[go: up one dir, main page]

DE29521501U1 - Trockenpartie - Google Patents

Trockenpartie

Info

Publication number
DE29521501U1
DE29521501U1 DE29521501U DE29521501U DE29521501U1 DE 29521501 U1 DE29521501 U1 DE 29521501U1 DE 29521501 U DE29521501 U DE 29521501U DE 29521501 U DE29521501 U DE 29521501U DE 29521501 U1 DE29521501 U1 DE 29521501U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drying
material web
web
conveyor belt
section according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29521501U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Original Assignee
Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH filed Critical Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Priority to DE29521501U priority Critical patent/DE29521501U1/de
Publication of DE29521501U1 publication Critical patent/DE29521501U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F5/00Dryer section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F5/02Drying on cylinders
    • D21F5/04Drying on cylinders on two or more drying cylinders
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F7/00Other details of machines for making continuous webs of paper
    • D21F7/003Indicating or regulating the moisture content of the layer
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G7/00Damping devices

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Led Devices (AREA)

Description

Gleise &'Größe. *:·'··
Pattntanwaltekanzlep ·· ··
Dr. jur. Dipl.-Ing. A.-0. Gleiss Stuttgart 70469 STUTTGART
Dipi.-Ing. Rainer Große Stuttgart MAYBACHSTRASSE 6A
Dr. rer. nat. Dipl.-Chem. Telefon: (0711) 8145 55
J.-Detlev Frhr. v. Uexküll Hamburg Telefax: (0711) 8130 32
Dipl.-Ing. Henry Schneider Berlin Telex: 72 27 72 jura d
Dipl.-Ing. Michael Lindner Stuttgart Telegramme: JURAPAT
Patentanwälte 22609 HAMBURG
European Patent Attorneys KONIGGRÄTZSTRASSE 8
Telefon:
Telefax:
040) 80 33 97 040) 8010 66 040) 80 52 47
10247 BERLIN
GÜRTELSTRASSE 30
Telefon: (030) 2941335 Telefax: (030)2941337 Telegramme: JURAPAT
Gebrauchsmusteranmeldung Trockenpartie
VOITH SULZER Papiermaschinen GmbH Sankt Pöltener Straße 43
89522 HEIDENHEIM
7S3 GL-wz
20. M&Z1997
Gleiss & Große
Patentanwaltskanzlei
Stuttgart Berlin Hamburg
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Trockenpartie einer Maschine zur Herstellung einer Materialbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Trockenpartien der hier angesprochenen Art sind bekannt. Sie dienen dazu, eine Materialbahn so zu trocknen, daß sich optimale Materialbahneigenschaften einstellen. Es ist bekannt, innerhalb von Trokkengruppen das Feuchtequerprofil und die Rollneigung, den sogenannten Curl, der Materialbahn zu beeinflussen. Es hat sich gezeigt, daß hier in vielen Fällen noch keine optimalen Ergebnisse erzielt werden können.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Trockenpartie zu schaffen, mit deren Hilfe das Feuchtequerprofil und die Rollneigung besser einstellbar sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Trockenpartie vorgeschlagen, die die in Anspruch 1 genannten Merkmale aufweist. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß die Materialbahn zonenweise befeuchtet wird, wobei eine Befeuchtungseinrichtung und/oder eine Einrichtung gewählt wird, die eine feuchte, mit der Materialbahn in Berührung tretende Oberfläche auf-
13 793 GL-WZ
20. März 1997
weist. Auf diese Weise ist es möglich, die Befeuchtung der Bahn innerhalb der Trockenpartie besser zu steuern.
