DE29615517U1 - Aufbewahrungs- bzw. Präsentationseinrichtung, insbesondere für Waren - Google Patents
Aufbewahrungs- bzw. Präsentationseinrichtung, insbesondere für WarenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Aufbewahrungs- bzw. Präsentationseinrichtung,
insbesondere für Waren, mit Stützen und von diesen getragenen platten- oder kastenförmigen Böden.
Derartige Einrichtungen werden auf Messen als Verkaufstheken,
zu Werbe-, Präsentationszwecken etc. benutzt. Für diese Zwecke, bei denen diese Einrichtungen nicht permanent aufgestellt
werden, sondern nur für gewisse Zeiten, beispielsweise zur Präsentation bestimmter neuer Waren in einem Supermarkt,
ist es notwendig, sie schnell aufstellen und abbauen zu können. Dazu gibt es sehr einfache und unattraktive Einrichtungen,
die praktisch aus zwei Kunststoffteilen bestehen, zwischen die ein Pappmantel gesteckt wird. Andererseits sind
relativ aufwendige, meist aus Metallprofilen oder -rohren aufgebaute Theken oder Schränke bekannt, zu deren Zusammenbau
Werkzeuge und ein relativ großer Zeitaufwand benötigt wird.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine derartige Aufbewahrungs-
bzw. Präsentationseinrichtung zu schaffen, die einerseits stabil und optisch ansprechend ist und andererseits leicht
aufzubauen und zu transportieren ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Stützen an ihren Enden in ihre Längsrichtung weisende und in ihre Stirnflächen
eingelassene Schrauben und Muttern aufweisen und als Schraubhandhaben ausgebildet sind.
Dadurch ist ein schneller und werkzeugloser Aufbau möglich. Die Stützen können unmittelbar ergriffen und verschraubt
werden. Vorteilhaft können dabei die Schrauben durch Löcher in den Böden hindurchgreifen, so daß obere und untere Stützen
unmittelbar miteinander verschraubt werden und somit die Böden zwischen den an sie angrenzenden Stirnflächen der
Stützen eingespannt sind. Dabei trägt der relativ große Durchmesser der Stützen, der vorzugsweise zwischen zwei und
sieben Zentimeter betragen kann, zur Stabilität und einem guten Halt sowie hervorragender Handlichkeit bei. Mit Ausnahme
der Schrauben kann die gesamte Einrichtung aus Holzteilen aufgebaut werden, was die Attraktivität und Solidität erhöht.
Die Einrichtung kann vorzugsweise als Bausatz ausgebildet sein. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn sämtliche
Bauteile der Einrichtung in einem gemeinsamen Koffer untergebracht
sind. Dieser sollte vorzugsweise so ausgebildet sein, daß wenigstens ein Boden, beispielsweise ein durch Seitenwangen
kastenförmiger Boden oder Doppelboden als Aufnahmebehälter dient, der ggf. auch einen Handgriff haben kann, während
ein weiterer Boden den Deckel bildet. Die übrigen Bauteile
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können dann innerhalb des somit gebildeten Koffers untergebracht sein und auch der Verschluß kann durch Schraubstützen
vorgesehen sein, beispielsweise durch sehr kurze Stützen, die nach dem Aufbau als Füße dienen können. Für den Aufbau des
Koffers, also für den gesamten Transport, sind also keine nicht zur aufgestellten Einrichtung gehörenden Teile erforderlich.
So braucht z.B. auf Messen kein störendes Leergut gestaut zu werden.
Vorzugsweise weist jede Stütze an jedem Ende entweder eine Schraube oder eine Mutter auf, die mittels eines äußeren
Holzschraubgewindes in die Stütze fest eingeschraubt sind.
Solche Schrauben nennt man Stockschrauben oder Schraubmuffen.
Sie haben meist einen Schlitz oder eine Schlüsselfläche zur
möglichst durch normale manuelle Kräfte nicht lösbarem Einsatz in die Stütze.
Die Böden können mittels Eckstützen und/oder Mittelstützen
miteinander verbunden sein und bilden so eine absolut standsichere Einheit. Die Eckstützen und/oder die Mittelstütze
können Träger verschiedener anderer Bauteile sein, beispielsweise weitere Präsentationsböden oder beispielsweise in
horizontale Durchgangslöcher eingesteckte Warenträger.
