DE29603661U1 - Fahrzeugsitz-Rückenlehne - Google Patents
Fahrzeugsitz-RückenlehneInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R7/00—Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps
- B60R7/04—Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps in driver or passenger space, e.g. using racks
- B60R7/043—Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps in driver or passenger space, e.g. using racks mounted on or under a seat
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)
Description
Adam Opel AG 26. Februar 1996
65423 Rüsselsheim 96P09107 -Kr/pr
Beschreibung
Die Neuerung betrifft eine Fahrzeugsitz-Rückenlehne mit
einer Rückwand, in welcher eine Tasche angeordnet ist, die eine feste, aufklappbare Außenwand hat.
Fahrzeugsit&zgr;-Rückenlehnen mit jeweils einer solchen Tasche
sind oftmals bei heutigen Personenkraftwagen an den Vordersitzen vorgesehen, um dort Gegenstände, beispielsweise
einen Autoatlas, verstauen zu können. Die Außenwand solcher Taschen ist häufig steif ausgebildet, weil dann
die Taschen besonders bequem zu öffnen und in sie Gegenstände einzuschieben sind. Auch die Gefahr einer Beschädigung
der Taschen ist durch die feste Außenwand gering. Bei Minivans lassen sich die Fahrzeugsitz-Rückenlehnen
meist so weit nach vorn klappen, daß ihre jeweilige Rückwand in eine horizontale Position gelangt und dadurch als
Tischfläche zu nutzen ist.
Als Beispiel für den Stand der Technik sei auf die DE-U-82 31 127.7 verwiesen. Diese Schrift zeigt in einer Fahrzeugsitz-Rückenlehne
eine Tasche mit steifer Außenwand, welche nahe ihrer Unterkante mittels einer Scharnierachse
mit der Rückwand der Rückenlehne verbunden ist. Die Tasche dient nicht nur dazu, Gegenstände aufzunehmen, vielmehr
ist sie zugleich in einer in Offenstellung geschwenkten Position Abstützung für eine aus der Ebene der
Rückenlehne herausklappbare Tischplatte.
Wenn sich in den bekannten Taschen ein Gegenstand befindet, dann bildet die Außenwand der Tasche mit der Rückwand
der Fahrzeugsitz-Rückenlehne einen spitzen Winkel,
deren Schenkel in einem an der Unterseite der Außenwand
verlaufenden Scharnier zusammenlaufen. Ist der Gegenstand relativ dick, handelt es sich beispielsweise um einen Autoatlas, dann hat die Oberkante der Außenwand beträchtlichen Abstand von der Rückwand der Fahrzeugsitz-Rückenlehne . Das schränkt für die Fondpassagiere den Knieraum ein und stört ganz besonders beim Einsteigen. Will man die
Außenwand der Tasche bei in die Waagerechte geklappter
Fahrzeugsitz-Rückenlehne als Tischfläche nutzen, dann muß die Tasche völlig leer sein, weil sonst die Außenwand der jeweiligen Tasche infolge der Dicke eines eingebrachten
Gegenstandes schräg verlaufen würde.
der Fahrzeugsitz-Rückenlehne einen spitzen Winkel,
deren Schenkel in einem an der Unterseite der Außenwand
verlaufenden Scharnier zusammenlaufen. Ist der Gegenstand relativ dick, handelt es sich beispielsweise um einen Autoatlas, dann hat die Oberkante der Außenwand beträchtlichen Abstand von der Rückwand der Fahrzeugsitz-Rückenlehne . Das schränkt für die Fondpassagiere den Knieraum ein und stört ganz besonders beim Einsteigen. Will man die
Außenwand der Tasche bei in die Waagerechte geklappter
Fahrzeugsitz-Rückenlehne als Tischfläche nutzen, dann muß die Tasche völlig leer sein, weil sonst die Außenwand der jeweiligen Tasche infolge der Dicke eines eingebrachten
Gegenstandes schräg verlaufen würde.
Der Neuerung liegt das Problem zugrunde, eine Fahrzeugsitz-Rückenlehne
der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß ihre Tasche auch dann möglichst wenig stört,
wenn sie gefüllt ist.
der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß ihre Tasche auch dann möglichst wenig stört,
wenn sie gefüllt ist.
Dieses Problem wird neuerungsgemaß dadurch gelöst, daß an der Rückwand zwei Streben schwenkbar angelenkt sind, welche
schräg nach unten verlaufen und im unteren Bereich
der Außenwand mit der Außenwand schwenkbar verbunden sind und daß die Außenwand durch zumindest eine flexible Materialbahn mit der Rückwand verbunden ist.
der Außenwand mit der Außenwand schwenkbar verbunden sind und daß die Außenwand durch zumindest eine flexible Materialbahn mit der Rückwand verbunden ist.
