DE29607082U1 - Schaltuhr - Google Patents
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Description
T 121
Anmelder: Theben-Werk, Zeitautomatik GmbH, 72394
Haigerloch
Bezeichnung: Schaltuhr
Die Erfindung betrifft eine Schaltuhr mit einem durch Motoransteuerimpulse elektromotorisch zeitsynchron
angetriebenen Programmträger, der mechanisch programmierbare Schaltelemente zur programmgemäßen
Betätigung eines oder mehrerer elektrischer Kontaktschalter aufweist, welche einen oder mehrere
angeschlossene Verbraucher ein- und ausschalten.
Schaltuhren dienen dazu, elektrische Verbraucher zu vorbestimmbaren Zeitpunkten ein- oder auszuschalten.
Hierzu ist es erforderlich, daß die Schaltuhr zeitrichtig läuft. Weil aber viele Länder eine Umstellung von Sommerauf
Winterzeit und wieder zurück innerhalb eines Jahres vornehmen, sind alle Uhren, also auch Schaltuhren zu den
festgesetzten Umstellzeitpunkten auf die jeweils neue Uhrzeit umzustellen.
Ebenso sollte bei einer netzbetriebenen Schaltuhr nach einer Netzunterbrechung die Uhrzeit nicht vom Benutzer
neu eingestellt werden müssen.
Für die oben genannten Anforderungen an eine mechanische Schaltuhr gibt es verschiedene Lösungen, die aber je nach
Ausführung mit Nachteilen verbunden sind.
So gibt es z.B. preisgünstige mechanische Schaltuhren, die von einem Synchronmotor angetrieben werden. Die
Umstellung von einer ersten Uhrzeit auf eine zweite Uhrzeit, die nach einer Netzunterbrechung oder bei der
Sommer- / Winterzeitumstellung erforderlich ist, muß manuell durchgeführt werden. Solche Umstellungen können
für den Bediener aufwendig und umständlich sein. Abgesehen davon, daß die gesetzlich festgelegten
Umstellzeitpunkte tief in der Nacht liegen, ist, insbesondere wenn mehrere Schaltuhren in Betrieb sind,
eine automatische Umstellung von der einen Uhrzeit auf die andere wünschenswert.
Es gibt auch Schaltuhren, die nach einem Netzausfall nicht neu gestellt werden müssen, weil sie mit einer
Gangreserve versehen sind. Bei einem Netzausfall wird der zum Antrieb der Schaltuhr benötigte Strom nicht aus dem
Netz, sondern aus einem Speicherelement, z. B. einem Akku, entnommen· Diese Speicherelemente haben jedoch den
Nachteil, daß die Kapazität beschränkt ist und daß sie alterungs- und temperaturbedingt nur eine begrenzte
Lebensdauer aufweisen und teuer sind. Eine automatische Umstellung von Sommer- auf Winterzeit und wieder zurück
ist hier nicht vorgesehen. Die Umstellung muß manuell durchgeführt werden.
In der EP-A-O 394 654 ist eine gegen Netzausfall betriebsresistente Schaltuhr beschrieben, die bei
Netzausfall stehen bleibt. Eine sog. Funkuhr, die von einem ortsfesten zentralen Zeitsender - einem
Langwellensender - kodierte absolute Zeitinformation empfängt, überprüft die aktuelle Zeit der Schaltuhr und
korrigiert sie gegebenenfalls. Zum gesetzlich vorgesehenen Umstellzeitpunkt von Sommerzeit auf
Winterzeit und von Winterzeit auf Sommerzeit kann die Funkuhr die nötige Umstellung der Zeit bei der Schaltuhr
vornehmen; es ist diesem Dokument jedoch nicht zu entnehmen, wie die Schaltuhr von Sommerzeit auf
Winterzeit und wieder zurück auf Sommerzeit umgestellt wird. Diese Schaltuhr ist nicht mehr auf ein
Speicherelement zur Überbrückung eines Netzausfalls
angewiesen, da sie sich nach dem Netzausfall auf die
aktuelle ührzeit stellen kann.
Ist eine Funkuhr z.B. in einem Schaltschrank eingebaut, so kann infolge der im Schaltschrank erzeugten
elektromagnetischen Störfelder ein ungestörter Empfang der vom zentralen Zeitsender ausgestrahlten Zeitsignale
unmöglich werden. Ebenso können empfangsungünstige Kellerräume den sicheren Empfang der Zeitsignale, die für
eine Funkuhr notwendig sind, erheblich stören. In diesen Fällen darf der Empfänger der Funkuhr nicht mehr in der
Schaltuhr integriert sein. Der Empfänger muß möglichst an einem störungsfreien Ort mit guten Empfangsbedingungen
angeordnet und über eine Signalleitung mit der Schaltuhr verbunden sein. Eine mögliche Ausführung ist in der EP-A-0
555 534 beschrieben. Durch diese Maßnahme ist eine automatische Umstellung der Schaltuhr von Sommerzeit auf
Winterzeit und wieder zurück möglich, jedoch unter erheblich vergrößertem technischen Aufwand.
