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DE29700100U1 - Matratze aus elastischem Material - Google Patents

Matratze aus elastischem Material

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Publication number
DE29700100U1
DE29700100U1 DE29700100U DE29700100U DE29700100U1 DE 29700100 U1 DE29700100 U1 DE 29700100U1 DE 29700100 U DE29700100 U DE 29700100U DE 29700100 U DE29700100 U DE 29700100U DE 29700100 U1 DE29700100 U1 DE 29700100U1
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DE
Germany
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mattress
slots
mattress according
area
shoulder
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DE29700100U
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Dunlop Div Dunlopillo GmbH
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Dunlop Div Dunlopillo GmbH
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/14Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with foamed material inlays
    • A47C27/142Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with foamed material inlays with projections, depressions or cavities
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47C27/148Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with foamed material inlays of different resilience

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

MANlTZ, RNSTERWALD 1 PARTNER · POSTFACH 22 16 11 · 80506 MÜNCHEN
Dunlop GmbH Div. Dunlopillo Birkenhainer Straße 77
63450 Hanau
DEUTSCHE PATENTANWÄLTE
DR. GERHART MANITZ · dipl.-phys.
MANFRED FINSTERWALD · dipl-ing., dipl.-wirtsch.-ing.
DR. HELIANE HEYN · dipl.-CHEM.
DR. MARTIN FINSTERWALD · dipl.-ing.
STEPHAN THUL ■ dipl.-phys.
DR. DIETER PELLKOFER · dipl-ing.
CHRISTIAN SCHMIDT · dipl.-phys.
GÜNTHER KURZ · dipl-ing.
WERNER GRÄMKOW · dipl-ing. (-19831
BRITISH CHARTERED PATENT ATTORNEY JAMES G. MORGAN · B. se. iPHYS.), o.m.s.
RECHTSANWÄLTIN
MARION CHRISTIANE SCHMIDT
ZUGELASSENE VERTRETER BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT REPRESENTATIVES BEFORE THE EUROPEAN PATENT OFFICE
80506 MÜNCHEN
POSTFACH 22 1 6 1 1 ■ ROBERT-KOCH-STRASSE
TELEFON (089) 21 99 430 · FAX (089) 29 75 75
DATUM
München, den 7.1.1997 Sf/Ru-D 3086
Matratze aus elastischem Material
MANlTZ · FINSTERWALD · HEYN · MORGAN · FINSTEBWALD ■ SCHMIDT · PELLKOFER ■ SCHMIDT · KURZ ■ 80538 MÜNCHEN · ROBERT-KOCH-STRASSE 1 ■ TAX-Nr. DE 130 001
STEPHAN THUL · 70372 STUTTGART IBAD CANNSTATT) ■ SEELBERGSTRASSE 23/25 · TELEFON (0711) 56 72 61
HYPOBANK MÜNCHEN ■ 6 880 113.380 · BLZ 700 ZOO 01 · POSTSANK MÜNCHEN · 770 62-305 ■ BLZ 700 100 80 ■ VEREINSBANK MÜNCHEN ■ 578 351 · BLZ 700 &Idigr;02 70
Sf/Ru-D 3086
B e s c hr e ibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Matratze aus elastischem Material, insbesondere Schaumstoff mit einem auf einer oder beiden Flachseiten eine Liegefläche bildenden Matratzenkörper .
Derartige Matratzen, deren Matratzenkörper üblicherweise aus Latexschaum oder aus in Form gegossenem Polyurethanschaum gebildet wird, sind seit langem bekannt. Obwohl mit derartigen Matratzen grundsätzlich ein befriedigender Liegekomfort erzielt werden kann, ist ein der Anatomie des Menschen angepaßtes, ergonomisch richtiges Liegen oftmals nicht gegeben. Problematisch ist hier insbesondere das Erfordernis eines unterschiedlich tiefen Einsinkens einer auf der Matratze liegenden Person in den unterschiedlichen Bereichen, nämlich insbesondere im Kopf-, Schulter- und Rumpfbereich, eventuell auch im Fußbereich.
Man hat bereits versucht, die Liegeverhältnisse zu verbessern, indem an sich bereits bekannte, von der Liegefläche aus senkrecht zum Matratzeninneren verlaufende Hohlräume, die auch als Stollen bezeichnet werden und der Abfuhr von Wärme und Feuchtigkeit aus der Matratze dienen, über die verschiedenen Liegezonen unterschiedlich verteilt werden. Ein völlig befriedigendes Ergebnis wurde hiermit jedoch nicht erreicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Matratze der eingangs genannten Art anzugeben, die sich durch einen hohen Liegekomfort auszeichnet und insbesondere ein ergonomisch richtiges Liegen gewährleistet. Diese Aufgabe wird dadurch
