DE112007002216T5 - Umkehr- und anschraubbares Schneidmesser - Google Patents
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Abstract
Schneidmesser (210) für eine Metallschere, enthaltend:
ein Mittelstück (220), das zwei distale Schneidbereiche (230) verbindet,
wobei jeder der beiden Schneidbereiche (230) eine Einstechschneide (231) und eine Schneidkante (214) aufweist, wobei sich die Schneidkante (231) und die Schneidkante (214) ungefähr in einem rechten Winkel scheiden, und
eine Symmetrieebene (A), die durch das Mittelstück (220) und zwei Schneidbereiche (230) festgelegt ist und dort durch das Mittelstück (220) verläuft, wo die beiden Schneidbereiche (230) zur Symmetrieebene symmetrisch sind.
ein Mittelstück (220), das zwei distale Schneidbereiche (230) verbindet,
wobei jeder der beiden Schneidbereiche (230) eine Einstechschneide (231) und eine Schneidkante (214) aufweist, wobei sich die Schneidkante (231) und die Schneidkante (214) ungefähr in einem rechten Winkel scheiden, und
eine Symmetrieebene (A), die durch das Mittelstück (220) und zwei Schneidbereiche (230) festgelegt ist und dort durch das Mittelstück (220) verläuft, wo die beiden Schneidbereiche (230) zur Symmetrieebene symmetrisch sind.
Description
- Technisches Gebiet
- Das Gebiet dieser Offenbarung sind angetriebene Backen zum Scheren oder Zerkleinern, wie z. B. Metallscheren, die dazu ausgebildet sind, an einem Hydraulikbagger zum Scheren von Metall angebracht zu werden, sowie die austauschbaren Scher- und Einstechelemente, die daran befestigt sind.
- Hintergrund
- Metallscheren und andere ähnliche Werkzeuge können anschraubbare Schneidmesser haben. Bei Metallscheren ist das Schneidmesser ein Bereich am distalen Ende der oberen oder unteren Scherenbacke. Aufgrund der in rauer Umgebung durchzuführenden Tätigkeiten unterliegt das Schneidmesser oftmals einem starken Verschleiß. Der Verschleiß kann dazu führen, dass das Schneidmesser an Schärfe verliert, was dazu führt, dass ein Durchdringen und Abscheren schwieriger wird. Die zunehmende Schwierigkeit führt dazu, dass die Schere härter arbeiten muss, wodurch mehr Energie verbraucht wird und die Zykluszeiten verlängert werden, was letztendlich die Gesamtwirkungsgrad der Schere beeinträchtigen kann.
- Wenn das Schneidmesser verschleißt und an Schärfe verliert, ist es vorteilhaft, das Messer zu ersetzen. Dies wird erleichtert, wenn die Schneidmesserteile mit Hilfe von Schrauben oder anderen mechanischen Befestigungselementen an der Schere angebracht sind. Es wurden bereits anschraubbare Schneidmesser vorgeschlagen und bei Metallscheren eingesetzt, und sie erleichtern das Ersetzen eines stumpfen Messers durch ein scharfes. Beispielsweise ist ein anschraubbares Schneidmesser in der veröffentlichten US-Patentanmeldung Nr. 2005/0091852 A1 offenbart, die am 5. Mai 2005 veröffentlicht wurde („die Veröffentlichung '852"). Das darin offenbarte Schneidmesser kann von der Scherbacke demontiert werden, indem die Schrauben entfernt werden, die es an seinem Platz halten, und kann durch ein neues, scharfes Messer ersetzt werden.
- Die Veröffentlichung '852 offenbart außerdem ein Schneidmesser mit mehreren Schneiden, so dass das Messer mehr als einmal verwendet werden kann. Das darin offenbarte Schneidmesser kann von der Scherenbacke demontiert werden, um 180° gedreht werden und wieder an der gleichen Seite der Scherenbacke angebracht werden, so dass ein neues, scharfes Schneidmesser für den Einsatz vorhanden ist.
