelsteg erreichten
Stabilisierung wird ein nennenswerter Durchhang der Filterwände verhindert. Gleichzeitig leitet der Mittelsteg ausreichend Spülwasser zum Abwasserablauf, so daß auch bei geringem Wasseranfall eine zuverlässige Spülung gewährleistet ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung entnehmbar.
In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
Figur 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung und
Figur 2 eine perspektivische Ansicht des bei der Vorrichtung gemäß
Figur 1 im Gehäuse vorgesehenen Einsatzes.
Zur Einsparung von Leitungswasser wird vielfach Regenwasser aufgefangen und in einer Zisterne oder dergleichen gespeichert. Das aufgefangene Regenwasser muß dabei gefiltert werden.
Die der Figur 1 zugrunde liegende, hierfür geeignete Filtervorrichtung besitzt ein kastenförmiges, im Querschnitt rechteckförmiges Gehäuse 1 mit vier rechteckig aneinander anschließenden Seitenwänden 2, einem unteren, horizontalen Boden 3 und einem oberen, abnehmbaren Deckel 4. Das Gehäuse 1 ist mit drei Anschlußstutzen 5,6,7 versehen, von denen der Anschlußstutzen 5 den Zulauf für Regenwasser, der Anschlußstutzen 6 den Ablauf für gefiltertes, sauberes Brauchwasser und der Anschlußstutzen 7 den Ablauf für Abwasser bilden. Die Anschiußstutzen 5,6,7 sind so ausgebildet, daß eine einfache Kupplung mit Anschlußrohren möglich ist.
Der den Ablauf für sauberes Brauchwasser bildende Anschlußstutzen 6 durchgreift den Boden 3 des Gehäuses 1 und endet bündig mit der Bodenoberfläche. Der den Zulauf für Regenwasser bildende Anschlußstutzen 5 durchgreift eine Seitenwand 2 des Gehäuses 1. Der den Ablauf für Abwasser bildende Anschlußstutzen 7 durchgreift die gegenüber liegende
Seitenwand 2 des Gehäuses, befindet sich jedoch auf niedrigerem Niveau als der Anschlußstutzen 5. Dieser ist im Bereich des oberen Rands des Gehäuses 1 vorgesehen. Der Anschlußstutzen 7 befindet sich im unteren Gehäusebereich. Der die zugeordnete Seitenwand 2 durchgreifende Anschlußstutzen 5 steht nach innen vor, so daß sich ein die Seitenwand 2 nach innen überragender Ring 8 ergibt. Der Anschlußstutzen 7 endet bündig mit der Innenoberfläche der zugeordneten Seitenwand 2.
Im Inneren des im Querschnitt rechteckförmigen Gehäuses 1 ist ein im Schnitt stufenförmiger Einsatz 9 vorgesehen. Dieser besitzt eine ebenfalls rechteckförmige Grundkonfiguration, wobei gegenüber dem Gehäuse ausreichend Bewegungsspiel vorgesehen sein kann. Der Einsatz 9 enthält eine den Boden 9 des Gehäuses 1 übergreifende, zum Anschlußstutzen 7 hin abfallende Plattform 10, die an ihrem tieferen Ende eine einen auf dem Boden 3 des Gehäuses 1 aufsitzenden Stützfuß bildende, nach unten abstehende Randleiste 11 aufweist und deren höheres Ende mit einer nach oben abstehenden von der benachbarten Gehäusewand distanzierten, hierzu etwa parallelen Rückwand 12 verbunden ist. Die Plattform 10 ist ferner mit aufgesetzten Seitenwangen 13 versehen, die einerseits an die Rückwand 12 anschließen und andererseits mit der tieferen Kante der Plattform 10 bündig enden, so daß sich am dem Anschlußstutzen 7 zugeordneten Ende des Einsatzes 9 eine ebene Stirnseite 14 ergibt.