gelöst, daß die Härte der Matratze im Schulterbereich vorwiegend quer zur Längsrichtung der Matratze zyklisch variierend gewählt ist.
Durch diese Variation der Härte der Matratze ergibt sich eine in Richtung der Längsachse der Matratze ausgerichtete Strukturierung im Schulterbereich, die dazu führt, daß die Schulter einer auf der Seite liegenden Person tief in die Matratze eintauchen kann, während in Rückenlage eine geringere Eintauchtiefe gegeben ist. In Seitenlage werden nämlich aufgrund der längs gerichteten Strukturierung weniger Abschnitte der Matratze mit größerer Härte belastet als in Rückenlage, so daß die in Seitenlage mehr punktuelle Belastung der Matratze im Schulterbereich zu einer stärkeren Kompression des elastischen Matratzenmaterials führt. Geeignet ist hierfür eine Variationslänge der Matratzenhärte ungefähr im Bereich der halben seitlichen Schulterauflagefläche. Die Variationslänge kann aber auch anders, insbesondere kleiner gewählt sein.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung wird die Variation der Matratzenhärte durch Ausnehmungen bewirkt, die in Matratzenlängsrichtung eine größere Länge aufweisen als in Querrichtung. Insbesondere sind im Schulterbereich erfindungsgemäß zur Liegefläche hin offene Längsschlitze im Matratzenkörper vorgesehen. Hierdurch entstehen in Längsrichtung der Matratze verlaufende Rippen, welche die Auflagefläche für die Schulter einer liegenden Person bilden. Die Einsinktiefe wird daher durch die Anzahl der von der liegenden Person belasteten Längsrippen bestimmt, die bei einer auf der Seite liegenden Person kleiner ist als in Rückenlage. Dadurch ergibt sich sowohl in Seitenlage als auch in Rückenlage eine ergonomisch günstige Liegeposition mit geradem Wirbelsäulenverlauf in Seitenlage und anatomisch richtiger Wölbung in Rückenlage.
Die Längsschlitze können sich nach einer Ausgestaltung der Erfindung jeweils über den gesamten Schulterbereich erstrekken. Es ist aber auch möglich, jeweils mehrere Längsschlitze in Längsrichtung der Matratze hintereinander im Schulterbereich anzuordnen. Wichtig ist, daß die Variation der Kompressibilität der Matratze quer zur Matratzenlängsrichtung stärker ist als in Matratzenlängsrichtung, so daß sich eine linienartige, parallel zur Längsrichtung der Matratze gerichtete Struktur ergibt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Kompressibilität der Matratze im Kopfbereich und/oder im Rumpfbereich vorwiegend in Längsrichtung der Matratze zyklisch variierend gewählt sein. Durch diese Ausgestaltung ergibt sich eine quer zur Längsrichtung der Matratze gerichtete Struktur, die in Rückenlage eine Unterstützung der liegenden Person gewährleistet, die zu einer anatomisch richtigen Wölbung der Wirbelsäule führt. Insbesondere kann dadurch die Unterstützung so ausgebildet sein, daß sich die sogenannte Doppel-S-Form der Wirbelsäule in Rückenlage ergibt.
Auch bei dieser Ausgestaltung ist es bevorzugt, wenn die Variation der Kompressibilität durch Schlitze erreicht wird, wobei diese im Kopf- und/oder Rumpfbereich entsprechend als Querschlitze ausgebildet sind. Ebenso können sich auch hier die Querschlitze jeweils über den gesamten Kopf- oder Rumpfbereich erstrecken, oder es können jeweils mehrere Querschlitze hintereinander angeordnet sein.
Auch im Bein- und Fußbereich können Querschlitze vorgesehen sein. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn die Matratze symmetrisch zu ihrer Quermittelebene ausgebildet ist, also auch in einem Teil des Bein- und Fußbereiches Längsschlitze angeordnet sind. Hierdurch wird ein zweiter Schulterbereich gebil-
