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DE19631158A1 - Vollauszug für eine Schublade - Google Patents

Vollauszug für eine Schublade

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Publication number
DE19631158A1
DE19631158A1 DE1996131158 DE19631158A DE19631158A1 DE 19631158 A1 DE19631158 A1 DE 19631158A1 DE 1996131158 DE1996131158 DE 1996131158 DE 19631158 A DE19631158 A DE 19631158A DE 19631158 A1 DE19631158 A1 DE 19631158A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
section
drawer
flange
base body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996131158
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Tschemernjak
Willi Pfleghar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Merz Meyer AG
Original Assignee
Merz Meyer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Merz Meyer AG filed Critical Merz Meyer AG
Priority to DE29622697U priority Critical patent/DE29622697U1/de
Publication of DE19631158A1 publication Critical patent/DE19631158A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40Sliding drawers; Slides or guides therefor
    • A47B88/49Sliding drawers; Slides or guides therefor with double extensible guides or parts
    • A47B88/493Sliding drawers; Slides or guides therefor with double extensible guides or parts with rollers, ball bearings, wheels, or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B2210/00General construction of drawers, guides and guide devices
    • A47B2210/0002Guide construction for drawers
    • A47B2210/0064Guide sequencing or synchronisation
    • A47B2210/007Three slide synchronisation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47B2210/02Drawers with hollow lateral walls in two parts

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  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Vollauszug für eine Schublade oder dgl., mit einer Schiene, welche an einen Möbel­ korpus anschließbar ist, mit einer Mittelschiene und mit einer Schubladenschiene.
Ein Vollauszug dieser Gattung ist beispielsweise aus DE-PS 40 19 124 bekannt. Dieser Vollauszug weist eine Mittelschiene mit einem sehr komplizierten Querschnitt auf. Dieser vorbekann­ te Vollauszug weist auch ein Zugband auf, welches in einer um­ ständlichen Weise über Umlenkrollen geführt ist. Dieser Voll­ auszug weist zudem noch weitere Nachteile auf.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, einen Vollauszug anzugeben, welcher die genannten Nachteile nicht aufweist.
Diese Aufgabe wird beim Vollauszug der eingangs genannten Gat­ tung erfindungsgemäß so gelöst, wie dies im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 definiert ist.
Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in einer Seitenansicht den vorliegenden Auszug in einer ausgefahrenen Stellung,
Fig. 2 in einer Frontansicht den Körper einer Schublade, dessen Seitenwände mit den vorliegenden Auszügen versehen sind,
Fig. 3 in einer Frontansicht und vergrößert den in Fig. 2 an der rechten Seite des Schubladenkörpers angebrachten Auszug,
Fig. 4 in einer Seitenansicht den Schubladenkörper aus Fig. 4, an welchem eine Schubladenschiene des vorliegenden Auszuges an­ gebracht ist,
Fig. 5 vergrößert und in einer Draufsicht jene Endpartie der Schubladenschiene aus Fig. 4, welche sich im Bereich der rück­ wärtigen Endwand des Schubladenkörpers befindet,
Fig. 6 in einer Seitenansicht eine Korpusschiene des vorlie­ genden Auszuges,
Fig. 7 in einer Seitenansicht eine Mittelschiene des vorlie­ genden Auszuges,
Fig. 8 in einer Seitenansicht den wesentlichen Teil einer Dif­ ferentialeinrichtung des vorliegenden Vollauszuges, welche un­ ter anderem auch einen Mitnehmer umfaßt,
Fig. 9 in einem vertikalen Schnitt den Mitnehmer aus Fig. 8,
Fig. 10 in einer Draufsicht einen der Gleitstücke, welche wei­ tere Bestandteile der Differentialeinrichtung darstellen und
Fig. 11 in einem vertikalen Schnitt das Gleitstück aus Fig. 10.
Der vorliegende Vollauszug kann einer Schublade, einem ausfahr­ baren Tablar usw. zugeordnet sein. In Fig. 1 ist der vorliegen­ de Auszug in einer Seitenansicht dargestellt, wobei er sich in einer ausgefahrenen Stellung befindet. Im in Fig. 1 und 2 dar­ gestellten Fall ist der Vollauszug am Gehäuse 1 einer Schublade angebracht. Fig. 2 zeigt die Frontseite 2 eines Schubladenge­ häuses 1, dessen Seitenwänden 4 und 5 je ein Vollauszug zuge­ ordnet ist. Es versteht sich, daß der Vollauszug in zwei Aus­ führungen vorliegt, von welchen die eine Ausführung an der lin­ ken Seitenwand 4 und die andere Ausführung an der rechten Sei­ tenwand 5 des Schubladengehäuses 1 anbringbar ist. In Fig. 2 ist die linke Hälfte der Frontwand 2 des Schubladengehäuses 1 als die Frontwand eines Schubladengehäuses aus Metall ausge­ führt. In Fig. 2 ist die rechte Hälfte der Frontwand 2 des Schubladengehäuses 1 als die Frontwand eines Schubladengehäuses aus Kunststoff dargestellt.
Der Vollauszug (Fig. 1) umfaßt eine erste Schiene 10, welche an der Schublade bzw. an ihrem Gehäuse 1 oder ähnlich direkt befestigbar ist. Der Vollauszug umfaßt ferner eine zweite Schiene 30, welche an der Wand des Korpusses (nicht darge­ stellt) jenes Möbelstückes befestigbar ist, in welchem sich die Schublade oder ähnlich befindet. Eine Verbindung zwischen der Schubladenschiene 10 und der Korpusschiene 30 vermittelt eine Mittelschiene 50. Der vorliegende Vollauszug umfaßt schließ­ lich eine Differentialeinrichtung 70. Diese Einrichtung 70 er­ möglicht, daß die Schubladenschiene 10 und die Mittelschiene 50 aus der Korpusschiene 30 gleichmäßig ausgefahren werden können.
