DE29622683U1 - Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen - Google Patents
Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an RohlingenInfo
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Description
Gerling Automation GmbH Dieselstraße 18 71546 Aspach
Vertreter:
Kohler Schmid + Partner Patentanwälte Ruppmanns t raße 2
70565 Stuttgart
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von Zähnen mit einem Sägeblattgrundkörper, wobei die Vorrichtung
mit einer Zahnzuführeinrichtung, einer Aufnahmeeinrichtung für einen Sägeblattgrundkörper und einer Befestigungseinrichtung
ausgerüstet ist, über die die Zähne mit dem Sägeblattgrundkörper verbunden werden.
Eine derartige Vorrichtung ist durch die DE 37 17 610 C2 bekanntgeworden.
Mit der bekannten Vorrichtung können Hartmetallzähne an ein
Kreissägeblatt automatisch angelötet werden. Über eine Dreheinrichtung wird jede Ausnehmung am Grundkörper des Kreissägeblatts
bis zur Anlage auf einen Hartmetallzahn zugedreht und sobald der Hartmetall&zgr;ahn am Grundkörper des Kreissägeblatts
anliegt, wird der Zahn mit dem Grundkörper verlötet. Nachdem alle Zähne mit dem Grundkörper verlötet sind, wird
das Sägeblatt auf beiden Seiten geschliffen, damit die Hartmetallzahnflanken nicht in einer unzulässigen Weise bzw. unregelmäßig
über die Seitenflächen des Grundkörpers vorstehen. Werden die anzulötenden Zähne fehlerhaft am Grundkörper
des Sägeblatts positioniert, so werden die Zähne unzureichend ausgerichtet mit dem Grundkörper verlötet, und es ist
eine Nachbearbeitung mit erhöhtem Schleifmitteleinsatz notwendig, damit das erstellte Sägeblatt wie gewünscht ausgebildet
ist. Weiterhin müssen die zum Einsatz kommenden Zähne ausreichend breit dimensioniert sein. Um eine Ausrichtung
der Zähne gegenüber dem Grundkörper des Sägeblatts zu erreichen, wird der Grundkörper vor Beginn des Anlötprozesses
ausgerichtet und anschließend werden alle Zähne angelötet. Bei diesem Vorgang entsteht unabhängig von der Güte des Lötvorganges
eine Streubreite, mit der die Zähne am Grundkörper befestigt werden. Zur Zeit werden Genauigkeiten, d. h. Anlötungen
erreicht, die bezogen auf eine vorbestimmte Lage am Sägeblattgrundkorper im Toleranzbereich von 0,05 bis 0,2 mm
liegen. Anschließend werden die Zahnflanken überschliffen,
damit entweder kein Überstand oder bevorzugt ein gleichmäßi-
ft ·♦ ·
ger Überstand entsteht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, Zähne an Sägeblättern derart
zu befestigen, daß geringere Toleranzschwankungen als beim Stand der Technik erreicht werden und nachfolgende Bearbeitungsvorgänge
entfallen oder zeitlich wesentlich minimiert werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Zahnzuführeinrichtung Mittel zur Bestimmung der Zahnbreite jedes einzelnen Zahns aufweist, daß die Aufnahmeeinrichtung
für den Sägeblattgrundkörper Mittel zur Bestimmung der Breite des Sägeblattgrundkörpers aufweist, daß die Vorrichtung
eine Auswerteeinheit für die ermittelten Daten aus der Zahnzuführeinrichtung und der Aufnahmeeinrichtung für den Sägeblattgrundkörper
aufweist und daß von der Auswerteeinheit gesteuerte Mittel zum Verfahren des Zahns und/oder des Sägeblattgrundkörpers
vorgesehen sind, die unter Verwertung der Daten aus der Auswerteeinheit jeden einzelnen Zahn am Sägeblattgrundkörper
vorbestimmt positionieren.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt sich übersichtlich
aufbauen, so daß die Meßwertgeber und die Meßwertnehmer für den Zahn und den Sägeblattgrundkörper gut einsehbar sind.
