DE29622697U1 - Vollauszug für eine Schublade - Google Patents
Vollauszug für eine SchubladeInfo
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Description
p2060ch-110895-275u276
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Vollauszug für eine
Schublade oder dgl., mit einer Schiene, welche an einen Möbelkorpus
anschliessbar ist, mit einer Mittelschiene und mit einer
Schub ladens chi ene .
Ein Vollauszug dieser Gattung ist beispielsweise aus DE-PS
40 19 124 bekannt. Dieser Vollauszug weist eine Mittelschiene
mit einem sehr komplizierten Querschnitt auf. Dieser vorbekannte
Vollauszug weist auch ein Zugband auf, welches in einer umständlichen Weise über Umlenkrollen geführt ist. Dieser Vollauszug
weist zudem noch weitere Nachteile auf.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, einen Vollauszug
anzugeben, welcher die genannten Nachteile nicht aufweist.
Diese Aufgabe wird beim Vollauszug der eingangs genannten Gattung
erfi ndungsgemass so gelöst, wie dies im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 definiert ist.
Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in einer Seitenansicht den vorliegenden Auszug in einer
ausgefahrenen Stellung,
Fig. 2 in einer Frontansicht den Körper einer Schublade, dessen
Seitenwände mit den vorliegenden Auszügen versehen sind,
Fig. 3 in einer Frontansicht und vergrössert den in Fig. 2 an
der rechten Seite des Schubladenkörpers angebrachten Auszug,
Fig. 4 in einer Seitenansicht den SchubLadenkörper aus Fig. 4 ,
an welchem eine Schubladenschiene des vorliegenden Auszuges angebracht
ist,
Fig. 5 vergrössert und in einer Draufsicht jene Endpartie der
SchubLadenschiene aus Fig. 4, welche sich im Bereich der rückwärtigen
Endwand des Schubladenkörpers befindet,
Fig. 6 in einer Seitenansicht eine Korpusschiene des vorliegenden
Auszuges,
Fig. 7 in einer Seitenansicht eine Mittelschiene des vorliegenden
Auszuges,
Fig. 8 in einer Seitenansicht den wesentlichen Teil einer Different
i a Lei nr i chtung des vorliegenden Vollauszuges, welche unter
anderem auch einen Mitnehmer umfasst, Fig. 9 in einem vertikalen Schnitt den Mitnehmer aus Fig. 8 ,
Fig. 10 in einer Draufsicht einen der Gleitstücke, welche weitere
Bestandteile der Differentialeinrichtung darstellen und
Fig. 11 in einem vertikalen Schnitt das Gleitstück aus Fig. 10.
Der vorliegende Vollauszug kann einer Schublade, einem ausfahrbaren
Tablar usw. zugeordnet sein. In Fig. 1 ist der vorliegende Auszug in einer Seitenansicht dargestellt, wobei er sich in
einer ausgefahrenen SteLLung befindet. Im in Fig. 1 und 2 dargesteLLten
FaLL ist der VoLLauszug am Gehäuse 1 einer SchubLade angebracht. Fig. 2 zeigt die Frontseite 2 eines SchubLadengehäuses
1, dessen Seitenwänden 4 und 5 je ein VoLLauszug zugeordnet
ist. Bs versteht sich, dass der VoLLauszug in zwei Ausführungen
vorliegt, von weLchen die eine Ausführung an der Linken Seitenwand 4 und die andere Ausführung an der rechten Seitenwand
5 des Schub Ladengehäuses 1 anbringbar ist. In Fig. 2 ist die Linke HäLfte der Frontwand 2 des SchubLadengehäuses 1
aLs die Frontwand eines SchubLadengehäuses aus Metall ausgeführt.
In Fig. 2 ist die rechte HäLfte der Frontwand 2 des SchubLadengehäuses 1 aLs die Frontwand eines SchubLadengehäuses
aus Kunststoff dargesteLLt.
Der VoLLauszug (Fig. 1) umfasst eine erste Schiene 10, weLche
an der SchubLade bzw. an ihrem Gehäuse 1 oder ähnLich direkt
befestigbar ist. Der VoLLauszug umfasst ferner eine zweite Schiene 30, weLche an der Wand des Korpusses (nicht dargesteLLt)
jenes Möbelstückes befestigbar ist, in weLchem sich die
SchubLade oder ähnLich befindet. Eine Verbindung zwischen der
Sc hub Ladenschiene 10 und der Korpusschiene 30 vermitteLt eine
MitteLschiene 50. Der vorLiegende VoLLauszug umfasst schliess-Lich
eine DifferentiaLeinrichtung 70. Diese Einrichtung 70 ermöglicht,
dass die Schubladenschiene 10 und die MitteLschiene
50 aus der Korpusschiene 30 gleichmassig ausgefahren werden
können.
Die Schubladenschiene 10 weist einen Länglichen Grundkörper 11
(Fig. 4 und 5) auf, der vorteilhaft und ähnlich wie die übrigen
zwei Schienen 30 und 50 dieses Auszuges aus einem Streifen von
Stahlblech geformt worden ist. Der Querschnitt der Schubladenschiene
10 ist im wesentlichen Z-förmig (Fig. 3). Dies bedeutet,
dass diese Schiene 10 einen oberen Flansch 12, einen unteren
Flansch 13 sowie einen diese Flansche 12 und 13 verbindenden
Steg 14 aufweist. Die Flansche 12 und 13 verlaufen praktisch paralleL zueinander und der Steg 14 steht praktisch vertikal,
d.h. praktisch senkrecht zu diesen Flanschen 12 und 13. Die Flansche 12 und 13 stehen von den gegenüberliegenden Seiten
des Steges 14 ab. Die Innen- bzw. Unterseite des oberen Flansches 12 ist in einer an sich bekannten Weise konkav geformt,
sodass die diesem Flansch 12 zugeordnete Auszugsrolle durch die so geformte Innenfläche 5 dieses Flansches 12 geführt werden
'■? kann.