det, so daß die Matratze in beiden Langsorientierungen in gleicher Weise benutzt werden kann.
Als besonders geeignet hat es sich herausgestellt, wenn die Schlitze an der Matratzenaußenseite eine Breite zwischen circa 5 und 3 0 mm aufweisen und circa 10 bis 60 mm tief sind. Ebenfalls vorteilhaft ist es, wenn sich die Hohlräume zum Matratzeninneren hin erweitern. Hierdurch kann die Kompressibilität der Matratze vorteilhaft beeinflußt werden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist zusätzlich zu den Schlitzen eine Vielzahl von zur Liegefläche hin offenen sacklochartigen Hohlräumen vorgesehen. Durch diese Hohlräume wird die Abfuhr von Wärme und Feuchtigkeit aus dem Matratzeninneren verbessert. Die Verteilung der Hohlräume kann über die Matratze gleichmäßig oder unterschiedlich sein. Insbesondere können die Hohlräume auch im Bereich der Schlitze vorgesehen sein, also vom Grund der Schlitze ausgehend, ins Matratzeninnere geführt sein.
Der Matratzenkörper besteht bevorzugt aus Latex- oder Polyurethanschaum und kann auch beidseits mit einer Liegefläche mit erfindungsgemäßen Schlitzen versehen sein.
Ein Ausführungsbexspiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Es zeigen, jeweils in schematischer Darstellung,
Fig. .1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Matratze,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil einer erfindungsgemäßen Matratze,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer auf einer erfindungsgemäßen Matratze in Seitenlage liegenden Person,
II:·Ü .1.' &iacgr; :
Fig. 4 eine Vorderansicht der Matratze mit Person von Fig. 3,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer in Rückenlage auf einer erfindungsgemäßen Matratze liegenden Person und
Fig. 6 eine Vorderansicht der Matratze mit Person von Fig. 5.
Fig. 1 zeigt die Liegefläche 1 einer erfindungsgemäßen Matratze. Man erkennt, daß die Liegeflache in fünf Bereiche eingeteilt ist, nämlich zwei endseitige Kopfbereiche 2, 3, zwei zur Mitte der Matratze jeweils daran anschließende Schulterbereiche 4, 5 und einen zwischen den beiden Schulterbereichen 4, 5 gelegenen Rumpfbereich 6. Die Matratze ist also symmetrisch zur Quermittelebene II ausgebildet, und die beiden Kopf- und Schulterbereiche 2, 3 und 4, 5 sind alternativ zueinander benutzbar. Je nach Ausrichtung der liegenden Person sind die Kopf- und Schulterbereiche 2 und 4 oder 3 und 5 Kopf und Schulter der liegenden Person zugeordnet, während die jeweils anderen Kopf- und Schulterbereiche 2 und 4 oder 3 und 5 den Beinen und Füßen der liegenden Person zugeordnet sind.
Die beiden Kopfbereiche 2, 3 und der Rumpfbereich 6 sind mit über die gesamte Breite der Matratze durchgängigen Querschlitzen 7 versehen, während in den beiden Schulterbereichen 4, 5 Längsschlitze 8 angeordnet sind, die sich jeweils über den gesamten Schulterbereich 4, 5 erstrecken. Zwischen den Schlitzen 7 und 8 ergeben sich somit Rippen 9 in den beiden Kopfbereichen 2 und 3 und dem Rumpfbereich 6, die sich ebenfalls über die gesamte Breite der Matratze erstrecken, sowie Rippen 10 in den beiden Schulterbereichen 4 und 5, die sich
jeweils über den gesamten Schulterbereich 4 oder 5 erstrekken.
Durch diese Ausgestaltung ist die erfindungsgemäße Matratze in den fünf Bereichen 2 bis 6 unterschiedlich strukturiert, nämlich in den beiden Kopfbereichen 2, 3 und im Rumpfbereich 6 quer zur Matratzenlängsachse I und in den beiden Schulterbereichen 4, 5 parallel zur Matratzenlängsachse I. Da eine auf der Matratze liegende Person auf den Rippen 9 und 10 aufliegt, ergibt sich somit eine unterschiedliche Unterstützung in den beiden Kopfbereichen 2, 3 und dem Rumpfbereich 6 gegenüber den beiden Schulterbereichen 4 und 5. Während in den beiden Kopfbereichen 2, 3 und im Rumpfbereich 6 in Rückenlage und in Seitenlage die gleiche Anzahl von Rippen 9 durch die liegende Person belastet wird, hängt diese Anzahl in den beiden Schulterbereichen 4, 5, sofern diese tatsächlich als Schulterbereiche eingesetzt sind, von der jeweiligen Lage der Person ab. Wie man sofort erkennt, werden in Seitenlage weniger Rippen 10 belastet als in Rückenlage. Bei gleicher Kompressibilität aller Rippen 10 ergibt sich daher eine unterschiedliche Eintauchtiefe je nach Lage der Person, nämlich eine größere Eintauchtiefe in Seitenlage und eine geringere Eintauchtiefe in Rückenlage.