Durch diese Gestaltung kann die Unterkante der Außenwand
der Tasche durch eine Schwenkbewegung der Streben nach
oben Abstand von der Rückwand der Fahrzeugsitz-Rückenlehne bekommen. Dadurch kann die Außenwand der Tasche im gefüllten Zustand eine zur Rückwand parallele Position einnehmen. Sie liegt beispielsweise gegen einen Autoatlas
vollflächig an, so daß der Knieraum für die Fondpassagiere lediglich um die Dicke eines solchen Autoatlasses und
der Tasche durch eine Schwenkbewegung der Streben nach
oben Abstand von der Rückwand der Fahrzeugsitz-Rückenlehne bekommen. Dadurch kann die Außenwand der Tasche im gefüllten Zustand eine zur Rückwand parallele Position einnehmen. Sie liegt beispielsweise gegen einen Autoatlas
vollflächig an, so daß der Knieraum für die Fondpassagiere lediglich um die Dicke eines solchen Autoatlasses und
der Dicke der Außenwand der Tasche eingeengt wird. Dadurch wird gegenüber einer im spitzen Winkel zur Rückwand
verlaufenden Außenwand einer Tasche der Knieraumverlust wesentlich vermindert. Zugleich nimmt dadurch die Gefahr
ab, daß die Tasche von den Fondreisenden durch Anstoßen mit den Knien beschädigt wird. Klappt man die Rückenlehne
vollständig nach vorn auf das Sitzkissen des Sitzes, dann gelangt die Außenwand der Tasche auch dann in eine horizontale
Position, wenn sich in ihr ein dicker Autoatlas, ein Buch oder ein anderer dicker Gegenstand befindet, so
daß dann die Außenwand auch bei gefüllter Tasche als Tischfläche genutzt werden kann. Gemäß der Neuerung wird
also ein bisher gebräuchliches, unteres Scharnierband durch eine flexible Anlenkung ersetzt, welche ein Freikommen
der Unterkante der Außenwand von der Rückwand der Fahrzeugsitz-Rückenlehne erlaubt.
Konstruktiv besonders einfach ist die Fahrzeugsitz-Rükkenlehne gestaltet, wenn gemäß einer Weiterbildung der
Neuerung die Außenwand eine Funktionsplatte aufweist, an der die Streben angelenkt sind, wenn die Materialbahn einerseits
an der Rückwand befestigt ist, andererseits unter die Funktionsplatte führt und mit ihrem freien Ende
gegen die Außenseite der Funktionsplatte geklebt ist und wenn die Funktionsplatte außenseitig mit einer diese
vollflächig abdeckende Blende versehen ist. Durch eine solche Blende werden die Klebebereiche und die beiden Anlenkungen
für die Streben verdeckt.
Die Tasche ist zu den Seiten hin teilweise verschlossen und der maximal mögliche Abstand der Außenwand der Tasche
von der Rückwand auf einfache Weise begrenzt, wenn gemäß einer anderen Weiterbildung der Neuerung zusätzlich an
beiden Seiten der Funktionsplatte außenseitig jeweils ein
als flexible Materialbahn ausgebildetes und an der Rückwand befestigtes Seitenteil angeklebt ist.
Die Tasche ist mit sehr geringem baulichen Aufwand besonders stabil ausgeführt, wenn die Rückwand zur Durchführung
der Seitenteile jeweils einen vertikal verlaufenden Schlitz hat und die Seitenteile durch Endbereiche eines
U-förmigen Bauteils gebildet sind, welches gegen die Vorderseite der Rückwand anliegt und mit seinen Schenkeln
durch diese Schlitze greift.
Die Neuerung läßt verschiedene Ausführungsformen zu. Zur
weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben.
Diese zeigt in
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Fahrzeugsitzes mit der neuerungsgemäßen Tasche in
seiner Rückenlehne und einem teilweise in die Tasche eingeschobenen Gegenstand,
Fig. 2 den Fahrzeugsitz nach Figur 1 mit einem vollständig in seine Tasche eingeschobenen Gegenstand,
Fig. 3 eine Explosionsdarstellung eines rückwärtigen Bereichs des Fahrzeugsitzes im unmontierten Zustand,
Fig. 4 den in Fig.3 gezeigten Bereich in einem teilweise
montierten Zustand.
Die Figur 1 zeigt einen Fahrzeugsitz 1 mit einer Fahrzeugsitz-Rückenlehne
2 und einem Sitzkissen 3. Die Fahrzeugsitz-Rückenlehne 2 hat eine Rückwand 4, welche mit
einer beweglich an ihr angebrachten, steifen Außenwand eine Tasche 6 bildet, in welche in Figur 1 gerade ein Gegenstand
7 eingeschoben wird.
