DE29606901U1 - Behälter zur Aufnahme von Identifikationskarten - Google Patents
Behälter zur Aufnahme von IdentifikationskartenInfo
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- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C11/00—Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
- A45C11/18—Ticket-holders or the like
- A45C11/182—Credit card holders
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Description
Andreas Stadler 14583
Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter zur Aufnahme von Identifikations- und dergleichen Karten mit genormten
Abmessungen.
Unter Identifikationskarten sind nach DIN 9752 Ausweiskarten
zu verstehen, die eine Identifizierung ihres Inhabers ermöglichen oder ihn als Angehörigen einer bestimmten Gruppe
ausweisen oder Berechtigungskarten, die dem Inhaber die wiederholte Inanspruchnahme definierter Leistungen ermöglicht.
Die meisten Identifikationskarten bestehen aus Kunststoff und werden daher als Plastikkarten bezeichnet
(vgl. DIN 9752 und 9781).
Die Zahl der Plastikkarten, die eine Person im Durchschnitt besitzt, nimmt ständig zu. Meist ist es jedoch nicht erforderlich,
ständig alle Karten mit sich zu führen. Vielmehr gibt es eine Vielzahl von Situationen, in denen man bestimmte
Karten benötigt, andere aber nicht, z.B. beim Autofahren, zum Einkaufen, in der Freizeit oder bei einer Auslandsreise
.
Aufgabe der Erfindung ist es einen Behälter zu schaffen, dessen Kartenaufnahmevermögen veränderbar ist.
Dies wird erfindungsgemäß mit dem im Anspruch 1 gekennzeichneten
Behälter erreicht. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Behälters
wiedergegeben.
4 A · ·
Der erfindungsgemäße Behälter besteht aus zwei im wesentlichen
quaderförmigen Einzelbehältern. Jeder Einzelbehälter weist einen Aufnahmeraum für mehrere, beispielsweise drei
bis acht Karten auf. Jeder Einzelbehälter ist vorzugsweise einstückig ausgebildet. Das heißt, bis auf eine Einschuböffnung
für die Karten weist jeder Einzelbehälter einstückig miteinander verbundene Wandabschnitte auf, und zwar
zwei gegenüberliegende Breitseiten-Wandabschnitte und drei Schmalseiten-Wandabschnitte, die den Aufnahmeraum umschließen.
Die Einzelbehälter können miteinander verbunden werden, wobei sie mit ihren Breitseiten-Wandabschnitten aufeinanderliegen.
Die beiden Breitseiten-Wandabschnitte, mit denen die Einzelbehälter aufeinanderliegen, sind vorzugsweise
als plane Flächen ausgebildet. Die übrigen Ecken und Kanten an der Außenseite jedes Einzelbehälters sind hingegen
abgerundet, wodurch dem Behälter eine handliche Form gegeben wird.
Die beiden Einzelbehälter können vorzugsweise so miteinander verbunden werden, also aufeinander angeordnet sein, daß
ihre Einschuböffnungen auf der gleichen Seite oder auf entgegengesetzten
Seiten liegen.
Die Verbindungsmittel zum Verbinden der beiden Einzelbehälter können durch Zapfen an dem einen Breitseiten-Wandabschnitt
der beiden aufeinanderliegender! Einzelbehälter und Ausnehmungen zum Eingriff der Zapfen an dem Breitseiten-Wandabschnitt
des anderen Einzelbehälters gebildet sein. Die Zapfen und Ausnehmungen sind vorzugsweise im Bereich
der Ecken der Einzelbehälter angeordnet, da dort die größte Materialstärke vorliegt.
Um eine Schnapp- oder Clips-Verbindung zu bilden, sind die Zapfen vorzugsweise ballig ausgebildet, und die Ausnehmun-
gen weisen an ihrer Öffnung einen kleineren Durchmesser auf als die Zapfen an ihrem dicksten Bereich.
Die Verbindungsmittel bzw. die Zapfen sind vorzugseise ebenfalls einstückig mit dem jeweiligen Einzelbehälter ausgebildet.
Die Ausnehmungen werden durch entsprechende Sackbohrungen gebildet. Die Einzelbehälter bestehen dazu vorzugsweise
aus Kunststoff.
