DE29611654U1 - Vorrichtung zur Entwässerung von Suspensionen - Google Patents
Vorrichtung zur Entwässerung von SuspensionenInfo
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- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F11/00—Treatment of sludge; Devices therefor
- C02F11/12—Treatment of sludge; Devices therefor by de-watering, drying or thickening
- C02F11/121—Treatment of sludge; Devices therefor by de-watering, drying or thickening by mechanical de-watering
- C02F11/122—Treatment of sludge; Devices therefor by de-watering, drying or thickening by mechanical de-watering using filter presses
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B9/00—Presses specially adapted for particular purposes
- B30B9/02—Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
- B30B9/24—Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using an endless pressing band
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Description
Patentanwälte j ·&idigr;.&idigr;. . I : ,· . ·„;···.
Dr. F.E. Mayer (-1992) ··* : '··' i .."..:
Dipi.-Phys. G. Frank
Dipl.-ing. H. Reinhardt
Schwarzwaldstr. 1 a
75173 Pforzheim
Ein entscheidendes Kriterium für die Qualität einer Suspensionsentwässerung,
beispielsweise der Entwässerung von Schlämmen, ist der erreichte Trocknungsgrad; es werden naturgemäß Verfahren und Vorrichtungen
bevorzugt, die mit apparativ einfachen Mitteln einen hohen Trocknungsgrad pro Durchlauf des zu entwässernden Preßgutes
erreichen.
Entscheidend hierfür ist insbesondere die Struktur der Suspension,
die eine schnelle und einfache Entwässerung beispielsweise durch kanalartige Strukturen begünstigen kann, aber auch im entgegengesetzten
Fall beispielsweise durch Bildung von Feuchtigkeitsinsein eine zuverlässige Entwässerung mit hohem Trocknungsgrad erschweren
kann.
Es sind eine Vielzahl von Verfahren bekannt, Suspensionen, insbesondere
geht es hier im folgenden um Schlämme, strukturhaltiger zu gestalten, beispielsweise durch Zumischung von Zuschlagstoffen
anorganischer oder organischer Art, die insbesondere die interne Struktur der Schlämme im Sinne einer Verbesserung des Entwässerungsverhaltens
beeinflussen sollen.
Strukturarme Schlämme haben zudem die unangenehme Eigenschaft, gegen
Pressungen in üblichen Pressen, wie sie zur Entwässerung eingesetzt werden, nämlich lineare Pressungen in Preßspalten und Flächenpressungen
auf den Umfangsflächen von Walzen, sehr empfindlich zu sein, seitlich auszuweichen und in den Randbereichen der Siebbänder
wegzulaufen, bevor eine zufriedenstellende Entwässerung erreicht ist.
U &Ggr;
Dies kann zwar verhindert werden durch verschiedenartig konstruktiv
gestaltete Dichtleisten, die aber nur zum Teil befriedigende Ergebnisse liefern.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung anzugeben, mit
der insbesondere strukturschwache Schlämme zuverlässiger und mit höherem Trocknungsgrad entwässert werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht daher darin, eine Art von "flexiblen Dichtleisten" durch Rückführung von bereits entwässertem
Preßgut zwischen die Filterbänder zu erzeugen, mit denen eine definierte Lokalisierung des problematischen Preßgutes erreicht und
ein Ausweichen des Preßgutes vor dem Liniendruck bzw. Flächendruck der Preßvorrichtung zuverlässig verhindert wird.
Die hierfür vorgesehenen Aufgabeeinrichtungen, die das entwässerte
Preßgut wieder zurück in den Preßbereich bringen, sind dabei vorzugsweise so angeordnet, daß sie seitliche Randstreifen bilden
und somit das zu entwässernde Preßgut seitlich abdichten, sie können aber auch beweglich angeordnet sein und Abdichtstränge quer über die
Breite der Siebbänder legen, so daß definierbare Abschnitte des Preßgutes in Kammern eingeschlossen werden, die auch ein Entweichen
oder Ausweichen des Preßgutes in Förderrichtung verhindern.
Dadurch werden auf einfachste Weise "Preßinseln" zwischen den Siebbändern
definiert, wobei durch eine entsprechende Dosierung der Aufgabe des entwässerten Preßgutes die Dichtstränge hinsichtlich
ihrer Stärke so bemessen werden können, daß eine elastische Abdichtung erreicht wird, deren Dichtwirkung auch beim Durchlaufen der
beiden Siebbänder durch die gesamte Presse erhalten bleibt.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen, daß keine zusätzlichen und somit teuren Zuschlagstoffe
erforderlich sind, mechanisch meist komplizierte und auch wartungsbedürftige Dichteinrichtungen können entfallen.