Über die Auswerteeinheit wird der Verfahrensprozeß gesteuert . Die mechanischen Mittel zum Halten der zu verbindenen
Werkstoffe sowie die Meßwertaufnehmer bzw. -geber und die Mittel zum Verfahren des Zahns und/oder des Sägeblattgrundkörpers
sind so ausgelegt, daß beispielsweise der Hartlot-Vorgang
bei größter Präzision und in kürzester Arbeitszeit
abgewickelt werden kann.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann der Zahn bzw. die
Zähne und der Sägeblattgrundkörper vermessen und anschließend die erfaßten Daten dahin gehend ausgewertet werden, daß
eine Auswerteeinheit die Anordnung jedes einzelnen Zahns am Sägeblattgrundkörper festlegt, so daß der jeweilige Zahn unter
der Maßgabe am Sägeblattgrundkörper befestigt wird, daß der Zahn entweder ansatzlos mit den Seitenflächen des Sägeblattgrundkörpers
fluchtet oder unter Berücksichtigung der Abmessungen des Sägeblattgrundkörpers und jedes einzelnen
Zahns mit minimierter Toleranz zu einer vorbestimmten Lage am Sägeblattgrundkörper angebracht ist.
Dies hat den wesentlichen Vorteil, daß jeder einzelne Zahn einer Ausnehmung am Sägeblattgrundkörper individuell angepaßt
werden kann. Der einzelne Zahn kann zentrisch an den Sägeblattgrundkörper angepaßt werden, weil alle lokalen Maße
des Zahns sowie des Sägeblattgrundkörpers einer Auswerteeinheit bekannt sind, die die Koordination der Zuordnung steuert.
Über die erfindungsgemäße Verfahrensweise lassen sich Toleranzschwankungen von £ 0,04 mm erreichen, d.h. wie der
Zahn bezüglich einer Bezugsebene ausgerichtet ist. Mechanische Abnützungen, die sich im Dauerbetrieb einer Vorrichtung
einstellen, können bis zu einem gewissen Grad ausgeglichen werden, weil die Lagepositionierung eines jeden Zahns zum
Sägeblattgrundkörper und umgekehrt immer neu bestimmt wird. Es ist auch denkbar, daß die Zähne vorab vermessen werden,
und dem Sägeblattgrundkörper nur optimal angepaßte Zähne zugeführt werden, damit keine bzw. nur eine geringe Nachbearbeitung
notwendig ist. Die erfaßten Daten eines Zahns, bei-
spielsweise Breite, Länge, Dicke, Schneidwinkel und die vergleichbaren
Maße des Sägeblattgrundkörpers werden einer Auswerteeinheit zugeführt, die diese Daten auswertet und optimiert
einander zuordnet. Sollten nach der Befestigung des Zahns am Sägeblatt im Bereich der Ausformung noch Nachbearbeitungsschritte
notwendig sein, so können diese zeitlich erheblich reduziert werden.
Unter minimierter Toleranz zu einer vorbestimmten Lage am Sägeblattgrundkorper ist zu verstehen, daß der Zahn möglichst
über beide Seitenflächen gleichmäßig weit übersteht oder daß die Zähne gleichmäßig weit über eine Seitenfläche
vorstehen oder daß die Zähne links und rechts versetzt nach einem vorgegebenem Muster über die Seitenflächen vorstehen.
Die Zähne können mit ihren Zahnflanken auch bündig mit einer Seitenfläche fluchten und über die andere Seitenfläche definiert
vorstehen.
Besonders vorteilhaft kann die Vorrichtung bei der Herstellung von kreisrunden Sägeblättern mit großen Durchmessern
eingesetzt werden, weil es dort bekannterweise zu großen Toleranzschwankungen kommt, die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
weitgehend ausgeglichen werden können. Eine größere Genauigkeit heißt in diesem Zusammenhang ein gleichmäßigerer
Überstand aller Zähne. Ein daraus resultierendes geringeres Schleifaufmaß führt zu einem verringerten Schleifscheibenverschleiß.
Dünne Sägeblätter lassen sich mit verbesserter Güte herstellen, weil beide radial verlaufenden Zahnflanken
auf beiden Seiten gleichzeitig überschliffen werden können.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden die von der
Auswerteeinheit zur Bestimmung jedes Zahns und jedes Sägeblattgrundkörpers
erfaßten Daten in Signale umgesetzt, die Haltemittel des Zahns und/oder des Sägelbattgrundkörpers aktivieren,
die jeden einzelnen Zahn vorbestimmt ausrichten, insbesondere zentrisch, und dem Sägeblattgrundkörper zuordnen.
