DE29606869U1 - Brüstungskanal für elektrotechnische Installationen - Google Patents
Brüstungskanal für elektrotechnische InstallationenInfo
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Description
''I*4· Die Erfindung betrifft einen Brüstungskanal für
elektrotechnische Installationen mit einem im wesentlichen U-förmigen Installationskanal und einem
Abdeckteil, welches an dem Kanal gehaltert ist, vorzugsweise schwenkbar, wobei zwischen Abdeckteil und
Installationskanal ein Spalt oder mehrere Spalte zum
Auslaß von elektrischen Anschlußleitungen ausgebildet sind .
Derartige Brüstungskanäle sind im Stand der Technik
bekannt. Beispielsweise wird hierzu auf die
DE-U 90 04 774.5 und die DE-U 295 12 882 verwiesen.
Solche Brüstungskanäle werden üblicherweise an einer Gebäudewand unterhalb der Fensterbrüstung oder
dergleichen installiert. Bei den bisher üblichen
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s Brüstungskanälen wird der Installationskanal
beispielsweise unmittelbar an der Gebäudewandung befestigt. An diesem vertikal gerichteten Teil des
Intallationskanales können dann an Profilierungen ·'* elektrische Installationsgeräte befestigt werden. In
dem Kanal können elektrische Leitungen, beispielsweise Starkstromleitungen, Schwachstromleitungen,
Datenleitungen, Telefonleitungen oder dergleichen verlegt werden, die mit den entsprechenden Installationsgeräten
elektrisch verbunden werden können. Die Anordnung der Installationsgeräte kann an beliebigen Stellen erfolgen,
an denen der Benutzer die Anordnung zur Verfügung haben möchte. Um den Kanal und die darin installierten
Installationsgeräte und dergleichen abzudecken, ist ein passendes Abdeckteil vorgesehen, welches
beispielsweise aus einem schwenkbaren Deckelteil besteht. Nach erfolgter Installation kann das Deckelteil in die
Schließlage überführt werden, so daß der Installationskanal vollständig abgedeckt ist. Die von den im Kanal
fixierten Installationsgeräten abgehenden Anschlußleitungen können über den zwischen Abdeckteil und
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Installationskanal gebildeten Spalt nach unten herausgeführt werden, so daß insgesamt ein ästhetischer
Eindruck auch bei einer Vielzahl von Installationsvarianten erreichbar ist.
Nachteilig bei den bekannten Ausbildungen ist, daß beispielsweise ein U-förmiger Installationskanal mit
seiner Basis an der entsprechenden Wandung befestigt ist, so daß die Schenkel quer von der Wandung abragen.
Die in den Installationskanal eingelegten Kabel oder dergleichen müssen dabei in unterschiedlichen Etagen
lagesicher gehalten werden, wozu zusätzliche Befestigungselemente erforderlich sind. Desweiteren
können die in den Installationskanal eingesetzten Installationsgeräte nur eine beschränkte Höhe aufweisen,
da ansonsten der Wandabstand des Kanales samt Installationsgerät zu groß wird, was unerwünscht ist.
Insbesondere auch die Übereinanderanordnung von unterschiedlichen Elektroinstallationsgeräten ist bei solchen
Kanalausbildungen üblicher Abmessung nicht möglich,
&igr;· ·
• ·
• · ··■
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da hieraus wieder ein zu großer Wandabstand des Kanales
resultierten würde.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen relativ flach
an eine Wandung anlegbaren Brüstungskanal gattungsgemäßer Art zu schaffen, der in einfacher Weise und ohne
zusäztliche Hilfsmittel die separate Anordnung von einer Vielzahl unterschiedlicher elektrischer Anschlußleitungen
ermöglicht und bei dem eine wandnahe und platzsparende Anordnung von Installationsgeräten ermöglicht ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß der Installationskanal in Einbausollage mit im wesentlichen
horizontal gerichteter Basis und vertikal nach oben gerichteten Schenkeln angeordnet ist.