Die Schubladenschiene 10 weist einen länglichen Grundkörper 11 (Fig. 4 und 5) auf, der vorteilhaft und ähnlich wie die übrigen zwei Schienen 30 und 50 dieses Auszuges aus einem Streifen von Stahlblech geformt worden ist. Der Querschnitt der Schubladen­ schiene 10 ist im wesentlichen Z-förmig (Fig. 3). Dies bedeu­ tet, daß diese Schiene 10 einen oberen Flansch 12, einen unte­ ren Flansch 13 sowie einen diese Flansche 12 und 13 verbinden­ den Steg 14 aufweist. Die Flansche 12 und 13 verlaufen prak­ tisch parallel zueinander und der Steg 14 steht praktisch ver­ tikal, d. h. praktisch senkrecht zu diesen Flanschen 12 und 13. Die Flansche 12 und 13 stehen von den gegenüberliegenden Seiten des Steges 14 ab. Die Innen- bzw. Unterseite des oberen Flan­ sches 12 ist in einer an sich bekannten Weise konkav geformt, so daß die diesem Flansch 12 zugeordnete Auszugsrolle durch die so geformte Innenfläche 5 dieses Flansches 12 geführt werden kann.
Die Oberseite bzw. die dem oberen Flansch 12 zugewandten Seite des unteren Flansches 13 ist im wesentlichen plan. Von dieser Oberseite des unteren Flansches 13 stehen Ansteckmittel ab. Diese Mittel sind als Ausprägungen ausgeführt, welche durch Herausbiegen bestimmter Bereiche des unteren Flansches 13 aus der Ebene dieses Flansches 13 gewonnen worden sind.
Die Ausprägungen weisen zwei Krallen 16 auf, welche im we­ sentlichen gleich ausgebildet sind und von welchen je eine in einem der Endbereiche dieses Flansches 13 der Schubladenschiene 10 angeordnet ist. Die jeweilige Kralle 16 weist einen ersten, flächenhaften und im wesentlichen parallel zum übrigen Teil des Flansches 13 verlaufenden Abschnitt sowie einen zweiten Ab­ schnitt auf, wobei dieser zweite Abschnitt den ersten, platten­ förmigen bzw. flachen Krallenabschnitt mit dem übrigen Material des unteren bzw. zweiten Flansches 13 verbindet und zu diesem praktisch rechtwinklig steht. Die Längsrichtung des Flachab­ schnittes der Kralle 16 fällt mit der Längsrichtung der Schub­ ladenschiene 10 zusammen. In seiner Längsrichtung ist der ers­ ten Krallenabschnitt gegen sein freies Ende hin leicht aufwärts gebogen, damit dieser Krallenabschnitt mit dem betreffenden Wandabschnitt einer entsprechenden Öffnung in der Wand des Schubladengehäuses 1 leicht in Eingriff gebracht werden kann. Die ersten Krallenabschnitte der beiden Krallen 16 auf der Schubladenschiene 10 zeigen in gleicher Richtung und zwar gegen die Rückwand 3 des Schubladengehäuses 1 hin.
Die Ausprägungen umfassen auch Arretierhaken 17, die vom Flansch 13 an gleicher Seite wie die Krallen 16 abstehen, deren Richtung zur Richtung der Krallen 16 jedoch entgegengesetzt ist. Im dargestellten Fall weist der untere Flansch 13 zwei sich in einem Abstand voneinander befindliche Arretierhaken 17 auf, wobei der Abstand des jeweiligen Hakens 17 vom nächstlie­ genden Ende des Flansches 13 kleiner ist als der Abstand zwi­ schen den Arretierhaken 17 selbst. Der jeweilige Arretierhaken 17 weist einen ersten und praktisch parallel zum Flansch 13 verlaufenden Abschnitt sowie einen zweiten Abschnitt auf, wel­ cher den ersten Hakenabschnitt mit dem übrigen Material des Flansches 13 verbindet. Dieser zweite Hakenabschnitt verläuft schräg aufwärts hinsichtlich des Flansches 13 und ist so kurz, daß die Unterseite des ersten Hakenabschnitt es praktisch in derselben Ebene liegt wie die Oberseite des Flansches 13.
Die Ausprägungen umfassen schließlich auch Lappen 19, welche praktisch rechtwinklig zum übrigen Teil des Flansches 13 ste­ hen. Diese Lappen 19 sind schmäler als die Krallen 16 und die Höhe dieser Lappen 19 ist mit der Höhe der Krallen 16 ver­ gleichbar.
Die Schubladenschiene 10 und das Schubladengehäuse 1 sind der­ art ausgeführt, daß die Schubladenschiene 10 am Schubladen­ gehäuse 1 ansteckbar ist. Zu diesem Zweck weist das Schubladen­ gehäuse 1 eine Gruppe von Öffnungen bzw. eine Lochung bzw. eine Lochreihe auf. Die einzelnen Öffnungen dieser Lochreihe sind so ausgeführt und angeordnet, daß die Ansteckelemente an der Schubladenschiene 10, wenn sie am Schubladengehäuse 1 an­ gesteckt ist, in den Schubladenöffnungen einrasten, so daß diese Verbindung sich nicht ohne weiteres lösen läßt.
