[go: up one dir, main page]

DE2829181A1 - Rohrweiche fuer eine betonpumpe - Google Patents

Rohrweiche fuer eine betonpumpe

Info

Publication number
DE2829181A1
DE2829181A1 DE19782829181 DE2829181A DE2829181A1 DE 2829181 A1 DE2829181 A1 DE 2829181A1 DE 19782829181 DE19782829181 DE 19782829181 DE 2829181 A DE2829181 A DE 2829181A DE 2829181 A1 DE2829181 A1 DE 2829181A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe end
wear ring
pressure
wear
transfer tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19782829181
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dipl Ing Korthaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Walter Scheele GmbH and Co KG
Original Assignee
Maschinenfabrik Walter Scheele GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Walter Scheele GmbH and Co KG filed Critical Maschinenfabrik Walter Scheele GmbH and Co KG
Priority to DE19782829181 priority Critical patent/DE2829181A1/de
Publication of DE2829181A1 publication Critical patent/DE2829181A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/0084Component parts or details specially adapted therefor
    • F04B7/0088Sealing arrangements between the distribution members and the housing
    • F04B7/0096Sealing arrangements between the distribution members and the housing for pipe-type distribution members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Rohrweiche für eine Betonpumpe
  • Die Erfindung betrifft eine Rohrweiche für eine Betonpumpe, bei welcher ein Rohrende der Druckleitung zwischen den Ansaug- und Ausdrücköffnungen von Pumpenzylindern hin-und herschwenkbar angeordnet ist und dem Rohrende ein Verschleißring zugeordnet ist, der relativ zum Rohrende axial gegen eine Verschleißplatte verschiebbar und anpreßbar ist, in welcher die Ansaug- und Ausdrücköffnungen der Pumpenzylinder angeordnet sind.
  • Der verschiebbar£Verschleißring an der Rohrweiche der genannten Art hat den Vorteil, daß der am Verschleißring und der Verschleißplatte auftretende starke und unvermeidbare Verschleiß durch weiteres Vorschieben des Ringes jeweils automatisch ausgeglichen wird, ohne daß es einer ständigen Nachstellung im Bereich des Schwenklagers und der Abstützung des schwenkbaren Rohrendes bedarf. Die nach dem Stande der Technik ( D-OS 26 14 895 ) bekannte Rohrweiche der genannten Art hat jedoch den Nachteil, daß der verschiebbare Verschleißring von dem Bördermedium, d.h. von dem Beton selbst, in axialer Richtung verschoben werden soll. Hierdurch ergeben sich zwangsläufig auf der Rückseite des verschiebbaren Verschleißringes tote Räume, in welchen der Betonfluß stockt und der Beton erhärtet, so daß der Verschleißring schon nach kurzer Einsatzzeit seine Beweglichkeit in axialer Richtung verliert. Die vorbekannte Rohrweiche ist somit mehr für nicht abbindende Fördermedien, z. B. für Wasser, geeignet, weniger jedoch für Beton.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, die Rohrweiche der eingangs genannten Art dahin-gehend weiterzubilden, daß der axial verschiebbare Verschleißring seine Beweglichkeit behält.
  • Insbesondere sollen hinter dem Verschleißring sich mit Beton oder Zement füllende tote Räume vermieden werden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von einer Rohrweiche der eingangs genannten Art vor, daß der Verschleißring auf der der Verschleißplatte abgewandten Seite von einem hydrostatischen Polster, insbesondere einem Öl- oder Fettpolster, beaufschlagt ist.
  • Bei der Rohrweiche gemäß der Erfindung werden die von dem Verschleißring bei seiner axialen Verschiebung freigegebenen Räume von dem hydrostatischem Polster ausgefüllt, so daß kein Beton oder Zement in diese Räume eindringen kann. Demzufolge behält der Verschleißring auch bei Förderung von abbindenden Fördermedien seine freie Beweglichkeit in axialer Richtung.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Rohrweiche gemäß der Erfindung ist das hydrostatische Polster über eine Druckmittelleitung mit einer Druckmittel quelle verbunden, deren Druck ausreicht4 eine Dichtwirkung an der Dichtfläche des Verschleißringes zu erzielen. Bei dieser Ausführungsform der Rohrweiche können der den Verschleißring beaufschlagende Druck und somit die den Verschleißring in axialer Richtung verschiebende Kraft auf beliebig hohe Werte eingestellt werden, so daß in jedem Falle eine zur zuverlässigen Abdichtung ausreichende axiale Kraft auf den Verschleißring ausgeübt werden kann.
