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DE29617272U1 - Liegesystem für ein Bett - Google Patents

Liegesystem für ein Bett

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DE29617272U1
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DE
Germany
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beams
spring
longitudinal
substructure
lying
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DE29617272U
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English (en)
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DORN COMMERCIAL AND IND PARTIC
Original Assignee
DORN COMMERCIAL AND IND PARTIC
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/06Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using wooden springs, e.g. of slat type ; Slatted bed bases
    • A47C23/062Slat supports
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    • AHUMAN NECESSITIES
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  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

G 96
Beschreibung Dorn Commercial and Industrial
Participations Ltd. CH - 6340 Rotkreuz / Schweiz
Liegesystem für ein Bett
Die Neuerung betrifft ein Liegesystem für ein Bett, umfassend eine Längs- und Querbalken enthaltende starre Unterkonstruktion, gegebenenfalls mit bewegbaren Teilen, und ein darauf angeordnetes Federelement, wobei das Federelement aus zwei längsverlaufenden, voneinander beabstandeten Federbalken aus einem elastischen Material, wie Schaumstoff und/oder Latex und einer Vielzahl von querverlaufenden, die Federbalken verbindenden und an diesen gehalterten Lamellen nach Art eines Lattenrostes gebildet ist und die Federbalken auf den äußeren voneinander beabstandeten Längsbalken der Unterkonstruktion aufliegen.
Ein gattungsgemäßes Liegesystem für ein Bett ist beispielsweise aus der WO 87/02559 bekannt. Um den Liegekomfort zu steigern, weist das bekannte Liegesystem elastische Längsholme z.B. aus Schaumstoff auf, die über die gesamte Länge in einzelne Zonen mit unterschiedlichen Auflagehärten unterteilt sind, um eine unterschiedliche Nachgiebigkeit einzelner Bereiche des Liegesystems für bestimmte Körperpartien einer auf dem Bett liegenden Person vorzusehen. Das Ausbilden unterschiedlich harter Zonen innerhalb eines durchgehenden elastischen Längsholmes erfordert jedoch einen hohen handwerklichen Aufwand und läßt sich, einmal vorgenommen, nicht mehr nachträglich verändern,
was die Anpassung eines derartigen Liegesystems an die jeweilige Person unnötig erschwert.
Aus der EP 043 9 712 Bl ist eine Bettstelle oder dergleichen Ruhevorrichtung bekannt, die ebenfalls über längsverlaufende elastische federnde Balken aus z.B. Schaumstoff verfügt, wobei zur Schaffung unterschiedlicher Federhärten die Balken in einzelnen Bereichen mit Ausnehmungen und/oder Einsätzen unterschiedlicher Härte versehen werden.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Liegesystem der eingangs genannten Art mit einer starren und stabilen Unterkonstruktion, beispielsweise aus Holz und einem federnd ausgebildeten Lattenrost die Ausbildung von Bereichen unterschiedlicher Härte für einzelne Körperpartien der auf dem Bett liegenden Person auf einfachere Weise und variierbar, d.h. leichter anpaßbar zu gestalten und insbesondere im Bereich der Schulterpartie eine Absenkung der Liegefläche durch eine besonders hohe Nachgiebigkeit in diesem Bereich zu 0 ermöglichen.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Liegesystem der eingangs genannten Art gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Schutzanspruches 1 gelöst.