- Allerdings ist das Schneidmesser der Veröffentlichung '852 noch verbesserungsfähig. Das Schneidmesser muss die Scherenbacke auch so gut wie möglich vor Verschleiß schützen. Die Backengeometrie und die Geometrie des Schneidmessers müssen auch den Kräften standhalten, die während des Einsatzes auf das Messer wirken, ohne dass der Stahl nachgibt oder übermäßig ermüdet.
- Zusammenfassung
- Ein Schneidmesser für eine Metallschere kann ein Mittelstück enthalten, das zwei distale Schneidbereiche verbindet, wobei jeder der beiden Schneidbereiche eine Einstechschneide und eine Schneidkante aufweist, die sich ungefähr im rechten Winkel kreuzen, und eine Symmetrieebene, die durch das Mittelstück und zwei Schneidbereiche festgelegt ist und dort durch das Mittelstück verläuft, wo die beiden Schneidbereiche zur Symmetrieebene symmetrisch sind.
- Ein Schneidmesser für eine Metallschere kann auch ein Mittelstück enthalten, das zwei distale Schneidbereiche verbindet, wobei jeder der beiden Schneidbereiche eine Einstechschneide und eine Schneidkante aufweist, die sich ungefähr im rechten Winkel kreuzen, und das Mittelstück und die beiden Schneidbereiche eine im Allgemeinen ebene Außenfläche bilden, die die Form eines „Querbinders" hat.
- Ein Satz aus zwei Schneidmessern kann eine erstes Schneidmesser enthalten, das ein Mittelstück aufweist, das zwei distale Schneidbereiche verbin det, von denen jeder eine Einstechschneide und eine Schneidkante aufweist, ein zweites Schneidmesser, das ein Mittelstück aufweist, das zwei distale Schneidbereiche verbindet, von denen jeder eine Einstechschneide und eine Schneidkante aufweist, und wobei das erste Schneidmesser spiegelverkehrt zum zweiten Schneidmesser ist.
- Eine Metallschere kann eine Backenanordnung umfassen, die zumindest eine Backe aufweisen, ein erstes Schneidmesser, das auf der linken Backenseite angebracht ist, ein zweites Schneidmesser, das auf der rechten Backenseite angebracht ist, und wobei das erste Schneidmesser und das zweite Schneidmesser umgekehrt werden können, indem das erste Schneidmesser demontiert wird und an der Position des zweiten Schneidmessers wieder eingesetzt wird, und das zweite Schneidmesser demontiert wird und an der Position des ersten Schneidmessers wieder eingesetzt wird.
- Eine Metallschere kann auch eine Backenanordnung umfassen, die zumindest eine Backe aufweist, zumindest ein Schneidmesser, das auf einer Backenseite angebracht ist und ein Paar von Schneidbereichen enthält, von denen jeder eine Einstechschneide hat, eine Tasche, die auf der Backe zum Aufnehmen eines der Schneidbereiche ausgebildet ist, wobei der Schneidbereich, der in der Tasche aufgenommen ist, ein aktiver Schneidbereich ist, und ein Durchgangsschlitz, der zum Aufnehmen des anderen der Schneidbereiche in der Backe ausgebildet ist, wobei der Schneidbereich, der in dem Durchgangsschlitz aufgenommen ist, ein inaktiver Schneidbereich ist.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
1 ist eine Explosionsansicht der oberen Backe einer Metallschere mit links und rechts angeschraubten Schneidmessern. -
2 ist eine Ansicht im montierten Zustand der oberen Backe und der angeschraubten Schneidmesser aus1 . -
3 ist eine weitere Ansicht im montierten Zustand wie in2 , aus einem anderen Winkel gesehen, und zeigt eher die rechte Seite als die linke Seite der Backe. -
4 ist eine Ansicht der Backe aus1 in teilweise montiertem Zustand, in welchem nur das rechte anschraubbare Schneidmesser angebracht ist. -
5 ist eine Detailansicht der rechten Backenseite der1 , die die Befestigungsstelle zeigt, an der das rechte anschraubbare Schneidmesser an der Backe angebracht wird. -
6 ist eine perspektivische Ansicht eines der anschraubbaren Schneidmesser der1 . -
7 ist eine weitere perspektivische Ansicht eines der anschraubbaren Schneidmesser der1 . - Detaillierte Beschreibung
- Es folgt eine ausführliche Beschreibung von beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung. Die beispielhaften Ausführungsformen, die hier beschrieben und in den Figuren gezeigt werden, sind dazu gedacht, die Grundsätze der Erfindung zu lehren, und es einem Durchschnittsfachmann auf diesem Gebiet zu ermöglichen, die Erfindung in vielen verschiedenen Umgebungen einzusetzen und in vielen verschiedene Anwendungen zu nutzen. Die beispielhaften Ausführungsformen sind nicht als beschränkend für den Schutzbereich aufzufassen. Der Schutzbereich ist durch die beigefügten Ansprüche definiert, und ist umfassender vorgesehen als die hier beschriebenen spezifischen Ausführungsformen.
