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DE29617434U1 - Reinigungsanlage für Kegs - Google Patents

Reinigungsanlage für Kegs

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Publication number
DE29617434U1
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DE
Germany
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cleaning
bowl
container
cleaning system
liquid
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE29617434U
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English (en)
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GEA Till GmbH and Co
Original Assignee
GEA Till GmbH and Co
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Publication date
Application filed by GEA Till GmbH and Co filed Critical GEA Till GmbH and Co
Priority to DE29617434U priority Critical patent/DE29617434U1/de
Publication of DE29617434U1 publication Critical patent/DE29617434U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/10Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration
    • B08B3/12Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration by sonic or ultrasonic vibrations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)

Description

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PATENTANWÄLTE
Reinigungsanlage für Kegs
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsanlage für Behälter mit eingeschraubtem Fitting, insbesondere Kegs, mit mehreren Reinigungsstationen zur Durchführung einer Lauge- und/oder Säurereinigung, wobei zwischen zwei Reinigungsstationen eine Haltestation zur Weiche insbesondere eines im Fitting vorgesehenen Ventilsystems des Behälters vorgesehen ist, und wobei der Behälter während der Weiche wenigstens teilweise mit Lauge oder Säure gefüllt ist.
In der Getränkeindustrie werden zunehmend Fässer mit einge-0 schraubtem Fitting, auch Kegs genannt, eingesetzt, die nach Entleerung zur erneuten Befüllung in die Brauereien oder Getränkeabfullbetriebe zurückgebracht werden. In der Getränkeindustrie als Teilbereich der Lebensmittelindustrie ist es unbedingt erforderlich, daß diese Mehrweggebinde vor der erneuten Befüllung ausreichend gereinigt werden. Die Reinigung erfolgt dabei in mehreren Schritten einschließliche einer chemischen Reinigung mit Laugen oder Säuren. Um auch hartnäckige Verschmutzungen zu beseitigen, wird hierbei das Keg nach Einfüllen der Lauge oder Säure auf einer Haltestation 0 einer Weiche unterworfen, damit alle Verunreinigungen gelöst und danach leichter ausgespült werden können. Der in Kegs eingeschraubte Stechdegen bzw. sein Einschraubfitting weist jedoch ein sehr kompliziertes Ventilsystem mit Spalten auf, die beim üblichen Reinigungsprozeß nicht durchströmbar sind. Ferner gibt es konstruktionsbedingt Auflagen für Federn und
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Gehäusemontageüberschneidungen, die ebenfalls nur schwer zu reinigen sind. Bei klassischen Bieren stellen diese Flächen kein nennenswertes Problem dar, da sie auch bei nicht ausreichender Durchströmung durch die anschließende Dampfsterilisation keimfrei gemacht werden konnten. Mit der immer stärkeren Nutzung von Kegs auch für Fruchtbiere, Stouts sowie Fruchtsäfte, Limonaden oder Tafelwässer stellt sich jedoch das Problem, daß sich in den Spalten und Hohlräumen Aromaten, ätherische Öle und/oder Harze ablagern, die ausgewaschen werden müssen, damit die Oberflächen keinen Geschmack an das nachfolgende Produkt übertragen. Dies ist insbesondere bei Tafelwässern problematisch. Da im Getränkeindustriebereich mehr als 20 Millionen derartiger Ventilkörper eingesetzt werden, ist ein Austausch der Ventile nicht praktikabel.
Hierbei ist zu berücksichtigen, daß die Gebinde teilweise bis zu drei Jahren im Markt verbleiben, bevor sie an den Abfüller zurückgelangen.
Aus der DE-A 33 40 509 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reinigen von Fässern bekannt, bei dem die Fässer in ein Reinigungsflüssigkeitsbad eingetaucht und einer Ultraschallbehandlung ausgesetzt werden. Hierzu werden die Fässer mittels einer als Rollenbahn ausgebildeten Transportvorrichtung über eine ein Reinigungsflüssigkeitsbad aufnehmende Wanne gebracht und mittels eine heb- und senkbar ausgebildeten Transportbahnabschnittes in das Reinigungsflüssigkeitsbad eingetaucht. Die Wanne ist mit Ultraschallerzeugern versehen, die das erforderliche Ultraschallfeld erzeugen. In dem Ultraschallfeld werden die Fässer außen und/oder innen gereinigt. Nach der Ultraschallbehandlung wird das Faß auf dem Transportbahnabschnitt wieder auf die Höhe der jeweiligen Transportvorrichtung angehoben, auf welcher das gereinigte Faß abtransportiert wird. Durch die Ultraschallbehandlung wird die Reinigungswirkung der Reinigungsflüssigkeit mit der mechanischen Einwirkung durch den Ultraschall kombiniert und
