DE29618092U1 - Auf Integrität testbare Filterkassette aus hydrophilen, porösen Polymembranen mit verbesserter Filtrationssicherheit und Filtrationsleistung - Google Patents
Auf Integrität testbare Filterkassette aus hydrophilen, porösen Polymembranen mit verbesserter Filtrationssicherheit und FiltrationsleistungInfo
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Description
Sartorius AG SM9607
Weender Landstraße 94-108
37075 Göttingen
37075 Göttingen
Auf Integrität testbare Filterkassette aus hydrophilen, porösen
Polymermembranen mit verbesserter Filtrationssicherheit und Filtrationsleistung.
Die Erfindung bezieht sich auf Filterkassetten zur Crossflow- und zur Dead-End-Filtration
von Fluiden aus hydrophilen, porösen Membranen, die eine verbesserte
Filtrationssicherheit und Filtrationsleistung aufweisen.
Derartige Filterkassetten finden Anwendung in Bereichen mit hohen Anforderungen
an die Filtrationssicherheit, insbesondere in der pharmazeutischen und Lebensmittelindustrie, im medizinischen und Laborbereich und in der Biotechnologie.
Sie werden sowohl in Form von Crossflow-Filterkassetten als auch in Form von
Dead-End-Filterkassetten eingesetzt, insbesondere, wenn letztere mit
Membranadsorbern bestückt sind.
Filtrationssicherheit bedeutet, daß die Filterkassetten besonderen Anforderungen
bezüglich ihrer mechanischen und chemischen Stabilität genügen müssen, daß sie keine extrahierbaren Bestandteile abgeben dürfen und daß sie auf Integrität testbar
sein müssen.
Filtrationsleistung bedeutet der Volumenfluß an Permeat pro Zeiteinheit, die zum
Beispiel als Wasserdurchflußrate angegeben werden kann.
Die Hydrophilie der porösen Polymermembranen kann aufgrund einer
Strukturmorphologie, eines Hydrophilierungs-ZNetzmittel- oder Polymerzusatzes
hervorgerufen sein.
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Filterkassetten bestehen bekanntlich aus einer Vielzahl flächiger, in bestimmter
Abfolge geschichteter Zuschnitte von Filtermaterialien, wie Membranen, und von Abstandshaltern als Drainagen für Retentat und Permeat, die in ihren Randbereichen
durch eine Dichtungsmasse fluiddicht eingefaßt sind. Im Falle von Crossflow-Filterkassetten
weisen die flächigen Zuschnitte zueinander fluchtende Durchbrechungen zur Ausbildung von Kanälen für die Zufuhr von zu filtrierendem
Fluid und für die Abfuhr von Retentat und Permeat auf. Flächige Zuschnitte aus in der
Regel textilartigem Material, wie Vliese, Gewebe, Gewirke oder Gitter dienen als
drainierende Abstandshalter auf der Retentat- und Permeatseite der Membranen. Bei
ihnen sind jene Durchbrechungen zur Verhinderung der Zufuhr oder der Abfuhr von Fluid zu oder von den Membranseiten in ihren Randbereichen von einer
Dichtungsmasse ringförmig umschlossen. Derartige Crossflow-Fiiterkassetten werden
von der DE-Al-34 41 249 beschrieben. Im Gebrauchsmuster DE-Ul-295 17 324
wird eine Dead-End-Filterkassette mit verbesserter Stabilität beschrieben, bei der
mindestens der erste und mindestens der letzte Zuschnitt aus einem textilartigen
Material und die übrigen Zuschnitte aus porösen Membranen bestehen.
Bekanntlich werden die Filterkassetten zum Gebrauch zwischen Filterhaltern einer Einspannvorrichtung in ihren Randbereichen fluiddicht eingepreßt. Ein häufiges Ein- und Ausspannen kann, insbesondere im Übergangsbereich zwischen den Membranen und der dauerelastischen Dichtungsmasse zu Bruchstellen der Membranen führen. Zu analogen Defekten kann auch die durch Temperatureinflüsse hervorgerufene mechanische Belastung der Filterkassetten führen, wie sie bei der Filtration heißer Fluide oder bei der Hitzesterilisation der Filterkassetten auftritt. Zur Vermeidung dieser Schädigungen wurden bisher zusätzliche Maßnahmen ergriffen, wie der Einbau von Dichtrahmen und Dichtringen zwischen den flächigen Zuschnitten einer Filterkassette (DE-Al-34 41 249) und die Verwendung spezieller Einspannvorrichtungen für die Filterkassetten (DE-C2-37 08 733, DE-C2-37 08 734). Gemäß DE-Ul-295 17 324 wird eine verbesserte Stabilität dadurch erreicht, daß die Zuschnitte aus dem textilartigen Material über die Randbereiche der Zuschnitte aus den porösen Membranen hinausragen und die Dichtungsmasse im kritischen Übergangsbereich verstärken.
Bekanntlich werden die Filterkassetten zum Gebrauch zwischen Filterhaltern einer Einspannvorrichtung in ihren Randbereichen fluiddicht eingepreßt. Ein häufiges Ein- und Ausspannen kann, insbesondere im Übergangsbereich zwischen den Membranen und der dauerelastischen Dichtungsmasse zu Bruchstellen der Membranen führen. Zu analogen Defekten kann auch die durch Temperatureinflüsse hervorgerufene mechanische Belastung der Filterkassetten führen, wie sie bei der Filtration heißer Fluide oder bei der Hitzesterilisation der Filterkassetten auftritt. Zur Vermeidung dieser Schädigungen wurden bisher zusätzliche Maßnahmen ergriffen, wie der Einbau von Dichtrahmen und Dichtringen zwischen den flächigen Zuschnitten einer Filterkassette (DE-Al-34 41 249) und die Verwendung spezieller Einspannvorrichtungen für die Filterkassetten (DE-C2-37 08 733, DE-C2-37 08 734). Gemäß DE-Ul-295 17 324 wird eine verbesserte Stabilität dadurch erreicht, daß die Zuschnitte aus dem textilartigen Material über die Randbereiche der Zuschnitte aus den porösen Membranen hinausragen und die Dichtungsmasse im kritischen Übergangsbereich verstärken.
