DE29522364U1 - Verbindungselement - Google Patents
VerbindungselementInfo
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/96—Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings
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Description
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03.12.2002
2843/260-4
Anmelder: Grundmeier KG
Verbindungselement
Die Erfindung betrifft ein Verbindungselement zur Herstellung einer Verbindung eines Rahmenprofils mit einer Türschwelle für Eck- oder Mittelprofile, welches als Winkel ausgebildet ist, wobei ein Schenkel des Verbindungselements horizontal verlaufend zwischen senkrechtem Rahmenprofil und Türschwelle liegt, und der dazu an einer Stirnseite rechtwinklig angeordnete Schenkel in den außenliegenden Falz oder in eine Kammer des Rahmenprofils zur Festlegung greift, und an der anderen Stirnseite des horizontalen Schenkels des Verbindungselements ein in den innenliegenden Falz des Rahmenprofils eingreifendes vertikal verlaufendes Element angeformt ist.
Beim Einbau eines Türrahmenprofils, welches aus einem Kunststoff- oder einem Aluminiumprofil besteht und in den Öffnungsquerschnitt eines Mauerwerks eingesetzt wird, wird zum unteren dichtenden Abschluß eine Türschwelle zwischen die Schenkel der sich U-förmig gestaltenden Türzarge eingesetzt. Die Türschwelle wird dabei auf Maß geschnitten, so daß sie zwischen die senkrecht verlaufenden Seitenpro file der Türzarge mit oder ohne Mittelprofil eingepaßt wird, wobei dann die Türschwelle entweder auf dem Boden befestigt oder aber direkt an den seitlichen Profilholmen und dem Mittelprofil verschraubt wird.
Aus dem Stand der Technik sind Verbindungselemente zur herstellenden Verbindung eines Rahmenprofils für Türschwellen bekannt, die aus einem Winkel gebildet sind. Dabei liegt ein Schenkel des Verbindungselementes horizontal verlaufend zwischen dem Rahmenpro fil und der Türschwelle. Der dazu rechtwinklig angeordnete Schenkel greift in den Falz oder in eine Kammer des Rahmenprofils ein. Die Festlegung erfolgt dabei durch Schraubverbindungen, die durch den senkrecht verlaufenden
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Schenkelbereich des Verbindungselementes gesetzt werden. Hierzu weist der senkrecht verlaufende Schenkelbereich Bohrungen auf, durch die die Schrauben eingelassen werden und mit der Profilwand verschraubt werden.
Insbesondere bei der Montage derartiger Türrahmenprofile mit Türschwellen treten Probleme auf, die der Gestalt sind, daß eine schnelle leichte Verbindung zwischen dem Türrahmenprofil und der Türschwelle oft nicht herstellbar ist. Bei der Montage des Verbindungselementes wird der querverlaufende Schenkelbereich zunächst entweder am Rahmenprofil oder an der Türschwelle befestigt. Danach wird das Rahmenprofil auf die Türschwelle aufgesetzt, so daß der horizontal verlaufende Bereich des Verbindungselementes zwischen Rahmenprofil und Türschwelle zu liegen kommt. Hierbei ist es dann erforderlich, daß der querverlaufende Schenkelbereich des Verbindungselementes exakt in den Falzbereich des Rahmenprofils zu liegen kommt, damit eine rechtwinklige Stellung des Rahmenprofils zur Türschwelle gewährleistet ist. Beim Verschrauben bzw. beim Befestigen ist es dann erforderlich, daß das aufgesetzte Rahmenprofil exakt gehalten bzw. einjustiert wird, damit es zu keinen Fehlverschraubungen kommt. Ein weiteres Problem bei derartigen Verbindungselementen ist es, daß insbesondere im Bereich des Verbindungselementes der Dichtungsbereich unterbrochen ist, da die im Rahmenprofil angeordnete Dichtung zum Endbereich ausläuft und nicht bis in den Bereich der Verbindung reicht.
Hierzu ist aus dem Gebrauchsmuster G 87 15 664.4 ein Verbindungsteil bekannt, welches ein erstes Rahmenteil mit einem zweiten Rahmenteil verbindet, wobei die Rahmenteile Hohlprofile sind. Eines der Rahmenteile ist ein Schwellenprofil mit einem unebenen Anschlußprofil, wobei das zweite Rahmenteil ebenfalls ein Hohlprofil mit glatt abgelängtem Ende ist. Dabei erfolgt das Ablängen durch Absägen, um somit ein glattes, stumpfes Ende zu bekommen. Das Verbindungsteil ist derart ausgebildet, daß es einen Neigungswinkel aufweist, so daß es sich insbesondere dem Schwellenprofil anpaßt. Somit weist das Verbindungsteil eine Abstützfläche zum Abstützen des abgelängten Endes des Rahmenprofils auf, und eine Auflagefläche,
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mit der es an einer über die Länge des Schwellenprofils gesehenen beliebigen Stelle angeordnet werden kann. Auf diese Weise wird eine formschlüssige Eckverbindung zwischen dem Schwellenprofil und dem Rahmenprofil hergestellt.