- Die
1 ist eine Explosionsansicht eines oberen Scherenbackenaufbaus100 , der eine Schneidmesseranordnung200 enthält. Die Schneidmesseranordnung200 ist zum leichten Demontieren und Wechseln der Messer mechanisch am oberen Backenaufbau100 angebracht. Die Schneidmesser der Schneidmesseranordnung sind wiederverwendbar, da sie zwei unterschiedliche Sätze von Einstechschneiden haben. Die Schneidmesser können umgekehrt wer den, indem sie von einer ersten Position in eine zweite Position gebracht werden, wodurch ein neuer Satz an Einstechschneiden zum Einsatz kommt, so dass jedes Schneidmesser zweimal verwendet werden kann, bevor es ersetzt wird. In der dargestellten Ausführungsform sind die Schneidmesser in der Schneidmesseranordnung200 spiegelverkehrt zueinander, so dass die Entwicklungs- und Herstellungskosten für unterschiedlich ausgeführte linke und rechte Messer vermieden werden. Die Schneidmesseranordnung200 bietet auch ein hohes Maß an Schutz für den oberen Backenaufbau100 , da es einen großen Teil der Flächen bedeckt, die andernfalls während des Einsatzes der Schere einem Verschleiß unterliegen würden. - In der dargestellten Ausführungsform enthält die Schneidmesseranordnung
200 zwei spiegelverkehrte Schneidmesser210 . Um die Beschreibung einfach zu halten, werden die beiden spiegelverkehrten Schneidmesser210 beschrieben, indem nur auf eines der Schneidmesser Bezug genommen wird. - Unter Bezugnahme auf die
1 und die6 und7 , die ein Schneidmesser210 an solches zeigen, enthält das Schneidmesser210 ein Mittelstück220 , das zwei distale Schneidbereiche230 voneinander trennt. In der dargestellten Ausführungsform weist das Schneidmesser210 eine Symmetrieebene A auf (siehe6 ). Die meisten Merkmale des Schneidmessers210 , einschließlich der Schneidbereiche230 , sind symmetrisch zur Symmetrieebene A, d. h. eine Hälfte des Schneidmessers210 auf einer Seite der Ebene A ist spiegelverkehrt zu der anderen Hälfte des Schneidmessers210 auf der anderen Seite der Ebene A. „Symmetrisch" erfordert in diesem Zusammenhang keine perfekte Symmetrie jedes Merkmals. Tatsächlich können einige der Strukturen des Schneidmessers210 , wie z. B. Befestigungsausgestaltungen, vollkommen unsymmetrisch sein. Andere Merkmale können trotzdem als symmetrisch zu der Ebene A betrachtet werden, wenn das Schneidmesser noch wie hier beschrieben funktionieren kann, obwohl die Geometrie dieser Merkmale nicht vollkommen gespiegelt ist. - Das Mittelstück
220 und die Schneidbereiche230 bilden zusammen eine im Wesentlichen flache und glatte Außenfläche211 (siehe7 ). Die Außenfläche kann mit die Gestalt eines „Querbinders" aufweisend beschrieben werden. Die äußere Begrenzung der Außenfläche211 ist durch eine konkave Tasche212 festgelegt, die im Mittelstück220 ausgebildet ist. Die Vorderkanten213 erstrecken sich von der Tasche212 im Mittelstück220 zu jedem der distalen Schneidbereiche230 . Die Vorderkanten können optional abgeschrägt sein. Die Schneidbereiche230 enthalten Schneidkanten214 , die sich an ihrem einen Ende mit Vorderkanten213 unter einem Winkel zwischen ungefähr 50 und 70°, bevorzugter circa 55 und 65°, noch bevorzugter unter einem Winkel von circa 60° schneiden. Das andere Ende der Schneidkanten214 schneidet ein Paar von Hinterkanten215 , die im Mittelstück220 ausgebildet sind. Die Hinterkanten schneiden einander so, dass sie einen stumpfen Winkel bilden. Die Außenfläche211 des Schneidmessers210 kann mit die Gestalt eines „Querbinders" aufweisend beschrieben werden, da die Breite der Außenfläche211 , zwischen dem Schnittpunkt der Hinterkanten215 und der Tasche212 gemessen, geringer ist als die Breite, gemessen von den Schnittpunkten der Hinterkanten215 mit den Schneidkanten214 und dem Schnittpunkt der Vorderkanten213 mit der Tasche212 . - Das Mittelstück
220 hat auch eine Innenfläche221 (siehe6 ), die der Außenfläche211 gegenüberliegt. Schneidbereiche230 , die bevorzugt zumindest doppelt so dick sind wie das Mittelstück220 , sind gegenüber der Innenfläche221 erhaben. Jeder der Schneidbereiche230 weist eine Einstechschneide231 auf. Die Einstechschneiden231 schneiden jede der Vorderkanten213 und der Schneidkanten214 ungefähr im rechten Winkel. Die Schneidbereiche230 sind im Allgemeinen länglich, wobei sie in Längsrichtung an ihrem einen Ende die Einstechschneiden231 bilden und an ihrem anderen, gegenüberliegenden Ende Ausrundungsenden232 bilden. Die Ausrundungsenden232 bilden eine im Wesentlichen graduelle und gleichmäßige Ausrundung zur effektiven Lastenübertragung auf den oberen Backenaufbau100 . - Die
4 und5 zeigen den oberen Backenaufbau100 , an dem die Schneidmesser210 befestigt werden. Der obere Backenaufbau100 enthält auf jeder Seite eine Mittelstückbefestigungsfläche110 , die in ihrer Form den Mit telstücken220 der Schneidmesser210 entspricht. Der obere Backenaufbau100 enthält eine linke Mittelstückbefestigungsfläche110 (in1 und4 gezeigt) und eine rechte Mittelstückbefestigungsfläche110 (in5 gezeigt). Jede Mittelstückbefestigungsfläche110 kann spiegelverkehrt zu der anderen sein. Jede zentrale Befestigungsfläche110 hat im Wesentlichen die Form eines „Querbinders" die ähnlich wie und in einer ähnlichen Weise definiert ist wie die Außenflächen211 der Schneidmesser210 . Die Mittelstückbefestigungsfläche110 ist von den anderen Außenflächen des oberen Backenaufbaus100 ausgenommen, wobei die Tiefe etwa der Dicke der Mittelstücke220 der Schneidmesser210 entspricht. - Der obere Backenaufbau
100 enthält auch eine Tasche120 zum Aufnehmen eines vorderen Schneidmesserbereichs und einen Schlitz130 zum Aufnehmen eines hinteren Schneidmesserbereichs. In der dargestellten Ausführungsform sind sowohl die Tasche120 zum Aufnehmen eines vorderen Schneidmesserbereichs als auch der Schlitz130 zum Aufnehmen eines hinteren Schneidmesserbereichs durch die gesamte Dicke des oberen Backenaufbaus100 ausgebildet. Die Tasche120 zum Aufnehmen eines vordere Schneidmesserbereichs enthält eine hintere Ausrundung121 die im Wesentlichen mit dem Radius der Ausrundungsenden232 der Schneidmesser210 zusammenpasst. Die Tasche120 zum Aufnehmen eines vordere Schneidmesserbereichs definiert auch eine obere Schneidfläche122 , die etwa parallel zur Drehachse des oberen Backenaufbaus100 ist, wenn dieser dreht, um Material gegen eine untere Backe zu scheren. Der Schlitz130 zum Aufnehmen eines hinteren Schneidmesserbereichs in der dargestellten Ausführungsform ist ein Durchgangsschlitz, der durch die gesamte Dicke der oberen Backenanordnung100 reicht. - Die Schneidmesser