Dadurch, daß der Installationskanal, der im wesentlichen als offene U-Form ausgebildet ist, mit seiner Öffnung
nach oben (in Einbausollage) gerichtet ist, ist es möglich, in den Kanal Anschlußleitungen in einfacher
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Weise einzulegen, die auch in einfacher Weise systematisch voneinander getrennt werden können. Zudem
ist es möglich, entsprechende Installationsgeräte von oben in den Kanal einzusetzen, wobei eine wandnahe
Anordnung auch dann möglich ist, wenn beispielsweise mehrere Installationsgeräte übereinander angeordnet
werden müssen.
Um ein ausreichendes Aufnahmevolumen des Brüstungskanales
zu schaffen und dennoch eine wandnahe Installations zu gewährleisten ist vorgesehen, daß die Basis des
Installationskanales schmaler ist als die Höhe der Schenkel.
Um eine einfache Installation von elektrischen Geräten innerhalb des Kanales zu ermöglichen, ist vorgesehen,
daß an der Basis des Installationskanales eine Profilschiene als Halterung für Installationsgeräte ausgebildet
ist .
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Dabei ist bevorzugt vorgesehen, daß die Profilschiene
als Hutprofilschiene ausgebildet ist.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, daß die Hutprofilschiene zwei U-förmige Profilteile aufweist, die mit
ihren vorzugsweise langer ausgebildeten ersten Schenkeln an der Basis des Installationskanales fixiert sind,
deren Basis parallel zueinander und zu den Schenkeln des Installationskanales gerichtet ist und deren zweite
Schenkel, die voneinander weggerichtet sind, vorzugsweise kürzer als die ersten Schenkel ausgebildet sind.
Hierdurch wird eine großflächige Abstützung der Hutprofilschiene an der Basis des Installationskanales
erreicht, während im Bereich der Anordnung der Installationsgeräte relativ schmale Flächenbereiche
zur Anklammerung zur Verfügung stehen. Diese schmalen Flächen ermöglichen zudem, daß an diese vorbei Leitungen
in den Installationskanal von oben eingelegt werden, die dann auf der Basis des Installationskanales abgelegt
werden.
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Besonders bevorzugt ist dabei vorgesehen, daß zwischen den Schenkeln des Installationskanales und den Profilteilen
der Hutprofilschiene sowie zwischen den Basisbereichen der Profilteile der Hut profilschiene
zur Mündung des Installationskanales offene Einlegekanäle für unterschiedliche elektrische Leitungen, insbesondere
für Netzleitungen, Datenleitungen und Telefonleitungen gebildet sind .
Durch diese Ausbildung sind beispielsweise drei voneinander getrennte Einlegekanäle für unterschiedliche
Leitungstypen (Schwachstrom, Starkstrom oder Telekommunikation) ausgebildet. Der Anordnung von
zusätzlichen Befestigungs- oder Halterungselemente für die Leitungen bedarf es hierbei nicht. Auch das
nachträgliche Einlegen weiterer Leitungen ist hierdurch vereinfacht und systematisch richtig durchzuführen.
Bevorzugt ist zudem vorgesehen, daß die zweiten Schenkel der Profilschiene eine Halterung für elektrische Einbaugeräte
bilden.
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Auch kann bevorzugt vorgesehen sein, daß zwischen den Schenkeln des Installationskanales Deckelteile einfügbar,
insbesondere einrastbar sind, die die Einlegekanäle und die an der Profilschiene gehalterten elektrischen
Einbaugeräte abdecken, wobei die Deckel Zugriffsbereiche
zu Betätigungsmitteln oder Einsatzöffnungen der Einbaugeräte
freigebend ausgespart sind.
An den Schenkeln des Installationskanales können entsprechende Anschläge oder Rastleisten oder dergleichen
vorgesehen sein, in die ein eingesetztes Deckelteil mit Rastnasen oder dergleichen fixierbar ist. Die Deckelteile
dienen gleichzeitig als Zugriffsschutz und als optische Verkleidung.