25
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Die Neuerung schlägt ein Liegesystem für ein Bett vor, bei dem 0 die äußeren stabilen und starren, z.B. aus Holz gefertigten Längsbalken der Unterkonstruktion zweiteilig ausgebildet sind und die beiden Teile jeweils voneinander beabstandet sind und der durch die Beabstandung entstehende Bereich der Schulterpartie einer auf dem Bett liegenden Person zugeordnet ist und die beiden voneinander beabstandeten Längsbalkenteile jeweils mittels eines elastischen Verbindungselementes miteinander verbunden sind. Auf diese Weise wird mit einfachen Mitteln im Schulterbereich des Liegesystems eine besonders
hohe Nachgiebigkeit der Liegeflache erreicht, die einen besonders hohen Liegekomfort ermöglicht, der durch entsprechende Auswahl der Elastizität des elastischen. Verbindungselementes in weiten Teilen variierbar ist. Auch ermöglicht dieses eine größere Nachgiebigkeit, als sie durch Zusammendrücken des Federbalken erreichbar ist. Das elastische Verbindungselement ist bevorzugt auf Basis eines federnd nachgebenden Materials, wie Naturkautschuk oder -latex, Kautschuk, Gummi oder einem vergleichbaren Werkstoff hergestellt. Das Verbindungselement kann bandartig oder balkenartig oder als zum Beispiel Schraubenfeder oder Federband ausgebildet sein und ist jeweils an den Enden der Längsbalkenteile fixiert, gegebenenfalls verstellbar fixiert.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung ist als elastisches Verbindungselement zwischen den starren Längsbalkenteilen ein Verbindungsgurt vorgesehen. Ein derartiger Verbindungsgurt kann beispielsweise aus einem gewebten Naturlatex, einem Kautschukband oder einem geeigneten Gummigewebe oder dergleichen vorteilhaft hergestellt werden.
Um eine ausreichend stabile Verbindung der voneinander beabstandeten Längsbalkenteile zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, daß der Verbindungsgurt den durch die Beabstandung entstehenden Bereich schlaufenförmig in Längserstreckung überspannt und in den einander zugewandten Seiten der Längsbalkenteile gehaltert ist. Auf diese Weise überspannt der Verbindungsgurt den offenen Bereich zwischen den Längsbalkenteilen doppelt und sichert die ausreichende Stabilität der Verbindung. Des weiteren ist es möglich, durch entsprechende Einstellung der Schlaufe die Vorspannung des gespannten Verbindungsgurtes einzustellen, so daß auch noch eine nachträgliche individuelle Anpassung des Grades der Nachgiebigkeit und der Elastizität in diesem Bereich möglich ist.
Um eine hohe Verwindungsfestigkeit der im neuerungsgemäßen Liegesystems enthaltenen Unterkonstruktion zu gewährleisten,
sind die äußeren Längsbalken der Unterkonstruktion verbindenden Querbalken vorteilhaft so angeordnet, daß sich nahe jedem Endbereich der Längsbalkenteile ein Querbalken befindet.
5
Zur Schaffung eines fürunterschiedliche Körpergrößen.und Körpergewichte gleichermaßen geeigneten Schulterbereiches des Liegesystems wird vorgeschlagen, daß bei einer Länge der Unterkonstruktion von 2 m, wie es üblichen Bettformaten entspricht, der durch die Beabstandung entstehende Bereich, ausgehend von der Kopfseite, etwa 40 bis 55 cm entfernt und auf einer Länge von 35 bis 50 cm ausgebildet ist.
Zur weiteren Steigerung des Liegekomforts und der Unterstützung unterschiedlicher Körperpartien wird in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Neuerung vorgeschlagen, daß die Unterkonstruktion einen mittig zwischen den äußeren Längsbalken angeordneten längsverlaufenden Mittelbalken aufweist, auf dem in dem der Beckenpartie einer auf dem Bett liegenden Person zugeordneten Bereich eine Beckenstütze aus einem elastischen Material, wie Schaumstoff oder Latex, angeordnet ist. Diese Beckenstütze begrenzt infolge ihrer elastischen Eigenschaften die Durchbiegung der querverlaufenden Lamellen des Federelementes im Bereich des 5 Beckens der auf dem neuerungsgemäßen Liegesystem liegenden Person und sorgt somit für eine etwas größere Härte des Liegesystems in dem Bereich, in dem ein großer Anteil des Körpergewichtes der Person zur Auflage kommt.