Die Plattform 10 bildet, wie am besten aus Figur 2 erkennbar ist, mit den Seitenwangen 13 und der Rückwand 12 eine nach oben und an der Stirnseite 14 offene Rinne 15. Diese mündet, wie aus Figur 1 ersichtlich ist, in den durch den Anschlußstutzen 7 gebildeten Ablauf für Abwasser. Die die Sohle der Rinne 15 bildende Plattform 10 ist, wie Figur 2 weiter erkennen läßt, mit zwei durch einen in Neigungsrichtung der Plattform verlaufenden Mittelsteg 16 voneinander getrennten Fenstern 17 versehen, die jeweils durch eine Filterwand 18 ausgefacht sind. Zur Bildung der Filterwände 18 können Edelstahlsiebe mit einer Drahtstärke von vorzugsweise 0,125 mm und einer Maschenweite von vorzugsweise 0,2 mmm Verwendung finden. Über die Filterwände 18 steht der innenraum der Rinne 15 mit dem unterhalb des Einsatzes 9 sich befindenden, dem durch den Anschlußstutzen &dgr; gebildeten Ablauf für gefiltertes Wasser zugeordneten Gehäuse-
bereich in Verbindung. Das in die Rinne 15 eingeführte Wasser geht größtenteils durch die Filterwände 18 hindurch und gelangt so zum Anschiußstutzen 6, der über eine Verbindungsleitung mit einer Zisterne etc. verbunden sein kann. Ein kleinerer Teil des Wassers gelangt zusammen mit den Verunreinigungen zum Anschiußstutzen 7, der an einen Abwasserkanal angeschlossen sein kann.
Die Rinne 15 wird über den Anschiußstutzen 5 mit Wasser beaufschlagt, der an eine Sammelleitung, beispielsweise eine Dachrinne angeschlossen sein kann. Das Wasser wird dabei von oben in die Rinne 15 eingeführt. Hierzu ist ein die Rückwand 12 durchsetzendes Rohr 19 vorgesehen, das mit seinem äußeren Ende an den mit dem Ring 8 in das Gehäuse 1 vorspringenden Anschiußstutzen 5 ankuppelbar ist. Das Rohr 19 ist hier mit einem in die Rinne 15 eingreifenden Bogen 20 versehen, der das Wasser von der Horizontalen um etwa 90° in die Vertikale umlenkt. Anstelle eines Bogens wäre natürlich auch die Verwendung von anderen Umlenkeinrichtungen, beispielsweise Leitblechen etc. denkbar. Das Rohr 19 steht über die Rückseite der Rückwand 12 vor und ist an seinem vorspringenden Ende trichterförmig aufgeweitet, so daß sich ein äußerer Kragen 21 ergibt. Dieser ist am Ring 8 einrastbar, wodurch sich an der zugeordneten Seite des Einsatzes 9 eine Rastverbindung zwischen Einsatz 9 und Gehäuse 1 ergibt.
Die gegenüberliegende Stirnseite 14 des Einsatzes 9 wird dabei an die zu ihr parallele Seitenwand 2 des Gehäuses 1 angepreßt. Zur Erzielung eines dichten Gehäuseanschlusses ist eine den bündig mit der Innenseite der zugeordneten Gehäusewand endenden Anschiußstutzen 7 unten und seitlich bis auf die Höhe der Seitenwangen 13 umfassende Dichtung 22 vorgesehen. Diese ist so dick und elastisch, daß ihre Kompressibilität ausreicht, um den Kragen 21 auf den Ring 8 aufrasten und damit das Rastschloß in Stellung bringen zu können. Gleichzeitig wird dabei der Ring 8, der stirnseitig angefast ist, in dichtendem Eingriff mit dem Kragen 21 gehalten.