In der EP -B-O 484 833 ist ein Zeitschaltgerät beschrieben, das eine automatische Umstellung von
Sommerzeit auf Winterzeit beinhaltet. Bei diesem Zeitschaltgerät ist es jedoch dem Benutzer nicht möglich,
eine Schaltfolge frei festzusetzen, da die Ein- und
Ausschaltzeitpunkte fertigungsseitig fest eingerichtet sind und deshalb auf Programmierelemente und ein
Anzeigedisplay der Einfachheit halber verzichtet wird.
Da es beim Aufbau einer Elektroinstallation, in der z.B. eine mechanische Schaltuhr Verwendung findet, durchaus
üblich ist, das Netz mehrfach ein- und auszuschalten, wird eine Schaltuhr, die nicht funkgesteuert ist, vom
erfahrenen Installateur in der Regel nach Beendigung der Arbeiten auf die aktuelle ührzeit gestellt.
Schaltuhren mit Gangreserve benötigen mehrere Stunden, um den in der Regel entladenen Akku aufzuladen. Deshalb
bleiben sie, wenn sie nur kurze Zeit mit der Netzspannung versorgt wurden, nach Wegnahme der Netzspannung innerhalb
kurzer Zeit stehen. Auch bei diesen Schaltuhren ist ein Stellen auf die aktuelle Uhrzeit nach Beendigung der
Installationsarbeiten sinnvoll.
Bei einer bekannten batterielosen Schaltuhr mit Gangreserve (EP-A- 0 615 178) kann es unbeabsichtigt zu
einer falschen Einstellung der Uhrzeit kommen. Wenn nämlich während der Installation der Schaltuhr die
Netzversorgung angelegt und wieder weggenommen wird, kann der Fall eintreten, daß die nach Beendigung der
Installationsarbeiten auf die aktuelle Uhrzeit
eingestellte Schaltuhr die Dauer der ■ installationsbedingten Unterbrechung der Netzversorgung
als Netzausfall erkennt, und so die bereits richtig eingestellte Uhrzeit wieder verstellt wird. Ebenso ist
denkbar, daß dem Installateur Wartezeiten entstehen, da die aktuelle Uhrzeit nur eingestellt werden kann, wenn
sich die Schaltuhr nicht gerade automatisch verstellt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine mechanische Schaltuhr so zu gestalten, daß mit möglichst geringem
technischen Aufwand eine sichere und genaue automatische Umstellung von einer ersten auf eine zweite Uhrzeit
unbeeinträchtigt von elektromagnetischen Störfeldern erzielt wird und ohne ein herkömmliches Speicherelement
zur Sicherstellung der Gangreserve auskommt und frei von installationsbedingten Problemen beim Uhrzeiteinstellen
ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Schaltuhr gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur
automatischen Umstellung von einer ersten Uhrzeit (Winterzeit) auf eine zweite Uhrzeit (Sommerzeit) ein
Mikroprozessor vorgesehen ist, der von einer Zeitbasis gesteuert wird und daß in einem elektronischen Speicher
Datum und Uhrzeit zweier Umstellzeitpunkte, zu denen von der ersten Zeit auf die zweite Zeit und umgekehrt
umgeschaltet wird, gespeichert sind, bzw. jährlich über ein Rechenalgorithmus unter Berücksichtigung des
Schalttages im Schaltjahr ermittelt werden, wobei das aktuelle Datum und die aktuelle Zeit des Mikroprozessors
mit dem Datum und der Uhrzeit der im Speicher gespeicherten Umstellzeitpunkte verglichen werden und bei
Übereinstimmung von Datum und Uhrzeit der Mikroprozessor automatisch die jeweilige Zeitumstellung bewirkt, indem
die Anzahl der Motoransteuerimpulse pro Zeiteinheit so erhöht wird, daß der Programmträger über den Motor und
das Getriebe auf die zweite Zeit durch schnelles Vorlaufen umgestellt wird oder die Motoransteuerimpulse
,unterbunden werden bis die Differenz zwischen der ersten Zeit und der zweiten Zeit abgelaufen ist.
