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DE29619695U1 - Vorrichtung zum Bearbeiten von bahnförmigem Material - Google Patents

Vorrichtung zum Bearbeiten von bahnförmigem Material

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DE29619695U1
DE29619695U1 DE29619695U DE29619695U DE29619695U1 DE 29619695 U1 DE29619695 U1 DE 29619695U1 DE 29619695 U DE29619695 U DE 29619695U DE 29619695 U DE29619695 U DE 29619695U DE 29619695 U1 DE29619695 U1 DE 29619695U1
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support
pressure
counter
roller
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DE29619695U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G1/00Calenders; Smoothing apparatus
    • D21G1/002Opening or closing mechanisms; Regulating the pressure
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B15/00Removing liquids, gases or vapours from textile materials in association with treatment of the materials by liquids, gases or vapours
    • D06B15/02Removing liquids, gases or vapours from textile materials in association with treatment of the materials by liquids, gases or vapours by squeezing rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

Johannes Zimmer, Ebentaler Str. 133,.A-9020 Klagenfurt, Österreich
Vorrichtung zum Bearbeiten von bahnförmigem Material
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten von bahnförmigem Material, umfassend eine in Vorrichtungslänge sich erstreckende Arbeitswalze, eine eine Gegenanlagefläche bildende Gegenanlage, gegen die das Bahnmaterial mittels der Arbeitswalze über die der Bahnbreite entsprechende Arbeitsbreite preßbar ist, einen an seiner Vorderseite die Arbeitswalze umfangsseitig lagernden und sie mit Anpreßkraft beaufschlagenden Preßlagerkörper, einen in Vorrichtungslänge sich erstreckenden Stützträger, wobei eine Stützwand des Stützträgers und der Pre/3 lager körper in Anpre/3 richtung relativ zueinander bewegbar angeordnet sind, und eine Anpreßkraft erzeugende Anpreßeinrichtung, die einen zwischen Preßlagerkörper und der Stützwand bei der Relativbewegung sich ändernden^ in Vorrichtungs länge sich erstreckenden Raum und einen darin angeordneten Druckschlauch umfaßt, wodurch zwischen einer an der Preßlagerkörperrückseite gebildeten Gegenanlagefläche für den Schlauch und der Stützwand ein über die Preßlagerkörperrückseite Anpreßdruck ausübender, im Profilquerschnitt oval- oder flachförmiger Druckraum vorgesehen ist, dessen Druckvolumen durch die Druckschlauchfüllung mit Druckmedium bestimmt ist. Solche Vorrichtugnen werden insbesondere zum Abquetschen, d.h. Entwässern von Bahnen in sogenannten Foulards
verwendet. :
Eine gattungsgemä/3e Vorrichtung ist aus US-PS 2 878 778 bekannt. Zum Erzeugen der gewünschten hohen Anpreßdrücke auf die Arbeitswalze (Quetschwalze) erweist sich die Anpreßeinrichtung mit aufblasbarem Druckschlauch als besonders geeignet. Allerdings entstehen bei den bekannten Vorrichtungen immer wieder Anpassungsprobleme und Laufunregelmäßigkeiten der Walzen, und mit erhöhten Leistungsanforderungen insbeson-
dere hinsichtlich Gleichmäßigkeit und Einstellbarkeit der Abquetschkraft sind relativ aufwendige, Herstellungskosten erhöhende Konstruktionen verbunden. Eine für den Schlauch vorgesehene Randklemmbefestigung führt zu Verschlei/3 und relativ geringer Haltbarkeit. Lagerrollen sind axial an einem schwenkbaren Rahmen gelagert und geführt, auf den die mittels Druckschlauch erzeugte Anpreßkraft ausgeübt wird. Bei einer anderen bekannten Vorrichtung (EP-Bl-O 534 9 30) sind besondere Maßnahmen zur elastischen Anpassung der Arbeitswalze vorgesehen, wobei auch mehrere Druckkraft erzeugende, getrennt ansteuerbare Elemente verteilt über die Arbeitsbreite angeordnet sind. Der Preßlagerkörper wird zum Anpressen ausschließlich translatorisch verschiebbar oder mittels einer Platte schwenkbewebgar geführt.
Ziele der Erfindung bestehen darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung zum Bearbeiten von bahnförmigem Material hinsichtlich einfacher Bauweise, Lebensdauer, Betriebssicherheit, Wartung, Arbeitsfunktion und -ergebnis zu verbessern.
