DE19945233C1 - Liegevorrichtung, insbesondere zum Einbau in ein Bettgestell - Google Patents
Liegevorrichtung, insbesondere zum Einbau in ein BettgestellInfo
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Abstract
Liegevorrichtung aus einem oder mehreren Rahmen mit horizontal gespannten, leicht montierbaren und austauschbaren Zugmitteln und elastischen Gliedern und einem aufliegenden Lattenrost als Unterfederung für Matratzen. DOLLAR A Leichte Einbaufähigkeit in alle Bettgestelle auch bei geringen Seitenhöhen durch Absenkung und optionalen Einbausatz. DOLLAR A Hoher Komfort durch hohen anschlagfreien Federweg, ergonomische Taillenstütze und beliebig auslegbare und auch nachträglich veränderbare Federkennlinien, über Vorstreckung und Federsteifigkeit. Eng aneinanderliegende Komfortzonen. DOLLAR A Teilbar zur einfachen Handhabung, kompaktem Transport und Verstellbarkeit. DOLLAR A Die Zugmittel (5) verbinden jeweils zwei sich zu ihnen quer erstreckende Spannbalken (13, 13'), die durch Stützbalken (11) zu einem Tragrahmen (12) beabstandet sind und gegenüber der Unterseite (29) der Tragrahmen nach oben versetzte und diese in Bettquerrichtung nach außen überragende Tragflächen (30) bilden. Die Stützbalken sind im wesentlichen Federbereich mit ihrer Oberseite zur oberen Stützfläche (8) der Zugmittel um mindestens 2 cm nach unten abgesenkt. Ein Querbalken (2') ist im Taillenbereich angeordnet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Liegevorrichtung, insbesondere zum Einbau
in ein Bettgestell, umfassend eine Längsbalken und sich nahezu über die gesamte Bettbreite
erstreckende Querbalken enthaltende Unterkonstruktion mit zumindest einem elastischen Glied,
etwa horizontal gespannten Zugmitteln, gegebenenfalls bewegbaren Teilen und ein darauf an
geordneter Lattenrost, das aus mindestens zwei längsverlaufenden, voneinander beabstande
ten und zumindest teilweise auf den Stützflächen der Zugmittel aufliegenden Federholmen aus
einem elastischen Material, wie Schaumstoff, und einer Vielzahl von querverlaufenden, die Fe
derholme verbindenden und an diesen gehalterten Lamellen gebildet ist.
Bei einer bekannten derartigen Liegevorrichtung (DE-296 17 272 U1) sind
zwei voneinander beabstandete Längsbalkenteile jeweils mittels eines elastischen Verbin
dungselementes miteinander verbunden. Das erfordert einen hohen Montageaufwand, der nur
mithilfe besonderer Vorrichtungen zu erbringen ist, wodurch ein nachträglicher Austausch nicht
möglich ist. Gleichzeitig ist der minimal mögliche Abstand zwischen zwei Federbereichen recht
groß, sodaß dazwischen ein breiterer ungefederter Bereich entsteht, der den Liegekomfort
deutlich einschränkt. Es hat sich gezeigt, daß der Liegekomfort in den Bereichen, wo die Fe
derholme auf den Längsbalken aufliegen unbefriedigend ist. Es ergibt sich eine große Einbau
höhe, insbesondere bei der vorgeschlagenen Anordnung, daß die Querbalken der Unterkon
struktion auf der der Auflageseite für die Federholme abgewandten Unterseite der äußeren
Längsbalken befestigt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Liegevorrichtung der
eingangs angegebenen Art zu schaffen, die eine geringere Einbauhöhe, eine leichtere Montage
und die Möglichkeit der Austauschbarkeit der Zugmittel bietet. Darüberhinaus sollte sie zum
leichteren Transport und zur einfacheren Lagerhaltung auch teilbare Ausführungsformen erlau
ben und grundsätzlich die Ausführung mehrerer eng aneinander liegender Federzonen für ei
nen größeren Liegekomfort gestatten.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Zug
mittel jeweils zwei sich zu ihnen quer erstreckende, benachbarte, durch zu ihnen im wesentli
chen orthogonal verlaufende Stützbalken beabstandete und insbesondere zu einem Tragrah
men ergänzte Spannbalken verbinden, die mit ihrer Unterseite jeweils zumindest eine
gegenüber der untersten Fläche der Unterkonstruktion vertikal nach oben beabstandete und
diese in Bettquerrichtung nach außen überragende Tragfläche bilden, die Stützbalken mit dem
Großteil ihrer Oberseite zur Stützfläche der Zugmittel um mindestens 2 cm nach unten beab
standet angeordnet sind und zumindest ein Querbalken der Taille einer auf der Liegevorrich
tung liegenden Person zugeordnet ist.
