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DE29608859U1 - Kfz-Infrarot-Kollisionswarnsystem - Google Patents

Kfz-Infrarot-Kollisionswarnsystem

Info

Publication number
DE29608859U1
DE29608859U1 DE29608859U DE29608859U DE29608859U1 DE 29608859 U1 DE29608859 U1 DE 29608859U1 DE 29608859 U DE29608859 U DE 29608859U DE 29608859 U DE29608859 U DE 29608859U DE 29608859 U1 DE29608859 U1 DE 29608859U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hazard warning
warning lights
vehicle
infrared
activated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29608859U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANUSCH JOHANNES DIPL FACHL
Original Assignee
HANUSCH JOHANNES DIPL FACHL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANUSCH JOHANNES DIPL FACHL filed Critical HANUSCH JOHANNES DIPL FACHL
Priority to DE29608859U priority Critical patent/DE29608859U1/de
Publication of DE29608859U1 publication Critical patent/DE29608859U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/22Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger initiated by contact of vehicle, e.g. bumper, with an external object, e.g. another vehicle, or by means of contactless obstacle detectors mounted on the vehicle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q9/00Arrangement or adaptation of signal devices not provided for in one of main groups B60Q1/00 - B60Q7/00, e.g. haptic signalling
    • B60Q9/008Arrangement or adaptation of signal devices not provided for in one of main groups B60Q1/00 - B60Q7/00, e.g. haptic signalling for anti-collision purposes
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/16Anti-collision systems
    • G08G1/161Decentralised systems, e.g. inter-vehicle communication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Description