  • Zweckmäßig ist das hydrostatische Polster während des Schwenkvorganges des Rohrendes ganz oder teilweise druckentlastet. Hierdurch werden während der Schwenkbewegung übermäßig große Reibungskräfte zwischen dem Verschleißring und der Verschleißplatte vermieden. Darüber hinaus wird der gerade während des Schwenkvorganges auftretende Verschleiß deutlich gemindert. Eine entsprechende Steuerung der Druckbeaufschlagung bzw. Druckentlastung des hydrostatischen Polsters kann auf verschiedene Art und Weise bewerkstelligt werden, beispielsweise dadurch, daß die Druckbeaufschlagung des hydrostatischen Polsters in Abhängigkeit von der Druckbeaufschlagung der Pumpenzylinder gesteuert wird oder daß die Druckbelastung des hydrostatischen in Abhängigkeit vom Betätigungsdruck des an dem verschwenkbaren Rohrende zum Zwecke von dessen Verschwenkung angreifenden Druckmittelzylinders gesteuert wird.
  • Eine weitere Ausführungsform sieht vor, daß das hydrostatische Polster unter Zwischenschaltung eines elastischen Zwischengliedes vom in der Druckleitung herrschenden Druck beaufschlagt ist. Dieses Merkmal kann alternativ zur oben erläuterten Druckbeaufschlagung von einer gesonderten Druckmittelquelle her oder in Kombination mit der oben erläuterten Druckbeaufschlagung von einer gesonderten Druckmittelquelle her zur Anwendung kommen. Im ersten Falle ist der Druck im hydrostatischen Polster ständig etwa gleich dem in der Druckleitung herrschenden Druck. Im zweiten Halle kann der Druck in dem hydrostatischen Polster während der zusätzlichen Druckbeaufschlagung von der gesonderten Druckmittelquelle her auf höhere Werte einge--stellt werden, wobei sichergestellt ist, daß der Druck in dem hydrostatischen Polster stets mindestens etwa gleich dem Innendruck der Druckleitung ist. Hierdurch kann auf einfache Weise erreicht werden, daß der Druck des hydrostatischen Polsters beispielsweise während des Schwenkvorganges des Rohrendes auf den Innendruck der Druckleitung abgesenkt wird, so daß gerade noch ein selbstdichtender Effekt vorhanden ist, während der Druck des hydrostatischen Polsters während des Pumphubes des Pumpenzylinders deutlich größer ist, als der Innendruck der Druckleitung.
  • Besondere Vorteile ergeben sich weiterhin, wenn der Verschleißring als in eine Ringnut des Rohrendes eintauchender Ringkolben ausgebildet ist, in welcher das hydrostatische Polster angeordnet ist. Bei dieser Ausbildung der Rohrweiche ist der Verschleißring in besonders vorteilhafter Weise geschützt angeordnet und erhält durch das Rohrende bis in unmittelbare Nähe der Verschleißplatte eine Fuhrung, so daß in dieser Führung die von den Reibungskräften auf die Führung übertragenen Momente besser aufgenommen werden können.
  • Bei der zuletzt erläuterten Ausführungsform der Rohrweiche ist weiterhin vorgesehen, daß der Verschleißring an seinem aus der Ringnut vortretenden Ende innen und außen mit Dichtungsmaterial aus Gummi oder einem gummiähnlichen Kunststoff belegt it. Hierdurch ergibt sich im Bereich der Verschleißfläche des Verschleißringes eine kombinierte Gummi-Netalldichtung, die große axiale Kräfte aufnehmen kann und außerdem einen ausgezeichneten Dichteffekt hat. Dadurch, daß das Dichtungsmaterial von außen und innen durch die Wände der Ringnut bis in unmittelbare Nähe der Verschleißfläche abgestützt ist, wird verhindert, daß das Dichtungsmaterial während der Schwenkbewegungen des Rohr endes unter Einwirkung der Reibungskräfte von dem Verschleißring abgelöst wird.