In jenem Endbereich der Schubladenschiene 10 mit Z-förmigen Querschnitt, welcher der Rückwand 3 des Schubladengehäuses 1 zugeordnet ist, ist ein Teil des ersten bzw. des oberen Flan­ sches 12 entfernt. In diesem freien Endbereich weist der Steg 14 der Schubladenschiene 10 eine Bohrung zur Aufnahme der Welle 21 einer Rolle 20 auf. Die Welle 21 steht praktisch senkrecht zum Schienensteg 14 und sie steht von diesem Steg 14 in glei­ cher Richtung ab wie der obere Flansch 12. Bei der Rolle 20 kann es sich um eine an Schubladenschienen übliche Rolle han­ deln. Der Durchmesser der Rolle 20 und die Höhe der Bohrung für die Aufnahme der Rollenwelle 21 sind so gewählt, daß ein Ab­ schnitt der Rolle 20 oberhalb der Ebene des oberen Schienen­ flansches 12 liegt.
Zwischen der Rolle 20 und der anliegenden Endfläche 23 der Schubladenschiene 10 ist ein vom Steg 14 dieser Z-Schiene 10 praktisch rechtwinklig abstehender Vorsprung 22 vorhanden bzw. ausgeführt. Dieser Vorsprung 22 befindet sich im Bereich der oben liegenden Kante des Schienensteges 14 und er liegt in einem Abstand von der nächstliegenden Schienen-Endfläche 23. Der Vorsprung 22 kann einen nicht entfernten Teil des oberen Flansches 12 dieser Schiene 10 darstellen.
Die Korpusschiene 30 (Fig. 3 und 6) des vorliegenden Vollaus­ zuges umfaßt einen länglichen Grundkörper 31, dessen Längs­ richtung mit der Längsrichtung des Schubladengehäuses 1 über­ einstimmt. Der Querschnitt dieses Grundkörpers 31 hat die Form des Buchstaben C und dieses C öffnet sich gegen das Schubladen­ gehäuse 1 hin, wenn der Vollauszug am Schubladengehäuse 1 mon­ tiert ist. Das C-Profil 31 setzt sich aus einem oberen Flansch 32 und einem unteren Flansch 33 zusammen, welche mit Hilfe eines Steges 34 miteinander zum genannten c verbunden sind. Die Innenseite der Flansche 32 und 33 ist im wesentlichen konkav ausgeführt, damit die in dieser Schiene 30 abrollenden Auszugs­ rollen während der Bewegung derselben in der Längsrichtung des Auszuges durch die Flansche 32 und 33 geführt sind.
Am rückwärtigen Ende ist der Grundkörper 31 dieser Schiene 30 durch einen sich zwischen den Flanschen 32 und 33 erstreckenden Anschlag 35 geschlossen, welcher vorteilhaft aus einem Kunst­ stoff ist und welcher die Mittelschiene 50 an einer weiteren rückwärts gerichteten Bewegung hindert. In jenem Endbereich des Grundkörpers 31, welcher sich an die Frontwand 2 des Schubla­ dengehäuses 1 anschließt, fehlen die Flansche 32 und 33 bis zu einem Abstand von der Stirnfläche 37 dieses Grundkörpers 31. Im Steg 34 dieser Enpartie ist das eine Ende der Welle 38 einer Rolle 39 befestigt. Diese Rolle 39 befindet sich nahe an der Stirnkante 37 dieses Schienengrundkörpers 31.
Die Korpusschiene 30 umfaßt ferner Laschen 41 und 42, welche in einem Abstand voneinander am Grundkörper 31 der Korpusschie­ ne 30 befestigt sind. Eine dieser Laschen 32 ist im genannten und die Stirnkante 37 umfassenden Frontbereich des Schienen­ grundkörpers 31 angeordnet. Die zweite Lasche 33 ist in einem Abstand vom rückwärtigen und den Anschlag 35 umfassenden Ende des Grundkörpers 31 befestigt. Die Laschen 41 und 42 haben einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt (Fig. 3) mit den Schenkeln 43 und 44. Der Laschenboden 45, welcher die einen Endpartien der Laschenschenkel 43 und 44 verbindet, ist mit Verstärkungsrippen 46 versehen.
Die Außenseite eines der Schenkel 43 der jeweiligen Lasche 41 und 42 ist mit der Außenseite des Steges 34 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30 fest verbunden. Dabei verläuft dieser U-Schenkel 43 praktisch senkrecht zur Längsrichtung des Schie­ nengrundkörpers 31. Der andere U-Schenkel 44 der Laschen 41 und 42 ist gabelförmig ausgeführt, so daß er Zinken 47 und 48 auf­ weist. Dieser zweite U-Schenkel 44 ist mit Öffnungen 48 verse­ hen, durch welche Schrauben oder ähnlich (nicht dargestellt) hindurchgehen können. Mit Hilfe solcher Mittel können die la­ schen 41 und 42 an der Innenseite des Korpusses eines Möbel­ stückes befestigt sein.
Die Unterseite des unteren Flansches 33 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30 ist mit einem Lappen 36 versehen, welcher von der Unterseite dieses Flansches 33 praktisch rechtwinklig ab­ steht. Dieser Lappen 36 befindet sich in jenem Bereich des Grundkörpers 31, welcher sich zwischen den Laschen 41 und 42 erstreckt.
Die Mittelschiene 50 (Fig. 3 und 7) des vorliegenden Vollauszu­ ges hat einen im wesentlichen S-förmigen Querschnitt mit einem oberen gekrümmten Abschnitt 51 und mit einem unteren gekrümmten Abschnitt 52. Der obere gekrümmte Abschnitt 51 hat einen im we­ sentlichen C-förmigen Querschnitt, welcher aus einem oberen Flansch 53, einem unteren Flansch 54 sowie einem diese Flansche 51 und 52 verbindenden und praktisch vertikal verlaufenden Steg 55 zusammengesetzt ist. Die Flansche 51 und 52 verlaufen prak­ tisch horizontal und die Innenfläche bzw. die Unterseite des oberen Flansches 53 ist zur Führung einer der Auszugsrollen konkav ausgeführt. Die Innenfläche bzw. die Oberseite des un­ teren Flansches 54 ist dagegen plan.
