DE29622117U1 - Fenstereinheit - Google Patents
FenstereinheitInfo
- Publication number
- DE29622117U1 DE29622117U1 DE29622117U DE29622117U DE29622117U1 DE 29622117 U1 DE29622117 U1 DE 29622117U1 DE 29622117 U DE29622117 U DE 29622117U DE 29622117 U DE29622117 U DE 29622117U DE 29622117 U1 DE29622117 U1 DE 29622117U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- window
- frame
- pane
- window unit
- fabric
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 58
- 229920000515 polycarbonate Polymers 0.000 claims description 8
- 239000004417 polycarbonate Substances 0.000 claims description 8
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 claims description 5
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 5
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 abstract description 10
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 abstract 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 8
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 5
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 4
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 4
- 229920001296 polysiloxane Polymers 0.000 description 4
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 3
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 3
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 3
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 3
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 3
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 3
- 210000002268 wool Anatomy 0.000 description 3
- 229920004142 LEXAN™ Polymers 0.000 description 2
- 239000004418 Lexan Substances 0.000 description 2
- 239000004677 Nylon Substances 0.000 description 2
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 2
- 239000005357 flat glass Substances 0.000 description 2
- 229920001778 nylon Polymers 0.000 description 2
- 229920000728 polyester Polymers 0.000 description 2
- 229920002635 polyurethane Polymers 0.000 description 2
- 239000004814 polyurethane Substances 0.000 description 2
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 2
- 125000000391 vinyl group Chemical group [H]C([*])=C([H])[H] 0.000 description 2
- JOYRKODLDBILNP-UHFFFAOYSA-N Ethyl urethane Chemical compound CCOC(N)=O JOYRKODLDBILNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 1
- 238000003915 air pollution Methods 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- -1 dimethylsiloxane Chemical class 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 244000144992 flock Species 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000011253 protective coating Substances 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 238000006748 scratching Methods 0.000 description 1
- 230000002393 scratching effect Effects 0.000 description 1
- 239000000565 sealant Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 229920002554 vinyl polymer Polymers 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J1/00—Windows; Windscreens; Accessories therefor
- B60J1/08—Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides
- B60J1/085—Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides removably mounted
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Window Of Vehicle (AREA)
- Seal Device For Vehicle (AREA)
- Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)
- Glass Compositions (AREA)
Description
Decoma International Inc.
Concord, Ontario L4K 4J5, Kanada
Die Erfindung betrifft eine feste Seitenfesterscheibe, die einerseits an der Halbtür eines mit Faltverdeck versehenen
Fahrzeugs und andererseits an dem Faltverdeck des Fahrzeugs lösbar befestigbar ist.
Gemeinhin als Sportwagen bekannte Faltverdeckfahrzeuge besitzen oft Halbtüren, die sich nur bis zur halben Höhe des
Türeingangs erstrecken und die keine Fenster zum Hoch- und Runterkurbeln besitzen. Solche Türen können während des Sommers
oder zu sportlichen Zwecken gänzlich entfernt werden. Bei diesen Fahrzeugen ergeben sich besondere Probleme dabei, ein
Fenster für die Halbtüren vorzusehen, das bei unfreundlichem Wetter geschlossen werden kann oder im Bedarfsfall geöffnet
werden kann. Solche Fenster müssen einerseits lösbar mit der Tür und andererseits mit dem Faltverdeck des Fahrzeugs befestigbar
sein. Gelegentlich sind solche Fenster als Einheiten vorgesehen, die einen transparenten mit dem äußeren Geweberahinen
befestigten Teil aufweisen. Der äußere Geweberahmen ist mit einem lösbaren Dichtstreifen entlang seines oberen Randes
zum Eingreifen in einen komplementären Dichtstreifen entlang des seitlichen Randes des Faltverdecks des Fahrzeugs versehen.
Der äußere Geweberahmen ist weiterhin mit festen Klammern zum Aufschnappen auf den oberen Teil einer Halbtür eines Fahrzeugs
versehen.
Der transparente Teil der Einheit kann durch verschiedene Mittel in dem äußeren Geweberahmen befestigt sein. Manchmal
besteht der transparente Teil der Einheit aus einer steifen, halbsteifen oder sogar flexiblen Vinylscheibe, die mit dem
äußeren Geweberahmen mittels eines Reißverschlusses entlang der beiden Anhebekanten und der oberen Kante befestigt sind.
So kann die Scheibe durch Lösen des Reißverschlusses geöffnet werden, so daß diese frei nach unten hängen kann. Solche
Fenstereinheiten werden allgemein als unzureichend empfunden.
Das transparente Vinylteil neigt dazu zu vergilben. Nach einer Zeit neigt der Reißverschluß dazu zu klemmen, und wenn der
Versuch unternommen wird, mit dem Fahrzeug bei geöffnetem Fenster schnell zu fahren, kann die geöffnete Scheibe gefährlich
flattern.
Jüngst wurde das Reißverschlußfenster durch eine feste transparente
Glaseinheit ersetzt, die mit dem äußeren Geweberahmen durch einen Fensterrahmen verbunden ist. Der Fensterrahmen
hält einerseits das Fensterglas und andererseits ist dieser an dem äußeren Geweberahmen befestigt. Die Mittel zur Befestigung
dieses Fensterrahmens in dem äußeren Geweberahmen verursachten 0 Probleme. Bei einigen Fenstereinheiten dieser Art ist der
Fensterrahmen mit einer inneren Gewebeschicht verbunden. Durch eine überlappende äußere Gewebeschicht wird der Anordnung ein
ordentliches Erscheinungsbild verliehen. Die Verwendung von Glas in solchen Fenstern kann einige weitere Schwierigkeiten
bereiten, weil die Fenster häufig an der Fahrzeugtür montiert und demontiert werden. Wenn die Fenster demontiert sind, können
diese dort gestapelt werden, wo sie Gefahr laufen, zerkratzt oder zerbrochen zu werden. Glas ist ein etwas anfälliges
Material für einen Gegenstand der potentiell einem rauhen Gebrauch ausgesetzt ist.
