DE29615157U1 - Kniehebelspann- und Greifvorrichtung - Google Patents
Kniehebelspann- und GreifvorrichtungInfo
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Description
Beschreibung
Gattung
Die Neuerung betrifft eine Kniehebelspann- und Greifvorrichtung zum Greifen
und Spannen von Blechen oder dergleichen, vornehmlich zur Verwendung im Karosseriebau der Kfz-industrie.
Greifer der vorausgesetzten Gattung sind in mannigfaltigen Ausführungsformen
vorbekannt (Prospekt der Firma ISl Automation Anlagen- und Komponenten Vertriebs GmbH - „Neue Kraft in der Greifertechnik. Nur von ISI."; „Quick
Change Gripper Head Mounts" der Firma I.S.I. Manufacturing Inc.; Prospekt der
Firma ISI Manufacturing Inc. „Other !SI Products", insbesondere „Das Grip-Lok
System: Bewährte Greifertechnik"; Prospektblätter KG84A32101, KG84A32102, KG84A32103 , KG84A32104 der Firma DE-STA-CO Metallerzeugnisse
GmbH betreffend „Kurvenkiemmgreifer, Einfachklemmgreifer, Doppelklemmgreifer";
Prospekt der Firma Sommer Automatic GmbH
„Kniehebelgreifer GK 20, GK 25"; Prospektblatt der Firma Fritz Schunk GmbH
„Kniehebelgreifer, Type PKG, pneumatisch"; Prospektblatt der Firma Fritz Schunk GmbH „15.2" und „15.3"; US-PS 3,371,953, US-PS 3,482,831, US-PS
5,072,652, EP 0 595 074 A1). Alle diese Greifer besitzen den Nachteil, daß das
Greifergehäuse seitlich und in der Regel auch noch nach vorne offen ist, so daß Staub-, Späne, Schweißperlen und Kühlflüssigkeit zu der Mechanik, insbesondere
zu dem Kniehebelgelenk gelangen können.
Aus der DE-OS 25 55 207 ist Kniehebelspannvorrichtung zum Greifen und
Spannen von Blechen mit einem abwechselnd beidseitig durch Druckmitteldruck beaufschlagbaren Kolben vorbekannt, der längsverschieblich und dichtend
in einem Zylinder geführt ist und mit einer Kolbenstange versehen ist, die druckmitteldicht in einen allseitig geschlossenen Mechanikraum eines blockförmigen,
dicht an die Zylinder anschließenden Mechanikgehäuse eingreift. Sämtliche Einzelteile, insbesondere alle Kniehebelgelenkhebel, Gelenkhebel,
Gelenkbolzen sowie Kniehebelgeienkbolzen sind allseitig abgekapselt angeordnet, wobei allerdings nur einseitig ein Hebe! aus dem Mechanikraum herausragt.
Die EP 530 527 A1 zeigt eine Spannvorrichtung zum Festspannen von Werkstücken,
bestehend aus einem gabelförmigen Kopfstück, an dem der Spannarm schwenkbeweglich gelagert ist, der mit dem Ende einer bewegbaren
Stellstange des Vorrichtungsantriebes in Verbindung steht, wobei im Stellwegbereich
des Endes der Stellstange neben dieser Endsteüungsabfrageschalter
angeordnet sind. Am Ende der Stellstange ist der Lagerzapfen für Führungsrollen
der Stellstange verlängert und bildet den Stellungsgeber, der in ein sich parallel zur Steilstange erstreckendes Langloch in den Anordnungsbereich der
Endstellungsfühler hineinragt. Ein Kopfstück ist an einer Außenflanke eines
seiner Gabeiteile mit einer flachen, gegen den Stellweg bereich des Endes der Steüstange und nach außen offenen Ausnehmung versehen. In der nach
außen offenen Ausnehmung ist der mindestens eine mit zwei Endstellungsfühlern
versehene Endstellungsabfrageschalter angeordnet. Die Ausnehmung ist mit dem darin angeordneten Endstellungsabfrageschalter mit einem lösbaren
Kopfstück angeordneten Abdeckblech verschlossen. Durch diese Ausbildung sollen ohne wesentliche Veränderung des Kopfstückes an diesem von außen
leicht zugänglichen und ohne nach außen aufzutragen, die Endstellungsabfrageschalter
mit ihren Fühlern angebracht werden, ohne daß dabei für die Unterbringung
des Schalters ein zusätzlicher, das Kopfstück in seinen äußeren Abmessungen vergrößernder Raum geschaffen werden muß.