  • Eine andere Ausführungsform der Rohrweiche gemäß der Erfindung sieht vor, daß der Verschleißring den annähernd gleichen Innendurchmesser wie die Ansaug- und Ausdrücköffnung des Pumpenzylinders und das sich anschließende Rohrende der Druckleitung hat und an seiner Rückseite eine rohrförmige Verlängerung mit erweitertem Durchmesser aufweist, die dichtend auf dem Außenumfang des Rohrendes geführt ist, wobei das hydrostatische Polster zwischen der Rückseite des Verschleißringes und der Stirnseite des Rohrendes der Druckleitung angeordnet ist und zum Innenraum des Rohrendes hin durch ein elastisches Zwischenglied abgedichtet ist. Bei dieser Ausführungsform ist sichergestellt, daß die vom Druck des hydrostatischen Polsters erzeugten Axialkräfte stets größer sind, als die vom Innendruck der Druckleitung erzeugten, entgegengesetzt gerichteten Kräfte.
  • Beim zuletzt genannten Ausführungsbeispiel kann das elastische Zwischenglied gegebenenfalls als radial expandierender Ring ausgebildet sein, der bei Druckbeaufschlagung vom Inneren des Rohrendes her radial nach außen in den von dem hydrostatischen Polster ausgefüllten Raum eintaucht. Hierdurch ergibt sich eine besonders gute Druckübertragung zwischen dem Fördermedium und dem hydrostatischen Polster, so daß gegebenenfalls eine Druckbeaufschlagung des hydrostatischen Polsters von einer gesonderten Druckmittelquelle her entfallen kann.
  • AusführungsbeispieB einer Rohrweiche gemäß der Erfindung werden im folgeiiden anhand der Zeichnung näher erläutert, in der Fig.1 eine Rohrweiche gemäß der Erfindung in einem im wesentlichen senkrechten Schnitt, Fig. 2 ein Detail der Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, Piff. 3 eine zweite Auçührungsform des Verschleißringes in einer der Fig. 2 entsprechenden Darstellung und Fig. 4 eine dritte Ausführungsform des Verschleißringes in einer der Fig. 2 entsprechenden Darstellung zeigen.
  • Die in Figur 1 dargestellte Rohrweiche für eine Betonpumpe weist in bekannter Weise ein C- förmig gekrümmtes Rohrende 1 auf, das in einem Schwenklager 2 hin- und herschwenkbar gelagert ist und an eine in der Zeichnung nicht dargestellte Druckleitung der Betonpumpe angeschlossen ist. Zum Hin- und Herschwenken des Rohrendes 1 dient ein Druckmittelzylinder 3, der am Ende eines Schwenkhebels 4 angreift, der seinerseits drehfest mit dem schwenkbaren Rohrende 1 verbunden ist.
  • Das C- förmig gekrümmte Rohrende 1 taucht von oben in eine mit Beton 5 gefüllten Aufgabetrichter 6 ein und bewegt sich beim Hin- und Herschwenken mit seinem unteren Ende entlang einer vertikal angeordneten Verschleißplatte 7, die an einer Seitenwand des Aufgabetrichters 6 befestigt ist. In der Verschleißplatte 7 befinden sich Ansaug- und Ausdrücköffnungen 8 von Pumpenzylindern 9, von denen in Figur 1 nur einer erkennbar ist. Das Verschwenken des Rohrendes 1 erfolgt derart, daß die Ansaug- und Aufirücköffnung 8 während des Saughubes is zugeordneten Pumpenzylinders 9 von dem Rohrende 1 freigegeben wird, so daß der Beton 5 unbehindert in den Pumpenzylinder 9 ein-fließen kann, und daß die Ansaug- und Ausdrücköffnung 8 während des Druckhubes des zugeordneten Pumpenzylinders 9 mit dem Innenraum des Rohrendes 1 in Verbindung steht, so daß der aus dem Pumpenzylinder 9 herausgedrückte Beton über das schwenkbare Rohrende 1 in die in der Zeichnung nicht dargestellte Druckleitung der Betonpumpe gedrückt wird.
  • nicht näher dargestellten Druckmittelquelle verbunden, deren Druck ausreicht, eine Dichtwirkung an der bichtfläche des Verschleißringes zu erzielen. Beim Betrieb der Rohrweiche kann das hydrostatische Polster 13 während des Schwenkvorganges des Rohrendes 1 gegebenenfalls ganz oder teilweise druckentlastet werden, wie bereits im einleitenden Teil der Beschreibung erläutert worden ist.
  • Der Verschleißring 11 ist an seinem aus der Ringnut 12 austretenden Ende innen und außen mit Dichtungsmaterial 15 aus Gummi oder einem gummiähnlichen Kunststoff belegt, so daß sich eine kombinierte Gummi- Metalldichtung ergibt, deren Gummiteile durch die flankende Ringnut 12 weitest gehend geschützt sind.
  • Der durch das hydrostatische Polster 13 in axialer Richtung belastete Verschleißring 11 tritt in axialer Richtung automatisch jeweils soweit aus der Ringnut 12 hervor, daß der unvermeidbare Verschleiß am Verschleißring 11 und der Verschleißplatte 7 automatisch ausgeglichen wird. Irgendwelche Nachstellarbeiten sind über die gesamte Lebensdauer der Verschleißteile nicht erforderlich.