Befestigte Fenster sind bislang in Fahrzeugen mit Faltverdeck, wie beispielsweise in Automobilen, Zelten, Zelttrailern und
Booten vorgesehen worden. Diese befestigten Fenster können als Reißverschlußfenster ausgeführt sein, wie beispielsweise die
zuvor für lösbar befestigbare Fenstereinheiten beschriebenen, oder diese können beispielsweise wie das in dem U.S.-Patent
Nr. 5,560,671 beschriebene Fenster ausgebildet sein. Das in
dem U.S.-Patent Nr. 5,560,671 beschriebene Fenster besitzt
einen äußeren Flansch, der sich auswärts des Rahmens erstreckt und mit der vorderen Fläche des Rahmens fluchtet. Das Gewebe
des Faltverdecks des Automobils ist an diesem äußeren Flansch mittels Klebstoff und/oder Knöpfen befestigt. Das Gewebe kann
einwärts gefaltet sein oder mit einem Überzug zur Verdeckung seines Randes versehen sein und liegt in dem zwischen dem
Rahmen und dem äußeren Flansch gebildeten Winkel. Derartige Fenster können mit einem außerordentlich sauberen äußeren
Erscheinungsbild gefertigt sein, da der äußere Flansch das Gewebe auf der Außenseite des Faltverdecks des Fahrzeugs überdeckt
und das darüber gefaltete oder umhüllte Gewebe wenigstens teilweise den Winkel zwischen dem Rahmen und dem
äußeren Flansch auf der Innenseite des Fahrzeugs ausfüllt, so daß ebenso im Fahrzeuginneren ein ordentliches Aussehen erzeugt
wird.
Tatsächlich ist jedoch der Einbau des Fensters in das Faltverdeck des Fahrzeugs recht arbeitsintentsiv, aufgrund der
0 Notwendigkeit, das Gewebe sauber und ordentlich anordnen zu müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine feste zu öffnende Fenstereinheit zu schaffen, die einerseits lösbar an der HaIbtür
eines Motorfahrzeugs und andererseits lösbar an dem Faltverdeck
des Fahrzeugs anbringbar ist. Weiterhin soll eine Fensterrahmenkonstruktion vorgesehen sein, die Schwierigkeiten
bei der Montage der Fenstereinheit vermeidet. Darüber hinaus soll eine Fenstereinheit geschaffen werden, die im Zubehörmarkt
Anwendung finden kann, um ältere, gebrochene oder als unzureichend erachtete bestehende Einheiten zu ersetzen oder
die als Teil der ursprünglich durch den Fahrzeughersteller vorgesehenen Erstausstattung dienen kann.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird gelöst durch eine Fenstereinheit zur lösbaren Befestigung an der Halbtür
eines Fahrzeugs und zur lösbar dichtenden Verbindung mit einer oberen Seitenkante eines Fahrzeugfaltverdecks, wobei die
• ·
Fenstereinheit sich wenigstens über die Hälfte der Tür erstreckt und folgens umfaßt:
Eine Fensterscheibe aus festem transparentem Kunststoff mit einer befestigten Teilscheibe und einer verschieblichen
Teilscheibe;
einen umgebenden Rahmen aus Gewebe mit in einem unteren Teil vorgesehenen Mitteln zur lösbaren Befestigung an der
Halbtür eines Motorfahrzeugs und mit an einer oberen Kante vorgesehenen Mitteln zur lösbaren dichtenden Verbindung
mit einer oberen Seitenkante eines Fahrzeugfaltverdecks;
einen Fensterrahmen, der die Fensterscheibe in dem Geweberahmen
hält, wobei der Fensterrahmen einen fortlaufenden, einwärts gerichteten U-förmigen Kanal und einen inneren
sowie einen äußeren Rahmenteil umfaßt, die miteinander verbunden sind;
- Mittel zum Klammern der inneren Kante des Geweberahmens an den dazwischenliegenden Rahmen;
einer in dem U-förmigen Kanal angeordneten Schiene, wobei die Schiene die äußere Kante der Fensterscheibe einfaßt.
Die verschiebliche Teilscheibe erstreckt sich parallel zu der befestigten Teilscheibe und ist in einem U-förmigen Bereich
der Schiene zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung gleitend verschiebbar. Vorzugsweise überlappen sich
die verschiebliche Scheibe und die befestigte Scheibe jeweils entlang ihrer vertikal verlaufenden Ränder und die verschiebliche
Scheibe ist seitwärts in parallelen oberen und unteren Teilen des U-förmigen Abschnitts der Schiene verschieblich, um
das Fenster zu offenen und zu schließen. Die befestigte Teilscheibe
kann zwischen einem Schenkel der Schiene auf deren Außenseite und dem inneren Rahmenteil des Fensterrahmens eingefaßt
sein. Die befestigte Teilscheibe kann mittels eines an dem inneren Rahmenteil befestigten Stifts (heat staked pin),
der sich durch die Teilscheibe hindurch erstreckt, befestigt sein.
Das innere und das äußere Rahmenteil können in jeder geeigneten Art und Weise miteinander verbunden sein, beispielsweise
können zueinander komplementäre elastische Rastmittel so vorgesehen sein, so daß die Rahmenteile zur einfachen Montage
zusammengesteckt oder zusammengeschnappt werden können, oder diese können mit Preßsitz zusammengefügt werden. Alternativ
können die Rahmenteile geklebt, genietet, geschweißt oder geschraubt sein. Wenn der innere und der äußere Rahmenteil mit
Preßsitz zusammengefügt werden, kann die Verbindung durch Kleben, Nieten, Schrauben oder Schweißen verstärkt werden.
Die Mittel zum Klemmen der inneren Kante des Geweberahmens können als zwischen dem inneren und dem äußeren Rahmenteil
gebildeter Klemmsitz ausgebildet sein. Alternativ kann eine Zierleiste außerhalb des äußeren Rahmenteils vorgesehen sein
und die äußere Kante des Geweberahmenteils kann zwischen die 0 Zierleiste und den äußeren Rahmen geklemmt sein. Die Zierleiste
kann vorzugsweise einen L-förmigen Querschnitt aufweisen, mit einem kurzen Schenkel, der eine Abdeckung für den
äußeren Rahmen und einen äußeren Schenkel der Schiene bildet.