Aus der DE-Al-40 28 379 ist auch bekannt, zur Erhöhung der mechanischen
Stabilität von Filterkassetten Polyurethanmaterialien als starre unelastische
Dichtungsmasse zu verwenden. Der Nachteil besteht darin, daß sich Polyurethane
unter der Einwirkung der zu filtrierenden Fluide und von Hitze zersetzen können,
wodurch extrahierbare Bestandteile gebildet werden und das Filtrat mit schädlichen
Substanzen kontaminiert wird. Derartige Filterkassetten sind fur den Einsatz im Pharma-, Medizin- und Biotechnologiebereich ungeeignet.
Verwendet man dagegen Polyalkane als Dichtungsmasse zum fluiddichten Einbetten
der flächigen Zuschnitte, so können zwar aufgrund der chemischen Resistenz der Polyalkane keine schädlichen, extrahierbaren Substanzen abgegeben werden, jedoch
tritt im Falle der Verwendung hydrophiler poröser Membranen unter der Einwirkung
der heißen Polymerschmelze ein unter dem Begriff „Randhydrophobie" bekannter
Effekt auf, was dazu führt, daß derartige Filterkassetten mit den üblichen Methoden
nicht mehr auf Integrität testbar sind.
Bekanntlich bestehen die in der Praxis häufig durchgeführten Integritätstests in der
einseitigen Beaufschlagung der Membran, deren Poren mit einer Flüssigkeit, in der
Regel Wasser, gefüllt sein müssen, mit einem unter Prüfdruck stehenden Gas. Aus der
Messung des zeitlichen Verlaufs des Druckabfalls auf der mit Prüfgas beaufschlagten
Membranseite oder der Menge des durch die Membran hindurchgetretenen Prüfgases können Rückschlüsse auf die Integrität der Membranen beziehungsweise der
Filterkassette gezogen werden. Derartige Integritätstests sind als Druckhaltetest,
Bubble-Point-Test und Diffusionstest bekannt.
Durch die Einwirkung der heißen Schmelze des thermoplastischen Polymermaterials
auf die hydrophilen, porösen Membranen werden negative Veränderungen in den Eigenschaften der Membranen innerhalb des Fixierungsbereichs und unmittelbar
benachbart zu diesen Bereichen hervorgerufen. So kommt es beispielsweise zu einer
Hydrophobierung der hydrophilen, porösen Membranen in einer Randzone, die dem Einbettungsbereich benachbart ist. Das hat zur Folge, daß diese hydrophoben
Randzonen nicht mehr von Wasser benetzt werden. Bei der Durchführung des Integritätstests passiert das Prüfgas ungehindert die nicht mit Wasser gefüllten Poren
dieser Randzone und täuscht eine nicht integere Filterkassette vor. Die Hydrophobierung kann dadurch verursacht werden, daß in der Membran enthaltene
Hydrophilierungsmittel bei der Schmelztemperatur des thermoplastischen Polymermaterials verdampfen oder wegdiffundieren oder die Hydrophilierungsmittel
durch chemischen Abbau oder sterische Veränderungen ihre hydrophilen
Eigenschaften verlieren.
Die hydrophilen, porösen Membranen sind außerdem häufig spröde, mechanisch
wenig belastbar und gegenüber einem Ein- und Weiterreißen empfindlich, sodaß bei
ihrer Handhabung, beispielsweise beim Schneiden, Stanzen oder beim Einbau in Filterkassetten Fehlstellen in den Membranen verursacht werden können. Durch
Einwirkung der heißen Schmelze des thermoplastischen Polymermaterials zur Einbettung der Randbereiche der Membranen in die Dichtungsmasse wird die
mechanische Stabilität der Membranen weiter herabgesetzt, sodaß es in der Randzone,
die dem Einbettungsbereich benachbart ist, häufig zu Membranbrüchen kommt, wodurch derartige Filterkassetten nicht mehr sicher filtrieren.
Allgemein sind aus der Fertigung von Filtrationseinheiten Lösungen zur Überwindung
der Randhydrophobie bekannt. So wird nach der EP-A3-0 096 306 eine Randversiegelung von hydrophilen porösen Membranen, z.B. aus Polyamid, durch
einen heißsiegelbaren nichtporösen Polyesterfilm vorgschlagen, welcher einseitig mit
einem lösungsmittelfreien Polyethylenüberzug als Schmelzkleber versehen ist. In der
gleichen Druckschrift wird auch vorgeschlagen, die Porosität der hydrophilen
Membranen in den Randstreifen zu verringern. Dazu werden die Randstreifen entweder aus einer eine geringere Porengröße ergebenden Gießlösung als die
Hauptfläche der Membran erzeugt oder die Randstreifen werden mechanisch verpreßt,
so daß die Poren darin kollabieren.
In der DE-Al-3 8 03 341 und US-PS 4,969,997 werden poröse Membranen
beschrieben, die aufgrund einer Überführung der Struktur auf einer Membranseite in
einen filmartigen Zustand fluidundurchlässige Stellen aufweisen. Diese Stellen werden
dadurch erzeugt, daß Hitze oder Dampf eines Lösungsmittels oder Lösungsmittelgemisches für das Membranmaterial gezielt auf die zu verfilmende Stelle
auf einer Seite der Membran einwirkt und das Membranmaterial bis zur gewünschten
Tiefe löst.
Die EP-Bl-O 036 315 erwähnt neben einem „Heißsiegel" und einem mechanischen
Verfahren einen Prozeß, bei dem der empfindliche Bereich der porösen Membranen durch Vergießen mit Leim behandelt wird. Der Nachteil dieses Verfahrens liegt in der
ungenügenden Temperaturstabilität der verleimten Membranzonen bei Beaufschlagung mit mehreren Dampfzyklen bei 1340C.