Hieraus ergeben sich Nachteile dadurch, daß der Zwickelbereich von Rahmen- und Schwellenprofil ungeschützt ist, weil dieser Bereich dichtungsmäßig nicht abgedeckt ist. Denn dadurch, daß das Schwellenhohlprofil unter einem spitzwinkligen Neigungswinkel verläuft, ergibt sich ein spitzwinklig verlaufendes Dreieck unterhalb des stumpf endenden Rahmenprofils, welches sich zur Außenseite hin öffnet. Somit kann insbesondere in diesem Bereich ungehindert Kaltluft einströmen, weil dieser spitze Winkelbereich im Rahmenrandbereich dichtungsmäßig nicht berücksichtigt wird.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung ein Verbindungselement derart weiterzubilden, welches einerseits eine leichte und exakte Vor- bzw. Montage zwischen einem Profilrahmen und einer Türschwelle ermöglicht, wobei insbesondere das Verbindungselement eine Möglichkeit bietet, den Dichtungsbereich zwischen Rahmenprofil und Schwelle im Zwickelbereich zu überbrücken.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Schutzanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafterweise ist die Bürste auf ihrer Rückseite mit einer Halterung versehen und in eine an dem Hintergreifungsstück angeformte Nut einschiebbar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 Eine explosionsartige Darstellung eines Verbindungselementes und
Fig. 2 eine perspektivische Einzeldarstellung eines Verbindungselements.
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Die Fig. 1 zeigt in der explosionsartigen Darstellung, wie das erfindungsgemäße Verbindungselement 1 zwischen einer Türschwelle 2 und einem Eckprofil 3.1 und 3.2 oder einem Mittelprofil 4 zusammenwirkend befestigt ist. Dabei wird das Verbindungselement 1 zunächst an der Türschwelle 2 stirnseitig befestigt, bevor dann der Rahmenprofilholm 5.1, 5.2 bzw. 5.3 aufgesetzt wird.
Das Verbindungselement 1, wie es insbesondere in der Fig. 2 dargestellt ist, besteht dabei aus einem horizontal verlaufenden Schenkel 6, an dem jeweils endseitig und rechtwinklig dazu ein zur Festlegung in einer Kammer 7 oder in einem Falz 8 des Rahmenprofilholmes 5.1, 5.2 oder 5.3 festlegbarer Schenkel 9 vorgesehen ist. Der Schenkel 9 ist dabei etwa L-förmig ausgebildet, wobei in der Fläche des Schenkels 9 Durchgangsbohrungen 10 angeordnet sind, durch die eine Schraube greifend in den Rahmenprofilholm 5.1, 5.2 oder 5.3 einschraubbar ist. Gegenüberliegend etwa prallel verlaufend ist an dem horizontalen Schenkel 6 des Verbindungselementes 1 ein Hintergreifungsstück 11 angeformt, welches in den innenliegenden Falz 12 des Rahmenprofilholmes 5.1, 5.2 oder 5.3 eingreift. Zur direkten verschraubenden Verbindung mit dem Rahmenprofilholm 5.1, 5.2 bzw. 5.3 weist das Hintergreifungsstück 11 ebenfalls Durchgangsbohrungen 10.1 auf. Dabei ist, wie aus der Fig. 1 ersichtlich, an dem Hintergreifungsstück 11 eine Rahmenfalzdichtung 13 angeordnet. Die Rahmenfalzdichtung 13 ist als Bürste 14 ausgebildet, die stirnseitig an dem Hintergreifungsstück 11 gehalten wird, wobei die Halterung 15 wie dargestellt als Nut 16 ausgebildet ist, oder aber als Klebverbindung. Die Bürste 14 ist mit einer Halterung 15 in einer an dem Hintergreifungsstück 11 eingeformten Nut 16 entsprechend der Pfeilrichtung 17 in der Fig. 1 einschiebbar. Wie insbesondere aus den perspektivischen Darstellungen zu erkennen, ist das Hintergreifungsstück 11 derart geformt, daß es rückseitig in den Falz 12 eingreift und mit Teilbereichen 18.1 und 18.2 übergreifend auf dem Rahmenprofil 5.1, 5.2 bzw. 5.3 aufliegt.
Zur formschlüssigen Auflage der Rahmenprofilholme 5.1, 5.2 und 5.3 ist an dem horizontal verlaufenden Schenkel 6 ein über das Hintergreifungsstück 11 hinausra-
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gender Bereich 19 angeformt, auf dem die Dichtungskante 20 des Rahmenprofilholms 5.1, 5.2 und 5.3 aufliegt.