Die transparente Fensterscheibe, ob sie als einzelne Scheibe ausgebildet ist oder ob sie eine befestigte Teilscheibe und
eine Schiebescheibe umfaßt, ist vorzugsweise aus transparentem Polycarbonat ausgebildet, beispielsweise aus hartem, für
Kraftfahrzeuge zugelassenem Polycarbonat wie Lexan oder
0 Tuffak. Lexan ist eine Handelsmarke der General Electric Company und Tuffak ist eine Handelsmarke von Atohaas. Das
Schiebefenster kann durch Verschieben einfach geöffnet und
geschlossen werden, insbesondere wenn zwischen der befestigten Scheibe und der Schiebescheibe bzw. der verschieblichen Scheibe
ein Abstandshalter vorgesehen ist, der das Aneinanderliegen der angrenzenden Flächen verhindert. Das Fenster vergilbt
nicht, was bei den üblichen weichen PVC-Scheiben nach einer vorhersehbaren Gebrauchszeit (ungefähr 4.000 Stunden beschleu-
nigte Verwitterung oder 2 Jahre tatsächliche Außenwitterung) ein Problem darstellt.
Eine schützende Hartbeschichtung, wie beispielsweise Marguard (Marke) oder CM2 (Marke) auf beiden Seiten des Fensters bietet
einen Schutz gegen Verkratzen, Einwirken von Chemikalien und von Witterung. Das tatsächlich verwendete Material der Schutzbeschichtung
kann ein Organopolysiloxan sein. Ein anderes Beispiel für ein zur Anwendung geeignetes Material ist PoIyurethandimethylsiloxan,
das von der Firma GE Silicones unter der Marke AS4000 hergestellt wird.
Typischerweise sind Fahrzeugschiebefenster zum Einbau in einer festen Umgebung aufgrund der Gestaltung der Gleitschienen
naturgemäß relativ dick (25-50 mm), beispielsweise solche Schiebefenster wie sie in Bussen oder Zügen zu finden sind.
Fenster nach der Erfindung können so schlank ausgebildet sein, daß sie für die Verwendung in weichen Schichten, wie in beispielsweise
bei Fahrzeugverdecken verwendeten Geweben, einsetzbar sind. Diese Stoffe können beispielsweise aus Segeltuch,
Polyester-Nylon oder Polyurethan, möglicherweise mit PVC oder einem anderen geeigneten Material beschichtet, bestehen.
Deshalb können Fensterscheiben für die Verwendung bei der vorliegenden Erfindung eine Dicke von 3-5 mm oder geringfügig
mehr aufweisen.
Als Mittel zur Anbringung der Oberseite des Geweberahmens an das Faltverdeck des Fahrzeugs kann jedes geeignete und verfügbare
lösbare Dichtmittel vorgesehen sein. Beispielsweise kön-0 nen eine weiche zylindrische Wulst entlang der oberen Seitenkante
des Faltverdecks des Fahrzeugs und ein Kanal aus ähnlichem weichem gummielastischen Material zur Aufnahme der
Wulst entlang der oberen Außenkante des Geweberahmens vorgesehen sein. Zur Anbringung des Geweberahmens an das FaItverdeck
des Fahrzeugs ist es lediglich notwenig, dei Wulst manuell in den Kanal einzuführen>
wo dieser einschnappt bis er bewußt gelöst wird. Solche Befestigungsmittel können insbesondere
geeignet sein, wenn es möglich sein soll, das Faltverdeck
des Fahrzeugs einschließlich der Fenstereinheit zu entfernen.
Als Mittel zur lösbaren Anbringung der Fenstereinheit an die Halbtür des Fahrzeugs kann eine Klammer vorgesehen sein, die
sich beispielsweise von der unteren Kante des Fensterrahmens einwärts und abwärts erstreckt, wobei an der unteren Kante des
Fensterrahmens wenigstens über seine gesamte Länge eine Stange befestigt sein kann, die sich möglicherweise so erstreckt, daß
sie teilweise längsseits der inneren Fläche des Geweberahmens anliegt. L-förmige Klammern, deren Steg in seiner Länge der
Dicke der Halbtür entspricht, erstrecken sich einwärts und abwärts der Fenstereinheit. Vorzugsweise sind wenigstens zwei,
besser jedoch wenigstens drei Klammern vorgesehen. Die Klammern umspannen die Kante der Halbtür um die Fenstereinheit
sicher und vertikal hierzu zu halten.
Die Fenstereinheit gemäß der Erfindung kann aus drei Grundbauteilen
bestehen, als da wären Fensterrahmen/Schiene, die Fensterscheibe und der umgebende Geweberahmen. Sekundäre Bauteile
sind die Dichtungsverbindungsmittel zwischen dem Geweberahmen und dem Faltverdeck, die Befestigungsmittel zwischen
dem Geweberahemen und der Halbtür, Polyesterwolle zur Abdichtung zwischen sich bewegenden Teilen, ein Fingergriff und/oder
Verriegelungsmechanismus für die Schiebescheibe, und Urethan-Klebstoff, Nieten, etc. zur Befestigung der Rahmenteile untereinander
sowie eine extrudierte Aluminiumteilerleiste, die an der Schiebescheibe an deren Zwischenfläche mit der befestigten
Scheibe angeordnet ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht der Fenstereinheit gemäß der Erfindung von außerhalb des Fahrzeugs;
Fig. 2 eine Ansicht der Fenstereinheit aus Fig. 2 vom Inneren des Fahrzeugs;
Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 1, wobei sich die Fensterscheiben in der geöffneten Stellung befinden;
Fig. 4 einen Schnitt durch den Fensterrahmen einer erfindungsgemäßen
Fenstereinheit;
Fig. 5 einen Schnitt durch einen anderen Fensterrahmen einer Fenstereinheit gemäß der Erfindung und
Fig. 6 einen Schnitt durch einen weiteren Fensterrahmen gemäß der Erfindung.
Die Zeichnungen zeigen eine Schiebefenstereinheit 10 mit einer Fensterscheibe, die eine befestigte bzw. feststehende Teilfensterscheibe
12 und eine verschiebliche Teilfensterscheibe 14, einen Geweberahmen 16 und einen Fensterrahmen 18 umfaßt.
Die Teilfensterscheiben 12, 14 sind in einer U-förmigen Schiene 20 in einem U-förmigen Kanal des Fensterrahmens 18
angeorndet. Der umgebende Geweberahmen 16 ist einerseits an 0 der Halbtür 22 des Fahrzeugs mit Klammern 24 und andererseits
an dem Faltverdeck 2 6 des Fahrzeugs durch die Dichtung 2 8 befestigt.