  • Da der Verschleißring 11 nur mit seinem vorderen, dem Verscnleiß ausgesetzten Ende, nicht aber im Bereich seiner Führung mit dem Beton in Berührung kommt, ist eine aus- Aus der geschilderten Funktionsweise ergibt sich, daß das Rohrende 1 mit einer erheblichen Kraft gegen die Verschleißplatte 7 angepreßt werden muß, damit sowohl während des Druckhubes des Pumpenzylinders 9 als auch während des Verschwenkens des Rohrendes 1 der unter Druck stehende Beton nicht zwischen der Verschleißplatte 7 und der Stirnseite des Rohrendes 1 austritt. Um die erforderliche Anpreßkraft zu kompensieren und um zu verhindern, daß das Schwenklager 3 durch diese Kraft ungünstig belastet wird, befindet sich an der Wand des Aufgabetrichters 6 - etwa den Ansaug- und Ausdrücköffnung-en der Pumpenzylinder gegenüberliegend - ein als Gleitlager ausgebildetes Stützlager 1o, an welchem sich das Rohrende 1 abstützt.
  • Zum Ausgleich des erheblichen und unvermeidbaren Verschleisses an der Verschleißplatte 7 und der Stirnseite des Rohrendes 1 ist der Stirnseite des Rohrendes 1 eine axial verschiebbarer Verschleißring 11 zugeordnet. Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 und 2 ist dieser Verschleißring 11 als Ringkolben ausgebildet, der in eine entsprechend bemessene Ringnut 12 in der Stirnseite des Rohrendes 1 eintaucht. Auf seiner Rückseite ist dieser Verschleißring 11 von einem hydrostatischen Polster 13 belastet, welches in der Ringnut 12 angeordnet ist und aus einer unter Druck stehenden Öl- oder Fettfüllung besteht. Dieses hydrostatische Polster 13 ist über eine Druckmittelleitung 14 mit einer in der Zeichnung reichende Bewegli=hkeit des Verschleißringes 11 über dessen gesamte Lebensdauer ebenfalls gewährlei*et.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 sind der axial verschiebbare Verschleißring und dessen Führung am Rohrende 1 andersartig ausgebildet. Der in Figur 3 mit 11a bezeichnete Verschleißring hat den gleichen Inndurchmesser wie die Ansaug- und Ausirücköffnung 8 des Pumpenzylinders 9 und das sich anschließende Rohrende 1 und ist an seiner Rückseite mit einer rohrförmigen Verlängerung 16 versehen, die einen erweiterten Innendurchmesser hat und dichtend auf dem Außenumfang des Rohrendes 1 geführt ist. Das hydrostatische Polster 13a ist hier zwischen der Rückseite des Verschleißringes 11a und der St-irnseite des Rohrendes 1 angeordnet und zum Inneren des Rohrendes 1 hin durch einen elastisches Zwischenglied 17 abgedichtet. Das Zwischenglied 17 besteht aus einem weichelastischen Ring aus Gummi oder Kunststoff, der unter Vorspannung steht und eine axiale Verschiebung des Verschleißringes 11a relativ zum Rohrende 1 zuläßt, ohne daß Beton in das hydrostatische Polster eintreten könnte. Darüber hinaus ist das weich- elastische Material des Zwischengliedes 17 dazu in der marge, über einen relativ großen Weg den Druck des Fördermediums auf das hydrostatische Polster 13a zu übertragen. Zusätzlich ist das hydrostatische Polster 13a- ähnlich wie beim Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 und 2 über eine Druckmittelleitung 14a an eine nicht dargestellte Druckmittelquelle angeschlossen, deren Druck in Abhängigkeit von den Schwenkbewegungen des Rohrendes 1 bzw. der Druckbeaufschlagung der Pumpenzylinder 9 steuerbar sein kann.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4 entspricht weitgehend dem Ausführungsbeispiel gemäß'Figur 3. Hier ist jedoch das elastische Zwischenglied 17b als radial expandierender Ring mit 2-förmigem Querschnitt ausgebildet, der bei Druckbeaufschlagung vom Inneren des Rohrendes 1 her radial nach außen in den vom hydrostatischen Polster 13b ausgefüllten Raum eintaucht und gleichzeitig mit dem elastischen Kopf seines T-förmigen Profiles die Axialbewegungen des Verschleißringes 11b relativ zum Rohrende 1 ausgleicht. Bei diesem Ausführungs beispiel erfolgt die Druckbeaufschlagung des hydrostatischen Polsters 13b ausschließlich vom Innenraum des Rohrendes 1 her, d.h. also durch das Fördermedium selbst.
  • Patentansprüche