Beschreibung der Anlage
Die Anlage besteht aus zwei Infrarot-Sensoren, die im Frontbereich des Fahrzeuges installiert sind. Sie werden mit dem Einschalten der Zündung aktiviert, ohne jedoch selbst Signale abzugeben (passive Meßgeber).
Wird am vorausfahrenden Fahrzeug die Warnblinkanlage eingeschaltet, so trifft das mit Wamblinkfreqenz der normalen Warnblinklampen ausgesendete Infrarotspektrum auf den Infrarotsensor. Durch die gleiche Impulsfolge zweier Warnblinklampen (rechts und links) und durch am Sensor vorgeschaltete Filter (Ausfiltern möglicher Sonneneinstrahlung) erkennt der Sensor den Warnfall (nicht nur Blinklicht eines abbiegenden Fahrzeuges) und aktiviert eine elektronische Auswerteinheit, weiche über eine Relaiskombination die am Fahrzeug vorhandene Warnblinkanlage einschaltet. Dies geschieht völlig ohne Zutun des Fahrers, der -z.B. bei schlechten Sichtverhältnissen- durch das plötzliche Arbeiten seiner Warnblinkanlage (und evtl. durch zusätzliche akustische oder visuelle Warneinrichtungen) auf die Gefahr aufmerksam gemacht wird. Somit kann der Fahrer rechtzeitig Gegenmaßnahmen gegen die drohende Kollision einleiten. Mit dem Einschalten der Warnblinkanlage werden wiederum die Infrarotsensoren der nachfolgenden Fahrzeuge aktiviert, so daß -wie eine Kettenreaktion- die Fahrer der jeweils folgenden Fahrzeuge vorgewamt werden, wenn sie in das Infrarotbereich der aktivierten Warnblinkanlagen einfahren. Da die Infrarotstrahlung im nichtsichtbaren Bereich bei den z.B. im Kraftfahrzeug verwendeten Glühlampen besonders hoch ist, kann die Anlage sehr zuverlässig arbeiten.
Für die Tätigkeit von Polizei und Sicherungskräften, speziell nach Verkehrsunfällen, kann ein Infrarot-Handsender zur Verfügung gestellt werden. Wenn dieser an der Kollisionsstelle aufgestellt wird, so werden bei den sich nähernden Fahrzeugen die Warnblinkanlagen auch ohne Zutun der Fahrer aktiviert, so daß diese selbst und auch die folgenden Fahrzeugführer rechtzeitig gewarnt werden. Unter Nutzung bereits vorhandener Patente kann an die Warnblinkeinrichtung des jeweiligen Fahrzeuges ein Trägheitsschalter angeschlossen werden, der bei Auffahrunfällen oder Notbremsungen, bei denen bestimmte Verzögerungswerte
überschritten werden, ebenfalls die Warnblinklanlage einschaltet. Bei Fahrzeugen, die mit sog. Crash-Gebern ausgerüstet sind, kann dieser genutzt werden. Diese erste aktivierte Warnblinkanlage ist die Voraussetzung für das weitere Einschalten der Warnblinkleuchten der kollisionsgefärdeten, nachfolgenden Fahrzeuge. Wenn folglich der Fahrer nach einem Unfall die Warnblinkanlage an seinem Fahrzeug nicht einschalten kann, erfolgt keine Warnung des nachfolgenden Verkehrs. Mit dem Trägheitsschalter oder Crash-Geber ist eine Möglichkeit geschaffen worden, daß bei einem Unfall die Warnblinkanlage des Unfallfahzeuges automatisch eingeschaltet wird.
Weiterhin kann die meist als Sonderzubehör im Fahrzeug vorhandene Handlampe so gefertigt sein, daß damit die Warnblinkanlagen, der sich dem Kollisionsort nähernden Fahrzeuge, eingeschaltet werden kann.
Die Funktion der über die Infrarotsensoren aktivierten Warnblinkschaltung ist folgendermaßen zu realisieren (Anlage 1). Zusätzlich zu dem vorhandenen Warnblinkschalter [5] und dem Blingeber [4]sind zwei Relais oder eine Relaiskombination zu installieren. Alle nachzurüstenden Systeme zum Infrarotsensor sind mit gestrichelten Linien dargestellt (Relais 1, Relais 2, Wamblink-Kontrolleitung mit Diode, Rückkopplungsleitung 8).
Relais 1 [2] erhält bei Aktivierung von der Infrarot-Auswerteinheit [1] eine Spannung an die Relaisspule, das Relais zieht an und legt die Spannung von Klemme 30 direkt an den Eingang des Blingebers [4], Außerdem wird über die Auswerteinheit des Infrarotsensors [1] Relais 2 [3] angezogen. Dadurch legt dieser 2-fach-Schließer [3] die Spannung vom Ausgang des Blinkgeber [4] direkt an die Ausgänge des Blinkerschaiter [6]. Ohne Betätigung des Warnblinkschalters [5] beginnt die Warnblinkanlage zu arbeiten und die Warnblink-Kontrollampe zu blinken bzw. es wird ein akustisches Warnsignal für den Fahrer aktiviert. Dadurch kann der Fahrer rechtzeitig Gegenmaßnahmen gegen eine drohende Kollision einleiten.
Mit der kurzzeitigen Betätigung des Warnblinkschalters erhält die Auswerteinheit des Infrarotsensors über die Kabelverbindung [8] eine Negativ-Information (Ux < 0,7 V) und schaltet zeitbegrenzt die Warnblinkanlage aus, indem die Relais [2] und [3] abfallen. Nach einer einzustellenden Zeitgröße werden die Relais [2]
und [3] wieder aktiviert, und die Warnblinkanlage beginnt zu arbeiten, wenn vom Vorausfahrzeug weiterhin Warnblinksignale eingehen.
Der Fahrer kann jederzeit, unabhängig vom Kfz-Infrarot-Kollisionswarnsystem, die Warnblinkanlage manuell einschalten.
Für Warnblinkanlagen mit elektrisch betätigten Warnblinksystemen bieten sich ähnliche Lösungen an, wie im o.g. Beispiel beschrieben.
APr:Patent22.SAM

Claims (8)

