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DE29616686U1 - Einrichtung zum Beschichten von Bedruckstoffen mit einer Flüssigkeit - Google Patents

Einrichtung zum Beschichten von Bedruckstoffen mit einer Flüssigkeit

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Publication number
DE29616686U1
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DE
Germany
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line
liquid
coupled
reservoir
dosing system
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Expired - Lifetime
Application number
DE29616686U
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Manroland AG
Original Assignee
MAN Roland Druckmaschinen AG
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Publication date
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Publication of DE29616686U1 publication Critical patent/DE29616686U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F23/00Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
    • B41F23/08Print finishing devices, e.g. for glossing prints
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C1/00Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
    • B05C1/04Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length
    • B05C1/08Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a roller or other rotating member which contacts the work along a generating line
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Description

MAN Roland Druckmaschinen AG Mühlheimer Str. 341 D-63075 Offenbach
Einrichtung zum Beschichten von Bedruckstoffen mit einer Flüssigkeit
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Beschichten von Bedruckstoffen mit einer Flüssigkeit, vorzugsweise für mindestens eine Lackiereinheit einer Druckmaschine nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Eine Einrichtung dieser Art ist aus der EP 0 612 618 A2 bekannt. Die Einrichtung ist vorzugsweise mit einer Offsetdruckmaschine kombiniert und ist im wesentlichen durch einen Gegendruckzylinder, einen Gummituch tragenden Formzylinder, eine dem Formzylinder zugeordnete Auftragwalze und als Dosiersystem ist ein Kammerrakel der Auftragwalze benachbart, gebildet. Dem Dosiersystem sind eine Zuführleitung und eine Rücklaufieitung zugeordnet, welche mit einem Behälter für eine Beschichtungsflüssigkeit, z.B. Lack, gekoppelt sind. Zuführleitung und Rücklaufleitung weisen vor und nach dem Dosiersystem Pumpen, vorzugsweise Peristaltikpumpen auf, welche die Zuführung- bzw. den Rückfluß für die Beschichtungsflüssigkeit gewährleisten. Ein erstes Schaltventil ist in der Zuführleitung für die Beschichtungsflüssigkeit angeordnet und ist leitungsseitig mit einem Behälter für die Aufnahme von Wasser gekoppelt. Ein zweites Schaltventil ist in der Rücklaufleitung für die Beschichtungsflüssigkeit angeordnet und ist leitungsseitig mit einem Behälter für die Aufnahme von Abfall gekoppelt. Die Vorrichtung ist für die Lackversorgung oder für die Versorgung mit Wasser zum Reinigen der Einrichtung über die Ventile umschaltbar.
Aus der US-PS 4 526 102 ist ein Farbumlauf- und Waschsystem für eine Druckmaschine bekannt. Zwei unterschiedliche Farben sind aus getrennten Behältern leitungsseitig getrennt über eine Ausgußtülle in einen Walzenspalt zuführbar. Der Walzenspalt ist durch zwei parallel angeordnete Farbwalzen (Quetschwalzenprinzip) gebildet, wobei die Farbwalzen einem Plattenzylinder zu-
, MAN . [ROLANDl
geordnet sind. Stirnseitig sind unterhalb der Farbwalzen Auffangwannen angeordnet, die über Rücklaufleitungen ein Schaltventil mit dem entsprechenden Behälter für die jeweilige Farbe leitungsseitig verbinden. Der Rücklauf der Farbe erfolgt nach dem Schwerkraftprinzip zurück in die entsprechenden Auffangbehälter. Über eine gesonderte Zuführleitung ist Reinigungsfluid über mehrere Schaltventile in die Zuführleitungen und Rücklaufleitungen zuführbar. Bei Einrichtungen, die nach dem Schwerkraftprinzip arbeiten, ist von Nachteil, daß bei Verarbeitung von schnell trocknenden Medien (Farbe, Lack) dieses Umiaufprinzip die Leitungen zusetzt und somit nur für spezielle Medien einsetzbar ist. Weiterhin ist von Nachteil, daß auch in gereinigten Bauteilen {Leitungen, Pumpen) noch Reste der ursprünglichen Beschichtungsflüssigkeit haften können. Es besteht die Gefahr, daß verschiedenartige Beschichtungsfiüssigkeiten untereinander vermischt werden können. Dadurch können sich Rückstände, z.B. Klumpen, innerhalb der Einrichtung bilden, falls chemisch unverträgliche Flüssigkeiten nacheinander in dieses Umlaufsystem eingebracht werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, mögliche Rückstände bei Auftragswechsel in der Einrichtung spürbar zu vermeiden sowie die Umrüstzeiten und die Reinigungsdauer im Umlaufsystem zu reduzieren.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Ausbildungsmerkmale von Schutzanspruch 1 und 10 gelöst.