Selbstverständlich ist es im Rahmen der Neuerung auch'möglich, an anderen Stellen, an denen eine Unterstützung von Körperpartien erwünscht ist, zusätzliche Stützelemente aus einem elastischen Material auf der Unterkonstruktion anzubringen.
Darüber hinaus kann die Erfindung auch bei Unterkonstfuktionen eingesetzt werden, die bewegbare Teile, wie aufstellbare Kopfstützen usw., aufweisen.
Vorteilhaft sind die Querbalken der Unterkonstruktion auf der der Auflageseite für die Federbalken abgewandten Unterseite der äußeren Längsbalken befestigt und der längsverlaufende Mittelbalken an der Unterseite der Querbalken befestigt. Auf diese Weise kommt der längsverlaufende Mittelbalken in einer verglichen mit den äußeren Längsholmen der Unterkonstruktion tieferen Position zum Liegen, so daß die auf den längsverlaufenden Mittelbalken auflegbare Beckenstütze in einer größeren Höhe als die auf den äußeren Längsholmen aufliegenden Federbalken des Federelementes ausgeführt werden kann, wenn die Federbalken und die Beckenstütze oberseitig in der gleichen Höhe enden. Durch diese größere Höhe der Beckenstütze wird ihr wirksamer Federweg gegenüber den Federbalken auf den äußeren Längsbalken erhöht, so daß die Unterstützung des Beckenbereiches stärker ausgeprägt ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung sind die Federbalken mit einem Bezug versehen und auf der Oberseite der Federbalken sind auf dem Bezug Aufnahmetaschen vorgesehen, in 0 die die querverlaufenden Lamellen des Federelementes einsteckbar sind. Auf diese Weise wird eine einfache Halterung und Wirkverbindung der die Federbalken verbindenden querverlaufenden Lamellen erreicht und die Federbalken bilden zusammen mit den Lamellen ein Federelement nach Art eines Lattenrostes.
Der Bezug kann beispielsweise aus einem Baumwollstoff·oder anderen textlien Flächengebilden oder auch aus anderen Materialien, wie einem Vlies oder dergleichen bestehen. Er schützt die Federbalken, die z.B. aus Schaumstoff und/oder Latex gefertigt sind, vor Beschädigungen und vor starker Einwirkung von Licht, welches die Schaumstruktur mit der Zeit angreifen oder gar zerstören könnte.
Um einen festen und dauerhaften Halt des lattenrostähnlichen Gebildes aus Federbalken und querverlaufenden Lamellen des Federelementes zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, daß die Federbalken an ihren einander zugewandten Innenseiten
mindestens ein die Federbalken verbindendes Spannband aufweisen, mittels dessen sie bei eingesetzten Querlamellen gegeneinander verspannbar sind. Das Spannband kann beispielsweise mit an den Enden des Gurtbandes in Schlaufen eingesteckten Rundstäben befestigt werden, die in entsprechenden Aufnahmeschlaufen an dem die Federbalken umgebenden Bezug auf den einander zugewandten Seiten der Federbalken befestigt sind, es sind auch Befestigungen und Spannmöglichkeiten mittels Knöpfen, Schleifen, Schnallen möglich.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand eines lediglich eine mögliche Ausführungsform darstellenden Ausführungsbeispiels in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen 15
Fig. la eine Aufsicht auf eine Unterkonstruktion eines Liegesystems für ein Bett
Fig. Ib eine Seitenansicht der Unterkonstruktion gemäß Fig. la
Fig. 2 die Seitenansicht gemäß Fig. Ib in vergrößerter
Darstellung
Fig. 3 eine Aufsicht auf ein Federelement eines
Liegesystems für ein Bett.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich, umfaßt das Liegesystem eine stabile und starre tragende Unterkonstruktion 2, z.B. aus Holz und ein hierauf aufgelegtes Federelement 3. Wie auch aus der Fig. la ersichtlich, umfaßt die Unterkonstruktion die beiden äußeren Längsbalken 20, 28, die voneinander beabstandet sind und mittels Querbalken 22a,b,c miteinander verbunden sind. Auf den äußeren Längsbalken 20, 28 liegt das Federelement 3, wie es auch in der Fig. 3 dargestellt ist, auf.