Beim Einsetzen des Einsatzes 9 wird dieser zunächst so in das Gehäuse 1 eingestellt, daß die als Stützfuß fungierende Randleiste 11 in die zugeordnete untere Ecke des Gehäuse 1 eingreift. Der Kragen 21 kommt dabei,
wie in Figur 1 mit unterbrochenen Linien angedeutet ist, mit seinem unteren Bereich zur Anlage an der Stirnseite des Rings 8. Durch Anwendung eines leichten nach unten gerichteten Drucks schnappt der Kragen 21 über den Ring 8, wobei die Dichtung 22 zusammengepreßt wird. Damit wird der Einsatz 9 formschlüssig im Gehäuse 1 festgelegt und gleichzeitig dichtend an den Anschlußstutzen 5 und den Anschlußstutzen 7 angeschlossen.
Die als unterer Stützfuß fungierende Randleiste 11 bewirkt, daß die Oberseite der Plattform 10 und damit die Sohle der Rinne 15 gegenüber dem unteren Scheitelbereich des Anschlußstutzens 7 erhöht ist, wie aus Figur 1 entnehmbar ist. Die Oberkante der Plattform 10 beschreibt daher innerhalb des Anschlußstutzens 7 eine Sehne, deren Länge der Mündungsbreite der Rinne 15 entspricht. Die Seitenwangen 13 sind mündungsseitig mit aufeinanderzu laufenden Abwinklungen 23 versehen, so daß sich ein trichterartig verengter Auslauf der Rinne 15 ergibt. Hierdurch werden tote Winkel vermieden.
Die Fenster 17 mit den Filterwänden 18 erstrecken sich nur über den Bereich der Plattform 10 der durch parallele Seitenwangen 13 begrenzt ist. Hierdurch ergibt sich im Bereich zwischen den Abwinklungen 23 ein breiter, ausnehmungsfreier Auslaufbereich 24, der mit vergleichsweise wenig Wasser zuverlässig gespült werden kann. Der Mittelsteg 16, der in den Auslaufbereich 24 einläuft, sorgt für eine ausreichende Wasserversorgung des Auslaufbereichs 24. Hierdurch ist sichergestellt, daß Verunreinigungen wie Blätter etc. nicht auf dem Einsatz 9 liegen bleiben, sondern zuverlässig weggespült und über den Anschlußstutzen 7 in die Kanalisation abgeleitet werden können. Der Mittelsteg 16 vermeidet auch ein Durchhängen der Filterwände 18 wodurch ebenfalls einem Liegenbleiben von Verunreinigungen entgegen gewirkt wird.
Zu Inspektionszwecken kann der Einsatz 9 einfach aus dem Gehäuse 1 herausgezogen werden. Um dies zu erleichtern ist die Rückwand 12 im Bereich ihres oberen Endes mit einem Griffloch 25 versehen. Beim Entnehmen des Einsatzes 9 wird zunächst die Rückwand 12 von der benachbarten Gehäusewand wegbewegt, wodurch das Rastschloß außer Eingriff kommt. Anschließend kann der allseitig ausreichend Bewegungs-
spiel besitzende Einsatz 9 nach oben aus dem Gehäuse 1 herausgehoben werden. Da der Einsatz 9 das letzte Stück der der Rinne 15 zugeordneten Zuleitung in Form des Rohrs 19 mit dem Bogen 20 selbst enthält, ist eine kollisionsfreie Entnahme des Einsatzes 9 aus dem Gehäuse 1 gewährleistet.
Das Gehäuse 1 ist zweckmäßig als Kunststofformling, beispielsweise als Spritzgußformling ausgebildet. Dasselbe gilt für den Einsatz 9 bis auf die Filterwände 18, die, wie oben schon erwähnt wurde, zweckmäßig aus Edelstahldraht bestehen können.