Eine Beschichtungseinrichtung ist im wesentlichen durch einen Gegendruckzylinder, einen benachbarten Formzylinder mit wenigstens einer zugeordneten Auftragwaize sowie einem an die Auftragwalze an- und abstellbaren Dosiersystem gebildet. Das Dosiersystem kann wahlweise durch ein Kammerrakel mit einer Auftragwalze als Rasterwalze oder eine Wanne für die Beschichtungsflüssigkeit mit Schöpfwalze und Dosierwalze oder eine Dosierwalze mit Zuführung der Beschichtungsflüssigkeit über den Walzenspalt, der durch Dosierwalze und Auftragwalze gebildet ist, gebildet sein.
Neben dem Dosiersystem sind vorzugsweise zwei separate Kreisläufe für ver-
, MAN , 3 JROLANDl
schiedene Beschichtungsflüssigkeiten als Umlaufsystem zugeordnet.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung werden Rückstände spürbar vermieden, da ein Vermischen unterschiedlicher Beschichtungsflüssigkeiten nicht stattfinden kann bzw. spürbar reduziert ist. Die Umrüstzeiten beschränken sich lediglich auf den Austausch der jeweiligen Dosiersysteme und die Waschzeiten verkürzen sich, da die Waschintervalle verlängerbar sind.
Die Beschichtungsflüssigkeiten sind in Reservoiren aufgenommen, welche vor-&iacgr;&ogr; zugsweise von einer zentralen Steuerung auswählbar und mittels Pumpen aktivierbar sind. Damit ist eine wahlweise Zuordnung der jeweilig benötigten Beschichtungsflüssigkeit in Verbindung mit dem entsprechenden Kreislauf an das ausgewählte Dosiersystem durchführbar.
Als Beschichtungsflüssigkeiten eigen sich insbesondere Dispersionslacke auf wäßriger Basis, flüssige Druckfarben mit und ohne Metallpigmenten oder UV Lacke.
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Einrichtung zum Beschichten mit zwei Kreisläufen,
Fig. 2 zwei Einrichtungen zum Beschichten,
Fig. 3 eine Einrichtung zum Beschichten mit einem Haupt- und einem
Bypass-Kreislauf
Fig. 4 zwei Einrichtungen zum Beschichten mit einem Haupt- und
einem Bypass-Kreislauf
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, MAN m JROLANDl
Eine Mehrfarben-Offsetdruckmaschine besitzt in Bogenlaufrichtung eine nachgeordnete Einrichtung zum Beschichten von Bedruckstoffen, die hier als Inline-Lakkiereinheit ausgebildet ist (Fig. 1). Die erfindungsgemäße Einrichtung besteht im wesentlichen aus einem bogenführenden Gegendruckzylinder 2, dem ein Formzylinder 3 zugeordnet ist. Der Formzylinder trägt je nach Druckauftrag ein Gummituch oder beispielsweise eine flexible Hochdruckplatte. Eine Auftragwalze 4 ist zum Formzylinder 3 an- und abstellbar. Der Auftragwalze 4 ist ein an- und abstellbares Dosiersystem 5 benachbart zugeordnet. Als Dosiersystem 5 ist wahlweise eine Kammerrakel mit gerasterter Auftragwalze 4 oder eine Dosierwalze
&iacgr;&ogr; zur Bildung eines mit der Auftragwalze 4 gemeinsamen Dosierspaltes als sogenanntes Zweiwalzensystem einsetzbar. Das Zweiwalzensystem ist als eine in eine Wanne mit Beschichtungsflüssigkeit eintauchende Schöpfwalze mit benachbarter Auftragwalze 4 (Schöpf- bzw. Tauchwalzenprinzip) oder als eine mit parallel zur Auftragwalze 4 einen Walzenspalt bildende Dosierwalze (Quetschwalzenprinzip) ausführbar.
Dem einzelnen Dosiersystem 5 sind zwei separat steuerbare Kreisläufe 6,14 zugeordnet. (Fig. 1 und 2). Der erste Kreislaufe besitzt ein Flüssigkeitsreservoir 11, z.B. zur Aufnahme von Dispersionslack auf wäßriger Basis. Eine Zuführleitung 7 ist mit dem Flüssigkeitsreservoir 11 gekoppelt und weist eine zwischengeschaltete Förderpumpe 9 auf. Die Zuführleitung 7 ist mit dem im Einsatz befindlichen Dosiersystem 5 gekoppelt.