Die US-PS 47 93 602 zeigt einen Greifer mit einem mittig gelagerten Kniehebelgelenk
und beidseitig angeordneten Greiffingern anderer Bauart und relativ komplizierten Aufbau.
Aus der DE 39 38 208 C1 ist eine druckmittelbetätigbare Kniehebelspannvorrichtung,
insbesondere für Karosserieteile, vorbekannt, bestehend aus einem ein- und mehrteiligen Gehäuse mit einem Zylinderraum für den Kolben und einen
Bewegungsraum für die Kolbenstange und die Kniehebeigeienkanordnung.
Führungsmittel sind am freien Kolbenstangenende für die Kolbenstange, die in
Führungsnuten des Gehäuses geführt sind, vorhanden, wobei auch ein Kolbenstangenbolzen
vorgesehen ist. Eine Lasche ist auf den Kolbenstangenbolzen und auf einer Kniehebelgelenkachse schwenkbar gelagert. Die Vorrichtung
weist einen zweiarmigen Spannhebel auf, dessen Antriebsende gleichfalls auf der Kniehebelgelenkachse gelagert ist und dessen freies Ende als Spannteil
(Spannhaken) dient. Ferner ist ein am Gehäuse abgestützter und in den Spannhebel eingreifender Schwenkbolzen vorgesehen. Der Schwenkbolzen ist
in einem Kulissenschlitz des Gehäuses geführt. Außerdem ist eine schwenkbar im Gehäuse gelagerte Schwinge mit ihrem anderen Schwingenende gleichfalls
auf der Kniehebelgelenkachse gelagert. Einem Schwenkgelenkboizen ist mindestens
eine Rolle zugeordnet, mit der der Schwenkbolzen in einem Kulissenschlitz geführt ist, wobei der Kulissenschlitz unter einem spitzen Winkel die
Längsachse der Kolbenstange schneidet.
Aufgabe
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kniehebelspann- und Greifvorrichtung
dahingehend zu verbessern, daß die Mechanik, insbesondere das
Kniehebelgelenk, bei kompakter Bauform, mittig angeordnetem Gelenkbolzen
und auf gegenüberliegenden Seiten angeordneten Greiffingern besser als bei
den vorbekannten Konstruktionen geschützt wird.
dahingehend zu verbessern, daß die Mechanik, insbesondere das
Kniehebelgelenk, bei kompakter Bauform, mittig angeordnetem Gelenkbolzen
und auf gegenüberliegenden Seiten angeordneten Greiffingern besser als bei
den vorbekannten Konstruktionen geschützt wird.
Lösung
Diese Aufgabe wird durch die in Schutztanspruch 1 wiedergegebenen Merkmale
gelöst.