Die Oberseite bzw. die dem oberen Flansch 12 zugewandten Seite
des unteren Flansches 13 ist im wesentlichen plan. Von dieser Oberseite des unteren Flansches 13 stehen Ansteckmittel ab.
Diese Mittel sind als Ausprägungen ausgeführt, welche durch Herausbiegen bestimmter Bereiche des unteren Flansches 13 aus
der Ebene dieses Flansches 13 gewonnen worden sind.
Die Ausprägungen weisen zwei KraLLen 16 auf, weLche im wesentLichen
gLeich ausgebi'Ldet sind und von weLchen je eine in einem der Endbereiche dieses FLansches 13 der SchubLadenschiene
10 angeordnet ist. Die jeweiLige KraLLe 16 weist einen ersten,
fLächenhaften und im wesentLichen paraLLeL zum übrigen TeiL des
FLansches 13 verLaufenden Abschnitt sowie einen zweiten Ab-
,-&lgr; schnitt auf, wobei dieser zweite Abschnitt den ersten, pLattenförmigen
bzw. fLachen KraLLenabschnitt mit dem übrigen MateriaL
des unteren bzw. zweiten FLansches 13 verbindet und zu diesem praktisch rechtwinkLig steht. Die Längsrichtung des FLachabschnittes
der KraLLe 16 fäLLt mit der Längsrichtung der SchubLadenschiene
10 zusammen. In seiner Längsrichtung ist der ersten
KraLLenabschnitt gegen sein freies Ende hin Leicht aufwärts
gebogen, damit dieser KraLLenabschnitt mit dem betreffenden
Wandabschnitt einer entsprechenden Oeffnung in der Wand des
SchubLadengehäuses 1 Leicht in Eingriff gebracht werden kann.
"-■- Die ersten KraLLenabschnitte der beiden KraLLen 16 auf der
SchubLadenschiene 10 zeigen in gLeicher Richtung und zwar gegen
die Rückwand 3 des SchubLadengehäuses 1 hin.
Die Ausprägungen umfassen auch Arretierhaken 17, die vom
FLansch 13 an gLeicher Seite wie die KraLLen 16 abstehen, deren
Richtung zur Richtung der KraLLen 16 jedoch entgegengesetzt
ist. Im dargesteLLten FaLL weist der untere FLansch 13 zwei
sich in einem Abstand voneinander befindliche Arretierhaken 17
auf, wobei der Abstand des jeweiligen Hakens 17 vom nächstliegenden
Ende des Flansches 13 kleiner ist als der Abstand zwischen den Arretierhaken 17 selbst. Der jeweilige Arretierhaken
17 weist einen ersten und praktisch parallel zum Flansch 13
verlaufenden Abschnitt sowie einen zweiten Abschnitt auf, welcher
den ersten Hakenabschnitt mit dem übrigen Material des
Flansches 13 verbindet. Dieser zweite Hakenabschnitt verläuft
schräg aufwärts hinsichtlich des Flansches 13 und ist so kurz,
dass die Unterseite des ersten Hakenabschnittes praktisch in
derselben Ebene liegt wie die Oberseite des Flansches 13.
Die Ausprägungen umfassen schliesslich auch Lappen 19, welche praktisch rechtwinklig zum übrigen Teil des Flansches 13 stehen.
Diese Lappen 19 sind schmäler als die Krallen 16 und die Höhe dieser Lappen 19 ist mit der Höhe, der_KraIlen 16 ve!—
gleichbar.
Die Schubladenschiene 10 und das Schubladengehäuse 1 sind derart
ausgeführt, dass die Schubladenschiene 10 am Schubladengehäuse
1 ansteckbar ist. Zu diesem Zweck weist das Schubladengehäuse 1 eine Gruppe von Oeffnungen bzw. eine Lochung bzw.
eine Lochreihe auf. Die einzelnen Oeffnungen dieser Lochreihe sind so ausgeführt und angeordnet, dass die Ansteckelemente an
der Schubladenschiene 10, wenn sie am Schubladengehäuse 1 an-
gesteckt ist, in den Schub Ladenöffnungen einrasten, sodass
diese Verbindung sich nicht ohne weiteres Lösen Lässt.
In jenem Endbereich der SchubLadenschiene 10 mit Z-förmigen
Querschnitt, weLcher der Rückwand 3 des Schub Ladengehäuses 1
zugeordnet ist, ist ein TeiL des ersten bzw. des oberen Flansches 12 entfernt. In diesem freien Endbereich weist der Steg
14 der SchubLadenschiene 10 eine Bohrung zur Aufnahme der WeLLe
21 einer RoLLe 20 auf. Die WeLLe 21 steht praktisch senkrecht
zum Schienensteg 14 und sie steht von diesem Steg 14 in g L e i —
eher Richtung ab wie der obere FLansch 12. Bei der RoLLe 20
kann es sich um eine an Sc hubLadenschienen übLiche RoLLe handeLn.
Der Durchmesser der RoLLe 20 und die Höhe der Bohrung für
die Aufnahme der RoLLenweLLe 21 sind so gewähLt, dass ein Abschnitt
der RoLLe 20 oberhaLb der Ebene des oberen SchienenfLansches
12 liegt.
Zwischen der Rolle 20 und der anliegenden Endfläche 23 der'
SchubLadenschiene 10 ist ein vom Steg 14 dieser Z-Schiene 10
praktisch rechtwinklig abstehender Vorsprung 22 vorhanden bzw. ausgeführt. Dieser Vorsprung 22 befindet sich im Bereich der
oben liegenden Kante des Schienensteges 14 und er liegt in
einem Abstand von der nächst I iegenden Schienen-EndfLache 23.