Ist das Dosiersystem 5 eine Kammerrakel, so erfolgt die Einspeisung der Zuführleitung 7 mittig von oben in das Kammergehäuse. Ist das Dosiersystem 5 mit einer Schöpfwalze versehen, so erfolgt die Einspeisung der Zuführleitung 7 in die Wanne für die Aufnahme der Beschichtungsflüssigkeit (Schöpfwalzenprinzip). Ist das Dosiersystem 5 mit einer Dosierwalze ausgebildet, welche mit der Auftragwalze 4 einen Walzenspalt bildet (Quetschwalzenprinzip), so erfolgt die Einspeisung^der Zuführleitung 7 von oberhalb in den Walzenspalt.
Vom Dosiersystem 5 führt eine zum ersten Kreislauf 6 gehörende Rücklaufleitung 8 mit einer zwischengeschalteten Saugpumpe 10 in das Flüssigkeitsreservoir 11
* MAN
ROLAND!
zurück. Ist das Dosiersystem 5 eine Kammerrakel, so ist die Rücklaufleitung am Gehäuseunterteil angeordnet. Ist das Dosiersystem 5 mit einer Schöpfwaize versehen, so erfolgt der Anschluß der Rücklaufleitung 8 an der Unterseite der Wanne (Schöpfwalzenprinzip). Ist das Dosiersystem 5 als Dosierwalze und Auftragwalze (Quetschwalzenprinzip) ausgebildet, so erfolgt der Anschluß der Rücklaufleitung unterhalb, z.B. an einer Auffangwanne.
Der zweite Kreislauf 14 ist analog zum ersten Kreislaufe mit dem im Einsatz befindlichen Dosiersystem 5 gekoppelt. Der Kreislauf 14 besitzt ein Fiüssigkeitsreservoir 19, z.B. zur Aufnahme von UV-Lack. UV-Lacke sind im wesentlichen gelöste Acryl-Harze, die nur unter UV-Bestrahlung trocknen. Eine Zuführleitung ist mit dem Flüssigkeitreservoir 19 gekoppelt und weist eine zwischengeschaltete Förderpumpe 17 auf. Die Zuführleitung 15 ist mit dem Dosiersystem 5 gekoppelt. Von dort führt eine Rücklaufleitung 16 mit einer zwischengeschalteten Saugpumpe 18 in das Flüssigkeitsreservoir 19 zurück. In Weiterbildungen können mittels Schaltventilen (ohne Bezugszeichen) in den ersten Kreislauf 6 ein Reinigungsfluidreservoir 12 und/oder ein Gemischreservoir 13 leitungsseitig eingebunden werden. Analog gilt dies auch für den zweiten Kreislauf 14. Hier sind mittels Schaltventile (ohne Bezugszeichen) ein Reinigungsfluidreservoir 20 und/oder ein Gemischreservoir 21 leitungsseitig verbunden.
Damit ist das Dosiersystem 5 wahlweise über den ersten Kreislauf 6 mit dem Dispersionslack (als erste Beschichtungsflüssigkeit) aus dem Flüssigkeitsreservoir 11 oder über den zweiten Kreislauf 14 mit dem UV-Lack (als zweite Beschichtungsflüssigkeit) aus dem Flüssigkeiisreservoir 19 versorgbar.
In Fig. 2 sind in Bogenlaufrichtung zwei Beschichtungseinrichtungen nacheinander als Doppellackiereinheiten angeordnet. Jede Beschichtungseinrichtung ist durch einen Gegendruckzylinder 2 beziehungsweise 2', einen zugeordneten Formzylinder 3 bzw. 3', eine dem Formzylinder 3, 3J benachbarte Auftragwalze 4 beziehungsweise 4' sowie je einem mit der Auftragwalze 4 bzw. 4' in Kontakt bringbaren Dosiersystem 5 bzw. 5' gebildet. Der Formzylinder 3 trägt eine flexible Hochdruckplatte und der Formzylinder 3' trägt ein Gummituch. Das erste Dosier-
ROLAND!
system 5 weist analog zur Fig. 1 Kreisläufe 6, 14 auf. Den Kreisläufen 6,14 sind wiederum Flüssigkeitsreservoire 11,19 zugeordnet. Dabei nimmt das Reservoir 11 einen Goldlack auf wäßriger Basis und das Reservoir 19 einen Dispersionslack auf.
