DE29700305U1 - Klapptisch - Google Patents
KlapptischInfo
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Description
Klapptische sind in einer Vielzahl von Ausführungen bekannt. Sie haben den grundsätzlichen
Vorteil, daß sie platzsparend gelagert und transportiert werden können. Sie sollen einerseits
möglichst stabil im aufgeklappten Zustand und andererseits möglichst schnell und einfach
auf- und zuklappbar sein. Zu berücksichtigen ist ferner der Wunsch nach einem nicht nur
funktionell, sondern ästhetisch befriedigenden Möbel.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Klapptisch der eingangs genannten Art zu schaffen, der
möglichst bequem in der Handhabung ist.
Gemäß der Erfindung besteht die Lösung darin, daß mindestens ein Bein einen derart
gekrümmten Abschnitt hat, daß es bei zugeklapptem Gestell eine Spreizstellung gegenüber
mindestens einem weiteren Bein einnimmt, die dem zugeklappten Klapptisch ein Verharren in
aufrechter Stellung ermöglicht.
Der Tisch muß also im zugeklappten Zustand nicht irgendwo hingelegt oder angelehnt
werden, sondern kann selbständig stehen. Die Spreizstellung soll im Sinn eines minimalen
Platzbedarfs möglichst klein sein, darf aber aus Stabilitätsgründen ein gewisses Maß nicht
unterschreiten. In jedem Fall wird die Spreizstellung beträchtlich weniger Platz beanspruchen
als der aufgeklappte Tisch. In der Praxis ist es ohne weiteres möglich, die Gestelle so
auszubilden, daß mehrere Klapptische in zugeklapptem Zustand unmittelbar nebeneinander
gestellt werden können, wobei nicht wesentlich mehr Platz beansprucht wird als zur Stapelung
von Tischplatte und zusammengeklapptem Gestell rein theoretisch nötig ist.
Um die Verpackung des Tisches zu reduzieren und Reklamationen beim Transport zu
vermeiden, besteht die Möglichkeit, den Teil des oder der Beine mit der Krümmung für die
Spreizstellung als lösbare Steckverbindung auszubilden. So ist für die Zeit des Transports das
Gestell ohne störende Vorsprünge. Diese Steckverbindung ist so ausgelegt, daß sie durch Nut
und Körnung nur in der passenden Weise zusammengestellt werden kann.
Vorzugsweise ist die Tischplatte durch das zugeklappte Gestell in einer zur Vertikalen leicht
geneigten Stellung gehalten. Durch eine Neigung von z. B. 5 - 20° zur Vertikalen kann die
Stabilität des Klapptisches im zugeklappten Zustand verbessert werden, ohne daß eine
wesentliche Beeinträchtigung der Stapelbarkeit in Kauf genommen werden muß.
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Die genannte, durch die Beine eingenommene Spreizstellung ist z. B. eine &lgr;-Stellung. Das
heißt, von der Seite gesehen bietet sich das Bild des griechischen Buchstabens &lgr;. Im
aufgeklappten Zustand haben die Beine im wesentlichen eine X-Stellung. Beim Zuklappen
des Gestells wird das gekrümmte Bein aus der X-Stellung am anderen Bein vorbei in die
&lgr;-Stellung gebracht.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Beine im wesentlichen aus
abschnittsweise gerade Stangen derart gebildet, daß sie bei zugeklapptem Gestell - abgesehen
vom gekrümmten Abschnitt - in einer gemeinsamen Ebene in vollständig paralleler Lage sind.
Das eine Bein ist z. B. vollständig gerade, während das andere am unteren Ende einen
abgewinkelten Abschnitt aufweist. Der abgewinkelte Abschnitt steht beim zugeklappten
Gestell aus der genannten Ebene heraus. Das durch den abgewinkelten Abschnitt gebildete
Knie befindet sich bei zugeklapptem Tisch vorzugsweise unterhalb einer unteren Kante der
Tischplatte.