Nach der DE-C1-43 39 810 werden die hydrophilen, porösen Membranen in den für
die Einbettung vorgesehenen Bereichen mit einer Lösung eines Hydrophilierungsmittels getränkt, so daß sich die Membranen mit der Lösung in den
vorgegebenen Bereichen sättigt. Die behandelten Membranen werden anschließend gewaschen und getrocknet. Die so modifizierten Membranen sollten in ihrem
imprägnierten Bereich vorzugsweise mindestens um das Doppelte hydrohiler sein als
in den unbehandelten Membranbereichen, sodaß nach ihrer Einbettung aufgrund des großen Überschusses an Hydrophilierungsmittel keine Randhydrophobie mehr auftritt.
Die genannten Lösungen haben entweder den Nachteil, daß sie technologisch aufwendig sind, zusätzlich Fremdstoffe eingetragen werden, bei denen die Gefahr der
Auswaschung extrahierbarer Bestandteile während des Filtrationsprozesses besteht,
oder daß die aktive Filtrationsfläche z. B. durch Verfilmung oder Belegung mit einem
nichtporösen Film verringert wird oder daß sie die mechanische Beeinträchtigung der
Membranen im Randbereich der Einbettung nicht verringern.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Filterkassetten aus hydrophilen,
porösen Membranen mit verbesserter Filtrationssicherheit und Filtrationsleistung zu
schaffen, die über eine hohe mechanische und chemische Stabilität verfugen, keine
schädlichen extrahierbaren Bestandteile abgeben und auf Integrität testbar sind.
Die Aufgabe wird durch eine Filterkassette gelöst, bei der die Vielzahl geschichteter,
flächiger Zuschnitte aus hydrophilen, porösen Polymermembranen und aus drainierenden Abstandshaltermaterialien in ihren Randbereichen von einer starren
Dichtungsmasse aus einem thermoplastischen Polymer fluiddicht eingefaßt ist und wobei die hydrophilen, porösen Membranen mindestens in ihren Randbereichen und
auf mindestens einer Seite mit mindestens einem porösen Flächengebilde aus thermoplastischen Polymerfasern verbunden sind.
Die fluiddichte Einbettung der Vielzahl flächiger und in bestimmter Abfolge
geschichteter Zuschnitte der Membranen und der Abstandshalter in die Dichtungsmasse wird in bekannter Weise durchgeführt. Beispielsweise wird in den
Randbereich einer Gießform, in der sich mittig die flächigen und aneinander gepreßten
Zuschnitte befinden, eine heiße Schmelze des thermoplastischen Polymermaterials
soweit eingepreßt, bis sie die Randbereiche der Zuschnitte umfaßt und eine vorgegebene Strecke von bis zu einigen mm Tiefe zwischen die Zuschnitte eindringt.
Alternativ kann auch ein in den Randbereich der Gießform eingebrachtes Granulat erschmolzen werden. Im Falle von rotationssymmetrischen Filtrationskassetten wird
die Einbettung der Zuschnitte in die Schmelze durch Zentrifugieren der gesamten Gießform bewerkstelligt.
Erfindungsgemäß durchdringt dabei die Schmelze des thermoplastischen
Polymermaterials bevorzugt das poröse Flächengebilde und die drainierenden Abstandshalter und bildet nach dem Erkalten eine fluiddichte Verbindung der
flächigen Zuschnitte mit der Dichtungsmasse, ohne daß die Membran selbst in Mitleidenschaft gezogen wird. Erscheinungen der Randhydrophobie oder eine
Beeinträchtigung der mechanischen Stabilität der Membran treten nicht auf. In einer
vorteilhaften Ausführungsform bestehen sowohl die porösen Flächengebilde, die drainierenden Abstandshalter als auch die Dichtungsmasse aus dem gleichen Material,
beispielsweise aus Polyalkanen, insbesondere Polyethylen oder Polypropylen, aus Polyamiden, aus Polysulfonen oder aus Polyethersulfonen.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß die Aufgabe der Erfindung nur dann
gelöst werden kann, wenn während der Einbettung in die Dichtungsmasse eine physikalische/chemische Verbindung zwischen der hydrophilen, porösen Membran
und dem porösen Flächengebilde aus thermoplastischen Polymerfasern vorliegt. Besteht zwischen der Membran und dem porösen Flächengebilde während des
Einbettens in die Dichtungsmasse lediglich ein loser Kontakt, beispielsweise durch
Aneinanderlegen der Membran und des Flächengebildes, so sind keine auf Integrität
testbaren Filterkassetten erhältlich. Wenn dagegen die hydrophile, poröse Membran
mit dem porösen Flächengebilde aus thermoplastischen Polymerfasern verbunden ist,
schützen die thermoplastischen Polymerfasem des porösen Flächengebildes die poröse
Membran offenbar aufgrund der Wärmeabführung während des Phasenübergangs fest/flüssig des bei relativ niedrigen Temperaturen schmelzenden porösen
Flächengebildes derart, daß die Wirkung des Hydrophilierungsmittels oder die latente
Hydrophilie des Membranpolymers erhalten bleibt. Außerdem überdeckt die flüssige
Schmelze des porösen thermoplastischen Flächengebildes die Poren der durch
thermische Belastung eventuell geschädigten Membran im Randbereich der
Einbettung in die Verankerungselemente und verhindert dort eine Randhydrophobie.
Durch die Verbindung zwischen der porösen Membran und dem porösen Flächengebilde fließt die flüssige Schmelze durch Kapillarkräfte in die poröse
Membran oder bedeckt durch Adhäsionskräfte die Membran und versiegelt diese Bereiche. Die unmittelbare räumliche Nähe in der Anordnung von poröser Membran
und Flächengebilde fördert auch die Wirkung der Wärmeabführung und somit den thermischen Schutz der Hydrophilie.
Als poröse Flächengebilde werden aus organischen Polymeren bestehende Vliese,
Gewebe, Gewirke und/oder Gitter verwendet. Bevorzugt werden Vliese eingesetzt mit einer wirren Faseranordnung. Die porösen Flächengebilde werden durch einen
Abscheidegrad charakterisiert, der einer Porengröße im Bereich zwischen 0,5 bis 100
&mgr;&eegr;&igr; entspricht, bevorzugt ist ein Bereich zwischen 1 und 50 &mgr;&eegr;&igr;. Zur Erhöhung der
Filtrationsleistung ist es von Vorteil, wenn die porösen Flächengebilde einen Porengrößengradienten aufweisen, das heißt, wenn die Porengröße in
Anströmrichtung zu- oder abnimmt. Besonders vorteilhaft ist es, poröse Flächengebilde zu verwenden, deren Porengröße sich in Richtung des Randbereichs,
der fluiddicht in die Verankerungselemente eingebettet wird, verringert. Damit
erreicht man einen erhöhten Schutz der hydrophilen porösen Membranen in ihrem Randbereich und senkt die von den porösen Flächengebilden verursachte
Durchflußminderung des Filterelements auf ein Minimum.