Der obere C-Abschnitt 51 der S-Schiene 50 ist so orientiert, daß er sich gegen die Korpusschiene 30 hin öffnet. Der untere Flansch 33 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30 liegt im Inneren dieses C-Abschnittes 51, wenn der Auszug zusammenge­ stellt ist. Der obere Flansch 53 dieses oberen C-Abschnittes 51 liegt auf der bereits vorstehend beschriebenen Rolle 39 an der Korpusschiene 30 auf.
Im rückwärtigen Endbereich des oberen C-Abschnittes 51 der Mit­ telschiene 50 ist eine Bohrung im Steg 55 ausgeführt, in wel­ cher das eine Ende der Welle 56 einer Rolle 57 befestigt ist. Diese Rolle 57 befindet sich zwischen den Flanschen 32 und 33 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30, wenn der Auszug zu­ sammengestellt ist. Bei eingezogener Mittelschiene 50 schlägt diese Rolle 57 am bereits erwähnten Endanschlag 35 im Grund­ körper 31 der Korpusschiene 30 an. Die konkaven Innenflächen der Flansche 32 und 33 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30 verhindern, daß die genannte Rolle 57 an der Mittelschiene 50 senkrecht zur Längsrichtung der Korpusschiene 30 aus dieser Schiene 30 austritt.
Der untere gekrümmte Abschnitt 52 der Mittelschiene 50 hat ebenfalls einen im wesentlichen C-förmigen Querschnitt. Als oberer Flansch dieses unteren C-Abschnittes 52 dient der zweite Flansch 54 des oberen S-Abschnittes 51, und zwar insbesondere die Unterseite dieses zweiten bzw. gemeinsamen bzw. mittleren Flansches 54. Diese Unterseite des mittleren Flansches 54 ist ebenfalls plan. Dieser gemeinsame bzw. mittlere Flansch 54 ist über einen Steg 58 an einen unteren Flansch 59 des unteren C- Abschnittes 52 der S-Schiene 51 angeschlossen. Die Innenfläche dieses unteren Flansches 59 ist zur Führung einer der Rollen des vorliegenden Vollauszuges konkav ausgebildet.
In der Vorderwand 2 des Schubladengehäuses 1 zugewandten Endbe­ reich des unteren C-Abschnittes 52 der S-Schiene 50 ist eine Bohrung im Steg 58 dieses C-Abschnittes 52 ausgeführt, in wel­ cher das eine Ende der Welle 66 einer weiteren Rolle 67 befes­ tigt ist. Diese Rolle 67 ist im Inneren dieses C-Abschnittes 52 angeordnet. Der rückwärtige Endbereich dieses unteren C-Ab­ schnittes 52 der Mittelschiene 50 ist mit Hilfe eines Anschlags 68 abgeschlossen.
Der untere C-Abschnitt 52 der Mittelschiene 50 ist so orien­ tiert, daß er sich gegen die Schubladenschiene 10 hin öffnet. Der obere Flansch 12 des Grundkörpers 11 der Schubladenschiene 10 liegt im Inneren dieses unteren C-Abschnittes 52, wenn der Auszug zusammengestellt ist. Der obere Flansch 12 der Schubla­ denschiene 10 liegt dabei auf der Rolle 67 im unteren C-Ab­ schnitt 52 der Mittelschiene 50 auf. Die Rolle 20, welche am Steg 14 der Schubladenschiene 10 angebracht ist, liegt auf der konkaven Oberseite des unteren Flansches 59 des unteren C-Ab­ schnittes 52 der S-Schiene 50 auf.
Der Vollauszug umfaßt auch eine Differentialeinrichtung 70, welche sich hauptsächlich im Bereich der Mittelschiene 50 mit dem S-förmigen Querschnitt befindet (Fig. 7) und welche in Fig. 8 in einer gerade gerichteten Lage dargestellt ist. Diese Einrichtung 70 weist ein biegsames Längsglied 71 auf, welches ein Band aus einem Kunststoff oder Metall, ein Seil oder ähn­ lich sein kann. An dieses Längsglied ist ein Mitnehmer 80 ange­ schlossen. Im dargestellten Fall ist der Mitnehmer 80 an einem Ende des entfalteten biegsamen Längsgliedes 71 befestigt. Am anderen Ende des Längsgliedes 71 ist ein Stecker 73 befestigt. Zwischen dem Stecker 73 und dem Mitnehmer 80 ist eine Veranke­ rungsvorrichtung 110 am Längsglied 71 befestigt. Der Stecker 73 weist einen im wesentlichen zylinderförmigen Grundkörper auf.
Der Grundkörper 81 des Mitnehmers 80 weist zwei einander ge­ genüberliegende und praktisch parallel zueinander verlaufende Schmalseiten 82 und 83 auf. Im dargestellten Fall ist die zwei­ te dieser Schmalseiten 83 kürzer als die erste Schmalseite 82. Dieser Mitnehmer 80 ist im unteren C-Abschnitt 52 der Mittel­ schiene 50 gleitbar gelagert. Dabei ruht die erste bzw. längere Schmalseite 82 des Mitnehmers 80 auf dem unteren Flansch 59 des unteren C-Abschnittes 52 der S-Schiene 50. Diese Schmalseite 82 paßt in die konkave Oberseite des Flansches 59, womit der Mit­ nehmer 80 durch diesen Flansch 59 geführt wird, wenn sich der Mitnehmer 80 entlang der S-Schiene 50 bewegt.