In Förderrichtung nach der Förderpumpe 9 ist in der Zuführleitung 7 ein mit einer Bypass-Leitung T gekoppeltes Schaltventil 23 angeordnet. Die Bypass-Leitung T führt zum zweiten Dosiersystem 51. In Förderrichtung vor der Saugpumpe 10 ist in der Rücklaufleitung 8 ein mit einer Bypass-Leitung 8' gekoppeltes Schaltventil 24
&iacgr;&ogr; angeordnet. In Förderrichtung nach der Förderpumpe 17 ist in der Zuführleitung ein mit einer Bypass-Leitung 15' gekoppeltes Schaltventil 25 angeordnet. Die Bypass-Leitung 15' führt ebenso zum zweiten Dosiersystem 5'. In Förderrichtung vor der Saugpumpe 18 ist in der Rücklaufleitung 8 ein mit einer Bypass-Leitung 16' gekoppeltes Schaltventil 26 angeordnet. Die Bypass-Leitung 16' führt in das Flüssigkeitsreservoir 19 und die Beipassleitung 8' in das Flüssigkeitsreservoir 11 zurück.
Damit sind die Dosiersysteme 5, 5' wahlweise umschaltbar über den Kreislauf 6 mit der ersten Beschichtungsflüssigkeit (Goldlack) und über den Kreislauf 14 mit der zweiten Beschichtungsflüssigkeit (Dispersionslack) durch die Reservoire 11,19 versorgbar.
Durch entsprechendes Ansteuern der Schaltventile 23 bis 26 ist z.B. das Dosiersystem 5 über den Kreislauf 14 mit der ersten Beschichtungsflüssigkeit aus dem Reservoir 19 versorgbar und das Dosiersystem 5' ist über die Bypass-Leitungen T,8' mit der zweiten Beschichtungsflüssigkeit aus dem Reservoir 11 versorgbar.
Fig. 3 zeigt eine weitere Einrichtung. Analog zur Figur 1 sind zwei Flüssigkeitsreservoirs 11,19 angeordnet zur Aufnahme unterschiedlicher Beschichtungsflüssigkeiten. So nimmt das Flüssigkeitsreservoir 11 beispielsweise einen Dispersionslack auf wäßriger Basis und das Flüssigkeitsreservoir 19 eine Flexodruckfarbe auf. Vom Flüssigkeitsreservoir 11 führt die Zuführleitung 7 über die zwischengeschaltete Förderpumpe 9 zum Dosiersystem 5. Vom Dosiersystem 5
, MAN , IROLANDl
führt eine Rücklaufleitung 8 mit zwischengeschalteter Saugpumpe 10 in das Flüssigkeitsreservoir 11 zurück. Dies entspricht dem Kreislaufs. Vom Flüssigkeitsreservoir 19 führt die Zuführleitung 15 mit zwischengeschalteter Förderpumpe 19 über ein an der Verbindungsstelle angeordnetes Schaltventil 27 in die Zuführleitung 7 zum Dosiersystem 5. In der Rücklaufleitung 8 ist an einer Verbindungsstelle zur Rücklaufleitung 16 ein Schaltventil 28 angeordnet, wobei die mit dem Flüssigkeitsreservoir 19 zwischengekoppelte Rücklaufieitung 16 in Förderrichtung wiederum eine Saugpumpe 18 aufweist.
&iacgr;&ogr; Damit ist das Dosiersystem 5 umschaltbar mit dem Dispersionslack oder der Flexodruckfarbe versorgbar. Auf eine notwendige Reinigung bzw. einen möglichen Druckformwechsel am Formzylinder 3 soll nicht näher eingegangen werden.
Die Ausführung ist auch auf zwei als Doppellackiereinheiten nacheinander angeordnete Beschichtungseinrichtungen mit einem ersten Kreislauf 6 übertragbar (siehe Fig.4).
Gemäß Fig. 4 sind die Beschichtungseinrichtungen analog zu Fig. 2 aufgebaut. Der Formzylinder 3 trägt beispielsweise ein Gummituch und der Formzylinder 3' eine Flexodruckplatte. Das erste Dosiersystem 5 besitzt den Kreislauf 6, welcher ausgehend vom Flüssigkeitsreservoir 11 in Förderrichtung nach der Förderpumpe 9 die Schaltventile 23 und 27 innerhalb der Zuführleitung 7 sowie in der Rücklaufleitung 8 die Schaltventile 28 und 24 mit Saugpumpe 10 aufweist. In den Kreislauf 6 ist ausgehend vom zweiten Flüssigkeitsreservoir 19 in Förderrichtung nach der Förderpumpe 17 über das Schaltventil 25 die Zuführleitung 15 zum Schaltventil 27 führend in die Zuführleitung 7 einkoppelbar. Weiterhin ist in der Rücklaufleitung 8 des Kreislaufes 6 am Schaltventil 28 die Rücklaufleitung 16 über das Schaltventil 26 zum Reservoir 19 führend einkoppelbar.