Bevorzugt wird eine Ausführungsform der Trockenpartie, die eine Feuchtwalze aufweist, deren feuchte Oberfläche, die beispielsweise von einem Wasserfilm benetzt ist, mit der Materialbahn in Berührung gebracht wird. Auf diese Weise ist eine gezielte, zonenweise Befeuchtung der Materialbahn möglich.
Bevorzugt wird weiterhin eine Ausführungsform der Trockenpartie, bei der das Transportband mit Hilfe mindestens einer Bahnführungswalze von der Materialbahn abgehoben und in einem Abstand von dieser geführt wird. Im Bereich der getrennten Führung von Materialbahn und Transportbahn kann Feuchtigkeit unmittelbar aus der Bahn abdampfen, so daß auch hierdurch eine gezielte Beeinflussung des Feuchtequerprofils und des Curls möglich ist.
Schließlich wird eine Ausführungsform der Trockenpartie bevorzugt, die sich dadurch auszeichnet, daß der Düsenfeuchter und/oder die Feuchtwalze in den Freiraum zwischen Materialbahn und Transportbahn angeordnet wird. Es ist durch das Abheben des Transportbandes möglich, die Materialbahn unmittelbar mit Feuchtigkeit zu beaufschlagen und das Feuchtequerprofil und den Curl gezielt zu beeinflussen. Außerdem baut die Trockenpartie durch die Integrationsmöglichkeit der Befeuchtungseinrichtungen relativ kurz.
Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den übrigen ünteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Prinzipskizze eines ersten Ausführungsbeispiels einer Trockengruppe einer Trockenpartie in Seitenansicht;
Figur 2 eine Prinzipskizze eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Trockengruppe einer Trockenpartie und
Figur 3 eine Prinzipskizze eines dritten Ausführungsbeispiels einer Trockengruppe einer Trockenpartie.
Die im folgenden beschriebene Trockenpartie kann allgemein im Zusammenhang mit einer Maschine zur Herstellung einer Materialbahn verwendet werden. Rein beispielhaft wird im folgenden davon ausgegangen, daß es sich hier um die Trockenpartie einer Papierherstellungsmaschine handelt.
Figur 1 zeigt einen Ausschnitt aus einer Trockenpartie 1, nämlich eine Trockengruppe 3, die ein einziges, auch als Siebband oder Trockenfilz bezeichnetes Transportband 5 aufweist, das gemeinsam mit einer Materialbahn 7 mäanderförmig um Trockenzylinder 9, 11 und 13 sowie Bahnleitwalzen 15 und 17 geführt wird. Die Mittelachsen der Trockenzylinder 9 bis 13 und die der Bahnleitwalzen 15 und 17 sind auf gedachten Ebenen angeordnet, die hier in
&bull; ft ·* ft ·· ··<
-A-
einem Abstand zueinander liegen, der größer ist als die Summe der Radien der Trockenzylinder und der Bahnleitwalzen. Das heißt, die Bahnleitwalzen 15 und 17 sind in einem Abstand zu den Trockenzylindern 9 bis 13 angeordnet, so daß zwischen den Trokkenzylindern und Bahnleitwalzen Laufstrecken 19 und 21 ausgebildet sind, die jeweils Zwischenräume 23 und 25 begrenzen. In diesen Zwischenräumen können Düsenfeuchter 27, 29 aufweisende Befeuchtungseinrichtungen angeordnet werden, die durch das Transportband 5 hindurch Feuchtigkeit auf die Materialbahn 7 auftragen. Es ist auch möglich, hier übliche Saugkästen vorzusehen, die einen Unterdruck aufbauen, um die Materialbahn im Bereich der Laufstrecken an das Transportband 5 anzusaugen und damit eine Stützfunktion zu gewährleisten. Denkbar ist es schließlich, übliche Saugkästen mit Düsenfeuchtern zu kombinieren.
Aus Figur 1 ist ersichtlich, daß die Materialbahn 7 im Bereich der Trockenzylinder 9 bis 13 von dem Transportband 5 unmittelbar gegen die Oberfläche der Trockenzylinder angepreßt wird und im Bereich der Bahnleitwalzen 15 und 17 frei um diese herumgeführt wird, das heißt, hier liegt das Transportband 5 unmittelbar auf der Oberfläche der Bahnleitwalzen auf, während die Materialbahn 7 außenliegend geführt wird.