Das Federeletnent 3 umfaßt zwei äußere in Längserstreckung des Liegesystems 1 verlaufende Federbalken 3 0a,b aus einem elastischen Material, beispielsweise Naturlatex und eine Vielzahl die Federbalken 3 0a,b verbindende und quer zu den Federbalken 30a,b verlaufende Lamellen 32. Die Federbalken 30a,b sind dabei in nicht näher dargestellter Weise mit einem Bezug versehen und auf der Oberseite der Federbalken sind am Bezug Aufnahmetaschen 33 befestigt, beispielsweise angenäht, in die die querverlaufenden Lamellen 32 eingesteckt sind, so daß die Federbalken 3 0a,b und die querverlaufenden Lamellen nach Art eines Lattenrostes miteinander verbunden sind. Die Lamellen 32 sind beispielsweise aus Holz hergestellt und federnd leicht biegbar ausgebildet.
Weiterhin sind an den einander zugewandten Innenseiten der Federelemente 30a,b an ihren Bezügen Schlaufen 35 angenäht, in denen mittels Haltestiften o. dgl. querverlaufende Spannbänder 34 befestigt sind. Mittels dieser Spannbänder 34 sind sodann die beiden Federbalken 3 0a,b bei in die Aufnahmetaschen 33 eingesteckten Lamellen 32 in Querrichtung gegeneinander verspannbar, so daß die Federbalken 3 0a,b und die eingesteckten Lamellen 32 dauerhaft zu einem lattenrostähnlichen Gebilde in ihren jeweiligen Positionen fixiert sind.
Im zusammengesetzten Zustand des Liegesystems 1 liegt der Federbalken 3 0a auf dem äußeren starren Längsbalken 20 der Unterkonstruktion 2 auf, während der Federbalken 3 0b auf dem äußeren starren Längsbalken 28 der Unterkonstruktion 2 gemäß Fig. la aufliegt. Auf Grund der elastischen Materialeigenschaften der Federbalken 30a,b sind die querverlaufenden Lamellen 32, die üblicherweise aus einem geeigneten Holz hergestellt werden, endseitig senkrecht zu der von ihnen gebildeten Liegefläche elastisch an den Federbalken 3 0a,b gehaltert, wodurch sie dem Körpergewicht einer auf dem Liegesystem 1 liegenden Person durch die Elastizität ihrer Auflage auf den elastischen Federbalken 30a,b entsprechend nachgeben können.
»♦
Um dieses Nachgeben des auf der ünterkonstruktion 2 aufliegenden Federelementes im Schulterbereich einer auf dem Liegesystem 1 aufliegenden Person weiter zu steigern, sind die außenseitigen Längsbalken 20, 28 der Unterkonstruktion 2 jeweils zweiteilig ausgeführt und die entsprechenden Längsbalkenteile 20a,b bzw. 28a,b sind voneinander beabstandet. Der durch diese Beabstandung entstehende Bereich S, der der Schulterpartie einer auf dem Bett liegenden Person zugeordnet ist, wird dabei mittels je eines elastischen Verbindungselementes in Gestalt von Verbindungsgurten 23 überbrückt, die die beiden Teile 20a,b bzw. 28a,b der Längsbalken 20, 2 8 miteinander verbinden. Somit wird in dem Bereich S, der der Schulterpartie der auf dem Bett liegenden Person zugeordnet ist, auf Grund der elastischen Materialeigenschaften des Verbindungsgurtes eine Flexibilisierung gegenüber den übrigen starren Teilen der Unterkonstruktion 2 erzielt, die es gestattet, den Schulterbereich der auf dem Bett liegenden Person infolge des 0 Körpergewichtes weiter abzusenken, als es bei durchgehenden starren einstückigen außenseitigen Längsbalken 20, 28 der Fall wäre. In dem Bereich, in dem die Federbalken 30a,b des Federelementes 3 gemäß Fig. 3 auf den elastischen Verbindungsgurten 23 zwischen den Längsbalkenteilen 20a,b bzw. 28a,b aufliegen, können sich diese mitsamt der elastischen Verbindungsgurte 23 somit erheblich weiter durchbiegen und eine entsprechende Absenkung der Schulterpartie einer auf dem Bett liegenden Person zulassen, so daß ein erhöhter Liegekomfort erzielt wird.