Legt man als Maß für die Porosität der porösen Flächengebilde die nach DIN 53 887
bei einer Druckdifferenz von Ap=O, 5 bar gemessene Luftdurchlässigkeit zugrunde,
dann werden poröse Flächengebilde mit einer Luftdurchlässigkeit von 150-4000 dm3/s"m2 bevorzugt. Besonders bevorzugt werden solche mit einer
Luftdurchlässigkeit zwischen 600 und 1500 dmVs'm2.
Das nach DIN 53 854 bestimmte Flächengewicht liegt zwischen 20 und 120 g/m2,
insbesonder zwischen 30 und 80 g/m2. Die nach DIN 53 855/1 bestimmte Dicke liegt
vorzugsweise zwischen ungefähr 0,05 und ungefähr 0,60 mm
Die porösen Flächengebilde bestehen aus Polymerfasern mit Porendurchmessern im
Bereich zwischen etwa 10 &mgr;&eegr;&igr; und etwa 50 &mgr;&eegr;&igr;. Bevorzugt sind Flächengebilde aus
Kernmantelfasern, weil sie dem Membranverbund eine ausgezeichnete mechanische
Stabilität verleihen. Gute Ergebnisse werden erreicht, wenn Kernmantelfasern mit
Polypropylen (PP) als Kernmaterial beispielsweise mit einem Schmelzpunkt im Bereich von 1500C ± 100C und mit Polyethylen (PE) als Mantelmaterial beispielsweise
mit einem Schmelzpunkt im Bereich von 1350C ± 50C, 120 ± 50C oder 1050C ± 50C
verwendet werden. Der höher schmelzende PP-Kern verhindert weitestgehend ein Wegfließen der Schmelze des PE-Mantels der Polymerfaser und ermöglicht somit das
Eindringen des flüssigen PE in die poröse Membran durch Kapillarkräfte im Randbereich zur Dichtungsmasse. Das Massenverhältnis der Polymere PP:PE
(Kernpolymer: Mantelpolymer) in den Kernmantelfasern kann zwischen 10:90 bis 90:10 variieren, wobei ein Verhältnis 50:50 bevorzugt ist. Die fehlende Stabilität bei
dem Schmelzvorgang bei reinen PE-Flächengebilden durch das Fehlen des PP-Kerns
(wie bei Kernmantelvliesen) kann durch einen erhöhten Schmelzeintrag mittels eines
erhöhten Flächengewichtes des PE-Flächengebildes ausgeglichen werden.
Die porösen Flächengebilde können auf den porösen Membranen auflaminiert sein,
wie es im Falle von Kernmantelvliesen beispielsweise in der DE-C1-42 34 816
offenbart wurde, oder sie können mit den porösen Membranen integriert sein, wie es
beispielsweise in der DE-C2-40 25 768 beschrieben wurde.
Als besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung eines Verbundes aus einem Dreischichtaufbau („Sandwich-Aufbau") erwiesen, insbesondere wenn er aus einem Kernmantelvlies besteht, das auf der einen Seite mit einer porösen Membran und auf der anderen Seite beispielsweise mit einem Gewebe oder einem weiteren Vlies verbunden ist. Hierdurch werden der Schutz der porösen Membran vor Randhydrophobie und die mechanische Stabilität deutlich erhöht. Verbünde der genannten Art sind aus der DE-Al-196 04 573 bekannt, allerdings weisen sie eine deutlich reduzierte Wasserdurchflußrate, die zwischen 72 und 86% im Vergleich zur Membran allein liegt, auf. Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß zur Verhinderung einer Randhydrophobie bereits relativ lose Verbünde aus einem Dreischichtaufbau verwendet werden können, die über eine Wasserdurchflußrate verfugen, die im Vergleich zur unverstärkten Membran um weniger als 10% reduziert ist. Im Falle der Verwendung eines Laminats aus porösem Flächengebilde und poröser Membran hat es sich überraschenderweise als ausreichend erwiesen, wenn die Verbindung zwischen beiden Lagen nur punktuell erfolgt und die Wasserdurchflußrate
Als besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung eines Verbundes aus einem Dreischichtaufbau („Sandwich-Aufbau") erwiesen, insbesondere wenn er aus einem Kernmantelvlies besteht, das auf der einen Seite mit einer porösen Membran und auf der anderen Seite beispielsweise mit einem Gewebe oder einem weiteren Vlies verbunden ist. Hierdurch werden der Schutz der porösen Membran vor Randhydrophobie und die mechanische Stabilität deutlich erhöht. Verbünde der genannten Art sind aus der DE-Al-196 04 573 bekannt, allerdings weisen sie eine deutlich reduzierte Wasserdurchflußrate, die zwischen 72 und 86% im Vergleich zur Membran allein liegt, auf. Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß zur Verhinderung einer Randhydrophobie bereits relativ lose Verbünde aus einem Dreischichtaufbau verwendet werden können, die über eine Wasserdurchflußrate verfugen, die im Vergleich zur unverstärkten Membran um weniger als 10% reduziert ist. Im Falle der Verwendung eines Laminats aus porösem Flächengebilde und poröser Membran hat es sich überraschenderweise als ausreichend erwiesen, wenn die Verbindung zwischen beiden Lagen nur punktuell erfolgt und die Wasserdurchflußrate
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des Verbundes im Vergleich zur unverstärkten porösen Membran lediglich um einen
Wert von weniger als 2.5 % reduziert wird. Ein solcher Verbund wird beispielsweise
durch einen Laminiervorgang mit einer Laminiertemperatur unterhalb der
Schmelztemperatur des porösen Flächengebildes und einem entsprechenden geringen Laminieranpreßdrack auf die zu laminierenden Lagen erreicht. Wird die poröse
Membran nur im Randbereich mit einem porösen Flächengebilde laminiert, so nimmt die Wasserdurchflußrate um weniger als bis 2% ab. Dagegen wird durch integrale
Einbettung des porösen Flächengebildes in die poröse Membran der Wasserdurchflußrate um ungefähr 10 bis ungefähr 30% reduziert. Filterkassetten aus
integral verstärkten Membranen besitzen demnach eine für viele praktische Anwendungen unzureichende Filtrationsleistung auf.