Es ist auch möglich, im Bereich der freiliegenden Materialbahn, also im Umschlingungsbereich der Bahnleitwalzen 15 und 17, Düsenfeuchter 31 und/oder 3 3 aufweisende Befeuchtungseinrichtungen vorzuse-
hen, die also Feuchtigkeit unmittelbar auf die Materialbahn 7 aufbringen können. Diese Anordnung ist deshalb besonders bevorzugt, weil die direkte Befeuchtung der Materialbahn eine wesentlich exaktere Einstellmöglichkeit für das Feuchtequerprofil und den Curl erlauben.
In Figur 1 sind schließlich noch übliche Schaber 35 vorgesehen, die dazu dienen, bei einem Bahnabriß Papierauschuß von der Oberfläche der Trockenzylinder fernzuhalten, damit diese nicht eingewickelt werden.
Es ist möglich, wenigstens einen der Düsenfeuchter 27 bis 33 durch einen Dampfblaskasten oder aber auch durch einen SaugBlaskasten zu ersetzen, der dazu dient, die gezielte Trocknung der Bahn zu fördern und damit das Feuchtequerprofil und/oder den Curl der Materialbahn gezielt zu beeinflussen.
Figur 2 zeigt in schematischer Seitenansicht einen Teil einer Trockenpartie 1, nämlich einen Übergang einer einreihigen Trockengruppe 3, wie sie in Figur
I gezeigt ist, in eine zweireihige Trockengruppe.
Die einreihige Trockengruppe, von der hier nur zwei Trockenzylinder dargestellt sind, sei identisch aufgebaut wie die Trockengruppe 3 in Figur 1, so daß hier gleiche Bezugszeichen für gleiche Teile gewählt werden. In Figur 2 sind die Trockenzylinder
II und 13 der Trockengruppe 3 zu sehen, zwischen denen in einem Abstand die Bahnleitwalze 17 liegt. Die zweireihige Trockengruppe 30 zeichnet sich da-
durch aus, daß in zwei Ebenen übereinander Trockenzylinder 37, 39 und 41 sowie 43, 45 und 47 angeordnet sind. Die von dem Transportband 5 der einreihigen Trockengruppe 3 gestützte Materialbahn 7 wird von dem Trockenzylinder 13 auf den Trockenzylinder 43 übergeleitet. Das Transportband der einreihigen Trockengruppe 3 wird auch im Bereich der zweireihigen Trockengruppe 30 verwendet. Es umläuft also mäanderförmig die oberen Trockenzylinder 37 bis 41 der Trockengruppe 30 und wird hier von Bahnleitwalzen 49, 51 und 53 geführt. Den unteren Trockenzylindern 43 und 45 der Trockengruppe 30 ist ein eigenes Transportband 50 zugeordnet, das von Bahnleitwalzen 55, 57 und 59 so geführt wird, daß die Materialbahn 7 bereichsweise an die Oberfläche der unteren Trockenzylinder - 43 und 45 angepreßt wird. Dem Trockenzylinder 47 ist ein eigenes Transportband 50' zugeordnet, das auch um weitere Trockenzylinder geführt werden kann. Es ergibt sich also hier eine Gruppentrennung zwischen den Trockenzylindern 43 und 45 mit dem Transportband 50 und dem Trockenzylinder 47 und dem zugehörigen Transportband 50 ·.
In Figur 2 ist noch der Düsenfeuchter 29 der Trokkenpartie 3 eingezeichnet, der -wie oben gesagtauch durch einen -gegebenenfalls mit einem Düsenfeuchter kombinierten- Saugkasten ersetzt werden kann, um im Bereich der Laufstrecke 21 eine Stabilisierung der Materialbahn 7 zu gewährleisten.
Figur 2 zeigt, daß an verschiedenen Stellen Düsenfeuchter 61, 63 und/oder 65 vorgesehen werden kön-
nen. Der Düsenfeuchter 61 ist im Bereich des unteren Trockenzylinders 43 angeordnet und wirkt unmittelbar auf die freiliegende Oberfläche der Materialbahn. Der Düsenfeuchter 63 wirkt auf die freiliegende Materialbahn im Bereich des Trockenzylinders 45. Schließlich befeuchtet der Düsenfeuchter 65 die freiliegende Materialbahnoberfläche im Bereich des Trockenzylinders 47.