Die Haltemittel des Zahns bzw. des Sägeblattgrundkörpers sind kontrolliert verfahrbar und die Auswerteeinheit
gibt den Befestigungsvorgang, z. B. Löten, erst frei, wenn der einzelne Zahn optimal am Sägeblattgrundkörper bzw. umgekehrt
positioniert ist.
In weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung erfolgt die ausgerichtete Zuordnung von einem Zahn zu dem Sägeblattgrundkörper
dadurch, daß entweder der Zahn oder der Sägeblattgrundkörper oder der Zahn und der Sägeblattgrundkörper
gleichzeitig verfahren werden. Mit diesen Maßnahmen wird die gewünschte Positionierung jedes einzelnen Zahns am Sägeblattgrundkörper
und umgekehrt schnellstmöglich erreicht.
Die Auswerteeinheit erfaßt die Breite jedes einzelnen Zahns und die Breite des Sägeblattgrundkörpers und über diese
Kenngrößen wird die Anordnung jedes einzelnen Zahns am Sägeblattgrundkörper festgelegt. Dies hat den Vorteil, daß mit
der Erfassung von nur zwei Parametern, die Steuerung der Lagepositionierung von Zahn zu Sägeblattgrundkörper sicher und
präzise erfolgen kann. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich die Breiten von Sägeblättern (Dicken, Stärken)
nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ erfassen und manuelle Nachjustierungen bekannter Art, die beim Einsatz
unterschiedlicher Sägeblattgrundkörper notwendig sind, entfallen. Unter Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
wird die Breite des Sageblattgrundkorpers und bei Bedarf die
Breite des Sageblattgrundkorpers im jeweiligen Zahnbereich
nochmals getrennt erkannt und erfaßt und die Maschinenparamter werden automatisch an veränderte Verhältnisse angepaßt.
Bei der Vorrichtung wird erstens der einzelne Zahn jeweils seitlich von zwei verfahrbaren Haltebacken, insbesondere Keramikbacken,
gehalten, die die Breite jedes einzelnen Zahns erfassen und dessen Kennwert der Auswerteeinheit übermitteln,
zweitens wird jeweils die Breite des Sägeblattgrundkörpers im Bereich eines Zahns erfaßt und der dafür vorgesehene,
mindestens eine Meßfühler ermittelt die Breite des Sägeblattgrundkörpers
und die ermittelten Daten werden der Auswerteeinheit zugeführt. Der Sägeblattgrundkörper verfährt
bei ortsfester Halterung des Zahns in eine Position, in der der Zahn mit dem Sageblattgrundkorper verbunden wird. Mit
den angegebenen Mitteln lassen sich die gewünschten, relevanten geometrischen Daten des Zahns und des Sageblattgrundkorpers
sicher ermitteln, so daß neben einer kostengünstigen Ermittlung der benötigten Daten auch eine störungsfreie Erfassung
der Daten im Dauerbetrieb gewährleistet ist.
Bevorzugt werden in Verbindung mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung Zähne an kreis- oder bandförmigen Sägeblattgrundkörpern
befestigt, die aus Hartmetall oder Diamant hergestellt sind. Der Sägeblattgrundkörper ist aus Metall,
Kunststoff oder einem Verbundwerkstoff. Werden sehr hochwertige
Zähne am Sageblattgrundkorper befestigt, so bietet die
erfindungsgemäße Vorrichtung erstens den Vorteil, daß bei der exakten Ausrichtung des jeweiligen Zahns zum Sageblattgrundkorper
nur geringste Nachbearbeitungen notwendig sind
und zweitens müssen geringere Übermaße vorgehalten werden. Kann die Nachbehandlung an den Hartmetall- bzw. Diamantzähnen
weitgehend entfallen, so kann man auf einen aufwendigen Schleifprozeß nahezu gänzlich verzichten und hochwertiges
und teures Material wird am Zahn belassen und nicht abgeschliffen.
