[go: up one dir, main page]

DE29622683U1 - Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen

Info

Publication number
DE29622683U1
DE29622683U1 DE29622683U DE29622683U DE29622683U1 DE 29622683 U1 DE29622683 U1 DE 29622683U1 DE 29622683 U DE29622683 U DE 29622683U DE 29622683 U DE29622683 U DE 29622683U DE 29622683 U1 DE29622683 U1 DE 29622683U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base body
tooth
saw blade
blade base
sawblade
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29622683U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gerling Automation GmbH
Original Assignee
Gerling Automation GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gerling Automation GmbH filed Critical Gerling Automation GmbH
Priority to DE29622683U priority Critical patent/DE29622683U1/de
Priority claimed from DE19614197A external-priority patent/DE19614197C1/de
Publication of DE29622683U1 publication Critical patent/DE29622683U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/04Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work
    • B23K37/0408Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work for planar work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/0008Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for particular articles or work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

Gerling Automation GmbH Dieselstraße 18 71546 Aspach
Vertreter:
Kohler Schmid + Partner Patentanwälte Ruppmanns t raße 2 70565 Stuttgart
Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von Zähnen mit einem Sägeblattgrundkörper, wobei die Vorrichtung mit einer Zahnzuführeinrichtung, einer Aufnahmeeinrichtung für einen Sägeblattgrundkörper und einer Befestigungseinrichtung ausgerüstet ist, über die die Zähne mit dem Sägeblattgrundkörper verbunden werden.
Eine derartige Vorrichtung ist durch die DE 37 17 610 C2 bekanntgeworden.
Mit der bekannten Vorrichtung können Hartmetallzähne an ein Kreissägeblatt automatisch angelötet werden. Über eine Dreheinrichtung wird jede Ausnehmung am Grundkörper des Kreissägeblatts bis zur Anlage auf einen Hartmetallzahn zugedreht und sobald der Hartmetall&zgr;ahn am Grundkörper des Kreissägeblatts anliegt, wird der Zahn mit dem Grundkörper verlötet. Nachdem alle Zähne mit dem Grundkörper verlötet sind, wird das Sägeblatt auf beiden Seiten geschliffen, damit die Hartmetallzahnflanken nicht in einer unzulässigen Weise bzw. unregelmäßig über die Seitenflächen des Grundkörpers vorstehen. Werden die anzulötenden Zähne fehlerhaft am Grundkörper des Sägeblatts positioniert, so werden die Zähne unzureichend ausgerichtet mit dem Grundkörper verlötet, und es ist eine Nachbearbeitung mit erhöhtem Schleifmitteleinsatz notwendig, damit das erstellte Sägeblatt wie gewünscht ausgebildet ist. Weiterhin müssen die zum Einsatz kommenden Zähne ausreichend breit dimensioniert sein. Um eine Ausrichtung der Zähne gegenüber dem Grundkörper des Sägeblatts zu erreichen, wird der Grundkörper vor Beginn des Anlötprozesses ausgerichtet und anschließend werden alle Zähne angelötet. Bei diesem Vorgang entsteht unabhängig von der Güte des Lötvorganges eine Streubreite, mit der die Zähne am Grundkörper befestigt werden. Zur Zeit werden Genauigkeiten, d. h. Anlötungen erreicht, die bezogen auf eine vorbestimmte Lage am Sägeblattgrundkorper im Toleranzbereich von 0,05 bis 0,2 mm liegen. Anschließend werden die Zahnflanken überschliffen, damit entweder kein Überstand oder bevorzugt ein gleichmäßi-
ft ·♦ ·