Bei dieser Ausgestaltung wird durch die Einführung von Spannbal
ken, die an der Oberseite der Unterkonstruktion angeordnet sind und gegenüber der Unterseite
der Unterkonstruktion nach oben versetzte Tragflächen als Paßflächen zur Abstützung im Bett
gestell bieten und gegenüber der Stützfläche der Zugmittel abgesenkte Stützbalken zum einen
die Bauhöhe der Liegevorrichtung minimiert, indem die Stützfläche der Zugmittel die oberste
Fläche der gesamten Unterkonstruktion bilden kann, zum anderen die gesamte Liegevorrich
tung gegenüber dem Bettgestell abgesenkt. Der Liegekomfort wird dadurch erhöht, daß bei die
ser Ausgestaltung benachbarte Federzonen mit nahezu Null Abstand der Zugmittel realisierbar
sind. Querbalken sind in den Taillenbereich verlegt und als Stützbalken versenkt. Dadurch wird
auch eine leichte Teilbarkeit der Unterkonstruktion in unabhängige oder zueinander verstellbare
Einzelrahmen ohne wesentliche Einschränkung des Liegekomforts erreicht. Den größten Vorteil
bringen die Spannbalken, indem sie die Montage bedeutend erleichtern und damit die Aus
tauschbarkeit der Zugmittel ermöglichen; besonders da sie von der Unterkonstruktion lösbar
ausgeführt werden können. Aufgrund der ständig hohen Belastung der Zugmittel schafft erst die
leichte Austauschbarkeit eine auch langfristig befriedigende Liegevorrichtung.
Die Absenkung der Stützbalken läßt sich fertigungstechnisch am ein
fachsten dadurch erreichen, daß sie an der Unterseite der Spannbalken befestigt sind und
kreuzend unter ihnen verlaufen.
Um den Aufwand an Zugmitteln so gering wie möglich zu halten, soll
ten sie direkt unterhalb und im Verlauf der Federholme angeordnet werden. Dabei werden dann
Querbalken als Spannbalken und Längsbalken als Stützbalken verwendet. Dabei empfiehlt es
sich, Zugmittel und Federholme möglichst nahe der Bettseiten und damit an den Enden der
Spannbalken anzuordnen. Mit federnden Enden bilden sie gleichzeitig ein elastisches Glied.
Dies ist einfach durch freie Enden erreichbar, die über die Stützbalken nach außen hinausra
gen. Damit ergibt sich auch die einfachste Montierbarkeit der Zugmittel.
Der Spannbalken kann auch dadurch zu einem elastischen Glied wer
den, indem er zur Unterkonstruktion federnd gelagert ist oder biegeelastisch gestaltet ist. Ande
rerseits ist auch ein biegeelastischer Stützbalken als elastisches Glied geeignet, um die ge
wünschte Federwirkung der Zugmittel zu erzielen. Es können jedoch auch zusätzliche
elastische Glieder vorgesehen werden, über die die Zugmittel endseitig mit den Spannbalken in
Abstützungskontakt stehen. Das können Federn, über Federn im Spannholm gelagerte Schuhe,
oder druckelastische Schuhe sein.
Bei der Verwendung von elastischen Zugmitteln kann deren ferti
gungstechnisch begrenzte Zugsteifigkeit erheblich erhöht werden durch Aufbau aus verschie
denen Abschnitten, mit unterschiedlicher Zugelastizität. Dabei hat sich als vorteilhafteste Aus
führung die Kombination eines nahezu zugsteifen Zugmittels mit einem oder mehreren
übereinandergelegten Abschnitten eines elastischen Zugmittels erwiesen. Besonders im Ge
säßbereich erforderten elastische Zugmittel bisher enorme Vorstreckung, um auf die geforder
ten Stützkräfte zu kommen. Dabei läßt sich die Federkonstante jedoch nicht erhöhen. Die
Kennlinie bleibt flach und führt schon bei geringer Belastung zu großen Absenkungen. Durch
kleine elastische Abschnitte, die als elastische Glieder ein nahezu zugsteifes Zugmittel unter
brechen, kann die Kennlinie beliebig steiler gestaltet werden, was wiederum dem Liegekomfort
zugute kommt und zu einer bedeutenden Montageerleichterung führt, da die Vorstreckung er
heblich - bis auf 10% - reduziert wird, sodaß keine besonderen Vorrichtungen mehr erforderlich
sind. Die Zugmittel brauchen nur noch um einen kurzen Weg vorgestreckt zu werden.
Durch Kombination verschieden großer elastischer Abschnitte und ver
schieden vieler in unterschiedlichen, verschiedenen Körperzonen zugeordneten Zugmitteln
können deren Federkonstanten den Körperzonen entsprechend bestimmt werden. Darüberhin
aus lassen sich die Stützkräfte über unterschiedliche Vorspannung einstellen.