Der Tisch hat z. B. vier Beine, welche paarweise scherengelenkartig beweglich verbunden
sind. Grundsätzlich eignet sich die erfindungsgemäße Konstruktion aber schon für dreibeinige
Tische. Ebenso sind fünf oder mehr Beine denkbar. Von den zwei scherengelenkartig
verbundenen Beinen ist ein erstes drehbar und ein zweites entlang der Tischplatte
verschiebbar mit der Tischplatte verbunden. Es ist jedoch nicht zwingend, daß beide Beine
unlösbar mit der Tischplatte verbunden sind. Denkbar ist z. B., daß das eine der beiden Beine
in verschiedenen Positionen am Tisch lösbar eingehängt oder befestigt werden kann. Die
bevorzugte Verbindung mit der Tischplatte erlaubt jedoch die Realisierung eines besonders
einfach zu handhabenden Klappmechanismus.
Ein besonderer Vorteil ergibt sich, wenn die scherengelenkartig verbundenen Beine von
unterschiedlicher effektiver Länge sind. Das Gestell kann dann auf- und zugeklappt werden,
ohne als Ganzes vom Boden abgehoben werden zu müssen. Dies wirkt sich besonders bei
stabiler ausgeführten Klapptischen aus, die zwangsläufig ein höheres Eigengewicht haben.
Bei einem Tisch mit zwei oder mehr Paaren von scherengelenkartig verbundenen Beinen ist vorzugsweise eine Kopplung durch eine Querstange vorgesehen. Diese mechanische Kopplung sorgt dafür, daß beim Auf- und Zuklappen die Bewegung in den verschiedenen
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Bei einem Tisch mit zwei oder mehr Paaren von scherengelenkartig verbundenen Beinen ist vorzugsweise eine Kopplung durch eine Querstange vorgesehen. Diese mechanische Kopplung sorgt dafür, daß beim Auf- und Zuklappen die Bewegung in den verschiedenen
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Beinpaaren vollständig synchron verläuft. Dies ist einer glatten und reibungslosen
Klappbewegung zuträglich.
Die Querstange verbindet vorzugsweise die oberen Enden der verschiebbaren Beine und ist
selbst in einer Querführung verschiebbar, die durch an der Tischplatte befestigte
Bügelelemente gebildet ist. Die bevorzugte Anordnung der Querstange hat auch den Vorteil
einer maximalen Beinfreiheit für den Benutzer beim aufgeklappten Tisch.
Die Beine sind z. B. mit flach aufliegenden Füßen ausgestattet, die kugelgelenkartig
beweglich sind. Die beweglichen Füße erlauben es, den Unterschied in der Beinlänge klein zu
halten, ohne auf den Vorteil einer flächigen Auflage auf dem Boden verzichten zu müssen.
Denkbar ist aber auch ein kugelkalottenförmige Abrunden der unteren Beinenden. In jedem
Fall soll die Stabilität des Tisches durch die Füße sowohl im auf- als auch im zugeklappten
Zustand verbessert werden. Die Beine stehen nämlich im aufgeklappten Zustand in einem
anderen Winkel zum Boden als im zugeklappten Zustand. Dies wird durch die kugelgelenkartig beweglichen Füße oder durch kugelkalottenförmige Rundungen technisch
und ästhetisch am besten berücksichtigt.
Im Prinzip kann die Tischplatte jede beliebige Form haben. Eine trapezförmige Tischplatte ist
jedoch bevorzugt. Diese hat nicht nur ästhetische, sondern auch technische Vorteile. Wenn
nämlich die Tischplatte auf dem Gestell so montiert ist, daß die lange Seite der
trapezförmigen Tischplatte bei zugeklapptem Tisch unten ist, liegt der Schwerpunkt niedriger
als bei einer z. B. rechteckigen oder quadratischen Tischplatte. Entsprechend ist die Stabilität
bei gleicher Spreizstellung größer.
Weitere bevorzugt Ausführungsformen und Merkmalskombinationen ergeben sich aus der
nachfolgenden Detailbeschreibung und der Gesamtheit der Patentansprüche.
