DE102004007300A1 - Bahnbefeuchtung - Google Patents
Bahnbefeuchtung Download PDFInfo
- Publication number
- DE102004007300A1 DE102004007300A1 DE200410007300 DE102004007300A DE102004007300A1 DE 102004007300 A1 DE102004007300 A1 DE 102004007300A1 DE 200410007300 DE200410007300 DE 200410007300 DE 102004007300 A DE102004007300 A DE 102004007300A DE 102004007300 A1 DE102004007300 A1 DE 102004007300A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fibrous web
- web
- moistening
- cylinders
- wet
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F7/00—Other details of machines for making continuous webs of paper
- D21F7/008—Steam showers
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21G—CALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
- D21G7/00—Damping devices
Landscapes
- Paper (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befeuchtung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn (1) am Ende einer Trockenpartie einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung derselben. DOLLAR A Dabei wird eine effiziente und einfache Befeuchtung der Faserstoffbahn (1) dadurch erreicht, dass die Faserstoffbahn (1) zur Befeuchtung zumindest über einen rotierenden Feuchtzylinder (4) geführt wird, dessen Temperatur unter der Temperatur der Faserstoffbahn (1) liegt und der vor dem Kontakt mit der Faserstoffbahn (1) mittels einer Befeuchtungseinrichtung (6) mit einem Wasserfilm (9) versehen wird.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befeuchtung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn am Ende einer Trockenpartie einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung derselben.
- Um eine gleichmäßige Feuchteverteilung zu erreichen, erfolgt die Befeuchtung dabei im allgemeinen mittels Dampfblaskasten. Da die Temperatur der Faserstoffbahn am Ende der Trockenpartie jedoch relativ hoch ist, steht über die Kondensation des Dampfes nur eine geringe Kondensatmenge zur Befeuchtung der Faserstoffbahn zur Verfügung.
- Eine Befeuchtung über Sprühdüsen wiederum führt wegen der Tröpfchen zu einer ungleichmäßigen Feuchteverteilung, wobei der kurze Weg vom Ende der Trockenpartie bis zur Glätteinrichtung nicht genügend Zeit für eine ausreichende Vergleichmäßigung der Feuchtigkeit in der Faserstoffbahn bietet.
- Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine einfache und effiziente Vorrichtung zur Befeuchtung der Faserstoffbahn zu schaffen.
- Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Faserstoffbahn zur Befeuchtung zumindest über einen rotierenden Feuchtzylinder geführt wird, dessen Temperatur unter der Temperatur der Faserstoffbahn liegt und der vor dem Kontakt mit der Faserstoffbahn mittels einer Befeuchtungseinrichtung mit einem Wasserfilm versehen wird.
- Diese indirekte Befeuchtung der Faserstoffbahn über eine Befeuchtung des Feuchtzylinders erlaubt nicht nur das Aufbringen größerer Wassermengen. Der Wasserfilm auf dem Feuchtzylinder führt auch zu einem gleichmäßigen Wasserauftrag auf die Faserstoffbahn.
- Um dabei die von dem Feuchtzylinder aufnehmbare Wassermenge zu erhöhen, solte die Mantelfläche des Feuchtzylinders zumindest im Kontaktbereich mit der Faserstoffbahn hydrophil sein. Hierbei ist es auch von Vorteil, wenn die Mantelfläche des Feuchtzylinders zumindest im Kontaktbereich mit der Faserstoffbahn eine die Wasseraufnahme verbessernde Gravur besitzt.
- Je nach der Temperatur des Feuchtzylinders und der aufzutragenden Wassermenge kann die Befeuchtungseinrichtung als Dampfblaskasten oder als Wassersprüheinrichtung ausgebildet sein. Mit Vorteil wird der Feuchtzylinder zur Bildung eines Kondensatfilmes auf dessen Mantelfläche gekühlt.
- In jedem Fall sollte sich die Befeuchtungseinrichtung über die Breite der Faserstoffbahn erstrecken, so dass eine umfassende Profilierung des Feuchtequerprofils der Faserstoffbahn möglich ist. Diese Profilierung wird mit Vorteil dadurch ermöglicht, dass die Menge des von der Befeuchtungseinrichtung auf den Feuchtzylinder aufgebrachten Wassers in Zonen quer zur Bahnlaufrichtung separat steuerbar ist.
- Für das Aufbringen großer Wassermengen auf die Faserstoffbahn ist es vorteilhaft, wenn die Faserstoffbahn mehrere Feuchtzylinder umschlingt.
- Dabei ist es zur Verminderung der Rollneigung sowie einer gleichmäßigeren Feuchteverteilung über die Dicke der Faserstoffbahn vorteilhaft, wenn die Feuchtzylinder auf verschiedenen Seiten der Faserstoffbahn angeordnet sind.