Qm die Karten in dem jeweiligen Einzelbehälter zu halten,
ist im Aufnahmeraum jedes Einzelbehälters eine die Karten gegen einen Breitseiten-Wandabschnitt drückende Feder vorgesehen.
Die Feder kann einstückig mit dem Einzelbehälter, zumindest mit dessen Breitseiten-Wandabschnitt ausgebildet
sein, beispielsweise als Blattfeder.
Nachstehend ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Behälters anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der beiden voneinander getrennten Einzelbehälter des Kartenaufnahmebehälters;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Kartenaufnahmebehälter;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2
durch den oberen Einzelbehälter; und
Fig. 4 in vergrößerter Wiedergabe die Abschnitte y und &khgr; in Fig. 3, und zwar im Querschnitt einen Zapfen zum Eingriff
in eine Ausnehmung zur Verbindung der beiden Einzelbehälter.
Gemäß Fig. 1 besteht der Behälter zur Aufnahme von z.B. 10 nicht dargestellten Identifikations- oder dergleichen genormten
Karten aus zwei im wesentlichen quaderförmigen Ein-
zelbehältern 1 und 2. Jeder Einzelbehälter weist, wie in Fig. 3 für den oberen Einzelbehälter 1 dargestellt, einen
Aufnahmeraum 3 für beispielsweise fünf Karten auf.
Der Aufnahmeraum 3 weist eine Einschuböffnung 4 auf, und
zwar an einer der beiden kürzeren Schmalseiten. Der Aufnahmeraum 3 jedes Einzelbehälters 1, 2 wird von den beiden gegenüberliegenden
Breitseiten-Wandabschnitten 5, 6 und den drei Schmalseiten-Wandabschnitten 7, 8, 9 umschlossen.
Die beiden Einzelbehälter 1, 2 sind gemäß Fig. 1 so angeordnet, daß ihre Einschuböffnungen 4 auf gegenüberliegenden
Seiten angeordnet sind.
Die Breitseiten-Wandabschnitte 5 der Einzelbehälter 1, 2, die, wenn die Einzelbehälter 1, 2, gemäß Fig. 1 miteinander
verbunden sind, auf voneinander abgewandten Seiten angeordnet sind, weisen im Bereich jeder Einschuböffnung 4 jeweils
eine kreisbogenförmige Ausnehmung 10 auf.
Wie in Fig. 3 dargestellt, nimmt im Eiereich der Ausnehmung 10 die Wandstärke des Breitseiten-Wandabschnitts 5 zum Aufnahmeraum
3, also zum anderen Breitseiten-Wandabschnitt 6 hin, ab. Damit gleitet der Finger beim Herausziehen einer
Karte leichter vom Breitseiten-Wandabschnitt 5 auf die nicht dargestellte oberste Karte in der Ausnehmung 10.
Die beiden Breitseiten-Wandabschnitte 5, 6, mit denen die
beiden Einzelbehälter 1, 2 aufeinanderliegen, sind als plane Flächen ausgebildet. Das heißt, die Kanten zwischen dem
Breitseiten-Wandabschnitt 6 mit der planen Auflagefläche
und den Schmalseiten-Wandabschnitten 7, 8, 9 sind spitz
ausgebildet, die übrigen Außenkanten und Flächen der Einzelbehälter 1, 2 sind jedoch abgerundet, um dem Kartenaufnahmebehälter
eine möglichst handliche Form zu verleihen.
Zur Verbindung der beiden aufeinanderliegenden Einzelbehälter
1, 2 sind an dem Breitseiten-Wandabschnitt 6 des Einzelbehälters 1 im Bereich der Ecken des Einzelbehälters 1
vier senkrecht nach unten ragende Zapfen 12 vorgesehen, die in entsprechende Ausnehmungen 13 in dem gegenüberliegenden
Breitseiten-Wandabschnitt 6 des anderen Einzelbehälters 2 vorgesehen sind.
Gemäß Fig. 4 sind die Zapfen 12 und Ausnehmungen 13 als Clips- oder Schnappverbindungen ausgebildet, d.h. die Zapfen
12 weisen eine ballige Form auf, und die sacklochförmigen Ausnehmungen 13 an ihrer Öffnung einen kleineren Durchmesser
als die balligen Zapfen 12 an ihrer dicksten Stelle.