Claims (8)

  1. Patentansprüche =======:======================= S Rohrweiche für eine Betonpumpe, bei welcher ein Rohrende der Druckleitung zwischen den Ansaug- und Ausdrücköffnungen von Pumpenzylindern hin- und herschwenkbar geordnet ist und dem Rohrende ein Verschleißring zugeordnet ist, der relativ zum Rohrende axial gegen eine Verschleißplatte verschiebbar und anpreßbar ist, in welcher die Ansaug- und Ausdrücköffnungen der Pumpenzylinder angeordnet sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Verschleißring ( 11, 11a, lib ) auf der der Verschleißplatte ( 7 ) abgewandten Seite von einem hydrostatischen Polster ( 13, 13a, 13b ), insbesondere einem Öl- oder Fettpolster, beaufschlagt ist.
  2. 2. Rohrweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hydrostatische Poster ( 13, 13a, ) über eine Druckmittelleitung ( 14,14a ) mit einer Druckmittelquelle verbunden ist, deren Druck -ausreicht, eine Dichtwirkung an der Dichtfläche des Verschleißringes (11,11a) zu erzielen.
  3. 3. rohrweiche nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das hydrostatische Polster ( 13, 13a ) während des Schwenkvorganges des Rohrendes ( 1 ) ganz oder teilweise druckentlastet ist.
  4. 4. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das hydrostatische Polster ( 13a, 13b ) unter Zwischenschaltung eines elastischen Zwischengliedes ( 17, 17b ) vom in der Druckleitung herrschenden Druck beaufschlagt ist.
  5. 5. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschleißring ( 11 ) als in eine Ringnut ( 12 ) des Rohrendes ( 1 ) eintauchender Ringkolben ausgebildet ist, in welcher das hydrostatische Polster ( 13 ) angeordnet ist.
  6. 6. Rohrweiche nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschleißring ( 11 ) an seinem aus der Ringnut ( 12 ) vortretenden Ende innen und außen mit Dichtungsmaterial ( 15 ) aus Gummi oder einem gummiähnlichen Kunststoff belegt ist.
  7. 7. Rohrweiche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschleißring (11a,14D) den annäher-nd gleichen Innendurchmesser wie die Ansaug-und Ausirücköffnung ( 8 ) des Pumpenzylinders ( 9 ) und das sich anschließende Rohrende ( 1 ) der Druckleitung hat und an seiner Rückseite eine rohrförmige Verlängerung ( 16 ) mit erweitertem Durchmesser aufweist, die dichtend auf dem Außenumfang des Rohrendes ( 1 ) geführt ist, wobei das hydrostatische Polster ( 13a, 13b ) zwischen der Rückseite des Verschleißringes ( Ila, 11b ) und der Stirnseite des Rohrendes ( 1 ) der Druckleitung angeordnet ist und zum Innenraum des Rohrendes ( 1 ) hin durch ein elastisches Zwischenglied ( 17, 17b ) abgedichtet ist.
  8. 8. Rohrweiche nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Zwischenglied ( 17b ) als radial expandierender Ring ausgebildet ist, der bei Druckbeaufschlagung vom Inneren des Rohrendes ( 1 ) her radial nach außen in den von dem hydrostatischen Polster ( 13b ) ausgefüllten Raum eintaucht.
DE19782829181 1978-07-03 1978-07-03 Rohrweiche fuer eine betonpumpe Ceased DE2829181A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782829181 DE2829181A1 (de) 1978-07-03 1978-07-03 Rohrweiche fuer eine betonpumpe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782829181 DE2829181A1 (de) 1978-07-03 1978-07-03 Rohrweiche fuer eine betonpumpe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2829181A1 true DE2829181A1 (de) 1980-01-17