Geringen Fertigungsaufwand erfordern Zugmittel, die die Spannbalken
- noch einfacher deren freie Enden - einfach umschlingen. Dies hat auch den Vorteil, daß die
Zugmittel als unendliche Schlaufen mit beabstandetem Ober- und Untertrum mit ihrer Stützflä
che in die oberste Ebene der Unterkonstruktion gefegt werden können, wo sie auch gebraucht
werden und den höchsten Federweg - bei gegebener Einbauhöhe - erbringen. Dadurch, daß in
diesem letzteren Fall beim Einfedern zunächst nur das Obertrum des Zugmittels wirkt, bis es mit
dem Untertrum in Abstützungskontakt kommt, läßt sich eine zusätzliche, für den Federungs
komfort vorteilhafte Progressivität erreichen. Wird in diesem Fall ein elastischer Abschnitt ledig
lich im Obertrum eingesetzt, kann sogar eine Dämpfung erzielt werden, da das Untertrum die
für den weiteren Federweg erforderliche zusätzliche Zugmittellänge vom Obertrum zu holen hat,
wodurch es zu Reibung zwischen Zugmittel und Spannbalken kommt.
Dies ergibt einen hohen Federungskomfort, wie er sonst nur mit weit
aufwendigeren Mitteln wie Reibungsdämpfern realisierbar ist.
Diese Ausgestaltung ist darüberhinaus beim Einsatz von elastischen
Zugmitteln aus Naturkautschuk wegen ihrer Lichtempfindlichkeit bedeutend. Es werden nur Ab
schnitte des elastischen Zugmittels als elastische Glieder im Obertrum eingesetzt. Der Rest der
Zugmittel besteht aus nahezu zugsteifen, nicht lichtempfindlichem Gewebe. Die empfindlichen
Abschnitte sind nach oben durch die Auflagen abgedeckt und nach unten durch das Untertrum.
Bei der Auslegung von Zugmitteln im Gesäßbereich für hohe Körper
gewichte hat sich gezeigt, daß die Vorspannung in den Zugmitteln das für eine ausreichend ho
he Lebensdauer zulässige Maß übersteigt. Hier empfehlen sich Streckkörper, die bei gleicher
Stützkraft die Kräfte in den Zugmitteln reduzieren. Das erfordert geringere Vorspannungen. Die
Wirkung des Streckkörpers ist umso höher, je näher seine Abstützungspunkte dem nächstlie
genden Spannbalken liegen und je höher seine Biegesteifigkeit in Zugrichtung ist. Der Verstei
fungskörper sollte an dem Zugmittel gegenüber seitlichem, horizontalem Verschieben fixiert
sein, z. B. durch Gummierung des Zugmittels und eine gewisse vertikale Vorspannung. Der
Streckkörper kann auch einen Abschnitt des Zugmittels bilden, vorteilhaft des Untertrums. Er
kann das Zugmittel durchdringen oder umschließen. Zur Abdeckung oder Lagefixierung können
Streckkörper und Zugmittel von einer z. B. textilen Hülle umgeben sein.
Die Härte einer Zugmittelfederung kann nachträglich verändert werden,
wenn der Abstand der Abstützungspunkte des Streckkörpers verstellbar ist. Im einfachsten Fall
steht der Steckkörper mit dem unter ihm liegenden Untertrum in Abstützungseingriff und ist in
seiner Länge in Zugrichtung verstellbar. Er kann dazu zweiteilig ausgeführt sein, wobei beide
Teile mithilfe einer Gewindespindel oder mit einer Rastung über Formschluß in Zugrichtung
zueinander fixierbar sind.
Wird ein Spannbalken lösbar an der Unterkonstruktion befestigt, wird
die Montage am einfachsten. Das ist zum Beispiel durch zwei zueinander fluchtende Hinter
schnitte an den beiden zum gleichen Spannholm gehörenden Stützbalken möglich, wenn die in
Abstützungskontakt gelangenden Außenflächen des Spannholms an die Form der Hinter
schnitte gegengleich angepaßt sind. Die hohe Zugmittelspannung hält den Spannholm im Hin
terschnitt, wenn die eigentliche Gebrauchsbelastung von oben durch andere Tragflächen ge
stützt wird, indem z. B. der Spannholm endseitig auf Stützkörpern im Bettgestell aufliegt. Die
beiden Hinterschnitte können auch durch einen zweiten zum Spannholm parallelen Balken ge
bildet werden, dessen Profil gegengleich zum Profil des Spannbalkens ausgebildet ist. Im ein
fachsten Fall wird ein Profil benutzt, das einmal in seiner Längsachse um 180° gedreht wird.
Eine weitere Möglichkeit zur nachträglichen Anpassung der Stützkraft
einer Zugmittelfederung besteht darin, einen Spannbalken in Zugrichtung verschiebbar auszu
bilden. Bei gleichem Zugmittel läßt sich auf diese Weise die Vorstreckung verändern. Zur Lage
fixierung des Spannbalkens kann eine mit ihm in Abstützungseingriff stehende Gewindespindel
mit Mutter bzw. Innengewinde, deren Achse vornehmlich in Zugrichtung des Zugmittels ange
ordnet ist, benutzt werden. Es ist dafür auch eine Rastung mit Formschluß einsetzbar. Gewin
despindel und Mutter werden besser aus Metall wie Stahl, Aluminium oder Messing gefertigt,
um die Dimensionen bei den hohen Spannungen klein zu halten. Für den Abstützungskontakt
der Gewindespindel bzw. der Mutter gegenüber den Balken ist ein Metallprofil, wie z. B. ein Win
kelprofil parallel zu den Balken vorteilhaft.