: ::.r. Vr :
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lösung wird anhand einer Winkelpresse beschrieben, wie sie beispielsweise in der DE-C2
beschrieben ist.
Es zeigen:
Figur 1: Eine Aufsicht auf den oberen, horizontalen Aufgabebereich
der Presse, und
der Presse, und
Figur 2: eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht des
auf den Eingabebereich folgenden Vertikalbereich
der Presse.
auf den Eingabebereich folgenden Vertikalbereich
der Presse.
Bei dem in Figur 1 dargestellten Aufgabebereich der Presse wird der
zu entwässernde Schlamm 16 von einer Schlammaufgabe 15 auf ein Siebband oder Filterband 10 aufgegeben, das in diesem Eingabebereich
über Walzen 30,32 geführt ist. Anschließend an diesen Aufgabebereich schließt sich der vertikale Eingabebereich der Presse an, wo der
Schlamm 16 zwischen dem Siebband 10 und einem weiteren Siebband 20 vertikal geführt und eingeschlossen wird, das über eine weitere
Walze 31 zugeführt wird. An diese beiden Bereiche schließen sich dann beispielsweise S-förmige Preßbereiche an, wie sie im oben
genannten Patent beschrieben sind, und die hier nicht besonders aufgeführt sind.
Es ist unmittelbar einsichtig, daß mit zunehmender Pressung der Schlamm 16 die Neigung hat, seitlich aus den beiden Siebbändern
10,20 auszutreten, was das Preßergebnis natürlich empfindlich beeinträchtigt.
Die Erfindung sieht vor, daß eine seitliche Begrenzung und definierte
Lokalisierung des Schlammes 16 zunächst dadurch erreicht wird,
daß unmittelbar nach der Schlammaufgabe (Figur 1) mittels im Seitenbereich
des Filterbandes 10 horizontal angeordneter Aufgabedüsen 40,41 Dichtstränge 17 und 18 auf das Filterband 10 aufgebracht
werden, die mittels einer geeigneten Pumpe Sl von der Abgabestelle X
der Presse abgenommen werden, somit also aus bereits getrocknetem
bzw. entwässertem Siebgut bestehen. Dies bedeutet, daß ein Teil des
entwässerten Siebgutes zur Bildung solcher Dichtstränge wieder in den Eingabebereich der Presse rückgeführt wird.
Im Aufgabebereich des Preßgutes (Figur 1) wird hierdurch durch die
beiden seitlichen, fest stehenden Aufgabedüsen 40,41 lediglich eine Randbegrenzung erreicht, bei der Umlenkung des Filterbandes 10 von
dem horizontalen Aufgabebereich (Figur 1) in den vertikalen Vorpreßbereich (Figur 2) ist jedoch eine vertikal orientierte Aufgabedüse
42 vorgesehen, die entlang des gebildeten Eingangsspaltes zwischen den beiden Walzen 30,31 horizontal verfahrbar ist (Doppelpfeil DP).
Auch diese Düse 42 wird über eine Pumpe S2 von der Abgabeseite X mit bereits entwässertem Preßgut gespeist, so daß bei einer gleichmäßigen
periodischen Hin- und Herbewegung der vertikalen Aufgabedüse 42 je nach Bewegungsablauf im einzelnen ein zick-zack- oder sinusförmiges
Muster eines Dichtstranges 19 zwischen den Filterbändern 10 und 20 eingelegt wird, der sich vorzugsweise zwischen den beiden
linearen Dichtsträngen 17 und 18 erstreckt. Dadurch werden Kammern Kl...K4 gebildet, in denen sich eine definierbare Menge von zu entwässerndem
Preßgutes 16 inselartig befindet, mit der Folge, daß weder ein seitliches Ausweichen, noch ein Ausweichen in Längsrichtung
(Förderrichtung) auch bei zunehmendem Preßdruck in den folgenden Entwässerungsstufen möglich wird. Diese Struktur, wie sie
in Figur 2 beispielhaft angedeutet ist, bleibt auch beim Durchlauf durch die gesamte Presse erhalten, so daß auch problematische
Schlämme mit schwacher Struktur lokalisiert und somit zuverlässiger und mit höherem Trocknungsgrad entwässert werden können.