Der Vorsprung 22kann einen nicht entfernten TeiL des oberen Flansches 12 dieser Schiene 10 darstellen.
Die Korpusschiene 30 (Fig. 3 und 6) des vorliegenden VoLLauszuges
umfasst einen LängLichen Grundkörper 31, dessen Längsrichtung mit der Längsrichtung des Schub Ladengehäuses 1 übei—
einstimmt. Der Querschnitt dieses Grundkörpers 31 hat die Form
des Suchstaben C und dieses C öffnet sich gegen das SchubLadengehäuse
1 hin, wenn der VoLlauszug am Sc hub Ladengehäuse 1 mon- ,— tiert ist. Das C-ProfiL 31 setzt sich aus einem oberen FLansch
32 und einem unteren FLansch 33 zusammen, weLche mit Hi Lfe eines Steges 34 miteinander zum genannten C verbunden sind. Die
Innenseite der FLansche 32 und 33 ist im wesentLichen konkav
ausgeführt, damit die in dieser Schiene 30 abroLLenden AuszugsroLLen
während der Bewegung derseLben in der Längsrichtung des
Auszuges durch die FLansche 32 und 33 geführt sind.
Am rückwärtigen Ende ist der Grundkörper 31 dieser Schiene 30
durch einen sich zwischen den FLanschen 32 und 33 erstreckenden
~~f AnschLag 35 geschLossen, weLcher vorteiLhaft aus einem Kunststoff
ist und weLcher die MitteLschiene 50 an einer weiteren
rückwärts gerichteten Bewegung hindert. In jenem Endbereich des Grundkörpers 31, weLcher sich an die Frontwand 2 des SchubLadengehäuses
1 anschLiesst, fehLen die FLansche 32 und 33 bis zu einem Abstand von der StirnfLache 37 dieses Grundkörpers 31. Im
Steg 34 dieser Enpartie ist das eine Ende der WeLLe 38 einer
RoLLe 39 befestigt. Diese RoLLe 39 befindet sich nahe an der
Stirnkante 37 dieses Schienengrundkörpers 31.
Die Korpusschiene 30 umfasst ferner Laschen 41 und 42, welche
in einem Abstand voneinander am Grundkörper 31 der Korpusschiene 30 befestigt sind. Eine dieser Laschen 32 ist im genannten
und die Stirnkante 37 umfassenden Frontbereich des Schienengrundkörpers 31 angeordnet. Die zweite Lasche 33 ist in einem
Abstand vom rückwärtigen und den Anschlag 35 umfassenden Ende des Grundkörpers 31 befestigt. Die Laschen 41 und 42 haben
einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt (Fig. 3) mit den
Schenkeln 43 und 44. Der Laschenboden 45, welcher die einen
Endpartien der Laschenschenkel 43 und 44 verbindet, ist mit
Ve rs tarkungsrippen 46 versehen.
Die Aussenseite eines der Schenkel 43 der jeweiligen Lasche 41
und 42 ist mit der Aussenseite des Steges 34 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30 fest verbunden. Dabei verläuft dieser
U-Schenkel 43 praktisch senkrecht zur Längsrichtung des Schienengrundkörpers
31. Der andere U-Schenkel 44 der Laschen 41 und
42 ist gabelförmig ausgeführt, sodass er Zinken 47 und 48 aufweist.
Dieser zweite U-Schenkel 44 ist mit Oeffnungen 48 versehen, durch welche Schrauben oder ähnlich (nicht dargestellt)
hindurchgehen können. Mit Hilfe solcher Mittel können die Laschen
41 und 42 an der Innenseite des Korpusses eines Möbelstückes befestigt sein.
Die Unterseite des unteren FLansches 33 des Grundkörpers 31 der
Korpusschiene· 30 ist mit einem Lappen 36 versehen, welcher von
der Unterseite dieses FLansches 33 praktisch rechtwinklig absteht.
Dieser Lappen 36 befindet sich in jenem Bereich des Grundkörpers 31, welcher sich zwischen den Laschen 41 und 42
erstreckt.
Die MitteI schiene 50 (Fig. 3 und 7) des vorliegenden Vollauszuges
hat einen im wesentlichen S-förmigen Querschnitt mit einem oberen gekrümmten Abschnitt 51 und mit einem unteren gekrümmten
Abschnitt 52. Der obere gekrümmte Abschnitt 51 hat einen im wesentlichen
C-förmigen Querschnitt, welcher aus einem oberen Flansch 53, einem unteren Flansch 54 sowie einem diese Flansche
51 und 52 verbindenden und praktisch vertikal verlaufenden Steg
55 zusammengesetzt ist. Die Flansche 51 und 52verlaufen praktisch horizontal und die Innenfläche bzw. die Unterseite des
oberen Flansches 53 ist zur Führung einer der Auszugs ro Ilen
konkav ausgeführt. Die Innenfläche bzw. die Oberseite des unteren
Flansches 54 ist dagegen plan.
Der obere C-Abschnitt 51 der S-Schiene 50 ist so orientiert,
dass er sich gegen die Korpusschiene 30 hin öffnet. Der untere
Flansch 33 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30 liegt im
Inneren dieses C-Abschnittes 51, wenn der Auszug zusammenge-
m · · ■
1 1
stelLt ist. Der obere Flansch 53 dieses oberen C-Abschnittes
Liegt auf der bereits vorstehend beschriebenen RoLLe 39 an der
Korpusschiene 30 auf.