ger Überstand entsteht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, Zähne an Sägeblättern derart zu befestigen, daß geringere Toleranzschwankungen als beim Stand der Technik erreicht werden und nachfolgende Bearbeitungsvorgänge entfallen oder zeitlich wesentlich minimiert werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Zahnzuführeinrichtung Mittel zur Bestimmung der Zahnbreite jedes einzelnen Zahns aufweist, daß die Aufnahmeeinrichtung für den Sägeblattgrundkörper Mittel zur Bestimmung der Breite des Sägeblattgrundkörpers aufweist, daß die Vorrichtung eine Auswerteeinheit für die ermittelten Daten aus der Zahnzuführeinrichtung und der Aufnahmeeinrichtung für den Sägeblattgrundkörper aufweist und daß von der Auswerteeinheit gesteuerte Mittel zum Verfahren des Zahns und/oder des Sägeblattgrundkörpers vorgesehen sind, die unter Verwertung der Daten aus der Auswerteeinheit jeden einzelnen Zahn am Sägeblattgrundkörper vorbestimmt positionieren.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt sich übersichtlich aufbauen, so daß die Meßwertgeber und die Meßwertnehmer für den Zahn und den Sägeblattgrundkörper gut einsehbar sind. Über die Auswerteeinheit wird der Verfahrensprozeß gesteuert . Die mechanischen Mittel zum Halten der zu verbindenen Werkstoffe sowie die Meßwertaufnehmer bzw. -geber und die Mittel zum Verfahren des Zahns und/oder des Sägeblattgrundkörpers sind so ausgelegt, daß beispielsweise der Hartlot-Vorgang bei größter Präzision und in kürzester Arbeitszeit
abgewickelt werden kann.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann der Zahn bzw. die Zähne und der Sägeblattgrundkörper vermessen und anschließend die erfaßten Daten dahin gehend ausgewertet werden, daß eine Auswerteeinheit die Anordnung jedes einzelnen Zahns am Sägeblattgrundkörper festlegt, so daß der jeweilige Zahn unter der Maßgabe am Sägeblattgrundkörper befestigt wird, daß der Zahn entweder ansatzlos mit den Seitenflächen des Sägeblattgrundkörpers fluchtet oder unter Berücksichtigung der Abmessungen des Sägeblattgrundkörpers und jedes einzelnen Zahns mit minimierter Toleranz zu einer vorbestimmten Lage am Sägeblattgrundkörper angebracht ist.
Dies hat den wesentlichen Vorteil, daß jeder einzelne Zahn einer Ausnehmung am Sägeblattgrundkörper individuell angepaßt werden kann. Der einzelne Zahn kann zentrisch an den Sägeblattgrundkörper angepaßt werden, weil alle lokalen Maße des Zahns sowie des Sägeblattgrundkörpers einer Auswerteeinheit bekannt sind, die die Koordination der Zuordnung steuert. Über die erfindungsgemäße Verfahrensweise lassen sich Toleranzschwankungen von £ 0,04 mm erreichen, d.h. wie der Zahn bezüglich einer Bezugsebene ausgerichtet ist. Mechanische Abnützungen, die sich im Dauerbetrieb einer Vorrichtung einstellen, können bis zu einem gewissen Grad ausgeglichen werden, weil die Lagepositionierung eines jeden Zahns zum Sägeblattgrundkörper und umgekehrt immer neu bestimmt wird. Es ist auch denkbar, daß die Zähne vorab vermessen werden, und dem Sägeblattgrundkörper nur optimal angepaßte Zähne zugeführt werden, damit keine bzw. nur eine geringe Nachbearbeitung notwendig ist. Die erfaßten Daten eines Zahns, bei-
spielsweise Breite, Länge, Dicke, Schneidwinkel und die vergleichbaren Maße des Sägeblattgrundkörpers werden einer Auswerteeinheit zugeführt, die diese Daten auswertet und optimiert einander zuordnet. Sollten nach der Befestigung des Zahns am Sägeblatt im Bereich der Ausformung noch Nachbearbeitungsschritte notwendig sein, so können diese zeitlich erheblich reduziert werden.
Unter minimierter Toleranz zu einer vorbestimmten Lage am Sägeblattgrundkorper ist zu verstehen, daß der Zahn möglichst über beide Seitenflächen gleichmäßig weit übersteht oder daß die Zähne gleichmäßig weit über eine Seitenfläche vorstehen oder daß die Zähne links und rechts versetzt nach einem vorgegebenem Muster über die Seitenflächen vorstehen. Die Zähne können mit ihren Zahnflanken auch bündig mit einer Seitenfläche fluchten und über die andere Seitenfläche definiert vorstehen.