Unter Umständen ist auch bevorzugt vorgesehen, daß zwischen den Schenkeln des Installationskanales oberhalb
der ersten Deckelteile zweite Deckelteile einfügbar,
insbesondere verrastbar sind, die Zugriffsbereiche zu
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Betätigungsraitteln oder Einsatzöffnungen für weitere
Einbaugeräte aufweisen, die mit den Einbaugeräten
gekoppelt sind, die von den ersten Deckelteilen überdeckt sind .
Gerade diese mehrfache Anordnung von Einbauebenen ist bei dem erfindungsgemäßen Brüstungskanal in einfacher
Weise zu realisieren, wobei eine wandnahe Anordnung aller Installationselemente und eine schmale Ausbildung
des Brüstungskanals möglich ist.
Die Breite des Brüstungskanals muß lediglich geringfügig größer sein als der Einbaubreite eines einzusetzenden
Installationsgerätes entspricht. Ohne Störung des ästhetischen Eindruckes und ohne platzraubende Vorbauten
ist es bei diesem Brüstungskanal möglich, mehrere Installationsebenen übereinander anzuordnen.
Bevorzugt ist ferner, daß an dem Schenkel des Installationskanals, der in Einbausollage an einer
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Wandflache angeordnet oder einer Wandfläche zugewandt
ist, vorzugsweise am Ende des Schenkels, ein oder mehrere Deckteile als Abdeckteile um eine horizontale Achse
schwenkbar gehaltert sind.
schwenkbar gehaltert sind.
Dabei kann zudem vorgesehen sein, daß die Stirnfläche mindestens eines Decktelteils einen Installationsdurchbruch
zur Anordnung eines elektrischen Einbaugerätes aufweist.
Bei einer solchen Anordnung ist es möglich, in dem
Abdeckteil selbst noch ein Installationsgerät zu haltern, welches durch die Stirnfläche des Abdeckteils zugänglich ist. Es kann sich dabei zum Beispiel um einen Schalter handeln, der ständig zugreifbar sein muß. Es ist auch möglich, hinter der Sichtfläche des Abdeckteiles einen berührungslosen Schalter oder dergleichen anzuordnen.
Abdeckteil selbst noch ein Installationsgerät zu haltern, welches durch die Stirnfläche des Abdeckteils zugänglich ist. Es kann sich dabei zum Beispiel um einen Schalter handeln, der ständig zugreifbar sein muß. Es ist auch möglich, hinter der Sichtfläche des Abdeckteiles einen berührungslosen Schalter oder dergleichen anzuordnen.
Unter Umständen ist bevorzugt vorgesehen, daß die Stirnfläche des Deckelteils bzw. aller Deckelteile von der
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Gelenkstelle zur Vorderkante hin, die über den vorderen Schenkel des Installationskanals greift, abfallend
geneigt ist.
Hierdurch wird vermieden, daß die Deckelteile, die das Abdeckteil bilden, als Ablagefläche benutzt werden.
Durch die abfallende Neigung wird erreicht, daß abgelegte Gegenstände von dem Deckelteil abrutschen, so daß ein
unerwünschtes Ablegen von Gegenständen auf dem Abdeckteil unterbunden ist.
Eine bevorzugte Einzelheit wird darin gesehen, daß jedes
Deckelteil im Querschnitt etwa L-förmig ausgebildet ist, wobei das eine Ende am hinteren Schenkel des
Installationskanals angelenkt und das andere Ende den oberen Rand des vorderen Schenkels unter Spaltbildung
überdeckt (in Schließlage des Deckelteils).
Dabei ist bevorzugt vorgesehen, daß am Deckelteil oder vorzugsweise am vorderen Schenkel des Installationskanals
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Abstandhalter angeordnet sind, an denen sich die Teile in Schließlage unter Spaltbildung abstützen.