Im rückwärtigen Endbereich des oberen C-Abschnittes 51 der Mittelschiene
50 ist eine Bohrung im Steg 55 ausgeführt, in welcher
das eine Ende der Welle 56 einer Rolle 57 befestigt ist. ,—·. Diese Rolle 57 befindet sich zwischen den Flanschen 32 und 33
des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30, wenn der Auszug zusammengestellt
ist. Bei eingezogener Mittelschiene 50 schlägt
diese Rolle 57 am bereits erwähnten Endanschlag 35 im Grundkörper
31 der Korpusschiene 30 an. Die konkaven Innenflächen der Flansche 32 und 33 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene
verhindern, dass die genannte Rolle 57 an der MitteLschiene
senkrecht zur Längsrichtung der Korpusschiene 30 aus dieser
Schiene 30 austritt. . ._ . '
^~" Der untere gekrümmte Abschnitt 52 der Mittelschiene 50 hat
ebenfalls einen im wesentlichen C-förmigen Querschnitt. Als
oberer Flansch dieses unteren C-Abschnittes 52 dient der zweite
Flansch 54 des oberen S-Abschnittes 51, und zwar insbesondere
die Unterseite dieses zweiten bzw. gemeinsamen bzw. mittleren Flansches 54. Diese Unterseite des mittleren Flansches 54 ist
ebenfalls plan. Dieser gemeinsame bzw. mittLere Flansch 54 ist
über einen Steg 58 an einen unteren Flansch 59 des unteren C-
Abschnittes 52 der S-Schiene 51 angeschlossen. Die Innenfläche
dieses unteren Flansches 59 ist zur Führung einer der Rollen
des vorliegenden Vollauszuges konkav ausgebildet.
Im der Vorderwand 2 des Schubladengehäuses 1 zugewandten Endbereich
des unteren C-Abschnittes 52 der S-Schiene 50 ist eine
Bohrung im Steg 58 dieses C-Abschnittes 52 ausgeführt, in welcher
das eine Ende der Welle 66 einer weiteren Rolle 67 befestigt
ist. Diese Rolle 61 ist im Inneren dieses C-Abschnittes
angeordnet. Der rückwärtige Endbereich dieses unteren C-Abschnittes
52 der Mittelschiene 50 ist mit Hilfe eines Anschlags
68 abgeschlossen.
Der untere C-Abschnitt 52 der Mittelschiene 50 ist so orientiert,
dass er sich gegen die Schubladenschiene 10 hin öffnet.
Der obere Flansch 12 des Grundkörpers 11 der Schub ladenschiene
10 liegt im Inneren dieses unteren C-Abschnittes 52, wenn der
Auszug zusammengestellt ist. Der obere Flansch 12 der Schubladenschiene
10 liegt dabei auf der Rolle 67 im unteren C-Abschnitt
52 der Mittelschiene 50 auf. Die Rolle 20, welche am
Steg 14 der Schubladenschiene 10 angebracht ist, Liegt auf der
konkaven Oberseite des unteren Flansches 59 des unteren C-Abschnittes 52 der S-Schiene 50 auf.
Der VoLlauszug umfasst auch eine Differentialeinrichtung 70,
welche sich hauptsächlich im Bereich der MitteLschiene 50 mit
dem S-förmigen Querschnitt befindet (Fig. T) und welche in Fig. 8 in einer gerade gerichteten Lage dargestellt ist. Diese
Einrichtung 70 weist ein biegsames Längsglied 71 auf, welches ein Band aus einem Kunststoff oder Metall, ein Seil oder ähnlich
sein kann. An dieses Längsglied ist ein Mitnehmer 80 angeschlossen. Im dargestellten Fall ist der Mitnehmer 80 an einem
/~ Ende des entfalteten biegsamen Längsgliedes 71 befestigt. Am
anderen Ende des Längsgliedes 71 ist ein Stecker 73 befestigt. Zwischen dem Stecker 73 und dem Mitnehmer 80 ist eine Verankerungsvorrichtung
110 am Längsglied 71 befestigt. Der Stecker weist einen im wesentlichen zylinderförmigen Grundkörper auf.
Der Grundkörper 81 des Mitnehmers 80 weist zwei einander gegenüberliegende
und praktisch parallel zueinander verlaufende Schmalseiten 82 und 83 auf. Im. dargesteIIten Fall ist die zweite
dieser Schmalseiten 83 kurzer als die erste Schmalseite 82.
^'/ Dieser Mitnehmer 80 ist im unteren C-Abschnitt 52 der Mittelschiene
50 gleitbar gelagert. Dabei ruht die erste bzw. längere
Schmalseite 82 des Mitnehmers 80 auf dem unteren Flansch 59 des
unteren C-Abschnittes 52 der S-Schiene 50. Diese SchmaIseite.82
passt in die konkave Oberseite des Flansches 59, womit der Mitnehmer
80 durch diesen Flansch 59 geführt wird, wenn sich der
Mitnehmer 80 entlang der S-Schiene 50 bewegt.
Die Endpartien des Längsgliedes 71 sind in jenem Randbereich des Mitnehmer-Grundkörpers 81 befestigt, welcher die kürzere
Schmalseite 83 mitumfasst. Dabei sollen diese Endpartien des Längsgliedes 71 möglichst nahe an der Schmalseite 83 angeordnet
sein. In diesem Randbereich des Grundkörpers 81 ist eine Vertiefung
84 (Fig. 8 und 9) von einer der grossen Seitenflächen
85 des Mitnehmer-Grundkörpers 81 her ausgeführt. Diese Vertiefung
84 ist zur Aufnahme der Endpartien des Längsgliedes 71 bestimmt.
In den Stirnflächen 87 der Vertiefung 84 sind Schlitze 88 ausgeführt, in welche die betreffende Endpartie des Längsgliedes
71 zu liegen kommt. Dabei können diese Endpartien blossr
Konten aufweisen, welche diese Endpartien in der Vertiefung 84 halten. Wenn die Enden des Längsgliedes 71 in der Vertiefung 84
eingelegt sind, dann bildet das Längsglied 71 ein in sich geschlossenes
Gebilde.
