DE2328235C3 - Mehrzweckinstallationskanal zur Wandverlegung, insbesondere für die Gebäudeelektroinstallation - Google Patents
Mehrzweckinstallationskanal zur Wandverlegung, insbesondere für die GebäudeelektroinstallationInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Mehrzweck-Installationskanal zur Wandverlegung, insbesondere für die
Gebäude-Elektroinstallation, mit einer Formleiste, in der Verteilungsleitungen in mehrerer. Kanälen geführt
sind, wubei mindestens ein Stromleitungen führender Kanal durch einen Deckel verschließbar ist, auf den an
dafür vorbereiteten Stellen Steckdosen aufsetzbar sind.
Sollen bei einem solchen bekannten Mehrzweck-Installationskanal zusätzliche Leitungen verlegt werden,
so müssen die auf dem Deckel montierten Steckdosen abmontiert, der Deckel entfernt, die Leitungen verlegt,
dann wieder der Deckel und die Steckdosen aufgesetzt werden. Dies ist sehr zeitraubend, insbesondere bei der
Verwendung von Steckdosen mit Kontaktspitzen können durch Werkzeuge bei der Abnahme des Deckels
blanke Stellen der elektrischen Leitungen berührt werden, so daß auch Unfallgefahr besteht.
Zur Vermeidung dieser Nachteile liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Mehrzweck-Installationskanal
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem mit nur geringem Montageaufwand zusätzliche Versorgungsleitungen
verlegbar und mit den gewünschten Steckdosen einfach verbindbar sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß zusätzlich zum die Stromleitungen führenden, durch
den Steckdosen tragenden Deckel abgedeckten Kanal mindesten ein am Bord anschließender weiterer Kanal
zur Aufnahme weiterer Verteilungsleitungen wie Strom- oder Flüssigkeilsleitungen vorgesehen ist, der
durch einen unabhängigen Deckel verschließbar ist, und da^u ein Rand des Deckels am Bord und der andere
Rand des Deckels an einem Vorsprung der Formleiste gehalten ist, wobei der Vorsprung durch den Rand des
weiteren Kanals gebildet ist, und daß mindestens ein Durchgangsloch zwischen dem Inneren des weiteren
Kanals und den für die Steckdosen vorbereiteten Stellen vorgesehen ist zum Anschluß dieser Steckdosen an die
Verteilungsleitungen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der weitere Kanal oberhalb des die Stromleitungen
führenden Kanals vorgesehen und der obere, dem weiteren Kanal und dem die Stromleitungen führenden
Kanal gemeinsame Bord, überragt mit einem Vorsprung den Decke! und es sind irn Vorsprung des Bords
Durchgangslöcher korrespondierend zu den Aussparungen der anbringbaren Steckdosen angeordnet. Die
Durchgangslöcher sind dabei fabrikmäßig vorgesehen und sie sind nicht sichtbar, da sie durch den Vorsprung
verdeckt sind. Daher kann, wenn dort keine Steckdose angeordnet ist, auch kein Staub und herabfallende
Fremdkörper in das Innere des Installationskanal
eindringen. Weitere Steckdosen können dann wunschgemäß an den vorgesehenen Steven ohne jegliche
Bearbeitung der Formleiste und ohne Werkzeuge angebracht werden.
Bei einer weiteren Ausfuhrungsform ist der weitere
Kanal unterhalb des die Stromleitungen führenden Kanals vorgesehen und der den weiteren Kanal
abdeckende Deckel weist mindestens eine frontale Aussparung für ein Kabel auf, wobei diese Aussparungen
passend zu den vorgesehenen Aufnahmeöffnungen für jeweils ein Gehäuse angeordnet sind, wobei die
Gehäuse jeweils eine nach unten gerichtete Verlangemng
tragen, die die frontale Aussparung des Deckels abdeckt, so daß die herausgeführten Kabel gegen
Beschädigungen und Verschmutzungen geschützt sind.
In vorteilhafter Weise bildet die Formleiste mindestens einen über dem die Stromleitungen aufnehmenden
Kanal angeordneten oberen Kanal und einen unterhalb angeordneten unteren Kanal und es sind dann zwischen
den Kanälen Durchgangslöcher für die Durchführung von Kabeln von einem Kanal zum anderen vorgesehen.