Bei Ausgestaltung einer Kniehebelspannvorrichtung gemäß der Neuerung befinden
sich sämtliche Teile des Kniehebelgeienkes einschließlich des Endes
der Kolbenstange in einem allseitig gekapselten und abgeschlossenen Mechanikraum,
so daß diese Teile gegen Schmutz und Feuchtigkeit, aber auch gegen Schweißperlen und dergleichen zuverlässig geschützt sind. Die Greiffinger sind
fliegend auf Greiferachsen angeordnet, die abgedichtet aus der Wandung des Mechanikgehäuses nach außen herausragen. Die Kniehebelspannvorrichtung
erhält dadurch ein sehr kompaktes, geschlossenes Äußeres. Das Mechanikgehäuse wird durch einen teilbaren, biockförmigen Körper gebildet, an den sich
der Zylinder koaxial anschließt. Alle Führungs- und Lagerungselemente des Kniehebelgelenks lassen sich dadurch zuverlässig und sicher im Mechanikraum
geschützt unterbringen, ohne daß dieses von außen sichtbar ist. Das Mechanikgehäuse wird über mehrere parallel zur Längsachse der Kolbenstange
über laufende Schrauben mit dem biockförmigen Körper des Gehäuses lösbar, aber druckmitteldicht, verbunden, wobei der Mechanikraum auf seine
dem Kolben abgekehrten Stirnseite durch den Deckel dicht verschlossen ist.
Das Mechanikgehäuse wird durch einen teilbaren blockförmigen Körper
gebildet, an den sich der Zylinder koaxial anschließt.
Alle Führungs- und Lagerungselemente des Kniehebelgelenkes lassen sich
dadurch zuverlässig und sicher im Mechanikraum geschützt unterbringen, ohne daß dies von außen sichtbar ist.
Gemäß Schutzanspruch 2 ist das Mechanikgehäuse endseitig einerseits
durch einen Deckel und andererseits durch den Zylinder verschlossen.
Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Schutzansprüchen 3 bis 6 beschrieben.
Bei Ausgestaltung gemäß Schutzanspruch 3 werden durch ein und dieselben
Schrauben der Deckel, der Zylinder und das Mechanikgehäuse miteinander verbunden, wodurch sich die Anzahl der Einzelteile gering halten läßt.
Durch die Ausführungsform nach Schutzanspruch 4 läßt sich die jeweilige
Stellung des Kolbens abfragen.
Gemäß Schutzanspruch 5 sind der Zylinder und das biockförmige Mechanikgehäuse
materialmäßig einstückig ausgebildet. In diesem Falle erfolgt die Be-
• JJ ··»· »tr
festigung des Zylinders und des Mechanikgehäuses auf andere Weise, beispielsweise
ebenfalls durch Schrauben.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform beschreibt Schutzanspruch 6. Hierbei
sind der Deckel und das Mechanikgehäuse materialmäßig einstückig ausgebildet,
so daß sich eine topf- oder napfförmige Gestaltung ergibt.
In der Zeichnung ist die Neuerung - teils schematisch - beispielsweise veranschaulicht.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Kniehebelspannvorrichtung im Längsschnitt, wobei sich die
Greiffinger in Spann- oder Schließstellung befinden;
Fig. 2 die aus Fig. 1 ersichtliche Kniehebelspannvorrichtung bei vollkommen
in Offenstellung bewegten Greiffingern;
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie Hl - III der Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV - IV und
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 1.
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV - IV und
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 1.
Mit dem Bezugszeichen 1 ist ein blockförmiger Zylinder bezeichnet, der an einem
Ende durch einen Deckel 2 druckmitteldicht verschlossen ist. Der Deckel 2
kann durch mehrere Schrauben mit dem Zylinder 1 lösbar verbunden sein, die
Durchgangsbohrungen in den Wandungen des Zylinders 1 durchgreifen (nicht dargestellt) und in gleichfalls nicht dargestellte Gewindesackbohrungen eines
koaxial und blockförmigen Mechanikgehäuses 3 eingreifen, das einen Mechanikraum
4 aufweist. Der Deckel kann auch in anderer Weise als durch Schrauben mit dem Zylinder verbunden sein, zum Beispiel auch materialmäßig einstückig,
während die Wand (9) z. B. als lösbarer Deckel ausgebildet sein kann.
Das blockförmige Mechanikgehäuse 3 liegt flächig und koaxial an dem Zylinder
1 an und wird durch die nicht dargestellten Schrauben gegen den Zylinder 1 verschraubt.