Der mit Feuchtigkeit beaufschlagte Bereich des Materialbandes kann variiert werden. Figur 2 zeigt, daß die Düsenfeuchter 61 und 63 lediglich einen relativ kleinen Bereich der Materialbahn 7 mit Feuchtigkeit beaufschlagen, während der Düsenfeuchter 63 einen größeren Umschlingungsbereich der Materialbahn während des Umlaufes um den Trockenzylinder 45 mit Feuchtigkeit beaufschlagt.
Der -in Förderrichtung der Materialbahn 7 gesehene-Bereich, der mit Feuchtigkeit beaufschlagt wird, kann in Abhängigkeit vom Trocknungsgrad und vom Material der Bahn variiert werden, um das Feuchtequerprofil und den Curl zu beeinflussen.
Figur 3 zeigt schließlich ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Trockenpartie 1, die eine erste Trockengruppe 130 und eine zweite Trockengruppe 230 aufweist. Die erste Trockengruppe weist ein einziges Transportband 5 auf, das gemeinsam mit der Materialbahn 7 mäanderförmig um eine Anzahl von Trokkenzylindern 9a, 9b, lla, 11b und 13 geführt wird. Unterhalb der Trockenzylinder 9 bis 13 liegen hier
Bahnleitwalzen 15a, 15b, 17a und 17b, um die die Materialbahn 7 außenliegend herumgeführt wird.
Der Aufbau der Trockengruppe 130 entspricht grundsätzlich dem der Trockengruppe 3, die in Figur 1 dargestellt ist. Es sind auch hier im Bereich der Laufstrecken 19 und 21 Düsenfeuchter 27a, 27b, 29a und 29b vorgesehen, die auch durch -gegebenenfalls mit Düsenfeuchtern ausgestalteten- Saugkasten ersetzt werden können, die der Stabilisierung der Materialbahn 7 auf dem Transportband 5 dienen. An verschiedenen Stellen sind hier Düsenfeuchter vorgesehen. Der im Bereich der Bahnleitwalze 15a vorgesehene Düsenfeuchter 67 befeuchtet die freiliegende Materialbahn über einen weiten Bereich des Umschlingungswinkels der Materialbahn. Der Düsenfeuchter 69, der oberhalb des Trockenzylinders 9b angeordnet ist, befeuchtet die Materialbahn 7. durch das Transportband 5 hindurch. Der Düsenfeuchter 71 ist so ausgebildet, daß er die Materialbahn 7 sowohl im Bereich der Bahnleitwalze 15b als auch der Bahnleitwalze 17a befeuchten kann. Er liegt also im Bereich einer zwischen den Bahnleitwalzen 15b und 17a und dem Trockenzylinder lla ausgebildeten Tasche. Ein weiterer Düsenfeuchter 73 kann schließlich durch das Transportband hindurch die Materialbahn 7 im Bereich des Trockenzylinders 13 zonenweise befeuchten.
Im Bereich des Trockenzylinders lla wird das Transportband 5 mit Hilfe einer Bahnführungswalze 75 von der Materialbahn 7 abgehoben und in einem Abstand zu dieser und zur Oberfläche des Trockenzylinders
-9-
11a geführt. Um den Umschlingungswinkel des Transportbandes 5 möglichst groß zu halten und um eine sichere Bandführung zu gewährleisten, sind vor und nach der Bahnführungswalze 75 Stützwalzen 77 und 79 vorgesehen. Durch die spezielle Führung des Transportbandes 5 um die Bahnführungswalze 75 ergibt sich zwischen Transportband und Materialbahn 7 beziehungsweise Trockenzylinder lla ein Freiraum, in dem die Materialbahn 5 freiliegend über die Oberfläche des Trockenzylinders lla geführt wird. Die Materialbahn wird im Bereich des Freiraums vom Trockenzylinder lla aufgeheizt. Der Wasserdampf kann hier frei abdampfen, so daß sich hier die Möglichkeit ergibt, das Feuchtequerprofil und auch den Curl der Materialbahn 7 einzustellen.
Es ist auch möglich, wie anhand von Figur 3 angedeutet, daß in den Bereich des Freiraums ein Düsenfeuchter 81 eingebracht wird, um die Feuchtigkeit der Bahn in dem Bereich beziehungsweise der Zone des Freiraums gezielt zu beeinflussen. Anstelle des Düsenfeuchters kann auch ein Dampfblaskasten oder auch ein Saug-Blaskasten eingesetzt werden, um das Feuchtequerprofil beziehungsweise den Curl der Materialbahn gezielt zu beeinflussen.