Claims (12)

Ansprüche
1. Vorrichtung zum Filtern von Wasser, insbesondere Regenwasser, mit einem vorzugsweise mittels eines Deckeis (4) verschließbaren Gehäuse (1), das einen umfangsseitig angeordneten Zulauf (5), einen diesem auf tieferem Niveau diametral gegenüberliegend angeordneten Ablauf (7) für Abwasser und einen auf tiefstem Niveau angeordneten Ablauf (6) für Brauchwasser aufweist und in dem ein Einsatz (9) mit wenigstens einem mittels einer Filterwand (18) versehenen Durchlaß (17) plazierbar ist, über den ein oberer, dem Zulauf (5) und dem Abwasserablauf (7) zugeordneter Bereich mit einem unteren, dem Brauchwasserablauf (6) zugeordneten Bereich kommuniziert, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) einen rechteckigen Querschnitt und der Einsatz (9) eine rechteckige Grundkonfiguration aufweisen, daß der Einsatz (9) zwischen dem Einlaufbereich und dem Abwasserablaufbereich des Gehäuses (1) einspannbar ist, wobei abwasserablaufseitig eine ebene Abstützung mit dichtender Anlage und einlaufseitig ein Rastschloß vorgesehen sind, wozu das Gehäuse (1) einen dem Zulauf (5) zugeordneten, nach innen vorspringenden Ring (8) und der Einsatz (9) einen auf diesen aufrastbaren Kragen (21) aufweisen, und daß der Einsatz (9) eine in den Abwasserauslaß (7) mündende Rinne (15) bildet, deren Sohle mit wenigstens einem mittels einer Filterwand (18) ausgefachten Fenster (17) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zulauf (5) als eine Gehäusewand (2) durchsetzender Rohrstutzen ausgebildet ist, dessen Ende ringförmig in das Gehäuse (1) vorspringt.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (9) stufenförmig ausgebildet ist und eine nach oben abstehende Rückwand (12) aufweist, die von einem
Rohr (19) durchgriffen ist, dessen äußeres Ende als trichterförmig sich erweiternder Kragen (21) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem
inneren Ende des Rohrs (19) eine Umlenkeinrichtung zugeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (19) an seinem inneren Ende mit einem nach unten weisenden Bogen (20) versehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (12) mit einem im Bereich ihres oberen Rands angeordneten Griffloch (25) versehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (9) eine zur abwasserablaufseitigen Gehäusewand (2) parallele, der Rückwand (12) gegenüberliegende, offene Stirnseite (14) aufweist, die mit einer den Abwasserablauf (7) auf der Innenseite des Gehäuses (1) zumindest teilweise umfassenden, elastischen Dichtung (22) zusammenwirkt und deren untere Randkante gehäuseseitig abgestützt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (9) stirnseitig mit einer nach unten abstehenden, einen auf dem Boden (3) des Gehäuses (1) aufsetzbaren Stützfuß bildenden Randleiste (11) versehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (9) eine die Sohle der Rinne (15) bildende, zum Abwasserablauf (7) hin abfallende Plattform (10) aufweist, von der die Rückwand (12), die Randleiste (11) und an die Rückwand anschließende, die Rinne (15) seitlich begrenzende Seitenwangen (13) abstehen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (10) zwei durch einen in Neigungsrichtung verlaufenden Mittelsteg (16) voneinander getrennte Fenster (17) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (10) im Bereich ihres tieferen Endes einen breiten, an die Fenster (17) anschließenden, ausnehmungsfreien Auslaufbereich (24) aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (15) zum Abwasserabiauf (7) hin trichterförmig verengt ist.
DE29704565U 1997-03-13 1997-03-13 Vorrichtung zum Filtern von Wasser Expired - Lifetime DE29704565U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29704565U DE29704565U1 (de) 1997-03-13 1997-03-13 Vorrichtung zum Filtern von Wasser