210 werden während der Betätigung der Metallschere an der linken und rechten Mittelstückbefestigungsfläche110 , der Tasche120 zum Aufnehmen eines vorderen Schneidmesserbereichs und dem Schlitz130 zum Aufnehmen eines hinteren Schneidmesserbereichs aufgenommen. Ein Satz Schneidbereiche230 wird in der Tasche120 zum Aufnehmen eines vorderen Schneidmesserbereichs aufgenommen und wird der aktive Satz. Der andere Satz Schneidbereiche230 wird im Schlitz130 zum Aufnehmen eines hinteren Schneidmesserbereichs aufgenommen und wird der inaktive Satz. Die Einstechschneiden231 und die Schneidkanten214 des aktiven Satzes dienen dazu, in das Metall, das zwischen den Backen der Metallschere gehalten wird, einzustechen und dieses abzuscheren. Wenn die Einstechschneiden231 und Schneidkanten214 des aktiven Satzes nach einer Einsatzdauer stumpf werden, können die Schneidmesser210 umgekehrt werden, so dass der inaktive Satz von Schneidbereichen230 , der im Schlitz130 zum Aufnehmen eines hinteren Schneidmesserbereichs aufgenommen ist, zur Tasche120 zum Aufnehmen eines vorderen Schneidmesserbereichs gewechselt wird, so dass er der neue aktive Satz wird. Zum Umkehren der Schneidmesser210 werden sowohl das rechte als auch das linke Messer vom oberen Backenaufbau100 demontiert. Das Schneidmesser von der rechten Seite wird umgedreht und auf die linke Seite gebracht, und das Schneidmesser von der linken Seite wird umgedreht und auf die rechte Seite gebracht. - In der dargestellten Ausführungsform enthält die Schneidmesseranordnung
200 zwei separate, jedoch spiegelverkehrte Schneidmesser210 , eine „A"-Version und deren Negativkopie, eine „B"-Version. Dies ist am besten aus der Ansicht in1 ersichtlich. Auch die6 zeigt die „A"-Version, während die7 die „B"-Version zeigt. Sowohl eine „A"-Version als auch eine „B"-Version des Schneidmessers210 sind an jedem oberen Backenaufbau100 angebracht. Wie oben beschrieben, können sowohl die „A"- als auch die „B"-Version an der linken und rechten Seite der oberen Backenanordnung100 befestigt werden und umgekehrt werden. Da jede „A"-Version spiegelverkehrt zur „B"-Version ist, werden die Kosten für die Entwicklung und Herstellung minimiert. - Jedes Schneidmesser
210 kann durch mechanische Befestigungselemente wie z. B. Schrauben befestigt werden. Ein Durchschnittsfachmann auf diesem Gebiet wird ein geeignetes Befestigungssystem für eine bestimmten Scherentyp oder für andere Umweltfaktoren angeben können. In dem dargestellten Befestigungssystem gehen zwei Schrauben240 durch jedes der Schneidmesser210 , durch die obere Backenanordnung100 , und sind in das Schneidmesser210 auf der gegenüberliegenden Seite eingeschraubt. Um dies zu bewerkstelligen ist jedes Schneidmesser210 Mittelstück220 mit einem Paar von Gewindedurchgangsbohrungen222 und einem Paar von Senkdurchgangsbohrungen223 versehen. Die Senkbohrungen224 sind an den Außenflächen211 der Schneidmesser210 ausgebildet. Die Mittelstückbefestigungsfläche110 der oberen Backenanordnung ist mit vier Durchgangsbohrungen111 versehen, durch die Schrauben240 gehen. Die4 zeigt die Schrauben240 wie sie positioniert sind, wenn beide Schneidmesser210 befestigt sind. Ein Vorteil dieser Anordnung ist, dass im oberen Backenaufbau100 keine Gewindebohrungen erforderlich sind. Wenn eine der Gewindebohrungen222 beschädigt wird, kann sie durch Austauschen der Schneidmesser210 leicht repariert werden. - Zum Unterstützen der Kraftübertragung von den Schneidmessern