Besonders vorteilhaft kann die Vorrichtung bei der Herstellung von kreisrunden Sägeblättern mit großen Durchmessern eingesetzt werden, weil es dort bekannterweise zu großen Toleranzschwankungen kommt, die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung weitgehend ausgeglichen werden können. Eine größere Genauigkeit heißt in diesem Zusammenhang ein gleichmäßigerer Überstand aller Zähne. Ein daraus resultierendes geringeres Schleifaufmaß führt zu einem verringerten Schleifscheibenverschleiß. Dünne Sägeblätter lassen sich mit verbesserter Güte herstellen, weil beide radial verlaufenden Zahnflanken auf beiden Seiten gleichzeitig überschliffen werden können.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden die von der
Auswerteeinheit zur Bestimmung jedes Zahns und jedes Sägeblattgrundkörpers erfaßten Daten in Signale umgesetzt, die Haltemittel des Zahns und/oder des Sägelbattgrundkörpers aktivieren, die jeden einzelnen Zahn vorbestimmt ausrichten, insbesondere zentrisch, und dem Sägeblattgrundkörper zuordnen. Die Haltemittel des Zahns bzw. des Sägeblattgrundkörpers sind kontrolliert verfahrbar und die Auswerteeinheit gibt den Befestigungsvorgang, z. B. Löten, erst frei, wenn der einzelne Zahn optimal am Sägeblattgrundkörper bzw. umgekehrt positioniert ist.
In weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung erfolgt die ausgerichtete Zuordnung von einem Zahn zu dem Sägeblattgrundkörper dadurch, daß entweder der Zahn oder der Sägeblattgrundkörper oder der Zahn und der Sägeblattgrundkörper gleichzeitig verfahren werden. Mit diesen Maßnahmen wird die gewünschte Positionierung jedes einzelnen Zahns am Sägeblattgrundkörper und umgekehrt schnellstmöglich erreicht.
Die Auswerteeinheit erfaßt die Breite jedes einzelnen Zahns und die Breite des Sägeblattgrundkörpers und über diese Kenngrößen wird die Anordnung jedes einzelnen Zahns am Sägeblattgrundkörper festgelegt. Dies hat den Vorteil, daß mit der Erfassung von nur zwei Parametern, die Steuerung der Lagepositionierung von Zahn zu Sägeblattgrundkörper sicher und präzise erfolgen kann. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich die Breiten von Sägeblättern (Dicken, Stärken) nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ erfassen und manuelle Nachjustierungen bekannter Art, die beim Einsatz unterschiedlicher Sägeblattgrundkörper notwendig sind, entfallen. Unter Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
wird die Breite des Sageblattgrundkorpers und bei Bedarf die Breite des Sageblattgrundkorpers im jeweiligen Zahnbereich nochmals getrennt erkannt und erfaßt und die Maschinenparamter werden automatisch an veränderte Verhältnisse angepaßt.
Bei der Vorrichtung wird erstens der einzelne Zahn jeweils seitlich von zwei verfahrbaren Haltebacken, insbesondere Keramikbacken, gehalten, die die Breite jedes einzelnen Zahns erfassen und dessen Kennwert der Auswerteeinheit übermitteln, zweitens wird jeweils die Breite des Sägeblattgrundkörpers im Bereich eines Zahns erfaßt und der dafür vorgesehene, mindestens eine Meßfühler ermittelt die Breite des Sägeblattgrundkörpers und die ermittelten Daten werden der Auswerteeinheit zugeführt. Der Sägeblattgrundkörper verfährt bei ortsfester Halterung des Zahns in eine Position, in der der Zahn mit dem Sageblattgrundkorper verbunden wird. Mit den angegebenen Mitteln lassen sich die gewünschten, relevanten geometrischen Daten des Zahns und des Sageblattgrundkorpers sicher ermitteln, so daß neben einer kostengünstigen Ermittlung der benötigten Daten auch eine störungsfreie Erfassung der Daten im Dauerbetrieb gewährleistet ist.