Die Böden lassen sich auch durch Seitenwände oder Seitenwangen
in kastenförmige Schütten verwandeln, die beispielsweise in Schlitze der Böden eingeführt werden und sich ggf. durch
eine konkave Ausnehmung an den vorzugsweise kreisrunden Stützen führen. Zwischenboden können in umlaufende Nuten der
Stützen eingesetzt werden, sofern diese in dem Zwischenbodenbereich im übrigen durchgehend ausgebildet sind.
Durch die Erfindung wird eine leicht aufstellbare und wieder abbaubare*Einrichtung geschaffen, die in einem aus den
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Bauteilen selbst geschaffenen Koffer zu transportieren ist und mit Standardbauteilen eine große Variationsmöglichkeit
insbesondere zur Präsentation von Waren, wie Lebensmitteln unterschiedlicher Art schafft. Sie kann auch als Theke,
beispielsweise als Verkostungsstand, aufgebaut sein oder als Möbel oder Regal, beispielsweise auf Messeständen etc.,
aufgebaut und eingesetzt sein.
Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei
die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform
der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen
darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird.
Die Unterteilung der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie Zwischen-Überschriften beschränken die unter diesen gemachten
Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen 0 dargestellt und wird im Folgenden näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Präsentationsstand in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 und 3 perspektivische Ansichten mehrerer der Einheiten in Kombination miteinander,
• ·
A 30 909 - 5 -
Fig. 4 einen eine Präsentationseinrichtung
enthaltenden Koffer in Explosionsdarstellung,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des Koffers sowie der ihn ausmachenden und in ihm
enthaltenden Einzelteile,
Fig. 6 eine Explosionsdarstellung der zusammenzufügenden Einzelteile des in dem Koffer
nach den Figuren 4 und 5 enthaltenen Bausatzes in Montageposition,
Fig. 7 und 8 ein Detail von zusammenzufügenden Stützen, Böden und Seitenteilen,
Fig. 9 ein oberes Endstück der Mittelstütze,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines eine andere Präsentationseinrichtung (Verkos
tungsstand) enthaltenden Behälters (Koffer),
Fig. 11 den Koffer mit Deckel und sein Inhalt in perspektivischer Darstellung,
Fig. 12 eine Explosionsdarstellung eines Aufsatzes auf einen der Stände nach Fig. 2 oder
3,
Fig. 13 eine Explosionsdarstellung der in dem
Koffer nach den Figuren 10 und 11 enthal-
tenen Bauteile beim Aufbau (in zum Aufbau
umgekehrter Lage),
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Fig. 14 ein Detail eines Anschlusses zwischen
einer Version nach den Figuren 12 oder 13 an eine Ausführung nach Fig. 1 (siehe
auch Fig. 3),
Fig. 15 u. 16 Front- und Seitenansichten der Ausführung
nach Fig. 13 in aufgebautem Zustand und
Fig. 17 das Detail einer Verbindung zwischen zwei Ausführungen entsprechend Fig. 10 bis 16
in perspektivischer Explosionsdarstellung.
Fig. 1 zeigt eine Aufbewahrungs- bzw. Präsentationseinrichtung, die im folgenden als Präsenter 11 bezeichnet wird. Es
handelt sich um ein Möbelstück ähnlich einem Schränkchen oder Verkaufsstand mit einem unteren Basisboden 12, daran an vier
Ecken angebrachten Stützen 13, zwischen diese eingesetzten Seiten- und Frontwänden 14, 15 und einem von den Stützen
getragenen Hauptboden 16. An diesem sind an den vier Ecken des im wesentlichen quadratischen oder rechteckigen Bodens
kurze Stützen 13a angebracht, zwischen denen Seitenwangen 17 eingesteckt sind. Zwei im Bild hintere Stützen 13e tragen
einen Präsentationsboden 18, der nur reichlich die Hälfte der Fläche des Hauptbodens 16 einnimmt. Dieser wird zusätzlich
von einer Mittelstütze 13d getragen, die an eine aus Fig. 6 erkennbare Mittelstütze 13c vertikal anschließt, die den
Basisboden 12 mit dem Hauptboden 16 verbindet.