210 zum oberen Backenaufbau100 können optional Passstifte250 vorgesehen sein. Passstifte250 werden von den Schneidmessern210 in Passstift-Sackbohrungen225 aufgenommen, die auf der Innenfläche221 des Mittelstücks220 ausgebildet sind. Passstifte250 werden auch vom oberen Backenaufbau100 in Passstift-Sackbohrungen112 aufgenommen. - Abhängig vom Befestigungssystem müssen nicht alle Gewindedurchgangsbohrungen, Senkdurchgangsbohrungen, Passstiftbohrungen oder dergleichen genau symmetrisch zur Symmetrieebene A sein. Bei der Beschreibung der Symmetrie der Schneidmesser
210 können die Schneidmesser noch als symmetrisch betrachtet werden, selbst wenn es aufgrund der Befestigungssystemstruktur einige Variationen geben kann. Genauso können bei der Beschreibung der Spiegelbild-Beziehung der einzelnen „A"- und „B"-Versionen des Schneidmessers110 zueinander, die Versionen noch als Spiegelbilder voneinander bezeichnet werden, obwohl es aufgrund der Befestigungssystemstruktur einige Variationen geben kann. - Wenn sie am oberen Backenaufbau
100 befestigt sind, sorgen die Schneidmesser210 für einen Schutz gegen Verschleiß, der andernfalls die Lebensdauer der oberen Backenanordnung100 herabsetzen und verkürzen würde. Wie in den2 und3 gezeigt, bedecken die Schneidbereiche230 der Schneidmesser210 die obere Schneidfläche122 komplett. In der dargestellten Ausführungsform bedecken die Schneidbereiche230 sowohl des linken als auch des rechten Schneidmessers jeweils etwa die Hälfte der oberen Schneidfläche122 . Die Schneidmesser210 können jedoch auch so ausgebildet sein, dass das Schneidmesser auf einer Backenseite mehr als die Hälfte der oberen Schneidfläche122 bedeckt und das Schneidmesser auf der anderen Seite weniger als die Hälfte bedeckt. Zum Schutz der linken und rechten Seite des oberen Backenaufbaus100 erstrecken sich die Mittelstücke220 der Schneidmesser210 auch von der oberen Schneidfläche122 nach oben. - Gewerbliche Anwendbarkeit
- Das hier beschriebene und dargestellte Schneidmesser kommt in Metallscheren oder ähnlichen Werkzeugen zum Zerkleinern von Schrott und anderem Material, in industriellen Prozessen wie Recyceln von Schrott und Abbrechen von Bauwerken zum Einsatz.
- Zusammenfassung
- Eine Schneidmesseranordnung hat zwei Schneidmesser (
210 ), von denen jedes zwei Sätze Einschneid- (231 ) und Schneidkanten aufweist. Das Schneidmesser ist derart umkehrbar, dass das Schneidmesser von der Schere demontiert werden kann, seine Ausrichtung verändert werden kann, und so wieder in die Schere eingesetzt werden kann, dass im Gebrauch ein neuer, scharfer Einschneid- und Schneidkantensatz zum Einsatz kommt. Die Schneidmesser werden umgedreht, indem jedes Schneidmesser gedreht wird und das auf der rechten Backenseite angebrachte Schneidmesser ersetzt wird, indem das Schneidmesser auf der linken Backenseite zur rechten Seite gewechselt wird, und das Schneidmesser auf der rechten Backenseite zur linken Seite gewechselt wird. Die Schneidmesseranordnung schützt einen wesentlichen Bereich der oberen Backe einer Metallschere vor Verschleiß.
