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DE19644742A1 - Verfahren zur maschinellen Reinigung von Getränke-Mehrwegverpackungen - Google Patents

Verfahren zur maschinellen Reinigung von Getränke-Mehrwegverpackungen

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DE19644742A1
DE19644742A1 DE19644742A DE19644742A DE19644742A1 DE 19644742 A1 DE19644742 A1 DE 19644742A1 DE 19644742 A DE19644742 A DE 19644742A DE 19644742 A DE19644742 A DE 19644742A DE 19644742 A1 DE19644742 A1 DE 19644742A1
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reusable
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sprayed
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Holger Theyssen
Michael Schmidt
Karlheinz Dr Laping
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Diversey GmbH
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur maschinellen Reinigung von Getränke-Mehrwegverpackungen aus Glas oder Kunststoff, insbesondere Flaschen aus PET, PEN oder PC.
Aus der DE 37 07 366 A1 ist ein Verfahren zur kontinuierlichen maschinellen Reinigung von Gebrauchsgeschirr bekannt, bei dem das mit Speiseresten verschmutzte Geschirr in einem Vorwaschzyklus oder einer Vorwaschzone mit Wasser überschwallt wird. Im Anschluß an die Vorwaschzone bzw. den Vorwaschzyklus gelangt das Geschirr in eine Waschzone bzw. einen Waschzyklus, wo es mit einer dosierten Waschflotte besprüht wird, die aus vorgewärmtem Wasser besteht, dem ein Reiniger zugegeben ist. Dadurch werden insbesondere eingetrocknete und/oder angebackene Speisereste angequollen und gelöst. In einer sich an die Waschzone bzw. den Waschzyklus anschließenden Klarwaschzone und in einer Nachspülzone werden die gelösten Speisereste dann zusammen mit der Waschflotte entfernt. Um die auftretende Abwasserbelastung zu reduzieren und eine bessere Reinigung des Geschirrs zu erreichen, wird in der Waschzone eine hochkonzentrierte Reinigerlösung fein verteilt auf das Geschirr aufgesprüht und nach einer bestimmten Kontaktzeit in der Klarwasch- und Nachspülzone zusammen mit den gelösten Speiseresten abgewaschen.
Neben den Verfahren zur Reinigung von Gebrauchsgeschirr sind auch Reinigungsverfahren für Getränke-Mehrwegverpackungen bekannt.
Die bekannten Getränke-Mehrwegverpackungen, insbesondere Glas- und Kunststoffflaschen, werden vor der Wiederbefüllung einer intensiven Reinigung unterzogen, die den strengen Anforderungen der lebensmittelrechtlichen Vorschriften genügen muß. Bei automatischen Abfüllanlagen erfolgt das Reinigen und Befüllen der Getränkebehälter im allgemeinen in einer in sich geschlossenen Anlage. Die bekannten Anlagen umfassen im allgemeinen eine Transporteinrichtung für die mit den Flaschen bestückten Kästen, eine Einrichtung zum Auspacken der Flaschen und Abschrauben der Verschlußkörper, eine Einrichtung zum Aufspüren von Resten gesundheitsschädlicher Substanzen in den Flaschen, die auch als Sniffer bezeichnet wird, einer Maschine zum Reinigen der Flaschen, einer Abfülleinrichtung, einer Einrichtung zum Aufschrauben der Verschlußkappen und einer Einrichtung zum Einpacken der Flaschen in die Kästen und zum Transport der Flaschenkästen.
Bei den bekannten Standard-Reinigungsverfahren erfolgt die Reinigung der Getränke-Mehrwegverpackungen ausschließlich in der Reinigungsmaschine, die üblicherweise bis zu drei Laugebäder enthält. Die Konzentration an NaOH liegt dort zwischen 1,0 und 3,0 Gew.-%, wobei den Laugen zur Härtestabilisierung und Reinigungsunterstützung zwischen 0,05 und 1,0 Gew.-% Additive zudosiert werden. Derartige Standard-Reinigungsverfahren haben sich zwar in der Praxis bewährt, es besteht jedoch insbesondere bei der Reinigung von Kunststoffmehrwegflaschen aus PET, PEN und PC die Gefahr, daß nur schwerlösliche Verschmutzungen oder auch Mikroorganismen wie z. B. Schimmel und Hefen nicht oder nur teilweise in der Reinigungsmaschine entfernt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, das eine vollständige Entfernung von stark anhaftenden Verschmutzungen sowie Mikroorganismen, z. B. Schimmel und Hefen, sicherstellt.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen. Weitere Merkmale des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Unteransprüchen angegeben.
Für eine gleichmäßige Verteilung der Reinigungsformulierung im Inneren der Getränke-Mehrwegverpackungen ist entscheidend, daß der Sprühstrahl nach dem Eintritt in die Verpackung in einen nebelförmigen Sprühregen übergeht. Bei den bekannten Getränke-Mehrwegflaschen wird eine gleichmäßige Verteilung der Reinigungsformulierung insbesondere in den kritischen Bereichen des Flaschenhalses in vorteilhafter Weise mit einem hohlkegelförmigen Sprühnebel erreicht.
Die Flaschen werden vorzugsweise während des Transports zu der Reinigungsanlage vorbehandelt. Bei den in der Getränkeindustrie bekannten Abfüllinien wird die Reinigungsformulierung in Förderrichtung hinter dem Abschrauber und falls vorhanden hinter dem Sniffer versprüht.
Die Kontaktzeit der Reinigungsformulierung liegt vorzugsweise zwischen 0,5 und 30 Minuten. Während der Kontaktzeit werden die Getränke-Mehr­ wegverpackungen bewußt nicht besprüht. Bei besonders festanhaftenden Verschmutzungen kann das Leergut auch vor dem Einlauf in die Reinigungsanlage zwischengelagert und dort einer Vorbehandlung unterzogen werden, um Kontaktzeiten von bis zu mehreren Wochen zu erreichen. Bevorzugt ist jedoch die Einbindung der Vorbehandlung in die bekannten Abfüllinien, wobei ohne Verringerung der Transportgeschwindigkeit im allgemeinen eine ausreichende Kontaktzeit sichergestellt werden kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform werden die Mehrwegverpackungen während der Vorbehandlung mittels einer Fördereinrichtung in mehreren Reihen gefördert und mit einer Vielzahl von Düsen mit der Reinigungsformulierung besprüht, wobei das von jeder Düse ausgebrachte Flüssigkeitsvolumen in Abhängigkeit von der Stärke und Art der Verschmutzung zwischen 1 und 20 l/h liegt.
Die wäßrige Reinigungsformulierung enthält vorzugsweise mindestens 0,5 Gew.-% eines oder mehrerer aktiver Reinigungsmittel. Sie ist hochkonzentriert und wird vorzugsweise mit Laugen, Säuren oder Stabilisatorlösungen für die Reinigungsmittel über ein Dosiersystem mit Wasser direkt vor der Ausbringung ausgemischt, wobei die Konzentration der Reinigungsformulierung in der Anwendungslösung zwischen 0,1 und 100 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 3 Gew.-% liegt.
Ein für die Entfernung der anhaftenden Verschmutzungen geeignetes Produkt kann aus dem nachfolgenden formuliert werden:
Anorganische Säure(n) 30 bis 50%
Benetzende(s) Mittel 18 bis 28%
Dispergierende(s) Polymer(e)  2 bis  7%
Threshold-Mittel  2 bis  7%
Chelatbildende(s) Mittel  5 bis 10%
Wasser zum Ausgleich.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen eine als Band-Transportmaschine ausgebildete Anlage einer in der Getränkeindustrie typischen Abfüllinie näher erläutert, bei der eine Vorbehandlung der Ge­ tränke-Mehrwegverpackungen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt.
Es zeigen:
Fig. 1 die wesentlichen Baugruppen einer Abfüllinie für Mehrwegflaschen aus PET, PEN oder PC mit einer Vorbehandlungsanlage in schematischer Darstellung,
Fig. 2 eine bevorzugte Ausführungsform der Vorbehandlungsanlage und Fig. 3 das Sprühbild der Sprühdüsen.
Die Abfüllinie weist eine Einrichtung 1 zum Auspacken der in den Kästen befindlichen Flaschen auf. Die den Kästen entnommenen Flaschen werden auf einem Band-Förderer 2 in eine Einrichtung 3 zum Abschrauben der Verschlußkappen transportiert. In Förderrichtung hinter dem Abschrauber 3 ist eine Einrichtung 4 zum Aufspüren von Resten gesundheitsschädlicher Substanzen, z. B. Benzin oder dgl., angeordnet, die über einen geeigneten Sensor verfügt. Wenn der Sensor in der auch als Sniffer bezeichneten Einrichtung 4 eine entsprechende Substanz detektiert, wird die Flasche einer Endstoffverwertung 5 zugeführt. Mittels des Band-Förderers 2 werden die den Sniffer 4 passierenden Flaschen zu einer Reinigungsanlage 6 bekannter Bauart gefördert, in der die Flaschen in einem oder mehreren Waschzyklen oder -zonen und Spülzyklen oder -zonen, gereinigt werden. Die Reinigungsanlage 6 umfaßt eine Flaschenaufgabe, zwei Tauchlaugen mit dazwischenliegenden Spritz- und Abtropfzonen, eine Warmwasserzone, eine Kaltwasserzone, eine Frischwasserspritzung und die Flaschenabgabe. Die Vorbehandlungsanlage 7 zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist zwischen dem Sniffer 4 und der eigentlichen Reinigungsanlage 6 angeordnet.
