DE29521389U1 - Turmkran mit Betonverteilereinrichtung - Google Patents
Turmkran mit BetonverteilereinrichtungInfo
- Publication number
- DE29521389U1 DE29521389U1 DE29521389U DE29521389U DE29521389U1 DE 29521389 U1 DE29521389 U1 DE 29521389U1 DE 29521389 U DE29521389 U DE 29521389U DE 29521389 U DE29521389 U DE 29521389U DE 29521389 U1 DE29521389 U1 DE 29521389U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tower
- boom
- concrete
- crane according
- tower crane
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000009194 climbing Effects 0.000 claims description 11
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 5
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 3
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 12
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 230000008569 process Effects 0.000 description 2
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 244000309464 bull Species 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000009415 formwork Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G21/00—Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
- E04G21/02—Conveying or working-up concrete or similar masses able to be heaped or cast
- E04G21/04—Devices for both conveying and distributing
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/18—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G21/00—Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
- E04G21/02—Conveying or working-up concrete or similar masses able to be heaped or cast
- E04G21/04—Devices for both conveying and distributing
- E04G21/0418—Devices for both conveying and distributing with distribution hose
- E04G21/0427—Devices for both conveying and distributing with distribution hose on a static support, e.g. crane
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)
Description
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft einen Turmkran mit BetonverteiLereinrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 .
Einem Turmkran kommt auf einer Baustelle zum Herstellen eines Betonbauwerks, insbesondere eines Hochbaus, zentrale
Bedeutung zu. Er wird hauptsächlich zum Aufstellen der
Schalung, zum Transportieren von Bewehrung, aber auch zum
Betonieren benötigt. Auf kleinen Baustellen geschieht dies
mit Hilfe eines Betonierkübels, der an der Hubvorrichtung
des Krans angehängt ist und so oft befüllt und entleert werden muß, bis der Betoniervorgang abgeschlossen ist.
Auf größeren Baustellen erweist sich diese Methode infolge der vielen Kranspiele und der Ausfallzeiten des Krans für
andere Tätigkeiten als unwirtschaftlich. Deshalb ist man
dazu übergegangen, den Beton über Förder Leitungen direkt an
den Einbauort zu pumpen. In der Regel geschieht dies mit Hilfe von mobilen Betonpumpen auf Lkw-Basis, die einen
aufklappbaren und beweglichen Betonverteilermast besitzen,
an dem die Förderleitung entlanggeführt ist und mit Hilfe
dessen sich das Ende der Förderleitung an den
bestimmungsgemäßen Ort positionieren läßt. Aufgrund der
begrenzten Reichweite bewährt sich diese Lösung, solange die
mobile Betonpumpe mit Verteilermast in der Nähe des
Einbauortes aufgestellt werden kann. Dies ist aber bei beengten Verhältnissen oder großen Bauhöhen nicht immer
möglich.
Es ist auch schon bekannt, die Betonförderleitungen und den
Betonverteilermast in den Baustellenkran zu integrieren. Aus
der OS 26 19 334 sind zwei solche Lösungsvorschläge bekannt.
Im einen Fall ist an der nicht drehbaren Kransäule eine Plattform angeordnet, an der die Betonverteilereinrichtung
• J ·". Seiit*l\2 .".."
angebracht ist. Dabei ist der BetonverteiLermast über ein
Drehwerk mit der Plattform verbunden. Eine solche Betonverteilereinrichtung ist in ihrem Aktionsradius
beschränkt; der Betonverteilermast kann nicht um 360 Grad
geschwenkt werden, da er sonst mit dem Turm des Baukrans
kollidieren würde.
Der andere Lösungsvorschlag offenbart einen Kran, dessen
Turm über einen bestimmten Abschnitt unterhalb des
KranausLegers mittels zweier örehwerke unabhängig vom
Ausleger drehbar ist. An diesem frei drehbaren Turmabschnitt sind zwei sich gegenüberliegende Ausleger angeordnet, an
deren freiem Ende die Betonverteilermasten gelenkig
angeschlossen sind. Beim Betrieb der
Betonverteilereinrichtung schwenken einerseits die Ausleger
um die Turmachse, während andererseits gleichzeitig die
Betonverteilermaste am Ende der Ausleger um 360 Grad
schwenkbar sind. Abgesehen von ihrer aufwendigen Ausgestaltung erlaubt diese Konstruktion keinen
wirtschaftlichen Betrieb von Kran und Betonverteiler
gleichzeitig, da durch die vielen Freiheitsgrade der Betonverteilereinrichtung der Arbeitsbereich des Kranes
wesentlich eingeschränkt wird.
Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Betonverteilereinrichtung für Hochbaukräne
anzugeben, die die gleichzeitige Nutzung von Kran und
Betonverteiler in dem gesamten Bereich um den Turm in
bestmöglichem Umfang ermöglicht, und dabei das Risiko einer
Kollision von Kran und Betonverteilereinrichtung minimiert.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch einen Turmkran mit integrierter Betonverteilereinrichtung gemäß den
Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Gemäß vorliegender Erfindung sind grundsätzlich zwei
unterschiedliche Lösungen möglich. In dem einen Fall ist das
Auflager zur Aufnahme eines ßetonverteilermastes an einem
unabhängig drehbaren Turmabschnitt angeordnet und ist durch
Drehen desselben schwenkbar, im anderen Fall ist der Turm
bis zum Ausleger des Krans starr,, wobei lediglich das
Auflager mit dem Betonverteilermast um den starren Turm
drehbar ist.
Beide Lösungen weisen gegenüber dem Stand der Technik den
Vorteil auf, daß der Betonverteilermast um 360 Grad um die
Turmachse schwenken kann, wobei er, genau wie der
Kranausleger in jeder Position in einer radialen Ebene bezüglich der Turmachse liegt. Dadurch ergibt sich ein
sektorförmiger Arbeitsbereich der Betonverteilereinrichtung,
der eine optimale Ausnutzung der beiden Einrichtungen zur
Verfugung stehenden Kreisfläche um den Turm gestattet. Oa das Betonieren von Bauteilen im Gegensatz zum Kranbetrieb
einen kontinuierlichen und nur langsam fortschreitenden
Vorgang darstellt, reicht dafür in der Regel ein
Arbeitsbereich von ca. 10 X der Kreisfläche aus; die
restlichen 90 % stehen weiterhin dem Kranbetrieb zur
Ve rfügung.
Da das Auflager für den Betonverteilermast am Turm nur
vertikale Schwenkbewegungen in einer radialen Ebene zur
Turmachse erlaubt, läßt sich der Arbeitsbereich des
Betonverteilermastes in Abhängigkeit von der Stellung des
Auflagers eindeutig definieren. Dies verringert die
Kollisionsgefahr mit dem Hubseil des darüberliegenden
Kranauslegers erheblich und ermöglicht dem Kran gleichzeitig
einen größeren Arbeitsbereich.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird
sichergesteLLt, daß sich der Arbeitsbereich der
Betonverteilereinrichtung und des KranausLegers mitteLs
einer an sich bekannten Steuerung nicht überschneiden. Die
Steuerung kann dabei sowohl auf mechanische, als auch
eLektronisehe Weise erfolgen. Dadurch werden Kollisionen von
Ausleger und BetonverteiLereinrichtung ausgeschlossen und
somit die Betriebssicherheit wesentlich erhöht.
Darüber hinaus weist die erstgenannte Lösung den Vorteil
auf, daß das Auflager mit dem BetonverteiLermast auch um ein Vielfaches von 360 Grad gedreht werden kann. Dies ermöglicht
eine in Turmachse angeordnete Drehkupplung, die den starren
Teil der ßetonförderLeitung mit dem bewegten verbindet.
Weiter ist durch den fixen vertikalen Abstand zwischen
Auflager und Kranausleger eine Kollision des aufrechten
Betonverteilermasten mit dem Kranausleger ausgeschlossen.
Spezifischer Vorteil der zweitgenannten Lösung ist die
wahlweise Anordnung des Auflagers an einem in Turmachse verschiebLichen Kletterelement. Dadurch ist die
Betonverteilereinrichtung in der Höhe den jeweiligen
Erfordernissen der Baustelle anpaßbar. Es ist aber auch
denkbar, das Auflager mit dem BetonverteiLermast am unteren
Ende des KLetterelements des Kranauslegers anzuordnen. Zu diesem Zweck ist das Kletterelement so weit verlängert, daß
in jedem FaLl der notwendige Abstand zwischen Betonverteilermast und dem Kranausleger gewährleistet ist.