Bevorzugt werden die Zähne mit dem Sägeblattgrundkörper über einen Hartlötprozeß verbunden. Diese Verbindungstechnik hat
sich bewährt und stellt auch unter starker Beanspruchung einen sicheren Materialverbund dar.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Vorrichtung sind in der Zahnzuführeinheit Haltebacken für den Zahn vorgesehen,
wovon die Auswerteeinheit die Positionslage mindestens eines Haltebackens erfaßt und auswertet. In der Aufnahmeeinrichtung
für den Sägeblattgrundkörper ist ein Meßfühler vorgesehen, der der Auswerteeinheit Daten übermittelt,
die zur Bestimmung der Breite des Sägeblattgrundkörpers
im Bereich eines jeweiligen Zahns geeignet sind. Die Aufnahmeeinrichtung für den Sägeblattgrundkörper weist von
der Auswerteeinrichtung gesteuert mindestens einen Taster auf, der den Sägeblattgrundkörper in eine zum Zahn ausgerichtete
exakt vorbestimmbare Position verfährt. Mit diesen Mitteln läßt sich die erfindungsgemäße Vorrichtung vorteilhaft
betreiben.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn der Taster den Sägeblattgrundkörper
bei einem kreisförmig ausgebildeten Sägeblattgrundkörper längs der Rotationsachse und bei einem bandförmig
ausgebildeten Sägeblattgrundkörper quer zur axialen Er-
Streckung des Bandes verfährt. Mit dieser Maßnahme kann der jeweilige Zahn ortsfest gehalten werden und der Sägeblattgrundkörper
wird in eine Position verfahren, die gewährleistet, daß beispielsweise der Zahn zentrisch, d. h. auf beiden
Seiten des Sägeblattgrundkörpers gleich weit überstehend bzw. fluchtend mit den Seitenflächen des Sägeblattgrundkörpers
ausgerichtet ist.
Der Taster bzw. die Taster können sowohl Mittel zur Erfassung der Breite des Sägeblattgrundkörpers als auch Mittel
zum Verfahren des Sägeblattgrundkörpers umfassen. Mit einer derartigen Ausgestaltung eines Tasters wird dem Taster eine
Doppelfunktion zugeordnet. Die Anordnung der Komponenten im
Bereich des Hartlötvorganges wird übersichtlicher.
Es versteht sich, daß erfindungsgemäß auch nur ein Parameter,
nämlich am Zahn und/oder am Sägeblattgrundkörper gemessen und ausgewertet werden kann, damit die angestrebte Toleranzverbesserung
von Zahn zu Sägeblattgrundkörper erreicht wird. Die verwendeten Zähne können auch vorgeschliffen und
anschließend am Sägeblattgrundkörper befestigt werden. Letztendlich kann mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung die
Genauigkeit des Zahnüberstandes am Sägeblattgrundkörper erheblich verbessert werden.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung der beigefügten
Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter aufgeführten Merkmale erfindungsgemäß
jeweils einzeln oder in beliebigen Kombinationen miteinander verwendet werden. Nachstehend wird die Erfindung anhand der
Figuren 1, 2 und 3 dargestellt und in Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Funktionsbeschreibung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
Fig. 2 ein Kreissägeblatt im Ausschnitt von zwei Zähnen, wobei ein Zahn am Sägeblattgrundkörper befestigt
ist und eine weitere gezeigte Ausnehmung am Sägeblattgrundkörper noch einen Zahn aufnehmen kann;
Fig. 3 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung im Bereich des Hartlötvorganges mit erfindungsgemäßen
Mitteln zum Erfassen der geometrischen Kenngrößen von Zahn und Sägeblattgrundkörper
sowie mit erfindungsgemäßen Mitteln zum Verfahren von einem Zahn und/oder einem Sägeblattgrundkörper
aufgrund einer Anweisung von einer Auswerteeinheit .
Die einzelnen Figuren der Zeichnung zeigen die erfindungsgemäße
Vorrichtung stark schematisiert und sind nicht maßstäblich zu verstehen. Die Gegenstände der einzelnen Figuren
sind teilweise stark vergrößert dargestellt, damit ihr Aufbau besser gezeigt werden kann.