Die zur Erläuterung der Ausführungsbeispiele verwendeten Zeichnungen zeigen:
Fig. la eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Klapptisches von der Seite
Fig. Ib - d verschiedene Stadien des Klappvorganges aus der Seitenansicht
Fig. 2 eine Ansicht des Klapptisches gemäß Fig. 1 von vorne
Fig. 3 den erfindungsgemäßen Klapptisch in der Draufsicht, wobei mit Hilfe
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eines Durchbruchs das Gestell gezeigt wird
Fig. 4 mehrere stapelmäßig aneinandergestellte Klapptische von der Seite
Fig. 4 mehrere stapelmäßig aneinandergestellte Klapptische von der Seite
gesehen
Grundsätzlich sind in den verschiedenen Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
Gemäß dem in Fig. la dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Klapptisch im
wesentlichen aus einer z. B. rechteck- oder trapezförmigen Tischplatte 1 (z. B. aus Holz
und/oder Kunststoff) und einem Gestell 2 aus Metall (z. B. aus Stahl- oder Aluminiumrohren).
Das Gestell 2 selbst hat vier Beine 3.1, 4.1, 3.2, 4.2 (vgl. auch Fig. 2), welche durch je ein
Scherengelenk 5.1, 5.2 (z. B. einem durchgehenden Querbolzen) beweglich miteinander
verbunden sind. Im folgenden wird der Einfachheit halber nur auf die Beine 3.1 und 4.1
Bezug genommen. Es versteht sich jedoch, daß für die Beine 3.2, 4.2 im wesentlichen das
gleiche gilt. Das Bein 4.1 bildet eine gerade Linie, wobei ein erster Abschnitt 8.1 zwischen
Scherengelenk 5.1 und Tischplatte 1 und ein zweiter Abschnitt 8.2 zwischen Scherengelenk
5.1 und einem am unteren Ende des Beins 4.1 angebrachten Fuß 10 gebildet wird.
Das Bein 3.1 ist gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform mit einem Knie 7 versehen, welches z. B. in der Mitte zwischen dem Scherengelenk 5.1 und einem am unteren Ende des Beins 3.1 angebrachten Fuß 9 ausgebildet ist. Das Bein 3.1 besteht also aus drei Abschnitten, nämlich einem ersten Abschnitt 6.1 zwischen Scherengelenk 5.1 und Tischplatte 1, einem zweiten Abschnitt 6.3 zwischen Scherengelenk 5.1 und Knie 7, und einem dritten Abschnitt 6.3 zwischen Knie 7 und Fuß 9. Die Abschnitte 6.1 und 6.2 bilden eine gerade Linie. Aus dieser Linie ist der Abschnitt 6.2 um einen Winkel von vorzugsweise w = 45° weggekrümmt.
Das Bein 3.1 ist gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform mit einem Knie 7 versehen, welches z. B. in der Mitte zwischen dem Scherengelenk 5.1 und einem am unteren Ende des Beins 3.1 angebrachten Fuß 9 ausgebildet ist. Das Bein 3.1 besteht also aus drei Abschnitten, nämlich einem ersten Abschnitt 6.1 zwischen Scherengelenk 5.1 und Tischplatte 1, einem zweiten Abschnitt 6.3 zwischen Scherengelenk 5.1 und Knie 7, und einem dritten Abschnitt 6.3 zwischen Knie 7 und Fuß 9. Die Abschnitte 6.1 und 6.2 bilden eine gerade Linie. Aus dieser Linie ist der Abschnitt 6.2 um einen Winkel von vorzugsweise w = 45° weggekrümmt.
Das obere Ende des Bein 4.1 ist entlang der Tischplatte 1 verschiebbar mit dieser verbunden.
Dazu ist ein Bügel 11.1 vorgesehen, welcher einen Führungsschlitz 12 bildet. In diesem ist
das obere Ende des Beins 4.1 geführt.