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29704565U DE29704565U1 (de) 1997-03-13 1997-03-13 Vorrichtung zum Filtern von Wasser

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29704565U1 true DE29704565U1 (de) 1997-06-26

Family

ID=8037412

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29704565U Expired - Lifetime DE29704565U1 (de) 1997-03-13 1997-03-13 Vorrichtung zum Filtern von Wasser

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29704565U1 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0995856A1 (de) * 1998-10-15 2000-04-26 GEP Umwelttechnik GmbH Zisternenfilter
DE10059305C1 (de) * 2000-11-29 2002-08-29 Juergen Jensen Vorrichtung zum Reinigen eines Mehrphasen-Gemisches von insbesondere Dachablauf- und/oder Zisternen-Rohwasser
BE1014664A3 (fr) * 2002-02-26 2004-02-03 J Remacle Ets Filtre a eau de pluie.
CN103007599A (zh) * 2012-11-27 2013-04-03 甘肃蓝科石化高新装备股份有限公司 自清洁过滤器及其组成的自清洁过滤系统
CN105297645A (zh) * 2015-11-19 2016-02-03 朱晓光 一种海绵城市雨水滞蓄渗净用排系统管件及其施工方法
CN112675592A (zh) * 2020-12-28 2021-04-20 孟祥林 一种观赏水循环系统前置液渣分离方法
CN112973217A (zh) * 2021-02-26 2021-06-18 合肥梵赞环保科技有限公司 一种家用生活污水过滤装置及其过滤方法

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0995856A1 (de) * 1998-10-15 2000-04-26 GEP Umwelttechnik GmbH Zisternenfilter
DE10059305C1 (de) * 2000-11-29 2002-08-29 Juergen Jensen Vorrichtung zum Reinigen eines Mehrphasen-Gemisches von insbesondere Dachablauf- und/oder Zisternen-Rohwasser
BE1014664A3 (fr) * 2002-02-26 2004-02-03 J Remacle Ets Filtre a eau de pluie.
CN103007599A (zh) * 2012-11-27 2013-04-03 甘肃蓝科石化高新装备股份有限公司 自清洁过滤器及其组成的自清洁过滤系统
CN103007599B (zh) * 2012-11-27 2015-05-27 甘肃蓝科石化高新装备股份有限公司 自清洁过滤器及其组成的自清洁过滤系统
CN105297645A (zh) * 2015-11-19 2016-02-03 朱晓光 一种海绵城市雨水滞蓄渗净用排系统管件及其施工方法
CN112675592A (zh) * 2020-12-28 2021-04-20 孟祥林 一种观赏水循环系统前置液渣分离方法
CN112973217A (zh) * 2021-02-26 2021-06-18 合肥梵赞环保科技有限公司 一种家用生活污水过滤装置及其过滤方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2701157A1 (de) Geruchsverschluss fuer fluessigkeiten
DE29704565U1 (de) Vorrichtung zum Filtern von Wasser
DE10201347B4 (de) Einlaufvorrichtung für die Abführung von Regenwasser von einem Dach
DE202010000362U1 (de) Wasserableitanordnung
EP1640510A1 (de) Brunnen
EP0386696A1 (de) Hochbeanspruchbarer Bodenablauf
EP0790360A1 (de) Entwässerungsrinne
EP0767278A1 (de) Versickerungsrinnensystem
EP4520887B1 (de) Bodeneinlauf mit geruchsverschluss
DE3042376C2 (de) Sammelbehälter mit Rückstauverschluß
DE8911896U1 (de) Verbindungsstück mit Schmutzfangkorb für Regenwasserfallrohre
EP3945177B1 (de) Wasserablauf-einrichtung
DE102005038710A1 (de) Schachtrahmen mit Aufnahme für Einstiegshilfe
DE69805297T2 (de) Sinkkasten
EP2735348A1 (de) Abscheider mit Trägerkonstruktion
EP0786560A2 (de) Vorrichtung zum Sammeln von Regenwasser
DE19815243C1 (de) Behälter zum Entwässern von Schlamm
DE10101817A1 (de) Filter zum Reinigen von Regenwasser
DE20021162U1 (de) Kühlschrank für Freizeitfahrzeuge
DE19725997A1 (de) Vorrichtung zum Sammeln von Regenwasser
WO1991000428A1 (de) Tauchmotorpumpe
AT394597B (de) Zulaufeinrichtung fuer ein fliessfaehiges medium
DE202025105117U1 (de) Vorrichtung zum geruchsdichten Verschließen einer Abflussleitung eines wasserlosen Urinals
EP3676460B1 (de) Spülventilanordnung
DE102022125406A1 (de) Geruchsverschluss für einen Ablauf

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19970807

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20000710

R157 Lapse of ip right after 6 years

Effective date: 20031001