Diese Ziele werden in Verbindung mit den Merkmalen der eingangs genannten Vorrichtung dadurch erreicht, daß der Druckschlauch als Druckschlauchelement vorgesehen ist, das sich, im Vorrichtungslängsquerschnitt betrachtet, L-, U- oder ovalförmig mit wenigstens einem von der Schlauchgegenanlagefläche zur Vorrichtungsrückseite hin nach hinten weg gerichteten Krümmungsabschnitt und mit einem zur flächigen Anlage an die Schlauchgegenanlagefläche kommenden Anlageabschnitt erstreckt, wobei innerhalb des Raumes mit jedem Krümmungsabschnitt zwischen der Schlauchgegenanlagefläche und der Stützwand ein schlauchfreier Raum bei jedem Schlauchdruckfüllzustand gebildet ist, und daß die aus Preßlagerkörper und Arbeitswalze in Anpreßverbindung gebildete Arbeitseinheit zwischen Gegenanlage und Druckschlauchelement derart angeordnet ist, daß die Arbeitseinheit, im Vorrichtungsprofilquerschnitt betrachtet, sowohl in Anpreßrichtung als auch quer
dazu ohne Zwangsführung bewegbar ist. Erfindungsgemäß ist mindestens ein Ende des Druckschlauchelements zur hinteren Vorrichtungslängsseite hin nach hinten umgeschlagen. Mit dem Krümmungs ab schnitt ist erreicht, da/3 das Druckschlauchelement im Bereich von gro/3en bis hin zu kleinen Arbeitsdrücken in höchstem Maß gleichmäßig an der Anlagefläche des Preßlagerkörpers anliegt und ohne Klemmkraft ausübende Verbindungsmittel ausschließlich hinter dem Lagerkörper vorgesehen ist. Das erf indungsgemä/3 angeordnete Druckschlauchelement wirkt besonders günstig mit der erfindungsgemäß vorgesehenen Anordnung des Preßlagerkörpers zusammen. Dieser hat zur Anpressung, betrachtet in einer beliebigen Profilquerschnittsebene der Vorrichtung, drei Bewegungsmöglichkeiten. Das heißt, daß jeder Punkt des Preßlagerkörpers sich in der Ebene mit zwei Verschiebungen in zueinander senkrechten Richtungen sowie mit Teildrehung um den jeweiligen Körperpunkt bewegen kann. Infolge der Umfangslagerung der Arbeitswalze an dem Preßlagerkörper ist auch für die Arbeitswalze die Bewegur.gsmöglichkeit mit den drei Freiheitsgraden erreicht. Im Bereich der Anpreß-Positionen der Arbeitswalze ist diese praktisch schwimmend, d.h. in bezug auf die Stützwand des Stützträgers ohne translatorische Führung und ohne Schwenkführung gelagert. Die frei, d.h. sich selbsttätig einstellenden Parallel- und Kipplagen des Preßlagerkörpers in bezug auf die Stürzwand des Stützträgers, in Profilquerschnittsebene betrachtet, entstehen in Kombination mit Gestalt, Deformierbarkeit und Anordnung des flachen Druckschlauchelements. Zudem ist der Preßlagerkörper zur Anpressung auch frei bewegbar bzw. kippbar bezüglich eines jeden Punktes in seinen Längsebenen.
Dadurch ist die Anpassungsfähigkeit der den Preßlagerkörper und die Arbeitswalze umfassenden Funktionseinheit auch über die Arbeitsbreite gewährleistet. Man erkennt, daß der Preßlagerkörper im Bereich der Anpreßpositionen in einem freien Raum angeordnet ist, in dem seine Positionen zwischen dem Druckschlauchelement und der Arbeitswalze ohne 3ehinderungen durch Lagerführungen sind. Die Arbeitseinheit arbeitet mit
selbsttätiger Anpassung an den Betriebszustand leichtgängig, und zwar ohne kostenaufwendige komplizierte Antriebs- und Steuerungsmittel.
Das Material des Druckschlauchelements ist zweckmäßig so dehnungsfest, daß auch bei besonders großen Anpreßkräften der Schlauchkrümmungsabschnitt derart expansionsfrei ist, daß ein Ausweichen des Schlauches im Schlauchkrümmungsabschnitt in den schlauchfreien Raum zuverlässig vermieden ist.
Um das Schlauchelement besonders einfach und geschützt sowie innerhalb einer besonders kompaktbauenden Anpreßeinrichtung unterzubringen, kann der Stützträger wenigstens einen zweiten hinteren, an der Vorrichtungsrückseite gelegenen Raum umfassen, wobei sich der Schlauch-Krümmungsabschnitt mit Abstützung an wenigstens einer Rauminnenwand in den zweiten Raum hinein erstreckt. Zweckmäßig kann die Stützwand mit Durchgängen für die Schlauchkrümmungsabschnitte versehen sein. Eine besonders zweckmäßige Gestaltung besteht darin, daß die 0 Stützwand zwischen zwei Durchgängen einen Anlagekern für ein diesen einfassendes Schlauchelement bildet. Das erfindungsgemäße, nach hinten abgekrümmte Druckschlauchelement eignet sich besonders vorteilhaft zur Zonenaufteilung über die Arbeitsbreite. So sind in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung über die Länge des Stützträgers verteilt angeordnete Druckschlauchelemente vorgesehen, wobei die Schlauchanlageabschnitte in Reihenanordnung an der Preßlagerkörperanlageflache anliegen und zwischen den aneinandergereihten Schlauchanlageabschnitten diese beabstandende, durch die Schlauchkrümmungsabschnitte gebildete schlauchfreie Zwischenräume vorgesehen sind, während vorzugsweise die nach hinten gerichteten Teile benachbarter Krümmungsabschnitte in Anpreßberührung sind.
Zweckmäßig kann der Stützträger im Profilquerschnitt L- oder U-förmig und zur Arbeitswalze hin offen sein, wobei wenig-
stens ein Schenkel des Stützträgerprofils einen Anschlag für den PrejSlagerkörper bildet und vorzugsweise jeder Schenkel des Stützträgers den PrejSlagerkörper vollständig übergreift.
Zweckmäßig kann der Stützträger in seiner Position an der Gegenanlage mittels einer Halteeinrichtung verlagerbar und in der Ortsposition festsetzbar sein. Dabei besteht eine besonders vorteilhafte Gestaltung darin, da/3 zwischen Halteeinrichtung und Stützträger eine Bewegungseinrichtung angeordnet ist, mittels der der Abstand des Stützträgers zur Gegenanlage einstellbar und feststellbar ist.