Die Fenstereinheiten 10 sollen so bemessen und geformt sein, daß sie in die von der Oberseite der Fahrzeughalbtür 22 dem
Fahrzeugfaltverdeck 26 und die Fahrzeugwindschutzscheibe 30 geformte Öffnung paßt.
Im allgemeinen würde die rückwärtige Kante 32 der Fenstereinheit
10 sich entlang der Linie der rückwärtigen Kante der Halbtür 22 aufwärts erstrecken, obwohl es keinen denkbaren
Grund gibt, warum die Fenstereinheit sich nicht rückwärts der Tür erstrecken sollte.
Es gibt so gut wie keine Beschränkung in Größe und Form der Fensterscheibe mit Ausnahme, daß diese gewöhnlich hinreichend
groß sein sollte. Wenn eine befestigte Teilscheibe 12 und eine verschiebliche Teilscheibe 14 vorgesehen sind, sollten die
Gesamtform der Scheibe und die der einzelnen Teilscheiben 12,
14 derart sein, daß die Öffnung maximiert wird, wenn die verschiebliche
Teilscheibe 14 in ihre geöffnete Stellung zurückgeschoben ist. Um das Gleiten zu erleichtern, können die sich
überlappenden Ränder 34 der festen Teilscheibe 12 und der verschieblichen Teilscheibe 14 vertikal verlaufen. An der
verschieblichen Teilscheibe 14 ist ein Fingergriff 36 vorgesehen, der so angeordnet ist, daß er dem Bediener einen
optimalen Hebel bietet und daß Einschränkungen der Sicht minimiert
sind.
Die beiden Teilfensterscheiben 12, 14 können aus extrudierten Polycarbonatblättern geschnitten sein, die zuvor auf beiden
Seiten mit einer dauerhaften durchsichtigen Beschichtung eines Organo-Polysiloxans versehen wurden.
Das Polycarbonatmaterial erfüllt oder übertrifft die Anforderungen
der AS4 des Federal Motor Vehicle Safety Standard #2 05 für feste Kunststoffverglasung. Die durchsichtige Beschichtung,
die beispielsweise das von der Firma GE Silicones hergestellte AS4000 sein kann, verbessert die Abriebsfestigkeit
des Materials gegen äußere Einflüsse wie beispielsweise Einwirkungen durch Waschen, durch Luftverunreinigung oder durch
menschliche Berührung. Darüber hinaus wird die Witterungsbeständigkeit und die chemische Beständigkeit der Fenster
verbessert.
Der Fensterrahmen 18 ist in seiner Hauptebene in einen inneren Rahmenteil 38 und einen äußeren Rahmenteil 40 unterteilt. Die
Rahmenteile 38, 40 passen ineinander, um einen zusammengesetzten Rahmen 18 zu bilden. Verschiedene Querschnitte beispielhafter
Rahmen sind in den Fig. 4 bis 6 dargestellt.
Wenn der umgebende Geweberahmen gänzlich aus einer einzigen
Gewebeschicht besteht, wird nur eine durchgehende Kante des Gewebes geklemmt. Als Gewebe kommen Segeltuch, PVC, Nylon oder
andere kunststoffbeschichtete Gewebe zur Herstellung von Faltverdecken
für Motorfahrzeuge in Betracht. Es ist jedoch auch
möglich, den Geweberahmen wenigstens im Bereich seiner Kante,
wo eine Verstärkung und eine Kantenumhüllung und/oder eine Umhüllung für ein Draht- oder Stangengerüst erforderlich ist,
doppellagig auszubilden.
5
5
Um den Geweberahmen 16 formhaltig auszubilden, kann das Gewebe
19 über ein aus Draht oder Stangen gebildetes Gerüst 42 gespannt sein. Dieses Gerüst 42 kann durch eine innere Umhüllung
aus doppellagigem Gewebe geschützt sein, daß die Stangen der Anordnung abdeckt, wodurch auch das Aussehen des Inneren
des Geweberahmens 16 verbessert wird.
Die Fenstereinheit 10 kann auf der Halbtür 22 des Fahrzeugs durch jedes geeignete Mittel befestigt sein. Beispielsweise
kann unterhalb der unteren Kante des Rahmens 18 und parallel mit dieser eine Stange 44 vorgesehen sein. Die L-förmigen
Klammeren 24 können an der Stange 44 befestigt sein, wobei der Schenkel 46 jeder L-förmigen Klammer 24 nach unten herabhängt.
Die Steg 48 jeder L-förmigen Klammer entspricht in seiner Länge der Dicke der Halbtür 22 auf welcher die Fenstereinheit
10 anzuordnen ist.
Der Geweberahmen 16, der durch das Gerüst 42 steif gehalten wird, bildet eine Stütze für jede der Klammern 24. Die Stange
44 kann einstückig mit einem inneren Gebilde 42a des Gerüstes 42 ausgebildet sein. Alternativ kann vorgesehen sein, wie dies
in Fig. 2 gezeigt ist, daß der Fensterrahmen 18 selbst den inneren Aufbau des Gerüsts 42 bildet. Die Fenstereinheit kann
auf der Halbtür 22 so angeordnet sein, daß der Steg 48 jeder L-förmigen Klammer 24 sich auf der Oberseite der Halbtür 22
abstützt,
Die Fenstereinheit 10 wird zu einer Seite der Tür durch den steifen Geweberahmen 16 und zur anderen Seite der Tür durch
die herabhängenden Schenkel 46 einer jeden L-förmigen Klammer 24 in ihrer Lage gehalten. Die untere Kante des steifen Geweberahraens
16 sollte den oberen äußeren Rand der Tür 2 2 überlappen und fest an diesem anliegen bzw. gegen diesen gehalten
werden.
