DE29602041U1 - Verbindungselement für Rohrleitungen - Google Patents
Verbindungselement für RohrleitungenInfo
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Description
Dr. Alfred Beckers, Ehreshoverstraße 8 D-50735 Köln
"Verbindungselement für Rohrleitungen" 5
Die Erfindung betrifft ein Verbindungselement nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Ein derartiges Verbindungselement ist beispielsweise aus der DE 41 27 775 A1 bekannt. Bei diesem bekannten Verbindungselement
werden die Dichtungen durch eingelegte Dichtungsringe gebildet, so daß das Verbindungselement im Bereich jeder
Öffnung durch das Gehäuse und die Dichtungsringe wenigstens drei Bauteile aufweist, die mit dem Rohr verbunden werden
müssen.
Die Handhabung der bekannten Verbindungselemente ist umständlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes
Verbindungselement dahingehend zu verbessern, daß es eine einfache und schnelle Handhabung ermöglicht.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch ein Verbindungselement mit den Merkmalen des Anspruches 1 ge
löst.
Die Erfindung schlägt mit anderen Worten vor, das Verbindungselement
einteilig auszugestalten, d. h. die Dichtungselemente einteilig im Gehäuse des Verbindungselementes auszu
gestalten. Auf diese Weise ist an der Baustelle keine weitere Handhabung zusätzlicher Bauteile des Verbindungselementes
erforderlich. Vielmehr kann einfach ein Rohrende in das Verbindungselement eingesteckt werden. Anschließend kann der
Klebstoff durch den Injektionskanal in den Hohlraum einge
bracht werden, welcher durch die innen in der Öffnung vorge-
sehene Ausnehmung sowie durch die äußere Oberfläche des in den Öffnung eingeschobenen Rohrendes ausgebildet wird. Die
Anzahl dicht miteinander zu verklebender Bauteile kann gegenüber dem bekannten Verbindungselement reduziert werden, so
daß neben der vereinfachten Handhabung auch eine besonders
sichere Verbindung erzielt werden kann.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen
entnehmbar.
So ist es beispielsweise vorteilhaft möglich, die Öffnung sowohl für eine Injektionsverklebung verwendbar zu machen als auch
wahlweise für eine Verklebung, bei der der Klebstoff mittels eines Pinsels auf das Rohr aufgetragen wird, bevor das Rohrende
in die Öffnung des eingeschoben wird. Bei einer derarti
gen Pinselappükation ist sicherzustellen, daß der Klebstoff nicht durch die in der Öffnung vorgesehene äußere Dichtung vom
Rohrende abgestreift wird.
Zu diesem Zweck kann vorteilhaft der Dichtungsbereich, der die
innere Ausnehmung zum freien Ende der Öffnung abdichtet, so schmal bemessen sein, daß dieser Dichtungsbereich problemlos
mit einem ggf. sogar lediglich handbetätigten Werkzeug entfernt werden kann, beispielsweise mit Hilfe eines speziellen Schneid-
oder Fräswerkzeuges oder ggf. auch mit einem beliebigen
Messer. Auf diese Weise kann die Lagerhaltung für den Handwerker erheblich vereinfacht werden und bei lediglich einem Typ
von Verbindungselement kann der Handwerker je nach bevorzugter Verbindungstechnik selbst zwischen einer Verklebung
mittels Injektion oder mittels Pinselapplikation wählen.
Weiterhin kann vorteilhaft vorgesehen sein, den Injektionskanal verhältnismäßig nah am äußeren Ende der Ausnehmung innen
münden zu lassen. Je nach Einbausituation wird hierdurch die Erreichbarkeit des Injektionskanales verbessert. Zudem wird die
Sicherheit der Verbindung durch diese Anordnung verbessert:
Die Festigkeit der Verklebung wird wesentlich durch die Klebelänge
bestimmt. Die Dichtigkeit der Klebeverbindung jedoch kann durch schmale, partielle Hinterspülungen der Klebefläche
beeinträchtigt werden, wenn sich diese Hinterspülungen bis zu einem Injektionskanal oder einem Entlüftungskanal erstrecken.
Durch die vorgeschlagene Anordnung der Kanäle wird die Abdichtungs-Sicherheit
verbessert.