In dem Zylinder 1 ist längsverschiebüch und dichtend ein Kolben 5 angeordnet.
Vorhandene Dichtungen sind aus Gründen der Einfachheit nicht bezeichnet worden.
Die Bezugszeichen 6 und 7 bezeichnen Kanäle, durch die abwechselnd beidseitig
des Kolbens 5 Druckmittel unter Druck, insbesondere Luftdruck, von einer nicht dargestellten Druckmittelquelle zuführbar ist, um den Kolben 5 in Richtung
X bzw. Y anzutreiben.
Der Kolben 5 ist einstückig mit einer Kolbenstange 8 verbunden, die durch eine
Wand 9 des blockförmigen Zylinders 1 abgedichtet hindurchgreift. Die Dichtung
in der Wand 9 ist aus Gründen der zeichnerischen Vereinfachung nicht bezeichnet
worden.
Die Kolbenstange 8 greift in den allseitig abgeschlossenen Mechanikraum 4
somit druckmitteldicht abgedichtet ein, der auf gegenüberliegenden Seiten parallel zueinander und parallel zur Kolbenstangenlängsachse verlaufende
Führungsnuten 10, 11 aufweist, !n jede der Führungsnuten 10 und 11 ist je eine
Führungsrolle 12 bzw. 13 abrollbar geführt und gelagert. Die Rollen 12 und 13
sind auf den Enden eines orthogonal zur Koibenstangenlängsachse verlaufenden Gelenkbolzens 14 abrollbar gelagert.
Auf dem Gelenkbolzen 14 sind außerdem zwei Paare von Kniehebelgelenkhebeln
15, 16 bzw. 17, 18 angeordnet, derart, daß das Kniehebelgelenkhebelpaar
15, 16 zwischen dem Kniehebelgelenkhebelpaar 17, 18 zu liegen kommt (Fig. 5). Zu diesem Zweck besitzen die Kniehebelgelenkhebelpaare 15 und 16 koaxial
zueinander angeordnete Bohrungen, durch die der Gelenkbolzen 14 hindurchgreift. Die Kolbenstange 8 ist zwischen dem Kniehebelgelenkhebelpaar
15 und 16 angeordnet.
Bei 19 bzw. 20 ist jeweils ein Gelenkhebel mit dem Kniehebelgelenkhebelpaar
17, 18 bzw. 15, 16 über je einen Kniehebelgelenkbolzen 21 bzw. 22 schwenkbeweglich
gekuppelt. Die Gelenkhebel 19 bzw. 20 sind über je eine Greiferachse 23 bzw. 24 mit je einem Greiffinger 25 bzw. 26 schwenkbeweglich gekuppelt.
Die Längsachsen des Geienkbolzens 14, der Kniehebelgelenkbolzen
21, 22 und der Greiferachsen 23, 24 verlaufen parallel zueinander und damit
sämtlich orthogonal zur Längsachse der Kolbenstange 8.
Endstirnseitig ist der Mechanikraum 4 durch einen Deckel 27 dicht verschlossen,
der durch Schrauben lösbar befestigt ist. Der Deckel 27 kann auch materialmäßig einstückig mit dem Mechanikteil verbunden sein, so daß es im
Längsachsschnitt eine topfförmige Gestalt aufweist.
Verbindet man die Mittelpunkte der Längsachsen der Gelenkbolzen 23 und 24
durch eine gerade Linie miteinander, so verläuft diese ebenfalls in jeder Stellung
des Kniehebelgeienkes orthogonal zur Längsachse der Kolbenstange 8. Folglich liegen die Greiferachsen 23 und 24 übereinander auf entgegengesetzten
Seiten des Mechanikraumes 4. Verbindet man einerseits den Mittelpunkt der Schwenkachse des Kniehebelgelenkboizens 21 mit dem Mittelpunkt der
Schwenkachse der Greiferachse 23 und andererseits den Mittelpunkt des Kniehebeigeienkbolzens 22 mit dem Mittelpunkt der Schwenkachse der Greiferachse
24 durch jeweils eine gerade Linie, so verlaufen diese Linien in der Spannstellung (Fig. 1), parallel oder annähernd parallel (Fig. 1) zueinander,
während sie in Offenstellung der Kniehebelspannvorrichtung (Fig. 2) einen spitzen
oder stumpfen Winkel miteinander bilden. Die Längsachsen der Greiferachsen 23 und 24 liegen dicht im Bereich der jeweiligen Seitenwand des
Mechanikraumes (Fig. 1 und 2).