Auf noch andere zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Unteransprüche gerichtet, und besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausbildungsformen oder -möglichkeiten der Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung der in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 im Profilquerschnitt eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einer Arbeitsposition,
Fig. 2 die Vorrichtung der Fig. 1 im Teillängsquerschnitt gemäß Ansicht A-B, 25
Fig. 3 im Profilquerschnitt eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit um die Achse einer Gegenwalze schwenkbar angeordnetem Stützträger,
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Fig. 4 die Vorrichtung der Fig. 3 außerhalb des Betriebs,
Fig.5a u.b im Profilquerschnitt eine erfindungsgemäße Arbeitsvorrichtung in zwei maximal
gekippten Arbeitspositionen einer Ar-
beitswalze an dem seitlichen Scheitel einer Gegenanlagewalze,
Fig. 6 im Profilquerschnitt eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Betriebsdarstellung
mit Arbeitswalzen unterschiedlicher Durchmesser,
Fig. 7 die Vorrichtung der Fig. 6 im Längsquerschnitt gemäß C-D und
Fig. 8 die Vorrichtung der Fig. 4 im Längsquerschnitt gemä/3 E-F.
Erfindungsgemä/3e Vorrichtungen gemäß Fig. 1 bis 8 umfassen einen einen Querstützträger bildenden Tragbalken 1, eine Anpreßeinrichtung 2 mit Druckschlauchelement 2.N, einen daran in führungsloser Lagerung abgestützten Preßlagerkörper 3 mit einem Paar zylindrischer Preßstabkörper 4, eine Arbeitswalze 5, die an der Vorderseite des Lagerkörpers 3 mittels der Stabkörper 4 umfangsseitig gelagert ist, und eine Gegenanlage in Form einer Gegenwalze 6. Tragbalken 1, Pre/Slagerkörper 3 mit Stabkörpern 4, Arbeitswalze 5 und Gegenwalze 6 erstrecken sich parallel zueinander über die Vorrichtungsarbeitsbreite.
Diese entspricht der in Vorrichtungslänge sich erstreckenden Breite einer zu bearbeitenden Bahn 90, die die Vorrichtung durch einen Anpreßspalt (Quetschfuge) zwischen Arbeitswalze und Gegenanlage 6 passiert. Die Arbeitswalze 5 ist im Bereich des seitlichen Scheitels der Gegenwalze 6 angeordnet, wobei die Drehachse der Arbeitswalze 5 in oder im Bereich einer Horizontalebene 61 liegt, in der die Achse der Gegenwalze 6 liegt. Die Walzen 5 und 6 drehen gegensinnig und ziehen die Bahn 90 bei Arbeitsanpressung durch den Anpreßspalt.
Der Tragbalken 1 und die Gegenwalze 6 sind an einem nicht dargestellten Rahmen einer Bearbeitungsmaschine gelagert. Die
Gegenwalze 6 hat einen wesentlich größeren Durchmesser als die Arbeitswalze 5 und wird über ihre Achsenden axial angetrieben. Der Walzenkern besteht vorzugsweise aus rostfreiem Stahl. Die Manteloberfläche der Walze 6 kann veredelt, z.B. verchromt sein, oder sie ist mit einem elastischen Mantel aus Kunststoff, Gummi od.dgl. ausgestattet. Die Oberfläche der Arbeitswalze 5 ist vorzugsweise gummiert.
Die Arbeitswalze 5 kann mit einem außerhalb der Arbeitsbreite angeordneten, nicht dargestellten Umfangsantrieb oder auch einem Axialantrieb verbunden sein. Der Antrieb der Arbeitswalze 5 kann für den Sonderfall erfolgen, da/3 in der Quetschfuge der Arbeitszone 60 eine sehr geringe Reibungskraft wirkt. Hingegen ist es an sich besonders vorteilhaft, die Arbeitswalze 5 ohne Eigenantrieb vorzusehen. Dadurch wird erreicht, da/3 die Arbeitswalze 5 geringfügig verlangsamt an der Bahn 90 bzw. der Gegenwalze 6 abrollt. In der Arbeitszone entsteht zwischen der Walze 5 und der Walze 6 eine Friktion aufgrund der nacheilenden Walze 5. Es wurde gefunden, da/3 sich die Nacheilungsfriktion idealerweise in Anpassung auf jeden Betriebsfall selbsttätig einstellt, und zwar aufgrund erfindungsgemäßer Schwimmlagerung. Die Selbsteinstellung erfolgt bei jeweils geringster Belastung der Bahn 90 und damit bestmöglicher Vermeidung von Bahndeformationen durch Stauchung oder Dehnung. Herkömmliche mit solchen Deformationen verbundene nachteilige Folgen wie insbesondere reibungsbedingter Verschleiß sind beseitigt.
Wie aus Fig. 1, 3, 5a bis 6 ersichtlich, kann die Bahn 90 wahlweise senkrecht zur Horizontalebene 61 oder vor und/oder nach dem Passieren der Walzen 5, 6 mit Umschlingung an der Gegenwalze 6 geführt sein. Die Bahn 90 wird durch einen unterhalb der Behandlungsvorrichtung angeordneten Tauchtrog 8, der mit flüssigem Medium (Flotte) gefüllt ist, geführt, wobei sie je nach Struktur und Beschaffenheit mehr oder weniger Flotte aufnimmt. Die Bahn 90, insbesondere ein Foulard,
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wird beim Passieren der Arbeitszone 60 zwischen Arbeitswalze 5 und Gegenwalze 6 abgequetscht. Die abgequetschte Flüssigkeit tropft in den im Raumbereich unter der Abquetschstelle angeordneten Trog 8 zurück. Die nach ihrer Abquetschung nur noch minimale Restflotte aufweisende Bahn kann in Vertikalrichtung weitergeführt sein (Bahn 90.0), oder sie kann zweckmäßig bis zum oberen Scheitel der Walze 6 geführt und dort abgenommen werden (Bahn 90.1). Zweckmäßig kann es auch sein, die Bahn hinter dem oberen Scheitel der Walze 6 noch weiter an dieser zu führen (Bahn 90.2).