Aus Figur 3 ist ersichtlich, daß das Abheben des Transportbandes 5 auch so erfolgen kann, daß das Transportband nicht nur in einem Umfangsbereich eines Trockenzylinders abgehoben wird, wie dies beim Trockenzylinder lla der Fall ist, sondern völlig frei über einen Trockenzylinder hinweggeführt werden kann. Im Bereich der Trockengruppe 230 wird das
Transportband 5 so von einer Bahnführungswalze 75' abgehoben und von Stützwalzen 77 · und 79' umgelenkt, daß es den Trockenzylinder 83 überhaupt nicht berührt. Der Trockenzylinder 83 liegt in einer Gruppe von oben liegenden Trockenzylindern, die auch die Trockenzylinder 85 und 87 umfaßt. Die Anzahl der Trockenzylinder ist an den Trockengehalt und an das Schrumpfverhalten einer Materialbahn anpaßbar. Unterhalb der Trockenzylinder 83 bis 87 liegen hier drei weitere Trockenzylinder 89, 91 und 93. Der erste Trockenzylinder der Trockengruppe 230 wird vom oberen Transportband 5' umschlungen, während die weiteren Trockenzylinder 91 und 93 mit dem unteren Transportband 50 zusammenwirken, das auch den Trockenzylinder 83 . der oberen Trockenzylindergruppe umschlingt. Das obere Transportband 5' wird also um den unteren Trockenzylinder 89 und die oberen Trockenzylinder 85 und 87 geführt, während das untere Transportband 50 den beiden unteren Trockenzylindern 91 und 93 und dem oberen Trockenzylinder 83 zugeordnet ist. Die Stützwalzen 77' und 79' dienen also im Bereich der oberen Trockenzylinder als Bahnleitwalzen. Die unteren Trockenzylinder weisen separate Bahnleitwalzen 95 und 97 auf, die bei der Führung des unteren Transportbandes 50 mitwirken.
Aus Figur 3 ist ersichtlich, daß die Trockenruppen
130 und 230 mit üblichen Schabern 35 versehen sein
können, wie sie anhand von Figur 1 schon erläutert wurden.
Dadurch, daß das Transportband 5· im Bereich des oberen Trockenzylinders 83 mit Hilfe der Bahnfüh-
rungswalze 75' abgehoben wird, ergibt sich ein Freiraum, in dem Feuchtigkeit frei aus der Materialbahn 7 austreten kann. Es ist jedoch gemäß Figur 3 auch möglich, in diesen Freiraum einen Düsenfeuchter 99 einzubringen, um das Feuchtequerprofil und den Curl der Materialbahn 7 einzustellen. Anstelle des Düsenfeuchters kann auch hier ein Dampfoder Saug-Blaskasten eingesetzt werden. Im Bereich der Gruppentrennung zwischen der Trockengruppe 130 und der Trockengruppe 230, also beim Übergang der Materialbahn 7 vom Trockenzylinder 13 auf den Trokkenzylinder 89, sind die Transportbänder 5 und 51 so über Umlenkwalzen 101 und 103 geführt, daß über einen Umfangsbereich des Trockenzylinders 13 die Materialbahn 7 freiliegt, also nicht vom Transportband 5 an die Oberfläche des Trockenzylinders angepreßt wird. In diesem Bereich kann ein Düsenfeuchter 105 eingesetzt werden, der in dieser Zone eine Befeuchtung der Materialbahn 7 ermöglicht. Stattdessen kann auch hier ein Dampfblaskasten aber auch ein Saug-Blaskasten eingesetzt werden.
Die Bahnleitwalzen, die der Führung der Materialbahn und der Transportbahn um die Trockenzylinder dienen, können auch als Saug-Blaswalzen ausgebildet werden, um das Feuchtequerprofil und den Curl der Materialbahn 7 gezielt zu beeinflussen.
Allen Ausführungsbeispielen der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Trockenpartien ist gemeinsam,. daß die Anordnung der Düsenfeuchter, Dampfblaskasten und Saug-Blaskästen beziehungsweise Saug-Blaswalzen so gewählt wird, daß sich ein gewünschtes