Damit können die Kabel beliebig zwischen den einzelnen Kanälen hin- und hergeführt werden, und sie
können unabhängig von ihrer Verlegung in einem bestimmten Kanal in einfacher Weise zu einer
Steckdose oder Anschlußdose hingeführt werden. Damit können dann beliebige Punkte in einfacher Weise
miteinander verbunden werden, wie dies beispielsweise bei der Schaltung von Telefonapparaten, Wechselsprechanlagen,
Rufanlagen, Regelanlagen, Alarmvorrichtungen, Fernsteuerungen usw. erforderlich ist
In besonders vorteilhafter Weise ist der Mehrzweck-Installationskanal
zum Einsatz von Steckdosen mit Kontaktspitzen vorgesehen, bei denen die Kontaktspitzen
die Isolation der Kabel durchdringen, wie dies in der französischen Patentschrift 20 97 279 beschrieben ist.
Zur Befestigung der Steckdosen weist der Deckel eine Folge von Aufnahmeöffnungen und Durchgangslöcher
für die Kontaktspitzen auf und die Steckdosen sind mit Haltelaschen zum Einhängen in diese Aufnahmeöffnungen
versehen. Entsprechend dem Verwendungszweck können eine, zwei, drei oder vier Befestigungsstellen mit
Aufnahmeöffnungen und Durchgangslöchern pro laufendem Meter vorgesehen sein, wobei an jeder
Befestigungsstelle wahlweise Steckdosen der verschiedensten Art, Anschlußdosen für Telefon, Signale,
Antennen usw. anordbar sind.
Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Mehrzweck-Installationskanals
mit verschiedenen Steckdosen, die teilweise von ihren Befestigungsstellen abgeho-
ben sind,
Fig. 2 eine andere Ausführungsform als Bodenleiste
Fig. 2 eine andere Ausführungsform als Bodenleiste
F i g. 3 einen Stützsockel, wie er beispielsweise in der
Ausführungsform der F i g. 1 verwendet wird.
Gemäß Fig. 1 weist eine aus Metall oder Kunststoff stranggepreßte Formleiste 1 einen oberen Bord 2 und
einen unteren Bord 3 auf, die parallel zueinander verlaufen. Die Borde 2 und 3 tragen wechselseitige
Wulste 4 und 5, die ebenfalls parallel zur Längsachse verlaufen und die einen ebenen Deckel 6 hinterschnappend
aufnehmen. Dieser Deckel 6 ist über seine Länge ahwechselnd mit Aufnahmeöffnungen 7 und Durchgangslöchern
g für Steckdosen 12, 23, 32, 42 versehen. Im Inneren der Formleiste 1 sind Stromleitungen 9 und
10 vorgesehen, die durch Kontaktspitzen 11 elektrisch leuend mit der Steckdose 12 verbindbar sind. In der
französishen Patentschrift 20 97 279 sind diese Steckdosen 12 näher beschrieben. Jede Steckdose 12 ist mit
Haltelaschen 13 versehen, die in die parallelen Aufnahmeöffnungen 7 des Deckels 6 eingreifen und
hinterhaken.
Die Formleiste 1 weist eine Rückseite 14 auf, deren oberer Rand 15 eine nach oben offene Rille 15a und
deren unterer Rand 16 eine Rille 16a bilden, die sich beide über die ganze Länge der Formleiste 1 erstrecken.
Der untere Rand 16 weist eine einen Boden 17 bildende Abwinkelung auf, an die sich ein geländerartig
ausgebildeter, vertikal verlaufender Rand 28 anschließt und einen inneren Kanal 30 abgibt. Zwischen dem
Boden 17 und dem unteren Rand 16 ist eine V-förmige Rille 16a vorgesehen.