Die Endpartien des Längsgliedes 71 sind in jenem Randbereich des Mitnehmer-Grundkörpers 81 befestigt, welcher die kürzere Schmalseite 83 mitumfaßt. Dabei sollen diese Endpartien des Längsgliedes 71 möglichst nahe an der Schmalseite 83 angeordnet sein. In diesem Randbereich des Grundkörpers 81 ist eine Ver­ tiefung 84 (Fig. 8 und 9) von einer der großen Seitenflächen 85 des Mitnehmer-Grundkörpers 81 her ausgeführt. Diese Vertie­ fung 84 ist zur Aufnahme der Endpartien des Längsgliedes 71 be­ stimmt. In den Stirnflächen 87 der Vertiefung 84 sind Schlitze 88 ausgeführt, in welche die betreffende Endpartie des Längs­ gliedes 71 zu liegen kommt. Dabei können diese Endpartien bloß Konten aufweisen, welche diese Endpartien in der Vertiefung 84 halten. Wenn die Enden des Längsgliedes 71 in der Vertiefung 84 eingelegt sind, dann bildet das Längsglied 71 ein in sich ge­ schlossenes Gebilde.
Im dargestellten Fall ist die Seitenfläche 85, von welcher her die Vertiefung 84 ausgebildet ist, jene Fläche des Grundkörpers 81, welche dem Steg 58 des unteren C-Abschnittes 52 der Mittel­ schiene 50 zugewandt ist. Es versteht sich, daß die Vertiefung 84 auch von der gegenüberliegenden Seitenfläche 89 des Mitneh­ mer-Grundkörpers 81 her ausgeführt sein kann.
Wenn die Endpartie des Längsgliedes 71 mit dem bereits genann­ ten Stecker 73 versehen ist, dann hat der Querschnitt des Bo­ denbereichs der Vertiefung 84 die Form eines Kreisabschnittes, dessen Durchmesser dem Durchmesser des zylinderförmigen Steckers 73 entspricht. Die Breite der im wesentlichen rechteckförmigen Mündung 86 dieser Vertiefung 84 ist etwas schmäler gewählt als der Durchmesser des Steckers 73, damit der Stecker 73 aus der Vertiefung 84 nicht herausfallen kann.
Der Mitnehmer 80 weist einen Greifer 90 auf, welcher zum Er­ greifen des Vorsprungs 22 an der Z-Schiene 10 vorgesehen ist. Dieser Vorsprung 22 ist an der Innenseite jenes Abschnittes des Steges 14 der Z-Schiene 10 ausgebildet, welcher sich im rück­ wärtigen Endbereich der Schubladenschiene 10 befindet. Der Greifer 90 umfaßt einen stabförmigen Ausläufer 91, welcher sich einerends an den Grundkörper 81 des Mitnehmers 80 an­ schließt und welcher sich parallel zur Richtung der genannten Schmalseiten 82 bzw. 83 erstreckt. Da zumindest der Greifer 90 aus einem Kunststoff ist, ist der Ausläufer 91 biegsam.
Die Außenseite des Ausläufers 91 ist mit der zugeordneten bzw. näher liegenden Schmalseite 83 des Grundkörpers 81 praktisch bündig. Am freien Ende des Ausläufers 91 ist ein Kopf 92 aus­ gebildet, welcher eine Nase 93 trägt. Diese Nase 93 steht von der Innenseite des Kopfes 92 bzw. des stabförmigen Ausläufers 91 ab und sie erstreckt sich in Richtung gegen die gegenüber­ liegende Schmalseite 82 des Grundkörpers 81 hin. Die dem Aus­ läuferkopf 92 zugewandte Seitenwand 94 ist als eine Anschlag­ fläche ausgebildet, an der der Vorsprung 22 der Schubladen­ schiene 10 anschlagen kann.
Die Differentialeinrichtung 70 umfaßt ferner Gleitstücke 101 und 102 (Fig. 7 sowie 10 und 11), über welche das Längsglied 71 geführt und umgelenkt wird. Das jeweilige Gleitstück 101 bzw. 102 ist im Längsschnitt etwa U-förmig und es ist aus einem Ma­ terial angefertigt, welches ein möglichst reibungsloses Gleiten des Längsgliedes 71 auf diesem erlaubt. Die Gleitstücke 101 und 102 können aus einem geeigneten Kunststoff sein. Die Außensei­ te des die Schenkel 103 und 104 der U-Form verbindenden Bodens 105 ist konkav ausgebildet, um das Längsglied 71 möglichst in der Mitte der Breite des U-Bodens 105 zu halten. Die U-Schenkel 103 und 104 laufen gegen ihr freies Ende hin ein wenig zusam­ men, was eine bessere Haftung der Gleitstücke 101 und 102 auf der betreffenden Schiene des Auszuges verursacht.
Das erste dieser Gleitstücke 101 ist am rückwärtigen Ende des gemeinsamen Flansches 54 der S-Schiene 50 angeordnet, und zwar derart, daß dieser Abschnitt des Mittelflansches 54 zwischen den U-Schenkeln 103 und 104 des Gleitstückes 101 liegt. In einem Abstand von diesem Ende weist der gemeinsame Flansch 54 einen Durchbruch 106 auf, in welchem sich das zweite Gleitstück 102 befindet. Dieses ist in diesem Durchbruch 106 derart einge­ setzt, daß seine Schenkel 103 und 104 gegen das genannte Ende der Mittelschiene 54 bzw. gegen das erste Gleitstück 101 hin gerichtet sind und daß der betreffende Abschnitt des Mittel­ flansches 54 zwischen den U-Schenkeln 103 und 104 dieses zwei­ ten Gleitstückes 102 liegt. Das biegsame Längsglied 71 schlingt diese Gleitstücke 101 und 102 um und geht dabei durch den Durchbruch 106 hindurch. Andererseits geht der betreffende Ab­ schnitt des Längsgliedes 71 am genannten hinteren Ende des Mit­ telflansches 54 über das erste Gleitstück 101 von der einen Seite dieses Flansches 54 auf die andere Seite desselben über. Folglich befindet sich der obere Trum 107 des Längsgliedes 71 oberhalb des gemeinsamen Flansches 54 und der untere Trum 108 unterhalb des gemeinsamen Flansches 54.