Zur weiteren Verkleidung ist bevorzugt vorgesehen, daß der vordere Schenkel des Installationskanales durch
eine Blende verkleidet ist, wobei der Abstandhalter die Blende übergreift und das Deckelteil bis über die
obere Randkante der Blende verläuft.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
gezeigt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigt :
Fig. 1 Eine erste Ausführungsform eines Brüstungskanals
im Querschnitt gesehen;
Fig. 2 bis 5 Varianten in gleicher Ansicht.
In den Zeichnungen ist ein allgemein mit 1 bezeichneter Brüstungskanal für elektrotechnische Installationen
• &Mgr; ««
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gezeigt. Er besteht im wesentlichen aus einem U-förmigen
Installationskanal 2 und einem Abdeckteil 3, welches an dem Kanal 2 schwenkbar gehaltert ist. In der
Schließlage, die in der Zeichnung gezeigt ist, ist zwischen dem Abdeckteil 3 und dem Installationskanal
2 ein Spalt 4 gebildet, der als Auslaß von elektrischen Anschlußleitungen dient.
Der Installationskanal 1 ist U-förmig ausgebildet und
in der Einbausollage mit im wesentlichen horizontal gerichteter Basis 5 und vertikal nach oben gerichteten
Schenkeln 6, 7 angeordnet. Der Schenkel 6 ist dabei an einer Gebäudewandung oder dergleichen unterhalb der
Fensterbrüstung angeordnet und befestigt. Der Schenkel 7 liegt in Blickrichtung des Betrachters, der in dem
jeweiligen Raum steht.
Die Basis 5 des Installationskanals 1 ist erheblich schmaler als die Höhe der Schenkel 6, 7, wobei die Breite
des Kanals 5 etwa doppelt so breit ist, wie der Breite
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eines in den Kanal einzusetzenden Installationsgerätes 8 entspricht. Die Höhe des Installationskanals 1 beträgt
ein Vielfaches der Höhe eines einzubauenden Installationsgerätes 8.
An der Basis 5 des Installationskanals 1 ist eine Profilschiene 9 als Halterung für Installationsgeräte 8
ausgebildet. Die Profilschiene 9 ist als Hutschiene ausgebildet, wobei diese Profilschiene 9 zwei U-förmige
Profilteile 10, 11 aufweist, die mit ihren länger ausgebildeten ersten Schenkeln 12, 13 an der Basis 5
des Installationskanals 1 fixiert sind, deren Basis parallel zueinander und zu den Schenkeln 6,7 des
Installationskanales 1 gerichtet ist und deren zweite Schenkel 14, 15 voneinander weggerichtet sind. Die
zweiten Schenkel 14, 15 sind nur sehr schmal ausgebildet. Zwischen den Schenkeln 6, 7 des Installationskanales
1 und den Profilteilen 10, 11 der Profilschiene 9 sind zur Mündung des Installationskanales 1 (nach oben) offene
Einlegekanäle 16, 17, 18 für Netzleitungen 19, Datenleitungen 20 und Telefonleitungen 21
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(beispielsweise) gebildet. Die Teile können einfach in die Einlegekanäle 16, 17, 18 von oben eingelegt
werden. Einer zusätzlichen Halterung oder Fixierung bedarf es nicht.
Aufgrund der Höhe der Profilteile 10, 11 ist ein erheblicher Raum für die Anordnung von entsprechenden
Kabeln vorgesehen, wobei durch diese Anordnung die Bautiefe (Wandabstand) des Installationskanales 1 nicht
vergrößert wird. Lediglich die Bauhöhe (parallel zur Wandfläche) ist relativ groß, was aber für die Einbauverhältnisse
und für den Raumbedarf nicht von Nachteil ist.
Die zweiten Schenkel 14, 15 der Profilschiene 9 bilden
eine Halterung für elektrische Einbaugeräte 8.