Die Greiferachsen 23 und 24 ragen um ein gewisses Maß jeweils mit einem die
Schwenkbewegung ermöglichenden geringen Spiel aus der Wand des Mechanikraumes 4 nach außen hervor (Fig. 3). Die Greiferachsen 23, 24 können aber
auch durch nicht dargestellte Dichtungen nach außen hin abgedichtet sein. An den Enden sind Greiferachsen 23 und 24 jeweils mit einer Profiiierung, zum
Beispiel einem Vierkant oder Sechskant ausgerüstet, wobei von diesen Vierkanten oder dergleichen lediglich die beiden Vierkante 28 und 29 in Fig. 3 mit
Bezugszeichen versehen worden sind. Die Vierkante oder Profiiierungen der in
Fig. 3 darunter befindlichen Gelenkbolzen 24 sind ebenso ausgestaltet.
Auf jeden dieser Vierkante oder Profilierungen 28 und 29 der Greiferachse 23
bzw. der anderen Greiferachsen 24 ist je einer der Greiffinger 25 bzw. 26 auswechselbar
angeordnet Die Greiffinger 25 und die Greiffinger 26 der darunter liegenden Greiferachse 24 können jeweils miteinander verbunden sein, so daß
das Paar von Greiffingern 25 und 26 und des darunter liegenden Greiffingerpaares
der Greiferachse 24 das jeweilige nicht dargestellte Werkstück ergreifen können. Mit dem Greiffinger 25 und 26 und des darunter liegenden Greiffingerpaares
können im Bedarfsfalle auswechselbare Spannbacken, die auch ein schonendes Greifen kleinerer Bauteile, zum Beispiel mikroelektronischer
Bauteile ermöglichen, auswechselbar befestigt werden (nicht dargestellt).
Wie man erkennt, sind in dem Mechanikraum 4 alle mechanischen Teile, also
insbesondere das Kniehebelgelenk, das Kolbenstangenende, die Führungsnuten 10 und 11, die Führungsrollen 12 und 13, alle Gelenkbolzen 14 sowie Knie-
hebelgelenkhebel 15, 16, 17, 18 sowie sämtliche Gelenkhebel der Kniehebelspannvorrichtung
staub- und schmutzgeschützt sowie gegen Schweißperlen und Spritzflüssigkeit abgekapselt angeordnet. Dadurch, daß sowohl der
Zylinder 1 als auch das Mechanikgehäuse 3 ein blockförmiges, geschlossenes Äußeres aufweisen, können beide blockförmigen bzw. würfelartigen Gehäuseteile
1 und 3 dicht und raumsparend aneinander angeordnet werden. Infolgedessen lassen sich derartige Kniehebelspannvorrichtungen auch unter
schmutzträchtigen Arbeitsbedingungen, insbesondere zur Herstellung von Karosserieblechen der Automobilindustrie, mit Vorteil einsetzen.
Mit 32 ist eine Stromzufuhr bezeichnet.
Bei 36 ist ein induktives Abfrageelement in schmaler Bauform seitlich an dem
Gehäuse des Mechanikgehäuses 3 angeordnet, um den Abstand der Greiffinger 25 und 26 möglichst eng zu gestalten. Dem Abfrageelement 36 sind zwei
Schalter 34 und 35 zugeordnet, die von einer der seitlichen Führungsrollen, zum Beispiel 12, betätigt werden. Auf diese Weise läßt sich die Stellung der
Kniehebelspannvorrichtung auch von entfernter Stelle abfragen.