Die Betriebssicherheit der Erfindung wird dadurch zusätzlich
gesteigert.
Selbstverständlich können, falls höhere Betonierleistungen
erforderlich sind, in beiden Fallen mehrere
Betonverteilermaste an einem Auflager oder aber mehrere
Auflager mit einem Betonverteilermast untereinander am Turm
angeordnetsein.
Sfeiffe. 5,"..·
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Ansicht einer ersten Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Hochbaukranes mit integrierter
Betonverteilereinrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht einer weiteren Ausfiihrungsform und
Fig. 3 eine schematische Grundrißdarstellung des
Hochbaukrans mit Betonverteilereinrichtung und der
dazugehörigen Arbeitsbereiche.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines erfindungsgemäßen
Hochbaukranes 1, wobei der Turm 2 des Kranes 1 in vier
Abschnitte 3 , 4, 5, 6 untergliedert ist, die wiederum aus
starren Elementen 7 gebildet werden. Der untere, nicht
drehbare Abschnitt 3 ist mit seinem unteren - nicht
dargestellten - Ende in ein Fundament oder Fahrwerk
eingespannt. Sein oberes Ende besitzt eine
Klettervorrichtung 8 mit einer Kletterstulpe, womit sich die
Kranhöhe entsprechend dem Baufortschritt verändern läßt.
Daran schließt sich ein kurzer, um die Turmachse 9 frei drehbarer Turmabschnitt 4 an, der auch die
Betonverteiler inrichtung 10 trägt. Dieser wird weiter unten
noch eingehend beschrieben.
Nach oben schließt sich daran wiederum ein starrer
Turmabschnitt 5 an, dessen Höhe sich nach dem maximalen
Arbeitsbereich des Betonverteilermasten 11 richtet. Der
Turmabschnitt 5 sollte höher sein als der Betonverteilermast
11 in aufrechter Position, um so eine Kollision mit dem Kranausleger 12 bzw. Gegenausleger 13 zu verhindern.
Der obere Turmabschnitt 6 setzt sich aus der Fahrerkabine
und dem Abspannmast 15 zusammen. Oberhalb der Fahrerkabine
14 sind sich gegenüberliegend der Ausleger 12 samt
Hubeinrichtung 16 und der GegenausLeger 13 angeordnet.
Letzterer trägt zum Ausgleich der Hublasten an seinem freien Ende einen Ballast 17. über Seile 18, 19 sind Ausleger
und Gegenausleger 13 mit dem Abspannmast 15 verbunden.
Die vier Turmabschnitte 3, 4 , 5, 6 sind mittelbar über
Drehwerke 20, 21, 22 miteinander verbunden. Das untere
Drehwerk 20 zwischen dem unteren Turmabschnitt 3 und dem
Turmabschnitt 4 besitzt einen fest mit der Kletterstulpe
verbundenen Zahnkranz 23 und ein da rüber Iiegendes Lager 24,
das die freie Drehbarkeit zwischen dem unteren starren
Turmabschnitt 3 und dem da rüber I iegenden Abschnitt 4
gewährleistet. Damit die Drehbewegung vom drehbaren
Turmabschnitt 4 nicht in den darüberliegenden Abschnitt
übertragen wird, sind auch diese beiden Turmabschnitte durch
ein weiteres Drehwerk 21 voneinander getrennt. Dieses
weitere Drehwerk 21 besitzt einen fest mit dem
darüberliegenden Turmabschnitt 5 verbundenen Zahnkranz
und ein zwischen den Abschnitten angeordnetes Lager 26.
Die beiden Drehwerke 20, 21 sind mittels eines mechanischen
Getriebes 27 gleichgeschaltet. Dazu führt eine vertikal
gelagerte Welle 28 mit jeweils einem Zahnrad 29, 30 am Ende
von dem einen Zahnkranz 23 des einen Drehwerks 20 zu dem
anderen Zahnkranz 25 des anderen Drehwerks 21. Die Zahnräder 29, 30 kämmen dabei mit den Zahnkränzen 23, 25.