In beispielhafter erfindungsgemäßer Gestaltung gemäß Fig. 1 bis 8 ist der während des Arbeitsbetriebs in seiner Ortsposition eingestellte und festgesetzte Tragbalken 1 in einen zur Gegenwalze 6 hin offenen U-förmigen vorderen Raum und einen hinteren Flachraum 16, die sich parallel über die Arbeitsbreite erstrecken, unterteilt. Die Wand zwischen dem hinteren Raum 16 und dem vorderen Raum bildet eine Stützwand 12 mit ebener Anlagefläche für die Flachseiten gerader Anlageabschnitte 21 von flachen Druckschlauchelementen 2.N. Gegen die anderen Flachseiten der Druckschlauchelemente 2.N liegt eine ebene Anlagefläche 31 des Preßlagerkörpers 3 an.
In einer Basisbetriebsposition gemäß Fig. 1 und 2 befindet sich der Preßlagerkörper 3 lediglich mit den Druckschlauchelementen 2.N und, über die zylindrischen Preßstabkörper 4, mit der Arbeitswalze 5 in Berührung. Aus dieser Position ist der Lagerkörper 3 unter Wirkung der Schlauchkraft, im Stirnprofilquerschnitt betrachtet, bezüglich eines jeden Punktes parallel zu der Horizontalebene 61 in Richtung T2 bzw. in Anpreßrichtung und senkrecht dazu in Richtung Tl verschiebbar sowie um einen jeden solchen Punkt mit Teildrehung in Richtung D3 drehbar. Der Preßlagerkörper 3 weist also, im Vorrichtungsprofilquerschnitt betrachtet, drei Bewegungsfreiheitsgrade auf. Diese Freiheitsgrade bestehen gleichermaßen für die in Anpreßverbindung gebildete Arbeits- und Funk-
tionseinheit, die also durch die Anpreßanlage des Lagerkörpers 3 mit seinen Stabkörpern 4 an der Arbeitswalze 5 gebildet ist. Es ist ersichtlich, daß die Arbeitseinheit 3, 4, 5 sowohl in Anpreßrichtung als auch quer dazu führungsfrei ist. Dies hat zur Folge, da/3 die Anpre/3walze 5 in ungehinderter Positionierung selbsttätig und leichtgängig die optimale Anpreßänlage gegen die Gegenwalze 6 findet. Diese Positionierung wird im folgenden Selbstpositionierung genannt. Wie aus Fig. 2 und 8 ersichtlich, ist der Lagerkörper 3 auch bezüglieh eines jeden Punktes in seinen Querschnittsebenen mit drei Freiheitsgraden T4, T5 und D6 bewegbar. Zu diesem Zweck sind zwischen den Stirnflächen des Lagerkörpers 3 und den Stirnwänden 110 des Tragbalkens 1 ausreichend große Spaltabstände S vorgesehen. Im ganzen ist eine Art Schwimmlagerung zustande gebracht.
Um die Freiheitsgrade zu erzielen, kommt es darauf an, daß der Lagerkörper 3 passungsfrei und auch sonst ohne mit dem Tragbalken 1 verbundene Zwangsführungsmittel zwischen den Druckschlauchelementen 2.N und der Arbeitswalze 5 angeordnet ist. Zweckmäßig sind aber dem Lagerkörper 3 an dem Tragbalken 1 angeordnete Anschlagelemente zugeordnet. Gemäß Ausführungsbeispiel sind Anschlagelemente 11, 110 durch die Schenkel bzw. Stirnwände des zur Anlagewalze 6 hin offenen U-Profils des Tragbalkens 1 gebildet. Diese Anschlagelemente 11, 110 begrenzen lediglich die mit den Freiheitsgraden freie Verlagerungs-/Drehbewegungen des Lagerkörpers 3, ohne die erfindungsgemäße Schwimmlagerung zu behindern. Das heißt, daß zwischen den Anschlagelementen die freie Versatz-/Kippeinstellung z.B. zwischen den im Vorrichtungsprofilquerschnitt gezeigten maximalen Positionen in Fig. 5a und 5b möglich ist.
Andererseits bildet der zur Gegenwalze 6 offene Raum des Tragbalkens 1 aber auch einen Halteraum für den Preßlagerkörper 3, und zwar zum Rüsten und außerhalb des Anpreßbetriebs. Dies wird aus Fig. 4 deutlich. Dort steht der Lagerkörper 3
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auf der ein Anschlagelement 11 bildenden unteren Längswand des Tragbalkens 1 auf. In dieser Position liegt die Arbeitswalze 5 mit ihren Enden auf Ablageelementen 51 auf, die außerhalb der Arbeitsbreite an den Vorrichtungsstirnseiten angeordnet sind. Zweckmäßig ist der freie Rand der unteren Tragbalkenlängswand in Form einer schrägen Abtropffläche verlängert, über die durch die Anpreßzonen zwischen den Stabkörpern 4 und der Arbeitswalze 5 mitgenommene Flotte in den Trog 8 geführt wird.
Der Tragbalken 1 ist vorzugsweise an seinen Enden außerhalb der Arbeitsbreite mit Halteeinrichtungen 7 einer nicht dargestellten Auftragungsmaschine gehalten. Die Einrichtungen 7 sind vorzugsweise höhenverstellbar, d.h. im Abstand zur Horizontalebene 61 veränderbar angeordnet. Die Höhenpositionen sind feststellbar. In Fig. 5a und 5b sind zwei Positionen des senkrecht zur Horizontalebene 61 translatorisch versetzten Tragbalkens 1 der Fig. 1 dargestellt. In Fig. 5a ist der Tragbalken 1 um das Maß A etwas nach oben, während er in Fig.