Bevorzugt werden in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung Zähne an kreis- oder bandförmigen Sägeblattgrundkörpern befestigt, die aus Hartmetall oder Diamant hergestellt sind. Der Sägeblattgrundkörper ist aus Metall, Kunststoff oder einem Verbundwerkstoff. Werden sehr hochwertige Zähne am Sageblattgrundkorper befestigt, so bietet die erfindungsgemäße Vorrichtung erstens den Vorteil, daß bei der exakten Ausrichtung des jeweiligen Zahns zum Sageblattgrundkorper nur geringste Nachbearbeitungen notwendig sind
und zweitens müssen geringere Übermaße vorgehalten werden. Kann die Nachbehandlung an den Hartmetall- bzw. Diamantzähnen weitgehend entfallen, so kann man auf einen aufwendigen Schleifprozeß nahezu gänzlich verzichten und hochwertiges und teures Material wird am Zahn belassen und nicht abgeschliffen.
Bevorzugt werden die Zähne mit dem Sägeblattgrundkörper über einen Hartlötprozeß verbunden. Diese Verbindungstechnik hat sich bewährt und stellt auch unter starker Beanspruchung einen sicheren Materialverbund dar.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Vorrichtung sind in der Zahnzuführeinheit Haltebacken für den Zahn vorgesehen, wovon die Auswerteeinheit die Positionslage mindestens eines Haltebackens erfaßt und auswertet. In der Aufnahmeeinrichtung für den Sägeblattgrundkörper ist ein Meßfühler vorgesehen, der der Auswerteeinheit Daten übermittelt, die zur Bestimmung der Breite des Sägeblattgrundkörpers im Bereich eines jeweiligen Zahns geeignet sind. Die Aufnahmeeinrichtung für den Sägeblattgrundkörper weist von der Auswerteeinrichtung gesteuert mindestens einen Taster auf, der den Sägeblattgrundkörper in eine zum Zahn ausgerichtete exakt vorbestimmbare Position verfährt. Mit diesen Mitteln läßt sich die erfindungsgemäße Vorrichtung vorteilhaft betreiben.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn der Taster den Sägeblattgrundkörper bei einem kreisförmig ausgebildeten Sägeblattgrundkörper längs der Rotationsachse und bei einem bandförmig ausgebildeten Sägeblattgrundkörper quer zur axialen Er-
Streckung des Bandes verfährt. Mit dieser Maßnahme kann der jeweilige Zahn ortsfest gehalten werden und der Sägeblattgrundkörper wird in eine Position verfahren, die gewährleistet, daß beispielsweise der Zahn zentrisch, d. h. auf beiden Seiten des Sägeblattgrundkörpers gleich weit überstehend bzw. fluchtend mit den Seitenflächen des Sägeblattgrundkörpers ausgerichtet ist.
Der Taster bzw. die Taster können sowohl Mittel zur Erfassung der Breite des Sägeblattgrundkörpers als auch Mittel zum Verfahren des Sägeblattgrundkörpers umfassen. Mit einer derartigen Ausgestaltung eines Tasters wird dem Taster eine Doppelfunktion zugeordnet. Die Anordnung der Komponenten im Bereich des Hartlötvorganges wird übersichtlicher.
Es versteht sich, daß erfindungsgemäß auch nur ein Parameter, nämlich am Zahn und/oder am Sägeblattgrundkörper gemessen und ausgewertet werden kann, damit die angestrebte Toleranzverbesserung von Zahn zu Sägeblattgrundkörper erreicht wird. Die verwendeten Zähne können auch vorgeschliffen und anschließend am Sägeblattgrundkörper befestigt werden. Letztendlich kann mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Genauigkeit des Zahnüberstandes am Sägeblattgrundkörper erheblich verbessert werden.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung der beigefügten Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter aufgeführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln oder in beliebigen Kombinationen miteinander verwendet werden. Nachstehend wird die Erfindung anhand der Figuren 1, 2 und 3 dargestellt und in Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Funktionsbeschreibung der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 ein Kreissägeblatt im Ausschnitt von zwei Zähnen, wobei ein Zahn am Sägeblattgrundkörper befestigt ist und eine weitere gezeigte Ausnehmung am Sägeblattgrundkörper noch einen Zahn aufnehmen kann;