- Einen größtmöglichen Wasserauftrag ermöglicht eine Vorrichtung, bei der mehrere Feuchtzylinder auf beiden Seiten der Faserstoffbahn angeordnet sind.
- Dabei ist es im Interesse einer einfachen Anordnung von Vorteil, wenn die Faserstoffbahn mäanderförmig über mehrere Feuchtzylinder geführt wird. Dies hat zur Folge, dass die beiden Seiten der Faserstoffbahn abwechselnd befeuchtet werden und somit zwischen zwei Befeuchtungen derselben Seite ausreichend Zeit für das Eindringen des Wassers in die Faserstoffbahn bleibt.
- Um die Verdunstung des auf die Faserstoffbahn aufgetragenen Wassers möglichst gering zu halten, sollten zwischen den Feuchtzylindern keine Trockenzylinder oder andere Trocknungsvorrichtungen angeordnet sein.
- Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der beigefügten Zeichnung zeigt die Figur einen schematischen Querschnitt durch das Ende einer Trockenpartie.
- In der Trockenpartie wird die Faserstoffbahn zur Trocknung abwechselnd über beheizte Trockenzylinder
3 und Leitwalzen10 geführt. Dabei wird die Faserstoffbahn1 von einem oder mehreren Trockensieben2 gegen die Mantelfläche der beheizten Trockenzylinder3 gedrückt. - Um über eine Befeuchtung der Faserstoffbahn
1 dessen Feuchtequerprofil ausgleichen zu können, wird die Faserstoffbahn1 in der Trockenpartie übertrocknet, d.h. wesentlich stärker getrocknet als dies erforderlich wäre. Der Feuchtegehalt der Faserstoffbahn1 erreicht dabei Werte zwischen 2 und 7, vorzugsweise zwischen 2 und 5 %. - Am Ende der Trockenpartie wird die Faserstoffbahn
1 über den Kontakt mit befeuchteten Feuchtzylinder4 befeuchtet. Diese indirekte Befeuchtung ermöglicht ein gleichmäßigeres Auftragen des Wassers auf die Faserstoffbahn1 . Hierzu wird die hydrophile Mantelfläche des Feuchtzylinders4 vor ihrem Kontakt mit der Faserstoffbahn1 mit einer Befeuchtungseinrichtung6 in Form eines Dampfblaskastens befeuchtet. Um die Kondensation an der Mantelfläche zu unterstützen, sollte die Temperatur des Feuchtzylinders4 relativ niedrig gehalten werden und unter der Umgebungstemperatur liegen. Auf jeden Fall sollte die Temperatur niedriger als die Temperatur der Faserstoffbahn1 (welche durchaus zwischen 70 und 100°C betragen kann) sein. - Der sich in Folge der Kondensation des Dampfes des Dampfblaskastens auf dem Feuchtzylinder
4 einstellende Wasserfilm9 kann so effizient für die Befeuchtung der Faserstoffbahn1 während des Kontaktes mit dem Feuchtzylinder4 genutzt werden. Um dabei einen guten Kontakt zwischen Feuchtzylinder4 und Faserstoffbahn1 gewährleisten zu können, wird die Faserstoffbahn1 von einem Band7 gegen den jeweiligen Feuchtzylinder4 gedrückt. - Die Faserstoffbahn
1 wird mäanderförmig über vier Feuchtzylinder4 geführt, so dass beide Seiten der Faserstoffbahn1 umfassend und gleichmäßig befeuchtet werden können. - Zwischen den Feuchtzylindern
4 befinden sich keine weiteren Trocknungsvorrichtungen. - Anschließend wird die Faserstoffbahn
1 zu einer Glättvorrichtung5 der Maschine geführt. - Um das Feuchtequerprofil der Faserstoffbahn
1 über die Menge des aufgetragenen Wassers beeinflussen zu können, ist der Dampfblaskasten in Zonen quer zur Bahnlaufrichtung8 separat steuerbar. Steuerbar sind dabei die Temperatur und/oder die Menge des auf die Mantelfläche des Feuchtzylinders4 geblasenen Dampfes in der jeweiligen Zone.