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entsprechend verstärkt. Nachteilig ist hierbei jedoch, daß das Faß vollständig gefüllt in seiner Gänze in das Tauchbad eingeführt wird, so daß nicht nur der Reinigungsprozeß verlangsamt sondern auch die Reinigungsmittelmenge erhöht wird.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Reinigung des nur schwer zugänglichen Ventilsystems der Behälter ohne wesentliche Verlängerung des normalen Reinigungszyklus und Steigerung des Reinigungsmittelverbrauchs zu verbessern.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß an der Haltestation ein ggf. mit Flüssigkeit gefüllter Napf zur teilweisen Aufnahme des Behälters, insbesondere des vom Oberboden des Behälters vorstehenden Fittings vorgesehen ist, und daß dem Napf Ultraschallerzeuger zugeordnet sind, über die die Flüssigkeit im Napf und/oder die im Behälter enthaltene Reinigungslauge oder -säure in Schwingung versetzbar ist.
Zur Durchführung der Ultraschallbehandlung wird somit die im Reinigungszyklus ohnehin vorgesehene Weichzeit zur Einwirkung der Reinigungslauge oder -säure genutzt, so daß die Gesamtdauer des Reinigungszyklus nicht verlängert wird. Auch wurde erkannt, daß ein vollständiges Eintauchen des Fasses in ein Ultraschallbad nicht notwendig ist, sondern daß die Beschränkung der Ultraschallbehandlung auf die mit üblichen Reinigungsmethoden nur schwer erreichbaren Spalte und Oberflächen des Ventilsystems ausreicht. Somit kann auch die für das Ultraschallbad benötigte Flüssigkeitsmenge minimiert werden. Da das Faß während der Weiche ohnehin teilweise mit Reinigungslauge oder -säure gefüllt ist, wird für die durch den Ultraschall unterstützte Innenreinigung des Ventilsystems keinerlei zusätzliches Reinigungsmedium benötigt. Die durch den Ultraschall hervorgerufenen Schwingungen des Reinigungs-
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mediums im Napf und im Behälter übertragen sich von der Außenseite des in den Napf eingetauchten Fittings auf den gesamten Fitting und regen somit auch die im Innenraum des Gebindes liegenden Einbauteile des Ventilsystems zur Schwingung an. Da diese durch die Teil- oder Vollfüllung des Gebindes vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sind, wird auch in den Spalten und/oder an den Federauflagen ein zusätzlicher mechanischer Reinigungseffekt erzeugt. Da die Ultraschallstation in eine ohnehin im Reinigungszyklus vorgesehene Haltestation zur Weiche des Ventilsystems integriert wird, lassen sich auch bereits im Markt befindliche innenreinigungsmaschinen ohne großen Aufwand nachträglich mit den Ultraschallstationen ausrüsten.
Zweckmäßigerweise sind hierbei die Ultraschallerzeuger an einer Mantelfläche und/oder einer Bodenfläche des Napfes angeordnet.
Um zu verhindern, daß der Behälter zu weit in den Napf eintaucht und durch Aufliegen seines Oberbodens auf dem Napfrand Beschädigungen auftreten, ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen, daß neben oder um den Napf eine Stützfläche zur Aufnahme eines Faßkragens oder dgl. des Behälters vorgesehen ist. Durch diese Stützfläche kann die Eintauchtiefe des Ventilsystems festgelegt werden, wobei gleichzeitig das Gewicht des Behälters durch den ohnehin hierfür vorgesehenen Faßkragen aufgenommen und somit vom Oberboden ferngehalten wird.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist die Reinigungsanlage eine Hubbalkeneinrichtung auf, über die die Behälter taktweise von einer Reinigungsstation zur nächsten gefördert werden, wobei die Behälter über den Hubbalken wenigstens teilweise in den Napf eingetaucht werden. Da der Behälter während der Hubbalkenförderung ohnehin eine Auf- und
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Abbewegung erfährt, kann auf diese Weise der Eintauchvorgang leicht durchgeführt werden, ohne zusätzliche Absenkvorrichtungen vorsehen zu müssen.
Zweckmäßigerweise ist hierbei die Haltestation im Teilungstakt der Hubbalkeneinrichtung zwischen zwei Reinigungsköpfen angeordnet. Somit kann die Ultraschallstation problemlos in den bereits vorhandenen Reinigungszyklus integriert werden.
Da aufgrund einer zwangsläufigen Reinigungsmittelverschleppung das Flüssigkeitsniveau im Ultraschallbad absinkt, ist erfindungsgemäß eine Einrichtung zur Auffüllung des Flüssigkeitsniveaus im Ultraschallbad während des Faßwechsels vorgesehen, so daß die Ultraschallbehandlung nicht durch das Einfüllen von Flüssigkeit beeinträchtigt wird.
Weitere Ziele, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung. Dabei bilden 0 alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig.l einen Teilschnitt durch einen zu reinigenden Behälter mit eingeschraubtem Fitting und
Fig. 2 schematisch einen Abschnitt einer erfindungsgemäßen Reinigungsanlage mit zwei Reinigungsköpfen und einer dazwischen vorgesehenen Ultraschallstation.
Die Reinigung von Mehrweggebinden, wie Kegs mit eingeschraubten Stechdegen, erfolgt üblicherweise in mehreren
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Schritten, wobei zunächst eventuell in dem Gebinde enthaltene Reste entleert, dann eine Vorspülung und anschließend eine Reihe von Reinigungsschritten einschließlich einer Säure- und/oder Laugereinigung erfolgen, bevor das Gebinde schließlieh mit Wasser ausgespült und einer Dampfsterilisation unterworfen wird. Um hartnäckige Verschmutzungen zu lösen, wird zwischen zwei Reinigungsstationen der Lauge- und/oder Säurereinigung eine Weiche durchgeführt, während der das Reinigungsmittel über eine bestimmte Zeitdauer einwirken und dadurch die Verschmutzung lösen soll.
Bei herkömmlichen Bieren ist eine derartige Reinigung ausreichend. Bei den zunehmend auch in Kegs abgefüllten Fruchtbieren, Stouts, Fruchtsäften, Limonaden oder Tafelwässern lagern sich jedoch in den Spalten und Hohlräumen des Ventilsystems Aromaten, ätherische Öle und/oder Harze ab, die ausgewaschen werden müssen, damit die Oberflächen keinen Geschmack auf das nachfolgende Produkt übertragen.
0 Gemäß der in Fig. 1 gegebenen Darstellung eines Kegs 1 ist in den von einem Faßkragen 2 begrenzten Oberboden 3 des Kegs ein Fitting 4 eingeschraubt, das einen Stechdegen 5 trägt. In dem Fitting 4 sind ein CO2-Ventil 6 und ein Bierventil 7 vorgesehen, über die bei der Reinigung das Reinigungsmittel zu- und abgeführt wird. Es ist dabei sowohl möglich, das Reinungsmittel über das Steigrohr (Stechdegen) 5 als auch über das CO2-Ventil 5 und die radialen Ausströmöffnungen 8 in das Keg 1 einzubringen.
Das Fitting weist eine Vielzahl von Spalten, Auflagen für Federn 9, insbesondere eine CO2-Feder 9a und eine Bierfeder 9b, sowie Gehäusemontageüberschneidungen auf, die bei der normalen Reinigung nicht durchströmt werden. Um auch bei den oben aufgeführten neuen Produkten hier eine ausreichende Reinigung zu erreichen, werden die Kegs 1 zwischen zwei
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Reinigungsköpfen 10, 11 (vgl. Fig. 2) der Säure- und/oder Laugereinigung in einer Ultraschallstation 12 einer Ultraschallbehandlung unterworfen. Diese Ultraschallstation 12 ist an der Stelle einer auch bisher vorgesehenen Haltestation zur Weiche von in dem Behälter verbleibender Reinigungslauge oder -säure vorgesehen. Das Keg 1 wird über eine Hubbalkeneinrichtung 13 von dem Reinigungskopf 10 abgehoben und in einen Napf 14 der Ultraschallstation 12 eingetaucht. Der Napf 14 ist mit Flüssigkeit, bspw. Wasser, gefüllt und weist an seiner Mantelfläche 15 und/oder seiner Bodenfläche 16 Ultraschallerzeuger 17 auf, die die im Napf 14 enthaltene Flüssigkeit 18 in Schwingung versetzen. Die Schwingung überträgt sich über die Außenseite des Fittings 4 des Kegs 1 auf den gesamten Fitting 4 und die im Keg I enthaltene Reinigungsflüssigkeit und versetzt diese in Schwingungen, so daß sie auch in den nur schwer zugänglichen Spalten und Oberflächen des Fittings 4 ergänzend zu der chemischen Reinigung eine mechanische Reinigung durchführt.
Neben oder um den Napf 14 ist eine Stützfläche 19 vorgesehen, auf der der Faßkragen 2 des Kegs I aufliegt. Hierdurch wird gewährleistet, daß das Keg 1 nicht mit seinem Oberboden 3 auf dem Rand des Napfes 14 aufliegt und beschädigt wird. Vielmehr wird das Gewicht des Kegs I durch den hierfür ohnehin vorgesehenen Faßkragen 2 aufgenommen.
Nach der Ultraschallbehandlung wird das Keg 1 über die Hubbalkeneinrichtung 13 von der Ultraschallstation 12 auf den nächsten Reinigungskopf 11 gefördert, wo der normale Reinigungszyklus fortgesetzt wird. Da die Ultraschallstation 12 im Teilungstakt der Hubbalkeneinrichtung 13 an der Stelle einer normalerweise vorgesehenen Haltestation angeordnet wird, wird der Reinigungszyklus der Reinigungsanlage nicht verlängert. Auch lassen sich somit bereits im Markt befindliche Innenreinigungsmaschinen in Längs- oder Rundtaktausführung
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problemlos nachträglich mit Ultraschallstationen 12 nachrüsten.
Da beim Fördern des Kegs 1 zwangsläufig eine Verschleppung der Badflüssigkeit auftritt, ist eine nicht näher dargestellte Einrichtung zur Auffüllung des Flüssigkeitsniveaus des Ultraschallbades vorgesehen. Die Auffüllung erfolgte zweckmäßigerweise während des Faßwechsels, damit die Ultraschallbehandlung nicht beeinträchtigt wird.
Mit der Erfindung wird somit die Möglichkeit geschaffen, auch hartnäckige Verschmutzungen an nur schwer zugänglichen Stellen des Ventilsystems von Kegs zuverlässig zu reinigen. Dennoch wird der normale Reinigungszyklus einer Reinigungsanlage nicht beeinträchtigt und auch die zusätzlich erforderliche Reinigungsflüssigkeitsmenge minimiert.
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Bezugszeichenliste:
1 Keg
2 Faßkragen
3 Oberboden
4 Fitting
5 Stechdegen
6 CO2-Ventil
7 Bierventil
8 Ausströmöffnung
9a CO2-Feder
9b Bierfeder
10 Reinigungskopf
11 Reinigungskopf
12 Ultraschallstation
13 Hubbalkeneinrichtung
14 Napf
15 Mantelfläche
16 Bodenfläche
17 Ultraschallerzeuger
18 Flüssigkeit
19 Stützfläche
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Claims (6)