Oberhalb des Prasentationsbodens 18, der ebenfalls von
Seitenwangen 17 zwischen kurzen Stützen 13a teilweise umgeben
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und somit zu einer flachschalenförmigen Schütte 22, ggf. mit
einer offenen Seitenwand, gestaltet ist, schließt sich eine zentral angeordnete Präsentationsstütze 19 an. Diese relativ
dicke Stütze ist an zahlreichen Stellen horizontal durchbohrt und durch diese Löcher sind Warenträger 2 0 gesteckt, an denen
Waren 21 aufgehängt sind. Bei den Waren handelt es sich im dargestellten Beispiel um Fleischwaren, die auch in den durch
den Haupt- und Präsentationsboden 16, 18 mit den Seitenwangen 17 gebildeten Schütten 2 2 ausgestellt sind. Der Präsenter ist
jedoch für beliebige Waren geeignet, so z.B. zur Präsentation von Handtaschen oder dergleichen.
Es ist noch zu erkennen, daß an der Frontwand ein Kennzeichnungsträger
23, beispielsweise ein Werbeplakat oder dergleichen angebracht werden kann. Die Seitenwände 14 sind auf
einer Seite schräg abgeschnitten, so daß sie eine insbesondere aus den Figuren 2 und 3 zu erkennende Schräge Präsentationsfläche
24 bilden, und zwar durch einen eingesetzten Zwischenboden 25.
Fig. 2 zeigt den in Fig. 1 dargestellten Präsenter 11 zwisehen
zwei Präsentern 11a und 11b, bei denen es sich um thekenartige Verkostungsstände handelt. Sie sind auf später
noch zu beschreibende Weise an den Präsenter 11 angeschlossen, können aber, insbesondere im Falle des links gezeigten
Präsenters 11b auch frei stehend angeordnet sein. Sie setzen sich aus vertikalen Stützen 13, Fußstützen 13b, einem oberen
Doppelboden 26, lamellenartig horizontal angeordneten Zwischenboden
27 und unteren Verbindungsträgern 28 zusammen. Die lamellenartigen Zwischenboden sind von zwei zusammengesetzten
Stützenreihen 13f getragen, die in Frontansicht innerhalb, jedoch in Seitenansicht vor oder in Flucht mit den vorderern,
durch die Stützen 13 gebildeten Beinen stehen.
Der in Fig. 2 rechts dargestellte Präsenter 11a besteht im wesentlichen nur aus dem Doppelboden 26, den Stützen 13f und
einem unteren Zwischenboden 27. In einen eingefrästen oder aufgesetzten Schlitz 28 an diesem Zwischenboden sowie eine
entsprechende Anordnung an der Unterseite der unteren Platte des Doppelbodens 26 ist ein Kennzeichnungsträger 23 einschiebbar,
so daß er eine vordere gerundete, das Ganze versteifende und zusätzlich optisch ansprechende Frontseite
bildet.
Fig. 3 zeigt zwei Präsenter 11, die zwischen sich einen Präsenter 11a der vorher beschriebenen Art aufnehmen. Alle
drei Präsenter sind zu einer zusammenhängenden Einheit verschmolzen, so daß insgesamt ein viel Präsentationsfläche
bietender Verkaufsstand entsteht. Es können auch Präsenter
des gleichen Typs miteinander verbunden werden oder mit anderen Einrichtungen, z.B. Kühltruhen.
Fig. 4 zeigt eine Anordnung, die insgesamt einen Koffer 30 bildet, in dem sämtliche Teile des Präsenters 11 enthalten
sind. Dabei bildet der Basisboden 12 den Hauptteil des Koffers. Er ist daher mit Eckklötzen 31 und daran befestigten
Seitenwangen 3 2 zu einem massiven flachen, einseitig offenen kastenförmigen Behälter ausgebildet (in Fig. 4 ist die
vordere Seitenwange zur Veranschaulichung nicht dargestellt). In diesem Behälter sind alle Zwischenböden, Seitenwände und
Stützen unterzubringen, die dementsprechend auch von den Abemssungen her passend gestaltet sind. Den Deckel bildet der
Hauptboden 16, der an seiner im Aufbauzustand (Fig. 1) unteren, jedoch in seiner Funktion als deckenoberen Fläche
einen Handgriff 33 aufweist.
Fig. 5 zeigt den Koffer 30 in Transportstellung und daneben die ihn bildenden und in ihm enthaltenen Einzelteile.
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Fig. 6 veranschaulicht die Montage bzw. Demontage des Präsenters 11. Nachdem der Koffer 3 0 ausgeräumt wurde, werden die
Fußstützen 13b, die bei der Koffer-Nutzung als Verschlußschrauben dienten, an den vier Ecken der Eckklötze 31 eingeschraubt
und bilden somit Standfüße, die durch entsprechend weites hinein- und hinausschrauben auch zum Ausgleich von
Bodenunebenheiten dienen können.