Die in den Schutzansprüchen und in der Beschreibung beschriebenen sowie
aus der Zeichnung ersichtlichen Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Neuerung wesentlich sein.
Literaturverzeichnis
Prospekt der Firma ISI Automation Anlagen- und Komponenten Vertriebs
GmbH - „Neue Kraft in der Greifertechnik. Nur von ISI."
„Quick Change Gripper Head Mounts" der Firma I.S.I. Manufacturing Inc.
Prospekt der Firma ISI Manufacturing Inc. „Other ISI Products", insbesondere
„Das Grip-Lok System: Bewährte Greifertechnik"
Prospektblätter KG84A32101, KG84A32102, KG84A32103 , KG84A32104 der
Firma DE-STA-CO Metallerzeugnisse GmbH betreffend „Kurvenklemmgreifer, Einfachkiemmgreifer, Doppelklemmgreifer"
Prospekt der Firma Sommer Automatic GmbH „Kniehebelgreifer GK 20, GK 25"
Prospektblatt der Firma Fritz Schunk GmbH „Kniehebelgreifer, Type PKG,
pneumatisch"
Prospektblatt der Firma Fritz Schunk GmbH „15.2" und „15.3"
US-PS 3,371,953 US-PS 3,482,831 US-PS 5,072,652
US-PS 4,793,602 DE-OS 25 55 207 A1 DE-PS 39 38 208 C1 EP 0 530 527 A1 EP 0 595 074 A1
Bezugszeichenliste
| 1 | Zylinder, blockförmiger |
| 2 | Deckel |
| 3 | Mechanikgehäuse, blockförmiges |
| 4 | Mechanikraum |
| 5 | Kolben |
| 6 | Kanal |
| 7 | » |
| 8 | Kolbenstange |
| 9 | Wand |
| 10 | Führungsnut |
| 11 | |
| 12 | Rolle, Führungsrolle |
| 13 | JJ I 1) |
| 14 | Gelenkbolzen |
| 15 | Kniehebelgelenkhebel |
| 16 | » |
| 17 | H |
| 18 | J) |
| 19 | Gelenkhebel |
| 20 |
21 Kniehebelgelenkbolzen
23 Greiferachse
25 Greiffinger, Spannarm
26 „ ,
27 Deckel
28 Vierkant, Sechskant, Profilierung, Ende
^" ^ H > Mt Mt»
32 Stromzufuhr
33 Einleitung
34 Schalter 35
36 Abfrageelement, induktives
X Bewegungsrichtung des Kolbens
Claims (6)
1. Kniehebelspannvorrichtung zum Greifen und Spannen von Blechen oder
dergleichen, vornehmlich zur Verwendung im Karosseriebau der Kfz-Industrie,
mit einem abwechselnd beidseitig durch Druckmitteldruck beaufschlagbaren Kolben (5), der längsverschieblich und dichtend in einem Zylinder
(1) geführt ist, mit einer Kolbenstange (8), die druckmitteldicht in einen allseitig geschlossenen Mechanikraum (4) eines biockförmigen, dicht
an dem Zylinder (1) anschließenden Mechanikgehäuses (3) eingreift, in dem sämtliche Einzelteile, insbesondere alle Kniehebelgelenkhebel (15,
16 bzw. 17, 18), Gelenkhebel (19, 20), Gelenkbolzen (14) sowie Kniehebelgeienkbolzen
(21, 22) allseitig abgekapselt angeordnet sind, und daß
aus diesem Mechanikraum (4) nur die Enden der die Greiffinger (25, 26)
antreibenden Greiferachsen (23, 24) geschützt austreten und die Greiffinger (25, 26) auf diesen aus den Wandungen des Mechanikraums (4)
austretenden Enden (28, 29) auswechselbar angeordnet sind, wobei das Mechanikgehäuse (3) einen an gegenüberliegenden Seiten zu öffnenden
Block darstellt, der mit einem Ende dicht gegen den blockförmigen Zylinder
(1) verschraubt ist, wobei am Ende der Kolbenstange (8) ein orthogonal zur Längsachse der Kolbenstange (8) verlaufender
Gelenkbolzen (14) angeordnet ist, auf dem Kniehebelgelenkhebelpaare (15, 16 bzw, 17, 18) schwenkbeweglich angeordnet sind, die an ihren
einander abgewandten Endbereichen je einen Kniehebelgelenkbolzen (21 bzw. 22) aufweisen, an dem jeweils eine mit ihrer Längsachse zu dem