5b um das Maß B etwas nach unten versetzt ist. Durch einen solchen Versatz läßt sich der Kraftfluß zur Anpressung gezielt beeinflussen. Auch läßt sich die Anlageposition der Arbeitswalze 5 gegen die Gegenwalze 6 in gewünschtem (geringfügigem) Maß verstellen, womit besondere Anpassungen hinsichtlich der Abquetschwerte, der Bahnbeschaffenheit und/ oder der Walzenausführungen möglich sind. In Fig. 5a kommt die Arbeitswalze 5 etwas oberhalb des seitlichen Scheitels der Walze 6 an dieser zu liegen, während in Fig. 5b die Walze 5 etwas unterhalb des seitlichen Scheitels der Walze 6 zu liegen kommt. Infolge der erfindungsgemäßen Versatz-/Kippbewegbarkeit des Lagerkörpers 3 erfolgt dabei die Selbstpositionierung der Arbeitswalze 5 gegen die Gegenwalze 6.
An Längsschmalseiten des Lagerkörpers 3 ist, über die Körperlänge durchgehend, ein Paar Rippen 32 ausgebildet. Statt der Rippen können entsprechende erhabene Elemente vorgesehen
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sein. Sie bilden, in der jeweiligen Profilquerschnittsdiagonale des Lagerkörpers 3 betrachtet, Kippanschläge, die gegen die Anschlagelemente 11 zu liegen kommen, oder, wie aus Fig. 4 ersichtlich, ein Paar Füße für den außerhalb des Betriebszustandes auf der unteren Wand aufstehenden Lagerkörper 3.
Die anhand der Fig. 5a und b erläuterte Betriebsversatzanordnung der Arbeitswalze 5 kann zweckmäßig auch dadurch zustande gebracht werden, da/3, wie in Fig. 3 dargestellt, der Tragbalken 1 um die Achse der Gegenwalze 6 schwenkbar und feststellbar angeordnet ist. Die so erzielte Schräglage ist für die Anpassung und Selbstpositionierung besonders günstig, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, ist die Halteeinrichtung 7 durch einen zur Gegenwalze 6 offenen Querträger gebildet, der stirnseitig außerhalb der Arbeitsbreite in seiner Position verstellbar und einstellbar gelagert ist. Der Querträger bildet eine Schiebeaufnahme für den Preßlagerkörper 3. Zwischen der Rückwand des Querträgers und der rückwärtigen Wand des Lagerkörpers 3 ist eine Bewegungseinrichtung 71 angeordnet, mittels der der Abstand des Tragbalkens 3 zur Gegenwalze 6 einstellbar und feststellbar ist. Insbesondere läßt sich durch Betätigung der Bewegungseinrichtung 71 der Tragbalken 1 in der Schiebeaufnahme der Halteeinrichtung 7 nach innen zurückholen, um in der Rüstposition zum Einziehen einer Bahn 90 und/oder zum Wechseln der Arbeitswalze 5 oder der Gegenwalze 6 ausreichend Rüstraum zur Verfügung zu haben.
Für die Zwecke der Erfindung ist die Arbeitswalze 5 ausschließlich umfangsseitig an dem Preßlagerkörper 3 gelagert, und zwar mittels der beiden an dem Lagerkörper 3 angeordneten, an dessen Vorderseite frei liegenden zylindrischen Preßstabkörper 4. Es sind Stäbe mit gleichem Kreisquerschnitt vorgesehen, deren Durchmesser kleiner als der der Arbeitswalze 5 sind. Die Stäbe 4 sind vorzugsweise als drehbare Rollen 4 in entsprechenden Rollenaufnahmen des Lagerkörpers 3 aufgenommen. Es wurde gefunden, daß je nach dem Selbstpositionie-
rungszustand eine oder beide Rollen während des Arbeitsbetriebs, d.h. bei ohne Eigenantrieb drehender Arbeitswalze 5, stillstehen. Bei mit der Arbeitswalze 5 gegensinnig drehender Rolle 4 ist die Drehgeschwindigkeit der Rolle 4 bisweilen erheblich kleiner als die der Walze 5. Während der Selbstpositionierung kann sich der Preßlagerkörper 3 um die Arbeitswalze 5, d.h. auf einem ihrem Durchmesser entsprechenden Kreisbogen in geeignetem Ma/3 verlagern.
Die Stabrollenumfangslagerung für die Arbeitswalze 5 ist auch besonders vorteilhaft, um austauschbare Arbeitswalzen 5 mit unterschiedlichen Durchmessern verwenden zu können, wie dies in Fig. 6 angedeutet ist.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, kann der erfindungsgemä/3 gelagerten Arbeitswalze 5 zweckmäßig eine fest mit einer Auftragungsvorrichtung verbundene Trennwand 35 zugeordnet werden. Diese erstreckt sich über die Arbeitsbreite parallel mit dem Tragbalken 1. Der freie untere Längsrand der Wand 35 erstreckt sich mit zu dem oberen Scheitel der Arbeitswalze 5 fest einstellbarem Spaltabstand. Durch geringfügig beabstandete Einstellung ist ein hydrodynamischer Dichtspalt gebildet. Dieser bewirkt, da/3 in dem Zwickelbereich zwischen dem Stabkörper 4, der dem oberen Scheitel der Walze 5 in deren Drehrichtung folgt, und der Walze 5 sich ansammelnde Substanz, z.B. Färbeflotte, zurückgehalten wird, d.h. über den oberen Scheitel der Walze 5 nicht in die Arbeitszone 60 zurücklaufen kann. Einerseits kann die Substanz in Drehrichtung der Walze 5 in den Zwickelbereich einlaufen, andererseits wird das Zurücklaufen gegen die Drehrichtung jedoch nach Maßgabe der Randbreite der Wand 35 und des Spaltabstandes gesperrt. Der Spaltabstand ist so gro/3, da/3 die Selbstpositionierung der Walze 5 nicht behindert ist. Dabei erfolgt die Einstellung des Spalts unter Berücksichtigung der während des Betriebs möglichen Positionsänderung der Walze 5, und zwar so, da/3 die Wand 35 die Walze 5 nicht berührt. Die Trennwand
35 ist an ihren beiden stirnseitigen Enden am Gestell einer Bearbeitungsmaschine befestigt. Zweckmäßig ist die Wand 35 mit einer Einstelleinrichtung 36 verbunden, mittels derer sie durch Heben und Senken in die gewünschte Abstandsposition zur Walze 5 gebracht werden kann.
