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DE29617023U1 - Abstellbare Tief E-Verbesserung für Klarinetten mit einem weitergehenden Tonumfang in der Tiefe als e (kleines e) - Google Patents

Abstellbare Tief E-Verbesserung für Klarinetten mit einem weitergehenden Tonumfang in der Tiefe als e (kleines e)

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Publication number
DE29617023U1
DE29617023U1 DE29617023U DE29617023U DE29617023U1 DE 29617023 U1 DE29617023 U1 DE 29617023U1 DE 29617023 U DE29617023 U DE 29617023U DE 29617023 U DE29617023 U DE 29617023U DE 29617023 U1 DE29617023 U1 DE 29617023U1
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Germany
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flap
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DE29617023U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments
    • G10D9/04Valves; Valve controls
    • G10D9/047Valves; Valve controls for wood wind instruments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Two-Way Televisions, Distribution Of Moving Picture Or The Like (AREA)

Description

Selegexemplar
Peter Heubeck j}Qff Mg p;;Q;i watien
Rundpfuhlweg 7
13403 Berlin
Bezeichnung der Erfindung:
Abstellbare Tief-E-Verbesserung für Klarinetten mit einem weitergehenden Tonumfang in der Tiefe als tief e (=kieines e)
Beschreibung:
Mit Klarinetten, deren Tonumfang in der Tiefe weiterreicht als tief e, sind hier Baßklarinetten, Bassetthörner, Bassettklarinetten und Altkiarinetten gemeint, denen in der Tiefe gewöhnlich vier Töne hinzugefügt sind (außer Altkiarinetten, hier nur zwei), die sich in chromatischer Abwärtsfolge dem tiefen e anschließen (tief es, d, des, c), und deren Entstehen durch Korpusverlängerung des Unterstückes der Klarinette ermöglicht wird.
Jeder dieser hinzugefügten tiefen Töne besitzt ein Tonloch mit einer zugehörigen Klappe, die, dem Spieler zugewandt, an der Rückseite des Unterstückes im wesentlichen parallel zur Klarinetten-Längsachse verläuft, mit einer Offenhaltefeder ausgestattet ist, und mit dem Daumen der rechten Hand bedient wird.
Jede dieser Klappen, die einem tieferen Ton als tief e zugeordnet ist, trägt den Namen des Tones, den sie in geschlossenem Zustand erzeugt (Tief-Es-K!appe erzeugt ein tiefes es usw.). Bei geöffneter Tief-Es-Klappe entsteht aus dem unter ihr liegenden offenen Tonloch das tiefe e als nächstieiterhöherer Halbton. Das heißt, die Tief-Es-Kiappe öffnet und schließt das Tief-E-Tonloch. Ebenso dient dieses offene Tief-E-Tonioch der Entstehung des in der Duodezimüberblaslage des instruments langgegriffenen h'.
Da bei Klarinetten, die nach dem deutschen System hergestellt werden, vorrangig das langgegriffene h' reinstimmend sein muß, ergibt sich daraus zwangsläufig ein zu tief intonierendes tiefes e (=kleines e). Bei Klarinetten, deren Tonumfang in der Tiefe nicht über das tiefe e hinausgeht, besteht die Möglichkeit das tiefe e in der Intonation zu korrigieren. Diese Möglichkeit haben die Klarinetten mit einem weitergehenden
Blatt 2 Mo 27 D
Tonumfang in der Tiefe als tief e bisher nicht.
Wenn das tiefe e aus dem geöffneten Tief-E-Tonloch heraus zu tief erklingt, heißt das, daß dieses Tonloch zu tief am instrumentenkorpus positioniert ist.
Um ein reingestimmtes tiefes e zu erhalten, ist es notwendig, ein zweites Tief-E-Tonloch höher am Instrument und somit näher am Mundstück anzubringen, das die Tonschwingung des tiefen e in dem gewünschten Maß {in den Zeichnungen mit y bezeichnet) verkürzt, daß tief e in reiner Intonation erklingt.
Dieses zweite Tief-E-Tonloch dient der Intonationskorrektur des tiefen e und wird in der weiteren Beschreibung, die sich an Fig.1 orientiert, zusammen mit der ihm zugeordneten Klappe und Mechanik als Tief-E-Verbesserung bezeichnet.
Dem nicht in den Zeichnungen dargestellten Tief-E-Verbesserungstonloch ist eine Klappe zugeordnet, die mit ihrem Klappenteil 4 dieses unter ihr liegende Tonloch öffnen und verschließen kann. Der Kiappenteil 4 ist an einen Bügel 5 befestigt, der rechtwinklig und starr mit einer Längsstange 6 verbunden ist. Diese Längsstange 6, die vorzugsweise parallel zur Klarinetten-Längsachse 7 und parallel zur Längsstange 3 der Tief-Es-Kiappe verläuft, ist zwischen zwei Böcken 12, 13 drehbar gelagert, und eine ihr zugeordnete Schließfeder bewirkt, daß das Klappentei! 4 im unbetätigten Zustand das unter ihm befindliche Tief-E-Verbesserungstonloch verschließt.
Rechtwinklig und in der Zeichnung nach oben weisend ist am Bügel 5 zwischen Längsstange 6 und Klappenteil 4 ein Schenkel 8 fest angesetzt, der an seinem Ende ein verstellbares Schwenkstück 9 aufweist.
An der oben erwähnten Längsstange 3 der Tief-Es-Klappe ist ein in der Zeichnung nach links weisender Mitnehmerhebe! 10 vorgesehen, der an der Längsstange 3 so befestigt und bemessen ist, daß sein zu einer flachen Plattform 11 ausgearbeitetes
Blatt 3 Mo 27 D
Ende mit dem Schwenkstück 9 des Schenkels 8 in Eingriff bringbar ist.
Wird nun das verstellbare Schwenkstück 9 des Schenkels 8 mit der Plattform 11 des Mitnehmerhebels 10 in Wirkverbindung gebracht,
und wird die Längsstange 3 der Tief-Es-Klappe vermittels Niederdrücken des fest mit ihr verbundenen Bedienfortsatzes 14 verschwenkt, hat dies ein Schließen des Tief-E-Tonloches 1 und zwangsläufig ein Anheben des Mitnehmerhebels 10 sowie der Plattform 11 zur Folge. Daraus ergibt sich ein Anheben des Schwenkstückes 9, des Schenkels 8, des Bügels 5 und ein Öffnen des Klappenteiis 4 zu dem Zweck, ein reinstimmendes tiefes e anzugeben.
Desweiteren führt diese Stellung des verstellbaren Schwenkstückes 9 dazu, daß keine tieferen Töne als tief e hervorgebracht werden können.
Nimmt das Schwenkstück 9 jedoch die in den Zeichnungen gestrichelt dargestellte Stellung ein, ergibt die Betätigung der Tief-Es-Klappe nun ein klingendes tiefes es, da in diesem Fall die Plattform 11 wirkungslos das Schwenkstück 9 passiert, was zur Folge hat, daß die Tief-E-Verbesserungsklappe aufgrund ihres Federdrucks geschlossen bleibt. Daneben können jetzt auch wieder alle anderen Töne, die tiefer als tief es liegen, hervorgebracht werden.
Die Erfindung ermöglicht es den Klarinettisten ohne großen Aufwand, vermittels einer Verstellmöglichkeit, über die Tief-Es-KSappe einmal die Intonation des tiefen e korrigieren und ein andermal das tiefe es angeben zu können.
Die Beifügung der Zeichnung Fig.2 soll zeigen, wie die Erfindung in raumsparender Version verwirklicht werden kann.