Die Einstellbarkeit ist optimal, wenn jedem Zugmittel eine Gewinde
spindel zugeordnet wird. Zur günstigsten Kraftübertragung und zur Vermeidung von unnötigen
inneren Belastungen in der Unterkonstruktion sollte jedoch mindestens an jedem Spannbalken
ein Paar Gewindespindeln symmetrisch zu den Zugmitteln angreifen, wobei der seitliche Ab
stand zwischen Zugmittel und Gewindespindel möglichst klein sein sollte. Im besten Fall fluch
ten Zugmittel und Gewindespindeln.
Praktisch werden die Gewindespindeln zwischen Spannbalken und ei
nem benachbarten, parallelen Balken der Unterkonstruktion angeordnet, wobei ihre Achse or
thogonal zu denen verläuft. Dieser parallele Balken kann jedoch auch geteilt sein, sodaß dann
wieder einzelne Hinterschnitte gebildet werden, die sich über die Gewindespindeln an den
Stützbalken abstützen. Selbstverständlich können die Gewindespindeln auch direkt Stützbalken
und Spannbalken verbinden.
Es ist darüberhinaus möglich, den Spannbalken in einzelne Spann
köpfe aufzuteilen, die z. B. über Gewindespindeln oder Rastungen in Zugrichtung gegenüber
der Unterkonstruktion verschiebbar sind und mit einem Ende eines oder mehrerer Zugmittel in
Abstützungseingriff stehen.
Die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 der Erfindung erlau
ben eine problemlose Aufteilung der Unterkonstruktion in mehrere einzelne Tragrahmen, wobei
dann vorteilhaft eine Teilebene mit zwei aneinanderliegenden Querbalken benachbarter
Tragrahmen in den Taillenbereich gelegt wird, sodaß bei etwa gleichmäßiger Aufteilung drei
Tragrahmen entstehen. Dabei ergibt sich dann die Möglichkeit, einzelne Tragrahmen gegen
über einer horizontalen Ebene, die aus den Auflagepunkten im Bettgestell definiert sein kann,
für eine Rückenanhebung um eine horizontale Achse in Bettquerrichtung zu kippen oder für ei
ne Unterschenkelhochlagerung anzuheben.
Dazu sind verschiedene ebene Mechanismen geeignet. Einzelne
Tragrahmen sind leichter zu transportieren, zu lagern, auszutauschen - z. B. starr gegen ver
stellbar - und erhöhen die Fertigungsstückzahlen.
Benachbarte Tragrahmen können gelenkig verbunden werden, um die
Stabilität zu erhöhen oder die Positionierung zu erleichtern. Dabei ergibt sich die gegenseitige
Schwenkbarkeit automatisch und kann leicht mit einfachen Vorrichtungen zur Lagefixierung -
wie z. B. bekannte Rastungen - ergänzt werden.
Eine Unterkonstruktion aus einzelnen Tragrahmen erfordert beim Ein
bau in ein Bettgestell auf sie abgestimmte Stützkörper. Da die angebotenen Bettgestelle mit
unterschiedlichen Stützmitteln ausgerüstet werden und auch grundsätzlich unterschiedlich auf
gebaut sind, ist ein Einbausatz von Stützkörpern mit Vorschrift zum Einbau erforderlich, der be
reits für die Befestigung an den Innenseiten der Bettgestelle verschiedenster Konstruktion und
auch möglichst verschiedener Größe vorbereitet ist und nach Vorschrift zum Einbau die pas
senden Auflageflächen für die Tragflächen der Unterkonstruktion in richtiger Anordnung zur
Verfügung stellt. Er ist wesentliche Voraussetzung für die Verkaufsfähigkeit einer Liegevorrich
tung mit einzelnen Tragrahmen.
Die Zugmittel sind vorzugsweise 80 mm breit und bestehen in den
zugsteifen Abschnitten aus Hanf, Sisal, Leinen, Jute, in den elastischen in der Kette aus Natur
kautschuk. Die Spannbalken haben als Querbalken vorzugsweise einen Querschnitt von 50 ×
20 mm2, als Längsbalken über eine Bettlänge 2 m von 100 × 40 mm2. Sie bestehen vorteilhaft
aus gedämpfter Buche und sind untereinander gedübelt und verleimt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den
Ansprüchen und der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen, in den
en mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung schematisch veranschaulicht
sind.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Liegevorrichtung nach einem
ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem der Deutlichkeit
halber nach oben versetzten, im Gebrauch mit den Federholmen 9 auf
den Stützflächen 8 aufliegenden Lattenrost,
Fig. 2 eine Seitenansicht des mittleren Tragrahmens der Unterkonstruktion
des Ausführungsbeispiels der Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Mittelteils eines weiteren dreiteili
gen Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Mittelteils eines weiteren dreiteili
gen Ausführungsbeispiels der Erfindung, wobei das Zugmittel 5 zur
Sichtbarkeit des Tragrahmens aus seiner Gebrauchslage längs der
Spannbalken nach rechts hinten verschoben dargestellt ist und da
durch über den Tragrahmen hinausreicht.