Als Dichtung zwischen der Fenstereinheit 10 und dem Fahrzeugfaltverdeck
kann jede geeignete Dichtung in Betracht kommen, jedoch kann die Dichtung, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, eine
Nut entlang der Oberkante des Geweberahmens 16 und eine hierzu komplementäre Wulst 52 entlang der Kante des Fahrzeugfaltverdecks
umfassen. Je nach relativer Härte der Wulst 52 und der Nut 50 kann die Dichtung ausreichend stark bemessen sein,
um die Fenstereinheit 10 in Eingriff mit dem Faltverdeck während des Aufdeckens oder Zudeckens zu halten. Die Dichtung
sollte jedoch zur vollständigen Entfernung der Fenstereinheit erforderlichenfalls manuell lösbar sein.
Die in allen Ausführungsbeispielen gezeigte Fensterscheibe umfaßt die feste Teilfensterscheibe 12 und die verschiebliche
Teilfensterscheibe 14. Auf besondere Unterschiede zwischen den in den Fig. 3 bis 6 dargestellten Aus führungs formen wird nachstehend
eingegangen werden, wenn möglich werden gleiche Bezugszeichen für gleiche Teile verwendet.
Die Schiene 20 ist für beide Teilscheiben ausgebildet. Die verschiebliche Teilfensterscheibe 14 ist in der U-förmigen
Schiene 20 gleitend verschieblich, wobei die Schiene 20 einen äußeren Schenkel 58 und einen inneren Schenkel 60 sowie einen
Steg 62 aufweist, wohingegen die Kante der befestigten Teilfensterscheibe 12 in einem U-förmigen Kanal 64 angeordnet ist,
der durch den inneren Schenkel 60 der U-förmigen Schiene 20 und einen inneren Flansch 66 des inneren Rahmenteils 38 gebildet
wird. Ein einwärts gerichteter Vorsprung 68 des Steges 62 der Schiene 20 bildet den Steg des U-förmigen Kanals 64.
Die befestigte Teilfensterscheibe 12 ist an dem Flansch 66 mittels eines Stifts 70 (heat staked pin) befestigt, der von
dem Flansch 66 durch die befestigte Teilscheibe 12 hindurchgeführt ist.
Das innere Rahmenteil 38 hat einen F-förmigen Grundkörper, dessen einer Schenkel durch den Flansch 66 gebildet wird und
dessen mittlerer Schenkel einen Flansch 72 bildet, auf dem der Steg 62 der Schiene 20 aufliegt, wobei der Vorsprung 68 den
Steg des U-förmigen Kanals 64 bildet. Der Kopfflansch 74 erstreckt
sich im allgemeinen parallel mit dem Flansch 72 um eine Ausnehmung 7 6 und ist mit einem Flansch 7 8 des äußeren
Rahmenteils 40 verriegelt.
Das äußere Rahmenteil 40 umfaßt einen L-förmigen Grundkörper, einen Flansch 80, der den äußeren Schenkel 58 der Schiene 20
umgreift, und einen Flansch 78, der zwischen die Flansche 72 und 74 des inneren Rahmenteils 38 paßt.
In der geschlossenen Stellung der verschieblichen Teilfensterscheibe
14 ist deren führende Kante ebenso von der U-förmigen Schiene eingeschlossen und deren nachlaufende Kante überlappt
die befestigte Teilscheibe 12. Zwischen der befestigten Teilscheibe
und der nachlaufenden Kante der verschieblichen Teilscheibe kann eine Dichtung vorgesehen sein. Diese Dichtung
wird durch das Hinzufügen eines extrudierten Aluminium-Streifens 82 entlang der nachlaufenden Kante der verschieblichen
Teilscheibe 14 erzielt. Der extrudierte Aluminiumstreifen umfaßt ein geeignetes Dichtmittel zur Abdichtung gegen die
Scheibe, wie beispielsweise "Fin-Seal weatherstrip" (Fin-Seal ist eine Marke der Schiegal PLC). Die anderen Kanten der verschieblichen
Teilscheibe sind in der Schiene 20 angeordnet. Die Gefahr des Eindringens von Regenwasser oder Zug entlang
dieser Kanten ist relativ gering, da diese Kanten auf einer Seite durch den inneren Randbereich der befestigten Scheibe
und auf der anderen Seite durch den Flansch des Rahmens geschützt sind.
Der Fensterrahmen 18 erstreckt sich sowohl um die befestigte Teilscheibe 12 als auch um die verschiebliche Teilscheibe 14
und besitzt einen durchgehend gleichbleibenden Querschnitt. Dieser kann beispielsweise als Kunststoffspritzgußrahmen oder
als Aluminiumgußrahmen ausgebildet sein. Vorzugsweise ist der Rahmen 18 jedoch aus einem Material ausgebildet, das einen
ähnlichen Wärmeausdehnungkoeffizienten wie das Material der
befestigten und der verschieblichen Scheiben 12 und 14 besitzt. Zweckmäßigerweise bestehen sowohl die feste Scheibe 12
als auch die verschiebliche Scheibe 14 aus einem transparenten Polycarbonat sowie der Rahmen 18 ebenso zweckmäßigerweise aus
einem solchen Polycarbonat besteht.
Die Schiene 20 kann mit einem Wollfutter {nicht gezeigt) als Gleithilfe für die verschiebliche Scheibe 14 versehen sein.
Das Wollfutter kann beispielsweise aus "80 black PET flock tape" von Dorrie International bestehen.
Zweckmäßigerweise ist die Schiene 20 so breit bemessen, daß ein Abstandshalter aus gespritztem Polycarbonat zwischen der
festen Fensterscheibe 12 und der verschieblichen Fensterscheibe 14 angeordnet werden kann. So ist ein sanftes Gleiten
der Scheibe 14 möglich, ohne daß die Flächen der Scheiben sich gegeneinander verklemmen.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform des Fensterrahmens 18, bei
welchem der innere Rahmenteil 38 und der äußere Rahmenteil 40 so zusammengeschnappt sind, daß die innere Kante des Gewebes
19 zwischen diesen verklemmt ist. Der Kopfflansch 74 des F-förmigen
Querschnitts des inneren Rahmenteils 38 ist mit einer Anzahl von Öffnungen 84 versehen. Der Flansch 78 des äußeren
Rahmenteils 40 ist mit komplementär zu diesen Öffnungen 84 ausgebildeten Haken 86 versehen. Der Flansch 7 8 ist geringfügig
elastisch, so daß, wenn der Haken 86 in die Ausnehmung 7 6 zwischen den Flanschen 7 2 und 7 4 des inneren Rahmenteils
gepreßt wird, dieser durch seine Elastizität gegen den Flansch 74 vorgespannt ist. Wenn der Haken 86 in die Öffnungen 84
eingreift, bewegt sich der Flansch 78, so daß der Haken 86 in die Öffnung 84 einschnappt. Tatsächlich besitzen beide
Flansche 74 und 78 eine gewisse Elastizität, da sie üblicherweise aus dem gleichen Material bestehen. Obwohl die vorstehende
Beschreibung sich nur auf die Bewegung des Flansches 7 8 bezieht, findet eine relative Bewegung zwischen den
Flanschen 74 und 78 statt.