T 12 G 74 - 10 - KEIL&SCHAAFHAUSEN patentanwälte Schutzansprüche:
1. Reinigungsanlage für Behälter {1) mit eingeschraubtem Fitting (4), insbesondere Kegs, mit mehreren Reinigungs-Stationen (10, 11) zur Durchführung einer Lauge- und/oder säurereinigung, wobei zwischen zwei Reinigungsstationen {10, 11) eine Haltestation (12) zur Weiche insbesondere eines im Fitting (4) vorgesehenen Ventilsystems des Behälters (1) vorgesehen ist, und wobei der Behälter (1) während der Weiche wenigstens teilweise mit Lauge oder Säure gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Haltestation (12) ein ggf. mit Flüssigkeit gefüllter Napf (14) zur teilweisen Aufnahme des Behälters (1), insbesondere des vom Oberboden (3) des Behälters (1) vorstehenden Fittings (4) vorgesehen ist, und daß dem Napf (14) Ultraschallerzeuger (17) zugeordnet sind, über die die Flüssigkeit im Napf (14) und/oder die im Behälter (1) enthaltene Reinigungslauge oder -säure in Schwingung versetzbar ist.
2. Reinigungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ultraschallerzeuger (17) an einer Mantelfläche (15) und/oder einer Bodenfläche (16) des Napfes (14) angeordnet sind.
3. Reinigungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß neben oder um den Napf (14) eine Stützfläche (19) zur Aufnahme eines Faßkragens (2) oder dgl. des Behälters (1) vorgesehen ist.
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4. Reinigungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Hubbalkeneinrichtung (13), über die die Behälter (1) taktweise von einer Reinigungsstation (10, 11, 12) zur nächsten gefördert werden, und dadurch daß die Behälter (1) über den Hubbalken (13) wenigstens teilweise in den Napf (14) eingetaucht werden.
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5. Reinigungsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestation (12) im Teilungstakt der Hubbalkeneinrichtung (13) zwischen zwei Reinigungsköpfen (10, 11) angeordnet ist.
6. Reinigungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Auffüllung des Flüssigkeitsniveaus im Ultraschallbad während des Faßwechsels.
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Cited By (1)

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EP1764426A1 (de) * 2005-09-15 2007-03-21 Delmet - Dissosidazione Elettronica Metalli S.r.l. Verfahren, Vorrichtung und säurehaltige Gelslösung zum Beizen der metallischen Artikeln, insbesondere Fässer für Nahrungsmittel

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