Die Zwickelbildung entsteht insbesondere dann, wenn die Bahn 90 eine poröse, netz- oder gitterartige Struktur aufweist. Nach dem Anpressen bleiben Teilchen der mehr oder weniger viskosen Substanz im Bereich zurücktretender oder offener Bahnstellen an der Walzenoberfläche haften und werden vor dem Stabkörper 4 angesammelt, da zwischen diesem und der Arbeitswalze 5 eine relativ große Dichtwirkung vorhanden ist. Es hat sich gezeigt, daß mittels der Trennwand 35 auch bei Verwendung von Substanzen mit relativ geringer Viskosi-ät ein relativ hohes Substanzniveau des Zwickels, in Drehrichtung der Walze 5 betrachtet, hinter der Trennwand 35 aufgebaut werden kann. So wird zwischen Stabkörper 4, Walze 5 und Trennwand eine zwischen den VorrichtungsStirnseiten sich erstreckende Rinne gebildet. Aus dieser wird die angesammelte Substanz stirnseitig abgeführt und über die Enden der Arbeitswalze in den Trog 8 geleitet. Mittels der Trennwand 35 ist es in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Lagerung des Lagerkörpers 3 möglich, auch Bahnen solcher Art abzuquetschen und z.B. zu färben, die ungleichmäßig oder unebene Struktur haben. Hinter der Anpreßzone anfallende Substanzrückstände werden mittels des Dichtspalts abgeführt.
Die Schwimmlagerung des Preßlagerkörpers 3 erfolgt in Kombination mit erf indungs gemäß angeordneten Druckschlauchelementen 2.N. Im Ausführungsbeispiel sind, vorteilhaft in ungera- ; der Zahl, fünf Schlauchelemente 2.1 bis 2.5 vorgesehen. Diese bilden, wie aus Fig. 7 und 8 ersichtlich, gleichbreite Anpreßzonen, die in Reihenanordnung die gesamte Arbeitsbreite abdecken. Die Anpreßzonen können auch unterschiedlich lang ausgebildet sein. Jedes Schlauchelement 2.N ist über eine
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zugeordnete Anschlu/31eitung 25 an eine Druckmedium, z.B. Druckluft liefernde Quelle angeschlossen. Der Druck- und Füllzustand eines jeden Schlauchelements 2.N wird mittels eines steuerbaren, in die Leitung 25 geschalteten Ventils eingestellt. Druckmediumquelle und Ventile sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Mit der gewählten Druckbeaufschlagung der Elemente 2.N erfolgt die gewünschte gleichmäßige oder ungleichmäßige Wirkeinstellung über die Arbeitsbreite. Durch Abschalten von seitlichen Anpreßzonen kann die Vorrichtung für Bahnbreiten genutzt werden, die kleiner als die Länge des Lagerkörpers 3 sind.
Das erfindungsgemäße Druckschlauchelement 2.N weist zwei von einer dem Preßlagerkörper 3 zugehörigen Gegenanlageflache 31 zur Vorrichtungsrückseite hin nach hinten weggerichtete U-förmige Krümmungsabschnitte 22 auf. Wie insbesondere aus Fig. 2 und 8 ersichtlich, ist das Druckschlauchelement 2.N ein flach sich erstreckendes Schlauchstück, das, im Vorrichtungslängsquerschnitt betrachtet, die Form eines sich lang erstreckenden offenen Ovalrings hat. Dieses Schlauchelement 2.N sitzt eingefangen in dem hinteren Flachraum 16 des Tragbalkens 1 und einem durch den lang sich erstreckenden Anlageabschnitt 21 des Flachschlauchelements 2.N bestimmten Flachraum 15 zwischen der die beiden Räume 15, 16 trennenden Stützwand 12 und der ebenen Gegenanlagef lache 31 an dem Preßlagerkörpers 3. Der in Längsrichtung des Lagerkörpers 3 sich gerade erstreckende durchgehende Anlageabschnitt 21 des Schlauchelements 2.N bildet einen flachen Druckraum 20, der, im Profilquerschnitt des Tragbalkens 1 betrachtet, den Flachraum 15 ausfüllt. Wie aus Fig. 5a und b ersichtlich, paßt sich der Abschnitt 21 der Profilquerschnittsform des Flachraumes 15 an, die bei Kipplage des Lagerkörpers 3 trapezähnlich ist. Durch diese Anpassung und die freie Bettung an dem Schlauchabschnitt 21 wird die in schwimmender Bewegung sich einstellende Position des Lagerkörpers 3 stabilisiert.