Fig. 3 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung im Bereich des Hartlötvorganges mit erfindungsgemäßen Mitteln zum Erfassen der geometrischen Kenngrößen von Zahn und Sägeblattgrundkörper sowie mit erfindungsgemäßen Mitteln zum Verfahren von einem Zahn und/oder einem Sägeblattgrundkörper aufgrund einer Anweisung von einer Auswerteeinheit .
Die einzelnen Figuren der Zeichnung zeigen die erfindungsgemäße Vorrichtung stark schematisiert und sind nicht maßstäblich zu verstehen. Die Gegenstände der einzelnen Figuren sind teilweise stark vergrößert dargestellt, damit ihr Aufbau besser gezeigt werden kann.
Fig. 1 zeigt eine Funktionsbeschreibung 10 der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Innerhalb der Vorrichtung arbeiten eine Zahnzuführungseinrichtung 11, eine Aufnahmeeinrichtung 12 für einen Sägeblattgrundkörper, eine Befestigungseinrichtung 13 und eine Auswerteeinheit 14 zusammen. Haltebacken wird in Pfeilrichtung 16 ein Zahn zugeführt, der von den
Haltebacken 15 umklammert ausgerichtet, verschoben und ortsfest gehalten wird. Die Haltebacken 15 können zum Greifen des Zahns in Pfeilrichtungen 17, 18 verfahren werden. Im Bereich von Tastern 19, ist ein Sägeblattgrundkörper gehalten, der aus der Aufnahmeeinrichtung 12 in Pfeilrichtung 2 0 den Tastern 19 bzw. dem Zahn, der über die Haltebacken 15 gehalten wird, zugeführt wird. Die Taster 19 sind in Pfeilrichtungen 21, 22 verfahrbar. Die Haltemittel für den Sägeblattgrundkörper und den Zahn sind in dem Verfahrensfließbild 10 nicht dargestellt. Ebenfalls wurde auf eine Darstellung eines Zahns bzw. eines Sägeblattgrundkörpers verzichtet. Die Taster 19 und die Haltebacken 15 können die geometrischen Kenngrößen eines Zahns bzw. des Sageblattgrundkorpers erfassen und über Informationsträger 23, 24, 25, 26 werden ermittelte Kenngrößen der Auswerteeinheit 14 zugeführt. Dabei müssen nicht alle Informationsträger gleichzeitig eingesetzt werden. In der Auswerteeinheit 14 werden die ermittelten Daten ausgewertet und über die Informationsträger 25, 2 6 werden die Haltebacken 15 und/oder die Taster 19 derart verfahren, daß der Zahn zum Sägeblattgrundkörper vorbestimmt positioniert ist. Der Zahn kann gegenüber dem Sägeblattgrundkörper zentrisch ausgerichtet sein, oder er ist gegenüber dem Sägeblattgrundkörper einseitig bündig angeordnet, oder er ist in einer vorbestimmten Art und Weise außermittig gegenüber dem Sägeblattgrundkörper positioniert. Ist der Zahn zum Sägeblattgrundkörper in einer gewünschten Form angeordnet, so verfährt die Befestigungseinrichtung 13 in Pfeilrichtung 27, um den Zahn am Sägeblattgrundkörper zu befestigen. Bevorzugt wird der Zahn an den Sägeblattgrundkörper angelötet.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen wird der Zahn vermessen und bevorzugt wird dabei die Zahnbreite ermittelt. Ebenfalls wird der Sägeblattgrundkörper vermessen und auch hier wird bevorzugt die Breite des Sägeblattgrundkörpers ermittelt. Mit Mitteln der Vorrichtung wird der Zahn zentrisch zum Sägeblattgrundkörper ausgerichtet, wobei erfindungsgemäß jeder einzelne Zahn gegenüber dem Sägeblattgrundkörper neu ausgerichtet wird. Es ist auch möglich, daß der Sägeblattgrundkörper gegenüber dem Zahn ausgerichtet wird. Ist die gewünschte Ausrichtung abgeschlossen, so startet der Verbindungsprozeß. Der Zahn, bevorzugt einen Hartmetallzahn oder ein Diamantzahn, wird an den Sägeblattgrundkörper angelötet. Ist der Verbindungsprozeß abgeschlossen, so wird ein neuer Zahn über die Zahnzuführeinrichtung 11 in den Bereich des Verbindungsprozesses eingeführt und der Sägeblattgrundkörper wird zur nächsten Ausnehmung gedreht bzw. verschoben, damit an einer weiteren Stelle des Sägeblattgrundkörpers ein Zahn befestigt werden kann.
