DE29610340U1 - Brauseumsteller für Sanitärarmaturen - Google Patents
Brauseumsteller für SanitärarmaturenInfo
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- E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
- E03C1/021—Devices for positioning or connecting of water supply lines
- E03C1/023—Devices for positioning or connecting of water supply lines with flow distribution, e.g. diverters
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Description
Patentanwalt "Ralf !Hing, DipL-Jur., ing.
.. .. Marsphnerstrasse 4 a
.· : ::.. D10§12Q Chemnitz
D10§ SAF Armaturen GmbH .!·*..* *..**.*' .."..· 9608
Südstraße 68
04430 Böhlitz-Ehrenberg
BrauseumsteLLer für Sanitärarmaturen
Die Erfindung betrifft einen BrauseumsteLLer für Sanitärarmaturen
mit BeLüftungsventiL.
Die DIN-Vorschriften fordern eine Sicherung der Sanitärarmaturen
gegen Rücksaugen. Eine soLche Sicherung wird bekanntermaßen durch federbeLastete BrauseumsteLLer geLöst. Diese
haben im FaLLe der UmsteLLung auf Brausefunktion über den
Wasserdruck eine Se Lbstha Ltung. Beim AbsteLLen des Wassers
und insbesondere bei Auftreten eines Netzunterdruckes ermög-Lichen
sie den sofortigen VerschLuß des Wasserweges zur Brause und eine BeLüftung über den AusLauf. Darüberhinaus
sind für die Eigensicherung der Sanitärarmaturen Rückflußverhinderer
im Brauseabgang oder in den ArmaturanschLüssen
angeordnet (DE 42 24 684 AD.
Durch Trinkwasserbeimengungen werden die RückstelLfunkt ionen im Laufe der Zeit in ihren mechanischen Eigenschaften verschlechtert. Dadurch Lösen sie ein RücksteLLen beim AbschLießen der Sanitärarmatur nicht mehr zuverLässig aus. Ein weiterer Mangel besteht in der MögLichkeit, daß Nutzer eine äußere VerriegeLung der UmsteLLung herbeiführen können, um bei geringen Wasserdrücken ein RücksteLLen der Sanitärarmatur zu vermeiden. Dadurch ist die RückfLußverhinderung außer Funktion gesetzt.
Durch Trinkwasserbeimengungen werden die RückstelLfunkt ionen im Laufe der Zeit in ihren mechanischen Eigenschaften verschlechtert. Dadurch Lösen sie ein RücksteLLen beim AbschLießen der Sanitärarmatur nicht mehr zuverLässig aus. Ein weiterer Mangel besteht in der MögLichkeit, daß Nutzer eine äußere VerriegeLung der UmsteLLung herbeiführen können, um bei geringen Wasserdrücken ein RücksteLLen der Sanitärarmatur zu vermeiden. Dadurch ist die RückfLußverhinderung außer Funktion gesetzt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen BrauseumsteLLer nach dem
Oberbegriff des Hauptanspruches zu schaffen, der eine hohe
Eigensicherheit der Sanitärarmatur gewährleistet und eine
zuverlässige BeLüftung bei Unterdruck im Wassernetz ermög-Licht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des
Kennzeichens des Hauptanspruches geLöst. Das Merkmal des Unteranspruches gestaltet die Lösung des Hauptanspruches
2 ·
alternativ aus. Durch die Anordnung des Te LLerventiLs in
einer Zentrumsbohrung des VentiLstößeLs des BrauseumsteLLers
kann die Belüftung durch den Ventilstößel entweder über den Auslauf oder direkt von außerhalb des Brauseumstellers
geführt werden. Dadurch bedarf es nur weniger zusätzlicher Teile von einfacher geometrischer Form, die von außen nicht
außer Funktion gesetzt werden können und ohne Dichtelement
mit zeitabhängigem Reibverhalten auf dem Bewegungsweg auskommen
.
Diese Belüftungseinrichtung kann in bekannter Weise· mit Rückflußverhinderer
kombiniert werden.
An zwei AusführungsbeispieLen wird die Erfindung erläutert.
