DE29614807U1 - Putter mit gebogenem Griff - Google Patents
Putter mit gebogenem GriffInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Golfschläger zum Putten mit gebogenem Griff.
Golfspielen hat sich im Verlaufe der letzten Jahrzehnte zu einem sehr populären
und bekannten Sport entwickelt. Die Zahl der Aktiven ist seit Jahren weitweit beständig angestiegen. Bei dieser Sportart wird ein kleiner Ball von
ca. 45 mm Durchmesser mit Hilfe von verschiedenen Schlägern über eine größere Distanz zwischen zwei Punkten geschlagen um dann letztendlich in
ein dafür vorgesehenes Loch im Boden gespielt zu werden. Bei den ersten Schlägen kommt es darauf an, möglichst große Entfernungen zurückzulegen
ohne den Ball in ein dazwischen liegendes Hindernis zu spielen oder das nächste Loch zu verpassen. Beim letzten Schlag vor einem Loch ist aber das
präzise Spielen des Balls über eine kurze Entfernung in das entsprechende Loch entscheidend. Zu diesem Zwecke wird bei Entfernungen unter wenigen
Metern „geputtet". Diese Schlagart macht etwa 40 % aller Golfschläge aus.
Dabei wird der Ball mit einem speziellen Schläger, dem Putter, mit einem Schlag, bei dem der Schläger den Ball nur einmal berühren darf und somit
ein Führen des Balles mit Schläger nicht erlaubt ist, möglichst präzise in das Loch gespielt.
Es ist jedoch ein bekanntes Phänomen, daß Schläge, die von der Entfernung
her einfach erscheinen, mißglücken, da der Spieler mit seinem Schläger wackelt und den Schlag verzieht. Dies wird in Fachkreisen als „Yip"
bezeichnet. Die Ursachen für dieses Verziehen des Schlages liegen hauptsächlich darin, daß das obere Ende des Griffes des Schlägers nicht
ausreichend stabilisiert ist, da die Hände zur möglichst präzisen Führung des
Balles am unteren Teil des Griffstücks anfassen. Dadurch wird aber der
gesamte Schläger anfälliger für Zitterbewegungen, wie sie bei nervlicher Anspannung oder auch der körperlichen Anstrengung nach weiten, kräftigen
Treibschlägen auftreten können.
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Die übliche Handhaltung beim Putten besteht darin, daß die führende Hand
- bei Rechtshändern natürlicherweise die rechte - den Schläger am unteren Teil des Griffes festhält, während die nichtführende direkt oberhalb der
anderen Hand den Griff umfaßt um den Schläger möglichst zu stabilisieren.
Dabei bleiben noch mehrere Zentimeter des Haltegriffes nach oben frei und unstabilisiert, so daß sich bereits ein leichtes Zittern in der Hand beim
Spielen leicht als Schwingungen vom oberen Ende des Schlägers auf den Schlägerkopf überträgt.
Es hat nun Versuche gegeben, den Schläger beim Schlag so zu stabilisieren,
daß es nicht zum Verziehen kommen kann. So fassen einige Spieler den Schläger mit der nichtführenden Hand am unteren Teil des Griffes und
drücken mit der Führungshand den Griff gegen den Unterarm des nichtführenden Armes und umfassen diesen dabei. Damit bekommt der
Schläger einen ungewöhnlichen Winkel zu den Armen, da er in direkter Verlängerung des nichtführenden Armes zeigt. Der Schläger ist aber so
erheblich besser stabilisiert, da er sich an den nichtführenden Unterarm anlehnen kann und damit bei weitem nicht so stark wackelt, wie dies bei
einem unstabilisierten freien Griffkopf der Fall wäre. Allerdings ist diese
Schlägerhaltungstechnik ausgesprochen gewöhnungsbedürftig, da die Schlägerspitze nicht in Verlängerung des Körperschwerpunkts geführt wird,
-3-
wie dies üblich ist. Mit dieser Technik lassen sich somit erst nach langer
Übung passable Ergebnisse erzielen.
Eine weitere auch bei Profi-Golfern durchaus übliche Variante ist die Verlängerung
des Putters zum sog. „Broomstick". Dabei wird das Griffstück soweit verlängert, daß es bei der beim Putten üblichen gebückten Körperhaltung bis
hinauf zum Kinn des Spielers reicht. Der „Broomstick" wird mit der führenden Hand am unteren Ende des Griffes dirigiert und die stabilisierende
Hand umfaßt das obere Ende des Schlägers und ruht dabei unter dem Kinn. So wird eine größere Stabilisierung des Putt-Schlägers erreicht. Der Nachteil
dieser Schlägerform liegt darin, daß der Schwerpunkt des Schlägers automatisch mit Verlängerung des Griffes weiter nach oben rutscht und
insgesamt eine Handhabung des Schlägers erheblich erschwert wird. Die Möglichkeiten, den Ball zu zielen oder optisch genau zu kontrollieren, sind
durch diese Technik eingeschränkt. Auch bei dieser Methode ist eine erhebliche Übung erforderlich.