Wie insbesondere aus Figur 1 und 2 ersichtlich, kann zwischen den Schenkeln 6, 7 des Installationskanales 1
die Anordnung von Deckelteilen 22 vorgesehen sein, die
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nach der Ausführungsform gemäß Figur 1 rastbar
befestigbar sind oder auch nach der Ausführungsform
gemäß Figur 2 lediglich auf entsprechende Vorsprünge der Schenkel 6, 7 aufgelegt werden können.
Das Deckelteil 22 kann aus mehreren in Längsrichtung des Kanals angeordneten Modulteilen bestehen.
Diese Deckelteile 22 decken die Einlegekanäle 16 bis 18 und die an der Profilschiene 9 gehalterten
elektrischen Einbaugeräte 8 ab, wobei die Deckel 22 Zugriffsbereiche 23 zu Betätigungsmitteln oder Einsatzöffnungen
der Einbaugeräte 8 aufweisen. Die Deckelteile 22 sind entsprechend ausgespart, wobei die Installationsgeräte
8 eine entsprechende Blende aufweisen können.
Wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich, können zwischen den Schenkeln 6, 7 des Installationskanales 1 oberhalb
der ersten Deckelteile 22 zweite Deckelteile 24 eingefügt werden, die beispielsweise ebenfalls verrastbar an den
Schenkeln 6, 7 gehalten sind, wobei das zweite
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Deckelteil 24 Zugriffsbereiche 25 zu Betätigungsmitteln
26 oder Einsatzöffnungen für weitere Einbaugeräte aufweisen, die mit den Einbaugeräten 8 gekoppelt sind.
Vorzugsweise besteht der Installationskanal 1 und das Abdeckteil 3 aus Metall, so daß der Installationskanal
selbst eine elektrische Abschirmung bildet.
An dem Schenkel 6 des Installationskanals 1, der in Einbausollage an einer Wandfläche angeordnet oder an
einer Wandfläche zugewandt ist, ist am Ende des Schenkels 6 die Anordnung von ein oder mehreren Deckelteilen als
Abdeckteil 3 vorgesehen, wobei bei der Ausführungsform
gemäß Figur 1 und 2 beispielsweise das Abdeckteil 3 um die Schwenkachse 27 verschwenkbar ist. Es ist auch
eine feste Verbindung des Abdeckteils 3 mit dem Installationskanal 1 möglich, wie dies in Figur 3
veranschaulicht ist. Über den Längsverlauf des Installationskanales können mehrere solche Elemente 3
modulartig hintereinander angeordnet sein.
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Bei der Ausführungsform nach Figur 3 und Figur 4 weist
die Stirnfläche des Deckelteils 3 einen Druchbruch zur Anordnung eines elektrischen Einbaugerätes 28 auf. Um
den Zugriff zur Verdrahtung dieses Installationsgerätes 28 zu verhindern, ist das Abdeckteil 3 dort fest an
dem Installationskanal 1 installiert.
Bei der Ausführungsform gemäß Figur 5 ist die Stirnfläche
des Abdeckteils 3 von der Gelenkstelle zur Vorderkante hin, die über den vorderen Schenkel 7 des Installationskanals
1 greift, abfallend geneigt. Dies führt dazu, daß evtl. auf dieser Deckfläche abgelegte Gegenstände
abrutschen, so daß die Deckfläche nicht mit Gegenständen belegt werden kann. Das Deckelteil 3 ist im Querschnitt
etwa L-förmig ausgebildet, wobei das eine Ende am hinteren Schenkel 6 des Installationskanals 1 angelenkt
ist und das andere Ende den oberen Rand des vorderen Schenkels 7 unter Spaltbildung überdeckt (in Schließlage
des Deckelteils 3 betrachtet).