Am Schaltventil 23 zweigt die Bypass-Leitung T zum Dosiersystem 5' der zweiten Beschichtungseinrichtung ab und am Schaltventil 27' ist die vom Flüssigkeitsreservoir 19 kommende Bypass-Leitung 15' einkoppelbar. Die vom Dosiersystem 5' zurückführende Bypass-Leitung 8' verzweigt am Schaltventil 28' in die über das
MAN [ROLANDl
Schaltventil 24 zum Reservoir 11 führende Bypass-Leitung 8' und in die über das Schaltventil 26 zum Reservoir 19 führende Bypass-Leitung 16'.
Damit sind die Dosiersysteme 5,5' wahlweise umschaltbar über den Kreislauf 6 mit der ersten Beschichtungsflüssigkeit und über die Bypass-Leitungen 7',8' mit der zweiten Beschichtungsflüssigkeit durch die Reservoire 11,19 versorgbar.
Durch entsprechendes Ansteuern der Schaltventile 23 bis 26 und 27,28 bzw. 27',28' ist z.B. das Dosiersystem 5 über den Kreislaufe mit der Beschichtungsflüssigkeit aus dem Reservoir 11 versorgbar und das Dosiersystem 51 ist über die Bypass-Leitungen 7',8' mit der Beschichtungsflüssigkeit aus dem Reservoir 19 versorgbar. Ebenso ist das Dosiersystem 5 über den Kreislauf 6 mit der Beschichtungsflüssigkeit aus dem Reservoir 19 durch umschalten versorgbar und das Dosiersystem 5' ist über die Bypass-Leitungen 7',8' mit der Beschichtungsflüssigkeit aus dem Reservoir 11 versorgbar.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist nicht auf die Ausführung mit zwei Flüssigkeitsreservoiren 11,19 beschränkt. Vielmehr lassen sich auch drei oder weitere Flüssigkeitsreservoire in die Kreisläufe 6 und / oder 14 mittels zusätzlicher Schaltventile in modularer Anordnung integrieren.
Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Soll der Bedruckstoff mit einer ersten Flüssigkeit, z.B. einem Dispersionslack (auf Wasserbasis), beschichtet werden, wird von der Förderpumpe 9 die Flüssigkeit aus dem Reservoir 11 über die Zuführleitung 7 an das im Einsatz befindliche Dosiersystem 5 zugeführt. Vom Dosiersystem 5 wird über die Auftragwalze 4 und die auf dem Formzylinder 3 befindliche Druckform der Bedruckstoff mit der Flüssigkeit beschichtet. Überschüssige Flüssigkeit wird vom Dosiersystem 5 über die Rücklaufleitung 8 durch die Saugpumpe 10 im ersten Kreislauf 6 an das Reservoir 11 zurück gefördert (siehe Fig. 1).
Soll der Bedruckstoff mit einer zweiten Flüssigkeit, z.B. einer Flexodruckfarbe, als Flüssigkeit beschichtet werden, ist lediglich das Dosiersystem 5, Auftragwalze 4
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und die Druckform auf dem Formzylinder 3 zu reinigen. Der erste Kreislauf 6 ist vom Dosiersystem 5 entkoppelt. Je nach Druckauftrag kann auch das Dosiersystem 5 und Auftragwalze 4 (Kammerrakel- oder Zweiwalzensystem) sowie Druckform (flexible Hochdruck- oder Flachdruckform) getauscht werden Der zweite Kreislauf 14 wird mit dem für den Einsatz ausgewählten Dosiersystem 5 gekoppelt. Die Zuführung der zweiten Flüssigkeit erfolgt aus dem Flüssigkeitsreservoir 19 über die Zuführleitung 15 bei aktivierter Förderpumpe 17 zum Dosiersystem 5. Überschüssige Flüssigkeit wird über die Rücklaufleitung 16 von der Saugpumpe 18 in das Reservoir 19 gefördert.