Family

ID=6043430

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782829181 Ceased DE2829181A1 (de) 1978-07-03 1978-07-03 Rohrweiche fuer eine betonpumpe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2829181A1 (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0052192A1 (de) * 1980-11-14 1982-05-26 Stetter GmbH Vorrichtung an Betonpumpen
EP0057288A1 (de) * 1981-01-31 1982-08-11 Friedrich Wilh. Schwing GmbH Zweizylinder-Dickstoffpumpe, vorzugsweise Betonpumpe mit einem von einer zylinderseitigen Brillenplatte abwechselnd schwenkenden Schaltorgan
EP0062766A1 (de) * 1981-04-04 1982-10-20 Friedrich Wilh. Schwing GmbH Mehrwegeventil für Dickstoffpumpen
EP0101802A1 (de) * 1982-06-25 1984-03-07 WIBAU Aktiengesellschaft Vorrichtung zur Förderung von breiigen Massen, insbesondere Beton
EP0112404A1 (de) * 1982-12-24 1984-07-04 Friedrich Wilh. Schwing GmbH Zweizylinderdickstoffpumpe, vorzugsweise Betonpumpe
DE3410211A1 (de) * 1984-03-20 1985-10-03 Gerhard Dr. 7900 Ulm Hudelmaier Vorrichtung zum dichten einer betonpumpe
DE3824466A1 (de) * 1988-07-19 1990-01-25 Putzmeister Maschf Mehrzylinder-dickstoffpumpe
DE102013215990A1 (de) * 2013-08-13 2015-02-19 Putzmeister Engineering Gmbh Zweizylinder-Dickstoffpumpe mit Rohrweiche

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB803871A (en) * 1956-03-16 1958-11-05 Gwynnes Pumps Ltd Improvements relating to seals between rotating and stationary parts of pumps
DE2447054A1 (de) * 1973-10-12 1975-04-17 Italiana Forme Acciaio Dreiwege-verteiler fuer betondoppelpumpen
DE2355528A1 (de) * 1973-10-17 1975-05-15 Schlecht Karl Zweizylindrige betonpumpe mit ueber dem vorratsbehaelter gelagertem schwenkrohrschieber
DE2614895A1 (de) * 1976-04-07 1977-10-20 Schlecht Karl Beton-rohrweiche

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB803871A (en) * 1956-03-16 1958-11-05 Gwynnes Pumps Ltd Improvements relating to seals between rotating and stationary parts of pumps
DE2447054A1 (de) * 1973-10-12 1975-04-17 Italiana Forme Acciaio Dreiwege-verteiler fuer betondoppelpumpen
DE2355528A1 (de) * 1973-10-17 1975-05-15 Schlecht Karl Zweizylindrige betonpumpe mit ueber dem vorratsbehaelter gelagertem schwenkrohrschieber
DE2614895A1 (de) * 1976-04-07 1977-10-20 Schlecht Karl Beton-rohrweiche