Das obere Ende des Beins 3.1 ist mit einem Verankerungselement 13 an der Tischplatte 1
drehbar angebracht (Drehlager).
,..»ti · i
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Entsprechend einer vorteilhaften Ausführungsform haben die beiden Beine 3.1 und 4.1 eine
unterschiedliche effektive Länge. Das heißt, daß im vorliegenden Beispiel einerseits der
Abschnitt 6.1 länger als der Abschnitt 8.1 ist, und daß andererseits der Abstand zwischen dem
Fuß 10 und dem Scherengelenk 5 größer als der (direkte) Abstand zwischen dem Scherengelenk 5 und dem Fuß 9 ist. Der Grund für diese Dimensionierung läßt sich bei der
folgenden Beschreibung des Klappvorgangs klären. Weiter ist zu beachten, daß die Füße 9
und 10 flache Auflageflächen haben und kugelgelenkartig beweglich an den unteren Enden
der Beine 3.1 resp. 4.1 angebracht sind.
Das Zusammenklappen des Tisches soll nun anhand der Fig. la - d erläutert werden.
Man stellt sich z. B. auf die Seite der Kante 15 und kippt den Tisch durch Hochheben der Kante 14 gegen sich, so daß er nur noch auf dem Fuß 10 steht. Durch das Hochheben der Tischkante 14 beginnt sich das Bein 4.1 im Schlitz 12 gegen das Verankerungselement 13.1 hin zu bewegen (Fig. Ib). Das Bein 3.1 schiebt sich scherenartig zum Bein 4.1. Durch das Absenken der Tischkante 14 wird die Scherenbewegung kontrolliert. Man sorgt jeweils dafür, daß das Bein 4.1 mehr oder weniger senkrecht steht. In dieser Stellung ist der Tisch während des Klappvorganges mit dem geringsten Kraftaufwand zu halten. Bei der in Fig. Ib gezeigten (Zwischen-)Stellung dreht das Eigengewicht der Tischplatte 1 diese fast von alleine in die vertikale Stellung. Der Fuß 9 bewegt sich am Bein 4.1 vorbei in die in Fig. Ic gezeigte Stellung, ohne daß er den Boden berührt. Dies ist deshalb möglich, weil die effektive Länge des Abschnitts 8.2 größer ist als die effektive Länge der Abschnitte 6.2 und 6.3 (d. h. der Abstand zwischen Fuß 9 und Scherengelenk 5). Wenn sich die Tischplatte 1 aus der Zwischenstellung gemäß Fig. Ic in die vertikale Stellung bewegt hat, ist der Klappvorgang abgeschlossen. Der Tisch kann auf den Fuß 9 abgestellt werden und steht dadurch in einer Stellung, die vom Bild her dem griechischen Buchstaben &lgr; ähnlich ist. Dabei ist die Tischplatte 1 mit dem Schwergewicht zwischen den beiden Füßen 9 und 10 in einer zur Vertikalen um z. B. 10 - 15° geneigten Stellung (Fig. Id). Dadurch, daß die Füße 9 und 10 kugelgelenkartig beweglich sind, liegen sie sowohl in der aufgeklappten Stellung des Tisches (Fig. la) wie auch in der zugeklappten Stellung (Fig. Id) flach auf dem Boden auf.