In Fig. 5 ist ein Preßsitz zwischen dem inneren Rahmenteil 38 und dem äußeren Rahmenteil 40 dargestellt. In diesem Fall
bilden die Flansche 72 und 74 des F-förmigen Querschnitts des inneren Rahmenteils eine Ausnehmung 76, die sich in Richtung
auf den inneren Flansch oder Schenkel 66 des F verjüngt. Der Flansch 7 8 des äußeren Rahmenteils 40 ist schmaler werdend in
Richtung auf sein abliegendes Ende abgeschrägt. Die Schrägung der Ausnehmung 7 6 und des Flansches 78 können so ausgebildet
sein, daß eine feste Verbindung zwischen den äußeren und inneren Rahmenteilen 38, 40 erzielt wird, wobei die Kante des
Gewebes 19 fest zwischen diesen gefangen ist. Es kann jedoch wünschenswert sein, zusätzliche Befestigungsmittel zu verwenden,
um den Flansch 7 8 sicher in der Ausnehmung 7 6 anzubringen. Eine solche zusätzliche Befestigung kann beispielsweise
durch Kleben oder Schweißen, beispielsweise durch Ultraschallschweißen erzielt werden.
Fig. 6 zeigt ein geringfügig anderes Ausführungsbeispiel, bei
welchem die Kante des Gewebes 19 zwischen den äußeren Rahmenteil 40 und einer zusätzlichen Zierleiste 88 eingeklemmt ist.
Die inneren und äußeren Rahmenteile 38, 40 werden wie zuvor anhand des in Fig. 4 erläuterten Ausführungsbeispiels zusammengeschnappt,
ohne daß die Kante des Gewebes 19 dazwischengeklemmt ist. Dieses Ausführungsbeispiel biete den Vorzug, daß
das Zusammenschnappen der Teile präziser vollzogen werden kann. Bevor die Rahmenteile zusammengeschnappt werden, wird
die Kante des Gewebes 19 zwischen die äußere Zierleiste 88 und die äußere Fläche des Flansches 66 des äußeren Rahmenteils 40
eingeklemmt. Die Zierleiste 88 kann an dem äußeren Rahmenteil 38 beispielsweise durch Schrauben, Nieten oder einen durch den
äußeren Rahmenteil geführten Stift 90 (heat staked pin) befestigt sein. Die Kante des Gewebes kann zwischen dem äußeren
Rahmenteil 38 und der Zierleiste 88 lediglich durch die Befestigung zwischen der Leiste und dem Rahmenteil gefangen
sein. Es wird jedoch als vorteilhaft erachtet, zusätzliche Befestigungsmittel wie beispielsweise Klebstoff zwischen der
Zierleiste und dem Gewebe vorzusehen.
Es sei angemerkt, daß obwohl die Zierleiste 88 vorstehend als Zierat bezeichnet wurde, ein Vorzug dieser Ausführungsform
darin zu sehen ist, daß Zierleiste schlank und leichtgewichtig mit einer praktisch ebenen äußeren Oberfläche ausgeführt sein
kann. Das optische Erscheinungsbild eines solchen Rahmens ist sauber und ordentlich. Die Zierleiste 88 kann einen Flansch 92
aufweisen, der die Verbindung zwischen dem äußeren Rahmenteil 40 und der Schiene zur Aufnahme der Glasscheibe 14 abdeckt.
Dies kann zur Abdichtung der Einheit gegen Leckage vorteilhaft sein. Ähnlich wie bei den äußeren Rahmenteilen, wie in den
Fig. 4 und 5 gezeigt, kann ein ähnlicher Abdeckflansch 94 zur Abdeckung der oberen Kante des angrenzenden Schenkels der
Schiene 17 vorgesehen sein.
Claims (8)
1. Fenstereinheit zur lösbaren Befestigung an der Halbtür
eines Fahrzeugs und zur lösbar dichtenden Verbindung mit einer oberen Seitenkante eines Fahrzeugfaltverdecks, wobei
die Fenstereinheit sich wenigstens über die Hälfte der Tür erstreckt, umfassend:
- eine Fensterscheibe aus festem transparentem Kunststoff;
einen Rahmen aus Gewebe mit in einem unteren Teil vorgesehenen Mitteln zur lösbaren Befestigung an der
Halbtür eines Motorfahrzeugs und mit an einer oberen
Kante vorgesehenen Mitteln zur lösbaren dichten Verbindung mit einer oberen Seitenkante eines Fahrzeugfaltverdecks
;
- einen Fensterrahmen, der die Fensterscheibe in dem
Geweberahmen hält, wobei der Fensterrahmen einen fortlaufenden, einwärts gerichteten U-förmigen Kanal und einen inneren sowie einen äußeren Rahmenteil umfaßt, die miteinander verbunden sind;
Geweberahmen hält, wobei der Fensterrahmen einen fortlaufenden, einwärts gerichteten U-förmigen Kanal und einen inneren sowie einen äußeren Rahmenteil umfaßt, die miteinander verbunden sind;
Mittel zum Klemmen der inneren Kante des Geweberahmens ;
eine in dem U-förmigen Kanal angeordnete Schiene; wobei
die Schiene die äußere Kante der Fensterscheibe einfaßt.
2. Fenstereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die verschiebliche Scheibe die befestigte Scheibe jeweils entlang vertikal verlaufender
Ränder dieser überlappt und daß die verschiebliche Scheibe in parallelen oberen und unteren Teilen des U-förmigen
Bereichs der Schiene zum Öffnen oder Schließen des Fensters gleitend verschieblich ist.
3. Fenstereinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die befestigte Teilscheibe zwischen einem Schenkel der Schiene auf deren
Außenseite und den inneren Rahmenteil des Fensterrahmens eingefaßt ist.