Ist die erfindungsgemäße Einrichtung mit einer Reinigungseinrichtung gekoppelt, so wird der erste Kreislauf 6 von einem zuschaltbaren Reinigungsfiuidreservoir 12 aus, z.B. mit Wasser, gespült. Das Gemisch aus erster Flüssigkeit und Reinigungsfluid kann umschaltbar aus dem Kreislaufe in ein Gemischreservoir 13 gefördert werden und von dort, abhängig vom Sättigungsgrad, zur Vorreinigung wiederum im Kreislauf 6 eingesetzt werden bzw. entsorgt werden. Analog kann dazu auch in den zweiten Kreislauf 14 das Reinigungsfiuidreservoir 20 zugeschaltet und das Gemisch aus zweiter Flüssigkeit und Reinigungsflüssigkeit in ein Gemischreservoir 21 umschaltbar gefördert werden.
Sind zwei Beschichtungseinrichtungen (Fig. 2) nacheinander angeordnet, ist die Wirkungsweise analog zum Beispiel gem. Fig. 1, lediglich über die Schaitventile 23 bis 26 werden die Bypass-Leitungen T und 8' mit dem ersten Kreislauf 6 und die Bypass-Leitungen 15' und 16' mit dem zweiten Kreislauf 14 gekoppelt. Dies gilt für die Flüssigkeits- als auch Reinigungsfluidversorgung.
ist eine Beschichtungsanordnung (Fig. 3) mit einem Kreislauf 6 für eine erste Flüssigkeit (Reservoir 11) und Zuführleitung 15 sowie Rückflaufleitung 16 für eine zweite Flüssigkeit (Reservoir 19) ausgebildet, so wird nach Reinigung des ersten Kreislaufes 6 die zweite Flüssigkeit aus dem Reservoir 19 über die Schaltventile 27, 28 in einen Teilstrang des Kreislaufes 6 zugeschaltet.
Die Auswahl der jeweiligen Kreisläufe 6,14, der Reservoirs 11-13, 19-21 sowie die
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ROLANDl
Aktivierung der Schaltventile 23 - 28 und der Pumpen 9,10,17,18 erfolgt von einer Steuerung, vorzugsweise einem Leitstand, aus.
Bei der Ausführung gem. Fig. 1 wird eine Vermischung unterschiedlicher Beschichtungsflüssigkeiten bei wechselweisem Einsatz ausgeschlossen, da getrennte Kreisläufe 6,14 vorliegen.
Bei der Ausführung gem. Fig. 2 ist dies analog der Fall, da die Bypass-Leitungen 7',8' in den Kreislauf 6 integriert sind. Die Bypass-Leitungen 15', 16' sind entsprechend in den Kreislauf 14 integriert.
Bei der Ausführung gem. Fig. 3 und 4 wird lediglich ein Teilstrang im Kreislaufe von unterschiedlichen Flüssigkeiten durchströmt. Dies ist z.B. bei beengten Platzverhältnissen vorteilhaft. Es besteht hier lediglich innerhalb des Teilstranges die Gefahr, daß sich eine Flüssigkeit mit Rückständen der vorher verarbeiteten Flüssigkeit vermischt. Dies kann aber durch ein gezieltes Reinigen von Zuführ- bzw. Rücklaufleitung 7,8 verhindert werden. Der Aufwand der Pumpenreinigung wird reduziert, da nur die ausgewählten Pumpen 9,10,17,18 zu reinigen sind.
Ist dem Dosiersystem 5 eine Wanne oder auch ein Auffangblech für überschüssige Beschichtungsflüssigkeit zugeordnet, so ist vorzugsweise nur ein Ablauf vorgesehen, der mit der jeweils aktiven Rücklaufleitung 8 bzw. 8' oder 16 bzw. 16' gekoppelt ist. Eine einfache Maßnahme ist z.B. das Drehen von Blech oder Wanne um wenigstens 90° oder ein Austausch der Wanne, so daß der Ablauf mit der entsprechenden Rücklaufleitung koppelbar ist. Alternativ kann auch ein Sensor an der Wanne bzw. dem Auffangblech angeordnet sein, der den Ablauf bzw. die jeweilige Rücklaufleitung für den Betrieb durch Kopplung mit der Steuerung frei gibt.
Von der zentralen Steuerung, z.B. einem Leitstand, aus erfolgt die wahlweise Zu-Ordnung der jeweiligen Beschichtungsflüssigkeit - über den entsprechenden Kreislauf 6,14 bzw. die Bypass-Leitungen 7',8' bzw. 15', 16' - aus dem jeweiligen Reservoir 11,19 an das entsprechende Dosiersystem 5,5'.