Das unterschiedliche Verhalten der beiden Schulterbereiche 4 und 5 je nach Lage der Person auf der Matratze ist durch Vergleich der Fig. 3 und 4 einerseits und 5 und 6 andererseits ersichtlich. In Fig. 3 ist erkennbar, daß die Wirbelsäule 11 der liegenden Person in Seitenlage geradlinig verläuft, während bei der in Fig. 5 in Rückenlage gezeigten Person eine ' Doppel-S-Form der Wirbelsäule gegeben ist. Die Fig. 4 und S zeigen nochmals deutlich die unterschiedlichen Eintauchtiefen der Schulter 12 in Seitenlage und Rückenlage. Ebenso ist in diesen beiden Figuren die unterschiedliche Verformung der Matratze im Schulterbereich 4, 5 je nach Lage erkennbar.
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Die Querschlitze 7 und die Längsschlitze 8 weisen bevorzugt eine Breite zwischen circa 5 und circa 3 0 mm auf und sind zwischen circa 10 und 60 mm tief. Darüber hinaus können die Schlitze 7 und 8, wie in Fig. 2 dargestellt, zum Matratzeninneren hin erweitert sein. Hierdurch wird die Kompressibilität der zwischen den Schlitzen 7 und 8 gebildeten Rippen 9 und günstig beeinflußt.
Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, kann die erfindungsgemäße Matratze zusätzlich zu den Längsschlitzen 8 und den Querschlitzen 7 Kavernen 13 aufweisen, die von der Liegefläche 1 ausgehend in etwa senkrecht zum Matratzeninneren geführt sind. Durch diese an sich bekannten Kavernen 13, die, wie dargestellt, gleichmäßig über die Liegefläche 1 verteilt sind, aber auch ungleichmäßig verteilt sein können, wird eine Abfuhr von Wärme und Feuchtigkeit aus dem Matratzeninneren bewirkt und dadurch das Klima verbessert. Wie in Fig. 2 ersichtlich, können derartige Kavernen 13 sowohl von der Liegefläche 1 als auch von der gegenüberliegenden Flachseite 14 der Matratze aus zum Matratzeninneren geführt sein, wobei die jeweiligen Kavernen 13 untereinander unterschiedlich geformt sein können. Die Kavernen 13 sind im übrigen sowohl in den Rippen 9 und 10 als auch im Bereich der Schlitze 7, 8 vorgesehen. Die in den Schlitzbereichen vorgesehenen Kavernen 13 münden dabei im Grund 15 der Schlitze 7 und 8.
Durch die Längsschlitze 8 bzw. allgemein durch die Längsauflösung des Schulterbereichs der erfindungsgemäßen Matratze wird die Biegeelastizität in Matratzenquerrichtung vorteilhafterweise verbessert. Entsprechend ergibt sich durch die Querschlitze 7 bzw. allgemein eine Querauflösung in den übrigen Matratzenbereichen eine vorteilhafte Biegeelastizität in Längsrichtung der Matratze. Durch diese Biegeelastizitäten kann die Matratze auch mit geeignet ausgebildeten Unterma-
tratzen, die eine solche Biegeelastizität unterstützen, vorteilhaft kombiniert werden.
Untersuchungen an erfindungsgemäß ausgestalteten Matratzen haben gezeigt, daß die Biegeeigenschaften der erfindungsgemäßen Matratze durch den längs-aufgelösten Schulterbereich deutlich verbessert sind. Die Unterstützung einer liegenden Person ist aus ergonomischen Gesichtspunkten optimal, da in Seitenlage ein tiefes Einsinken der Schulter und dadurch eine gerade Wirbelsäulenerstreckung ermöglicht wird, während in Rückenlage die Unterstützung zu der gewünschten Doppel-S-Form der Wirbelsäule führt.
Sf/Ru-D 3086
Bezugszeichenliste
1 Liegeflache
2 Kopfbereich
3 Kopfbereich
4 Schulterbereich
5 Schulterbereich
6 Rumpfbereich
7 Querschlitz
8 Längsschlitz
9 Querrippe
10 Längsrippe
11 Wirbelsäule
12 Schulter
13 Kaverne
14 Matratzenunterseite
15 Grund von 7 oder 8