Es sei noch erwähnt, daß die Fußstützen 13b auch mit auf ihrer Achse angeordneten Rädern versehen sein können, um bei
ihrer Anbringung, wie in Fig. 4 gezeigt, als Rollen für den Koffer dienen zu können.
Die Verbindung der wesentlichsten Teile des Präsenters 11 miteinander erfolgt durch die insbesondere aus den Figuren 7
und 8 zu erkennenden Stützen 13, die aus runden Holzstäben mit einem Durchmesser in der Größenordnung zwischen zwei und
sieben Zentimetern bestehen. In ihre unteren und oberen Stirnflächen 34, 35 sind Schrauben 36 und Muttern 37 zentrisch
fest eingesetzt. Es handelt sich dabei um sogenannte Stockschrauben, d.h. Schrauben, die in dem über die Stirnfläche
34 hinausragenden Teil ein Metallgewinde haben, während sie in dem Abschnitt, der in die z.B. aus Buchenholz
bestehende Stütze eingesetzt ist, ein Holzschraubengewinde haben. Auch die Mutter 3 7 ist mittels eines am Außenumfang
der als Schraubmutter ausgebildeten Muffe vorgesehenen Holzgewindes in die Stirnfläche 35 eingesetzt. Die Befestigung
in den Holzteilen ist derart, daß bei normalen Schraubvorgängen zwischen den Metallgewinden von Schraube und Mutter
diese Holzschrauben sich nicht lösen.
Derartige Schraubmuffen 37 sind auch in die Eckklötze 31
eingesetzt, so daß einerseits die Fußstützen 13b und anderer-
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seits die Hauptstützen 13 in den vier Ecken von oben und unten eingeschraubt werden können. In der Mitte befindet sich
eine weitere Muffe, in die zentrale Stütze 13c eingeschraubt wird.
Auf die vier Stützen 13 wird der Hauptboden 16, eine Platte aus beispielsweise blockverleimtem Holz, aufgesetzt. Sie hat
an ihren vier Ecken Löcher 40, die keine Muttern aufweisen, sondern als einfache Durchgangslöcher ausgebildet sind. Der
Hauptboden 16 wird mittels der kürzeren Stützen 13a befestigt, deren Schrauben 36 durch die Löcher 40 hindurch in die
Muttern 37 der darunter angeordneten Stützen 13 eingreifen.
Zur Montage ist kein Werkzeug notwendig, da die Stützen selbst eine gute Handhabe mit ausreichender Kraftübertragungsmöglichkeit
ähnlich einem Schraubenziehergriff bilden.
Auch in der Mitte ist in dem Boden ein Loch 40 vorhanden, durch das die Schraube der Mittelstütze 13d durchgesteckt und
in die Mutter 3 7 der Stütze 13c eingeschraubt wird. Es entsteht so ein steifes Tragwerk, das auch größten Beanspruchungen
standhält, obwohl es mit wenigen Handgriffen zusammenzuschrauben ist. In Fig. 6 ist dargestellt, daß auf die
Mittelstütze I3d die Präsentationsstütze 19 mit den in verschiedenen Höhen- und Winkelstellungen angeordneten
Querlöchern 41 für Warenträger 20 (Fig. 1) aufschraubbar ist. Diese Präsentationsstütze läßt sich noch durch Verlängerungsstücke
19a nach oben verlängern und endet in einem Abschlußstück 19d, das in Fig. 9 detaillierter dargestellt ist. Es
hat in der oberen Stirnfläche 35a mehrere vertikale Löcher 43, in die die in Fig. 6 gezeigten Winkelträger 42 eingesteckt
werden können. An ihnen können weitere Waren oder 0 Reklame-, Preisschilder o. dgl. angehängt werden.
&Pgr; ·Cj O
:·.::Cj. OK
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Es ist zu erkennen, daß die Böden 12, 16 an ihrer Ober-
und/oder Unterseite mit parallel zum Rand umlaufenden Schlitzen 44 versehen sind. In sie können die Seiten- und Frontwände
14, 15 eingesetzt werden, wobei vorgesehen ist, daß die jeweils unteren Schlitze 44a, insbesondere im Hauptboden 16,
etwas tiefer sind, so daß die Frontwände zuerst nach oben in die tiefere Nut hochgeschoben und dann in die untere Nut
eingesetzt werden können, um dann in diese einzugreifen und somit die Wand oben und unten festzulegen.