Die hydrophilen, porösen Membranen bestehen aus Materialien, die ausgewählt sind
aus der Gruppe der Polysulfone, Polyethersulfone und Polyamide. Die Hydrophilie kann aufgrund einer Strukturmorphologie, eines Netzmittel- oder Polymerzusatzes
hervorgerufen sein.
Die porösen Membranen besitzen Porengrößen im Ultrafiltrations- und
Mikrofiltrationsbereich, wobei der Mikrofiltrationsbereich mit Porengrößen zwischen
etwa 0,05 und etwa 10 &mgr;&idiagr;&eegr; und insbesondere ein Bereich zwischen 0,1 und 1,2 &mgr;&eegr;&igr;
bevorzugt ist. Besonders bevorzugt wird ein Bereich zwischen 0,2 und 0,65 &mgr;&igr;&eegr;.
Die Erfindung ist anwendbar auf alle Filterkassetten, bei denen die porösen
Membranen in ihren Randbereichen thermisch fluiddicht in starren Dichtungsmassen
aus thermoplastischem Polymermaterialien eingebettet werden.
Die Dichtungsmassen bestehen aus einem Material, das ausgewählt ist aus der Gruppe der Polyalkane, insbesondere Polyethylen und Polypropylen, halogenierten Polyalkane, Polysulfone, Polyethersulfone und Polyamide.
Die Dichtungsmassen bestehen aus einem Material, das ausgewählt ist aus der Gruppe der Polyalkane, insbesondere Polyethylen und Polypropylen, halogenierten Polyalkane, Polysulfone, Polyethersulfone und Polyamide.
Die Erfindung wird anhand der Figuren l.a bis 12.b und der Ausfuhrungsbeispiele
näher erläutert.
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Dabei zeigen
Fig. La eine schematische Darstellung eines Verbundes eines Kernmantel- oder PE-Vlieses
mit einer hydrophilen, porösen Membran und weiteren Vliesen/Geweben zur
Drainage ohne physikalische/chemische Verbindung vor der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. Lb eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. la nach der
Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 2.a eine schematische Darstellung eines Verbundes eines Kernmantel- oder PE-Vlieses
mit einer hydrophilen, porösen Membran und weiteren Vliesen/Geweben zur
Drainage mit physikalischer/chemischer Verbindung vor der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 2.b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 2a nach der
Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 3.a eine schematische Darstellung eines Verbundes eines Kernmantel- oder PE-Vlieses
mit einer hydrophilen porösen Membran und einem weiteren Vliese/Gewebe durch Laminierung und einem weiteren Vlies/Gewebe zur Drainage vor der
Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 3.b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 3a nach der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 3.b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 3a nach der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 4. a eine schematische Darstellung eines Verbundes durch Laminierung des
Kernmantel- oder PE-Vlieses mit der hydrophilen, porösen Membran und weiteren
Vliesen/Geweben zur Drainage vor der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 4.b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 4a nach der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 4.b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 4a nach der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 5.a eine schematische Darstellung eines Verbundes eines mit dem Drainagevlies
laminierten Kernmantel- oder PE-Vlieses mit der porösen Membran ohne
physikalische/chemische Verbindung vor der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 5.b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 5a nach der
Einbettung in eine Dichtungsmasse,
·· ·· · ft · ft ft«·· 4
Fig. 6.a eine schematische Darstellung eines Verbundes eines mit einem Drainagevlies
laminierten Kernmantel- oder PE-Vlieses mit der porösen Membran mit
physikalischer/chemischer Verbindung vor der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 6.b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 6a nach der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 6.b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 6a nach der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 7.a eine schematische Darstellung eines Verbundes eines durch beidseitige
Laminierung einer hydrophilen, porösen Membran mit Kernmantel- oder PE-Vliesen
und ohne Drainagevliese vor der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 7b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 7a nach der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 7b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 7a nach der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 8.a eine schematische Darstellung eines Verbundes eines zwischen einer
hydrophilen, porösen Membran und Drainagevliesen auf PP-Basis ohne Kernmantel- oder PE-Vlies vor der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 8.b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 8a nach der
Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 9.a eine schematische Darstellung eines Verbundes eines durch beidseitige
Laminierung einer hydrophilen, porösen Membran mit Kernmantel- oder PE-Vliesen
und Verwendung von Drainagevliesen vor der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 9.b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 9a nach der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 9.b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 9a nach der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 10.a eine schematische Darstellung eines Verbundes eines Kernmantel- oder PE-Vüeses
mit der porösen Membran mit beidseitiger physikalischer/chemischer Verbindung vor der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. lO.b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 10a nach der
Einbettung in eine Dichtungsmasse,
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Fig. 11.a eine schematische Darstellung eines Verbundes durch Laminierung eines
Kernmantel- oder PE-Vlieses ausschließlich im Randbereich der porösen Membran
vor der Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 1 Lb eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 1 la nach der
Einbettung in eine Dichtungsmasse,
Fig. 12.a eine schematische Darstellung eines Aufbaus mit durch Kernmantelvlies
integral verstärkter, hydrophiler, porösen Membran und Drainagevliesen vor der Einbettung in eine Dichtungsmasse und
Fig. 12.b eine schematische Darstellung des Verbundes gemäß der Fig. 12a nach der
Einbettung in eine Dichtungsmasse.