Im dargestellten Fall ist die Seitenfläche 85, von welcher her
die Vertiefung 84 ausgebildet ist, jene Fläche des Grundkörpers
81, welche dem Steg 58 des unteren C-Abschnittes 52 der Mittelschiene
50 zugewandt ist. Es versteht sich, dass die Vertiefung
84 auch von der gegenüberliegenden Seitenfläche 89 des Mitnehmer-Grundkörpers
81 her ausgeführt sein kann.
Wenn die Endpartie des Längsgliedes 71 mit dem bereits genannten
Stecker 73 versehen ist, dann hat der Querschnitt des Bo-
denbereichs der Vertiefung 84 die Form eines Kreisabschnittes,
dessen Durchmesser dem Durchmessr des zyLinderförmigen Steckers
73 entspricht. Die Breite der im wesentlichen rechteckförmigen
Mündung 86 dieser Vertiefung 84 ist etwas schmäler gewählt als der Durchmesser des Steckers 73, damit der Stecker 73 aus der
Vertiefung 84 nicht herausfallen kann.
Der Mitnehmer 80 weist einen Greifer 90 auf, welcher zum Ergreifen
des Vorsprungs 22 an der Z-Schiene 10 vorgesehen ist. Dieser Vorsprung 22 ist an der Innenseite jenes Abschnittes des
Steges 14 der Z-Schiene 10 ausgebildet, welcher sich im rückwärtigen
Endbereich der Schubladenschiene 10 befindet. Der
Greifer 90 umfasst einen stabförmigen Ausläufer 91, welcher
sich einerends an den Grundkörper 81 des Mitnehmers 80 anschliesst
und welcher sich parallel zur Richtung der genannten
Schmalseiten 82 bzw. 83 erstreckt. Da zumindest der-Greifer
as einem Kunststoff ist, ist der Ausläufer 91 biegsam.
Die Aussenseite des Ausläufers 91 ist mit der zugeordneten bzw.
näher liegenden Schmalseite 83 des Grundkorpers 81 praktisch bündig. Am freien Ende des Ausläufers 91 ist ein Kopf 92 ausgebildet,
welcher eine Nase 93 trägt. Diese Nase 93 steht von der Innenseite des Kopfes 92 bzw. des stabförmigen Ausläufers
91 ab und sie erstreckt sich in Richtung gegen die gegenüberliegende Schmalseite 82 des Grundkorpers 81 hin. Die dem Aus-
Läuferkopf 92 zugewandte Seitenwand 94 ist als eine Anschlagfläche
ausgebildet, an der der Vorsprung 22 der Schubladenschiene
10 anschlagen kann.
Die Differentialeinrichtung 70 umfasst ferner Gleitstücke 101
und 102 (Fig. 7 sowie 10 und 11), über welche das Längsglied
geführt und umgelenkt wird. Das jeweilige Gleitstück 101 bzw.
102 ist im Längsschnitt etwa U-förmig und es ist aus einem Material
angefertigt, welches ein möglichst reibungsloses Gleiten
des Längsgliedes 71 auf diesem erlaubt. Die Gleitstücke 101 und
102 können aus einem geeigneten Kunststoff sein. Die Aussenseite
des die Schenkel 103 und 104 der U-Form verbindenden Bodens 105 ist konkav ausgebildet, um das Längsglied 71 möglichst in
der Mitte der Breite des U-Bodens 105 zu halten. Die U-Schenkel
103 und 104 laufen gegen ihr freies Ende hin ein wenig zusammen,
was eine bessere Haftung der Gleitstücke 101 und 102 auf
der betreffenden Schiene des Auszuges verursacht.
Das erste dieser Gleitstücke 101 ist am rückwärtigen Ende des gemeinsamen Flansches 54 der S-Schiene 50 angeordnet, und zwar
derart, dass dieser Abschnitt des Hittelflansches 54 zwischen
den U-Schenkeln 103 und 104 des Gleitstückes 101 liegt. In einem Abstand von diesem Ende weist der gemeinsame Flansch 54
einen Durchbruch. 106 auf, in welchem sich das zweite Gleitstück 102 befindet. Dieses ist in diesem Durchbruch 106 derart einge-
setzt, dass seine Schenkel 103 und 104 gegen das genannte Ende
der Mittelschiene 54 bzw. gegen das erste Gleitstück 101 hin
gerichtet sind und dass der betreffende Abschnitt des Mittelflansches
54 zwischen den U-Schenkeln 103 und 104 dieses zweiten Gleitstückes 102 liegt. Das biegsame Längsglied 71 schlingt
diese Gleitstücke 101 und 102 um und geht dabei durch den
Durchbruch 106 hindurch. Andererseits geht der betreffende Abschitt
des Längsgliedes 71 am genannten hinteren Ende des Mittelflansches 54 über das erste Gleitstück 101 von der einen
Seite dieses Flansches 54 auf die andere Seite desselben über.
Folglich befindet sich der obere Trum 107 des Längsgliedes 71
oberhalb des gemeinsamen Flanches 54 und der untere Trum 108
unterhalb des gemeinsamen Flansches 54.
Der Mitnehmer 80 befindet sich im Inneren des unteren C-Abschnittes
52 der Mittelschiene 50 und er ist mit dem unteren
Trum 107 des Längsgliedes 71 gekoppelt. Dieser Trum 107 liegt
K'j? dicht unter dem gemeinsamen Flansch 54 der Mittelschiene und er
ist mit dem oberen Bereich des Mitnehmers 80 fest verbunden. Im
Inneren dieses C-Abschnittes 52 befindet sich auch der obere
Flansch 12 der Schubladenschiene 10 sowie die an der rückwärtigen
Endpartie dieser Schiene 10 angebrachte Rolle 20. Der Trum
107 ist oberhalb des oberen Flansches 12 der Schubladenschiene
10 angeordnet. Zwischen der Rolle 20 und der Endkante 23 des
Grundkörpers 11 der Schubladenschiene 10 ist der Vorsprung 22
18
der Sc hub Ladenschiene 10 angeordnet.
der Sc hub Ladenschiene 10 angeordnet.