Die elastischen Verbindungsgurte 23 können aus verschiedensten Materialien hergestellt werden, beispielsweise aus einem Gummigewebe oder einem Naturkautschukgewebe. Die Befestigung der elastischen Verbindungsgurte 23 an den Längsbalkenteilen 20a,b bzw. 28a,b ist am Beispiel der Längsbalkenteile 20a,b in der Fig. 2 dargestellt.
Wie dieser Fig. 2 zu entnehmen, ist der Verbindungsgurt 23 schlaufenförmig über den durch die Beabstandung entstehenden Bereich S zwischen den Längsbalkenteilen 20a,b gelegt. Dabei weist das Längsbalkenteil 20a nahe dem dem Bereich S zugewandten Ende eine Durchgangsbohrung 25 auf, durch die der Verbindungsgurt 23 hindurchgezogen ist, so daß seine beiden Enden oberseitig und unterseitig des Längsbalkenteiles 2 0a in Richtung des Längsbalkenteiles 20b verlaufen und den Endbereich des Längsbalkenteiles 20a schlaufenförmig umschlingen. Die freien Enden des Verbindungsgurtes 23 sind jeweils zu einer Schlaufe umgelegt, durch die je ein Haltebolzen 24a,b beispielsweise aus Holz hindurchgesteckt ist. Durch Ausbildung entsprechender Befestigungsbohrungen im dem durch die Beabstandung ausgebildeten Bereich S zugewandten Endbereich des Längsbalkenteiles 20b sind.diese Haltezapfen 24a,b am Längsbalkenteil 20b befestigt. Beispielsweise ist der Haltezapfen 24a in nicht näher dargestellter Weise durch eine Paßbohrung in den Seitenflächen des Längsbalkenteiles 20b hindurchgesteckt und so gehaltert, während der Haltezapfen 24b auf der Unterseite des Längsbalkenteiles 2 0b zur Auflage kommt und die Bohrung 26 beidseitig überragt, so daß er ein Herausrutschen des Verbindungsgurtes 23 aus der Bohrung 26 versperrt. Der Verbindungsgurt 23 ist somit zweifach über den durch die Beabstandung entstehenden Bereich S, in dem die Schulterpartie der auf dem Bett liegenden Person abgesenkt wird, gelegt und weist somit eine ausreichende Festigkeit auf.
Um trotz der flexiblen Verbindungsgurte 23 zwischen den Längsbalkenteilen 20a,b bzw. 28a,b eine gute Stabilität der Unterkonstruktion 2 zu gewährleisten, sind die die Längsbalken 20, 2 8 verbindenden Querbalken 2 2a,b,c so angeordnet, daß nahe jedem Endbereich der Längsbalkenteile 20a,b bzw. 28a,b je ein Querbalken angeordnet und dort befestigt ist. Weiterhin verläuft mittig zwischen den äußeren Längsbalken 20, 28 ein längsverlaufender Mittelbalken 21, so daß in Verbindung mit den Querbalken 22a,b,c eine verwindungssteife Unterkonstruktion 2 trotz der flexiblen Verbindungsgurte 23 im
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Bereich S geschaffen ist. Die Verbindungen zwischen den Längs-, Mittel- und Querbalken können z.B. mittels Verzapfung und Verleimung in bekannter Weise erfolgen.
