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DE296495C - - Google Patents

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Publication number
DE296495C
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DE
Germany
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ricin
acid
iodine
stearolic
acetic acid
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Active
Application number
DENDAT296495D
Other languages
English (en)
Publication of DE296495C publication Critical patent/DE296495C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C3/00Fats, oils, or fatty acids by chemical modification of fats, oils, or fatty acids obtained therefrom

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach dem Verfahren von Arnaud und Posternack läßt sich Jod in Eisessiglösung glatt an die Säure der Reihe Cn H 2 η - 4 O2 addieren. Diese Reaktion läßt sich auch .auf die Ricinsterarolsäure übertragen, indessen gibt die Hydroxylgruppe der Ricinstearolsäure zu verschiedenen Nebenreaktionen Veranlassung (Berichte 46, 2091). Einerseits tritt unter Bildung dunkel gefärbter Produkte starke Verschmierung ein, andrerseits unterliegt die Ricinstearolsäure der Acetylierung, infolgedessen das gebildete Ricinstearolsäuredijodid regelmäßig durch ölige Beimengungen stark verunreinigt wird. Das Auftreten dieser Nebenreaktionen soll dadurch vermieden werden können, daß man bei 40 ° oder bei gewöhnlicher Temperatur während der Dauer von 10 Stunden jodiert (1. C).
Zwar ist die Aufnahme des Jods quantitativ, dagegen ist das zunächst gewonnene Dijodid auch in diesem Falle mit dunkelgefärbten schmierigen Produkten verunreinigt, welche sowohl die Ausbeute an reinem kristallisierten Dijodid als auch die Beständigkeit des rohen Dijodids gegenüber Lösungsmitteln erheblich herabminderten. In weit höherem Maße ist der schädigende Einfluß des Eisessigs zu konstatieren, wenn man nach dem erwähnten Verfahren in größeren Ansätzen zu arbeiten sucht.
Es wurde nun gefunden, daß die durch den überschüssigen Eisessig bereits bei gewöhnlicher Temperatur hervorgerufene Acetylierung und Kondensation sowie die damit einhergehenden störenden Nebenprodukte vermieden werden können, wenn man in wäßriger Essigsäure jodiert. Man erhält nach Entfernung von etwas überschüssigem Jod ohne weiteres durch Kristallisation der Reaktionsmasse und Ausfällen der Mutterlauge mit Wasser festes, nahezu farbloses Dijodid, das leicht umkristallisiert werden kann.
Das dargestellte Produkt soll als solches therapeutische Verwendung finden.
Beispiel.
100 Teile Ricinstearolsäure werden in etwa 250 Teilen 75 prozentiger Essigsäure unter ganz schwachem Erwärmen gelöst und zu der Lösung die berechnete Menge Jod auf einmal zugegeben. Dann schüttelt oder rührt man bei gewöhnlicher Temperatur kräftig um, bis alles Jod in Lösung gegangen ist. Die Reaktionsmasse erstarrt alsbald zu einem kristallinischen Brei. Man versetzt mit dem gleichen Volumen Wasser und nimmt etwa vorhandene kleine Mengen überschüssigen Jods mit schwefliger Säure fort. Das entstandene, nahezu rein weiße Ricinstearolsäuredijodid wird abgesaugt und mit Wasser gewaschen. Das Präparat ist nach einmaliger Umkristallisation vollkommen rein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Darstellung von Ricinstearolsäuredijodid aus Ricinstearolsäure und Jod, dadurch gekennzeichnet, daß man die Jodierung in Gegenwart von wäßriger Essigsäure ausführt.
DENDAT296495D Active DE296495C (de)

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