Wenn man die Schubladenschiene 10 in den unteren C-Abschnitt 52
der MitteLschiene 50 einschiebt, dann stösst der Vorsprung 22
an der Schub Ladenschiene 10 zunächst auf die Vorderseite der
Nase 93 am Mitnehmer 80 und schiebt dann den Mitnehmer 80 rückwärts,
bis dieser am Anschlag 68 der MitteLschiene 50 aufLiegt.
^1 Jetzt kann sich der Mitnehmer 80 nicht mehr weiter rückwärts
bewegen. Darauf gibt der biegsame AusLäufer 91 des Mitnehmers
80 nach und sein Kopf 92 bewegt sich aufwärts, sodass der Vorsprung
22 an der Sc hubLadenschiene 10 unter der Nase 93 am Kopf
92 in den Raum zwischen dieser Nase 93 und der Anschlagwand 94 an der Vorderseite des Mitnehmers 80 gelangen kann. Dadurch
wird die Schubladenschiene 10 an den Mitnehmer 80 gekoppelt.
Wenn man die Schubladenschiene 10 jetzt herauszieht, dann fährt
der an diese Schiene 10 gekoppelte Mitnehmer 80 mit. Dabei vei—
schiebt bzw. bewegt sich das Längsglied 71 bzw. seine Trums 107
'-/ und 108 dementsprechend.
Die Differentialeinrichtung 70 umfasst schliesslich eine Vei—
ankerungsvorrichtung 110 für das Längsglied 71, welche im Inneren
des oberen C-Abschnittes 51 der Mittelschiene 50 gleitbar
angeordnet ist. Diese Vorrichtung 110 weist einen im Quei—
schnitt im wesentlichen U-förmigen Grundkörper 111 auf, welcher einen im wesentlichen viereckförmigen Grundriss hat. Die Aus-
senseite des oben Liegenden U-Schenkels 112 des Grundkörpers
111 dieser Vorrichtung 110 ist der Unterseite des oberen Flansches
53 der Mittelschiene 50 zugeordnet. Die Aussenseite des
unten Liegenden U-SchenkeLs 113 der Vorrichtung 110 Liegt auf dem gemeinsamen FLansch 54 der Mittelschiene 50 auf. Der diese
U-Schenkel 112 und 113 verbindende Steg 114 der Vorrichtung
ist der Innenseite des Steges 55 des oben Liegenden C-Abschnittes
51 der MitteLschiene 50 zugewandt.
Der untere U-Schenkel 113 der Verankerungsvorrichtung 110 ist
mit dem oberen Trum 107 des LängsgLiedes 71 fest gekoppelt,
welcher auf der Oberseite des gemeinsamen FLansches 54 praktisch
aufliegt. Wie bereits beschrieben worden ist, ist der
Mitnehmer 80 mit dem Längsglied 71 ebenfalls fest gekoppelt. Wenn die Schubladenschiene 10, welche mit dem Mitnehmer 80 in
Eingriff steht, in einer Richtung bewegt wird, dann bewegt sich die Verankerungsvorrichtung 110 in der entgegengesetzten
Ri chtung.
Der untere U-Schenkel. 113 der Verankerung 110 ist mit Streben
115 und 116 versehen, welche einerends an den U-Schenkel 113 biegsam angeschLossen sind, wobei diese AnschLussteIlen sich in
den Endbereichen dieses U-Schenkels 113 befinden. Die Streben 115 und 116 sind .einander gegenüber gerichtet und sie verlaufen
von ihren AnschlussteIlen schräg aufwärts. Die freien Enden
dieser Streben 115 und 116 sind somit gegeneinander gerichtet
und sie befinden sich in einem Abstand voneinander, sodass
zwischen diesen ein Frei raum 117 vorhanden ist. In diesen Freiraum
kommt jener Lappen 36 zu liegen, welcher an der Unterseite
des unteren Flansches 33 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene
30 angebracht i st.
,--- Während man die Mittelschiene 50 in die Korpusschiene 30 ei &eegr;&ngr;7/
schiebt, bleibt die Verankerungsvorrichtung 110 sowie das
Längsglied 71 hinsichtlich der Mittelschiene 50 zunächst an Ort
und Stelle, und zwar bis die Oberseite einer der Streben 115
bzw. 116 der Verankerungsvorrichtung 110 zum Anschlag am feststehenden
Lappen 36 an der stillstehenden Korpusschiene 30 gelangt.
Diese Strebe 115 bzw. 116 ist so steif ausgeführt, dass
sie unter der Einwirkung des durch den Lappen 36 verursachten und vorläufig noch kleinen Druckes nicht nachgibt. Bei weiterer
Bewegung der Mittelschiene 50 gegen das hintere Ende der Koi—
l-^-' pusschiene 30 hin bleibt die Verankerungsvorrichtung 110, welche
mit dem oberen Trum 107 des Längsgliedes 71 fest verbunden ist, im Anschlag am Lappen 36 und deswegen bleibt sie auch stehen.
Folglich bewegt sich nunmehr die Mittelschiene 50 allein
weiter, d.h. ohne die Vorrichtung 110.