Auch die Seitenwangen 17 greifen in die Schlitze 44 ein und sind im übrigen an den Stützen dadurch geführt, daß ihre
Stirnflächen 45 entsprechend den Stützen konkav ausgebildet sind und sich an diesen führen (siehe Fig. 7).
Fig. 8 zeigt das gleiche Detail, nämlich die perspektivische Draufsicht auf eine Ecke, dabei jedoch besonders den Einsatz
eines der Zwischenboden 25, 47, die in Fig. 6 dargestellt sind. Diese sind in umlaufenden Ringnuten 48 geführt, die
sowohl in den Stützen 13 als auch in der Mittelstütze 13c vorgesehen sind. Somit kann ohne Teilung an der Stütze auch
ein Zwischenboden an diesen gehaltert werden. Es ist zu erkennen, daß, falls die Packmaße dies zulassen, eine Seitenwange
49 fest an dem Zwischenboden angebracht sein kann. Zusätzlich kann eine klappbare Seitenwange 50 über ein
Scharnier angebracht sein, wie dies beim Zwischenboden 47 in Fig. 6 dargestellt ist.
Es ist also zu erkennen, daß durch das Zusammenwirken je einer Schraube und einer Mutter an jeder Stütze der Aufbau in
logischer Folge nacheinander erfolgt. Obwohl es auch möglich wäre, die Schrauben nach oben und die Mutter nach unten
weisen zu lassen, ist die gezeigte Anordnung mit Schraube nach unten und Mutter nach oben günstiger. Z.B. beim Einset-
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&eegr; Q. op.
zen des Hauptbodens 16 können die Schrauben der oberen
Stützen 13a durch die Löcher 40 gesteckt und so leichter die Muttern in den darunterliegenden Stützen gefunden werden.
Durch die Anordnung je einer Mutter und einer Schraube in einer Stütze lassen sich auch die Stützen beliebig verlängern
und aufeinandersetzen, wenn dies für die vielfach möglichen Erweiterungsmöglichkeiten durch weitere Präsentationsböden
oder andere Zubehörteile zweckmäßig ist.
Figuren 10 und 11 zeigen einen weiteren Koffer 30a, der für
Aufbewahrung und Transport des Präsenters 11a oder 11b bestimmt ist. Bei diesem besteht der den Koffer bildende
Behälter im wesentlichen aus dem die Tischplatte bildenden Doppelboden 26. Er besteht aus zwei zueinander parallelen
Platten 51, 52, die durch zurückgesetzte Seitenwangen 54 miteinander verbunden sind, jedoch mit Ausnahme einer Öffnung
55, die bei dem Koffer durch den unteren Zwischenboden 27 unter Zuhilfenahme von Fußstützen 13b verschlossen wird.
In der gegenüberliegenden Seite sind die Platten mit einer nach außen gerundeten Begrenzung 56 versehen. Zwischen ihnen
und der entsprechenden Seitenwange 54 entsteht ein Raum, in dem festmontierte Stützen 57 Handgriffe für das Tragen des
Koffers bilden (siehe Fig. 10).
Der rechte Abbildungsteil der Fig. 11 zeigt die Anordnung der Stützen und Zwischenboden etc. in dem Koffer, also seinen
Inhalt.
Figur 13 veranschaulicht den Aufbau des Präsenters 11a. Dies geschieht vorzugsweise in umgekehrter Lage. Der Doppelboden
2 6 wird auf den Fußboden geigt und die Eckstützen 13 eingeschraubt.
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Nachdem nunmehr eine Art Tisch in umgekehrter Lage hergestellt ist, können, wie Fig. 13 zeigt, weitere Anbauten
vorgenommen werden, indem durch entsprechend kürzere Stützen 13f die lamellenartigen Zwischenboden 27 an die Unterseite
der oberen Platte 56 angeschraubt werden. Sie bilden eine Art Jalousie, die verschiedene Präsentationsmöglichkeiten, jedoch
auch einen Sichtschutz nach hinten bieten. An den Eckstützen 13 können noch die bereits anhand von Fig. 2 beschriebenen
Verbindungsträger 28 oben und unten zwischengesetzt werden, so daß ein Tisch mit einem oberen flachen Fach und einer
vorderern Blende entsteht, wenn der Präsenter 11a nun auf seine Fußstützen 13b gestellt wird.