Ansprüche
1. Einrichtung zum Erkennen der eingeschalteten Warnblinkanlage oder einer durch die Warnblinkanlage oder auf andere Weise aktivierten Infrarotstrahlung, die im hinteren Bereich eines Fahrzeuges angebracht ist, dadurch gekennzeichnet,
daß sie sich an einem vorausfahrenden oder stehendem Fahrzeug befinden und diese Einrichtung nicht die Rück- oder Bremsleuchten sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1.
dadurch gekennzeichnet,
daß diese Einrichtung die Infrarotsignale aus Anspruch 1 verarbeitet und über eine Schaltkombination die Warnblinkanlage der Fahrzeuge einschaltet, die sich dem Hindernis (Fahrzeug) nähern, an dem die Warnblinkanlsge aktiviert ist Diese Schaltkombination kann elektromagnetisch (Relais) oder als elektronische Schaltung ausgeführt sein.
In der Folge
werden dann an den sich nähernden Fahrzeugen die Warnblinkanlagen eingeschaltet, wenn diese in das Infrarot-Warnfeld des jeweils vorausfahrenden Fahrzeuges einfahren.
3. Einrichtung nach Anspruch 2.
dadurch gekennzeichnet,
daß diese Anlage ein Signal verarbeitet, daß über einen serienmäßig oder nachträglich eingebauten Trägheitsschalter bzw. Beschleunigssensor geliefert wird, und über eine Schaltkombination die Warnblinkanlage einschaltet. Dabei kann diese Schaitkombination elektromagnetisch (Relais) oder als elektronische Schaltung ausgeführt sein, wenn dadurch bestehende Patente nicht verletzt werden.
4. Einrichtung nach Anspruch 2.
dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Einschalten der Warnblinkanlage ein zusätzliches Warnsignal (akustisch oder visuell) für den Fahrer des sich nähernden Fahrzeuges aktiviert wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 2.
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fahrer durch kurzzeitiges Betätigen der über Infrarotsensor aktivierten Warnblinkanlage die Anlage deaktiviert, so daß diese zeitbegrenzt die Warnblinkanlage nicht wieder einschaltet. Eine vom Fahrer unabhängige Zeitsteuerung muß den Infrarotsensor wieder aktivieren, so daß die Anlage selbsttätig wieder "scharf' geschaltet wird.
6. Einrichtung nach Anspruch 1. und 2.
dadurch gekennzeichnet,
daß mit der Aktivierung der Warnblinkanlage ein Eingriff in das Motor- und/oder Bremsmanegement des Fahrzeuges ermöglicht wird, um Fahrzeugreaktionen zu bewirken, die die Fahrgeschwindigkeit verringern und erforderlichenfalls das Fahrzeug anhalten, wenn durch diese Einrichtungen bisher bestehende Patente nicht verletzt werden.
7. Einrichtung nach Anspruch 1. und 2.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlage von Polizei und Sicherungskräften mit einem mobilen Infrarotsender aktiviert werden kann, um gefahrloser Straßensicherungen vornehmen zu können, und um dabei Auffahrunfälle zu vermeiden. Dieser Infrarot-Handsender kann als Handlampe in jedem Fahrzeug vorhanden sein. Damit wäre eine zusätzliche Sicherungsmaßnahme geschaffen.
8. Einrichtung nach Anspruch 1. und 2.
dadurch gekennzeichnet,
daß mittels der zwei Infraroteingänge des Infrarotsensors eine Entfernungsmessung vorgenommen werden kann, um die Warnblinkanlage nicht vorzeitig oder verspätet eingeschaltet wird, und daß die Infrarot-Auswerteinheit unterscheiden kann zwischen Warnblinken und Fahrtrichtungsblinken.
DE29608859U 1996-04-19 1996-05-17 Kfz-Infrarot-Kollisionswarnsystem Expired - Lifetime DE29608859U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29608859U DE29608859U1 (de) 1996-04-19 1996-05-17 Kfz-Infrarot-Kollisionswarnsystem

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19615434 1996-04-19
DE29608859U DE29608859U1 (de) 1996-04-19 1996-05-17 Kfz-Infrarot-Kollisionswarnsystem

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29608859U1 true DE29608859U1 (de) 1996-11-28

Family

ID=7791705

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29608859U Expired - Lifetime DE29608859U1 (de) 1996-04-19 1996-05-17 Kfz-Infrarot-Kollisionswarnsystem

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29608859U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004055399A1 (de) * 2004-11-17 2006-05-18 Daimlerchrysler Ag Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung eines Fahrzeugs

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004055399A1 (de) * 2004-11-17 2006-05-18 Daimlerchrysler Ag Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung eines Fahrzeugs

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