Feuchtequerprofil einstellt und eine optimale Beeinflussung des Curls der Materialbahn 7 ergibt. Die Anordnung der verschiedenen Elemente der Trokkenpartie hängt einerseits vom Trockengehalt der Materialbahn und andererseits von deren Materialzusammensetzung ab. Besonders bevorzugt wird eine zonenweise Befeuchtung der Materialbahn so vorgenommen, daß die zuletzt zu trocknende Bahnseite befeuchtet wird. Dies kann an einem Übergang zwischen einer einreihigen Trockengruppe zu einer zweireihigen Trockengruppe erfolgen oder am Übergang zwischen einer unten und einer oben befilzten Trockengruppe. Dies gilt aber auch für die Befeuchtung innerhalb einer Trockengruppe.
Aus dem oben Gesagten wird deutlich, daß die Trokkenpartie mehrere Trockengruppen umfassen kann, die alle einreihig ausgebildet sein können, wobei alle oben befilzt sein könnten. Auch ein Wechsel zwischen oben und unten befilzten einreihigen Trockengruppen ist möglich, oder auch ein Wechsel zwischen ein- und zweireihigen Trockenruppen. Besonders bevorzugt wird jedoch die Ausführungsform der Trokkenpartie, die top felted Trockengruppen umfaßt, also Trockengruppen, deren Transportband oberhalb der Trockenzylinder vom Ende der Trockengruppe zu deren Anfang zurückgeführt wird. Diese Ausführungsweise ist in Figur 1 dargestellt.
Die Siebabhebung, die anhand der Figur 3 in zwei Ausführungsvarianten beschrieben wurde, dient hier also dazu, das Feuchtequerprofil und den Curl der Materialbahn zu beeinflussen. Es sei jedoch darauf
hingewiesen, daß im Bereich der Siebabhebung, also bei einem Abstand zwischen Transportband und Materialbahn, ein Spannungsabbau innerhalb der Materialbahn erfolgen kann, da diese hier nicht fest zwischen Transportband und Oberfläche des Trockenzylinders eingespannt ist.
Bei der Beschreibung der Figuren 1 und 3 wurde davon ausgegangen, daß sogenannte Düsenfeuchter eingesetzt werden, die eine Anzahl von Einzeldüsen oder eine sich über einen Bereich oder die gesamte Breite der Materialbahn erstreckende Düse aufweisen und es ermöglichen, Feuchtigkeit in Form von Dampf oder Flüssigkeitstropfen auf die Oberfläche der Materialbahn aufzubringen. Die Düsenfeuchter können auch durch Feuchtwalzen ersetzt werden, deren Oberfläche mit einer Feuchtigkeit benetzt ist. Die Feuchtigkeitszufuhr kann durch das Innere der Feuchtwalzen erfolgen, aber auch dadurch, daß diese mit Hilfswalzen zusammenwirken, die die Feuchtigkeit auf die Oberfläche der Feuchtwalzen aufbringen und dort gleichmäßig verteilen. Feuchtwalzen können insbesondere in dem Freiraumbereich eines abgehobenen Transportbandes angeordnet werden, weil sie nur sehr wenig Raumbedarf haben.
Durch den zusätzlichen Einsatz von Saug-Blaskästen kann die Beeinflussung des Feuchtequerprofils beziehungsweise des Curls optimiert werden. Durch Blaskästen, insbesondere durch Breitstromtrockner mit Absaugung der am Entstehungsort gegebenen feuchten Luft kann das Partialdruckgefälle durch Abführen der feuchten Luft am Entstehungsort und
durch Zuführung relativ trockener Luft erhöht werden, so daß die Feuchtigkeit besonders gut aus der Materialbahn ausgetragen wird.
Durch die Abhebung des Transportbandes ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten, unmittelbar auf die Oberfläche der Materialbahn einzuwirken und das Feuchtequerprofil und den Curl gezielt zu beeinflussen.
Die bei der Beschreibung der Figuren erwähnten Düsenfeuchter stellen nur eine besondere Ausführungsform der hier angesprochenen Befeuchtungseinrichtung dar. Es ist auch möglich, die Materialbahn durch Bedampfung oder Benebelung zu befeuchten. Besonders vorteilhaft ist es, nach der Befeuchtung eine Hochleistungstrockenhaube, das heißt eine beheizte Haube über den Trockenzylindern, oder eine besaugte Walze zur Trocknung der befeuchteten Bahn vorzusehen.