Zur herstellenden Verbindung bzw. zur Montage des erfindungsgemäßen Verbindungselementes 1 wird, wie in der Fig. 1 dargestellt, zunächst das Verbindungselement 1 auf die Türschwelle 2 aufgesetzt und mit einer Halterungsschraube stirnseitig an der Türschwelle 2 befestigt. Hierdurch bietet sich bereits ein fixierter Verbindungspunkt für den aufzusetzenden Rahmenprofilholm 5.1, 5.2 oder 5.3, der dann derart auf das Verbindungselement 1 aufgesetzt wird, so daß der Fußpunkt des Rahmenholms 5.1, 5.2 oder 5.3 auf den horizontal verlaufenden Schenkel 6 aufgesetzt wird. Dabei greifen der nach außen hin angeordnete Schenkel in den außenliegenden Falz und das Hintergreifungsstück 11 in den innenliegenden Falz des Rahmenprofilholms 5.1, 5.2 oder 5.3, so daß der Rahmenprofilholm 5.1, 5.2 oder 5.3 in einer stabilen Lage gehalten wird. Danach werden weitere Befestigungsschrauben in den rechtwinklig angeordneten Schenkel 9 sowie in das Hintergreifungsstück 11 eingedreht, so daß eine feste Verbindung hergestellt wird. Danach wird zur Dichtung insbesondere des unteren Eckbereiches die Bürste 14 in die Nut 16 des Hintergreifungsstückes 11 eingeschoben oder aufgeklebt. Das Verbindungselement 1 für den Mittelbereich ist dabei derart ausgestaltet, daß an dem horizontal verlaufenden Schenkel 6 jeweils parallel verlaufende Hintergreifungsstücke 11 angeformt sind, wobei im Mittelbereich des Verbindungselementes 1 die zur Befestigung am Rahmenprofilholm 5.1, 5.2 oder 5.3 vorgesehenen rechtwinklig dazu angeordneten Schenkel 9 in Form von Klötzen o. dgl. angeordnet sind.
- Schutzansprüche -
Claims (2)
1. Verbindungselement (1) zur Herstellung einer Verbindung eines Rahmenprofils (5) mit einer Türschwelle (2) für Eck- oder Mittelprofile, welches als Winkel ausgebildet ist, wobei ein Schenkel (6) des Verbindungselements (1) horizontal verlaufend zwischen senkrechtem Rahmenprofil (5) und Türschwelle (9) liegt, und der dazu an einer Stirnseite rechtwinklig angeordnete Schenkel (9) in den außenliegenden Falz (8) oder in eine Kammer des Rahmenprofils (5) zur Festlegung greift, und an der anderen Stirnseite des horizontalen Schenkels (6) des Verbindungselements (1) ein in den innenliegenden Falz (12) des Rahmenprofils (5) eingreifendes vertikal verlaufendes Element in Form eines Hintergreifungsstücks (11) angeformt ist und an dem horizontal verlaufenden Schenkel (6) ein über das Hintergreifungsstück (11) hinausragender Bereich (19) angeformt ist, auf dem die Dichtungskante (20) des Rahmenprofils (5) zur formschlüssigen Auflage aufliegt und an dem Hintergreifungsstück (11) im unteren Eckbereich zur horizontal verlaufenden Türschwelle (2) eine Dichtung (13) in Form einer Bürste (14) angeordnet ist, wobei diese stirnseitig an dem Hintergreifungsstück (11) angeklebt oder gehaltert ist.
2. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürste (14) auf ihrer Rückseite mit einer Halterung (15) versehen und in eine an dem Hintergreifungsstück (11) angeformte Nut (16) einschiebbar ist.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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| DE29522364U1 true DE29522364U1 (de) | 2003-01-30 |
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Family Applications (1)
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| DE29522364U Ceased DE29522364U1 (de) | 1995-07-06 | 1995-07-06 | Verbindungselement |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29522364U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202005007998U1 (de) * | 2005-05-21 | 2006-10-05 | Niemann, Hans Dieter | Abdichtung |
| EP3540170A1 (de) * | 2018-03-13 | 2019-09-18 | Gretsch-Unitas GmbH Baubeschläge | Tür- oder fensterrahmenanordnung und verfahren zur herstellung |
-
1995
- 1995-07-06 DE DE29522364U patent/DE29522364U1/de not_active Ceased
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202005007998U1 (de) * | 2005-05-21 | 2006-10-05 | Niemann, Hans Dieter | Abdichtung |
| EP3540170A1 (de) * | 2018-03-13 | 2019-09-18 | Gretsch-Unitas GmbH Baubeschläge | Tür- oder fensterrahmenanordnung und verfahren zur herstellung |
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