Vorteilhaft kann am inneren Ende der Ausnehmung eine Dichtungsfläche
vorgesehen sein, die nicht in Form einer Anschlagkante für das Rohrende ausgebildet ist, sondern die schräg oder
gebogen verläuft und einen gegenüber dem Rohraußendurchmesser verringerten Durchmesser aufweist. Beim Einschieben
des Rohrendes in das Verbindungselement wird daher ein Ende für diese Bewegung fühlbar, so daß eine einem Anschlag vergleichbare
Funktion geschaffen wird. Gleichzeitig wird durch die Durchschnittsverminderung eine. Quetschdichtung zwischen
Rohr und dieser Dichtfläche erreicht, die die abdichtende Wirkung des später injizierten Klebstoffes unterstützt und den
Klebstoff gegenüber den Im Rohrsystem geführten Medium ab
dichtet.
Die durch die Quetschkräfte einer derartigen Quetschdichtung auf das Rohr wirkenden Axialkräfte, die das Rohr aus dem Verbindungselement
herauszudrücken bestrebt sind, können durch
einen entsprechend gering bemessenen Innendurchmesser der äußeren Dichtung aufgenommen werden, so daß das Rohr nicht
bis zu einer ausreichenden Festigkeit des Klebstoffs in seiner Quetschstellung gehalten werden muß.
Eventuell kann an dem inneren Ende der Ausnehmung oder dahinter, also noch weiter innen im Verbindungselement, ein
zusätzlicher Dichtring vorgesehen sein, wenn z.B. im Rohrleitungssystem Lebensmittel oder Trinkwasser geführt werden soll
und eine Verbindung zwischen dem Klebstoff und diesem im
Rohrleitungssystem geführten Medium besonders zuverlässig
ausgeschlossen werden soil. Bei der ansonsten einteiligen Ausgestaltung
des Verbindungselementes kann für spezielle Anwendungsfälle ein derartiger zusätzlicher Dichtring eingelegt
werden, ohne daß konstruktive Änderungen am Verbindungselement erforderlich sind.
Der Dichtring kann als Axialdichtung ausgebildet sein, die sich
an einem als Anschlag für das Rohr vorgesehenen Flansch abstützt oder an der oben genannten Fläche zur Ausbildung einer
Quetschdichtung, wobei der Dichtring gegenüber dem für das
Verbindungselement verwendeten Werkstoff unterschiedliche Elastizitätseigenschaften aufweisen kann und so eine besonders
zuverlässige Abdichtung ermöglichen kann.
Der Dichtring kann alternativ auch als Radialdichtung ausgebil
det sein, die in der Ausnehmung oder in einer eigens vorgesehenen Nut fixiert werden kann. Ein derartige Nut ist dabei so
angeordnet, daß die Dichtwirkung des Verbindungselementes auch ohne die Verwendung des Dichtrings sichergestellt ist.
Vorteilhaft kann vorgesehen sein, daß das Verbindungselement um die Öffnung in Art eines Stutzens ausgebildet ist und einen
verringerten Außendurchmesser dort aufweist, wo die Öffnung einen verringerten Innendurchmesser als Dichtung am freien
Ende der inneren Ausnehmung aufweist. Auf diese Weise kann
das Verbindungselement besonders preisgünstig hergestellt werden:
Wenn es beispielsweise einteilig im Spritzguß hergestellt wird, bedeutet die Schaffung der inneren Ausnehmung in der Öffnung
eine Hinterschneidung, da zum freien Ende der Öffnung eine Verringerung des lichten Innenquerschnittes vorgesehen ist.
Durch eine dort vorgesehene Verringerung des Außendurchmessers des Stutzens wird die Flexibilität des für das Verbindungseiement
verwendeten Werkstoffes in diesem Bereich er
höht, so daß das Spritzgußstück ohne komplizierten Formenbau
einfach ausgeformt werden kann, indem es sich elastisch verformt, wenn es von dem Kern getrennt wird, der die Kontur der
inneren Ausnehmung in der Öffnung bestimmt. Insbesondere im noch warmen Zustand können die Werkstoffe eine derartige
Elastizität aufweisen, wobei je nach Konturierung des Kernes
eine beschädigungsarme Entfernung des Spritzgußteiles möglich ist, so daß die später erforderliche Maßhaltigkeit der Dichtungselemente
sichergestellt ist.