Gemäß Fig. 3 ist in dem Aufnahmeraum 3 eine sich etwa vom mittleren Bereich des Breitseiten-Wandabschnittes 6 nach
hinten zum anderen Breitseiten-Wandabschnitt 5 erstreckende Blattfeder 14 vorgesehen, die aus einem Teil des Breitseiten-Wandabschnittes
6 gebildet ist.
Claims (12)
1. Behälter zur Aufnahme von Identifikations- und dergleichen
genormte Karten, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei Einzelbehältern (1, 2) mit je einem Aufnahmeraum
(3) für mehrere Karten besteht, welcher bis auf eine Einschuböffnung (4) an einer Schmalseite von zwei
gegenüberliegenden Breitseiten-Wandabschnitten (5, 6) und drei Schmalseiten-Wandabschnitten (7, 8, 9) umschlossen
wird, wobei Verbindungsmittel zum Verbinden der beiden mit ihren Breitseiten-Wandabschnitten (&bgr;, &bgr;)
aufeinander angeordneten Einzelbehältern (1, 2) vorgesehen sind.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Einzelbehälter (1, 2) mit ihren beiden Einschuböffnungen
(4) auf einer oder auf entgegengesetzten Seiten verbindbar sind.
3. Behälter nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breitseiten-Wandabschnitte {5, 5) der Einzelbehälter
(1, 2), die bei aufeinander angeordneten Einzelbehältern {1, 2) voneinander abgewandt sind, im
Bereich der Einschuböffnung (4) eine Ausnehmung (10)
aufweisen.
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Ausnehmung (10) die Wandstärke des
Breitseiten-Wandabschnitts (5) zum Aufnahmeraum (3) hin abnimmt.
5. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Breitseiten-Wandabschnitte
(6, 6), mit denen die Einzelbehälter {1, 2) aufeinander angeordnet sind, als plane Flächen ausgebildet
sind.
6. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungsmittel durch wenigstens einen Vorsprung an dem einen Breitseiten-Wandabschnitt (6) der beiden
aufeinander angeordneten Einzelbehälter (1, 2) und wenigstens eine Ausnehmung (13) zum Eingriff des Vorsprungs
an dem gegenüberliegenden Breitseiten-Wandabschnitt (6) des anderen Einzelbehälters (2) gebildet
sind.
7. Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge einstückig mit dem Breitseiten-Wandabschnitt
(6) ausgebildet sind.
8. Behälter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge als Zapfen (12) ausgebildet
sind.
9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zapfen (12) zur Bildung einer Schnappverbindung ballig ausgebildet ist und die Ausnehmung (13) an der
Öffnung einen kleineren Durchmesser als der Zapfen (12) an seiner dicksten Stelle aufweist.
10. Behälter nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß vier Zapfen (12) und Ausnehmungen (13) im Bereich der Ecken der Breitseiten-Wandabschnitte
(5, 6) der Einzelbehälter vorgesehen sind.
11. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Aufnahmeraum (3) jedes Einzelbehälters
{1, 2) eine die Karten gegen ein Breitseiten-Wandabschnitt (5) drückende Feder vorgesehen ist.
12. Behälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine einstückig mit dem Breitseiten-Wandabschnitt
(6) ausgebildete Blattfeder (14) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29606901U DE29606901U1 (de) | 1996-04-16 | 1996-04-16 | Behälter zur Aufnahme von Identifikationskarten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29606901U DE29606901U1 (de) | 1996-04-16 | 1996-04-16 | Behälter zur Aufnahme von Identifikationskarten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29606901U1 true DE29606901U1 (de) | 1996-06-27 |
Family
ID=8022661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29606901U Expired - Lifetime DE29606901U1 (de) | 1996-04-16 | 1996-04-16 | Behälter zur Aufnahme von Identifikationskarten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29606901U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1254613A1 (de) * | 2001-04-30 | 2002-11-06 | Andreas Stadler | Behälter zur Aufnahme von Münzen |
-
1996
- 1996-04-16 DE DE29606901U patent/DE29606901U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1254613A1 (de) * | 2001-04-30 | 2002-11-06 | Andreas Stadler | Behälter zur Aufnahme von Münzen |
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