4. Fenstereinheit nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die inneren und äußeren Rahmenteile mit zueinander komplementären
elastischen Rastmitteln versehen sind, wobei diese zur einfachen Montage zusammengeschnappbar sind.
5. Fenstereinheit nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die inneren und äußeren Rahmenteile mittels Preßsitz zusammengefügt
sind und vorzugsweise zusätzlich geklebt, geschraubt oder zusammengeschweißt sind.
6. Fenstereinheit nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch
gekennzeichnet, daß als Mittel zum Klemmen der inneren Kante des Geweberahmens eine
zwischen den inneren und äußeren Rahmenteilen ausgebildete Klemme vorgesehen ist.
7. Fenstereinheit nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch
gekennzeichnet, daß als Mittel zum Klemmen der inneren Kante des Geweberahmens eine
außerhalb des äußeren Rahmenteils angeordnete Zierleiste vorgesehen ist und daß die äußere Kante des Geweberahmens
zwischen der Zierleiste und dem äußeren Rahmen eingeklemmt ist.
8. Fenstereinheit nach einem der Ansprüche 1 - I1 d a durch
gekennzeichnet, daß die verschieblichen Scheiben aus einem transparenten Polycarbonat
ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/735,579 US5829195A (en) | 1996-10-23 | 1996-10-23 | Window module for mounting in a soft topped vehicle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29622117U1 true DE29622117U1 (de) | 1997-03-13 |
Family
ID=24956373
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29622117U Expired - Lifetime DE29622117U1 (de) | 1996-10-23 | 1996-12-20 | Fenstereinheit |
| DE69706961T Expired - Fee Related DE69706961T2 (de) | 1996-10-23 | 1997-10-15 | Verbessertes fenstermodul zur befestigung in einem cabriolet-fahrzeug |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE69706961T Expired - Fee Related DE69706961T2 (de) | 1996-10-23 | 1997-10-15 | Verbessertes fenstermodul zur befestigung in einem cabriolet-fahrzeug |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5829195A (de) |
| EP (1) | EP0881969B1 (de) |
| AT (1) | ATE206093T1 (de) |
| AU (1) | AU4547397A (de) |
| DE (2) | DE29622117U1 (de) |
| ES (1) | ES2165090T3 (de) |
| WO (1) | WO1998017491A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009049603A1 (de) * | 2009-10-16 | 2011-04-28 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Fahrzeugtür mit einem etwa in Längsrichtung der Fahrzeugtür verschiebbaren Schiebefenster |
Families Citing this family (17)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6036256A (en) * | 1996-10-22 | 2000-03-14 | Chrysler Corporation | Window assembly for a motor vehicle |
| US6036255A (en) * | 1998-09-04 | 2000-03-14 | Chrysler Corporation | Multi-functional vehicle door system having a common door lower |
| FR2788731B1 (fr) * | 1999-01-21 | 2001-03-30 | Wagon Automotive Snc | Procede de fabrication d'une portiere pour vehicule automobile, et portiere correspondante |
| US20050081450A1 (en) * | 2003-10-17 | 2005-04-21 | Schlegel Corporation | Weatherseal having a curvilinear polymeric backbone |
| US6988759B2 (en) * | 2003-11-25 | 2006-01-24 | Arvinmeritor Technology, Llc | Multi-configuration vehicle door system |
| US7240960B2 (en) * | 2003-12-18 | 2007-07-10 | Magna Car Top Systems Gmbh | Modular convertible top |
| US6886881B1 (en) * | 2004-04-21 | 2005-05-03 | Bestop, Inc. | Door assembly for a sport utility or similar vehicle |
| US7469954B2 (en) * | 2004-12-03 | 2008-12-30 | Magna Car Top Systems Gmbh | Manually removed cover and articulated cover supports for a vehicle |
| US20060197357A1 (en) * | 2005-03-03 | 2006-09-07 | Arvinmeritor Technology, Llc | Vehicle door system |
| US20080029227A1 (en) * | 2006-08-06 | 2008-02-07 | Karl Veldheer | Vehicle window |
| CZ21992U1 (cs) * | 2011-02-21 | 2011-03-24 | Dfk Cab, S.R.O. | Kabina vozidla |
| US9120433B1 (en) | 2014-03-19 | 2015-09-01 | Toyota Motor Engineering & Manufacturing North America, Inc. | Self-aligning trim strips for vehicle instrument panel assemblies |
| US11642944B2 (en) * | 2018-03-15 | 2023-05-09 | Bestop, Inc | Rear defrost for a soft top |
| US11214133B2 (en) * | 2018-08-30 | 2022-01-04 | One-T, Llc | Vehicle soft-top security device |
| CN109435644B (zh) * | 2018-10-24 | 2021-08-17 | 河北楚恒新能源科技有限公司 | 多材料复合汽车角窗玻璃安装结构及生产工艺 |
| US11065946B2 (en) * | 2019-12-03 | 2021-07-20 | Deere & Company | Utility vehicle half door |
| US11634016B2 (en) * | 2020-03-16 | 2023-04-25 | Bestop, Inc | Vehicle roof |
Family Cites Families (23)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1469229A (en) * | 1919-04-19 | 1923-10-02 | Stewart Mfg Corp | Auto window frame |
| US1469922A (en) * | 1922-02-02 | 1923-10-09 | Limousine Body Company | Door and wall panel for vehicles |
| US2460399A (en) * | 1945-04-11 | 1949-02-01 | Willys Overland Motors Inc | Vehicle closure |
| US2721636A (en) * | 1950-02-10 | 1955-10-25 | Bank Of America Nat Trust & Savings Ass | Window panel mounting and locking means |
| US2682427A (en) * | 1951-04-21 | 1954-06-29 | Willys Motors Inc | Removable collapsible vehicle door construction |
| US2701162A (en) * | 1952-06-17 | 1955-02-01 | Kliger Irwin | Window and mounting |
| NL247934A (de) * | 1959-02-11 | |||
| US3087537A (en) * | 1960-09-27 | 1963-04-30 | Eugene B Van Le | Windows |