Durch den oberen Bord 2 ist der Boden eines oberen Kanals 20 gebildet, wobei der obere Bord 2 über den
Deckel 6 vorsteht und in einem senkrecht hochgestellten Bord 2a endet. Der obere Rand 15, die Oberseite des
oberen 3ords 2 und der Bord 2a bilden einen rinnenartigen Schlitz, den oberen Kanal 20, der durch
den Deckel 18 verschlossen ist. Der Deckel 18 ist ein Strangpreßprofil, das entsprechend den ästhetischen
Ansprüchen in seinem Querschnitt verschieden geformt sein kann; er weist einerseits einen längsverlaufenden
Einschnappvorsprung 19 auf, der in die Rille 15a einschnappbar ist, und andererseits einen abgebogenen
Rand 18a. der den oberen Bord 2 an seiner Ecke hinterfaßt.
Wie in Fig.! in den aufgeschnitten dargestellten Bereichen des Deckels 18 ersichtlich ist, ist der obere
Bord 2 mit vor dem Deckel 6 mündenden Durchgangslöchern 21 versehen, von denen durch eines ein im
oberen Kanal 20 verlegtes Kabel 22 zu einer Fernsehsteckdose 23 hindurchgeführt ist. Diese Fernsehsteckdose
23 hat einen üblichen Boden, durch den das Kabel 22 hindurchgeführt ist.
Aus F i g. 1 ist weiter ersichtlich, daß die Steckdose in die Aufnahmeöffnungen 7 am linken Rand einsetzbar
ist, während die Fernsehsteckdose 23 in den benachbarten Aufnahmeöffnungen 7 daneben verankert ist.
Der Bord 3 der Formleiste 1 ist vorne mit dem schon beschriebenen, nach oben gerichteten Wulst 5 versehen
und er weist ferner einen nach unten gerichteten vertikalen Rand 24 auf, der dazu bestimmt ist, in die Rille
25 vor dem Vorsprung 26 einzugreifen. Dieser Vorsprung 26 ist an einem Schenkel eines als
Sockelleiste dienenden Deckels 27 angeordnet und dient zur lösbaren Verbindung mit der Formleiste 1. Die
Innenseite des Deckels 27 stützt sich auf dem Rand des inneren Kanals 30 ab, während ein rippenartiger
nach innen vorstehender Haltewulst 29 in der Rille 16<i gehalten ist. Die Formen des Haltewulstes 29 und der
Rille 16a sind aufeinander abgestimmt, so daß der Haltewulst 29 sicher, aber wieder lösbar gehalten ist. In
dem so gebildeten inneren Kanal 30 ist ein zweiadriges Kabel 31 verlegt.
Aus F i g. 1 auf der rechten Seite ist ferner zu ersehen, daß eine weitere Steckdose 32, die einen Anschluß
trägt, vorgesehen ist; in der Darstellung ist sie zur Montage halbseitig eingehängt. Der Sockel der
Steckdose 32 ist mit einer Aussparung 34 für das Ende 31a des Kabels 31 versehen. Das Kabel 31 ist im Kanal
30 verlegt und zum oberen Kanal 20 quer durch die
Formleiste 1 geführt. Das Ende 31a des Kabels 31 ist durch das Durchgangsloch 35 hindurchgeführt und im
Kanal 20 in einer Schlinge umgelegt und durch das Durchgangsloch 21 des Vorsprungs des Bords 2 der
Formleiste 1 hindurchgeführt, so daß, wenn die Steckdose 32 an ihrer Befestigungsstelle durch ihre
Haltelaschen 32a gehalten ist, die Führung des Kabels 31 von außen nicht sichtbar ist.
In Fig.3 ist ein Stützsockel 45, wie er in der
Formleiste 1 zum Anschluß der Steckdose 12 verwendet wird, dargestellt und der nicht näher beschrieben ist, da
er nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist. Der Stützsockel 45 weist Vertiefungen 36 für die Kontaktspitzen
11 der Steckdose 12 auf. die in montiertem Zustand hinter den Durchgangslöchern 8 liegen und
zwischen denen eine Stützrippe 46 zur Unterstützung der Stromleitungen 9 und 10 beim Einstecken der
Kontaktspitzen 11 angeordnet ist. Der Stützsockel 45 weist ferner auf seiner Rückseite eine Aussparung 35a
auf, durch die hindurch eine Querführung des Kabels 31 vom Kanal 30 in den Kanal 20 möglich ist oder
umgekehrt.