In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen BrauseumsteLLer mit
Belüftung durch den Auslauf und
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen BrauseumstelLer mit
Belüftung von außerhalb des Brauseumstellers. ,
Ein Gehäuse 1 des Brauseumstellers ist mit einem Kanal 2 für
den Wasseranschluß und einem Kanal 3 für den Auslauf versehen
(Fig. 1). Beide Kanäle 2;3 enden an einer Ventilbohrung 4 ,
deren unteres Ende einen Stutzen 5 für den Brauseanschluß
trägt. Dieser Stutzen 5 ist an seiner in den Brauseumsteller
zeigenden Bohrungsstirnfläche mit einer kegligen Dichtfase 6
versehen. In die Ventilbohrung 4 ist in den Steg zwischen den
beiden Kanälen 2;3 ein ringförmiger Dichtungssitz 7 eingepreßt.
In den anderen Steg zwischen dem Kanal 3 für den Auslauf und der Außenfläche des Gehäuses ist eine Gewindebüchse
8 eingepreßt, in deren Innengewinde ein Ventilgehäuse
9 eingeschraubt ist. In einer axialen Bohrung 10 des Ventilgehäuses
9 ist ein Ventilstößel 11 verschiebbar gelagert. Er
ist nach außen hin radial abgedichtet und trägt an seinem
freien Ende einen Dichtring 12 für das Umstellen zwischen
BrauseanschLuß und Auslauf. Etwas unterhalb der Außendichtung
13 ist der Ventilstößel 11 auf einem kleineren Durchmesser
mit einem weiteren Dichtring 14 versehen, der im FaLLe des
Umstellens auf AusLauf die axiale Bohrung 10 des Ventilgehäu-
ses 9 nahe ihrer in das Gehäuse zeigenden Stirnseite zum
Auslauf hin abdichtet. Die axiaLe Bohrung 10 des Ventilgehäuses
9 ist etwas größer als der reduzierte Durchmesser des
Ventilstößels 11 ausgeführt. Der Ventilstößel 11 ist von
seinem freien, in das Gehäuse 1 ragenden Ende her mit einer
abgesetzten Zentrumsbohrung 15 versehen. Der schwächere Teil
der Zentrumsbohrung 15 ist bis über den Dichtring 14 in den
kleineren Durchmesser des Ventilstößels 11 geführt und dort
mit einer durch den Ventilstößel 11 nach außen führenden
Querbohrung 16 versehen. Der übergang zwischen dem schwächeren
und stärkeren Teil der Zentrumsbohrung 15 ist als kegelförmiger
Dichtsitz 17 ausgebildet, auf den ein im stärkeren
Teil der Zentrumsbohrung 16 geführtes Tellerventil 18
aufliegt. Auf das Tellerventil 18 drückt eine zum freien Ende
der Zentrumsbohrung 15 zeigende Druckfeder 19, die dort durch
einen durchbrochen ausgeführten Deckel 20 gehalten ist. In Fig. 2 ist der schwächere Teil der Zentrumsbohrung 15
soweit verlängert und an seinem Ende mit einer Querbohrung
versehen, daß diese bei der Schaltstellung "Brause" außerhalb
des Ventilgehäuses 9 liegt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
In der Schaltstellung "Brause" des Ventilstößels 11 ist der
Kanal 2 des Wasseranschlusses mit dem Brauseanschluß in
Verbindung gebracht. Im Falle eines Unterdruckes im Wasseran-Schluß
wird dort eine Sogwirkung entstehen, die dazu führt,
daß bei in der Wanne liegender Handbrause ein Anheben des
Schmutzwassers erfolgt. Die Druckfeder 19 des Te L lerventi Is
18 ist so dimensioniert, daß sie bei ca. 10 cm WS das Tellerventil
18 öffnet. Hat somit der Sog eine solche Größe
erreicht, so stellt das geöffnete Tellerventil 18 über den
schwächeren Teil der Zentrumsbohrung 15, die Querbohrung 16
und den Raum zwischen Ventilstößel 11 und axialer Bohrung
des Ventilgehäuses 9 eine Verbindung zum Auslauf her. Damit
wird ein weiteres Anheben des Schmutzwassers verhindert. Der
Brauseumsteller belüftet auf diesem Wege die Wasserzuleitung.
Diese Wirkungsweise stellt sicher, daß durch äußere Eingriffe
kein Verriegeln der Belüftungsfunktion möglich ist. Dadurch
ist ein Rücksaugen wirksam verhindert.