In Fig. 12 ist ein Thekenaufbau auf den Präsenter 11b (s. Fig. 13) gezeigt. Dort sind Stützen 13 an den vier Ecken
eingeschraubt. Sie sind zum leichteren Transport und größerer Universalität geteilt, werden aber Stirnfläche 34 auf Stirnfläche
35 miteinander verschraubt. An ihnen können weitere boden, Werbetafeln o. dgl. angebracht werden.
Die Figuren 15 und 16 zeigen diesen Präsenter in Front- und 0 Seitenansicht.
Fig. 14 zeigt den Anschluß des Präsenters 11a oder b an den Präsenter 11. Dazu ist eine Seitenwange 54 des Doppelbodens
26 ähnlich ausgebildet wie eine Seitenwange 17, d.h. mit einer unteren, in die Nut 44 eingreifenden Feder 58 und
entsprechend konkav ausgebildeten Stirnflächen 45. Der Doppelboden 2 6 des Präsenters 11a, b kann also von oben her,
wie in Fig. 14 gezeigt zwischen zwei Stützen 13a eingesetzt und durch Löcher 4 0 hindurch mittels kurzen Stützen 13b fest
mit diesen verschraubt werden. Da der Doppelboden 2 6 eine geringere Breite haben kann als der Hauptboden 16, ist die
eine der Stützen 13a mit Abstand von der hinteren Ecke an
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einer dort vorgesehenen Mutter befestigt und der übrige Teil des Hauptbodens 16 wird durch eine kurze Seitenwange 17a
verschlossen.
Schließlich zeigt die Fig. 17 die Verbindung zweier Doppelboden
26 miteinander und damit den seitlichen Anschluß zweier Präsenter 11a oder b aneinander. Dies geschieht über doppelte
Verbindungsträger 2 8a, die, wie in Fig. 17, auf die hierzu Bezug genommen wird, deutlich gezeigt, durch entsprechende
kurze Stützen mit beiden oberen Platten der Verbindungsträger verbunden werden, während die entsprechenden Seitenwangen
mit ihren Federn 58 in die Schlitze 44 an den Verbindungsträgern eingreifen. Der obere Verbindungsträger 28 ist mit
beiden Doppelboden 3 6 verbunden. An ihn können sich nach unten lediglich zwei Stützen anschließen, die sozusagen die
Tischbeine bilden. Sie können im unteren Bereich nochmals durch einen einfachen oder doppelten Verbindungsträger
miteinander verbunden sein. Darin vorgesehene Schlitze erlauben das Einsetzen von Zwischenwänden.
Auf diese und ähnliche Weise kann das die Einrichtung bildende Baukastensystem durch gleiche oder zusätzliche Baugruppen,
die den unterschiedlichsten Zwecken dienen können, erweitert werden. Dennoch kann die leichte werkzeuglose Montage und
Demontage-Möglichkeit, problemloser Transport und Lagerung bei hervorragender Stabilität erhalten bleiben.
25
Claims (1)
- AnsprücheAufbewahrungs- bzw. Präsentationseinrichtunq,
insbesondere für Waren1. Aufbewahrungs- und Präsentationseinrichtung (11),
insbesondere für Waren (21), mit Stützen (13) und von
diesen getragenen platten- oder kastenartigen Böden (12, 16, 18, 26, 27), dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (13) an ihren Enden in ihre Längsrichtung weisende und
in ihre Stirnflächen (35) eingelassene Schrauben (36)
und Muttern (37) aufweisen und als Schraubhandhaben für
das manuelle Einschrauben ausgebildet sind.2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Bausatz für den werkzeuglosen Schnellaufbau
ausgebildet ist.Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen an ihrem einen Ende eine Schraube
(36) und am anderen Ende eine Mutter (37) aufweisen, die vorzugsweise als Stockschrauben oder Schraubmuffen
ausgebildet sind, die mittels eines Holzschraubengewindes
in die aus Holz bestehenden Stützen (13) fest