In F i g. 2 ist eine vereinfachte Ausführungsform eines Installationskanals dargestellt, die zwei untenliegende
Kanäle 40 und 30 aufweist, die durch einen Deckel 27 in Form einer Sockelleiste abgedeckt sind. Es ist
ersichtlich, daß der Aufbau ähnlich der vorbeschriebenen Ausführungsform der Fig. 1 ist. Die Formleiste 1
weist einen Deckel 6 auf, der mit Aufnahmeöffnungen 7 und Durchgangslöchern 8 versehen ist. Die Rückseite 14
der Formleiste 1 ist nach oben und unten verlängert, so daß der obere Bord 2 mit seinem Wulst 4 den Deckel 6
hält und nach oben eine Abschlußleiste 37 bildet, die nur Dekorationszwecken dient.
Der untere Bord 3 der Formleiste 1 ist mit einem Rand 24 versehen, der in eine Rille 25 eines Vorsprungs
26 des Deckels 27 hineinragt. Letzterer ist als Sockelleiste ausgebildet und reicht bis auf den nicht
dargestellten Boden des Verlegungsraums herab, er hat auf seiner Innenseite einen Haltewulst 29, der federnd in
seiner horizontalen Längserstreckung zwischen dem Boden 17 und dem unteren Rand 16 gehalten ist, die von
der Rückseite 14 der Formleiste 1 ausgehen. Der Boden 17 endet in einem senkrechten Rand 28, gegen den sich
die Innenseite des Deckels 27 abstützt, so daß die Rückseite 14, der Boden 17 und der Rand 28 zusammen
einen inneren Kanal 30 bilden. Zwischen dem Kanal 30 und dem Bord 3 der Formleisle 1 ist eine horizontale
Zwischenwand 38 angeordnet, an die sich ein senkrechter Rand 39 anschließt und einen zweiten Kanal 40
bildet, in dem das Kabel 22 verlegt ist. Letzteres, das ein Fernsehkoaxialkabel ist, ist unterhalb der Durchgangslöcher 8 durch eine im Deckel 27 im Bereich des Bords 3
eingebrachte Aussparung hindurchgeführt. Eine Fernsehantennensteckdose 42 mit einem Gehäuse 43 nimmt
das Ende des Kabels 22 auf. Das Gehäuse 43 ist mit Haltelaschen 44 versehen, die in die Aufnahmeöffnungen
7 des Deckels 6 einschnappbar sind. Das Gehäuse 43 ist nach unten verlängert und bildet eine Abdeckung für
die Aussparung 41. Wie weiter aus F i g. 2 zu erkennen ist, ist das Gehäuse 43 an den Rand 27a des Deckels 27
und an den Wulst 5 des Bords 3 angepaßt. Auf diese Weise ist die Fernsehantennensteckdose 42 unter
Ausnutzung der Befestigungsstellen des Deckels 6 befestigt, an den Kanal 40 angeschlossen und verdeckt
die Aussparung 41 für die Durchführung des Kabelendes 22a.
Wie man aus den Konstruktionen ersieht, ist darauf geachtet, daß die Starkstrom führenden Verteilungsleitungen
9, 10 in einem bestimmten Abstand über dem Boden geführt sind und dies ist auch bei der
Verwendung als Sockelleiste für die Verlegung von Verteilungsleitungen für Schwachstrom (Telefon, Antennen)
möglich. Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1 sind diese Verteilungsleitungen im oberen Kanal
20 angeordnet, wie dies eingangs beschrieben ist. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 kann man die Kanäle
30 und 40 benützen, wobei die Steckdosen nach unten verlängert sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Mehrzweck-Installationskanal zur Wandverlegung, insbesondere für die Gebäude-Elektroinstallation,
mit einer Formleiste, in der Verteilungsleitungen in mehreren Kanälen geführt sind, wobei
mindestens ein Stromleitungen führender Kanal durch einen Deckel verschließbar ist, auf den an
dafür vorbereiteten Stellen Steckdosen aufsetzbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich
zum die Stromleitungen (9,10) führenden, durch den Steckdosen (12, 23, 32, 42) tragenden Deckel
abgedeckten Kanal mindestens ein am Bord (2, 3) anschließender weiterer Kanal (20, 30, 40) zur
Aufnahme weiterer Verteilungsleitungen (22,31) wie Strom- oder Flüssigkeitsleitungen vorgesehen ist,
der durch einen unabhängigen Deckel (18, 27) verschließbar ist und dazu ein Rand (18a, Rille 25)
des Deckels (18, 27) am Bord (2, 3) und der andere Rand (Einschnappvorsprung 19, Haltewulst 29) des
Deckels (18,27) an einem Vorsprung (Rille 15a, Rille 16a,} der Formleiste (1) gehalten ist, wobei der
Vorsprung durch den Rand (15, 16) des weiteren Kanals (20, 30, 40) gebildet ist und daß mindestens
ein Durchgangsloch (21, Aussparung 41) zwischen dem Inneren des weiteren Kanals (20, 30, 40) und
den für die Steckdosen (23, 32, 42) vorbereiteten Stellen vorgesehen ist zum Anschluß dieser Steckdosen
(23,32,42) an die Verteilungsleitungen (22,31).