Um eine möglichst universelle Eignung der mit der Unterkonstruktion 2 erzielbaren Schulterabsenkung im Bereich S für verschiedene Körpergrößen und Körpergewichte von Personen zu erzielen, ist der durch die Beabstandung entstehende Bereich S ausgehend von der Kopfseite K der Unterkonstruktion 2 etwa 40 bis 55 cm entfernt und auf einer Länge von 35 bis 5 0 cm ausgebildet.
Zur Schaffung eines weiter verbesserten Liegekomforts ist überdies, wie der Fig. la entnehmbar, in dem der Beckenpartie einer auf dem Bett liegenden Personen zugeordneten Bereich B eine Beckenstütze 31 aus einem elastischen Material, wie Schaumstoff oder Naturlatex, bevorzugt aus dem gleichen Material wie die Federbalken 3 0a,b des Federelementes.3 auf den Mittelbalken 21 in der gewünschten Position aufgelegt.
Wenn das Federelement 3 gemäß Fig. 3 auf diese Unterkonstruktion aufgelegt wird, wobei die Federbalken 30a,b auf den Längsbalken 20, 28 bzw. deren Längsbalkenteilen 20a,b, 2 8a,b und den sie verbindenden Verbindungsgurten 23 aufgelegt wird, kommen die querverlaufenden Lamellen 32 des Federelementes 3 im Bereich B auf der Beckenstütze 31 zur Auflage, so daß ihre Durchbiegung in diesem Bereich durch die Federwirkung der Beckenstütze 31 begrenzt wird und dem Beckenbereich einer auf dem Bett liegenden Person eine wirksame Unterstützung gegeben ist. Die Beckenstütze 31 kann beispielsweise mittels Klettverschlüssen oder dergleichen auf dem Mittelbalken 21 der Unterkonstruktion 2 in der gewünschten Position angebracht werden und gegen ein Verrutschen gesichert werden.
Weiterhin wird vorgeschlagen, die Ünterkonstruktion 2 so aufzubauen, daß die Querbalken 22a,b,c der Unterkonstruktion auf der der Auflageseite für die Federbalken 3 0a,b abgewandten Unterseite der äußeren Längsbalkenteile 20a,b, 28a,b befestigt
sind, vergleiche Fig. 2, und der längsverlaufende Mittelbalken 21 - in Fig. 2 nicht dargestellt - an der Unterseite der Querbalken 22a,b,c befestigt ist. Auf diese Weise liegt der Mittelbalken 21 auf einem niedrigeren Niveau als die äußeren Längsbalkenteile 2Oa7b, 28a,b und die auf dem Mittelbalken aufgelegte Beckenstütze 31 kann im Vergleich mit den Federbalken 3 0a,b eine größere Höhe aufweisen und dennoch bündig mit diesen abschließen, so daß der wirksame Federweg der Beckenstütze 31 vergrößert werden kann und die Unterstützung im dem Becken der auf dem Bett liegenden Person zugewandten Bereich B verbessert ist.
Auf diese Weise wird ein integriertes Liegesystem 1 für ein Bett, bestehend aus Federelement 3 und Unterkonstruktion 2, geschaffen. Der Hauptnutzen besteht in der in die Unterkonstruktion integrierten elastischen Schulterabsenkung im Bereich S. Ferner wird eine Beckenunterstützung durch ein Schaumstoffelement als Beckenstütze 31 im Bereich B erreicht, die auf dem Mittelbalken 21 der Unterkonstruktion 2 an der 0 gewünschten Stelle plaziert wird. Die Schulterabsenkung funktioniert nur mit dem darauf abgestimmten elastischen Federelement 3, das links und rechts über die gesamte Bettlänge reichende Federbalken 3 0a,b aus einem geeigneten Schaumstoff oder Naturlatex aufweist.