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt eines Kreissägeblatts 30, das kreisförmig aufgebaut ist. Von diesem Kreissägeblatt 30 ist ein Sägeblattgrundkörper 31 gezeigt. Von einem Sägeblattgrundkörper 31 sind zwei Ausnehmungen 32 (Plattensitze) in der Figur 2 dargestellt, wobei in einer Ausnehmung 3 2 ein Zahn 3 3 am Sägeblattgrundkörper 31 befestigt ist und an einer weiteren Ausnehmung 32 kann noch ein Zahn 33 befestigt werden. Der Sägeblattgrundkörper 31 ist von zwei Seitenflächen 34, 3 5 begrenzt, deren Beabstandung voneinander die Breite des Sägeblattgrundkörpers 31 definiert. Der in Figur gezeigte Zahn 33 ist zentrisch zum Sägeblattgrundkörper 31
angeordnet. Der Zahn 33 steht auf beiden Seiten im Abstand a über die Seitenflächen 34, 3 5 vor. Der Überstand des Zahns 33 über die Seitenflächen 34, 35 wird in einem nachfolgenden Bearbeitungsvorgang überschliffen. Bei dem Zahn handelt es sich bevorzugt um einen Hartmetall- bzw. Diamantzahn.
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 40 im Bereich eines Zahns 41, der auf einer Zahnauflage 42 aufliegt. Der Zahn ist seitlich von Haltebakken 43, 44 ortsfest fixiert. Die Haltebacken 43, 44 können in Pfeilrichtungen 45, 46 verfahren werden. Auf dem Zahn 41 liegt ein Sägeblattgrundkörper 47 im Bereich eines Plattensitzes auf dem Zahn 41 auf. Der Sägeblattgrundkörper 47 ist über in der Figur nicht gezeigte Mittel gehalten. Taster 48, 49 können die Breite des Sägeblattgrundkorpers 47 erfassen. Dabei können die Taster 48, 49 in Pfeilrichtungen 50, 51 verfahren. Über die Taster 48, 4 9 kann der Sägeblattgrundkörper 47 in seiner Zuordnung zum Zahn 41 verschoben werden. In der Figur sind noch Teile eines Induktors 52 gezeigt, der sowohl den Zahn wie auch Bereiche des Sägeblattgrundkorpers 4 7 erwärmt, damit der Zahn 41 über einen Lötvorgang am Sägeblattgrundkörper 47 befestigt werden kann.
Die Haltebacken 43, 44 wie auch die Taster 48, 49 sind mit einer in der Figur nicht dargestellten Auswerteeinheit verbunden. Über diese Auswerteeinheit werden die Haltebakken 43, 44 und die Taster 48, 49 angesteuert. Die Auswerteeinheit kann Signale von den Haltebacken 43, 44 und den Tastern 48, 49 aufnehmen, die geometrische Kenngrößen des Zahns 41 und des Sägeblattgrundkorpers 47 repräsentieren.
Über die Auswerteeinheit sind die Haltebacken 43, 44 und die Taster 48, 4 9 ansteuerbar, so daß der Zahn 41 und/oder der Sägeblattgrundkörper 47 verschoben und aufeinander ausgerichtet werden können. Nachdem der Zahn 41 zum Sägeblattgrundkörper 47 eine optimierte Lage einnimmt, wird der Zahn 41 am Sägeblattgrundkörper 47 befestigt.
Die Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Zahn 41 an einem Sägeblatt grundkörper 47 befestigt wird, indem zuerst der Zahn 41 und der Sägeblattgrundkörper 47 vermessen werden. Die geometrischen Kenngrößen des Zahns 41 und des Sägeblattgrundkörpers 47 werden erfaßt. Über Haltemittel, die verfahrbar sind, wird der Zahn 41 gegenüber dem Sägeblattgrundkörper bzw. umgekehrt derart ausgerichtet, daß der Zahn 41 in einem engen Toleranzbereich am Sägeblattgrundkörper 47 befestigt werden kann. Mit der vorgestellten Vorrichtung können Nachbearbeitungsprozesse, wie das Schleifen von überstehenden Zahnflanken am Sägeblatt, weitgehend vermieden werden. Die mit größerer Genauigkeit am Sägeblattgrundkörper ausgerichteten Zähne erzeugen ein geringeres Schleifaufmaß und damit wird beim Schleifprozeß der Schleifscheibenverbrauch verringert . Bei dünnen Sägeblättern lassen sich verbesserte Genauigkeiten erzielen und grundsätzlich können schmälere Zähne eingesetzt werden, weil mit einem geringeren Übermaß gearbeitet werden kann.