2. Mehrzweck-Installationskanal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Kanal (20) oberhalb des Stromleitungen (9, 10) führenden
Kanals vorgesehen ist, und der obere, dem weiteren Kanal (20) und dem die Stromleitungen (9, 10)
führenden Kanal gemeinsame Bord (2) mit einem Vorsprung den Deckel (6) überragt und im
Vorsprung des Bords (2) Durchgangslöcher (21) korrespondierend zu den Aussparungen (34) der
anbringbaren Steckdosen (23,32) angeordnet sind.
3. Mehrzweck-Installationskanal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Kanal (30) unterhalb des die Stromleitungen (9, 10) führenden
Kanals vorgesehen ist und der den weiteren Kanal (30) abdeckende Deckel (27) mindestens eine
frontale Aussparung (41) für ein Kabel (22, 22a^ aufweist und diese Aussparungen (41) passend zu
den vorgesehenen Aufnahmeöffnungen (7) für jeweils ein Gehäuse (43) angeordnet sind, wobei die
Gehäuse (43) jeweils eine nach unten gerichtete Verlängerung tragen, die die frontale Aussparung
(41) des Deckels (27) abdeckt.
4. Mehrzweck-Installationskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Formleiste (1) mindestens einen über dem die Stromleitungen (9, 10) aufnehmenden Kanal angeordneten
oberen Kanal (20) und einen unterhalb angeordneten unteren Kanal (30) aufweist, und daß
zwischen den Kanälen (-, 20,30,40) Durchgangslöcher (21, 35) für die Durchführung von Kabeln (31,
3Ia^ von einem Kanal (-,20, 30, 40) zum anderen
vorgesehen sind.
5. Mehrzweck-Installationskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in
an sich bekannter Weise zur Befestigung von Steckdosen (12) mit Kontaktspitzen (11), die die
Isolation von Stromleitungen (9, 10) durchdringen, der Deckel (6) eine Folge von Aufnahmeöffnungen
(7) und Durchgangslöchern (8) für die Kontaktspitzen (11) aufweist und die Steckdosen (12,23,32.42)
mit Haltelaschen (13, 44) zum Einhängen in die Aufnahmeöffnungen (7) versehen sind.
6. Mehrzweck-Installationskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Formleiste (1) in einem Kanal mindestens einen Stützsockel (45) zur Abstützung paralleler Stromleitungen
(9,10) aufweist und daß der Stützsockel (45) auf seiner Rückseite eine Aussparung (35a) für die
Durchführung mindestens eines Kabels (31) hat.
7. Mehrzweck-Installationskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens einer der Kanäle (30, 40) eine langgestreckte Zwischenwand (38) und diese Zwischenwand
Durchbrüche zur Querdurchführung von Kabeln (22) aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7221155A FR2188776A5 (de) | 1972-06-13 | 1972-06-13 | |
| FR7221155 | 1972-06-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2328235A1 DE2328235A1 (de) | 1974-01-03 |
| DE2328235B2 DE2328235B2 (de) | 1977-02-24 |
| DE2328235C3 true DE2328235C3 (de) | 1977-10-20 |
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