Claims (11)

G 96 Schutzansprüche
1. Liegesystem für ein Bett, umfassend eine Längs- und Querbalken enthaltende starre Unterkonstruktion, gegebenenfalls mit bewegbaren Teilen, und ein darauf angeordnetes Federelement, wobei das Federelement aus zwei längsverlaufenden, voneinander beabstandeten Federbalken aus einem elastischen Material, wie Schaumstoff und/oder Latex und einer Vielzahl von querverlaufenden, die Federbalken verbindenden und an diesen gehalterten Lamellen nach Art eines Lattenrostes gebildet ist und die Federbalken auf den äußeren voneinander beabstandeten Längsbalken der Unterkonstruktion aufliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Längsbalken (20, 28) der Unterkonstruktion (2) zweiteilig ausgebildet sind und die beiden so gebildeten Längsbalkenteile (20a, 20b bzw. 28a, 28b) jeweils voneinander beabstandet sind und der durch die Beabstandung entstehende Bereich (S) der Schulterpartie einer auf dem Bett liegenden Person zugeordnet ist und die beiden voneinander beabstandeten Längsbalkenteile (20a, 20b; 28a, 28b) jeweils mittels eines elastischen Verbindungselementes miteinander verbunden sind.
2. Liegesystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß als elastisches Verbindungelement ein Verbindungsgurt (23) vorgesehen ist.
3. Liegesystem nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsgurt (23) den durch die Beabstandung entstehenden Bereich (S) schlaufenförmig in Längserstreckung überspannt und in den einander zugewandten Bereichen der Längsbalkenteile (20a, 20b; 28a, 28b) gehaltert ist.
4. Liegesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Längsbalken (20, 28) der Unterkonstruktion (2) verbindenden Querbalken (22a,b,c) so angeordnet sind, daß nahe jedem Endbereich der Längsbalkenteile (20a,b,- 28a,b) je ein Querbalken angeordnet ist.
5. Liegesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Länge der
Unterkonstruktion (2) von 2 m der durch die Beabstandung entstehende Bereich (S), ausgehend von der Kopfseite (K), etwa 4 0 bis 55 cm entfernt und auf einer Länge 3 5 bis 50 cm ausgebildet ist.
15
6. Liegesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkonstruktion (2) einen mittig zwischen den äußeren Längsbalken (20, 28) angeordneten längsverlaufenden Mittelbalken (21) aufweist, auf dem in dem der Beckenpartie einer auf dem Bett liegenden Person zugeordneten Bereich (B) eine Beckenstütze (31) aus einem elastischen Material,wie Schaumstoff und/oder Latex,angeordnet ist.
7. Liegesystem nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Querbalken (22a,b,'c) der Unterkonstruktion (2) auf der der Auflageseite für die Federbalken (30a, 30b) abgewandten Unterseite der äußeren Längsbalken (20, 28) befestigt sind und der längsverlaufende Mittelbalken (21) an der Unterseite der Querbalken (22a,b,c) befestigt ist.
8. Liegesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Federbalken (30a, 30b) mit einem Bezug versehen sind und auf der Oberseite der Federbalken (30a, 30b) auf dem Bezug Aufnahmetaschen (33) vorgesehen sind, in die die querverlaufenden Lamellen (32) des Federelementes (3) einsteckbar sind.
9. Liegesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federbalken {30a, 30b) an ihren einander zugewandten Innenseiten mit Spannbändern (34) ausgestattet sind, mittels deren die Federbalken (30a, 30b) bei eingesteckten Querlamellen (32) gegeneinander verspannbar sind.
10. Liegesystem nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbänder (34) an dem die Federbalken (30a, 30b) umhüllenden Bezug befestigt sind.
11. Liegesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung des elastischen Verbindungselementes einstellbar ist.
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