Claims (4)

Schutzansprüche
1. Vorrichtung zum Verbinden von Zähnen {33; 41) mit einem Sägeblattgrundkörper (31; 47), mit einer Zahnzuführeinrichtung (11), einer Aufnahmeeinrichtung (12) für einen Sägeblattgrundkörper {31; 47) und einer Befestigungseinrichtung (13) über die die Zähne (33; 41) mit dem Sägeblattgrundkörper (31; 47) verbunden werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahnzuführeinrichtung (11) Mittel zur Bestimmung der Zahnbreite jedes einzelnen Zahns (33; 41) aufweist, und/oder die Aufnahmeeinrichtung (12) für den Sägeblattgrundkörper (31; 47) Mittel zur Bestimmung der Breite des Sägeblattgrundkorpers (31; 47) aufweist, daß die Vorrichtung eine Auswerteeinheit (14) für die ermittelten Daten aus der Zahnzuführeinrichtung (11) und/oder der Aufnahmeeinrichtung (12) für den Sägeblattgrundkörper (31; 47) aufweist und daß von der Auswerteeinheit (14) gesteuerte Mittel zum Verfahren des Zahns {33; 41) und/oder des Sägeblattgrundkorpers (31; 47) vorgesehen sind, mit denen unter Verwertung der Daten aus der Auswerteeinheit (14) jeder einzelne Zahn {33; 41) am Sägeblattgrundkörper {31; 47) vorbestimmt positionierbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zahnzuführeinheit (11) Haltebacken (43, 44) für den Zahn (41) vorgesehen sind, wovon die Auswerteeinheit (14) die Positionslage mindestens eines Haltebackens (43, 44) erfaßt und auswertet, und/oder in der Aufnahmeeinrichtung (12) für den Sägeblattgrundkörper (47) ein Meßfühler vorgesehen ist, der der Auswerteeinheit {14)
Daten übermittelt, die zur Bestimmung der Breite des Sägeblattgrundkörpers (47) im Bereich eines jeweiligen
Zahns (41) geeignet sind und daß die Aufnahmeeinrichtung (12) für den Sägeblattgrundkörper (47) von der Auswerteeinrichtung (14) gesteuert mindestens einen Taster (48,
49) aufweist, durch den der Sägeblattgrundkörper (47) in eine zum Zahn (41) ausgerichtete Position verfahrbar
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster in (4 8, 49) den Sägeblattgrundkörper (47) bei einem kreisförmig ausgebildeten Sägeblattgrundkörper
(47) längs der Rotationsachse und bei einem bandförmig
ausgebildeten Sägeblattgrundkörper quer zur axialen Erstreckung
des Bandes verfahrbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster (48, 49) sowohl Mittel zur Erfassung der Breite des Sägeblattgrundkörpers (47) als auch Mittel
zum Verfahren des Sägeblattgrundkörpers (47) umfaßt.
DE29622683U 1996-04-10 1996-04-10 Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen Expired - Lifetime DE29622683U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29622683U DE29622683U1 (de) 1996-04-10 1996-04-10 Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19614197A DE19614197C1 (de) 1996-04-10 1996-04-10 Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen
DE29622683U DE29622683U1 (de) 1996-04-10 1996-04-10 Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29622683U1 true DE29622683U1 (de) 1997-04-03