Der Mitnehmer 80 befindet sich im Inneren des unteren C-Ab­ schnittes 52 der Mittelschiene 50 und er ist mit dem unteren Trum 107 des Längsgliedes 71 gekoppelt. Dieser Trum 107 liegt dicht unter dem gemeinsamen Flansch 54 der Mittelschiene und er ist mit dem oberen Bereich des Mitnehmers 80 fest verbunden. Im Inneren dieses C-Abschnittes 52 befindet sich auch der obere Flansch 12 der Schubladenschiene 10 sowie die an der rückwärti­ gen Endpartie dieser Schiene 10 angebrachte Rolle 20. Der Trum 107 ist oberhalb des oberen Flansches 12 der Schubladenschiene 10 angeordnet. Zwischen der Rolle 20 und der Endkante 23 des Grundkörpers 11 der Schubladenschiene 10 ist der Vorsprung 22 der Schubladenschiene 10 angeordnet.
Wenn man die Schubladenschiene 10 in den unteren C-Abschnitt 52 der Mittelschiene 50 einschiebt, dann stößt der Vorsprung 22 an der Schubladenschiene 10 zunächst auf die Vorderseite der Nase 93 am Mitnehmer 80 und schiebt dann den Mitnehmer 80 rück­ wärts, bis dieser am Anschlag 68 der Mittelschiene 50 aufliegt. Jetzt kann sich der Mitnehmer 80 nicht mehr weiter rückwärts bewegen. Darauf gibt der biegsame Ausläufer 91 des Mitnehmers 80 nach und sein Kopf 92 bewegt sich aufwärts, so daß der Vor­ sprung 22 an der Schubladenschiene 10 unter der Nase 93 am Kopf 92 in den Raum zwischen dieser Nase 93 und der Anschlagwand 94 an der Vorderseite des Mitnehmers 80 gelangen kann. Dadurch wird die Schubladenschiene 10 an den Mitnehmer 80 gekoppelt. Wenn man die Schubladenschiene 10 jetzt herauszieht, dann fährt der an diese Schiene 10 gekoppelte Mitnehmer 80 mit. Dabei ver­ schiebt bzw. bewegt sich das Längsglied 71 bzw. seine Trums 107 und 108 dementsprechend.
Die Differentialeinrichtung 70 umfaßt schließlich eine Ver­ ankerungsvorrichtung 110 für das Längsglied 71, welche im In­ neren des oberen C-Abschnittes 51 der Mittelschiene 50 gleitbar angeordnet ist. Diese Vorrichtung 110 weist einen im Quer­ schnitt im wesentlichen U-förmigen Grundkörper 111 auf, welcher einen im wesentlichen viereckförmigen Grundriß hat. Die Außen­ seite des oben liegenden U-Schenkels 112 des Grundkörpers 111 dieser Vorrichtung 110 ist der Unterseite des oberen Flan­ sches 53 der Mittelschiene 50 zugeordnet. Die Außenseite des unten liegenden U-Schenkels 113 der Vorrichtung 110 liegt auf dem gemeinsamen Flansch 54 der Mittelschiene 50 auf. Der diese U-Schenkel 112 und 113 verbindende Steg 114 der Vorrichtung 110 ist der Innenseite des Steges 55 des oben liegenden C-Abschnit­ tes 51 der Mittelschiene 50 zugewandt.
Der untere U-Schenkel 113 der Verankerungsvorrichtung 110 ist mit dem oberen Trum 107 des Längsgliedes 71 fest gekoppelt, welcher auf der Oberseite des gemeinsamen Flansches 54 prak­ tisch aufliegt. Wie bereits beschrieben worden ist, ist der Mitnehmer 80 mit dem Längsglied 71 ebenfalls fest gekoppelt. Wenn die Schubladenschiene 10, welche mit dem Mitnehmer 80 in Eingriff steht, in einer Richtung bewegt wird, dann bewegt sich die Verankerungsvorrichtung 110 in der entgegengesetzten Richtung.
Der untere U-Schenkel 113 der Verankerung 110 ist mit Streben 115 und 116 versehen, welche einerends an den U-Schenkel 113 biegsam angeschlossen sind, wobei diese Anschlußstellen sich in den Endbereichen dieses U-Schenkels 113 befinden. Die Streben 115 und 116 sind einander gegenüber gerichtet und sie verlaufen von ihren Anschlußstellen schräg aufwärts. Die freien Enden dieser Streben 115 und 116 sind somit gegeneinander gerichtet und sie befinden sich in einem Abstand voneinander, so daß zwischen diesen ein Freiraum 117 vorhanden ist. In diesen Frei­ raum kommt jener Lappen 36 zu liegen, welcher an der Unterseite des unteren Flansches 33 des Grundkörpers 31 der Korpusschiene 30 angebracht ist.
Während man die Mittelschiene 50 in die Korpusschiene 30 ein­ schiebt, bleibt die Verankerungsvorrichtung 110 sowie das Längsglied 71 hinsichtlich der Mittelschiene 50 zunächst an Ort und Stelle, und zwar bis die Oberseite einer der Streben 115 bzw. 116 der Verankerungsvorrichtung 110 zum Anschlag am fest­ stehenden Lappen 36 an der stillstehenden Korpusschiene 30 ge­ langt. Diese Strebe 115 bzw. 116 ist so steif ausgeführt, daß sie unter der Einwirkung des durch den Lappen 36 verursachten und vorläufig noch kleinen Druckes nicht nachgibt. Bei weiterer Bewegung der Mittelschiene 50 gegen das hintere Ende der Kor­ pusschiene 30 hin bleibt die Verankerungsvorrichtung 110, wel­ che mit dem oberen Trum 107 des Längsgliedes 71 fest verbunden ist, im Anschlag am Lappen 36 und deswegen bleibt sie auch ste­ hen. Folglich bewegt sich nunmehr die Mittelschiene 50 allein weiter, d. h. ohne die Vorrichtung 110.