Es versteht sich von selbst, daß anstelle der beispielhaft dargestellten
Struktur abhängig von der Struktur der zu entwässernden Suspension auch andere geometrische Figuren insbesondere durch den
inneren Dichtstrang 19 erzeugt werden können, beispielsweise fensterartige Strukturen oder auch gegeneinander versetzte Muster,
rautenförmig, dreieckig oder trapezförmig, wobei auch mehrere vertikale Aufgabedüsen 42 eingesetzt werden können, deren Bewegungen
entsprechend ineinander greifen.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Entwässerung von Suspensionen, insbesondere
Schlämmen, die als Preßgut zwischen zwei Siebbändern einer Presse geführt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß Aufgabeeinrichtungen einen Teil des ausgangs der Presse abgegebenen, zumindest teilweise entwässerten
Preßgutes wieder zurück in Bereiche zwischen den Siebbändern (10,20) führen, wo es derart eingesetzt wird, daß es eine
definierte Lokalisierung, insbesondere eine seitliche Abdichtung, des noch zu entwässernden Preßgutes bewirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbringung
des entwässerten Preßgutes streifen- oder bandförmig erfolgt und damit kontinuierlich entlang der Kanten der Siebbänder
erfolgt und so eine beidseitige Begrenzung des zu entwässernden Preßgutes zwischen den Siebbändern bewirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbringung de entwässerten Preßgutes punktuell oder in Form von
geometrischen Figuren, wie Kreisen, Rechtecken, zur Bildung von Inseln zwischen den Siebbändern (10,20) erfolgt und eine
Stabilisierung des noch zu entwässernden Preßgutes gegen Verschiebung oder Verlaufen in der Ebene der Siebbänder bewirkt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das entwässerte
Preßgut mit der neu zu entwässernden Suspension vermischt wird und dann diese Mischung gepreßt wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch mindestens eine Aufgabedüse (40,41,42) zur Einbringung des
entwässerten Preßgutes zwischen die Siebbänder (10,20).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Düsen (40,41) stationär insbesondere im Randbereich des
Schlammaufgabebereichs zwischen den Filterbändern (10,20) gehalten sind (Fig. 1).
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Aufgabedüse (42) senkrecht zur Förderrichtung und parallel zur Ebene der Filterbänder verfahrbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Aufgabedüse (42) im senkrechten Einlaufspalt der Presse angeordnet ist (Fig. 2).
9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Schnecken- oder Trockengutpumpe (Sl,S2) das teilweise
entwässerte Preßgut vom Abgabeende der Presse zu der Aufgabedüse/den Aufgabedüsen (40,41,42) fördert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29611654U DE29611654U1 (de) | 1996-07-04 | 1996-07-04 | Vorrichtung zur Entwässerung von Suspensionen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29611654U DE29611654U1 (de) | 1996-07-04 | 1996-07-04 | Vorrichtung zur Entwässerung von Suspensionen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29611654U1 true DE29611654U1 (de) | 1996-09-05 |
Family
ID=8026060
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29611654U Expired - Lifetime DE29611654U1 (de) | 1996-07-04 | 1996-07-04 | Vorrichtung zur Entwässerung von Suspensionen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29611654U1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3601039A (en) * | 1968-11-04 | 1971-08-24 | Gen Am Transport | Sludge-dewatering apparatus |
| DE2256735A1 (de) * | 1972-11-18 | 1974-06-06 | Bellmer Apparatebau Gmbh | Filterpresse |
| DE3000207A1 (de) * | 1979-01-09 | 1980-08-14 | Einar Karlsson | Vorrichtung zum entwaessern von material mit hohem wassergehalt |
| DE4111973C1 (en) * | 1990-04-28 | 1992-06-25 | G. Siempelkamp Gmbh & Co, 4150 Krefeld, De | Sludge dewatering press - includes sludges receiving chamber contg. pressure piston, enabling braking up of caked sludge and draining of filtrate |
| DE9317071U1 (de) * | 1993-11-09 | 1994-02-17 | Alb. Klein Gmbh & Co. Kg, 57572 Niederfischbach | Seihband einer Siebbandpresse für das Entwässern von Suspensionen |
-
1996
- 1996-07-04 DE DE29611654U patent/DE29611654U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE2256735A1 (de) * | 1972-11-18 | 1974-06-06 | Bellmer Apparatebau Gmbh | Filterpresse |
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| DE9317071U1 (de) * | 1993-11-09 | 1994-02-17 | Alb. Klein Gmbh & Co. Kg, 57572 Niederfischbach | Seihband einer Siebbandpresse für das Entwässern von Suspensionen |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
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