Jedes Ovalschlauchelement 2.N ist ausschließlich innerhalb des Tragbalkens 1 angeordnet, und zwar in loser Lage in den Räumen 15, 16, d.h. ohne feste Befestigung an dem Tragbalken 1. Wie insbesondere aus Fig. 7 und 8 ersichtlich, ist die Stützwand 12 mit Aussparungen oder Durchgängen 121 versehen. Deren Querschnitt entspricht an den stirnseitigen Wänden 110 dem einfachen und im übrigen dem zweifachen Schlauchflachquerschnitt. Jeder Wandabschnitt zwischen zwei Durchgängen 121 bildet einen Anlagekern für das Ovalschlauchelement, wobei die U-Krümmungsabschnitte 22, im Längsquerschnitt betrachtet, querschnittsgleich mit dem Flachraum 16 in diesen einfassen, so da/3 der gerade Abschnitt des Schlauchovalrings in dem Raum 16 unterbrochen ist. In den breiteren Durchgängen 121 befinden sich die nach hinten gerichteten Teile 220 benachbarter Krümmungsabschnitte in Anpre/3berührung. Die geraden Schlauchanlageabschnitte 21 liegen in Reihenanordnung an der Gegenanlageflache 31 an. Zwischen den aneinandergereihten Schlauchanlageabschnitten 21 sind durch die Schlauchkrümmungsabschnitte 22 entstehende schlauchfreie Zwischenräume 150 gebildet, mit denen die Anlageabschnitte 21 beabstandet sind. Schlauchfreie Zwischenräume 150 entstehen auch seitlich der Stellen, wo die Krümmungsabschnitte 22 an den stirnseitigen Innenwänden 110 und der hinteren Längsinnenwand der Räume 15, 16 zu liegen kommen.
Die freien Endabschnitte 23 des Oval-Druckschlauchelements 2.N sind mit Verschlu/3körpern 24 geschlossen, wobei der Verschlußkörper 24 an einem Endabschnitt 23 ein Verbindungsteil zur Verbindung mit der vorzugsweise flexiblen Anschlußleitung 25 bildet. Diese ist durch einen Durchgang nach hinten aus dem Tragbalken 1 herausgeführt.
In Fig. 2 bildet die rückwärtige Seite des Lagerkörpers 3 unmittelbar eine ebene Gegenanlageflache 31. Wie in Fig. 3 bis 6 und 8 dargestellt, kann zwischen den Schlauchanlageabschnitten 21 und der Rückseite des Lagerkörpers 3 zweckmäßig
eine durchgehende, über die Arbeitsbreite sich erstreckende Zwischenplatte angeordnet sein. Diese bildet dann die Gegenanlagefläche 31 für die Anlageabschnitte 21 der Schlauchelemente 2.N. Vorzugsweise ist die Platte sehr dünn, d.h., da/3 sie eine Stärke hat, die nur einen Bruchteil der Stärke der Rückwand 12 beträgt. Die Wandstärke der Stützwand 12 liegt in der Größenordnung der Flachquerschnitte der Räume 15, 16. Die Zwischenplatte 310 besteht aus einem einer Durchbiegung sich anpassenden Material. Sie bewirkt an der Grenzstelle zwischen mit unterschiedlichen Drücken beaufschlagten Druckzonen einen ausgleichenden stetigen Druckübergang und insoweit eine ausgleichende Druckverteilung zwischen den Druckschlauchelementen 2.N und dem Pre/31agerkörper 3. Dieser insbesondere aus Kunststoff bestehende Körper wird dadurch vor nachteiligen Einflüssen unterschiedlicher Druckbeanspruchung geschützt.
Auch ist bei Anordnung der Zwischenplatte 310 vorteilhaft erreicht, da/3 der Lagerkörper 3 im Profilquerschnitt eine geringere Dimension aufweisen kann.
Die Druckschlauchelemente 2.N sind vorzugsweise gewebeverstärkt, und zwar in dem Ma/3e, da/3 das Wandmaterial so dehnungsfest ist, daß auch bei besonders hoher Druckbeaufschlagung der Schlauchelemente 2.N zuverlässig verhindert ist, da/3 das Schlauchmaterial in die schlauchfreien Räume 150 expandiert, diese Räume 150 mit den konvex gekrümmten Krümmungsabschnitten 22 also bei jeder Druckbeaufschlagung ausgeprägt vorhanden sind.

Claims (16)

- 17 -Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Bearbeiten von bahnförmigem Material (90)/ umfassend eine in Vorrichtungslänge sich erstrekkende Arbeitswalze (5), eine eine Gegenanlageflache bildende Gegenanlage (6), gegen die das Bahnmaterial (90) mittels der Arbeitswalze (5) über die der Bahnbreite entsprechende Arbeitsbreite pre/3bar ist, einen an seiner Vorderseite die Arbeitswalze (5) umfangsseitig lagernden und sie mit Anpreßkraft beaufschlagenden Preßlagerkörper (3), einen in Vorrichtungs länge sich erstreckenden Stützträger (1), wobei eine Stützwand (12) des Stützträgers (1) und der Preßlagerkörper (3) in Anpre/3richtung relativ zueinander bewegbar angeordnet sind, und eine Anpreßkraft erzeugende Anpreßeinrichtung (2), die einen zwischen Preßlagerkörper (3) und der Stützwand (12) bei der Relativbewegung sich ändernden, in Vorrichtungs länge sich erstreckenden Raum (15) und einen darin angeordneten Druckschlauch umfaßt, wodurch zwischen einer an der Preßlagerkörperrückseite gebildeten Gegenanlageflache (31) für den Schlauch und der Stützwand (12) ein über die Preßlagerkörperrückseite (3) Anpreßdruck ausübender, im Profilquer schnitt oval- oder flachförmiger Druckraum (20) vorgesehen ist, dessen Druckvolümen durch die Druckschlauchfüllung mit Druckmedium bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet , daß der Druckschlauch als Druckschlauchelement (2.N) vorgesehen ist, das sich, im Vorrichtungslängsquerschnitt betrachtet, L-, U- oder ovalförmig mit wenigstens einem von der Schlauchgegenanlagefläche (31) zur Vorrichtungsrückseite hin nach hinten weg gerichteten Krümmungsabschnitt (22) und mit einem zur flächigen Anlage an die Schlauchgegenanlagefläche (31) kommenden Anlageabschnitt (21) erstreckt, wobei innerhalb des Raumes (15) mit jedem Krümmungsabschnitt (22) zwischen der Schlauchgegenanlagefläche (31) und der Stützwand (12) ein schlauchfreier Raum (150) bei jedem
- 18 -
Schlauchdruckfüllzustand gebildet ist, und da/3 die aus Preßlagerkörper (3) und Arbeitswalze (5) in Anpre/3verbindung gebildete Arbeitseinheit zwischen Gegenanlage (6) und Druckschlauchelement (2.N) derart angeordnet ist, da/3 die Arbeitseinheit (3, 4, 5), im Vorrichtungsprofilquerschnitt betrachtet, sowohl in Anpre/3richtung als auch quer dazu ohne Zwangsführung bewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichnet, daß das Wandmaterial des
Druckschlauchelements (2.N) so dehnungsfest ist, da/3 zur Bildung des schlauchfreien Raums (150) der Schlauchkrümmungsabschnitt (22) bei jeder Druckbeaufschlagung im wesentlichen expansionsfrei ist.