11 Transferzylinder f MAN 1
IROLAND
Gegendruckzylinder
Bezuqszeichenliste Formzylinder
1 Auftragwalze
2 Dosiersystem
3 erster Kreislauf
4 Zuführleitung
5 Bypass-Leitung (Zuführleitung)
6 Rücklauf leitung
7 Bypass-Leitung (Rücklaufleitung)
T Förderpumpe
8 Saugpumpe
8' Flüssigkeitsreservoir
9 Reinigungsfluidreservoir
10 Gemischreservoir
11 zweiter Kreislauf
12 Zuführleitung
13 Bypass-Leitung (Zuführleitung)
14 Rücklaufieitung
15 Bypass-Leitung (Rücklaufleitung)
15' Förderpumpe
16 Saugpumpe
16' Flüssigkeitsreservoir
17 Reinigungsfluidreservoir
18 Gemischreservoir
19 Auffangwanne
20 23-28 Schaltventil
21
22

Claims (13)

Schutzansprüche
1) Einrichtung zum Beschichten von Bedruckstoffen mit einer Flüssigkeit, vor-
zugsweise für mindestens eine Lackiereinheit einer Druckmaschine, gebildet durch einen Gegendruckzylinder, einen Formzylinder, mindestens einer Auftragwalze mit einem zugeordnet an- und absteilbaren Dosiersystem sowie einem Umlaufsystem für die Flüssigkeit,
dadurch gekennzeichnet,
&iacgr;&ogr; daß dem Dosiersystem (5) zwei separat steuerbare Flüssigkeitskreisläufe (6,
14) zugeordnet sind, wobei
- der Kreislauf (6) für eine erste Flüssigkeit durch ein Flüssigkeitsreservoir (11), eine mit dem Reservoir (11) gekoppelte Zuführleitung (7) mit zwischengeschalteter Förderpumpe (9) zum Dosiersystem (5), eine Rücklaufleitung (8) vom Dosiersystem (5) zum Reservoir (11) mit zwischengeschalteter Saugpumpe
(10) und
- der Kreislauf (14) für eine zweite Flüssigkeit durch ein Flüssigkeitsreservoir (19), eine mit dem Flüssigkeitsreservoir (19) gekoppelte Zuführleitung (15) mit zwischengeschalteter Förderpumpe (17) zum Dosiersystem (5), und eine Rücklaufleitung (16) vom Dosiersystem (5) zum Reservoir (19) mit zwischengeschalteter Saugpumpe (18) gebildet ist.
2) Einrichtung nach Anspruch 1 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Kreislauf (6) ein Reinigungsfluidreservoir (12) angeordnet ist, welches mit getrennten Verbindungsleitungen und Schaltventilen mit der Zuführleitung (7) und der Rücklaufleitung (8) gekoppelt ist.
3) Einrichtung nach Anspruch 1 und 2 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Kreislauf (6) ein Reinigungsfluid und Flüssigkeit aufnehmendes Gemischreservoir (13) angeordnet ist, welches mit getrennten Verbindungsleitungen und Schaltventilen mit der Zuführleitung (7) und der Rücklaufieitung (8) gekoppelt ist.
4) Einrichtung nach Anspruch 1,
&iacgr;&ogr; dadurchgekennzeichnet,
daß im Kreislauf (14) ein Reinigungsfluidreservoir (20) angeordnet ist, welches mit getrennten Verbindungsieitungen und Schaltventilen mit der Zuführleitung (15) und der Rücklaufleitung (16) gekoppelt ist.
5) Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Kreislauf (14) ein Reinigungsfluid und Flüssigkeit aufnehmendes Gemischreservoir (21) angeordnet ist, welches mit getrennten Verbindungsleitungen und Schaltventilen mit der Zuführleitung (15) und der Rücklaufleitung
(16) gekoppelt ist.
6) Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kreisläufe (6, 14) über Bypass-Leitungen (7', 8', 15', 16') mit einem weiteren Dosiersystem (5') gekoppelt sind, wobei in Förderrichtung nach der Förderpumpe (9) in der Zuführleitung (7) ein mit der Bypass-Leitung (7') gekoppeltes Schaltventil (23) angeordnet ist, in Förderrichtung vor der Saugpumpe (10) in der Rücklaufleitung (8) ein mit der Bypass-Leitung {8') gekoppeltes Schaltventil (24) angeordnet ist, in Förderrichtung nach der Förderpumpe
(17) in der Zuführleitung (15) ein mit der Bypass-Leitung (15') gekoppeltes Schaltventil (25) angeordnet ist und in Förderrichtung vor der Saugpumpe (18) in der Rücklaufleitung (8) ein mit der Bypass-Leitung (16') gekoppeltes Schaltventil (26) angeordnet ist.