In Fig. 1 sind als Liegevorrichtung zum Einbau in ein Bettgestell eine
als Ganzes mit 3 bezeichnete dreiteilige Unterkonstruktion, ein Einbausatz von vier Stützkör
pern 28 und ein Lattenrost 7 aus zwei längsverlaufenden Federholmen 9 und einer Vielzahl
quer darüber angeordneter Lamellen 10 dargestellt. In Gebrauchslage liegt der Lattenrost 7 mit
der Unterseite seiner Federholme 9 auf den Stützflächen 8 der Unterkonstruktion 3.
Die drei Teile der Unterkonstruktion 3 sind - von rechts nach links -
Schulter, Gesäß und Beinen einer auf der Liegevorrichtung liegenden Person zugeordnet. Sie
bestehen aus jeweils einem Tragrahmen 12, der aus Längsbalken 1 und benachbarten Quer
balken 2, 2' gebildet ist. Jeweils zwei Querbalken 2, 2' ragen mit ihren Enden über die Längs
balken 1 hinaus und bilden dort mit ihrer Unterseite Tragflächen 30, mit denen sie sich auf den
Oberseiten der Stützkörper 28 als Auflageflächen 31 abstützen.
Die Stützkörper 28 sind mit seitlichen Bohrungen zur Fixierung an den
Innenseiten eines Bettgestells ausgestattet. Ihre Länge ist so gewählt, daß sie bei bündigem
Einbau in den Bettgestell-Innenecken nach Vorschrift durch eine Schablone als Einbauanleitung
bei allen Bettlängen den Auflageflächen 30 richtig zugeordnete und ausreichende Auflageflä
chen 31 darbieten.
Im Beinbereich bilden die Längsbalken 1 die Stützflächen 8 für die Fe
derholme 9. Im Schulter- und Gesäßbereich werden die Stützflächen 8 von den Oberseiten der
größtenteils im wesentlichen zugsteifen Zugmittel 5 gebildet, die als unendliche Schlaufen mit
Obertrum 17 und Untertrum 18 jeweils zwei freie Enden zweier benachbarter, zu einem
Tragrahmen 12 gehörender Querbalken 2, 2' als Spannbalken 13, 13' umschlingen. Im Ober
trum 17 ist ein Abschnitt als elastisches Glied 4 aus mehreren Lagen eines elastischen Gurtes
eingesetzt, deren Anzahl sich in Gesäß- und Schulterbereich - zusätzlich zu unterschiedlicher
Vorspannung - unterscheidet und damit für unterschiedliche Federsteifigkeiten gegenüber verti
kaler Einfederung bei Belastung sorgt. Die Enden sind vernäht.
Zwei Spannbalken 2' sind im Taillenbereich einer auf der Liegevor
richtung liegenden Person direkt nebeneinander angeordnet. Ihre Oberflächen fallen zur jewei
ligen Mitte des Tragrahmens 12 hin ab. Sie sind mit den Längsholmen 1 ihres Tragrahmens 12
verleimt, die als Stützbalken 11 sie kreuzend unterhalb von ihnen verlaufen und zu den Zug
mitteln 5 in Richtung der Spannbalken 13 beabstandet sind. Die Oberseite der Stützbalken 11
ist im wesentlichen Einfederungsbereich um etwa 4 cm gegenüber den Stützflächen 8 vertikal
nach unten versetzt, um einen Aufschlag beim Einfedern zu vermeiden. Ihre Unterseite ist als
unterste Fläche 29 der Unterkonstruktion 3 zu den sie in Bettquerrichtung nach außen überra
genden Tragflächen 30 der Querbalken 2, 2' um mehrere Zentimeter vertikal nach unten beab
standet. Dadurch ist die Liegevorrichtung gegenüber den Auflageflächen 31 der Stützkörper 28
nach unten abgesenkt und auch einbaubar in Bettgestelle mit geringen Bettseitenhöhen.
Fig. 2 zeigt einige Details des gleichen Ausführungsbeispiels anhand
des mittleren, dem Gesäß zugeordneten Teils der Unterkonstruktion 3 genauer: Jeweils ein
Spannbalken 13' mit dem die Zugmittel 5 in Abstützungseingriff stehen, ist als Spannholm 22
am Tragrahmen 12 lösbar fixiert. Durch eine abgeschrägte, nach oben seinen Querschnitt ver
jüngende Längsseite, die mit einer komplementären, nämlich zu ihrer Mitte punktgespiegelten,
Längsseite eines anliegenden, parallelen, auf den Stützbalken 11 befestigten Balkens 24 in Ab
stützungskontakt steht, entsteht ein Hinterschnitt 23, der aufgrund der ständigen Zugmit
telspannung zur Festlegung des Spannholms 22 ausreicht.