Es besteht also noch Bedarf an einem Schläger für Putt-Schläge, der
ausreichend stabilisiert ist, um ein Verziehen zu verhindern, aber trotzdem eine normale Handhaltung und Schlägerführung erlaubt.
Erfindungsgemäß wird nun ein Schläger vorgeschlagen, bei dem der Griff so
gebogen ist, daß er sich dem nichtführenden Arm anpaßt. Bei der üblichen Grifftechnik, führende Hand am unteren Teil des Griffes, stabilisierende
Hand (bei Rechtshändern also die linke Hand) direkt oberhalb der anderen Hand, bilden die Arme einen spitzen Winkel. Der erfindungsgemäß vorgeschlagene
Schläger paßt sich exakt dem Winkel des stabilisierenden Armes
-A-
an und folgt diesem ab der Handwurzel bis kurz vor das Ellbogengelenk. Das
obere Griffende ist zusätzlich konvex gebogen. Dadurch schmiegt sich der obere Teil des Griffes vollkommen dem Unterarm an. Durch diese Erfindung
ist es möglich, die natürliche und übliche Schlägerhaltung zu bewahren, während gleichzeitig das obere Ende des Griffes an den stabilisierenden Arm
herangepreßt ist, ohne daß der Schläger aus seinem natürlichen Winkel, der Winkelhalbierenden zwischen beiden Armen herausgeschoben wird. Die
stabilisierende Wirkung des Schlägers entspricht aiso der oben beschriebenen Technik des Anpressens des Schlägergriffes an den nichtführenden
Unterarm ohne gleichzeitig die damit verbundenen Probleme einer unüblichen und unnatürlichen Schiägerhaltung in Kauf nehmen zu müssen.
Der Schlägerkopf besteht zumeist aus Stahl, während der Schaft neben Stahl
auch aus Graphit bestehen kann. Der Griff ist mit einem um ca. 17 cm
verlängerten, üblichen Puttergriff versehen.
Bei der Konstruktion des Schlägers muß auf die Führungshand des Spielers
Rücksicht genommen werden, so daß für Links- und Rechtshänder unterschiedliche Schläger gebaut werden müssen.
Es ist weiterhin möglich, den oberen Teil des Griffes so zu gestalten, daß er
in Länge und Winkel veränderbar ist, so daß man den Schläger an verschiedene Körpermaße anpassen und so eine optimale Stabilisierung
erreichen kann.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beschrieben:
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Abbildung 1 zeigt den erfindungsgemäßen Putter in Vorderansicht,
Abbildung 2 denselben in Seitenansicht.
Der Schläger besteht aus einem an einem Schaft (3) befestigten Schlägerkopf
(4) mit der entsprechenden Trefferfläche für den Ball (5). Nach oben schließt
sich ein gerades Stück Griff (1) an, das leicht verdickt ist, um den Händen
einen besseren Halt zu gewähren, aber in gerader Linie mit dem Schaft verbunden ist. Die Länge des geraden Stücks des Griffes (1) ist so berechnet,
daß man bequem den Schläger an dieser Position mit beiden Händen umfassen kann. Ab dem Punkt, an dem die Handwurzel der stabilisierenden
Hand am Schläger anliegt, ist dieser in Richtung auf dem stabilisierenden Arm {bei Rechtshändern der linke) gebogen (2). Weiterhin ist der obere Teil
des Griffes (2) auch ergonomisch konvex gebogen, wobei das offene Ende
der Biegung der Rückseite des Schlägers zugewandt ist.
Claims (5)
1. Golf-Schläger zum Putten, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff
des Schlägers (1,2) verlängert und dem Winkel des beim Putten stabilisierenden Armes von der Handwurzel bis zum Ellbogengelenk
angepaßt ist, wobei das Griffende (2) konvex zum Körper des Spielers gebogen ist.
2. Golf-Schläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er für
Rechtshänder konstruiert ist.
3. Golf-Schläger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er
für Linkshänder konstruiert ist.
4. Golf-Schläger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er
aus jedem für Golfschläger, insbesondere Putter, üblichen Material, nämiich
Stahi und Graphit-Fasern besteht.
5. Golf-Schläger nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
obere Griffende (2) in der Länge den Körpermaßen anpaßbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29614807U DE29614807U1 (de) | 1996-08-26 | 1996-08-26 | Putter mit gebogenem Griff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29614807U DE29614807U1 (de) | 1996-08-26 | 1996-08-26 | Putter mit gebogenem Griff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29614807U1 true DE29614807U1 (de) | 1996-10-10 |
Family
ID=8028355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29614807U Expired - Lifetime DE29614807U1 (de) | 1996-08-26 | 1996-08-26 | Putter mit gebogenem Griff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29614807U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005072829A1 (de) * | 2004-01-29 | 2005-08-11 | Karin Dahm | Schläger zum spielen eines balls |
-
1996
- 1996-08-26 DE DE29614807U patent/DE29614807U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005072829A1 (de) * | 2004-01-29 | 2005-08-11 | Karin Dahm | Schläger zum spielen eines balls |
| US7264563B2 (en) | 2004-01-29 | 2007-09-04 | Karin Dahm | Racquet for hitting a ball |
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