Claims (10)

Mo 27 D Schutzansprüche:
1. Absteilbare Tief-E-Verbesserung für Klarinetten mit einem weitergehenden Tonumfang in der Tiefe als tief e {=kleines e), dadurch gekennzeichnet, daß sie bei Baßklarinetten, Bassetthörnern, Bassettklarinetten und Aliklarinetten anwendbar ist, deren Unterstück verlängert ist, und die ein Tief-E-Tonloch mit einer zugehörigen Klappe 1 besitzen, der eine Offenhaitefeder zugeordnet ist.
2. Tief-E-Verbesserung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Tief-E-Tonloch höher am Instrument und näher am Mundstück angebracht ist, dem eine Klappe 4,5,6 zugeordnet ist, die mit einer Schließfeder ausgestattet und zwischen zwei Böcken 12,13 drehbar gelagert ist.
3. Tief-E-Verbesserung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Klappe 4,5,6 ein Schenkel 8 fest angebracht ist, der in seinem freien Endbereich ein verstellbares Schwenkstück 9 aufweist.
4. Tief-E-Verbesserung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Längsstange 3 der Tief-Es-K!appe 14,3,2,1 ein Mitnehmerhebe! 10 fest und so angebracht ist, daß sich sein freies Ende beim Schließen der Tief-Es-Klappe anhebt.
5. Tief-E-Verbesserung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Mitnehmerhebels 10 zu einer flachen Plattform 11 ausgearbeitet ist.
6. Tief-E-Verbesserung nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das verstellbare Schwenkstück 9 des Schenkeis 8 in Eingriff mit der Plattform 11 des Mitnehmerhebeis 10 gebracht werden kann.
Blatt 2 Mo 27 D
Blatt 2 Mo 27 D
7. Tief-E-Verbesserung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich bei Betätigung derTief-Es-Klappe 14,3,2,1 die Tief-E-Verbesserungskiappe 4,5,6 öffnet, indem das verstellbare Schwenkstück 9 in Wirkverbindung mit der Plattform 11 steht.
8. Tief-E-Verbesserung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigen der Tief-Es-Klappe nur die Intonationsverbesserung des tiefen e bewirkt, und der Ton tief es nicht angegeben werden kann.
9. Tief-E-Verbesserung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie abstellbar ist, und bei Betätigung der Tief-Es-Klappe die Tief-E-Verbesserungsklappe verschlossen bleibt, indem das Schwenkstück 9 so eingestellt ist, daß es nicht mehr mit der Plattform 11 in Wirkverbindung steht.
10. Tief-E-Verbesserung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung der Tief-Es-Klappe keine Intonationsverbesserung des tiefen e möglich ist, jedoch der Ton tief es angegeben werden kann.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DE29617023U 1996-09-30 1996-09-30 Abstellbare Tief E-Verbesserung für Klarinetten mit einem weitergehenden Tonumfang in der Tiefe als e (kleines e) Expired - Lifetime DE29617023U1 (de)

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