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DE29616484U1 - Ölmeßstab - Google Patents

Ölmeßstab

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Publication number
DE29616484U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
probe rod
scale carrier
oil dipstick
elevations
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29616484U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Deutschland Holdings GmbH
Original Assignee
Adam Opel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adam Opel GmbH filed Critical Adam Opel GmbH
Priority to DE29616484U priority Critical patent/DE29616484U1/de
Publication of DE29616484U1 publication Critical patent/DE29616484U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/04Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by dip members, e.g. dip-sticks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Polymers With Sulfur, Phosphorus Or Metals In The Main Chain (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)

Description

Adam Opel AG 18. September 1996
65423 Rüsselsheim 96P09177 -Kü/pr
Ölmeßstab
Beschreibung
Die Neuerung betrifft einen Ölmeßstab nach dem Oberbegriff des ersten Schutzanspruches.
Ein solcher Ölmeßstab ist mit DE-U-93 16 838 beschrieben. Bei diesem bekannten Ölmeßstab wird die Füllstandsmarkierung am Sondenstab durch Kerben gebildet. Beim Ausziehen des Ölmeßstabes aus dem Führungsrohr kann der anhaftende Ölfilm am Sondenstab, welcher den zu messenden bzw. zu kontrollierenden Ölstand erkennen laßt, leicht verwischt werden, so daß Fehlinterpretationen des Ölstandes möglich sind. Auch bei mangelhafter Beleuchtung können leicht Ablesefehler des Ölstandes auftreten, da durch Lichtreflexe am glatten Sondenstab die Grenzlinie zwischen dem ölbenetzten und dem trockenen Bereich des Sondenstabes verschwimmen kann.
Bei den bekannten Ölmeßstäben sind zusätzlich Vorkehrungen zu treffen, die ein Klappern des Sondenstabes in dem Führungsrohr vermeiden. Dazu ist bekannt, an den Sondenstab in der Nähe seines Endes, jedoch außerhalb des Ölniveaus, eine kugelartige Führung aus Kunststoff anzuspritzen, die für Abstand zwischen Sondenstab und innerer Wandung des Führungsrohres sorgt.
Aufgabe der Neuerung ist es, einen Ölmeßstab zu schaffen, bei dem das Meßergebnis des Ölstandes durch Abstreifen
• ·
nicht verfälscht werden kann und der auch bei geringer Beleuchtung ein sicheres Erkennen des Ölstandes ermöglicht und der ohne zusätzliche Führungselemente zur Führung des Sondenstabes im Führungsrohr auskommt.
Die Neuerung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Neuerungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Durch die Benetzung der zahnartigen Erhebungen mit Öl ergeben sich zwischen den Flanken und den dazwischenliegenden Rillen Lichtspiegelungen, die ein sicheres Erkennen der Benetzungsgrenze und damit des Ölstandes auch bei unzureichender Beleuchtung ermöglichen. Ein Abstreifen des Ölfilms beim Herausziehen des Sondenstabes aus dem Führungsrohr ist im Bereich der Füllstandsmarkierung nicht möglich, da diese gegenüber einer gedachten Zylinderoberfläche zurückgesetzt ist und so die innere Wandung des Führungsrohres nicht berühren kann.
Der Sondenstab wird durch die zylindrische Grundform des Skalenträgers im Führungsrohr geführt; ein gesondertes Führungselement ist nicht erforderlich.
Der Skalenträger kann besonders einfach durch Anspritzen an dem Sondenstab befestigt werden, wobei gleichzeitig die Form des Skalenträgers durch das Spritzen mit entsteht. Dabei kann auch leicht eine Form gespritzt werden, bei der die seitlichen Begrenzungen der zahnartigen Erhebungen gegenüber der zylindrischen Grundform des Skalenträgers zurückgesetzt sind. Dadurch wird ein Verfälschen des Meßergebnisses infolge von Verwischen des Ölfilms an der Seite der Erhebungen vermieden.
Die Abrundung am Ende des Skalenträgers ermöglicht ein leichtes Einführen des Ölmeßstabes in das Führungsrohr. Eine halbkugelförmige Abrundung läßt sich besonders
- 3 leicht
herstellen.
Als besonders günstige Form der zahnartigen Erhebungen in bezug auf die Ablesbarkeit hat sich ein dreieckiger Querschnitt mit einem Flankenwinkel von 90° erwiesen, wobei Abweichungen von 10° in beiden Richtungen keinen nennenswerten Erkennungsverlust verursachen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand einer Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1: eine Seitenansicht eines Ölmeßstabes;
Fig. 2: den Ölmeßstab nach Figur 1 um 90° gedreht;
Fig. 3: die Einzelheit bei X in Figur 2;
Fig. 4: einen Schnitt entlang der Linie A-A in Figur 3.
Der Ölmeßstab wird gebildet von einem biegsamen, elastischen Sondenstab 1, an dessen einem Ende ein Griffteil 2, verbunden mit einem Verschlußteil 3 mit einer O-Ring-Dichtung 4 zum Verschließen der oberen Öffnung eines mit der Brennkraftmaschine verbundenen Führungsrohrs, und an dessen anderem Ende ein Skalenträger 5 angespritzt sind. Der Skalenträger 5 weist eine zylinderförmige Grundform auf, die am freien Ende 6 als Halbkugel und am sondenstabseitigen Ende 7 keglig abgeschlossen ist. Zwischen zwei zylindrischen Bereichen 8, 9 ist der Skalenträger 5 im Querschnitt auf einen Halbzylinder 10 reduziert (Figur 4). Auf der ebenen Fläche 11 des Halbzylinders 10 sind quer zur Längsachse des Ölmeßstabes vier zahnartige Erhebungen 12 angeordnet, die im Querschnitt dreieckförmig sind, mit einem Flankenwinkel &agr; von 90°. Die Spitzen der Erhebungen 12 bleiben deutlich innerhalb des Durchmessers der zylindrischen Bereiche 8, 9 des Skalenträgers 5. Die seitliche Begrenzung 13 der Erhebungen 12 ist gegenüber
der zylinderförmigen Grundform des Skalenträgers 5 nach innen zurückgesetzt (Figur 4). Der Durchmesser der zylindrischen Bereiche 8, 9 ist um einen geringen Betrag kleiner als der Innendurchmesser des Führungsrohres, so daß der Skalenträger 5 mittels des Sondenstabes 1 leicht durch das Führungsrohr bewegt werden kann. Die Länge des Sondenstabes 1 ist so bemessen, daß bei vollständig eingeschobenem Ölmeßstab der benachbart zum Sondenstab 1 liegende zylindrische Bereich 8 noch im Führungsrohr ist, während der übrige Teil des Skalenträgers 5 aus dem Führungsrohr heraus und teilweise in das Öl im Ölsumpf der Brennkraftmaschine ragt.
Die Lücken zwischen den Erhebungen 12 sowie die Erhebungen 12 selbst bilden zusammen eine Skala 14, wobei die mittlere Lücke 15 den Soll-Ölstand kennzeichnet. Sie kann gegenüber den anderen Lücken farbig abgesetzt sein.
Beim Kontrollieren des Ölstands in der Brennkraftmaschine wird der Skalenträger 5 mittels des Sondenstabes 1 aus dem Führungsrohr herausgezogen. Dabei gleiten die zylindrischen Bereiche 8, 9 des Skalenträgers 5 an der inneren Wandung des Führungsrohres entlang, ohne daß die Skala diese innere Wand berührt. Der sich auf der Skala 14 durch Benetzung abzeichnende Ölstand kann so nicht verwischt werden. Durch die Dachflächen der Erhebungen 12 in Verbindung mit den ebenen Flächen 11 am Grund der Lücken entsteht an der Grenzlinie der ölbenetzten Fläche eine Spiegelung, welche diese Grenzlinie auch bei schwacher Beleuchtung deutlich erkennbar macht. Der Abstand der Erhebungen 12 bzw. der dazwischenliegenden Lücken entspricht einer definierten Ölmenge, so daß bei zu geringem Ölstand die nachzufüllende Ölmenge abgelesen werden kann bzw. über eine eventuell am Griffteil 2 befindliche Tabelle bestimmt werden kann.