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Am Schenkel 7 des Installationskanals 1 ist als Abstandhalter 29 ein in Längsrichtung unterbrochenes Kantenschutzprofil
angeordnet, an welchem sich das Abdeckteil 3 in der Schließlage abstützt. Der vordere Schenkel
7 des Installationskanales 1 ist noch durch eine Blende 30 verkleidet, wobei der Abstandhalter 29 die Blende
30 an ihrer oberen Randkante übergreift und das Abdeckteil 3 bis über die obere Randkante der Blende
30 verläuft, so daß auch diese gegen Einblick geschützt ist.
Die besondere Anordnung und Ausbildung des Brüstungskanales 2 ermöglicht in einfacher Weise die Anordnung
von separierten elektrischen Leitungssystemen sowie von unterschiedlichen Installationsgeräten auch in
unterschiedlichen Ebenen, ohne daß hierdurch der Wandabstand des Brüstungskanals 2 insgesamt übermäßig groß
ist. Insgesamt ist ein solcher Brüstungskanal einfach herzustellen und einfach zu installieren, wobei der
Brüstungskanal in geeigneter Weise in die Einbauten eines Raumes integriert werden kann, ohne daß ein
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störender technischer Eindruck entsteht.
Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele
beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel .
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsraerkmale werden
als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (16)
1. Brüstungskanal für elektrotechnische Installationen
mit einem im wesentlichen U-förmigen Installationskanal und einem Abdeckteil, welches an dem Kanal
gehaltert ist, vorzugsweise schwenkbar, wobei zwischen Abdeckteil und Installationskanal ein Spalt oder
mehrere Spalte zum Auslaß von elektrischen Anschlußleitungen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Installationskanal (1) in Einbausollage mit im wesentlichen horizontal gerichteter Basis (5)
und vertikal nach oben gerichteten Schenkeln (6,7) angeordnet ist.
2. Brüstungskanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Basis (5) des Installationskanales (1) schmaler ist als die Höhe der Schenkel (6,7).
3. Brüstungskanal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Basis (5) des Installationskanales (1) eine Profilschiene (9) als Halterung
für Installationsgeräte (8) ausgebildet ist.
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4. Brüstungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (9)
als Hut profilschiene ausgebildet ist.
5. Brüstungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hutprofilschiene
(9) zwei U-förmige Profilteile (10,11) aufweist, die mit ihren vorzugsweise langer ausgebildeten
ersten Schenkeln (12,13) an der Basis (5) des Installationskanales (1) fixiert sind, deren Basis
parallel zueinander und zu den Schenkeln (6,7) des Installationskanales (1) gerichtet ist und
deren zweite Schenkel (14,15), die voneinander weggerichtet sind, vorzugsweise kürzer als die ersten
Schenkel (12,13) ausgebildet sind.
6. Brüstungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schenkeln
(6,7) des Installationskanales (1) und den Profilteilen (10,11) der Hutprofilschiene sowie zwischen
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den Basisbereichen der Profilteile (10,11) der Hutprofilschiene
zur Mündung des Installationskanales (1) offene Einlegekanäle (16,17,18) für unterschiedliche elektrische Leitungen, insbesondere
für Netzleitungen (19), Datenleitungen (20) und
Telefonleitungen (21) gebildet sind.
7. Brüstungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Schenkel
(14,15) der Profilschiene (9) eine Halterung für elektrische Einbaugeräte (8) bilden.
8. Brüstungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schenkeln
(6,7) des Installationskanales (1) Deckelteile (22) einfügbar, insbesondere einrastbar sind, die die
Einlegekanäle (16 bis 18) und die an der Profilschiene (9) gehalterten elektrischen Einbaugeräte
(8) abdecken, wobei die Deckel (22) Zugriffsbereiche
(23) zu Betätigungsmitteln oder Einsatzöffnungen der Einbaugeräte (8) freigebend ausgespart sind.