Claims (14)
- Schneidmesser (
210 ) für eine Metallschere, enthaltend: ein Mittelstück (220 ), das zwei distale Schneidbereiche (230 ) verbindet, wobei jeder der beiden Schneidbereiche (230 ) eine Einstechschneide (231 ) und eine Schneidkante (214 ) aufweist, wobei sich die Schneidkante (231 ) und die Schneidkante (214 ) ungefähr in einem rechten Winkel scheiden, und eine Symmetrieebene (A), die durch das Mittelstück (220 ) und zwei Schneidbereiche (230 ) festgelegt ist und dort durch das Mittelstück (220 ) verläuft, wo die beiden Schneidbereiche (230 ) zur Symmetrieebene symmetrisch sind. - Schneidmesser (
210 ) nach Anspruch 1, weiter enthaltend: eine im Wesentlichen ebene Außenfläche (211 ), die durch das Mittelstück (220 ) und die beiden Schneidbereiche (230 ) festgelegt ist, eine Innenfläche (221 ), die auf dem Mittelstück (220 ) gegenüber der Außenfläche (211 ) ausgebildet ist, und wobei jeder der Schneidbereiche (230 ) über die Innenfläche (221 ) erhaben ist. - Schneidmesser (
210 ) nach Anspruch 2, wobei jeder Schneidbereich (230 ) länglich ist und an seinem einen Ende die Einstechschneide (231 ) und in der Längsrichtung gesehen, an seinem der Einstechschneide entgegensetzten Ende ein Ausrundungsende (232 ) definiert. - Schneidmesser (
210 ) für eine Metallschere, enthaltend: ein Mittelstück (220 ), das zwei distale Schneidbereiche (230 ) verbindet, wobei jeder der beiden Schneidbereiche (230 ) eine Einstechschneide (231 ) und eine Schneidkante (214 ) hat, wobei sich die Einstechschneide (231 ) und die Schneidkante (214 ) ungefähr im rechten Winkel schneiden, und das Mittelstück (220 ) und die beiden Schneidbereiche (230 ) eine im Wesentlichen ebene Außenfläche (211 ) bilden, die die Form eines „Querbinders" hat. - Schneidmesser (
210 ) nach Anspruch 4, wobei die äußere Begrenzung der Außenfläche (211 ) festgelegt ist durch eine konkave Tasche (212 ), zwei Vorderkanten (213 ), die sich jeweils an einem Ende einer Vorderkante (213 ) von der konkaven Tasche (212 ) erstrecken, ein Paar von Schneidkanten (214 ), von denen sich jede mit einer der Vorderkanten (213 ) schneidet, und eine Paar von Hinterkanten (215 ), die sich ebenfalls schneiden, so dass sie einen stumpfen Winkel bilden. - Schneidmesser (
210 ) nach Anspruch 5, wobei eine Breite der Außenfläche (211 ), gemessen zwischen dem Schnittpunkt der Hinterkanten (215 ) mit der Tasche (212 ), geringer ist als die Breite, die von den Schnittpunkten der Hinterkanten (215 ) mit den Schneidkanten (214 ) und dem Schnittpunkt der Vorderkanten (213 ) mit der Tasche (212 ) gemessen wird. - Satz aus zwei Schneidmessern (
210 ) für eine Metallschere, enthaltend: ein erstes Schneidmesser (210 ) mit einem Mittelstück (220 ), das zwei distale Schneidbereiche (230 ) verbindet, die jeweils eine Einstechschneide (231 ) und eine Schneidkante (214 ) haben, ein zweites Schneidmesser (210 ) mit einem Mittelstück (220 ), das zwei distale Schneidbereiche (230 ) verbindet, die jeweils eine Einstechschneide (231 ) und eine Schneidkante (214 ) haben, und wobei das erste Schneidmesser (210 ) spiegelverkehrt zum zweiten Schneidmesser (210 ) ist. - Satz aus Schneidmessern (
210 ) nach Anspruch 7, wobei bei jedem Schneidmesser (210 ) das Mittelstück (220 ) und die beiden Schneidbereiche (230 ) eine im Wesentlichen ebene Außenfläche (211 ) bilden, die die Form eines „Querbinders" hat. - Satz aus Schneidmessern (