Claims (9)

Gleiss& Große <:;, Patentanwaltskanzlei Stuttgart Berlin Hamburg Ansprüche
1. Trockenpartie einer Maschine zur Herstellung einer Materialbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, mit mindestens einer eine Anzahl von Trokkenzylindern und Bahnleitwalzen sowie ein die Materialbahn mäanderförmig um die Trockenzylinder und Bahnleitwalzen führendes Transportband aufweisenden Trockengruppe, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahn (7) zonenweise mit Hilfe mindestens einer Befeuchtungseinrichtung befeuchtet wird.
2.Trockenpartie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahn (7) über eine Feuchtwalze geführt oder an Düsenfeuchtern (27,29,31,33) entlanggeführt wird.
3. Trockenpartie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zuletzt zu trocknende Seite der Materialbahn (7) befeuchtet wird.
4. Trockenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahn (7) an einem Übergang zwischen zwei Trockengruppen (13 0,230) befeuchtet wird.
5. Trockenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine Bahnführungswalze (75,75'), über die das Transportband (5) von der Materialbahn (7) abgehoben und in einem Abstand von dieser geführt wird.
13 793 GL-WZ
20. März 1997
-2-
6. Trockenpartie nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenfeuchter und/oder die Feuchtwalze in den mittels der Bahnführungswalze (75) geschaffenen Freiraum zwischen Materialbahn (7) und Transportband (5) angeordnet ist.
7. Trockenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor und/oder nach einer Befeuchtungszone ein Saug-Blaskasten und/oder eine Saug-Blaswalze vorgesehen ist.
8. Trockenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockengruppe (3;130) top felted ausgebildet ist.
9. Trockenpartie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Befeuchtungseinrichtung und/oder Einrichtung zur Berührung der Materialbahn mit einer feuchten Oberfläche eine Trockeneinrichtung, vorzugsweise eine Hochleistungstrockenhaube oder eine besaugte Walze zugeordnet wird.
DE29521501U 1995-12-22 1995-12-22 Trockenpartie Expired - Lifetime DE29521501U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29521501U DE29521501U1 (de) 1995-12-22 1995-12-22 Trockenpartie