Die Injektionsöffnung kann nicht nur radial außen am Mantel der
Öffnung münden, sondern beispielsweise an der Stirnfläche des Verbindungselementes, insbesondere wenn das Verbindungselement
lediglich als Reduzierstück ausgebildet ist, welches auf ein Rohr mit geringem Außendurchmesser aufgebracht werden
soll, um die Befestigung dieses Rohres in einem Installations
bauteil mit großem Innendurchmesser zu ermöglichen, ist diese Mündung des Injektionskanales vorteilhaft:
Nachdem das Rohrende mit dem Reduzierstück in das größere Installationsbauteii eingebracht ist, ist die äußere Mantelfläche
des Verbindungselementes (=Reduzierstück) nicht mehr problemlos zugänglich. Ggf. könnte ein Überstand des Verbindungselementes
durch eine übergroße Länge erzielt werde, so daß nach Einbau in diesem überstehenden Bereich die Mündung der
Injektionsöffnung zugänglich wäre. Die Anordnung der Mündung
im Stirnende ermöglicht eine kurze Baulänge dieses Verbindungselementes
und damit eine preiswerte Herstellung durch einen geringen Materialverbrauch.
Bei einem derart vorgesehenen verringerten Außendurchmesser
kann der Injektionskanal vorteilhaft in dessen Bereich außen münden. Hierdurch kann die Länge des Injektionskanals minimiert
und das Injizieren erleichtert werden, wenn der Injektionskanal ggf. wegen eines verhältnismäßg geringen Durchmessers
einen hohen Strömungswiderstand für den Klebstoff darstellt.
Ein vereinfachter Aufbau einer Spritzgußmaschine kann bei
einem Verbindungselement mit mehreren Rohranschlüssen (=Öffnungen) erzielt werden, wenn die Injektionskanäle nicht in
einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind: Die Injektionskanäle werden bei der Herstellung des Verbindungselementes durch
axial verschiebbare Stifte erzeugt, und deren Beweglichkeit
kann ggf. erleichtert werden, wenn die Achsen der Injektionskanäle
mehrerer Öffnungen in geeigneter Weise schräg zueinander stehend verlaufen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeich
nung im folgenden näher erläutert.
Dabei ist mit 1 allgemein ein rein schematisch dargestelltes Verbindungselement bezeichnet, welches als Muffe zum Verbinden
von zwei Rohrenden ausgestaltet ist. Hierzu umfaßt das
Verbindungselement 1 zwei Öffnungen 2, die jeweils ein äußeres Ende 3 und ein inneres Ende 4 aufweisen. Im mittleren Bereich
weist das Verbindungselement 1 einen innen umlaufenden Flansch 5 auf, der jeweils einen Anschlag für die beiden einzuschiebenden
Rohrenden darstellt.
Eine Verbindung der Rohrenden mit dem Verbindungselement 1 erfolgt durch Injektionsklebung. Zu diesem Zweck weist jede
Öffnung 2 mehrere Bohrungen auf. Davon dient eine Bohrung als Injektionskanal 6 und eine oder ggf. mehrere andere Boh
rungen dienen als Kontroll- und Entlüftungskanäle 7.
Um einen unerwünschten Klebstoffaustritt oder Lufteinschlüsse
zu vermeiden, sind für jede Öffnung 2 vorteilhaft lediglich zwei Bohrungen vorgesehen. Um eine gleichmäßige Klebstoffvertei
lung zu begünstigen, liegen sich die Bohrungen vorteilhaft diametral
gegenüber.
Die Kanäle 6 und 7 sind gleichartig ausgestaltet, so daß je nach Einbausituation eine beliebige der Bohrungen als Injektions
kanal 6 verwendet werden kann. Die Kanäle 6 und 7 sind nahe
• · &igr;
dem äußeren Ende 3 angeordnet, um leicht erreichbar zu sein und eine möglichst sichere Abdichtung der Verbindung zu gewährleisten.
Der Klebstoff dringt durch den Injektionskanal 6 in einen Hohlraum
ein, der durch eine innen in der Öffnung 2 ringförmig umlaufende Ausnehmung 8 gebildet wird und der radial nach innen
durch das eingeschobene Rohr begrenzt wird. Zum äußeren und zum inneren Ende der Ausnehmung 8 hin bildet die Öffnung
2 durch Verringerungen ihres Innendurchmessers eine äußere
Dichtung 9 sowie eine innere Dichtung 10 des Hohlraums aus.