| US3545135A (en) * | 1969-04-10 | 1970-12-08 | Philip Ben Lieber | Door jamb |
| US3605341A (en) * | 1969-07-24 | 1971-09-20 | Glennis R Puckett | Portable sliding windows for automobiles |
| US3800488A (en) * | 1972-02-16 | 1974-04-02 | C Swanson | Door jamb with mitered joints and l-shaped brackets |
| US3799607A (en) * | 1972-11-24 | 1974-03-26 | Gen Motors Corp | Vehicle body construction |
| US4070056A (en) * | 1976-06-11 | 1978-01-24 | White Automotive Corporation | Utility vehicle door and seal |
| US4220298A (en) * | 1978-10-30 | 1980-09-02 | Willis Kathryn E | Removable soft door for aircraft |
| US4398586A (en) * | 1981-03-02 | 1983-08-16 | James Hall | Demountable vehicle window screen |
| US4644699A (en) * | 1984-05-31 | 1987-02-24 | Chandler Kenneth E | Transparent Jeep type vehicle door |
| DE3709814A1 (de) * | 1987-03-25 | 1988-10-06 | Mehler Vario System Gmbh | Fenster, insbesondere heckfenster fuer das verdeck eines cabriolets |
| DE8808137U1 (de) * | 1988-06-24 | 1988-09-08 | Mehler Vario System GmbH, 6400 Fulda | Klappverdeck, insbesondere für Personenkraftwagen, wie Cabriolets |
| GB2241724A (en) * | 1990-03-07 | 1991-09-11 | Percy Lane Limited | Window or door |
| JPH06219370A (ja) * | 1992-02-13 | 1994-08-09 | Miyuki Seisakusho:Yugen | シート用透視窓とその取付け方法 |
| US5417273A (en) * | 1993-11-01 | 1995-05-23 | Bamonte; Arthur R. | Holding apparatus for creating a flexible window vent and method |
| US5467560A (en) * | 1994-08-23 | 1995-11-21 | Caterpillar Inc. | Window assembly |
| US5560671A (en) * | 1995-01-17 | 1996-10-01 | Decoma International Inc. | Window module for mounting in flexible fabric of soft topped vehicles |
-
1996
- 1996-10-23 US US08/735,579 patent/US5829195A/en not_active Expired - Lifetime
- 1996-12-20 DE DE29622117U patent/DE29622117U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1997
- 1997-10-15 AU AU45473/97A patent/AU4547397A/en not_active Abandoned
- 1997-10-15 EP EP97943708A patent/EP0881969B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1997-10-15 ES ES97943708T patent/ES2165090T3/es not_active Expired - Lifetime
- 1997-10-15 WO PCT/CA1997/000756 patent/WO1998017491A1/en not_active Ceased
- 1997-10-15 DE DE69706961T patent/DE69706961T2/de not_active Expired - Fee Related
- 1997-10-15 AT AT97943708T patent/ATE206093T1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009049603A1 (de) * | 2009-10-16 | 2011-04-28 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Fahrzeugtür mit einem etwa in Längsrichtung der Fahrzeugtür verschiebbaren Schiebefenster |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1998017491A1 (en) | 1998-04-30 |
| ATE206093T1 (de) | 2001-10-15 |
| EP0881969A1 (de) | 1998-12-09 |
| DE69706961T2 (de) | 2002-04-25 |
| AU4547397A (en) | 1998-05-15 |
| DE69706961D1 (de) | 2001-10-31 |
| ES2165090T3 (es) | 2002-03-01 |
| US5829195A (en) | 1998-11-03 |
| EP0881969B1 (de) | 2001-09-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE29622117U1 (de) | Fenstereinheit | |
| EP0960803B1 (de) | Fahrzeugdach | |
| DE3435743C2 (de) | In der Ruhelage an einem Pfosten untergebrachte Sonnenblende | |
| DE19601014B4 (de) | Fenstereinheit | |
| EP1393939A2 (de) | Rollobahn als Sonnenschutz | |
| DE102019213427A1 (de) | Fensterführung für eine Fensterscheibe eines Kraftfahrzeugs | |
| DE3140140A1 (de) | "dichtung fuer eine bewegliche angeordnete fensterscheibe" | |
| DE19910950C1 (de) | Schiebehimmel für ein Fahrzeugdach | |
| DE2736225A1 (de) | Fahrzeugkarosserie | |
| DE19856868C2 (de) | Dachanordnung | |
| DE3209933A1 (de) | Einrichtung zum einbau von scheiben, insbesondere seitenscheiben in tueren von kraftfahrzeugen | |
| DE3151404A1 (de) | Fahrzeugdach, insbesondere fuer personenwagen | |
| EP1103399B1 (de) | Klappverdeck für Cabriolets mit einem äusseren Verdeckbezug mit integrierter Scheibe und mit einem inneren Verdeckbezug | |
| DE10315635A1 (de) | Fahrzeugdach mit einer festen Dachstruktur | |
| DE3124103A1 (de) | Kraftfahrzeugdach, insbesondere fuer personenkraftfahrzeuge | |
| DE4300924C2 (de) | Abnehmbares Dachelement für Personenkraftwagen mit offenem Aufbau und Faltverdeck | |
| DE2617979C2 (de) | Vorhanganordnung für Nutzfahrzeuge, insbesondere Lastkraftwagen-Fahrerhäuser | |
| EP3424640B1 (de) | Polycarbonatscheibe und anordnung derselben an einem sichtfenster | |
| DE20213630U1 (de) | Fahrzeugscheiben-Jalousie | |
| DE102006062542A1 (de) | Abschattungsvorrichtung eines Fahrzeuges mit einem flexiblen Abdeckelement | |
| DE8101640U1 (de) | Kraftfahrzeug mit einem festen dach, das wenigstens eine oeffnung und eine flexible abdeckung fuer diese oeffnung aufweist | |
| DE102004028738A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Dichtungsmoduls für eine Festfensterscheibe und damit erhaltenes Modul | |
| DE29601330U1 (de) | Hardtop für ein Cabriolet | |
| DE202004006750U1 (de) | Verdeckhimmel für Cabrios | |
| DE29920724U1 (de) | Klappverdeck für Cabriolets mit einem äußeren Verdeckbezug mit integrierter Scheibe und mit einem inneren Verdeckbezug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970424 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000303 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20030204 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20050124 |
|
| R071 | Expiry of right |