Gelenkbolzen (14) parallel verlaufende Greiferachse (23, 24) angeordnet ist, auf der zwischen den Kniehebelgelenkhebelpaaren (15, 16 bzw. 17,
18) je ein Gelenkhebel (19, 20) der Kniehebelgeienkanordnung schwenkbeweglich gelagert ist, der jeweils an seinem anderen Ende je
eine Bohrung aufweist, durch die je eine Greiferachse (23 bzw. 24) hindurchtritt,
deren Enden jeweils aus dem gekapselten Mechanikgehäuse (4) herausragen und hier Profilierungen (28, 29) aufweisen, auf denen die
Greiffinger (25, 26) auswechselbar gelagert sind und daß der Gelenkbolzen (14) an seinen Enden über je mindestens eine Führungsrolle (12, 13)
in Führungsnuten (10, 11), die parallel zueinander sowie parallel zur
Längsachse der Kolbenstange (8) verlaufen, geführt ist, wobei die
Führungsnuten (10, 11) in den Seitenwandungen des Mechanikgehäuses
(3) eingearbeitet und zum Mechanikraum (4) offen sind.
2. Kniehebelspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mechanikgehäuse (3) an seinem dem Zylinder (1) abgekehrten
Endbereich durch einen Deckel (27) abgedichtet und verschlossen ist.
3. Kniehebelspannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß ein den Zylinder (1) endseitig verschließender Deckel (2) mit Bohrungen versehen ist, die mit Durchgangsbohrungen in
den Wandungen des Zylinders (1) fluchten, die wiederum koaxial zu Gewindesackbohrungen angeordnet sind, die sich in den Seitenwandungen
des Mechanikgehäuses (3) befinden und daß der Deckel (2), der Zylinder (1) und das Mechanikgehäuse (3) gemeinsam durch in diesen
Bohrungen angeordnete Schrauben gehalten und gegeneinander koaxial verschraubt sind.
4. Kniehebelspannvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einer Seitenwandung des den Mechanikraum (4) begrenzenden blockförmigen Körpers ein induktives
Abfrageelement (36) angeordnet ist, dem Schalter (34 bzw. 35) in der Seitenwandung des Mechanikraumes (4) zur Stellungsabfrage zugeordnet
sind.
• *
5. Kniehebelspannvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (1) und das blechförmige
Mechanikgehäuse (3) zum Beispiel materialmäßig einstückig ausgebildet sind.
Mechanikgehäuse (3) zum Beispiel materialmäßig einstückig ausgebildet sind.
6. Kniehebeispannvorrichtung nach Anspruch 3 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß das Mechanikgehäuse (3) und der Deckel (27) materialmäßig einstückig ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615157U DE29615157U1 (de) | 1996-01-09 | 1996-01-09 | Kniehebelspann- und Greifvorrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615157U DE29615157U1 (de) | 1996-01-09 | 1996-01-09 | Kniehebelspann- und Greifvorrichtung |
| DE19600452 | 1996-01-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29615157U1 true DE29615157U1 (de) | 1996-11-07 |
Family
ID=26021939
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29615157U Expired - Lifetime DE29615157U1 (de) | 1996-01-09 | 1996-01-09 | Kniehebelspann- und Greifvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29615157U1 (de) |
Cited By (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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