Claims (6)

~ D Schutzansprüche
1. Ölmeßstab zum Messen des aktuellen Ölstandes im Maschinengehäuse einer Brennkraftmaschine mit einem Griffteil, einem mit dem Griffteil verbundenen Verschlußteil, einem am Verschlußteil anschließenden, allseitig biegsamen elastischen Sondenstab und einer am Ende des Sondenstabes angebrachten Füllstandsmarkierung, wobei der Sondenstab mit der Füllstandsmarkierung durch ein das Maschinengehäuse durchdringendes Führungsrohr zu einem Ölsumpf führbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllstandsmarkierung durch mehrere quer zur Längsachse des Sondenstabes (1) verlaufende zahnartige Erhebungen {12) auf einem gegenüber dem Durchmesser eines Skalenträgers (5) zurückgesetzten Bereich (Fläche 11) gebildet ist, wobei der Skalenträger (5) eine zylinderförmige Grundform mit einem Durchmesser kleiner der lichten Weite des Führungsrohres aufweist.
2. ÖlmeSstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Skalenträger (5) aus Kunststoff besteht und an den Sondenstab (1) angespritzt ist.
3. Ölmeßstab nach einem oder beider Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende {6) des Skalenträgers (5) mit einer Abrundung versehen ist.
4. Ölmeßstab nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrundung am freien Ende {6) des Skalenträgers {5) als Halbkugel ausgebildet ist.
5. Ölmeßstab nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Begrenzungen (13) der zahnartigen Erhebungen (12) gegenüber der zylinderförmigen Grundform des Skalenträgers (5) zurückgesetzt sind.
6. Ölmeßstab nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zahnartigen Erhebungen (12) einen symmetrischen, im wesentlichen dreieckigen Querschnitt mit einem Flankenwinkel &agr; von 90° ± 10° aufweisen.
DE29616484U 1996-09-21 1996-09-21 Ölmeßstab Expired - Lifetime DE29616484U1 (de)

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DE29616484U1 true DE29616484U1 (de) 1996-11-07

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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19961219

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20000126

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20021220

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20041117

R071 Expiry of right