210 ) nach Anspruch 8, wobei in jedem Schneidmesser (210 ) eine durch das Mittelstück (220 ) und zwei Schneidbereiche (230 ) definierte Symmetrieebene (A) dort durch das Mittelstück (220 ) verläuft, wo die beiden Schneidbereiche (230 ) symmetrisch zur Symmetrieebene (A) sind. - Metallschere, enthaltend: eine Backenanordnung (
100 ) mit zumindest einer Backe, einem ersten Schneidmesser (210 ), das an der linken Seite der Backe angebracht ist, einem zweiten Schneidmesser (210 ), das an der rechten Seite der Backe angebracht ist, und wobei das erste und zweite Schneidmesser (210 ) umgedreht werden können, indem das erste Schneidmesser (210 ) demontiert und an der Position des zweiten Schneidmessers (210 ) wieder eingesetzt wird, und das zweite Schneidmesser (210 ) demontiert und an der Position des ersten Scheidmessers (210 ) wieder eingesetzt wird. - Metallschere nach Anspruch 10, wobei das Umdrehen des ersten Schneidmessers (
210 ) und des zweiten Schneidmessers (210 ) zur Folge hat, dass eine Einstechschneide (231 ) sich von einer inaktiven Stellung in eine aktive Stellung bewegt. - Metallschere, enthaltend: eine Backenanordnung (
100 ) mit zumindest einer Backe, zumindest ein Schneidmesser (210 ), das an einer Seite der Backe befestigt ist, wobei das Schneidmesser (210 ) ein Paar von Schneidbereichen (230 ) enthält, von denen jeder eine Einstechschneide (231 ) besitzt, eine Tasche (120 ), die an der Backe zum Aufnehmen eines der Schneidbereiche (230 ) ausgebildet ist, wobei der Schneidbereich (230 ), der in der Tasche (120 ) aufgenommen ist, ein aktiver Schneidbereich (230 ) ist, und einen Durchgangsschlitz (130 ), der in der Backe zum Aufnehmen des anderen Schneidbereichs (230 ) ausgebildet ist, wobei der Schneidbereich (230 ), der in dem Durchgangsschlitz (130 ) aufgenommen ist, ein inaktiver Schneidbereich (230 ) ist. - Backenanordnung nach Anspruch 12, wobei das zumindest eine Schneidmesser (
210 ) beinhaltet: ein erstes Schneidmesser (210 ), das ein Paar von Schneidbereichen (230 ) enthält, von denen jeder eine Einstechschneide (231 ) hat, ein zweites Schneidmesser (210 ) mit einem Paar von Schneidbereichen (230 ) von denen jeder eine Einstechschneide (231 ) hat, und wobei das erste Schneidmesser (210 ) an einer Seite der Backe befestigt ist und das zweite Schneidmesser (210 ) auf einer gegenüberliegenden Seite der Backe befestigt ist. - Backe nach Anspruch 13, wobei das erste Schneidmesser (
210 ) umgedreht und von dem zweiten Schneidmesser (210 ) ersetzt werden kann, und das zweite Schneidmesser (210 ) umgedreht und von dem ersten Schneidmesser (210 ) ersetzt werden kann, wobei das Umdrehen des ersten und zweiten Schneidmessers (210 ) zur Folge hat, dass der inaktive Schneidbereich (230 ) aktiv wird, und der aktive Schneidbereich (230 ) inaktiv wird.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8181 | Inventor (new situation) |
Inventor name: STAMEY, JOHN M., MANHATTAN, KAN., US Inventor name: CLEMONS, JOHN K., WAMEGO, KAN., US Inventor name: PETERSON, JEFFREY R., WAMEGO, KAN., US |
|
| R012 | Request for examination validly filed | ||
| R012 | Request for examination validly filed |
Effective date: 20140731 |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |