DE19851825A1 - Laufradanordnung - Google Patents
LaufradanordnungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Laufradanordnung mit einer Nabeneinrichtung und einem Laufrad, das auf der Nabeneinrichtung drehbar gelagert ist. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Nabeneinrichtung eine Innennabe und eine Außennabe, die zueinander im wesentlichen drehfest und in radialer Richtung gegeneinander verschiebbar vorgesehen ist, und eine Federeinrichtung, die zwischen Innennabe und Außennabe vorgesehen ist, umfaßt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Laufradanordnung mit einer Nabeneinrichtung und einem
Laufrad, das auf der Nabeneinrichtung drehbar gelagert ist.
Derartige Laufradanordnungen werden unter anderem in Sportgeräten, wie beispielsweise
Inline-Skates verwendet. Solche Radanordnungen bestehen insbesondere aus einem Rad
körper, beispielsweise aus Polyurethan, und einer mit diesem Radkörper fest verbundenen
Felge. Die Felge ist ihrerseits auf einer Nabe drehbar gelagert. Die Nabe wird schließlich
mittels einer Achse an einer an den Inline-Skates vorgesehenen Halterung befestigt.
Ein Nachteil dieser bekannten Radanordnung ist es allerdings, daß Stöße auf ein einzelnes
Rad der Inline-Skates nicht abgefedert werden können, sondern vielmehr auf den Inline-
Skate übertragen werden. Derartige Stöße mindern den Fahrkomfort und führen darüber
hinaus zu einer starken Beanspruchung der Gelenke.
Weiterhin neigt die bekannte Radanordnung, insbesondere bei hohen Laufgeschwindigkei
ten zu Vibrationen.
Angesichts des Voranstehenden liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannten
Radanordnungen zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch eine Radanordnung der eingangs genannten Art gelöst, die sich
dadurch auszeichnet, daß die Nabeneinrichtung eine Innennabe und eine Außennabe, die
zueinander im wesentlichen drehfest und in radialer Richtung gegeneinander verschiebbar
vorgesehen sind, und eine Federeinrichtung, die zwischen Innennabe und Außennabe vor
gesehen ist, umfaßt.
Da die Nabeneinrichtung erfindungsgemäß eineInnennabe, die mittels einer Achse mit
dem Inline-Skate verbindbar ist, und eine Außennabe, die drehfest bezüglich der
Innennabe vorgesehen ist und gegenüber derselben in radialer Richtung bewegbar ist,
umfaßt, kann sich die Radanordnung im wesentlichen senkrecht gegenüber dem Inline-
Skate bewegen. Durch die Federeinrichtung, die zwischen der Innennabe und der
Außennabe vorgesehen ist, können schließlich Stöße gegen einzelne Radanordnungen der
Inline-Skates in Bewegungsrichtung der Radanordnung gegenüber dem Inline-Skate abge
federt werden. Somit wird der Fahrkomfort erhöht, und gleichzeitig werden die Gelenke des
Inline-Skaters geschont.
Darüber hinaus werden, insbesondere bei hoher Geschwindigkeit Vibrationen der Rad
anordnung reduziert.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann die Außennabe in radialer
Richtung gleitend bewegbar in der Innennabe vorgesehen werden. Hierdurch wird ein mög
liches Verkippen bei schräg auftretenden Kräften, die insbesondere beim Fahren mit Inline-
Skates auftreten, vermieden.
Bei einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung können die Achsen der
Außennabe, also die Drehachse des Laufrads, und die Befestigungsachse der Innennabe
parallel und zueinander versetzt sein.
Hierdurch ist es möglich, die gesamte Radanordnung in bezug auf die Befestigungsachse
nach unten versetzt einzubauen. Damit kann eine herkömmliche Radanordnung, bei der in
Richtung zum Inline-Skate kein Platz für eine Federung vorgesehen ist, durch die erfin
dungsgemäße Radanordnung ersetzt werden.
Außerdem läßt sich durch diese Anordnung bei gleicher Baugröße der Radanordnung ein
höherer Federweg erzielen.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung kann die Federeinrichtung in Form eines
elastischen Körpers, vorzugsweise aus PU-Schaum, ausgebildet sein. Eine derartige Fe
dereinrichtung ist sehr einfach herzustellen, was letztendlich zu einer preisgünstigen Reali
sierung der Radanordnung führt. Durch geeignete Wahl des Materials kann außerdem die
Dämpfung eingestellt werden. So ist es möglich, die Radanordnung optimal an entspre
chende Fahrsituationen, beispielsweise an Straße oder an Gelände, anzupassen, sowie an
das Körpergewicht des Inline-Skaters anzupassen.
Der elastische Körper kann hierbei eine Öffnung aufweisen, also ringartig ausgebildet sein.
Dann ist es möglich, die Innennabe mit einen Abschnitt zum formschlüssigen Eingriff in die
Öffnung des den elastischen Körper zu versehen, und die Außennabe mit einem Abschnitt
zur formschlüssigen Aufnahme des elastischen Körpers zu versehen. Hierbei werden beide
Abschnitte zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß durch den eingesetzten elastischen
Körper die im wesentlichen drehfeste Anordnung der Innennabe bezüglich der Außennabe
gewährleistet ist.
Alternativ kann die Außennabe einen Abschnitt zum formschlüssigen Eingriff in die Öffnung
des den elastischen Körper aufweisen, und die Innennabe einen Abschnitt zur formschlüs
sigen Aufnahme des elastischen Körpers aufweisen, wobei beide Abschnitte so ausgebildet
sind, daß durch den eingesetzten elastischen Körper die im wesentlichen drehfeste Anord
nung der Innennabe bezüglich der Außennabe sichergestellt ist.
Beide Alternativen ermöglichen ebenfalls eine sehr einfache und damit kostengünstige
Realisierung der erfindungsgemäßen Radanordnung. Darüber hinaus zeichnet sich diese
einfache Anordnung durch ihre Robustheit und Verschleißfreiheit aus.
Darüber hinaus können durch die Form der Öffnung in dem Federelement und die Form
des entsprechenden Eingriffsabschnitts die Federcharakteristika der Radanordnung, insbe
sondere die Federstärke und der Federweg, eingestellt und somit an gegebene Situationen
angepaßt werden.
Gemäß einer Weiterbildung der zuvor beschriebenen Anordnungen kann die Innennabe
zwei Hälften aufweisen, die in axialer Richtung so ineinander steckbar sind, daß sie zuein
ander drehfest vorgesehen sind. Beispielsweise können hierzu die Hälften Klauen zur
Ausbildung einer drehfesten Kupplung der beiden Hälften aufweisen. Vorteilhafterweise
kann auch die Außennabe zwei Hälften aufweisen. Weiterhin kann die Federeinrichtung ein
erstes Federelement und ein zweites Federelement umfassen, wobei das erste Federele
ment zwischen einer Hälfte der Innennabe und einer Hälfte der Außennabe vorgesehen ist,
und das zweite Federelement zwischen der anderen Hälfte der Innennabe und der anderen
Hälfte der Außennabe vorgesehen ist.
Durch diese symmetrische Anordnung wird eine gleichmäßige Kraftverteilung auf die Achse
der Inline-Skates erreicht. Dies führt schließlich dazu, daß die Radanordnung der Inline-
Skate robuster ist und langsamer verschleißt. Darüber hinaus entspricht diese Anordnung
auch dem Aufbau der herkömmlichen Radanordnungen für Inline-Skates, so daß ein Nach
rüsten herkömmlicher Inline-Skates mit den erfindungsgemäßen Radanordnungen pro
blemlos möglich ist.
Eine einfache Montage der Radanordnung ist darüber hinaus durch die zweiteilige Form
der Innennabe sowie der Außennabe gewährleistet. Die Montage wird weiterhin dadurch
vereinfacht, daß es aufgrund der zwei Nabenteile, die nicht radial symmetrisch sind (im vor
liegenden Fall die zwei Innennabenhälften), nur eine Möglichkeit gibt, die zwei Nabenteile
und damit die gesamte Anordnung an dem Inline-Skate zu befestigen. Ein falscher Einbau
der Radanordnung an dem Inline-Skate, insbesondere durch Laien, ist somit ausgeschlos
sen.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung verwendet man ein Laufrad mit einem Radkörper
und einer damit fest verbundene Felge. Durch die Befestigung der Felge an einer La
gereinrichtung ist es möglich, auf einfache Art und Weise die Lagerung zwischen Laufrad
und Außennabe auszubilden.
Vorteilhafterweise kann die Felge hierzu einen sich in radialer Richtung erstreckenden Steg
mit Durchbrüchen aufweisen. Der Radkörper kann dann um den Steg und die Durchbrüche
gegossen werden. Hierdurch kann eine stabile Befestigung des Radkörpers an der Felge
gewährleistet werden.
Zweckmäßigerweise lagert man die Felge mittels eines Kugellagers oder eines Walzenla
gers drehbar auf der Außennabe. Derartige Lager stellen besonders zuverlässige und
kostengünstige Lagereinrichtungen dar.
Vorteilhafterweise kann die Felge mittels eines Sicherungsrings an dem Kugellager oder
dem Walzenlager gesichert werden. Da ein derartiger Sicherungsring einfach angebracht
und gelöst werden kann, wird durch diese Maßnahme ebenfalls eine einfache Montage ge
währleistet. Hierdurch kann ein Austausch einzelner Komponenten, beispielsweise der La
gereinrichtung, ermöglicht werden.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden detaillierten Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt einer Radanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Hälfte einer Innennabe der Radanordnung gemäß Fig. 1,
und
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Federkörper der Radanordnung gemäß Fig. 1.
Fig. 1 zeigt den Querschnitt durch eine Radanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung.
Diese Radanordnung umfaßt eine Nabeneinrichtung 10 und ein Laufrad 50, das auf der
Nabeneinrichtung 10 drehbar gelagert ist.
Die Nabeneinrichtung gemäß der dargestellten Ausführungsform umfaßt eine Innennabe
20 und eine Außennabe 30. Sowohl die Innennabe als auch die Außennabe 30 bestehen
ihrerseits aus jeweils zwei Hälften, d. h. aus zwei Innennabenhälften 21 und 22 und zwei
Außennabenhälften 31 und 32.
Zwischen der ersten Innennabenhälfte 21 und der ersten Außennabenhälfte 31 ist ein Fe
derelement 41 vorgesehen. Gleichermaßen ist zwischen der zweiten Innennabenhälfte 22
und der zweiten Außennabenhälfte 32 ein Federelement 42 angeordnet.
In den Fig. 2 und 3, auf die im folgenden Bezug genommen wird, ist eine Draufsicht auf die
Innennabenhälfte 21 bzw. eine Draufsicht auf das Federelement 41 gezeigt.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, besteht das Federelement aus einem elastischen Körper 41, der
eine Öffnung 42 aufweist.
Die in Fig. 2 in Draufsicht dargestellte Innennabenhälfte 21 umfaßt einen kreis- und platten
förmigen Abschnitt 24. An diesen kreis- und plattenförmigen Abschnitt 24 schließt sich ein
Abschnitt 23 an, der eine Form aufweist, die der Öffnung 42 in dem elastischen Körper 41
entspricht. Insbesondere sind der Abschnitt 23 der Innennabe 21 und die Öffnung 42 des
elastischen Körpers 41 so ausgebildet, daß der Abschnitt 23 formschlüssig in die Öffnung
42 eingreift. An den Abschnitt 23 der Innennabenhälfte 21 schließt sich ein weiterer Fortsatz
26 an, der, wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich, klauenförmig ausgebildet ist. Die Klauen
26 sind hierbei so vorgesehen, daß sie bei montierter Radanordnung mit einer Klaue 26'
der zweiten Innennabenhälfte 22 drehfest in Eingriff stehen. Durch den Abschnitt 26 er
streckt sich eine Bohrung 27, durch die eine Achse zur Befestigung der Radanordnung an
dem Inline-Skate führbar ist.
Die Innennabenhälfte 21, die formschlüssig in die Öffnung 42 des elastischen Körpers 41
eingreift, ist, wie in Fig. 1 gezeigt, zusammen mit dem elastischen Körper 41 in einem ent
sprechenden zylinderförmigen Abschnitt 33 der Außennabenhälfte 31 aufgenommen.
Durch die spezielle Ausgestaltung der Öffnung 42 in dem Federelement 41 und des Ab
schnitts 23 der Innennabenhälfte 21 wird eine im wesentlichen drehfeste Anordnung der
Außennabe bezüglich der Innennabe 21 sichergestellt. Folglich ist beim Einbau der Rad
anordnung in den Inline-Skate auch die Außennabenanordnung 30 drehfest bezüglich des
Inline-Skates vorgesehen, so daß das Laufrad 50 mittels einer Lagereinrichtung 60 gegen
über dem Inline-Skate frei drehbar ist.
Aus der Tatsache, daß die Außennabeneinrichtung 30 im wesentlichen drehfest gegenüber
der Innennabeneinrichtung 20 (und dem damit fest verbundenen Inline-Skate) angebracht
werden muß, folgt sofort, wie der Eingriffsabschnitt 23 der Innennabenhälfte 21 und die ent
sprechende Öffnung 42 des elastischen Körpers 41 ausgebildet sein müssen. In bezug auf
den elastischen Körper 41 sollte die Form der Öffnung 42 deshalb möglichst stark von einer
Radialsymmetrie abweichen. Demnach sind als Öffnung 42 kreisförmige Öffnungen, deren
Mittelpunkt nahe beim Mittelpunkt des insgesamt kreisförmigen elastischen Elements lie
gen, ungeeignet.
Wie außerdem aus Fig. 1 ersichtlich, sind die Innennabenhälften 21 und 22 so ausgebildet,
daß sie einen Führungsabschnitt für die beiden Außennabenhälften 31 und 32 aufweisen.
Dieser Führungsabschnitt ist so ausgebildet, daß eine Führung der Außennabeneinrichtung
30 in der Innennabeneinrichtung 20 in vertikaler Richtung in Fig. 1 möglich ist. Aufgrund der
Federelemente 41 und 42 ist diese Bewegung allerdings nicht frei, sondern nur gedämpft
möglich. Folglich können Stöße, die auf die Radanordnung in vertikaler Richtung ausgeübt
werden, durch die Federelemente 41 und 42 gedämpft werden. Die Stärke der Dämpfung
und der Federweg können hierbei zum einen durch das Material, das für das Federelement
41 verwendet wird, und zum anderen durch die Form der Öffnung 42 in dem Federelement
41 vorgegeben werden.
Die exzentrische Form der Öffnung 42 des Federelements 41 führt dazu, daß die Achse 35
der Außennabeneinrichtung, also die Drehachse des Laufrads, gegenüber der Befesti
gungsachse 35 versetzt ist.
Hierdurch ist es möglich, die gesamte Radanordnung in bezug auf die Befestigungsachse
nach unten versetzt einzubauen. Demnach kann eine herkömmliche Radanordnung, bei
der in Richtung zum Inline-Skate zwischen Radkörper und Inline-Skate nur wenig Platz vor
gesehen ist, durch die erfindungsgemäße Radanordnung ersetzt werden, obwohl diese
aufgrund des Federwegs insgesamt eine größere Einbauhöhe erfordert.
Die exzentrische unsymmetrische Form der Öffnung 42 in dem Federelement 41 führt wei
terhin dazu, daß das Federelement 41 einen breiten Abschnitt 45 und einen schmalen Ab
schnitt 44 aufweist. Die Radanordnung wird an dem Inline-Skate so befestigt, daß der
schmale Abschnitt 44 zu dem Inline-Skate hinzeigt, während der breite Abschnitt 45 von
dem Inline-Skate wegzeigt. Hierdurch kann der Federweg bei gleicher Baugröße der Rad
anordnung vergrößert werden.
Weiterhin umfaßt das Federelement 41 seitliche Abschnitte 46, die ebenfalls dicker als der
Abschnitt 44 ausgebildet sind, diese Abschnitte stellen sicher, daß nicht nur Stöße ge
dämpft werden, die senkrecht von unten auf die in einen Inline-Skate eingebaute Rad
anordnung gegeben werden, sondern auch Stöße, die unter einem Winkel gegenüber der
Vertikalen auf die Radanordnung gegeben werden.
Die beiden Außennabenhälften 31 und 32 sind so ausgebildet, daß sie ein Kugellager auf
nehmen können. Mittels dieses Kugellagers ist das Laufrad 50 drehbar auf der
Außennabeneinrichtung 30 gelagert.
Das Laufrad 50 ist zweckmäßigerweise aus einem Radkörper 51 und einer Felge 52 gebil
det.
Gemäß der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform umfaßt die Felge 52 einen Steg 53, der mit
Durchbrüchen, von denen einer in Fig. 1 dargestellt und mit dem Bezugszeichen 54 be
zeichnet ist, versehen ist. Der Radkörper 51 ist um den Steg und durch die Durchbrüche
gegossen. Auf diese Weise kann eine feste Verbindung zwischen dem Radkörper und der
Felge gewährleistet werden.
Die Felge 51 ist seinerseits mit einer Vertiefung zur Aufnahme des Kugellagers 60 verse
hen. Zweckmäßigerweise wird das Lager an der Felge durch einen Sicherungsring 55 ge
sichert. Hierdurch ist es möglich, daß die Komponenten der Radanordnung einfach montiert
und demontiert werden können.
Anstelle des in Fig. 1 gezeigten Kugellagers lassen sich selbstverständlich auch andere
Lagereinrichtungen, wie beispielsweise Walzen- oder Nadellager, verwenden.
Claims (15)
1. Laufradanordnung mit
einer Nabeneinrichtung (10), und
einem Laufrad (50), das auf der Nabeneinrichtung (10) drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nabeneinrichtung (10) eine Innennabe (20) und eine Außennabe (30), die zuein ander im wesentlichen drehfest und in radialer Richtung gegeneinander verschiebbar vorgesehen sind, und eine Federeinrichtung (40), die zwischen Innennabe (20) und Außennabe (30) vorgesehen ist, umfaßt.
einer Nabeneinrichtung (10), und
einem Laufrad (50), das auf der Nabeneinrichtung (10) drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nabeneinrichtung (10) eine Innennabe (20) und eine Außennabe (30), die zuein ander im wesentlichen drehfest und in radialer Richtung gegeneinander verschiebbar vorgesehen sind, und eine Federeinrichtung (40), die zwischen Innennabe (20) und Außennabe (30) vorgesehen ist, umfaßt.
2. Laufradanordnung nach Anspruch 1, in welcher die Außennabe (30) in radialer Rich
tung gleitend bewegbar in der Innennabe (20) vorgesehen ist.
3. Laufradanordnung nach Anspruch 1 oder 2, in welcher die Achse (35) der Außennabe
(30) und die Befestigungsachse (25) der Innennabe (20) parallel und zueinander ver
setzt sind.
4. Laufradanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, in welcher die Fe
dereinrichtung (40) in Form eines elastischen Körpers (41), vorzugsweise aus PU-
Schaum, vorgesehen ist.
5. Laufradanordnung nach Anspruch 4, in welchem der elastische Körper (41) eine Öff
nung (42) aufweist.
6. Laufradanordnung nach Anspruch 5, in welcher die Innennabe (20) einen Abschnitt
(23) zum formschlüssigen Eingriff in die Öffnung (42) des den elastischen Körper (41)
aufweist, und die Außennabe (30) einen Abschnitt (33) zur formschlüssigen Auf
nahme des elastischen Körpers (41) aufweist, wobei beide Abschnitte (23, 33) so
ausgebildet sind, daß durch den eingesetzten elastischen Körper die im wesentlichen
drehfeste Anordnung der Innennabe (20) bezüglich der Außennabe (30) realisiert
wird.
7. Laufradanordnung nach Anspruch 5, in welcher die Außennabe einen Abschnitt zum
formschlüssigen Eingriff in die Öffnung des den elastischen Körper aufweist, und die
Innennabe einen Abschnitt zur formschlüssigen Aufnahme des elastischen Körpers
aufweist, wobei beide Abschnitte so ausgebildet sind, daß durch den eingesetzten
elastischen Körper die im wesentlichen drehfeste Anordnung der Innennabe bezüglich
der Außennabe realisiert wird.
8. Laufradanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, in welcher die
Innennabe (20) zwei Hälften (21, 22) aufweist, die in axialer Richtung ineinander
steckbar so sind, daß sie zueinander drehfest vorgesehen sind.
9. Laufradanordnung nach Anspruch 8, in welcher die Hälften (21, 22) Klauen (26, 26')
zur Ausbildung einer drehfesten Kupplung der beiden Hälften aufweisen.
10. Laufradanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, in welcher die
Außennabe (30) zwei Hälften (31, 32) aufweist.
11. Laufradanordnung nach Anspruch 10 in Verbindung mit Anspruch 8 oder 9, in welcher
die Federeinrichtung (40) ein erstes Federelement (41) und ein zweites Federelement
(42) aufweist, das erste Federelement (41) zwischen einer Hälfte der Innennabe (21)
und einer Hälfte der Außennabe (31) vorgesehen ist, und das zweite Federelement
zwischen der anderen Hälfte der Innennabe (22) und der anderen Hälfte der
Außennabe (32) vorgesehen ist.
12. Laufradanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, in welcher das
Laufrad (50) einen Radkörper (51) und eine damit fest verbundene Felge (52) umfaßt.
13. Laufradanordnung nach Anspruch 12, in welcher die Felge (52) einen sich in radialer
Richtung erstreckenden Steg (53) mit Durchbrüchen (54) aufweist, und der Radkörper
(51) um den Steg (53) und die Durchbrüche (54) gegossen ist.
14. Laufradanordnung nach Anspruch 12 oder 13, in welcher die Felge (52) mittels eines
Kugellagers (60) oder eines Walzenlagers auf der Außennabe (30) drehbar gelagert
ist.
15. Laufradanordnung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, in welcher die Felge (52)
mittels eines Sicherungsrings (55) an dem Kugellager (60) oder dem Walzenlager
gesichert ist.
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