Erfolgt gemäß Fig. La der Aufbau des Verbundes der Gestalt, daß die poröse
Membran 2, das Kernmantelvlies 1, sowie die Drainagevliese 3 und 4 weder durch
einen Laminiervorgang, noch durch entsprechende Bedingungen beim Weiterverarbeiten physikalisch-chemisch verbunden werden, so findet die Fixierung
der einzelnen Schichten des Verbundes unabhängig voneinander statt (Fig. Lb). Da
keine direkte Verbindung zwischen dem Kernmantelvlies und der porösen Membran
bei der Einbettung in die Dichtungsmasse 5 gewährleistet ist, erfolgt weder ein Schutz
der hydrophilen Membran durch Abführung der Wärme durch das schmelzende thermoplastische Vlies an der Membran selbst, noch versiegelt die Schmelze über
Kapillar- oder Adhäsionskräfte die beschädigten Bereiche im Randbereich zur Dichtungsmasse. Bei allen dermaßen aufgebauten Filterkassetten wurde eine
Randhydrophobie im Bereich benachbart zur starren Dichtungsmasse festgestellt.
Erfolgt gemäß Fig. 2.a der Aufbau des Verbundes der Gestalt, daß die poröse
Membran 2, das Kernmantel- oder PE-Vlies 1, sowie das Drainagevlies 3 durch
entsprechende physikalische Bedingungen beim Laminieren verbunden werden, so findet die Fixierung der einzelnen Schichten in der Dichtungsmasse 5 als Verbund
statt. Da eine direkte Verbindung zwischen dem Kernmantelvlies und der porösen Membran bei der Einbettung in die Dichtungsmasse gewährleistet ist, erfolgt zum
einen der Schutz der hydrophilen Membran durch Abführung der Wärme durch das schmelzende thermoplastische Vlies an der Membran selbst, zum anderen versiegelt
die Schmelze über Kapillar- oder Adhäsionskräfte die beschädigten Bereiche im Randbereich zur Dichtungsmasse (Fig. 2b). Bei einem überwiegenden Teil der
dermaßen aufgebauten Filterkassetten wurde keine Randhydrophobie im Bereich zur
Dichtungsmasse hin festgestellt.
Erfolgt gemäß Fig. 3.a der Aufbau des Verbundes der Gestalt, daß die poröse
Membran 2, das Kernmantel- oder PE-Vlies 1, sowie das Drainagevlies
(Vlies/Gewebe) 4 durch einen Laminiervorgang miteinander verbunden werden, so findet die Fixierung der einzelnen Schichten in der Dichtungsmasse 5 als Verbund
statt. Da eine direkte Verbindung zwischen dem Kernmantelvlies und der porösen Membran bei der Einbettung in die Dichtungsmasse gewährleistet ist, erfolgt zum
einen der Schutz der hydrophilen Membran durch Abführung der Wärme durch das schmelzende thermoplastische Vlies an der Membran selbst, zum anderen versiegelt
die Schmelze über Kapillar- oder Adhäsionskräfte die beschädigten Bereiche im Randbereich zur Dichtungsmasse hin (Fig. 3b).
Erfolgt gemäß Fig. 4. a der Aufbau des Verbundes der Gestalt, daß die poröse
Membran 2 und das Kernmantel- oder PE-Vlies 1 durch einen Laminiervorgang
miteinander verbunden werden, so findet die Fixierung der einzelnen Schichten in der
Dichtungsmasse 5 als Verbund statt. Der Effekt ist identisch zu Beispiel 3 - ohne
zusätzliche Unterstützung eines Drainagevlieses. (Fig. 4b). Bei keiner der so aufgebauten Filterkassetten wurde eine Randhydrophobie im Bereich zur
Dichtungsmasse hin festgestellt.
Erfolgt gemäß Fig. 5.a der Aufbau des Verbundes der Gestalt, daß die poröse
Membran 2 und das mit dem Drainagevlies laminerte Kernmantel- oder PE-Vlies 1
weder durch einen weiteren Laminiervorgang, noch durch entsprechende Bedingungen beim Weiterverarbeiten physikalisch-chemisch verbunden werden, so
findet die Fixierung der einzelnen Schichten des Verbundes unabhängig voneinander
statt (Fig. 5.b). Der Effekt ist identisch zu Beispiel 1.
Bei allen dermaßen aufgebauten Filterkassetten wurde eine Randhydrophobie im Bereich zur Dichtungsmasse 5 hin festgestellt.
Bei allen dermaßen aufgebauten Filterkassetten wurde eine Randhydrophobie im Bereich zur Dichtungsmasse 5 hin festgestellt.
Erfolgt gemäß Fig. 6.a der Aufbau des Verbundes der Gestalt, daß die poröse
Membran 2 und das mit dem Drainagevlies laminerte Kernmantel- oder PE-Vlies 1
durch entsprechende Bedingungen beim Weiterverarbeiten- zum Beispiel Laminieren physikalisch-chemisch
verbunden werden, so findet die Fixierung der einzelnen Schichten in der Dichtungsmasse als Verbund statt (Fig. 6.b). Der Effekt ist identisch
zu Beispiel 2.
Bei dermaßen aufgebauten Filterkassetten wurde keine Randhydrophobie im Bereich
zur Dichtungsmasse 5 hin festgestellt.
Erfolgt gemäß Fig. 7.a der Aufbau des Verbundes der Gestalt, daß die poröse
Membran 2 beidseitig mit dem Kernmantel- oder PE-Vlies 1 und 6 durch einen
Laminiervorgang miteinander verbunden werden, so findet die Fixierung der einzelnen
Schichten in der Dichtungsmasse 5 als Verbund statt. Der Effekt ist identisch zu
Beispiel 4 (Fig. 7b). Bei keiner der dermaßen aufgebauten Filterkassetten wurde eine
Randhydrophobie im Bereich zur Dichtungsmasse hin festgestellt.
Erfolgt gemäß Fig. 8.a der Aufbau des Verbundes der Gestalt, daß die poröse
Membran 2, mit den Drainagevliesen 3, 4 ohne ein Kernmantel- oder PE-Vlies in die
Dichtungsmasse 5 eingebettet werden, so findet die Fixierung der einzelnen Schichten
des Verbundes unabhängig voneinander statt (Fig. 8.b). Der Effekt ist identisch zu
Beispiel 1.