Im Bereich der äußeren Dichtung 9 weist das Verbindungselement
1 eine Fase 11 auf, so daß in dem Bereich reduzierten Innendurchmessers am äußeren Ende 3 die Wandstärke des
Öffnungs 2 insgesamt erheblich geringer ist als im übrigen Wandungsbereich der Öffnung 2. Auf diese Weise wird eine
Flexibilität dieses äußeren Endes 3 bewirkt, die ein leichtes Ausformen des Verbindungselementes 1 aus einer Spritzgußmaschine
trotz der Hinterschneidung ermöglicht, die durch die
Ausnehmung 8 in der Öffnung 2 gebildet ist.
Aus produktionstechnischen Gründen verlaufen die Kanäle 6 und 7 radial durch die Wandung des Verbindungselementes 1.
Sie münden daher mit ihrer Achse schräg zur Oberfläche der
Fase 11. Je nach Ausgestaltung des Hilfsmittels, mit dem der
Klebstoff in den Injektionskanal 6 eingespritzt werden soll, kann abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiei vorgesehen
sein, den Injektionskanai 6 schräg oder gebogen verlaufen und senkrecht an der äußeren Umfangsfläche des Verbindungseie-
mentes 1, hier: der Fase 11, münden zu lassen. So kann dort
keine ovale, sondern eine kreisrunde Öffnung erzielt werden, die auf einfache Weise das dichte Ansetzen eines derartigen
Hilfsmittels ermöglicht, so daß beim injizieren des Klebstoffes ein unerwünschter Klebstoffaustritt am Injektionskanal 6 vermie
den wird.
Je nach den Eigenschaften des Klebstoffs und des im Rohrsystem zu führenden Mediums kann beispielsweise die mechanische
Festigkeit der Klebstoffverbindung bereits nach kurzer Zeit ausreichend sein, obwohl der Klebstoff noch nicht endgültig
ausreagiert ist und gegen das Medium empfindlich ist.
Abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel kann daher die innen umlaufende innere Dichtung 10 vom vergleichsweise
großen Innendurchmesser der Ausnehmung 8 zu einem Innen
durchmesser verlaufen, der geringer ist als der Außendurchmesser des einzuschiebenden Rohrendes. Oder es kann eine
zusätzliche Querschnittsverringerung vorgesehen sein, die gegenüber der dargestellten inneren Dichtung 10 noch weiter
innen im Verbindungselement vorgesehen ist.
Auf diese Weise kann auf den Flansch 5 als Anschlagmittel für die Rohrenden verzichtet werden und es wird eine Quetschdichtung
für das aufgeschobene Rohr geschaffen, die einerseits die Dichtwirkung des Klebstoffes unterstützt und andererseits
einen Kontakt zwischen Klebstoff und in dem Rohrleitungssystem geführten Medium verhindert, so daß eine möglichst
baldige Belastung und Inbetriebnahme der Rohrverbindung möglich ist.
Weiterhin kann abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, zusätzlich einen axial oder radial abdichtenden
Dichtungsring im Bereich der inneren Dichtung oder des Anschlags 5 einzulegen, wenn eine zwar aufwendige, aber besonders
sichere Trennung von dem Klebstoff und dem Medium
erfolgen soll, welches in dem Rohrleitungssystem geführt ist. Bei zusätzlicher Anordnung eines derartigen Dichtungsringes kann
daher insbesondere bei Reparaturarbeiten eine besonders schnelle Inbetriebnahme der Rohrverbindung erfolgen.
Schließlich können in Abwandlung des dargestellten Ausführungsbeispiels
Haltemittel im Bereich des Injektionskanales 6 vorgesehen sein, die eine sichere und abdichtende Anbringung
des Hilfsmittels ermöglichen, mit welchem der Klebstoff in das Verbindungselement 1 eingespritzt wird. Derartige Haltemittel
können beispielsweise aus Haltenoppen, Halterippen, einem Gewinde od. dgl. im Injektionskanal 6 bestehen. Sie können jedoch
auch außen am Verbindungselement 1 vorgesehene Vorsprünge umfassen, in die beispielsweise ein Öffnung des Injektionshilfsmittels
in Art eines Bajonettverschlusses od. dgl. ein
gebracht und dort verriegelt wird.