Cited By (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0052192A1 (de) * 1980-11-14 1982-05-26 Stetter GmbH Vorrichtung an Betonpumpen
US4465441A (en) * 1981-01-31 1984-08-14 Friedrich Wilh. Schwing Gmbh Two-cylinder pump for heavy flowable materials, such as concrete
EP0057288A1 (de) * 1981-01-31 1982-08-11 Friedrich Wilh. Schwing GmbH Zweizylinder-Dickstoffpumpe, vorzugsweise Betonpumpe mit einem von einer zylinderseitigen Brillenplatte abwechselnd schwenkenden Schaltorgan
DE3103321A1 (de) * 1981-01-31 1982-08-12 Friedrich Wilh. Schwing Gmbh, 4690 Herne "zweizylinder-dickstoffpumpe, vorzugsweise betonpumpe mit einem von einer zylinderseitigen brillenplatte abwechselnd schwenkenden schaltorgan"
USRE32657E (en) * 1981-01-31 1988-04-26 Friedrich Wilh. Schwing Gmbh Two-cylinder pump for heavy flowable materials, such as concrete
DE3153268C2 (en) * 1981-01-31 1988-01-28 Friedrich Wilh. Schwing Gmbh, 4690 Herne, De Two-cylinder viscous-material pump, preferably concrete pump
DE3113787A1 (de) * 1981-04-04 1982-10-28 Friedrich Wilh. Schwing Gmbh, 4690 Herne "mehrwegeventil fuer dickstoffpumpen"
US4472118A (en) * 1981-04-04 1984-09-18 Friedrich Wilh. Schwing Gmbh Multi-way valves for pumps for conveying heavy flowable materials
EP0062766A1 (de) * 1981-04-04 1982-10-20 Friedrich Wilh. Schwing GmbH Mehrwegeventil für Dickstoffpumpen
USRE32719E (en) * 1981-04-04 1988-07-26 Multi-way valves for pumps for conveying heavy flowable materials
EP0101802A1 (de) * 1982-06-25 1984-03-07 WIBAU Aktiengesellschaft Vorrichtung zur Förderung von breiigen Massen, insbesondere Beton
EP0112404A1 (de) * 1982-12-24 1984-07-04 Friedrich Wilh. Schwing GmbH Zweizylinderdickstoffpumpe, vorzugsweise Betonpumpe
US4556370A (en) * 1982-12-24 1985-12-03 Friedrich Wilh. Schwing Gmbh Twin cylinder pumps, more specially for concrete
DE3410211A1 (de) * 1984-03-20 1985-10-03 Gerhard Dr. 7900 Ulm Hudelmaier Vorrichtung zum dichten einer betonpumpe
DE3824466A1 (de) * 1988-07-19 1990-01-25 Putzmeister Maschf Mehrzylinder-dickstoffpumpe
DE102013215990A1 (de) * 2013-08-13 2015-02-19 Putzmeister Engineering Gmbh Zweizylinder-Dickstoffpumpe mit Rohrweiche

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2946765C2 (de) Entsperrbares Rückschlagventil
CH627218A5 (de)
DE2820785A1 (de) Ventilsteuerung fuer rammbohrgeraete
DE69022887T2 (de) Vortriebsschild für ein Schildvortriebsverfahren zum Bauen eines Tunnels kleinen Durchmessers.
DE3429935C2 (de) Direktbetätigte Flügelzellenpumpe
DE1302466C2 (de) Hydraulisches, mittels druckverstaerker betaetigbares setzwerkzeug, das auf einen niet eine zugkraft und auf einen bund eine axialkraft zwecks eindruecken des letzeren auf den niet ausuebt
DE2829181A1 (de) Rohrweiche fuer eine betonpumpe
DE3411824A1 (de) Kolbeneinheit
DE3410211A1 (de) Vorrichtung zum dichten einer betonpumpe
EP0505349B2 (de) Hydraulische Zylinder/Kolben-Anordnung
DE2426939A1 (de) Hydraulischer heber
DE1503334A1 (de) Hydraulische Vorrichtung zum Erzeugen einer hin- und hergehenden Bewegung
DE2257450A1 (de) Doppeltwirkende zylinder- und kolbenvorrichtung
DE2551025A1 (de) Aufbau eines hydraulischen hammers
DE19860466C1 (de) Pneumatisch angetriebene Hydraulikpumpe
DE3345002A1 (de) Hydropneumatischer druckzylinder
DE8429462U1 (de) Doppeltwirkender hydraulikzylinder
DE2460344A1 (de) Hydraulischer druckerzeuger
WO1994011657A1 (de) Anordnung zur abdichtung von hydraulikzylindern
DE2454488C3 (de) Rauchfähige Rammvorrichtung
DE8914037U1 (de) Durchbiegungseinstellwalze
DE1974573U (de) Hydraulische presse fuer hublader.
DE2911326A1 (de) Druckentlastungsvorrichtung
DE2247596A1 (de) Zylinderanordnung mit arbeitskolben und vorhubkolben
DE19927070B4 (de) Hydraulische Presse

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8181 Inventor (new situation)

Free format text: KORTHAUS, ERNST, DIPL.-ING., 4600 DORTMUND, DE

8131 Rejection