7) Einrichtung nach Anspruch 1 und/oder 6 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dosiersystem (5, 5') ein Kammerrakel und eine gerasterte Auftragwalze (4,4') ist.
8) Einrichtung nach Anspruch 1 und/oder 6 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dosiersystem (5, 5') durch eine Wanne zur Aufnahme einer Flüssigkeit, eine in die Flüssigkeit eintauchende Schöpfwalze und eine zur Auftragwaize {4 bzw. 4') benachbarte Dosierwalze gebildet ist.
9) Einrichtung nach Anspruch 1 und/oder 6 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dosiersystem (5, 5') durch eine zur Auftragwalze (4 bzw. 4') benachbarte Dosierwalze mit einer Flüssigkeitszufuhr für den Walzenspalt gebildet ist.
10) Einrichtung zum Beschichten von Bedruckstoffen mit einer Flüssigkeit, vorzugsweise für mindestens eine Lackiereinheit einer Druckmaschine, gebildet durch einen Gegendruckzylinder, einen Formzylinder, mindestens einer Auftragwalze mit einem zugeordneten an- und abstellbaren Dosiersystem sowie ein Flüssigkeitsumlaufsystem,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Dosiersystem (5) ein steuerbarer Flüssigkeitskreislauf (6) zugeordnet ist, wobei der Kreislauf (6) für eine erste Beschichtungsflüssigkeit durch ein Flüssigkeitsreservoir (11), eine mit dem Flüssigkeitsreservoir (11) gekoppelte Zuführleitung (7) mit zwischengeschalteter Förderpumpe (9) zum Dosiersystem (5), einer Rücklaufleitung (8) vom Dosiersystem (5) zum Flüssigkeitsreservoir (11) mit zwischengeschalteter Saugpumpe (10) und - daß dem Kreislauf (6) eine Zuführ- und eine Rücklaufleitung (15, 16) zugeordnet sind, die für eine zweite Beschichtungsflüssigkeit mit einem zweiten Fiüssigkeitsreservoir (19) gekoppelt sind und in der Zuführleitung (15) in Förderrichtung eine Förderpumpe (17) und an der Verbindungsstelle der Zuführlei-
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tungen (7 und 15) ein Schaltventil (27) angeordnet und in der Rücklaufleitung (16) in Förderrichtung eine Saugpumpe (18) und an der Verbindungsstelle der Rücklauf leitungen (8, 16) ein Schaltventil (28) angeordnet ist.
11) Einrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Flüüsigkeitskreislauf (6) über Bypass-Leitungen (7', 8', 15', 16') mit einem weiteren Dosiersystem 5' gekoppelt ist, wobei
- in Förderrichtung nach der Förderpumpe (9) in der Zuführleitung (7) ein mit &iacgr;&ogr; der Bypass-Leitung (71) gekoppeltes Schaltventil (23) angeordnet ist,
- in Förderrichtung vor der Saugpumpe (10) in der Rücklaufieitung (8) ein mit der Bypass-Leitung (8') gekoppeltes Schaltventil (24) angeordnet ist,
- in Förderrichtung nach der Förderpumpe (17) in der Zuführleitung (15) ein mit der Bypass-Leitung (15') gekoppeltes Schaltventil (25) angeordnet ist, - in Förderrichtung vor der Saugpumpe (18) in der Rücklaufleitung (16) ein mit der Bypass-Leitung (161) gekoppeltes Schaltventil (26) angeordnet ist, und
- in Förderrichtung nach den Pumpen (23,24) die Bypass-Leitung (15') an einem Schaltventil (27') mit der zum Dosiersystem (5') führenden Bypass-Leitung (7') koppelbar, sowie
- in Förderrichtung vor den Pumpen (25,26) an einem Schaltventil (28') die Bypass-Leitung (16') von der Bypass-Leitung (8') abzweigt und am Schaltventil (26) in die Rücklaufieitung (16) einkoppelbar ist.
12) Einrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Kreislauf (6) ein Reinigungsfluidreservoir (20) zugeordnet ist, welches mit getrennten Verbindungsleitungen und Schaltventilen mit der Zuführleitung (15) und der Rücklaufleitung (16) gekoppelt ist.
13) Einrichtung nach Anspruch 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kreislauf (6) ein Reinigungsfluid und Flüssigkeit aufnehmendes Gemischreservoir 21 zugeordnet ist, welches mit getrennten Verbindungsleitungen und Schaltventilen mit der Zuführleitung (15) und der Rücklauf leitung (16) gekoppelt ist.
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