Die Mittelschiene 50 führt nun eine relative Bewegung hinsichtlich
der stillstehenden Verankerungsvorrichtung 110 aus. Diese
Vorrichung 110 bleibt wegen dem stillstehenden Lappen 36 hinsichtlich
der Mittelschiene 50 zurück, sodass sie eine hinsichtlich
der Mittelschiene 50 nach rechts gerichtete relative
Bewegung ausführt. Weil das Längsglied 71 den gemeinsamen Flansch 54 an der sich bewegenden Mittelschiene 50 umschlingt,
ist das Längsglied 71 während dieser weiteren Bewegung der Mittelschiene
50 zum Umlauf über die Gleitstücke 101 und 102 gezwungen. Die Trume 107 und 108 des Längsgliedes 71 bewegen sich
dabei in entgegengesetzten Richtungen. Der Mitnehmer 80, welcher
mit dem unteren Trum 108 des Längsgliedes 71 fest verbunden
ist, bewegt sich wegen der genannten Umschlingung des Längsgliedes 71 gegen das hintere Ende des Vollauszuges hin.
Diese Richtung der Bewegung des Mitnehmers 80 stimmt mit der
Richtung der Bewegung der Mittelschiene 50 überein.
Sobald der Mitnehmer 80 am Anschlag 68 (Fig. 7) im hinteren
Endbereich der Mittelschiene 50 anschlägt und sich somit nicht
weiter bewegen kann, nimmt der Druck des Lappens 36 auf die Oberseite der geneigt verlaufenden Strebe 115 bzw. 116 der Verankerungsvorrichtung
110 sprunghaft zu, sodass die Strebe 115 bzw. 116 nachgibt und der Lappen 36 in den Raum 117 zwischen
den Streben 115 und 116 gelangt. Jetzt ist die Verankerungsvorrichtung
110 gegenüber dem Lappen 36 und somit auch gegenüber der feststehenden Korpusschiene 30 unbeweglich und das Längsglied
71 ist dadurch im Vollauszug verankert.
Wenn man jetzt die MitteLschiene 50 in der Korpusschiene 30 hin
und her bewegt,dann wird das LängsgLied 71 zum hin und her gehenden
Umlauf über die Gleitstücke 101 und 102 gezwungen. Dies verursacht einen hin und her gehende Bewegung des Mitnehmers
im unteren C-Abschnitt 52 der Mittelschiene 50, wobei die Bewegungsrichtung
des Mitnehmers 80 immer dieselbe ist wie die Bewegungsrichtung der Mittelschiene 50.
Weil der Mitnehmer 80 im Inneren der sich bewegenden Mittelschiene
80 gelagert ist, addiert sich jene Komponente seiner Geschwindigkeit, welche durch den Anschluss des Mitnehmers 80
an das Längsglied 71 gegeben ist, mit jener Komponente seiner Geschwindigkeit, welche durch die Lagerung desselben in der
Mittelschiene 50 bedingt ist. Da diese Geschwindigkeitskomponenten
dieselbe Richtung haben, addieren sie sich und die Geschwindigkeit des Mitnehmers 80 hinsichtlich der Korpusschiene
-•j' 30 ist somit zweimal so gross wie die Geschwindigkeit der
Mittelschiene 50 gegenüber der Korpusschiene 30.
Vorstehend ist bereits dargelegt worden, in welcher Weise der Vorsprung 22, welcher sich am hinteren Ende der Schubladenschiene
10 befindet, mit dem Greifer 90 am Mitnehmer 80 in
Eingriff gebracht werden kann. Wenn die Schubladenschiene 10
mit dem Mitnehmer 80 in Eingriff steht, dann ist die Bewegung
der Schubladenschiene an die vorstehend beschriebene Bewegung
des Mitnehmers 80 gekoppelt. Die Folge davon ist, dass die Schubladenschiene 10 bzw. das Schub ladengehüuse 1 sich zweimal
so schnell bewegt wie die Mittelschiene 50. Diese Koppelung der
Bewegungen ist durch die Differentialeinrichtung 70 gegeben.
Zum Anschliessen des Mitnehmers 80 und der Verankerungsvorrichtung
110 an die Schienen 10, 30 und 50 des Vollauszuges genügt
es bloss, die Mittelschiene 50 in die Korpusschiene 30 und die
Schubladenschiene 10 in die Mittelschiene 50 einfach einzulegen
und die Schubladenschiene 10 bis zum hinteren Ende des Vollauszuges
zu bewegen. Beim Anschlag am hinteren Ende des Vollauszuges kommt die Verankerungsvorrichtung 110 mit dem Lappen 36 an
der Korpusschiene 30 und der Mitnehmer 80 mit der Schubladenschiene
10 automatisch in Eingriff.
Claims (7)
1. Vollauszug für eine Schublade oder dgl., mit einer Schiene
(30), welche an einen Möbelkorpus anschliessbar ist, mit einer
Mittelschiene <50) und mit einer Schubladenschiene (10), dadurch
gekennzeichnet, dass die Mittelschiene (50) einen im
wesentlichen S-förmigen Querschnitt aufweist, dass eine DifferentiaLeinrichtung
(70) vorgesehen ist und dass diese Einrichtung (70) dieser Mittelschiene (50) zugeordnet ist.
2. Vollauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Mittelschiene (50) einen einen oberen gekrümmten Abschnitt (51)
und einen unteren gekrümmten Abschnitt (52) umfasst, dass jeder dieser Schienenabschnitte (51,52) einen im wesentlichen C-föi—
migen Querschnitt mit Flanschen (53,54 bzw. 54,59) und einem das jeweiligen Flanschenpaar verbindenden Steg (54 bzw. 58)
aufweist, wobei der zwischen den Stegen (54,58) liegende Flansch (54) den beiden C-Profilen (51,52) gemeinsam ist, und
dass diese C-Profile (51,52) sich in einander entgegengesetzten
Richtungen öffnen.
3. Vollauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Differentialeinrichtung (70) ein biegsames Längsglied (71) sowie
einen Mitnehmer (80) aufweist, dass dieser Mitnehmer (80)
an das Längsglied (71) angeschlossen und zum Ergreifen jener
Endpartie der Sc hub Ladenschiene (10) ausgeführt ist, weLche der
rückwärtigen Wand (3) des Gehäuses (1) der SchubLade zugeordnet
sein kann, dass der Mitnehmer (80) im unten Liegenden gekrümmten
Abschnitt (52) der Mittelschiene (50) verschiebbar gelagert
ist, dass die Different iaLeinrichtung (70) ferner eine Verankerungsvorrichtung
(110) aufweist, welche im oben liegenden gekrümmten
Abschnitt (51) der MitteLschiene (50) verschiebbar ge-Lagert
und mit dem Längsglied (71) fest verbunden ist.
4. Vollauszug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der
Grundkörper (81) des Mitnehmers (80) zwei einander gegenüberliegende
und praktisch parallel zueinander verlaufende Schmalseiten
(82,83) aufweist, dass im Bereich einer dieser Schmalseiten (83) ein Greifer (90) zum Ergreifen des rückwärtigen
Endes der Schubladenschiene (10) angeordnet ist, dass der Greifer
(90) einen stabförmigen Ausläufer (91) aufweist, welcher
sich einerends an den Grundkörper (81) des Mitnehmers (80) anschliesst
und welcher sich parallel zur Richtung der genannten
Schmalseiten (82,83) erstreckt, dass die Aussenseite dieses AusLäufers (91) mit der zugeordneten Schmalseite (83) des
Grundkörpers (81) praktisch bündig ist, dass eine Nase (93) von
der Innenseite des stabförmigen Ausläufers (91) absteht und in
Richtung gegen die andere Schmalseite (82) des Grundkörpers
(81) hin gerichtet ist, dass diese Nase (93) am vom Grundkörper
(81) abgewandten Ende des stabförmigen Ausläufers (91) ausge-
bildet ist und dass der Mitnehmer (80) Mittel (84) aufweist,
welche den Anschluss desselben an das biegsame Längsglied (71) e rmögIi chen-
5. Vollauszug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der
Querschnitt des Grundkörpers (111) der Verankerungsvorrichtung
(110) im wesentlichen U-förmig ist, dass die Aussenseite der U-
±-t Schenkel (112,113) der Innenseite der Flansche (53,54) des oberen
gekrümmten Abschnittes (51) der Mittelschiene (50) zugeordnet
ist, dass der die Flansche verbindende Boden (114) des Grundkörpers (111) dem Steg (55) dieses gekrümmten Abschnittes
(51) zugeordnet ist, dass der dem unteren bzw. gemeinsamen
Flansch (54) zugeordnete Schenkel (113) des Grundkörpers (111) mit dem biegsamen Längsglied (71) fest verbindbar ist, dass die
dieser U-Schenkel (113) mit einander gegenüber gerichteten und
schräg aufwärts verlaufenden Streben (115,116) versehen ist, deren Enden sich in einem Abstand voneinander befinden, dass
&ggr;' die Unterseite des unten liegenden Flansches (33) der Korpusschiene
(30) mit einem Lappen (36) versehen ist, welcher zwischen den freien Enden der Streben (115,116) Platz finden kann.
6. Vollauszug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Differentialeinrichtung (70) ferner Gleitstücke (101,102) umfasst,
dass das jeweilige Gleitstück (101 bzw. 102) im Längsschnitt
etwa U-förmig ist, dass das eine Gleitstück am hinteren
Ende des gemeinsamen Flasches (54) der Mittelschiene (50) angebracht
ist, dass der genannte Flansch (54) mit einem Durchbruch
(10&oacgr;) versehen ist, in weLchem das zweite Gleitstück (102) so
eingesetzt ist, dass das biegsame Längsglied (71) diese Gleitstücke
(101,102) umschlingen und durch diese geführt werden
kann.
7. Vollauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Korpusschiene (30) einen Grundkörper (31) mit einem im wesentlichen
C-förmigen Querschnitt sowie Laschen (41,42) aufweist, dass das C-Profil (31) aus zwei Flanschen (32,33) sowie einem
diese verbindenden Steg (34) zusammengesetzt ist, dass die Laschen (41,42) einen U-förmigen Querschnitt aufweisen, dass
einer der Schenkel (43) der jeweiligen Lasche (41 bzw. 42) an der Aussenseite des Steges (34) des Grundkörpers (31) befestigt
ist und dass ein Lappen (36) von der Unterseite des unten liegenden
Flansches (33) absteht.
S. Vollauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schubladenschiene (10) einen im wesentlichen Z-förmigen Querschnitt
aufweist, dass dieses Z-ProfiL (10) aus Flanschen
(12,13) und einem diese verbindenden Steg (14) zusammengesetzt ist, dass der obere Flansch (12) im Bereich des hinteren Endes
dieser Schiene (10) nicht vorhanden ist, dass ein vom Steg (14)
der Z-Schiene praktisch rechtwinklig abstehender Vorsprung (22)
in diesem Schienenabschnitt ausgeführt ist und dass dieser Vorsprung
(22) mit der Nase (93) am Greifer (90) des Mitnehmers
(80) in Eingriff gebracht werden kann.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH02313/95A CH691106A5 (de) | 1995-08-11 | 1995-08-11 | Vollauszug für eine Schublade. |
| DE1996131158 DE19631158A1 (de) | 1995-08-11 | 1996-08-01 | Vollauszug für eine Schublade |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29622697U1 true DE29622697U1 (de) | 1997-05-15 |
Family
ID=25690100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29622697U Expired - Lifetime DE29622697U1 (de) | 1995-08-11 | 1996-08-01 | Vollauszug für eine Schublade |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29622697U1 (de) |
-
1996
- 1996-08-01 DE DE29622697U patent/DE29622697U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970626 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19991227 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20030301 |