Claims (15)

Sf/Ru-D 3086 Schutzansprüche
1. Matratze aus elastischem Material, insbesondere Schaumstoff, mit einem auf einer oder beiden Flachseiten (1, 14) eine Liegefläche bildenden Matratzenkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompressibilität der Matratze im Schulterbereich (4, 5) vorwiegend quer zur Längsrichtung (I) der Matratze zyklisch variierend gewählt ist.
2. Matratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Variation der Kompressibilität durch Ausnehmungen bewirkt ist, die in Matratzenlängsrichtung (I) eine größere Länge aufweisen als in Querrichtung.
3. Matratze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Schulterbereich (4, 5) zur Liegefläche (1) hin offene Längsschlitze (8) im Matratzenkörper vorgesehen sind.
4. Matratze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Längsschlitze (8) jeweils über den gesamten Schulterbereich (4, 5) erstrecken.
5. Matratze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kompressibilität der Matratze im Kopfbereich (2, 3) und/oder im Rumpfbereich (6) vorwiegend in Längsrichtung (I) der Matratze zyklisch variierend gewählt ist.
6. Matratze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Kopfbereich (2, 3) und/oder im Rumpfbereich (6) zur Liegefläche (1) hin offene Querschlitze (7) vorgesehen sind.
7. Matratze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Querschlitze (7) jeweils über den gesamten Kopfbereich (2, 3) und/oder Rumpfbereich (6) erstrecken.
8. Matratze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Matratze symmetrisch zur Quermittelebene (II) ausgebildet ist.
9. Matratze nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze {7, 8) an der Liegefläche (1) zwischen circa 5 und circa 3 0 mm breit sind.
10. Matratze nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (7, 8) zwischen circa 10 und circa 60 mm tief sind.
11. Matratze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schlitze (7, 8) zum Matratzeninneren hin erweitern.
12. Matratze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Flachseiten (1, 14) der Matratze als Liegefläche ausgebildet sind.
13. Matratze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine Vielzahl von zur Liegefläche (1, 14) hin offenen sacklochartigen Hohlräumen (13) vorgesehen ist.
14. Matratze nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß vom Grund (15) der Schlitze (7, 8) sacklochartige Hohlräume (13) zum Matratzeninneren hin geführt sind.
15. Matratze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Matratzenkörper aus Latex- oder Polyurethanschaum gebildet ist.
DE29700100U 1997-01-07 1997-01-07 Matratze aus elastischem Material Expired - Lifetime DE29700100U1 (de)

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DE (1) DE29700100U1 (de)

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EP0853903A3 (de) 2000-12-20

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