Da bei einer Netzunterbrechung keine elektrische Energie aufgebracht wird, um den Motor weiter anzutreiben,
entsteht eine Zeitdifferenz zwischen Programmträger und aktueller Zeit. Der Programmträger wird über den Motor
und das Getriebe auf die zweite Zeit umgestellt, nachdem das Netz wieder zur Verfügung steht und die Dauer der
Netzunterbrechung ermittelt worden ist. Eine Korrektur des Programmträgers findet aber nur dann statt, wenn die
Schaltuhr eine definierte Zeitspanne (z.B. 24 h) bereits
am Netz war oder zu einem bestimmten Zeitpunkt (z.B. 24.00 Uhr) am Netz war und die Netzunterbrechung eine
bestimmte Dauer nicht überschreitet.
Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Anhand der Zeichnung, die ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform zeigt, wird die Erfindung im
folgenden näher erläutert.
Die erfindungsgemäße Schaltuhr 7 ist mit einem
Mikroprozessor 1 und mindestens einem Speicher, im vorliegenden Beispiel vorzugsweise mit zwei Speichern 8,
9, ausgerüstet. Als Speicher kann ein Lesespeicher 9, ein sog. ROM, und/oder ein Schreib- / Lesespeicher 8, z.B.
ein RAM oder EEPROM oder beides vorgesehen sein. Ist ein ROM 9 vorgesehen, so sind die Daten der
Umschaltzeitpunkte für die gesamte Lebensdauer der Schaltuhr 7 im ROM 9 gespeichert.
Der Mikroprozessor 1 wird von einer Zeitbasis 14, häufig
auch Takt oder Clock genannt, getaktet. Der Mikroprozessor 1 wird über das Netz 10 mittels eines
Netzteils 11 oder über eine interne Spannungsquelle 15, z.B. eine Lithiumzelle 15, mit Spannung versorgt. Die
Lithiumzelle 15 dient dazu, bei Ausfall des Netzes 10 die Spannungsversorgung des Mikroprozessors 1 aufrecht zu
erhalten. Das Umschalten von der Netzspannung auf die Lithiumzelle 15 wird über die beiden Sperrdioden 17
gesteuert. Bei der Herstellung der Schaltuhr 7 wird der Mikroprozessor 1 über den Eingang der
Programmierschnittstelle 13, die seriell oder parallel die Daten überträgt und außerhalb oder innerhalb der
Schaltuhr sein kann, mit der aktuellen Uhrzeit und dem aktuellen Datum sowie evtl. für die Datenübertragung
benötigten Prüfinformationen versehen.
Werden vom Gesetzgeber andere Umschaltzeitpunkte für die Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit und wieder
zurück festgelegt, so lassen sich die neuen Daten mittels der Schnittstelle 12 jederzeit leicht in den Schreib/-Lesespeicher
8 einlesen. Auf diese Weise wird der Mikroprozessor 1 auf die neuen Termine der Sommerzeitbzw.
Winterzeitumstellung umprogrammiert.
Bei einer Netzunterbrechung wird nur der Mikroprozessor aus der internen Spannungsversorgung 15 weiter mit Strom
versorgt. Der Motor 2 und damit der Programmträger 3 bleiben stehen, weil in der Schaltuhr auf ein großes
Speicherelement verzichtet wurde. Da während der
- 10 -
Netzunterbrechung in der Regel auch keine Verbraucher 4 geschaltet werden können, kann der Programmträger 3
stehen bleiben.
Bei der Inbetriebnahme der Schaltuhr 7 d.h. die Schaltuhr 7 wird an die Spannungsversorgung 10 angeschlossen, wird
der Zähler 18 auf einen Endwert hochgezählt, der z.B. nach einer Zähldauer von 24 h erreicht wird. Der Zähler
18 kann ebenso Bestandteil des Mikroprozessors 1 sein.
Tritt nach dieser Zähldauer eine Netzunterbrechung auf, wird aus dem Mikroprozessor 1 eine erste Uhrzeit mit
Datum in das RAM abgelegt, die den Beginn der Netzunterbrechung darstellt. Ist die Netzunterbrechung
nicht mehr vorhanden, wird der Zeitpunkt zu dem das Netz wieder vorhanden ist als Ende der Netzunterbrechung
ebenso in das RAM abgelegt. Aus Anfangs- und Endzeitpunkten der Netzunterbrechung läßt sich mit Hilfe
der im RAM 8 oder ROM 9 abgelegten Daten der Umstellzeitpunkte von der ersten Zeit auf die zweite Zeit
(Sommer / Winterzeitumstellung, Schalttage) die Dauer der Netzunterbrechung ermitteln.