Das obere Drehwerk 22 dient lediglich der freien Drehbarkeit
des Kranauslegers 12. Es entspricht in seiner Konstruktion
im wesentlichen dem unteren Drehwerk 20. Der Schwenkantrieb
erfolgt über einen am oberen Turmabschnitt 6 angeordneten Elektromotor 32, dessen Welle ein Zahnrad trägt, das mit dem
starren Zahnkranz des darunterliegenden Turmabschnitts
kämmt .
Die Erfindung bezieht sich im wesentlichen auf den frei
drehbaren Turmabschnitt 4 des Krans 1 und die daran
befestigte BetonverteiLereinrichtung 10. Dieser Abschnitt 4
weist ein über den Turmquerschnitt hinausragendes Auflager
33 auf. Auf der einen Seite ist daran der Betonverteilermast
11 angeordnet,, ihm gegenüberliegend und zum Ausgleich der
Kräfte ein Gegengewicht 34. Der Betonverteilermast 11 ist an
sich bekannt und besteht aus gelenkig verbundenen Segmenten 35, 36, 37, die den Pumpenschlauch 38 tragen. Mit seinem Fuß
ist er derart an dem Auflager 33 gelagert, daß er lediglich
in radialen Ebenen bezüglich der Turmachse 9 schwenkbar ist. Die horizontalen Bewegungen des ßetonverteiLermastes 11
geschieht alleinig durch Drehen des Turmabschnittes 4. Als Antrieb hierzu dient ein an der Tragkonstruktion
angeordneter Elektromotor 40, dessen Antriebswelle am Ende
ein mit dem Zahnkranz 23 des Drehwerks 20 kämmendes Zahnrad 41 aufweist. Während des Drehens sorgt das mechanische
Getriebe 27 dafür, daß sich der Turmabschnitt 5 nicht
mitdreht, sondern in der gleichen Lage wie der untere Turmabschnitt 3 bleibt. Diese Gegen-Drehsinn-Steuerung läßt
sich alternativ auch auf elektronische Weise
bewe rkste 11 i gen .
Um ein beliebig weites Drehen auch um mehr als 360 Grad zu
ermöglichen, weist die in Turmachse 9 verlaufende
Betonförderleitung 42 in ihrem oberen Bereich eine
Drehkupplung 43 auf. Diese trennt zugleich den fest mit dem Turm 2 verbundenen und in Turmachse 9 verlaufenden unteren
Teil der Förderleitung 42 von dem flexiblen zum
Betonverteilermasten 11 führenden Pumpenschlauch 38.
Fig. 2 zeigt einen Hochbaukran 50 in Form eines Halsdrehers, wie er heutzutage üblicherweise auf Baustellen eingesetzt
wird. Er besteht aus einem nicht drehbaren, aus Segmenten 51
gebildeten Turm 52, der sich ausgehend von einem nicht
dargesteLLten Fundament oder Fahrwerk bis unter die
Fahrerkabine 53 des Krans 50 erstreckt. VorteiLhafterweise
ist über sein oberes Ende ein K Let te reLement 54 geschoben,
das in Richtung der Turmachse 55 verschieblich gelagert ist
und mit dessen HiLfe der Turm 52 sukzessive um jeweils ein Segment 51 erhöht werden kann. Der obere Teil des
K lettereLements 54 trägt ein Drehwerk 56, auf dem ein
bereits unter Fig. 1 als Turmabschnitt 6 bezeichneter Aufbau
angeordnet ist.
Ein weiteres Kletterelement 57 ist unterhalb des
Kranauslegers 58 zur Aufnahme der Betonverteilereinrichtung
59 angeordnet. Dieses Element 57 ist in Richtung der
Turmachse 55 verschieb I ich gelagert und so an die
erforderliche Höhe des zu betonierenden Bauteils anpaßbar.