Bei allen, dermaßen aufgebauten, Filterkassetten wurde eine Randhydrophobie im
Bereich zur Dichtungsmasse hin festgestellt.
Erfolgt gemäß Fig. 9.a der Aufbau des Verbundes wie in Beispiel 7 mit der
zusätzlichen Verwendung von Drainagevliesen 3, 4, so wird derselbe Effekt wie in
Beispiel 7 erzielt (Fig. 9.b)
Bei keinem der dermaßen aufgebauten Filterkassetten wurde eine Randhydrophobie
im Bereich an den Verankerungselementen festgestellt.
Erfolgt gemäß Fig. 10.a der Aufbau des Verbundes der Gestalt, daß die poröse
Membran 2 und die Kernmantel- oder PE-Vliese 1 und 6 beidseitig der Membran
durch entsprechende Bedingungen - zum Beispiel Laminieren - physikalisch-chemisch
verbunden werden, so findet die Fixierung der einzelnen Schichten in der
Dichtungsmasse 5 als Verbund statt. (Fig. lO.b). Der Effekt auf jeder Seite der
Membran ist identisch zu Beispiel 2.
Bei allen dermaßen aufgebauten Filterkassetten wurde keine Randhydrophobie im
Bereich ur Dichtungsmasse hin festgestellt.
5
5
Erfolgt gemäß Fig. ll.a der Aufbau des Verbundes der Gestalt, daß die poröse
Membran 2 im Randbereich zur Dichtungsmasse hin mit dem Kemmantel- oder PE-Vlies
1 und dem Drainagevlies 4 durch einen Laminiervorgang miteinander verbunden werden, so findet die Fixierung der einzelnen Schichten in der Dichtungsmasse 5 als
Verbund statt. Der Effekt ist identisch zu Beispiel 2 (Fig. 1 Lb).
Bei keiner der dermaßen aufgebauten Filterkassetten wurde eine Randhydrophobie
festgestellt.
Dieser Aufbau kann auch mit gleichen Ergebnissen wie in den Beispielen 3, 4, 7, 9
und 11 durchgeführt werden.
Wird gemäß Fig. 12.a eine mit einem Kernmantel- oder PP-Vlies integral verstärkte
Membran 7 mit Drainagevliesen 3 und 4 in eine Dichtungsmasse aus einer thermoplastischen Polymerschmelze eingebettet (Fig. 12.b), so kommt es zu
identischen Effekten wie in Beispiel 4. Bei keiner der dermaßen aufgebauten Filterkassette wurde eine Randhydrophobie im Bereich zur Dichtungsmasse hin
festgestellt.
Dieser Aufbau kann auch mit gleichen Ergebnissen wie in den Beispielen 3 (mit
Drainagevlies verbunden), 4 (ohne Drainagevlies), 7 (beidseitig eingebettet, ohne
Draiangevlies), 9 (beidseitig eingebettet, mit Drainagevlies) und 11 (nur im Randbereich eingebettet) erfolgen.
Allerdings weisen die nach Beispiel 12 aufgebaute Filterkassetten eine verminderte
Wasserdurchflußrate auf.
Ausfuhrungsbeispiele
Zur Ermittlung des Auftretens der Größe der Randhydrophobie und der
Filtrationsleistung wurden Crossflow Filterkassetten mit 32 rechteckigen Zuschnitten
an laminierten (Typ I), integral verstärkten (Typ II) und unverstärkten (Typ III)
hydrophilen Mikrofiltrationsmembranen der Porengröße 0,2 &mgr;&eegr;&igr; aus Polyamid-6 und
Polyethersulfon sowie 18 Zuschnitten an drainierenden Retentat- und 16 Zuschnitten
an drainierenden Permeatabstandshaltern aus Polypropylengewebe und einer starren
Dichtungsmasse aus Polypropylen gefertigt und untersucht. Das poröse Flächengebilde bestand aus einem PP-Vlies. Die effektive Filterfläche der
Filterkassetten beträgt 0,7 m2. Die Durchbrechungen in den Zuschnitten der
drainierenden Retentat- und Permeatabstandshaltern, die eine Zufuhr oder Abfuhr von
Fluid zu oder von den Membranseiten verhindern sollen, sind in ihren Randbereichen
von einer Dichtungsmasse aus dem gleichen Polypropylen wie die Dichtungsmasse, mit der die flächigen Zuschnitte in ihren peripheren Randbereichen fluiddicht eingefaßt
sind, ringförmig umschlossen.
Zur Ermittlung der Randhydrophobie wurden die Membranen der Filterkassetten mit
RO-Wasser benetzt und bei einem Differenzdruck von 1 bar mit Luft als Testgas auf
Diffusion überprüft. Filterkassetten mit Diffusionswerten < 15 ml/min wurden als
integer betrachtet. Eine Überprüfung der Filterkassetten, mit größeren Diffusionswerten, die eine Randhydrophobie aufwiesen, nach dem bekannten
Bakterien-Challange-Test (BC-Test), zeigte, daß die erhöhten Diffüsionswerte nicht
auf Membrandefekte zurückzuführen sind.
Zur Ermittlung der Filtrationsleistung wurde bei einem Eingangsdruck von 2 bar und einem Retentatgegendruck von 0,5 bar die Wasserdurchflußrate für Permeat in l/h m2 bestimmt.
Zur Ermittlung der Filtrationsleistung wurde bei einem Eingangsdruck von 2 bar und einem Retentatgegendruck von 0,5 bar die Wasserdurchflußrate für Permeat in l/h m2 bestimmt.
Die Ergebisse sind in den Tabellen 1 und 2 zusammengestellt. Die Daten sind
Mittelwerte aus 5 Meßwerten.