Claims (10)
1. Verbindungselement für Rohrleitungen,
- mit wenigstens einer Öffnung zur Aufnahme eines Rohrendes,
- wobei die Öffnung ein freies äußeres Ende aufweist, mit dem sie an der Außenseite des Verbindungselementes mündet,
- und wobei die Öffnung ein inneres Ende aufweist, bis zu welchem sich das Rohrende erstrecken kann,
- und mit einer in der inneren Oberfläche der Öffnung radial umlaufenden
Ausnehmung,
- die bei in die Öffnung eingeführtem Rohrende einen Hohlraum zur Aufnahme von Klebstoff zur Verbindung des Rohres mit dem
Verbindungselement schafft,
HAUSADRijSSf.·
ii i &Rgr;-48&Idigr;5% MÜNSTER
-2-
- wobei axial vor und hinter der Ausnehmung Dichtungsbereiche zur Abdichtung des Hohlraumes vorgesehen sind,
- und mit einem Injektionskanal,
- der von der äußeren Oberfläche des Verbindungselementes zu der innereren Oberfläche der Öffnung verläuft und dort in der
Ausnehmung mündet,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (1) einteilig
aus Kunststoff ausgebildet ist.
2. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zum äußeren Ende (3) der Öffnung (2) gerichtete Dichtung, die der Ausnehmung (8) benachbart ist, durch eine Verringerung
des Innendurchmessers der Öffnung (2) gebildet ist, deren Länge in axialer Richtung der Öffnung zugunsten einer leichten
Entfernbarkeit mitteis eines Schneid- oder Fräswerkzeuges gering
bemessen ist.
3. Verbindungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Injektionskanal (6) gegenüber der Mitte der Ausnehmung (8) zum äußeren Ende (3) der Öffnung (2) versetzt
in der inneren Oberfläche der Öffnung (2) mündet.
4. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am inneren Ende der Ausnehmung
(8) eine Quteschfiäche für das Rohr vorgesehen ist, die mittels
einer schräg oder gebogen verlaufenden Fläche geschaffen ist, welche sich zu einem Innendurchmesser verringert, der geringer
ist als der Außendurchmesser des Rohrs.
5. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß am oder hinter dem inneren Ende
der Ausnehmung (8) ein Dichtring vorgesehen ist, der den für den Klebstoff vorgesehenen Hohlraum an diesem Ende der Ausnehmung
(8) gegenüber dem im Rohr geführten Medium abdichtet.
6. Verbindungselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Nut zur Aufnahme des Dichtrings vorgesehen ist.
• 9 9 · · I
-3-
7. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das die Öffnung (2) aufweisende
Bauteil in dem Bereich, in dem die Öffnung (2) einen verringerten Innendurchmesser an dem freien Ende der Ausnehmung (8) aufweist,
einen ebenfalls verringerten Außendurchmesser aufweist.
8. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Injektionskanal (6) außen an
der die Öffnung (2) umgebenden Stirnfläche des Verbindungselementes mündet.
9. Verbindungselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Injektionskanal (6) außen im Bereich des verringerten Außendurchmessers mündet.
10. Verbindungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Öffnungen (2) vorgesehen
sind, wobei die Injektionskanäle (6) der Öffnungen (2) in mehreren Ebenen liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29602041U DE29602041U1 (de) | 1996-02-07 | 1996-02-07 | Verbindungselement für Rohrleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29602041U DE29602041U1 (de) | 1996-02-07 | 1996-02-07 | Verbindungselement für Rohrleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29602041U1 true DE29602041U1 (de) | 1996-05-15 |
Family
ID=8019076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29602041U Expired - Lifetime DE29602041U1 (de) | 1996-02-07 | 1996-02-07 | Verbindungselement für Rohrleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29602041U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2423559A (en) * | 2005-02-23 | 2006-08-30 | Glynwed Pipe Systems Ltd | Slip coupler with flexible seals and injection holes for adhesive |
| DE102007030935B4 (de) | 2007-07-03 | 2024-09-12 | Fiberpipe Gfk Vertriebsgesellschaft Mbh | Verfahren zum Verbinden eines Rohres mit einer Rohrmuffe |
-
1996
- 1996-02-07 DE DE29602041U patent/DE29602041U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2423559A (en) * | 2005-02-23 | 2006-08-30 | Glynwed Pipe Systems Ltd | Slip coupler with flexible seals and injection holes for adhesive |
| DE102007030935B4 (de) | 2007-07-03 | 2024-09-12 | Fiberpipe Gfk Vertriebsgesellschaft Mbh | Verfahren zum Verbinden eines Rohres mit einer Rohrmuffe |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960627 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990325 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20020829 |