An seinem oberen Ende ist ein Auflager 60 zur Aufnahme der BetonverteiLervorrichtung 59 angeordnet. Dieses AufLager
umfaßt einen mit dem K Let tereLement 57 starr verbundenen und
den Turm 52 in Lichtem Abstand umgreifenden Zahnkranz 61 sowie eine mit dem Zahnkranz 61 über KugeL- oder Walzenlager
verbundene Tragplatte 62. Das Kugel- bzw. Walzenlager gewährleistet die freie Drehbarkeit der Tragplatte 62 um die
Turmachse 55 gegenüber dem starren Turm 52.
Auf der Tragplatte 62 sind sich diametral gegenüberliegend
der Betonverteilermast 63 und zum Äugle ich der Kräfte ein
Gegengewicht 64 angeordnet. Die gegenständliche Ausbildung
des Betonverteilermastes 63 entspricht der unter Fig. 1
beschriebenen. Auch hier ist der Betonverteilermast 63
derart an der Tragplatte 62 gelagert, daß er lediglich in
radialer Ebene bezüglich der Turmachse 55 schwenkbar ist. Die horizontalen Bewegungen des Betonverteilermastes 63
erfolgen durch das Drehen der Tragplatte 62 um den starren Turm 52. Als Antrieb hierzu dient ein wie unter Fig. 1
beschriebener Elektromotor 64, dessen Antriebswelle am Ende
ein mit dem Zahnkranz 61 des Kletterelements 57 kämmendes
Zahnrad aufweist. Die BetonförderLeitung 65 wird zweckmäßig
wenigstens über einen TeiL außerhalb des Turmes 52 geführt,
um beim Schwenken dem Betonvertei Lermast 63 besser foLgen zu
können.
Welche Vorteile die erfindungsgemäße Anordnung von Kran und
Betonverteilereinrichtung mit sich bringt, ist in Fig. 3
verdeutlicht. Sie zeigt in schematischer Darstellung die
Draufsicht auf den Arbeitsbereich von Kran 1, 50 und
Betonverteilereinrichtung 10, 59. Im Mittelpunkt der
kreisförmigen Arbeitsbereiche verlauft die Turmachse 9, 55,
von der sich in radialer Richtung der Kranausleger 12, 58
und der Betonverteilermast 11, 63 erstrecken. Sowohl
Kranausleger 12, 58 als auch Betonverteilermast 11, 63 sind
um 360 Grad um die Turmachse 9, 55 schwenkbar. Der von der Betonverteilereinrichtung 10, 59 beanspruchte und durch den
Pfeil 46 gekennzeichnete sektorförmige Bereich ist mit 47
bezeichnet. Der restliche, dem Kranbetrieb zur Verfugung stehende und mit Pfeil 44 gekennzeichnete Bereich mit 45. Da
sich der zum Betonieren benötigte Bereich 47 sektorförmig auf die Kreisfläche verteilt, kann der übrige Bereich 45
optimal vom Kran 1, 50 genutzt werden.
Um eine Kollision von Kran 1, 50 und Betonverteilereinrichtung 10, 59 zu vermeiden, ist es
möglich, den von der Betonverteilereinrichtung 10, 59
genutzten Sektor 47 für den Kranausleger 12, 58 zu sperren. Dies kann in ähnlicher Weise geschehen wie heutzutage die
Arbeitsbereiche von Kranauslegern in unmittelbarer Nähe zu
anderen Kranen oder Gebäuden gesperrt werden. Neu hier ist,
daß der zu sperrende Bereich in seiner Lage veränderlich
ist. Durch die erfindungsgemäße Anordnung der
Betonverteilereinrichtung 10,59 am Kranturm 2, 52 ist aber
diese veränderliche Lage in Abhängigkeit von der Position
des Auflagers 33, 60 leicht zu definieren.
Claims (17)
1. Turmkran mit Betonverteilereinrichtung, bestehend aus
einem Turm mit einem gegenüber diesem um dessen Achse mitteLs eines Drehwerkes schwenkbaren AusLeger zur Aufnahme
der Hubeinrichtung und einer Betonvertei Lereinrichtung mit
Förderteitung und BetonverteiLermast, die unterhalb des
AusLegers an einem am Turm befindLichen Auflager angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der BetonverteiLermast (11,
63) an dem Auflager (33, 60) so angeordnet ist, daß er in jeder BetriebssteLLung in einer zur Turmachse (9, 55) etwa
radial verlaufenden Ebene liegt.
2. Turmkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Auflager (33) für die BetonverteiLereinrichtung an einem
frei um die Turmachse (9) drehbaren Abschnitt (4) des Turmes (2) befestigt ist.
3. Turmkran nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der drehbare Abschnitt (4) des Turmes (2) an seinen bezüglich der Turmachse (9) einander gegenüberliegenden
Enden jeweils ein Drehwerk (20, 21) aufweist.
4. Turmkran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Drehwerke (20, 21) über ein mechanisches Getriebe (27) gleichgeschaltet sind.
5. Turmkran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Drehwerke (20, 21) über eine elektronische
Steuerung gleichgeschaltet sind.
6. Turmkran nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betonförderleitung (42) zumindest
teilweise in der Turmachse (9) angeordnet ist.
7. Turmkran nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die ßetonförderLeitung (42) zwischen dem vertikalen,
zumindest teilweise in Turmachse (9) angeordneten Abschnitt (42) und dem daran anschließenden und zum Betonverteilermast
(11) verlaufenden Abschnitt (38) eine Drehkupplung (43)
aufweist.
8. Turmkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Auflager (60) für die Betonverteilereinrichtung (59) ein starres Teil (61) und ein mittels eines Drehwerkes damit
verbundenes, um die Turmachse drehbares Teil (62) aufweist, und daß die BetonverteiLervorrichtung (59) so auf dem
drehbaren Teil (62) angeordnet ist, daß sie mit diesem um die Turmachse (55) schwenkbar ist.
9. Turmkran nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das starre Teil (61) des Auflagers (60) aus einem den Turm
(52) umgreifenden Zahnkranz besteht.
10. Turmkran nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Teil (62) des Auflagers
(60) aus einer den Turm (52) in lichtem Abstand umgreifenden Tragplatte besteht.
11. Turmkran nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das starre Teil (61) und das drehbare
Teil (62) über ein KugeLlager/Walzenlager miteinander
verbunden sind.
12. Turmkran nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Auflager (60) in Turmachse (55)
verschiebt ich ist.
13. Turmkran nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
das Auflager (60) an einem eigenen K Let terelement (57) einer
Klettervorrichtung angeordnet ist.
&idigr; ·&idigr;
14. Turmkran nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Fuß des BetonverteiLermastes (11,
63) in unin i t te Lba rer Nähe zum Turm (2, 52) befestigt ist.
15. Turmkran nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigung des BetonverteiLermastes (11, 63) am
Turmkran (1, 50) ein Lager aufweist, das Lediglich
Schwenkbewegungen des BetonverteiLermastes (11, 63) in einer vertikaLen Ebene zuLaßt.
Turmkran (1, 50) ein Lager aufweist, das Lediglich
Schwenkbewegungen des BetonverteiLermastes (11, 63) in einer vertikaLen Ebene zuLaßt.
16. Turmkran nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kran (1, 50) und/oder die
BetonverteiLereinrichtung (11, 63) eine Steuerung aufweisen, die ein gLeichzeitiges überschneiden der Arbeitsbereiche
(45, 47) von KranausLeger (12, 58) und BetonverteiLermast (11, 63) ausschLießt.
BetonverteiLereinrichtung (11, 63) eine Steuerung aufweisen, die ein gLeichzeitiges überschneiden der Arbeitsbereiche
(45, 47) von KranausLeger (12, 58) und BetonverteiLermast (11, 63) ausschLießt.
17. Turmkran nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an dem AufLager (33, 60) zur Aufnahme
des BetonverteiLermastes (11, 63) weitere
BetonverteiLermaste angeordnet sind.