Fig. 1 zeigt eine Funktionsbeschreibung 10 der erfindungsgemäßen
Vorrichtung. Innerhalb der Vorrichtung arbeiten eine Zahnzuführungseinrichtung 11, eine Aufnahmeeinrichtung 12
für einen Sägeblattgrundkörper, eine Befestigungseinrichtung 13 und eine Auswerteeinheit 14 zusammen. Haltebacken
wird in Pfeilrichtung 16 ein Zahn zugeführt, der von den
Haltebacken 15 umklammert ausgerichtet, verschoben und ortsfest gehalten wird. Die Haltebacken 15 können zum Greifen
des Zahns in Pfeilrichtungen 17, 18 verfahren werden. Im Bereich von Tastern 19, ist ein Sägeblattgrundkörper gehalten,
der aus der Aufnahmeeinrichtung 12 in Pfeilrichtung 2 0 den Tastern 19 bzw. dem Zahn, der über die Haltebacken 15 gehalten
wird, zugeführt wird. Die Taster 19 sind in Pfeilrichtungen 21, 22 verfahrbar. Die Haltemittel für den Sägeblattgrundkörper
und den Zahn sind in dem Verfahrensfließbild 10 nicht dargestellt. Ebenfalls wurde auf eine Darstellung eines
Zahns bzw. eines Sägeblattgrundkörpers verzichtet. Die Taster 19 und die Haltebacken 15 können die geometrischen
Kenngrößen eines Zahns bzw. des Sageblattgrundkorpers erfassen
und über Informationsträger 23, 24, 25, 26 werden ermittelte Kenngrößen der Auswerteeinheit 14 zugeführt. Dabei
müssen nicht alle Informationsträger gleichzeitig eingesetzt werden. In der Auswerteeinheit 14 werden die ermittelten Daten
ausgewertet und über die Informationsträger 25, 2 6 werden die Haltebacken 15 und/oder die Taster 19 derart verfahren,
daß der Zahn zum Sägeblattgrundkörper vorbestimmt positioniert ist. Der Zahn kann gegenüber dem Sägeblattgrundkörper
zentrisch ausgerichtet sein, oder er ist gegenüber dem Sägeblattgrundkörper einseitig bündig angeordnet, oder er
ist in einer vorbestimmten Art und Weise außermittig gegenüber dem Sägeblattgrundkörper positioniert. Ist der Zahn zum
Sägeblattgrundkörper in einer gewünschten Form angeordnet, so verfährt die Befestigungseinrichtung 13 in Pfeilrichtung
27, um den Zahn am Sägeblattgrundkörper zu befestigen. Bevorzugt wird der Zahn an den Sägeblattgrundkörper angelötet.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Befestigen von
Zähnen an Rohlingen wird der Zahn vermessen und bevorzugt wird dabei die Zahnbreite ermittelt. Ebenfalls wird der Sägeblattgrundkörper
vermessen und auch hier wird bevorzugt die Breite des Sägeblattgrundkörpers ermittelt. Mit Mitteln
der Vorrichtung wird der Zahn zentrisch zum Sägeblattgrundkörper ausgerichtet, wobei erfindungsgemäß jeder einzelne
Zahn gegenüber dem Sägeblattgrundkörper neu ausgerichtet wird. Es ist auch möglich, daß der Sägeblattgrundkörper gegenüber
dem Zahn ausgerichtet wird. Ist die gewünschte Ausrichtung abgeschlossen, so startet der Verbindungsprozeß.
Der Zahn, bevorzugt einen Hartmetallzahn oder ein Diamantzahn, wird an den Sägeblattgrundkörper angelötet. Ist der
Verbindungsprozeß abgeschlossen, so wird ein neuer Zahn über die Zahnzuführeinrichtung 11 in den Bereich des Verbindungsprozesses
eingeführt und der Sägeblattgrundkörper wird zur nächsten Ausnehmung gedreht bzw. verschoben, damit an einer
weiteren Stelle des Sägeblattgrundkörpers ein Zahn befestigt werden kann.