Claims (12)
- Vorrichtung zur Befeuchtung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn (
1 ) am Ende einer Trockenpartie einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung derselben, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (1 ) zur Befeuchtung zumindest über einen rotierenden Feuchtzylinder (4 ) geführt wird, dessen Temperatur unter der Temperatur der Faserstoffbahn (1 ) liegt und der vor dem Kontakt mit der Faserstoffbahn (1 ) mittels einer Befeuchtungseinrichtung (6 ) mit einem Wasserfilm (9 ) versehen wird. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche des Feuchtzylinders (
4 ) zumindest im Kontaktbereich mit der Faserstoffbahn (1 ) hydrophil ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche des Feuchtzylinders (
4 ) zumindest im Kontaktbereich mit der Faserstoffbahn (1 ) eine die Wasseraufnahme verbessernde Gravur besitzt. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befeuchtungseinrichtung (
6 ) als Dampfblaskasten ausgebildet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Befeuchtungseinrichtung (
6 ) als Wassersprüheinrichtung ausgebildet ist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Befeuchtungseinrichtung (
6 ) über die Breite der Faserstoffbahn (1 ) erstreckt. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge des von der Befeuchtungseinrichtung (
6 ) auf den Feuchtzylinder (4 ) aufgebrachten Wassers in Zonen quer zur Bahnlaufrichtung (8 ) separat steuerbar ist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (
1 ) mehrere Feuchtzylinder (4 ) umschlingt. - Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feuchtzylinder (
4 ) auf verschiedenen Seiten der Faserstoffbahn (1 ) angeordnet sind. - Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Feuchtzylinder (
4 ) auf beiden Seiten der Faserstoffbahn (1 ) angeordnet sind. - Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (
1 ) mäanderförmig über mehrere Feuchtzylinder (4 ) geführt wird. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Feuchtzylindern (
4 ) keine Trockenzylinder (3 ) oder andere Trocknungsvorrichtungen angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200410007300 DE102004007300A1 (de) | 2004-02-14 | 2004-02-14 | Bahnbefeuchtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200410007300 DE102004007300A1 (de) | 2004-02-14 | 2004-02-14 | Bahnbefeuchtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102004007300A1 true DE102004007300A1 (de) | 2005-09-01 |
Family
ID=34813361
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200410007300 Withdrawn DE102004007300A1 (de) | 2004-02-14 | 2004-02-14 | Bahnbefeuchtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102004007300A1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29521501U1 (de) * | 1995-12-22 | 1997-05-28 | Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH, 89522 Heidenheim | Trockenpartie |
| DE19548307A1 (de) * | 1995-12-22 | 1997-06-26 | Voith Sulzer Papiermasch Gmbh | Trockenpartie |
| DE19903581A1 (de) * | 1999-01-29 | 2000-08-03 | Voith Sulzer Papiertech Patent | Trocknungs- und Glättungseinheit |
-
2004
- 2004-02-14 DE DE200410007300 patent/DE102004007300A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29521501U1 (de) * | 1995-12-22 | 1997-05-28 | Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH, 89522 Heidenheim | Trockenpartie |
| DE19548307A1 (de) * | 1995-12-22 | 1997-06-26 | Voith Sulzer Papiermasch Gmbh | Trockenpartie |
| DE19903581A1 (de) * | 1999-01-29 | 2000-08-03 | Voith Sulzer Papiertech Patent | Trocknungs- und Glättungseinheit |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2938244A1 (de) | Verfahren zur kontrolle des feuchtigkeitsgehalts einer faserbahn und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens und papierherstellungsmaschine zur durchfuehrung des verfahrens und papierherstellungsmaschine mit einer vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE4420242A1 (de) | Einrichtung zur wahlweisen Behandlung einer laufenden Bahn | |
| DE3207463C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen und anschließendem Kühlen von insbesondere nach dem Offsetdruckverfahren bedruckten Warenbahnen | |
| DE69117412T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Glätten einer Papier- oder Pappebahn | |
| DE10116840A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Glätten einer Materialbahn | |
| DE102004017810A1 (de) | Trockenanordnung | |
| DE19903581A1 (de) | Trocknungs- und Glättungseinheit | |
| EP1527232B1 (de) | Trockenpartie | |
| DE102004007300A1 (de) | Bahnbefeuchtung | |
| DE4303315A1 (en) | Paper-making roller scraper - acts together with moist air to reduce blade wear | |
| DE102005031444A1 (de) | Vorrichtung zum Befeuchten einer Materialbahn | |
| EP3601666B1 (de) | Bahnbehandlung | |
| DE102018123380A1 (de) | Bahnkühlung | |
| EP1895050B1 (de) | Verfahren zur Befeuchtung einer Faserstoffbahn | |
| DE10358189B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln einer Bahn aus Papier oder Karton | |
| DE102004017809A1 (de) | Trockenanordnung | |
| EP3577272A1 (de) | Bahnbehandlung | |
| DE10347953A1 (de) | Bahnbefeuchtung | |
| EP2006443B1 (de) | Feuchtequerprofilkorrektur | |
| DE102006028420A1 (de) | Rollneigung | |
| EP1394320B1 (de) | Nasspressenanordnung | |
| DE102017106047A1 (de) | Bahnbehandlung | |
| DE102006051537A1 (de) | Vorrichtung zum Bearbeiten einer Bahn aus Papier oder Karton | |
| AT410327B (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer papierbahn | |
| DE10050847A1 (de) | Trockenpresse |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: VOITH PATENT GMBH, 89522 HEIDENHEIM, DE |
|
| 8141 | Disposal/no request for examination | ||
| R005 | Application deemed withdrawn due to failure to request examination |
Effective date: 20110215 |