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29521501U DE29521501U1 (de) 1995-12-22 1995-12-22 Trockenpartie
DE19548310 1995-12-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29521501U1 true DE29521501U1 (de) 1997-05-28

Family

ID=26021616

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29521501U Expired - Lifetime DE29521501U1 (de) 1995-12-22 1995-12-22 Trockenpartie

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29521501U1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19805723A1 (de) * 1998-02-12 1999-08-19 Voith Sulzer Papiertech Patent Trockenpartie sowie Verfahren zum Betreiben einer solchen Trockenpartie
WO2000000696A1 (en) * 1998-06-26 2000-01-06 Valmet Corporation Method and apparatus for moistening the paper web in the drying section
DE19901400A1 (de) * 1999-01-15 2000-07-20 Voith Sulzer Papiertech Patent Trocknungs- und Glättungseinheit für Faserstoffbahnen
DE10325572A1 (de) * 2003-06-05 2004-12-23 Voith Paper Patent Gmbh Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn
DE102004007300A1 (de) * 2004-02-14 2005-09-01 Voith Paper Patent Gmbh Bahnbefeuchtung
DE102012214184A1 (de) * 2012-08-09 2013-10-02 Voith Patent Gmbh Zweireihige Trockengruppe

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19805723A1 (de) * 1998-02-12 1999-08-19 Voith Sulzer Papiertech Patent Trockenpartie sowie Verfahren zum Betreiben einer solchen Trockenpartie
EP0936307A3 (de) * 1998-02-12 2000-05-24 Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH Trockenpartie sowie Verfahren zum Betreiben einer solchen Trockenpartie
US6145218A (en) * 1998-02-12 2000-11-14 Voith Sulzer Papiertechnik Patent Gmbh Drying section and method for drying a material web in such a drying section
WO2000000696A1 (en) * 1998-06-26 2000-01-06 Valmet Corporation Method and apparatus for moistening the paper web in the drying section
DE19901400A1 (de) * 1999-01-15 2000-07-20 Voith Sulzer Papiertech Patent Trocknungs- und Glättungseinheit für Faserstoffbahnen
US6490813B1 (en) 1999-01-15 2002-12-10 Voith Sulzer Papiertechnik Patent Gmbh Drying and smoothing unit for webs of fibrous material
DE10325572A1 (de) * 2003-06-05 2004-12-23 Voith Paper Patent Gmbh Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn
DE102004007300A1 (de) * 2004-02-14 2005-09-01 Voith Paper Patent Gmbh Bahnbefeuchtung
DE102012214184A1 (de) * 2012-08-09 2013-10-02 Voith Patent Gmbh Zweireihige Trockengruppe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3856204T2 (de) Vorrichtung zur Trocknung einer Bahn
DE69019728T2 (de) Vorrichtung zum Trocknen einer Bahn.
DE3742848C2 (de)
DE2938244A1 (de) Verfahren zur kontrolle des feuchtigkeitsgehalts einer faserbahn und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens und papierherstellungsmaschine zur durchfuehrung des verfahrens und papierherstellungsmaschine mit einer vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
EP0989232B1 (de) Trockenpartie
DE4420242A1 (de) Einrichtung zur wahlweisen Behandlung einer laufenden Bahn
DE69923078T2 (de) Trockenpartie
DE69326761T2 (de) Mehrzwecksblaskasten mit düsen
DE69224205T2 (de) Vorrichtung zum trocknen einer bahn
DE4037423C2 (de)
EP0989233B1 (de) Trockenpartie sowie Konvektionstrockner für eine solche Trockenpartie
DE3729723A1 (de) Geschlossene und kompakte pressenpartie einer papiermaschine
DE69617522T2 (de) Trockenpartie mit einer Kombination von Einsieb- und Doppelsiebtrockengruppen
DE29521501U1 (de) Trockenpartie
DE4311351C2 (de) Trockenpartie
EP1072722A2 (de) Trockenpartie
DE69419529T2 (de) Trockenpartie
DE4009287A1 (de) Taschenbelueftungsverfahren und -vorrichtung
DE19861407B4 (de) Papier- oder Kartonmaschine sowie Verfahren zum Überführen einer Papier- oder Kartonbahn in einer Papier- oder Kartonmaschine
DE19602697B4 (de) Trockenpartie
DE4201107A1 (de) Trockenpartie
DE3901619A1 (de) Trockenpartie in einer papier- bzw. kartonmaschine und verfahren zur fuehrung einer papierbahn hierin
DE19548307A1 (de) Trockenpartie
DE9100762U1 (de) Trockenpartie
DE19935138A1 (de) Trockenpartie

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19970710

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 19990329

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20020326

R158 Lapse of ip right after 8 years

Effective date: 20040701