Family

ID=26024627

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29622683U Expired - Lifetime DE29622683U1 (de) 1996-04-10 1996-04-10 Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29622683U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9233428B2 (en) 2011-12-23 2016-01-12 Williams & White Machine Inc. Computer controlled multiple axis grinding machine for grinding saw blades

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9233428B2 (en) 2011-12-23 2016-01-12 Williams & White Machine Inc. Computer controlled multiple axis grinding machine for grinding saw blades

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19900292C2 (de) Universalspannvorrichtung und Verfahren zum Positionieren und Klemmen für Pleuelstangen
EP0892693B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum befestigen von zähnen an rohlingen
DE68921481T2 (de) Schneidrad mit integriertem Schaft und Schneider.
DE19983133B4 (de) Reibahle, Reibahlenanordnung und Verfahren zum Fertigbearbeiten einer Anzahl von Öffnungen
EP1366394B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum vermessen und bearbeiten von werkstücken
DE8425377U1 (de) Schleifmaschine zum meßgesteuerten Gewindeschleifen
DE2714222A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur feinbearbeitung der anlaufbunde fuer waelzkoerper von waelzlagern
EP1005938A2 (de) Sägeblattschärfmaschine mit unabhängigen Zahnflankenschleifköpfen
DE3808548A1 (de) Messvorrichtung zur lagebestimmung von werkstueck-flaechen
DE2805893A1 (de) Schleifmaschine mit einer vorrichtung zur sicherstellung der abmessungsgenauigkeit
EP0332036A2 (de) Werkzeugwechselhalter
DE29622683U1 (de) Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen
EP0841116B1 (de) Verfahren zum Bearbeiten von rotationssymmetrischen Werkstückflächen sowie Werkzeug zur Durchführung eines solchen Verfahrens
DE3338285C2 (de) Werkzeug zum Anfasen und/oder Entgraten von Kanten eines Werkstückes
DE3441458C2 (de)
EP0549821B1 (de) Verfahren zum Honen von Bohrungen und Honwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens
WO2018162484A1 (de) WERKZEUG ZUM VERZAHNEN ODER ABRICHTEN EINES EINE AUßENVERZAHNUNG AUFWEISENDEN FEINBEARBEITUNGSWERKZEUGS
DE3523452C1 (en) Milling spindle with a milling head brazed to a shank and a method for producing it
DE3722650C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen der Längsposition eines Maschinenelementes auf dem Werkstücktisch einer Rundschleifmaschine
DE69114483T2 (de) Führung für sägebänder.
DE10115815C2 (de) Drückwalzverfahren und Vorrichtung zum Drückwalzen
DE8614468U1 (de) Werkzeughalter mit Axialjustiervorrichtung
DE19733483A1 (de) Werkzeug zur Bearbeitung von Werkstücken und Verfahren zur Herstellung dieses Werkezugs
DE2853315C2 (de) Einrichtung zum selbsttätigen Längspositionieren eines Werkstückes relativ zum Schleifwerkzeug an Rundschleifmaschinen
DE19836348C5 (de) Werkzeugaufnahme für eine CNC-gesteuerte Hartdrehmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19970515

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 19990803

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20020802

R158 Lapse of ip right after 8 years

Effective date: 20041103