Man stellt sich z. B. auf die Seite der Kante 15 und kippt den Tisch durch Hochheben der Kante 14 gegen sich, so daß er nur noch auf dem Fuß 10 steht. Durch das Hochheben der Tischkante 14 beginnt sich das Bein 4.1 im Schlitz 12 gegen das Verankerungselement 13.1 hin zu bewegen (Fig. Ib). Das Bein 3.1 schiebt sich scherenartig zum Bein 4.1. Durch das Absenken der Tischkante 14 wird die Scherenbewegung kontrolliert. Man sorgt jeweils dafür, daß das Bein 4.1 mehr oder weniger senkrecht steht. In dieser Stellung ist der Tisch während des Klappvorganges mit dem geringsten Kraftaufwand zu halten. Bei der in Fig. Ib gezeigten (Zwischen-)Stellung dreht das Eigengewicht der Tischplatte 1 diese fast von alleine in die vertikale Stellung. Der Fuß 9 bewegt sich am Bein 4.1 vorbei in die in Fig. Ic gezeigte Stellung, ohne daß er den Boden berührt. Dies ist deshalb möglich, weil die effektive Länge des Abschnitts 8.2 größer ist als die effektive Länge der Abschnitte 6.2 und 6.3 (d. h. der Abstand zwischen Fuß 9 und Scherengelenk 5). Wenn sich die Tischplatte 1 aus der Zwischenstellung gemäß Fig. Ic in die vertikale Stellung bewegt hat, ist der Klappvorgang abgeschlossen. Der Tisch kann auf den Fuß 9 abgestellt werden und steht dadurch in einer Stellung, die vom Bild her dem griechischen Buchstaben &lgr; ähnlich ist. Dabei ist die Tischplatte 1 mit dem Schwergewicht zwischen den beiden Füßen 9 und 10 in einer zur Vertikalen um z. B. 10 - 15° geneigten Stellung (Fig. Id). Dadurch, daß die Füße 9 und 10 kugelgelenkartig beweglich sind, liegen sie sowohl in der aufgeklappten Stellung des Tisches (Fig. la) wie auch in der zugeklappten Stellung (Fig. Id) flach auf dem Boden auf.
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Wie aus Fig. ld weiter zu erkennen ist, befindet sich das Knie 7 unterhalb der unteren
Tischkante 14. Dies erlaubt das Ineinanderstellen mehrerer Tische, wie in Fig. 4 gezeigt.
Wie unter weiterer Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 ersichtlich wird, hat der vorliegende Tisch vier Beine 3.1, 3.2, 4.1, 4.2, welche paarweise (3.1/4.1, 3.2/4.2) durch Scherengelenke 5.1, 5.2 verbunden sind. Die einander funktionell entsprechenden Beine 3.1 und 3.2 resp. 4.1 und 4.2 sind über Querstangen 16 resp. 17. miteinander starr gekoppelt. Es werden auf diese Weise im Prinzip zwei Metallrahmen bzw. -bügeln gebildet, welche an zwei Stellen (Scherengelenke 5.1, 5.2) miteinander verbunden sind.
Wie unter weiterer Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 ersichtlich wird, hat der vorliegende Tisch vier Beine 3.1, 3.2, 4.1, 4.2, welche paarweise (3.1/4.1, 3.2/4.2) durch Scherengelenke 5.1, 5.2 verbunden sind. Die einander funktionell entsprechenden Beine 3.1 und 3.2 resp. 4.1 und 4.2 sind über Querstangen 16 resp. 17. miteinander starr gekoppelt. Es werden auf diese Weise im Prinzip zwei Metallrahmen bzw. -bügeln gebildet, welche an zwei Stellen (Scherengelenke 5.1, 5.2) miteinander verbunden sind.
Die Querstange 16 ist durch zwei Verankerungselemente 13.1, 13.2 an der Tischplatte 1
drehbar befestigt (Drehlagerung). Die Querstange 17 ist durch die beiden Bügel 11.1, 11.2
geführt und gehalten (Gleitlager). In der aufgeklappten Stellung halten die beiden Bügel 11.1,
11.2 die Querstange 17 und damit die Beine 4.1, 4.2 in der äußersten Stellung fest. Bei
zugeklapptem Gestell befindet sich Querstange 17 in unmittelbarer Nähe der Querstange 16.
Es ist zu beachten, daß in der zugeklappten Stellung (Fig. Id) die Querstangen 16, 17, die Beine 4.1, 4.2 und die Beine 3.1, 3.2 - mit Ausnahme der gekrümmten Abschnitte 6.3 - in einer Ebene und paarweise parallel liegen.