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt eines Kreissägeblatts 30, das kreisförmig aufgebaut ist. Von diesem Kreissägeblatt 30 ist
ein Sägeblattgrundkörper 31 gezeigt. Von einem Sägeblattgrundkörper 31 sind zwei Ausnehmungen 32 (Plattensitze) in
der Figur 2 dargestellt, wobei in einer Ausnehmung 3 2 ein Zahn 3 3 am Sägeblattgrundkörper 31 befestigt ist und an einer
weiteren Ausnehmung 32 kann noch ein Zahn 33 befestigt werden. Der Sägeblattgrundkörper 31 ist von zwei Seitenflächen
34, 3 5 begrenzt, deren Beabstandung voneinander die Breite des Sägeblattgrundkörpers 31 definiert. Der in Figur
gezeigte Zahn 33 ist zentrisch zum Sägeblattgrundkörper 31
angeordnet. Der Zahn 33 steht auf beiden Seiten im Abstand a über die Seitenflächen 34, 3 5 vor. Der Überstand des
Zahns 33 über die Seitenflächen 34, 35 wird in einem nachfolgenden
Bearbeitungsvorgang überschliffen. Bei dem Zahn handelt es sich bevorzugt um einen Hartmetall- bzw. Diamantzahn.
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung 40 im Bereich eines Zahns 41, der auf einer Zahnauflage 42 aufliegt. Der Zahn ist seitlich von Haltebakken
43, 44 ortsfest fixiert. Die Haltebacken 43, 44 können in Pfeilrichtungen 45, 46 verfahren werden. Auf dem Zahn 41
liegt ein Sägeblattgrundkörper 47 im Bereich eines Plattensitzes auf dem Zahn 41 auf. Der Sägeblattgrundkörper 47 ist
über in der Figur nicht gezeigte Mittel gehalten. Taster 48, 49 können die Breite des Sägeblattgrundkorpers 47 erfassen.
Dabei können die Taster 48, 49 in Pfeilrichtungen 50, 51 verfahren. Über die Taster 48, 4 9 kann der Sägeblattgrundkörper
47 in seiner Zuordnung zum Zahn 41 verschoben werden. In der Figur sind noch Teile eines Induktors 52 gezeigt, der
sowohl den Zahn wie auch Bereiche des Sägeblattgrundkorpers 4 7 erwärmt, damit der Zahn 41 über einen Lötvorgang am
Sägeblattgrundkörper 47 befestigt werden kann.
Die Haltebacken 43, 44 wie auch die Taster 48, 49 sind mit einer in der Figur nicht dargestellten Auswerteeinheit verbunden.
Über diese Auswerteeinheit werden die Haltebakken 43, 44 und die Taster 48, 49 angesteuert. Die Auswerteeinheit
kann Signale von den Haltebacken 43, 44 und den Tastern 48, 49 aufnehmen, die geometrische Kenngrößen des
Zahns 41 und des Sägeblattgrundkorpers 47 repräsentieren.
Über die Auswerteeinheit sind die Haltebacken 43, 44 und die Taster 48, 4 9 ansteuerbar, so daß der Zahn 41 und/oder der
Sägeblattgrundkörper 47 verschoben und aufeinander ausgerichtet werden können. Nachdem der Zahn 41 zum Sägeblattgrundkörper
47 eine optimierte Lage einnimmt, wird der Zahn 41 am Sägeblattgrundkörper 47 befestigt.
Die Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Zahn 41 an einem Sägeblatt grundkörper
47 befestigt wird, indem zuerst der Zahn 41 und der Sägeblattgrundkörper 47 vermessen werden. Die geometrischen
Kenngrößen des Zahns 41 und des Sägeblattgrundkörpers 47 werden erfaßt. Über Haltemittel, die verfahrbar
sind, wird der Zahn 41 gegenüber dem Sägeblattgrundkörper bzw. umgekehrt derart ausgerichtet, daß der Zahn 41 in einem
engen Toleranzbereich am Sägeblattgrundkörper 47 befestigt werden kann. Mit der vorgestellten Vorrichtung können Nachbearbeitungsprozesse,
wie das Schleifen von überstehenden Zahnflanken am Sägeblatt, weitgehend vermieden werden. Die
mit größerer Genauigkeit am Sägeblattgrundkörper ausgerichteten Zähne erzeugen ein geringeres Schleifaufmaß und damit
wird beim Schleifprozeß der Schleifscheibenverbrauch verringert
. Bei dünnen Sägeblättern lassen sich verbesserte Genauigkeiten erzielen und grundsätzlich können schmälere Zähne
eingesetzt werden, weil mit einem geringeren Übermaß gearbeitet werden kann.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Verbinden von Zähnen {33; 41) mit einem Sägeblattgrundkörper (31; 47), mit einer Zahnzuführeinrichtung
(11), einer Aufnahmeeinrichtung (12) für einen Sägeblattgrundkörper {31; 47) und einer Befestigungseinrichtung