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9. Brüstungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schenkeln
(6,7) des Installationskanales (1) oberhalb der ersten Deckelteile (22) zweite Deckelteile (24)
einfügbar, insbesondere verrastbar sind, die Zugriffsbereiche (25) zu Betätigungsmitteln (26)
oder Einsatzöffnungen für weitere Einbaugeräte (8) aufweisen, die mit den Einbaugeräten (8) gekoppelt
sind, die von den ersten Deckelteilen (22) überdeckt sind .
10. Brüstungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Installationskanal
(1) aus Metall besteht.
11. Brüstungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schenkel (6)
des Installationskanales (1), der in Einbausollage an einer Wandfläche angeordnet oder einer Wandfläche
zugewandt ist, vorzugsweise am Ende des Schenkels (6), ein oder mehrere Deckelteile als Abdeckteile (3)
um eine horizontale Achse (27) schwenkbar gehaltert sind.
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12. Brüstungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche mindestens eines Deckelteiles (3) einen
Installationsdurchbruch zur Anordnung eines elektrischen Einbaugerätes (28) aufweist.
13. Brüstungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche des
Deckelteils (3) bzw aller Deckelteile von der Gelenkstelle zur Vorderkante hin, die über den vorderen
Schenkel (7) des Installationskanales (1) greift, abfallend geneigt ist.
14. Brüstungskanal nach eine der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Deckelteil (3)
im Querschnitt etwa L-förmig ausgebildet ist, wobei das eine Ende am hinteren Schenkel (6) des
Installationskanales (1) angelenkt und das andere Ende den oberen Rand des vorderen Schenkels (7)
unter Spaltbildung überdeckt (in Schließlage des Deckelteiles).
• ·
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15. Brüstungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am Deckelteil (3) oder
vorzugsweise am vorderen Schenkel (7) des
Installationskanales (1) Abstandhalter (29) angeordnet sind, an denen sich die Teile in Schließlage unter Spaltbildung abstützen.
Installationskanales (1) Abstandhalter (29) angeordnet sind, an denen sich die Teile in Schließlage unter Spaltbildung abstützen.
16. Brüstungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Schenkel
(7) des Installationskanales (1) durch eine Blende (30) verkleidet ist, wobei der Abstandhalter (29) die Blende (30) übergreift und das Deckelteil (3) bis über die obere Randkante der Blende (30) verläuft.
(7) des Installationskanales (1) durch eine Blende (30) verkleidet ist, wobei der Abstandhalter (29) die Blende (30) übergreift und das Deckelteil (3) bis über die obere Randkante der Blende (30) verläuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29606869U DE29606869U1 (de) | 1996-04-16 | 1996-04-16 | Brüstungskanal für elektrotechnische Installationen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29606869U DE29606869U1 (de) | 1996-04-16 | 1996-04-16 | Brüstungskanal für elektrotechnische Installationen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29606869U1 true DE29606869U1 (de) | 1996-07-11 |
Family
ID=8022634
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29606869U Expired - Lifetime DE29606869U1 (de) | 1996-04-16 | 1996-04-16 | Brüstungskanal für elektrotechnische Installationen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29606869U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202011107398U1 (de) | 2011-11-02 | 2013-02-04 | Tehalit Gmbh | Bodenkanalsystem zur Leitungsführung und zum Geräteeinbau |
| EP3462557A1 (de) | 2017-09-29 | 2019-04-03 | Tehalit GmbH | Einstellbare belagstosskante für kabelkanäle |
-
1996
- 1996-04-16 DE DE29606869U patent/DE29606869U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202011107398U1 (de) | 2011-11-02 | 2013-02-04 | Tehalit Gmbh | Bodenkanalsystem zur Leitungsführung und zum Geräteeinbau |
| EP2590280A2 (de) | 2011-11-02 | 2013-05-08 | Tehalit GmbH | Bodenkanalsystem zur Leitungsführung und zum Geräteeinbau |
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| EP3723215A1 (de) | 2017-09-29 | 2020-10-14 | Tehalit GmbH | Einstellbare belagstosskante für kabelkanäle |
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