Es ist zu beachten, daß in der zugeklappten Stellung (Fig. Id) die Querstangen 16, 17, die Beine 4.1, 4.2 und die Beine 3.1, 3.2 - mit Ausnahme der gekrümmten Abschnitte 6.3 - in einer Ebene und paarweise parallel liegen.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Tischplatte 1 trapezförmig, wobei die (bei
zusammengeklapptem Tisch untere) Tischkante 14 die lange Basisseite des Trapezes ist. Der
Schwerpunkt der Tischplatte liegt deshalb in zusammengeklappter Stellung (Fig. Id) etwas
tiefer, als er bei einer rechteckigen Platte liegen würde.
Für die Stabilität im aufgeklappten Zustand (Fig. la) ist es zudem von Vorteil, wenn die
Beine so ausgebildet sind, daß die Füße 9 und 10 mehr oder weniger vertikal unterhalb der
Tischkanten 14 resp. 15 liegen. Aus praktischen Gründen können die Füße geringfügig (z. B.
einige Zentimeter) nach innen unter die Tischplatte 1 versetzt sein. Die Querstangen 16, 17
sind vorzugsweise durch Lager aus gut gleitendem Material (z. B. Teflon) in den Verankerungselementen 13.1,13.2 resp. den Bügeln 11.1,11.2 gehalten bzw. geführt.
Die geometrische Bemessung kann z. B. wie folgt sein: Tischhöhe z. B. 70 - 80 cm, insbesondere etwa 74 cm; Tiefe (bzw. Breite in der Seitenansicht gemäß Fig. Ib) der Tischplatte 1 z. B. 50 - 80 cm, insbesondere 60 cm; Länge (in der Frontansicht gemäß Fig. 2)
Die geometrische Bemessung kann z. B. wie folgt sein: Tischhöhe z. B. 70 - 80 cm, insbesondere etwa 74 cm; Tiefe (bzw. Breite in der Seitenansicht gemäß Fig. Ib) der Tischplatte 1 z. B. 50 - 80 cm, insbesondere 60 cm; Länge (in der Frontansicht gemäß Fig. 2)
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der Tischplatte 1 &zgr;. B. 100 - 120 cm, bei trapezförmiger Tischplatte 140 cm und z. B. 25°
Neigungswinkel zur Vertikalen (bei aufgeklapptem Tisch); Länge des Abschnitts 8.1 z. B. 20
cm, d. h. etwas mehr als ein Drittel der Länge des Abschnitts 8.2; Länge des Abschnitts 6.1 z.
B. 25 cm, bei einem Neigungswinkel von z. B. 45° zur Vertikalen in der aufgeklappten
Stellung; Abschnitt 6.2 z. B. 30 cm, d. h. etwa 20 % länger als der Abschnitt 6.1; Abschnitt
6.3 etwa 30 cm, d. h. etwa gleich lang wie Abschnitt 6.2; Abstand Scherengelenk 5.1 zu Fuß 9
z. B. 55 cm (= effektive Länge), d. h. 2 - 5 cm kürzer als die Länge des Abschnitts 8.2;
Abstand der Beinpaare 3.1/4.1 zu 3.2/4.2 z. B. etwa 70 cm; Neigung der Tischplatte 1 in
zugeklapptem Zustand (Fig. Id) z. B. 15°, Neigung des Abschnitts 6.3 bei zugeklapptem
Tisch etwa 40 - 45° zur Vertikalen; bei aufgeklapptem Tisch ist der Abschnitt 6.3 vertikal. Es
versteht sich, daß diese Bemessungsangaben zwar eine bevorzugte Ausführungsform darstellen, die Erfindung aber in keiner Weise beschränken. Andere Dimensionierungen sind
möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Auch die Form der Beine kann variiert werden. Anstelle eines ausgeprägten Knies 7 kann z.