(13) über die die Zähne (33; 41) mit dem Sägeblattgrundkörper (31; 47) verbunden werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahnzuführeinrichtung (11) Mittel zur Bestimmung
der Zahnbreite jedes einzelnen Zahns (33; 41) aufweist, und/oder die Aufnahmeeinrichtung (12) für den Sägeblattgrundkörper
(31; 47) Mittel zur Bestimmung der Breite des Sägeblattgrundkorpers (31; 47) aufweist, daß die Vorrichtung
eine Auswerteeinheit (14) für die ermittelten Daten aus der Zahnzuführeinrichtung (11) und/oder der Aufnahmeeinrichtung
(12) für den Sägeblattgrundkörper (31; 47) aufweist und daß von der Auswerteeinheit (14) gesteuerte
Mittel zum Verfahren des Zahns {33; 41) und/oder des Sägeblattgrundkorpers
(31; 47) vorgesehen sind, mit denen unter Verwertung der Daten aus der Auswerteeinheit (14)
jeder einzelne Zahn {33; 41) am Sägeblattgrundkörper {31; 47) vorbestimmt positionierbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zahnzuführeinheit (11) Haltebacken (43, 44) für
den Zahn (41) vorgesehen sind, wovon die Auswerteeinheit (14) die Positionslage mindestens eines Haltebackens
(43, 44) erfaßt und auswertet, und/oder in der Aufnahmeeinrichtung (12) für den Sägeblattgrundkörper (47) ein
Meßfühler vorgesehen ist, der der Auswerteeinheit {14)
Daten übermittelt, die zur Bestimmung der Breite des Sägeblattgrundkörpers
(47) im Bereich eines jeweiligen
Zahns (41) geeignet sind und daß die Aufnahmeeinrichtung (12) für den Sägeblattgrundkörper (47) von der Auswerteeinrichtung (14) gesteuert mindestens einen Taster (48,
49) aufweist, durch den der Sägeblattgrundkörper (47) in eine zum Zahn (41) ausgerichtete Position verfahrbar
ist.
Zahns (41) geeignet sind und daß die Aufnahmeeinrichtung (12) für den Sägeblattgrundkörper (47) von der Auswerteeinrichtung (14) gesteuert mindestens einen Taster (48,
49) aufweist, durch den der Sägeblattgrundkörper (47) in eine zum Zahn (41) ausgerichtete Position verfahrbar
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster in (4 8, 49) den Sägeblattgrundkörper (47) bei
einem kreisförmig ausgebildeten Sägeblattgrundkörper
(47) längs der Rotationsachse und bei einem bandförmig
ausgebildeten Sägeblattgrundkörper quer zur axialen Erstreckung
des Bandes verfahrbar ist.
(47) längs der Rotationsachse und bei einem bandförmig
ausgebildeten Sägeblattgrundkörper quer zur axialen Erstreckung
des Bandes verfahrbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Taster (48, 49) sowohl Mittel zur Erfassung der Breite des Sägeblattgrundkörpers (47) als auch Mittel
zum Verfahren des Sägeblattgrundkörpers (47) umfaßt.
zum Verfahren des Sägeblattgrundkörpers (47) umfaßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29622683U DE29622683U1 (de) | 1996-04-10 | 1996-04-10 | Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19614197A DE19614197C1 (de) | 1996-04-10 | 1996-04-10 | Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen |
| DE29622683U DE29622683U1 (de) | 1996-04-10 | 1996-04-10 | Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29622683U1 true DE29622683U1 (de) | 1997-04-03 |
Family
ID=26024627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29622683U Expired - Lifetime DE29622683U1 (de) | 1996-04-10 | 1996-04-10 | Vorrichtung zum Befestigen von Zähnen an Rohlingen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29622683U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9233428B2 (en) | 2011-12-23 | 2016-01-12 | Williams & White Machine Inc. | Computer controlled multiple axis grinding machine for grinding saw blades |
-
1996
- 1996-04-10 DE DE29622683U patent/DE29622683U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9233428B2 (en) | 2011-12-23 | 2016-01-12 | Williams & White Machine Inc. | Computer controlled multiple axis grinding machine for grinding saw blades |
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