Zwischen den zwei benachbarten, durch die gleichen Zugmittel 5 ver
bundenen Spannbalken 13, 13' sind zwei biegesteife Streckkörper 14 etwas beabstandet so
angeordnet, daß sie jeweils über ihre beiden zu den Spannbalken 13, 13' im wesentlichen par
allel verlaufenden, gerundeten und geglätteten Endkanten 15 an mindestens zwei in Zugrich
tung zueinander beabstandeten Abstützungspunkten 16 mit einem Untertrum 18 als Trum 19 in
Abstützungskontakt stehen.
Jeder Streckkörper 14 ist unterhalb des die Stützfläche 8 bildenden
Obertrums 17 als Trum 20 angeordnet, mit dem er im Bereich seiner Endkanten 15 besonders
bei höherem Federweg nicht in Abstützungskontakt steht, sodaß sich das Obertrum 17 noch
weitgehend an die Form des zu stützenden Körpers anzuschmiegen vermag und damit für eine
flächige Druckverteilung auf dem Körper sorgt, obwohl gegenüber dem Untertrum 18 immer die
Form des Streckkörpers 14 nach unten bewegt wird, was zu einer erhöhten Gesamtstreckung
der Schlaufe des Zugmittels 5 führt, d. h. des elastischen Gliedes 4. Dadurch wird die Federsteifigkeit
gegenüber Bewegung in Vertikalrichtung erhöht. Im unbelasteten Zustand steht der
Streckkörper 14 bei diesem Ausführungsbeispiel auf seiner Oberseite lediglich mit der Unter
seite des elastischen Gliedes 4 in Kontakt, ohne daran fixiert zu sein. Werden die Dicken von
elastischem Glied 4 und Streckkörper 14 etwas größer gewählt als die Dicken der Spannbalken
13, 13' entsteht eine vertikale Vorspannung, die den Streckkörper 14 in seiner seitlichen Lage
gegenüber Verrutschen fixiert. Zusätzlich kann er durch Formschluß, z. B. durch Vernähen am
Untertrum 18, fixiert sein. Dazu wird er vorteilhaft mit vertikalen Bohrungen - ähnlich einem
Knopf - versehen. Die Erhöhung der Federsteifigkeit ist umso höher, je näher die Endkanten 15
- und damit auch die Abstützungspunkte 16 - an den Spannbalken 13, 13' liegen.
Dies wird im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 mit einem nahezu die ge
samte Bettbreite überspannenden Zugmittel 5 für eine nachträgliche Anpassung der Feder
kennlinie genutzt. Der Streckkörper 14 besteht hier aus zwei Hälften, die ineinander schiebbar
ausgebildet sind und durch zwei Rundhölzer, die in entsprechende Bohrungen der beiden
Hälften passen, in verschiedenen Relativlagen festlegbar sind, sodaß ein biegesteifer Streck
körper 14 entsteht. Die Abstände der Bohrungen sind dazu in beiden Hälften unterschiedlich
ausgeführt.
Darüberhinaus ist bei diesem Ausführungsbeispiel der Abstand der
beiden Spannbalken 13, 13' dadurch veränderbar, daß der Spannbalken 13' gegenüber dem
Tragrahmen 12 in Richtung der Stützbalken 11 verschiebbar ausgebildet ist. Er ist in seiner La
ge durch ein Paar symmetrisch zu der zu den Stützbalken 11 parallelen Mittelachse des
Tragrahmens 12 und zu dem Zugmittel 5 angeordneten Schraube-Mutter-Verbindungen als
Gewindespindeln 25 gegenüber einem zu ihm parallelen Balken 26 festgelegt, der auf den glei
chen Stützbalken 11 wie der Spannbalken 13 fixiert ist. Der Schraubenkopf steht über eine
Scheibe mit dem Balken 26 und die Mutter als rechteckige Platte mit Innengewinde über ihre
Unterkante mit dem Spannbalken 13' über Formschluß in Abstützungskontakt.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 sind die Spannbalken 13 zur
Außenseite mit einer Nut versehen, in der eine durchgehende Leiste liegt, die eine Vielzahl von
Bohrungen mit Innengewinde trägt, über die sich Gewindespindeln 25 abstützen. An ihrem nach
außen liegenden Ende stehen je zwei Gewindespindeln 25 mit einem ebenfalls in der Nut ge
führten Spannkopf 27 in Abstützungseingriff, dieser wiederum mit einem Ende der Schlaufe des
Zugmittels 5. An ihrem anderen Ende ist ein Innenvierkant ausgebildet, über den mithilfe eines
entsprechenden Vierkant-Schlüssels die Lage der Spannköpfe 27 gegenüber den Spannbalken
13 veränderbar ist, sodaß das elastische Glied 4 des Zugmittels 5 in verschiedenen Bereichen
unterschiedlich vorgestreckt werden kann.
Es können jedoch auch die Spannköpfe 27 mit Innengewinden verse
hen sein und die Gewindespindeln 25 endseitig mit der Leiste in Abstützungseingriff stehen.