Übersteigt die Netzunterbrechung eine vorbestimmte Dauer (z.B. 7 Tage) wird der Zählerinhalt 18 gelöscht und der
Programmträger 3 wird nicht nachgestellt, da in diesem Fall davon ausgegangen werden kann, daß die Schaltuhr neu
installiert wird. Unterschreitet die Netzunterbrechung
„ - 11 -
jedoch diese vorbestimmte Dauer und ist der Endwert des Zählers 18 erreicht, wird der Programmträger 3 (und evtl.
Zeiger) über den Motor mit Getriebe 2 um die Zeit der errechneten Netzunterbrechung nachgestellt. Dies
geschieht dadurch, daß an den Motor 2 über die Motoransteuerung 16 eine gegenüber dem Normalbetrieb
erhöhte Anzahl von Motoransteuerimpulsen ausgegeben wird, bis der Programmträger 3 auf die zweite Zeit umgestellt
ist. Die Motoransteuerung 16 kann ebenso Bestandteil des Mikroprozessors 1 sein.
Das Nachstellen des Programmträgers 3 kann auf maximal eine Umdrehung beschränkt sein. Das heißt, bei einer
angenommenen Netzunterbrechung von 2 6 Stunden, wird ein Programmträger 3, der im Normalbetrieb eine Umdrehung in
24 h ausführt, nur um 2h vorgestellt.
Ist der Zählerinhalt des Zählers 18 nach einer Netzunterbrechung noch nicht auf dem Endwert angelangt,
wird der Programmträger 3 nicht nachgestellt, da die Netzunterbrechung installationsbedingt sein kann und ein
Nachstellen des Programmträgers 3 in der Regel unerwünscht ist. Anstatt einem Zähler, der auf einen
vorgegebenen Endwert kontinuierlich hochzählt, ist auch ein Zähler denkbar, der beim Datumswechsel (24.00 Uhr auf
- 12 -
• * ·m*·
00.01 Uhr) den Zählerstand von 0 auf 1 erhöht, wobei 1 den Endwert des Zählers darstellt.
Im übrigen kann die erfindungsgemäße Schaltuhr in
bekannter Weise aufgebaut sein. Der Mikroprozessor 1 steuert eine Antriebseinheit 2, bestehend aus einem
Elektromotor und einem Getriebe, welche den sog. Programmträger 3 der Schaltuhr 7 antreiben. Dieser
Programmträger 3 ist z.B. mit mechanischen Ein- und Ausschaltelementen ausgestattet, welche mindestens einen
Schalter 5 ein- bzw. ausschalten, der einen Verbraucher 4 an eine Versorgungspannung 6 legt oder ihn von ihr
trennt.
Die Kopplung des Programmträgers 3 an die Antriebseinheit 2 kann mittels einer, wenigstens in einer Richtung
lösbaren Kupplung erfolgen, so daß der Bediener den Programmträger 3 jederzeit von Hand verstellen kann. Ist
keine mechanische Kupplung vorgesehen, so kann ein Schalter vorgesehen sein, um den Elektromotor auf
Schnellbetrieb schalten zu können, damit auf diese Weise der Programmträger 3 verstellt werden kann.
- 13 -
Obwohl die erfindungsgemäße Schaltuhr wesentlich einfacher aufgebaut ist als die bekannten automatisch
umschaltbaren Schaltuhren, weil sie keinen Funkempfänger benötigt, wird eine sichere und genaue von
elektromagnetischen Störfeldern unbeeinflußbare automatische Umstellung von einer ersten Uhrzeitbeispielsweise
der Sommerzeit - auf eine zweite Uhrzeit beispielsweise der Winterzeit - ohne herkömmliches
Speicherelement zur Sicherstellung der Gangreserve erzielt.
Claims (1)
12. Januar 1996 Ne/
Schutzansprüche
1. Schaltuhr mit einem durch Motoransteuerimpulse elektromotorisch
zeitsynchron angetriebenen Programmträger/ der mechanisch frei programmierbare Schaltelemente
zur programmgemäßen Betätigung eines oder mehrerer elektrischer Kontaktschalter aufweist, welche
einen oder mehrere angeschlossene Verbraucher ein- und ausschalten,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur automatischen Umstellung von einer ersten Uhrzeit (Winterzeit) auf eine zweite Uhrzeit
(Sommerzeit) ein Mikroprozessor (1) vorgesehen ist, der von einer Zeitbasis (14) gesteuert wird und daß
in einem elektronischen Speicher (8, 9) Datum und Uhrzeit zweier Umstellzeitpunkte, zu denen von der
ersten Zeit auf die zweite Zeit und umgekehrt umgeschaltet wird, gespeichert sind bzw. jährlich über
ein Rechenalgorithmus unter berücksichtigung des Schalttages im Schaltjahr ermittelt werden, wobei das
aktuelle Datum und die aktuelle Zeit des Mikroprozessors (1) mit dem Datum und der Uhrzeit der im Spei-
eher gespeicherten Umstellzeitpunkte verglichen werden
und bei Übereinstimmung von Datum und Uhrzeit der Mikroprozessor (1) automatisch die jeweilige Zeitumstellung
bewirkt, indem die Anzahl der Motoransteuerimpulse pro Zeiteinheit so erhöht wird, daß der
Programmträger über den Motor und das Getriebe auf die zweite Zeit durch schnelles Vorlaufen umgestellt
wird oder indem die Motoransteuerimpulse unterbunden werden bis die Differenz zwischen der ersten Zeit und
der zweiten Zeit abgelaufen ist.
2. Schaltuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Speicher (8, 9) die Umstellzeitpunkte von Sommerzeit
auf Winterzeit und von Winterzeit auf Sommerzeit für mehrere Jahre gespeichert sind.
3. Schaltuhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten für die Umschaltzeitpunkte
von der ersten Uhrzeit auf die zweite Uhrzeit und umgekehrt in einem Lesespeicher (9) gespeichert sind.
4. Schaltuhr nach Anspruch 1, oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten für die Umstellzeitpunkte von
der ersten auf die zweite Uhrzeit und umgekehrt in einem Schreib-/Lesespeicher (8) gespeichert sind.
5. Schaltuhr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schnittstelle (12) mit einem Eingang (13)
vorgesehen ist/ über welche neue Daten für die Umstellzeitpunkte in den Schreib-/Lesespeicher (8) eingeben
werden können.
6. Schaltuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Mikroprozessor (1) über die Schnittstelle
(12) das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit eingegeben werden.
7. Schaltuhr mit einem durch Motoransteuerimpulse elektromotorisch
zeitsynchron angetriebenen Programmträger, der mechanisch frei programmierbare Schaltelemente
zur programmgemäßen Betätigung eines oder mehrerer elektrischer Kontaktschalter aufweist, welche
einen oder mehrere angeschlossene Verbraucher ein- und ausschalten,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Nachstellen des während einer Netzunterbre-
chung stehengebliebenen Programmträgers (3) durch die
wieder vorhandene Netzspannung nur dann erfolgt, wenn die Schaltuhr vor der Netzunterbrechung eine während
einer intern vorbestimmten oder einstellbaren Zeitdauer am Netz war.
Schaltuhr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitpunkt des Beginns und der Zeitpunkt des
Endes einer Netzunterbrechung als Daten in einem Schreib/Lesespeicher (8) gespeichert werden.
9. Schaltuhr nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Programmträger (3) nach einer Netzunterbrechung
nur dann auf die aktuelle Uhrzeit nachgestellt wird, wenn die Dauer der Netzunterbrechung
einen intern vorbestimmten und/oder einstellbaren
Wert nicht überschreitet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29607082U DE29607082U1 (de) | 1996-04-19 | 1996-04-19 | Schaltuhr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29607082U DE29607082U1 (de) | 1996-04-19 | 1996-04-19 | Schaltuhr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29607082U1 true DE29607082U1 (de) | 1996-08-08 |
Family
ID=8022791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29607082U Expired - Lifetime DE29607082U1 (de) | 1996-04-19 | 1996-04-19 | Schaltuhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29607082U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1316862A2 (de) | 2001-11-30 | 2003-06-04 | Legrand GmbH | Elektromechanische Schaltuhr |
| CN114007317A (zh) * | 2021-10-09 | 2022-02-01 | 浙江科技学院 | 一种峰谷电储能灯及其控制方法 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29519655U1 (de) * | 1995-12-14 | 1996-03-14 | Theben-Werk Zeitautomatik GmbH, 72401 Haigerloch | Schaltuhr mit ring- oder scheibenförmigem Programmträger |
-
1996
- 1996-04-19 DE DE29607082U patent/DE29607082U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29519655U1 (de) * | 1995-12-14 | 1996-03-14 | Theben-Werk Zeitautomatik GmbH, 72401 Haigerloch | Schaltuhr mit ring- oder scheibenförmigem Programmträger |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| 5- 52974 A.,P-1568,July 6,1993,Vol.17,No.357 * |
| JP Patents Abstracts of Japan: 4-191695 A.,P-1443,Oct. 23,1992,Vol.16,No.516 * |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960919 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19960807 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990521 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020404 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20040507 |
|
| R071 | Expiry of right |