B. eine durchgehend kreisbogenförmige Rundung treten. Im Prinzip kann auch das Bein 4.1
eine Krümmung oder ein Knie aufweisen, so daß auch der unterste Abschnitt des Bein 4.1
näher bei der Vertikalen ist als sein oberer Teil. Zusammenfassend ist festzuhalten, daß durch
die Erfindung ein einfach bedienbarer, robuster und zudem ästhetisch ansprechender und gut
stapelbarer Klapptisch geschaffen worden ist.
Claims (9)
1. Klapptisch mit einem eine Tischplatte (1) unterstützenden Gestell (2) mit scherenartig auf-
und zuklappbaren Beinen (3.1, 3.2, 4.1, 4.2), dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein
Bein (3.1) einen derart gekrümmten Abschnitt (6.3) hat, daß es bei zugeklapptem Gestell
(2) eine Spreizstellung gegenüber mindestens einem weiteren Bein (4.1) einnimmt, die
dem zugeklappten Klapptisch ein Verharren in aufrechter Stellung ermöglicht.
2. Klapptisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (1) durch das
zugeklappte Gestell (2) in einer zur Vertikalen leicht geneigten Stellung (Fig. Id) gehalten
ist.
3. Klapptisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Beine (3.1,
4.1) eingenommene Spreizstellung eine &lgr;-Steilung ist.
4. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (3.1,
4.1) aus abschnittsweise geraden Stangen derart gebildet sind, daß sie bei zugeklapptem
Gestell (2) - abgesehen vom gekrümmten Abschnitt (6.3) - in einer gemeinsamen Ebenen
in jeweils vollständig paralleler Lage sind.
5. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (3.1,
4.1, 3.2, 4.2) paarweise scherengelenkartig beweglich (5.1, 5.2) verbunden sind, und daß
jeweils ein ersten Bein (3.1) drehbar und ein zweites Bein (4.1) entlang der Tischplatte (1)
verschiebbar mit der Tischplatte (1) verbunden ist.
6. Klapptisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bein (3.1, 4.1) mit Füßen
(9, 10) ausgestattet sind, die in einem unterschiedlichen effektiven Abstand zu einer
scherengelenkartigen Verbindung (5.1, 5.2) der Beine (3.1, 3.2) vorgesehen sind, so daß
das Gestell (2) auf- und zugeklappt werden kann, ohne vom Boden abgehoben werden zu
müssen.
7. Klapptisch nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Paare
von scherengelenkartig verbundenen Beinen (3.1/4.1, 3.2/4.2) vorgesehen sind, die über
Querstangen (16,17) verbunden bzw. gekoppelt sind.
8. Klapptisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Querstangen (17) an
den oberen Enden der verschiebbaren Beine (4.1,4.2) angebracht und in einer Querführung
(12) verschiebbar ist, die durch an der Tischplatte (1) befestigte Bügelelemente (11.1,11.2)
gebildet ist.
-2-
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9. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der gekrümmte
Anschnitt (6.3) ein Knie (7) bildet, das sich bei zugeklapptem Gestell (2) unterhalb einer
unteren Kante (14) der Tischplatte (19) befindet.
lO.Klapptisch nach einem der Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (3.1, 4.1) mit flach aufliegenden Fußelementen (9, 10) ausgestattet sind, die kugelgelenkartig
lO.Klapptisch nach einem der Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (3.1, 4.1) mit flach aufliegenden Fußelementen (9, 10) ausgestattet sind, die kugelgelenkartig
beweglich sind.
ll.Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (1) trapezförmig ist, und daß eine lange Seite der trapezförmigen Tischplatte
ll.Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (1) trapezförmig ist, und daß eine lange Seite der trapezförmigen Tischplatte
(1) bei zugeklapptem Gestell (2) unten ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH9796A CH687057A5 (de) | 1996-01-12 | 1996-01-12 | Klapptisch |
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| DE29700305U1 true DE29700305U1 (de) | 1997-02-27 |
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ID=4179184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE29700305U Expired - Lifetime DE29700305U1 (de) | 1996-01-12 | 1997-01-10 | Klapptisch |
Country Status (2)
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