Dazu müssen jedoch die Gewindespindeln 25 neben den Zugmitteln 5 angeordnet werden. Je
der Spannkopf 27 überragt dann ein Zugmittel 5 beidseitig. Es gibt dann ein Paar Spannköpfe
27 je Zugmittel 5. Dies hat den Vorteil, daß die Enden der Gewindespindeln 25, die den Innen
vierkant tragen, frei liegen und auch so angeordnet werden können, daß sie von außen zu
gänglich sind.
Dementsprechend sind im Rahmen der Ansprüche auch anderweitige
Ausgestaltungen und Modifikationen denkbar und möglich. Der Gegenstand der Erfindung ist
nicht auf die in den Zeichnungen dargestellten und vorstehend beschriebenen Ausführungsbei
spiele beschränkt.
Claims (24)
1. Liegevorrichtung, insbesondere zum Einbau in ein Bettgestell,
umfassend eine Längsbalken (1) und sich nahezu über die gesamte Bettbreite erstreckende
Querbalken (2, 2') enthaltende Unterkonstruktion (3) mit zumindest einem elastischen Glied (4),
etwa horizontal gespannten Zugmitteln (5), gegebenenfalls bewegbaren Teilen (6) und ein dar
auf angeordneter Lattenrost (7), der aus mindestens zwei längsverlaufenden, voneinander be
abstandeten und zumindest teilweise auf den Stützflächen (8) der Zugmittel (5) aufliegenden
Federholmen (9) aus einem elastischen Material, wie Schaumstoff, und einer Vielzahl von quer
verlaufenden, die Federholme (9) verbindenden und an diesen gehalterten Lamellen (10) gebil
det ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugmittel (5) jeweils zwei sich zu ihnen quer er
streckende, benachbarte, durch zu ihnen im wesentlichen orthogonal verlaufende Stützbalken
(11) beabstandete und insbesondere zu einem Tragrahmen (12) ergänzte Spannbalken (13, 13')
verbinden, die mit ihrer Unterseite jeweils zumindest eine gegenüber der untersten Fläche (29)
der Unterkonstruktion (3) vertikal nach oben beabstandete und diese in Bettquerrichtung nach
außen überragende Tragfläche (30) bilden, die Stützbalken (11) mit dem Großteil ihrer Ober
seite zur Stützfläche (8) der Zugmittel (5) um mindestens 2 cm nach unten beabstandet ange
ordnet sind und zumindest ein Querbalken (2') der Taille einer auf der Liegevorrichtung liegen
den Person zugeordnet ist.
2. Liegevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützbalken (11) an der Unterseite der Spannbalken (13) befestigt sind und insbesondere
sie kreuzend unterhalb von ihnen verlaufen.
3. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Querbalken (2, 2') die Spannbalken (13, 13') und die Längsbalken (1) die
Stützbalken (11) bilden.
4. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zugmittel (5) mit den Spannbalken (13, 13') an deren über die Stützbal
ken (11) nach außen hinausragenden, freien Enden in Abstützungseingriff stehen.
5. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß zumindest ein Spannbalken (13, 13') federnd zur Unterkonstruktion (3) gela
gert ist.
6. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß zumindest ein Stützbalken (11) und/oder Spannbalken (13, 13'), insbesonde
re deren freie Enden, federnd ausgebildet sind.
7. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zugmittel (5) zumindest mit einem Spannbalken (13, 13') über ein elasti
sches Glied (4) in Abstützungseingriff stehen.
8. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zugmittel (5) aus Abschnitten unterschiedlicher Zugelastizität gebildet
sind, wobei vorzugsweise ein Abschnitt nahezu zugsteif und ein Abschnitt insbesondere als
elastisches Glied (4) mehrlagig gebildet ist.
9. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zugmittel (5) im Einbauzustand, verschiedenen Körperzonen zugeord
net, unterschiedliche Vertikalelastizität aufweisen und/oder unterschiedlich vorgespannt sind.
10. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zugmittel (5) die Spannbalken (13, 13'), insbesondere an einem freien
Ende, umschlingen.
11. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zugmittel (5) unendliche Schlaufen mit insbesondere beabstandetem
Obertrum (17) und Untertrum (18) bilden, wobei die Oberseite des Obertrums (17) die Stützflä
che (8) bildet.
12. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekenn
zeichnet durch einen zwischen zwei benachbarten und durch zumindest ein Zugmittel (5) ver
bundenen Spannbalken (13, 13') etwa horizontal angeordneten Streckkörper (14), der im Be
reich zweier seiner paarig gegenüberliegenden, zu den Spannbalken (13, 13') im wesentlichen
parallel verlaufenden Endkanten (15) über zumindest zwei in Zugrichtung beabstandete Abstüt
zungspunkte (16) mit zumindest einem ersten Trum (19) in Abstützungskontakt steht, und des
sen Länge vorzugsweise nahezu dem lichten Abstand der beiden Spannbalken (13, 13') ent
spricht.
13. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Spannbalken (13'), mit dem die Zugmittel (5) in Abstützungseingriff ste
hen, als Spannholm (22) an der Unterkonstruktion (3) lösbar fixiert ist.
14. Liegevorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
der Spannholm (22) über Hinterschnitt (23) und Zugmittelspannung an der Unterkonstruktion (3)
fixiert ist, wobei der Hinterschnitt (23) insbesondere von einem weiteren zum Spannholm (22)
parallelen Balken (24) gebildet ist.
15. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß zumindest ein Spannbalken (13') gegenüber dem benachbarten, mit dem
gleichen Zugmittel (5) in Abstützungseingriff stehenden Spannbalken (13) in Zugrichtung ver
schiebbar ausgebildet ist.
16. Liegevorrichtung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch minde
stens eine Gewindespindel (25), die mit dem Spannbalken (13') zu dessen Lagefixierung, ins
besondere über eine Gewindemutter, in Abstützungskontakt steht, deren Achse vorzugsweise
in Zugrichtung angeordnet ist.
17. Liegevorrichtung nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeich
net, daß jedem Zugmittel (5) mindestens eine Gewindespindel (25) zugeordnet ist.
18. Liegevorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch je ein
Paar Gewindespindeln (25) an einem Spannbalken (13'), das symmetrisch zu den zu diesem
Spannbalken (13) gehörenden Zugmitteln (5) und insbesondere zu den Enden des Spannbal
kens (13') angeordnet ist.
19. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln (25) zwischen und in Abstützungskontakt, insbeson
dere über Gewindemutter und Scheibe, zu dem Spannbalken (13') und einem benachbarten, zu
diesem parallelen Balken (26) angeordnet sind, die beide zu dem gleichen Tragrahmen (12)
gehören und vorzugsweise mit den gleichen Stützbalken (11) in Abstützungskontakt stehen.
20. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, gekenn
zeichnet durch mindestens einen in Zugrichtung gegenüber der Unterkonstruktion (3) ver
schiebbar ausgebildeten Spannkopf (27), der einerseits mit einem Ende zumindest eines Zug
mittels (5) und andererseits mit zumindest einer Gewindespindel (25) insbesondere über eine
Gewindemutter in Abstützungskontakt steht.
21. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Unterkonstruktion (3) aus mehreren, vorzugsweise drei, einzelnen
Tragrahmen (12) gebildet ist, die in Bettlängsrichtung nebeneinander angeordnet sind und de
ren Längen zusammen nahezu der Bettlänge entsprechen, wobei insbesondere mindestens
zwei benachbarte, verschiedenen einzelnen Tragrahmen (12) zugehörige Querbalken (2, 2') an
den Enden der jeweiligen Längsbalken (1) angeordnet sind.
22. Liegevorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß
ein einzelner Tragrahmen (12) in seiner Neigung und/oder seinem Abstand zu einer horizonta
len Ebene verstellbar ausgebildet ist.
23. Liegevorrichtung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekenn
zeichnet, daß benachbarte einzelne Tragrahmen (12) gelenkig verbunden sind.
24. Liegevorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 23, gekenn
zeichnet durch einen Einbausatz von Stützkörpern (28), die zur Befestigung an den Innenseiten
des Bettgestells nach Vorschrift ausgebildet sind und im Einbauzustand nach Vorschrift auf die
Unterkonstruktion (3) abgestimmte, deren Tragflächen (30) zugeordnete, auf diese angepaßte
und mit ihnen in Abstützungskontakt stehende Auflageflächen (31) bilden, insbesondere auf ih
rer Oberseite mit der Unterseite der Unterkonstruktion (3), vorzugsweise deren ebenen, nach
unten offenen Tragflächen (30), in Abstützungskontakt stehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999145233 DE19945233C1 (de) | 1999-09-21 | 1999-09-21 | Liegevorrichtung, insbesondere zum Einbau in ein Bettgestell |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999145233 DE19945233C1 (de) | 1999-09-21 | 1999-09-21 | Liegevorrichtung, insbesondere zum Einbau in ein Bettgestell |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19945233C1 true DE19945233C1 (de) | 2001-10-25 |
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ID=7922785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999145233 Expired - Fee Related DE19945233C1 (de) | 1999-09-21 | 1999-09-21 | Liegevorrichtung, insbesondere zum Einbau in ein Bettgestell |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19945233C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20110194U1 (de) | 2001-06-20 | 2001-08-23 | Uesbeck, Herbert, 48727 Billerbeck | Liegebett-Aufbau |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29617272U1 (de) * | 1996-10-07 | 1996-12-12 | Dorn Commercial and Industrial Participations, Ltd., Rotkreuz | Liegesystem für ein Bett |
-
1999
- 1999-09-21 DE DE1999145233 patent/DE19945233C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29617272U1 (de) * | 1996-10-07 | 1996-12-12 | Dorn Commercial and Industrial Participations, Ltd., Rotkreuz | Liegesystem für ein Bett |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20110194U1 (de) | 2001-06-20 | 2001-08-23 | Uesbeck, Herbert, 48727 Billerbeck | Liegebett-Aufbau |
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