Die Außenwand 5 der Tasche 6 ist an beiden Seiten durch
• *
• 4«
jeweils eine Strebe 8 mit der Rückwand 4 verbunden. Diese Streben 8 verlaufen steil nach unten bis jeweils zu einem
unteren Bereich der Außenwand 5.
Die Figur 2 verdeutlicht, daß die Außenwand 5 eine zur Rückwand 4 parallel verlaufende Position einzunehmen vermag,
wenn der Gegenstand 7 vollständig in die Tasche 6 eingeschoben ist.
In Figur 3 ist dargestellt, daß die Außenwand 5 aus einer Funktionsplatte 9 und einer Blende 10 besteht. Diese
Blende 10 wird nach der Montage der Funktionsplatte 9 und der mit ihr zu verbindenden Teile auf die Funktionsplatte
9 gesetzt und verrastet dabei mit ihr. In der Rückwand 4 erkennt man im linken Bereich in halber Höhe eine Bohrung
11, in welche die Strebe 8a einzuhängen ist. Das jeweils andere Ende jeder Strebe 8, 8a wird in einem unteren Bereich
gelenkig mit der Funktionsplatte 9 verbunden. Hierzu ist beispielsweise in jeder Seitenkante der Funktionsplatte
9 eine Bohrung 12 vorgesehen.
An der Unterkante der Funktionsplatte 9 erfolgt die Verbindung mit der Rückwand 4 durch eine flexible Materialbahn
13, welche einerseits an der Rückwand 4 beispielsweise angenäht wird andererseits die Funktionswand 4 untergreift
und mit einem 90°-Umschlag gegen ihre Außenseite geklebt ist, was in Figur 4 zu sehen ist.
Die Figur 3 läßt weiterhin ein U-förmiges Bauteil 14 erkennen, welches genau wie die Materialbahn 13 aus einem
flexiblen Material besteht. Dieses Bauteil 14 hat zwei Seitenteile 15, 16, welche jeweils durch einen vertikalen
Schlitz 17, 18 der Rückwand 4 zu führen sind und mit ihren Enden ebenfalls gegen die Rückseite der Funktionsplatte
9 geklebt werden.
Die Figur 4 verdeutlicht, wie die beiden Seitenteile 15,
16 und die Materialbahn 13 gegen die Rückseite der Funktionsplatte
9 geklebt werden und daß alle Klebebereiche am Schluß von der Blende 10 abgedeckt sind.
Claims (4)
1. Fahrzeugsitz-Rückenlehne mit einer Rückwand, in welcher
eine Tasche angeordnet ist, die eine feste, aufklappbare Außenwand hat, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Rückwand (4) zwei Streben (8, 8a) schwenkbar angelenkt sind, welche schräg nach unten
verlaufen und im unteren Bereich der Außenwand (5) mit der Außenwand (5) schwenkbar verbunden sind und
daß die Außenwand (5) durch zumindest eine flexible Materialbahn (13, 15, 16) mit der Rückwand (4) verbunden
ist.
2. Fahrzeugsitz-Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Außenwand (5) eine Funktionsplatte (9) aufweist, an der die Streben (8, 8a)
angelenkt sind, daß die Materialbahn (13) einerseits an der Rückwand (4) befestigt ist, andererseits unter
die Funktionsplatte (9) führt und mit ihrem freien Ende gegen die Außenseite der Funktionsplatte
(9) geklebt ist und daß die Funktionsplatte (9) außenseitig mit einer diese vollflächig abdeckende
Blende (10) versehen ist.
3. Fahrzeugsitz-Rückenlehne nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zusätzlich an beiden Seiten der Funktionsplatte (9) außenseitig jeweils ein als flexible
Materialbahn ausgebildetes und an der Rückwand (4) befestigtes Seitenteil (15, 16) angeklebt ist.
4. Fahrzeugsit&zgr;-Rückenlehne nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rückwand (4) zur Durchführung der Seitenteile (15, 16) jeweils einen vertikal
verlaufenden Schlitz (17, 18) hat und die Seitenteile (15, 16) durch Endbereiche eines U-förmigen
Bauteils (14) gebildet sind, welches gegen die Vor-
derseite der Rückwand (4) anliegt und mit seinen Schenkeln durch diese Schlitze (17, 18) greift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29603661U DE29603661U1 (de) | 1996-02-29 | 1996-02-29 | Fahrzeugsitz-Rückenlehne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29603661U DE29603661U1 (de) | 1996-02-29 | 1996-02-29 | Fahrzeugsitz-Rückenlehne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29603661U1 true DE29603661U1 (de) | 1996-05-09 |
Family
ID=8020256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29603661U Expired - Lifetime DE29603661U1 (de) | 1996-02-29 | 1996-02-29 | Fahrzeugsitz-Rückenlehne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29603661U1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960620 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990803 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020716 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20040316 |
|
| R071 | Expiry of right |