Diese Lösung kann in bekannter Weise mit einem federbelasteten
Rückflußverh inderer verbunden werden. Damit ist eine
Doppelsicherung vorhanden.
In der Scha Itste I lung "Auslauf" des Ventilstößels 11 ist der
Brauseanschluß verschlossen. Durch den Dichtring 14 auf dem
schwächeren Teil des Ventilstößels 11 ist in dieser Stellung
auch der Wasserweg über die Querbohrung 16 auf die Rückseite
des Tellerventils 18 verschlossen. Somit kann kein Wasser
über den Brauseanschluß abfließen.
Die Lösung nach Fig. 2 hat die gleiche Wirkungsweise. Die
Luft zum Belüften des Wasseranschlusses wird hierbei unmittelbar
oberhalb des Ventilgehäuses 9 über die Querbohrung 21 angesaugt. Diese Ausführung vereinfacht die Form des Ventilstössels
11 und des Ventilgehäuses 9 und ist deshalb billiger
herzustellen. Bei Verwendung eines geeignet gestalteten
Griffes kann die Zentrumsbohrung 15 bis zur äußeren Stirnseite
des Ventilstößels 11 geführt sein und die Luft dort
ansaugen. Einer Querbohrung bedarf es dann nicht.
Claims (2)
1. Brauseumsteller für Sanitärarmaturen mit Belüftungsventil,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Ventilstößel (11) des Brauseumstellers an seinem
in den Brauseabgang zeigenden Ende mit einer abgesetzten Zentrumsbohrung (15) versehen ist, in deren eingangs
liegenden stärkeren Teil ein Tellerventil (18) geführt ist, das durch eine Feder (19) mit seiner Ventil kegelfläche
gegen den keglig ausgebildeten übergang (17) zwischen
dem stärkeren und schwächeren Teil der Zentrumsbohrung
(15) anpreßbar ist und daß der schwächere Teil der Zentrumsbohrung (15) oberhalb einer oberen Umschaltdichtung
(14) des Ventilstößels (11) mit einer Querbohrung
(16) versehen ist, die in den belüfteten Raum des Auslaufabganges in der Schaltstellung "Brause" eine Verbindung
herstellt, in der Schaltstellung "Auslauf" die Verbindung
zu dem nun unter Fließdruck stehenden Raum unterbrochen
ist.
2. Brauseumsteller nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der schwächere Teil der Zentrumsbohrung (15)
verlängert ist und außerhalb des Brauseumstellers mit
einer Längs- oder Längs- und Querbohrung (15;16;21) zur Belüftung versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29610340U DE29610340U1 (de) | 1996-06-13 | 1996-06-13 | Brauseumsteller für Sanitärarmaturen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29610340U DE29610340U1 (de) | 1996-06-13 | 1996-06-13 | Brauseumsteller für Sanitärarmaturen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29610340U1 true DE29610340U1 (de) | 1996-08-22 |
Family
ID=8025117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29610340U Expired - Lifetime DE29610340U1 (de) | 1996-06-13 | 1996-06-13 | Brauseumsteller für Sanitärarmaturen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29610340U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010074699A1 (en) * | 2008-12-16 | 2010-07-01 | Kohler Co. | Diverter valve |
| DE10125981C5 (de) * | 2001-05-29 | 2014-09-25 | Hansgrohe Se | Sanitärarmaturenblock |
| EP4133198A1 (de) * | 2020-04-09 | 2023-02-15 | Neoperl GmbH | Umstellvorrichtung |
-
1996
- 1996-06-13 DE DE29610340U patent/DE29610340U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10125981C5 (de) * | 2001-05-29 | 2014-09-25 | Hansgrohe Se | Sanitärarmaturenblock |
| WO2010074699A1 (en) * | 2008-12-16 | 2010-07-01 | Kohler Co. | Diverter valve |
| US8312897B2 (en) | 2008-12-16 | 2012-11-20 | Kohler Co. | Diverter valve |
| EP4133198A1 (de) * | 2020-04-09 | 2023-02-15 | Neoperl GmbH | Umstellvorrichtung |
| EP4133198B1 (de) * | 2020-04-09 | 2025-08-27 | Neoperl GmbH | Umstellvorrichtung |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19961002 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990805 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020802 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20050101 |