eingeschraubt sind.a 30 909 "&tgr;*"2;- ·..· "· * "a :4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Böden (12, 16, 18, bis 27) mittels Eckstützen (13) und/oder eine Mittelstütze (13c, 13d) miteinander verbunden sind.5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zu beiden Seiten der Böden (16, 18, 25, 27) angeordneten Stützen (13) durch Löcher (40) in den Böden direkt miteinander verschraubt sind und mit ihren Stirnflächen (34, 35) den jeweiligen Boden zwischen sich festklemmen.6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Böden (16, 18) durch zwischen die Stützen (13) eingesteckte und/oder in Schlitze (44) der Böden einzuführende Seitenwangen (17, 54) zu Kästen oder Schütten (22) zu ergänzen sind.7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Zwischenboden (45, 46) in umlaufende Ringnuten (48) der Stützen (13) einsetzbar sind.8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stütze, insbesondere eine zentral angeordnete Präsentationsstütze (19), zahlreiche Angriffsstellen, insbesondere Löcher (41) zum Einsetzen von Warenträgern (20), wie Querstäben, aufweist, die insbesondere eine unterschiedliche Umfangsausrichtung haben.9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Präsentationsstand (lla) einen mit Seitenwangen (17) versehenen Basisboden (12)• » i J &idigr; ··;A 30 909 -'3 -" ·· ··und einen darüber stützengetragenen Hauptboden (16) aufweist, der als kastenartige Schütte (22) ausgebildet ist, wobei vorzugsweise mittig eine dickere Zentralstütze (13b) vorgesehen ist, die über den Hauptboden(16) hinaus zur Aufnahme von Warenträgern (20) und/oder weiterer Präsentationsböden (18) nach oben verlängert ist.10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Bauteile der Einrichtung in einem gemeinsamen Koffer (30, 3 0a) untergebracht sind.11. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Boden Aufbauteile, wie Stützen (13), Zwischenboden (25, 27, 46, 47) und Seitenwangen (17) aufnehmender Koffer (30, 30a) ausgebildet ist, wobei vorzugsweise ein mit Seitenwangen(17) versehener und/oder als Doppelboden (26) ausgebildeter Boden einen Aufnahmebehälter für die Aufbauteile bildet und ein weiterer Boden (16, 27) als Deckel aufsetzbar und vorzugsweise durch eine Fußstütze (13b) festschraubbar ist.12. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß des Koffers durch Schraubstützen vorgenommen ist, die ggf. als Fußstützen für den den Basisboden (12) bildenden Aufnahmebehälter ausgebildet sind.13. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verkostungsstand (lib) mit einer durch einen Doppelboden (26) gebildeten, von Stützen (13) getragenen bzw. an Doppel- oder HauptbodenA 30 909 - ·5 -· ·· i. ..··,,*(16, 26) eines benachbarten Standes (lla, lib) einhängbar ausgebildet ist, wobei vorzugsweise zwischen dem Doppelboden (26) und einem unteren, ggf. nur vordere Stützen verbindenden Zwischenboden (27) eine Kennzeichnungstafel (23) einsetzbar ist.14. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Teile des Bausatzes im wesentlichen aus Holz bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615517U DE29615517U1 (de) | 1996-09-06 | 1996-09-06 | Aufbewahrungs- bzw. Präsentationseinrichtung, insbesondere für Waren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615517U DE29615517U1 (de) | 1996-09-06 | 1996-09-06 | Aufbewahrungs- bzw. Präsentationseinrichtung, insbesondere für Waren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29615517U1 true DE29615517U1 (de) | 1996-10-17 |
Family
ID=8028873
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29615517U Expired - Lifetime DE29615517U1 (de) | 1996-09-06 | 1996-09-06 | Aufbewahrungs- bzw. Präsentationseinrichtung, insbesondere für Waren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29615517U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20214043U1 (de) | 2002-09-11 | 2003-01-23 | Ferrero oHG mbH, 35260 Stadtallendorf | Vorrichtung zum Darbieten von Produkten |
| EP2454973A1 (de) | 2010-11-19 | 2012-05-23 | Marcel Grosbusch & Fils | Verkaufsständer für Nahrungsmittel für Supermärkte |
| CN113197465A (zh) * | 2021-05-14 | 2021-08-03 | 滁州市润达机械科技有限公司 | 一种模具销售展示柜台及其换模方法 |
-
1996
- 1996-09-06 DE DE29615517U patent/DE29615517U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20214043U1 (de) | 2002-09-11 | 2003-01-23 | Ferrero oHG mbH, 35260 Stadtallendorf | Vorrichtung zum Darbieten von Produkten |
| EP2454973A1 (de) | 2010-11-19 | 2012-05-23 | Marcel Grosbusch & Fils | Verkaufsständer für Nahrungsmittel für Supermärkte |
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