BetonverteiLermaste angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29521389U DE29521389U1 (de) | 1995-12-28 | 1995-12-28 | Turmkran mit Betonverteilereinrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29521389U DE29521389U1 (de) | 1995-12-28 | 1995-12-28 | Turmkran mit Betonverteilereinrichtung |
| DE19549036 | 1995-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29521389U1 true DE29521389U1 (de) | 1997-02-13 |
Family
ID=26021771
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29521389U Expired - Lifetime DE29521389U1 (de) | 1995-12-28 | 1995-12-28 | Turmkran mit Betonverteilereinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29521389U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2008055282A1 (en) * | 2006-11-07 | 2008-05-15 | Garard Pty Limited | Construction apparatus and an associated method |
| DE102013203885A1 (de) * | 2013-03-07 | 2014-09-11 | Putzmeister Engineering Gmbh | Arbeitsgerät mit Stationärmast und Drehkopf |
| DE102013203886A1 (de) * | 2013-03-07 | 2014-09-11 | Putzmeister Engineering Gmbh | Arbeitsgerät mit Stationärmast und Drehkopf |
| CN109386135A (zh) * | 2017-08-04 | 2019-02-26 | 北京华商陆海科技有限公司 | 建筑装置及房屋 |
-
1995
- 1995-12-28 DE DE29521389U patent/DE29521389U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2008055282A1 (en) * | 2006-11-07 | 2008-05-15 | Garard Pty Limited | Construction apparatus and an associated method |
| DE102013203885A1 (de) * | 2013-03-07 | 2014-09-11 | Putzmeister Engineering Gmbh | Arbeitsgerät mit Stationärmast und Drehkopf |
| DE102013203886A1 (de) * | 2013-03-07 | 2014-09-11 | Putzmeister Engineering Gmbh | Arbeitsgerät mit Stationärmast und Drehkopf |
| US9290955B2 (en) | 2013-03-07 | 2016-03-22 | Putzmeister Engineering Gmbh | Working device with stationary mast and rotary head |
| US9371657B2 (en) | 2013-03-07 | 2016-06-21 | Putzmeister Engineering Gmbh | Working device with stationary boom and rotary head |
| CN109386135A (zh) * | 2017-08-04 | 2019-02-26 | 北京华商陆海科技有限公司 | 建筑装置及房屋 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3507232B1 (de) | Turmkran | |
| DE2710366C2 (de) | Als Halsdreher ausgebildeter Kletterkran für Bauzwecke | |
| DE2441278C3 (de) | Abstützung für einen Drehkran | |
| DE2432581C3 (de) | Einrichtung zum Verteilen von Beton | |
| DE2401772A1 (de) | Hebebuehne mit schwenkbarer arbeitsplattform | |
| DE69729359T2 (de) | Mobilkran | |
| EP0814052A1 (de) | Fahrbare Hubarbeitsbühne | |
| EP2174898B1 (de) | Transportsystem zum Transport und Abladen von Schüttgut, insbesondere von Beton | |
| EP2877651B1 (de) | Rundverteiler für dickstoffe | |
| DE2950884A1 (de) | Fahrbarer kran | |
| DE3136102C2 (de) | Kleinkran zum lagenweisen Vermauern von insbesondere großformatigen Mauersteinen | |
| DE1456868B2 (de) | Auf einer standortveraenderlichen einrichtung montierte vorrichtung zum foerdern und verteilen von beton | |
| DE2430359A1 (de) | Fahrgestellrahmen fuer eine hebebuehne | |
| DE8422345U1 (de) | Mobiles Hebezeug | |
| DE2619334C2 (de) | "Als Halsdreher ausgebildeter Kletterkran für Bauzwecke mit wenigstens einer Betonverteilereinrichtung" | |
| DE29908395U1 (de) | Vorrichtungen für einen Turmdrehkran als Obendreher mit Klettereinrichtung | |
| DE29521389U1 (de) | Turmkran mit Betonverteilereinrichtung | |
| DE3311736C2 (de) | ||
| EP0451655B1 (de) | Einrichtung zur Rationalisierung der Verlegung von Mauersteinen | |
| DE3024286A1 (de) | Turmdrehkran | |
| DE2660734C2 (de) | Als Halsdreher ausgebildeter Kletterkran für Bauzwecke mit wenigstens einer Betonverteilereinrichtung | |
| DE1946971A1 (de) | Verfahren und Anordnung zur Montage des Auslegers eines in Hoehenrichtung ausfahrbaren Baukranes | |
| DE2336364A1 (de) | Baukran | |
| DE2949492A1 (de) | Kran mit doppelter verteilung | |
| DE20203662U1 (de) | Fahrzeugkran |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970327 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990304 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20020702 |