Die Mittelschiene 50 führt nun eine relative Bewegung hinsicht­ lich der stillstehenden Verankerungsvorrichtung 110 aus. Diese Vorrichtung 110 bleibt wegen dem stillstehenden Lappen 36 hin­ sichtlich der Mittelschiene 50 zurück, so daß sie eine hin­ sichtlich der Mittelschiene 50 nach rechts gerichtete relative Bewegung ausführt. Weil das Längsglied 71 den gemeinsamen Flansch 54 an der sich bewegenden Mittelschiene 50 umschlingt, ist das Längsglied 71 während dieser weiteren Bewegung der Mit­ telschiene 50 zum Umlauf über die Gleitstücke 101 und 102 ge­ zwungen. Die Trume 107 und 108 des Längsgliedes 71 bewegen sich dabei in entgegengesetzten Richtungen. Der Mitnehmer 80, wel­ cher mit dem unteren Trum 108 des Längsgliedes 71 fest verbun­ den ist, bewegt sich wegen der genannten Umschlingung des Längsgliedes 71 gegen das hintere Ende des Vollauszuges hin. Diese Richtung der Bewegung des Mitnehmers 80 stimmt mit der Richtung der Bewegung der Mittelschiene 50 überein.
Sobald der Mitnehmer 80 am Anschlag 68 (Fig. 7) im hinteren Endbereich der Mittelschiene 50 anschlägt und sich somit nicht weiter bewegen kann, nimmt der Druck des Lappens 36 auf die Oberseite der geneigt verlaufenden Strebe 115 bzw. 116 der Ver­ ankerungsvorrichtung 110 sprunghaft zu, so daß die Strebe 115 bzw. 116 nachgibt und der Lappen 36 in den Raum 117 zwischen den Streben 115 und 116 gelangt. Jetzt ist die Verankerungsvor­ richtung 110 gegenüber dem Lappen 36 und somit auch gegenüber der feststehenden Korpusschiene 30 unbeweglich und das Längs­ glied 71 ist dadurch im Vollauszug verankert.
Wenn man jetzt die Mittelschiene 50 in der Korpusschiene 30 hin und her bewegt, dann wird das Längsglied 71 zum hin und her ge­ henden Umlauf über die Gleitstücke 101 und 102 gezwungen. Dies verursacht einen hin und her gehende Bewegung des Mitnehmers 80 im unteren C-Abschnitt 52 der Mittelschiene 50, wobei die Bewe­ gungsrichtung des Mitnehmers 80 immer dieselbe ist wie die Be­ wegungsrichtung der Mittelschiene 50.
Weil der Mitnehmer 80 im Inneren der sich bewegenden Mittel­ schiene 80 gelagert ist, addiert sich jene Komponente seiner Geschwindigkeit, welche durch den Anschluß des Mitnehmers 80 an das Längsglied 71 gegeben ist, mit jener Komponente seiner Geschwindigkeit, welche durch die Lagerung desselben in der Mittelschiene 50 bedingt ist. Da diese Geschwindigkeitskompo­ nenten dieselbe Richtung haben, addieren sie sich und die Ge­ schwindigkeit des Mitnehmers 80 hinsichtlich der Korpusschiene 30 ist somit zweimal so groß wie die Geschwindigkeit der Mittelschiene 50 gegenüber der Korpusschiene 30.
Vorstehend ist bereits dargelegt worden, in welcher Weise der Vorsprung 22, welcher sich am hinteren Ende der Schubladen­ schiene 10 befindet, mit dem Greifer 90 am Mitnehmer 80 in Eingriff gebracht werden kann. Wenn die Schubladenschiene 10 mit dem Mitnehmer 80 in Eingriff steht, dann ist die Bewegung der Schubladenschiene an die vorstehend beschriebene Bewegung des Mitnehmers 80 gekoppelt. Die Folge davon ist, daß die Schubladenschiene 10 bzw. das Schubladengehäuse 1 sich zweimal so schnell bewegt wie die Mittelschiene 50. Diese Koppelung der Bewegungen ist durch die Differentialeinrichtung 70 gegeben.
Zum Anschließen des Mitnehmers 80 und der Verankerungsvorrich­ tung 110 an die Schienen 10, 30 und 50 des Vollauszuges genügt es bloß, die Mittelschiene 50 in die Korpusschiene 30 und die Schubladenschiene 10 in die Mittelschiene 50 einfach einzulegen und die Schubladenschiene 10 bis zum hinteren Ende des Vollaus­ zuges zu bewegen. Beim Anschlag am hinteren Ende des Vollauszu­ ges kommt die Verankerungsvorrichtung 110 mit dem Lappen 36 an der Korpusschiene 30 und der Mitnehmer 80 mit der Schubladen­ schiene 10 automatisch in Eingriff.

Claims (8)

1. Vollauszug für eine Schublade oder dgl., mit einer Schiene (30), welche an einen Möbelkorpus anschließbar ist, mit einer Mittelschiene (50) und mit einer Schubladenschiene (10), da­ durch gekennzeichnet, daß die Mittelschiene (50) einen im wesentlichen S-förmigen Querschnitt aufweist, daß eine Dif­ ferentialeinrichtung (70) vorgesehen ist und daß diese Ein­ richtung (70) dieser Mittelschiene (50) zugeordnet ist.
2. Vollauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelschiene (50) einen einen oberen gekrümmten Abschnitt (51) und einen unteren gekrümmten Abschnitt (52) umfaßt, daß jeder dieser Schienenabschnitte (51, 52) einen im wesentlichen C-för­ migen Querschnitt mit Flanschen (53, 54 bzw. 54, 59) und einem das jeweiligen Flanschenpaar verbindenden Steg (54 bzw. 58) aufweist, wobei der zwischen den Stegen (54, 58) liegende Flansch (54) den beiden C-Profilen (51, 52) gemeinsam ist, und daß diese C-Profile (51, 52) sich in einander entgegengesetzten Richtungen öffnen.
3. Vollauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Differentialeinrichtung (70) ein biegsames Längsglied (71) so­ wie einen Mitnehmer (80) aufweist, daß dieser Mitnehmer (80) an das Längsglied (71) angeschlossen und zum Ergreifen jener Endpartie der Schubladenschiene (10) ausgeführt ist, welche der rückwärtigen Wand (3) des Gehäuses (1) der Schublade zugeordnet sein kann, daß der Mitnehmer (80) im unten liegenden gekrümm­ ten Abschnitt (52) der Mittelschiene (50) verschiebbar gelagert ist, daß die Differentialeinrichtung (70) ferner eine Veranke­ rungsvorrichtung (110) aufweist, welche im oben liegenden ge­ krümmten Abschnitt (51) der Mittelschiene (50) verschiebbar ge­ lagert und mit dem Längsglied (71) fest verbunden ist.
4. Vollauszug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (81) des Mitnehmers (80) zwei einander gegenüber­ liegende und praktisch parallel zueinander verlaufende Schmal­ seiten (82, 83) aufweist, daß im Bereich einer dieser Schmal­ seiten (83) ein Greifer (90) zum Ergreifen des rückwärtigen Endes der Schubladenschiene (10) angeordnet ist, daß der Grei­ fer (90) einen stabförmigen Ausläufer (91) aufweist, welcher sich einerends an den Grundkörper (81) des Mitnehmers (80) an­ schließt und welcher sich parallel zur Richtung der genannten Schmalseiten (82, 83) erstreckt, daß die Außenseite dieses Ausläufers (91) mit der zugeordneten Schmalseite (83) des Grundkörpers (81) praktisch bündig ist, daß eine Nase (93) von der Innenseite des stabförmigen Ausläufers (91) absteht und in Richtung gegen die andere Schmalseite (82) des Grundkörpers (81) hin gerichtet ist, daß diese Nase (93) am vom Grundkörper (81) abgewandten Ende des stabförmigen Ausläufers (91) ausge­ bildet ist und daß der Mitnehmer (80) Mittel (84) aufweist, welche den Anschluß desselben an das biegsame Längsglied (71) ermöglichen.
5. Vollauszug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Grundkörpers (111) der Verankerungsvorrichtung (110) im wesentlichen U-förmig ist, daß die Außenseite der U-Schenkel (112, 113) der Innenseite der Flansche (53, 54) des obe­ ren gekrümmten Abschnittes (51) der Mittelschiene (50) zugeord­ net ist, daß der die Flansche verbindende Boden (114) des Grundkörpers (111) dem Steg (55) dieses gekrümmten Abschnittes (51) zugeordnet ist, daß der dem unteren bzw. gemeinsamen Flansch (54) zugeordnete Schenkel (113) des Grundkörpers (111) mit dem biegsamen Längsglied (71) fest verbindbar ist, daß die dieser U-Schenkel (113) mit einander gegenüber gerichteten und schräg aufwärts verlaufenden Streben (115, 116) versehen ist, deren Enden sich in einem Abstand voneinander befinden, daß die Unterseite des unten liegenden Flansches (33) der Korpus­ schiene (30) mit einem Lappen (36) versehen ist, welcher zwi­ schen den freien Enden der Streben (115, 116) Platz finden kann.
6. Vollauszug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Differentialeinrichtung (70) ferner Gleitstücke (101, 102) um­ faßt, daß das jeweilige Gleitstück (101 bzw. 102) im Längs­ schnitt etwa U-förmig ist, daß das eine Gleitstück am hinteren Ende des gemeinsamen Flansches (54) der Mittelschiene (50) ange­ bracht ist, daß der genannte Flansch (54) mit einem Durchbruch (106) versehen ist, in welchem das zweite Gleitstück (102) so eingesetzt ist, daß das biegsame Längsglied (71) diese Gleit­ stücke (101, 102) umschlingen und durch diese geführt werden kann.
7. Vollauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Korpusschiene (30) einen Grundkörper (31) mit einem im wesent­ lichen C-förmigen Querschnitt sowie Laschen (41, 42) aufweist, daß das C-Profil (31) aus zwei Flanschen (32, 33) sowie einem diese verbindenden Steg (34) zusammengesetzt ist, daß die la­ schen (41, 42) einen U-förmigen Querschnitt aufweisen, daß einer der Schenkel (43) der jeweiligen Lasche (41 bzw. 42) an der Außenseite des Steges (34) des Grundkörpers (31) befestigt ist und daß ein Lappen (36) von der Unterseite des unten lie­ genden Flansches (33) absteht.
8. Vollauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubladenschiene (10) einen im wesentlichen Z-förmigen Quer­ schnitt aufweist, daß dieses Z-Profil (10) aus Flanschen (12, 13) und einem diese verbindenden Steg (14) zusammengesetzt ist, daß der obere Flansch (12) im Bereich des hinteren Endes dieser Schiene (10) nicht vorhanden ist, daß ein vom Steg (14) der Z-Schiene praktisch rechtwinklig abstehender Vorsprung (22) in diesem Schienenabschnitt ausgeführt ist und daß dieser Vor­ sprung (22) mit der Nase (93) am Greifer (90) des Mitnehmers (80) in Eingriff gebracht werden kann.
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