Filterkassette mit Membran aus Polyamid-6
| Typ | Diffusion | Wasserdurchflußrate | % |
| [ml/min bar] | [Whin2] | 98 | |
| I | 9,7 | 1650 | 71 |
| &Pgr; | 8,1 | 1190 | 100 |
| III | hoch, nicht bestimmbar |
1680 |
Tabelle 2
Filterkassette mit Membran aus Polyethersulfon
Filterkassette mit Membran aus Polyethersulfon
| Typ | Diffusion | Wasserdurchflußrate | % |
| [ml/min bar] | [l/hm2] | 97 | |
| I | 6,4 | 1480 | 82 |
| II | 9,5 | 1250 | 100 |
| m | hoch, nicht bestimmbar |
1530 |
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Filterkassetten besteht in ihrer erhöhten
mechanischen Stabilität im Vergleich zu Filterkassetten, die dem Stand der Technik
entsprechen. Diese erhöhte Stabilität dürfte auf die physikalische/chemische Verbindung zwischen der hydrophilen, porösen Membran und porösem
Flächengebilde zurückzufuhren sein. Im Falle der Laminierang mit Kernmantelvliesen
besitzen die Membranen einen um etwa 3 bar höheren Berstdruck. Der Berstdruck liegt beispielsweise bei den verwendeten PESU-Membranen ohne Laminierang bei nur
etwa 0,5 bar. Setzt man erfindungsgemäße Crossflow-Filterkassetten mit aus Kernmantelvliesen laminierten PESU-Membranen (0,2 &mgr;&eegr;&igr; Porendurchmesser)
Pulsationen mit einer Druckdifferenz von 6 bar aus, traten selbst nach 4000 Pulsationen keine Schädigungen der Membran auf. Es wurden 40 Zyklen einer
Dampfsterilisation von je 30 Minuten Dauer bei 2 bar (134° C) durchgeführt. Es traten keinerlei Veränderungen an den Filterkassetten auf.
Claims (8)
1. Auf Integrität testbare Filterkassette zur Filtration von Fluiden aus einer
Vielzahl geschichteter, flächiger Zuschnitte aus hydrophilen, porösen Polymermembranen und aus drainierenden Abstandshaltermaterialien, die in ihren
Randbereichen von einer starren Dichtungsmasse fluiddicht eingefaßt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die hydrophilen, porösen Membranen mindestens in ihren Randbereichen und auf
mindestens einer Seite mit einem porösen Flächengebilde aus thermoplastischen Polymerfasern verbunden sind und daß
die starre Dichtungsmasse aus einem thermoplastischen Polymer besteht,
2. Filterkassette nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
die hydrophilen, porösen Membranen auf die porösen Flächengebilde auflaminiert
sind.
3. Filterkasette nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
die auf den porösen Flächengebilden auflaminierten hydrophilen, porösen Membranen
eine Wasserdurchflußrate von wenigstens ungefähr 90% der Wasserdurchflußrate der
Membranen allein aufweisen.
4. Filterkassette nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß
die Polymerfasern der porösen Flächengebilde Kemmantelfasern sind, wobei das
Mantelmaterial eine geringere Schmelztemperatur besitzt als das Kernmaterial.
5. Filterkassette nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
die hydrophilen, porösen Membranen aus Materialien bestehen, die ausgewählt sind
aus der Gruppe der Polysulfone, Polyethersulfone und Polyamide.
6. Filterkassette nach den vorstehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
das starre Dichtungsmaterial aus einem Material besteht, das aus der Gruppe der
Polyalkane, Polysulfone, Polyethersulfone und Polyamide ausgewählt ist.
7. Filterkassette nach den Ansprüchen 1 bis 3
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
die hydrophilen, porösen Membranen mit mindestens einer Seite auf einem porösen
Flächengebilde in Form eines Vlieses aus Polypropylenfasern auflaminiert sind, wobei
die laminierten Membranen eine Wasserdurchflußrate von wenigstens ungefähr 90% der Wasserdurchflußrate der Membranen allein aufweisen und
die flächigen Zuschnitte der drainierenden Abstandshaltermaterialien und
die Dichtungsmasse aus Polypropylen bestehen.
15
15
8. Filterkassette nach den vorstehenden Ansprüchen zur Crossflow-Filtration,
bei der die flächigen Zuschnitte zueinander fluchtende Durchbrechungen zur Ausbildung von Kanälen fur die Zufuhr von zu filtrierendem Fluid und für die Abfuhr von Retentat und Permeat aufweisen und die flächigen Zuschnitte als drainierende Abstandshalter auf der Retentat- und Permeatseite der Membranen dienen, wobei jene Durchbrechungen zur Verhinderung der Zufuhr oder der Abfuhr von Fluid zu oder von den Membranseiten in ihren Randbereichen von einer Dichtungsmasse ringförmig umschlossen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei der die flächigen Zuschnitte zueinander fluchtende Durchbrechungen zur Ausbildung von Kanälen fur die Zufuhr von zu filtrierendem Fluid und für die Abfuhr von Retentat und Permeat aufweisen und die flächigen Zuschnitte als drainierende Abstandshalter auf der Retentat- und Permeatseite der Membranen dienen, wobei jene Durchbrechungen zur Verhinderung der Zufuhr oder der Abfuhr von Fluid zu oder von den Membranseiten in ihren Randbereichen von einer Dichtungsmasse ringförmig umschlossen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtungsmasse aus dem gleichen thermoplastischen Polymer besteht wie die
Dichtungsmasse, mit der die flächigen Zuschnitte in ihren peripheren Randbereichen
fluiddicht eingefaßt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29618092U DE29618092U1 (de) | 1996-10-18 | 1996-10-18 | Auf Integrität testbare Filterkassette aus hydrophilen, porösen Polymembranen mit verbesserter Filtrationssicherheit und Filtrationsleistung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29618092U DE29618092U1 (de) | 1996-10-18 | 1996-10-18 | Auf Integrität testbare Filterkassette aus hydrophilen, porösen Polymembranen mit verbesserter Filtrationssicherheit und Filtrationsleistung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29618092U1 true DE29618092U1 (de) | 1996-12-12 |
Family
ID=8030721
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29618092U Expired - Lifetime DE29618092U1 (de) | 1996-10-18 | 1996-10-18 | Auf Integrität testbare Filterkassette aus hydrophilen, porösen Polymembranen mit verbesserter Filtrationssicherheit und Filtrationsleistung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE29618092U1 (de) |
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Effective date: 20041210 |
|
| R071 | Expiry of right |