Fig. 2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Vorbehandlungsanlage 7. Die Anlage umfaßt mehrere in Reihe über dem Band-Förderer 2 direkt oberhalb der Flaschenöffnungen 8 angeordnete Sprühdüsen 9, 10, 11, eine Mischeinrichtung 12 und einen die Reinigungsformulierung enthaltenden Behälter 13 sowie einen Behälter 14, der Lauge, Säure oder eine Stabilisatorlösung für das Reinigungsmittel enthält. Die hochkonzentrierte, wäßrige Reinigungsformulierung und die Lauge, Säure oder die Stabilisatorlösung werden mittels Membranpumpen 15, 16 über Förderleitungen 17, 18, in die Dosierventile 19, 20 geschaltet sind, zu einem Mischpunkt 21 geleitet, zu dem auch eine Wasserleitung 22 führt, die an einem Wasseranschluß 22a angeschlossen ist. In die Wasserleitung 22 ist für Spülzwecke ein Rohrtrenner 23 mit einem vor dessen Einlaß und einem hinter dessen Einlaß angeordneten Entleerungshahn 23a bzw. 23b, geschaltet. Nach dem Rohrtrenner 23 folgt ein Druckminderer 24, ein Magnetventil 25 zum automatischen Abschalten der Wasserzufuhr beispielsweise beim Stillstand des Band-Förderers 2 und ein Durchflußmesser 26. Der Mischpunkt 21 ist über eine sich verzweigende Förderleitung 27, in die ein Windkessel 35 geschaltet ist, mit den Sprühdüsen 9, 10, 11 verbunden, wobei in den einzelnen Leitungszweigen Nadelventile 28, 29, 30 zum Einstellen des von den Düsen ausgebrachten Flüssigkeitsvolumens in Abhängigkeit von der Stärke oder Art der Verschmutzungen angeordnet sind. Um eine Vernebelung in der Raumluft möglichst gering zu halten, sind die Sprühdüsen gekapselt.
Fig. 3 zeigt das Sprühbild der dicht oberhalb der Flaschenöffnungen 8 angeordneten Sprühdüsen 9, 10, 11. Die Sprühdüsen sind derart ausgebildet, daß sie einen hohlkegelförmigen Sprühstrahl erzeugen. Der rotationssymmetrische Sprühstrahl 31 folgt im wesentlichen der Kontur des sich nach unten verbreiternden Flaschenhalses 32. Unterhalb des Flaschenhalses 32 geht der Sprühstrahl 31 in einen feinen nebelartigen Sprühregen über, der gleichmäßig auf die zylindrische Innenwandung 34 der Flaschen niedergeht. Der nebelförmige Sprühregen ist in Fig. 3 in gestrichelten Linien dargestellt und mit dem Bezugszeichen 33 versehen. Während die Flaschen sich auf dem Band-Förderer 2 in Richtung der Reinigungsanlage 6 bewegen, löst die Reinigungsformulierung die anhaftenden Verschmutzungen, die dann in der Reinigungsanlage 6 zusammen mit der Reinigungsformulierung entfernt werden.

Claims (8)

1. Verfahren zur maschinellen Reinigung von Getränke-Mehr­ wegverpackungen aus Glas oder Kunststoff, das ein oder mehrere Waschzyklen oder -zonen und Spülzyklen oder -zonen in einer Reinigungsanlage umfaßt, dadurch gekennzeichnet,
daß auf die Getränke-Mehrwegverpackungen in einer Vorbehandlungsanlage eine wäßrige Reinigungsformulierung mittels einer oder mehrerer Sprühdüsen gesprüht wird, die einen durch die Öffnung in das Innere der Getränke-Mehrwegverpackungen gerichteten Sprühstrahl erzeugen, der im Inneren der Getränke-Mehr­ wegverpackungen in einen nebelförmigen Sprühregen übergeht, so daß die Reinigungsformulierung im Inneren der Getränke-Mehr­ wegverpackungen gleichmäßig verteilt wird, und
daß Schmutz sowie Mikroorganismen zusammen mit der Reinigungsformulierung erst dann in der Reinigungsanlage entfernt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgesprühte Reinigungsformulierung mindestens 0,5 Gew.-% eines oder mehrerer aktiver Reinigungsmittel enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktzeit der aufgesprühten Reinigungsformulierung zwischen 0,5 und 30 Minuten liegt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgesprühte Reinigungsformulierung 30 bis 50% anorganische Säure(n), 18 bis 28% benetzende(s) Mittel, 2 bis 7% dispergierende(s) Polymer(e), 2 bis 7% Threshold-Mittel, 5 bis 10% Chelatbildende(s) Mittel und Wasser zum Ausgleich enthält.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrwegverpackungen während der Vorbehandlung mittels einer Fördereinrichtung in ein oder mehreren Reihen gefördert werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das von jeder Sprühdüse ausgebrachte Flüssigkeitsvolumen zwischen 1 bis 20 l/h liegt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Reinigung von Getränke-Mehr­ wegverpackungen in Form von Glas- oder Kunststoffflaschen diese mit einem hohlkegelförmigen Strahl besprüht werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Aufsprühen der Reinigungsformulierung die Getränke-Mehrwegverpackungen auf die vorherige Befüllung mit gesundheitsschädlichen Substanzen hin überprüft und bei der Detektion von Resten derartiger Substanzen diese Getränke-Mehr­ wegverpackungen einer Endstoffverwertung zugeführt werden.
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