15
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Stützträger (2) wenigstens einen zweiten hinteren, an der Vorrichtungsrückseite gelegenen Raum (16) umfaßt, wobei sich der Schlauchkrümmungsabschnitt (22) mit Abstützung an wenigstens einer Rauminnenwand in den zweiten Raum (16) hinein erstreckt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e -
kennzeichnet, da/3 der zweite hintere Raum
(16) über wenigstens einen Durchgang (121) in der Stützwand (12) mit dem den Schlauchanlageabschnitt (21) aufnehmenden ersten Raum (15) verbunden ist, wobei der Schlauchkrümmungsabschnitt (22) den Durchgang (121) durchgreift.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , da/3 die Stützwand (12) zwischen zwei Durchgängen (121) einen Anlagekern für ein diesen einfassendes Schlauchelement (2.N) bildet.
- 19
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, da/3 das Schlauchelement (2.N) ein offener ovalförmiger Ring mit freien Endabschnitten (23) ist, die in dem zweiten Raum (16) aufgenommen sind, wobei vorzugsweise ein Schlauchendabschnitt (23) mit einer DruckmediumanschlujSleitung (25) verbunden ist, die aus dem Stützträger (1) herausgeführt ist.
10
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, da/3 mehrere über die Länge des Stützträgers (1) verteilt angeordnete Druckschlauchelemente (2.1 bis 2.5) vorgesehen sind,
* 15 wobei die zugehörigen Schlauchanlageabschnitte (21) in Reihenanordnung an der dem Pre/31agerkörper zugehörigen Schlauchgegenanlagefläche (31) anliegen und zwischen den aneinandergereihten Schlauchanlageabschnitten (21) diese beabstandende, durch die Schlauchkrümmungsabschnitte (22) gebildete schlauchfreie Zwischenräume (150) vorgesehen sind, während vorzugsweise die nach hinten gerichteten Teile (220) benachbarter Krümmungsabschnitte (22) in Anpre/3berührung sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, da/3 die Arbeitswalze (5) mittels zweier an dem Pre/31agerkörper (3) angeordneter, an seiner Vorderseite freiliegender zylindrischer PrejSstabkörper (4) gelagert ist, die vorzugsweise gleichen Kreisquerschnitt aufweisen und in formangepa/3ten Ausnehmungen des Pre/31agerkörpers (3) gehalten sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, d a durch gekennzeichnet, da/3 die Querbewegbarkeit des Pre/31agerkörpers (3) durch wenigstens ein
diesem zugeordnetes, mit dem Stützträger (1) verbundenes Anschiagelernent (11) begrenzt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch g e -
kennzeichnet, da/3 der Stützträger (1) im Profilquerschnitt L- oder U-förmig und zur Arbeitswalze (5) offen ist, wobei wenigstens ein Schenkel des Stützträgerprofils ein Halteanschlagelement (11) für den Preßlagerkörper (3) bildet und vorzugsweise jeder Schenkel des Stützträgers (1) den Pre/31agerkörper (3) vollständig übergreift.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, da/3 der Stützträger (1) in seiner Position an der Gegenanlage (6) mittels einer Halteeinrichtung (7) verlagerbar und in der Ortsposition festsetzbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch g e kennzeichnet, da/3 der Stützträger (1) um
eine außerhalb des Stützträgerprofilquerschnitts liegende längsachsenparallele Achse schwenkbar angeordnet ist, vorzugsweise um die Achse einer die Gegenanlage bildenden Gegenwalze (6).
25
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet , da/3 zwischen Halteeinrichtung (7) und Stützträger (1) eine Bewegungseinrichtung (71) angeordnet ist, mittels der der Abstand des Stützträgers (1) zur Gegenanlage (6) einstellbar und feststellbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, da/3 zwischen Schlauchanlageabschnitten (21) und der Rückseite des Lagerkörpers (3) eine über dessen Länge sich durchgehend
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erstreckende biegeanpaßbare Zwischenplatte (310) angeordnet ist, die einen ausgleichenden stetigen Druckübergang zwischen mit unterschiedlichen Drücken beanspruchten Druckzonen bewirkt.
5
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, da/3 die Gegenanlage eine Gegenwalze (6) ist und die Arbeitswalze (5) im Bereich des seitlichen Scheitels der Gegenwalze (6) an dieser zur Anlage bringbar ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, da/3 der Arbeitswalze (5) eine sich parallel mit dem Tragbalken (1) erstreckende Trennwand (35) zugeordnet ist, die, in Drehrichtung der Arbeitswalze (5) betrachtet, hinter der Gegenanlageflache sowie zwischen dieser und dem Preßlagerkörper (3) angeordnet ist, wobei zwischen einem Längsrand der Trennwand (35) und der Oberfläche der Arbeitswalze
(5) ein hydrodynamischer Dichtspalt ausgebildet ist, der an der Oberfläche der sich drehenden Arbeitswalze (5) anfallende Substanz nur in Drehrichtung der Arbeitswalze (5) durchläßt.
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