DE29520874U1 - Fliehkraft-Gleitschliffmaschine - Google Patents
Fliehkraft-GleitschliffmaschineInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fliehkraft-Gleitschliffmaschine nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine derartige, z.B. als Maschine zur Endbehandlung von Schüttgüttern,
wie Schrauben, Nadeln oder auch von Schmuckstücken eingesetzte Maschine, ist aus der EP-A 205 161 bekannt. Dabei dreht sich ein den Behälterboden
der Maschine bildender Teller als Bodenteil gegenüber einem stationären Behälterteil, so daß es zu einer Relativbewegung zwischen diesen beiden
Teilen kommt, was zu einer entsprechenden rotationssymmetrischen Strömung im Behälter führt. Die beiden Teile sind üblicherweise durch einen Ringspalt
voneinander getrennt, um einerseits den Verschleiß der relativ zueinander bewegten Teile zu vermeiden, dieser Spalt ist aber auch erforderlich,
um insbesondere bei der Naßbearbeitung das Verfahrensmittel in den Behälter zu leiten. Das Einleiten des Verfahrensmittels in den Behälter
erfolgt dadurch, daß ein Vorratsraum vorgesehen wird, in dem mit einem vorgebbaren Druck das Verfahrensmittel beaufschlagt wird, so daß
dieses in den Behälter eindringen kann. Von dort kann es über eine zentrale Entwässerung im Bereich des Bodentellers abgeführt werden. Zwar
versucht man auch hier bereits den Spalt so gering wie möglich zu halten, damit die Schleif bzw. Polierkörper durch die Rotationsbewegung möglichst
nicht durch den Spalt nach außen gepreßt werden, jedoch ist ein Spalt von 0,2 bis 0,5 mm zumindest noch erforderlich, was dazu führt, daß keine
dünnen Werkstücke bearbeitet werden können, Werkstücke durch Einklemmen im Spalt beschädigt werden und das Schleif- und Poliergut eine gewisse
Größe nicht unterschreiten darf.
Aus der DE 27 05 445 Al ist es bekannt, dem Spaltbereich ein Kühlmittel
unter Druck zuzuführen. Das Kühlmittel kann entweder flüssig, z.B. Wasser
sein oder gasförmig wie z.B. eine mit Öl angereicherte Luft. Das dem
Spaltbereich zugeleitete Kühlmittel wird in das Innere des Behälters geleitet. Das Behälteroberteil ist gegenüber dem Behälterboden lediglich
verstellbar, um einen guten Lagereingriff zwischen den Dichtflächen
zu erzielen. Da jedoch stets ein entsprechender Spalt vorgesehen ist, kann sich eine Gleitdichtung zwischen Behälterteil und Bodenteil nicht ausbilden, so daß ein verhältnismäßig großer Durchsatz an Flüssigkeit von 22 bis 230 Liter pro Minute entsprechend 1,38 bis 13,8 cbm Flüssigkeit pro Stunde erforderlich ist.
zu erzielen. Da jedoch stets ein entsprechender Spalt vorgesehen ist, kann sich eine Gleitdichtung zwischen Behälterteil und Bodenteil nicht ausbilden, so daß ein verhältnismäßig großer Durchsatz an Flüssigkeit von 22 bis 230 Liter pro Minute entsprechend 1,38 bis 13,8 cbm Flüssigkeit pro Stunde erforderlich ist.
Aus der DE 38 90 883 C2 ist es bekannt, einem Spalt über zwei verschiedene
Zuführeinrichtungen Schmierflüssigkeit zuzuführen. Die Flüssigkeit gelangt dabei stets in den Behälterinnenraum, so daß eine Trockenbearbeitung
nicht möglich ist. Als Vorratskammer wird unter dem Boden des Bodenteils eine Bodenspeicherkammer vorgesehen, die zugleich das drehbare
Bodenteil zentriert und abpuffert. Durch die ständige Zufuhr von Flüssigkeit sollen Ablagerungen im Bereich der Dichtung vermieden werden.
Mit dieser Ausführungsform ist die Vorrichtung z.B. nicht für sandartige Medien und dünne Werkstücke geeignet, da diese zwar nicht durch den Spalt
können, sich aber darin festsetzen können, so daß sich die Werkstücke verbiegen können. Es ist nicht beabsichtigt, den Spalt so weit zu
minimieren, daß die Dichtungselemente unmittelbar aufeinander gleiten. Aus diesem Grund sind dort die Dichtungen auch unverzichtbar.
In der DE 35 02 327 Al ist zwischen Bodenteil und Behälterteil ein
Verschleißorgan vorgesehen, das unmittelbar die beiden Teile miteinander verbindet. Die Vorrichtung arbeitet ohne Kühlung und Durchfluß von
Verfahrensmitteln, wobei offen bleibt, was mit der dabei entstehenden Reibwärme geschieht. Aufgrund der unmittelbaren Berührung ändert sich die
Geometrie an der Dichtlippe mit der Laufzeit und bereitet dadurch Probleme, daß zumindest kleine Teile nicht mehr zuverlässig in dem
Behälter gehalten werden können. Eine wasserdichte oder staubdichte Abdichtung ist damit nicht möglich.
In der DE-C 42 14 060 wurde bereits vorgeschlagen, die Spaltgeometrie
dahingehend zu verändern, daß die innere Öffnung des Spalts gegenüber der Innenoberfläche der Wandung nach außen versetzt ist. Dadurch können zwar
die zu bearbeitenden Teile und das Polier- und Schleifgut an der Wandung
auf den Teller herabgleiten, jedoch stellt sich auch hier immer wieder ein Verklemmen und Verkanten von Teilen im Bereich des Spaltes ein.
Ferner ist eine Fliehkraft-Gleitschliffmaschine bekannt, die mit einer
Gleitdichtung ausgestattet ist, welche aus einem gehärteten Stahlring auf dem Teller und einem Filzring am oberen Behälterteil besteht. Einerseits
kann hiermit nur trocken gearbeitet werden, da der Filz kein intensives Naßschleifen zuläßt, andererseits ergibt sich eine starke Erwärmung des
Arbeitsbehälters durch Reibungswärme im Dichtungssystem. Problematisch ist aber auch, daß sich insbesondere feine Schleifmedien in den Filz einarbeiten
und damit den Verschleiß erhöhen. Aufgrund der Rotation ergibt sich zudem eine leichte Verrundung des Filzes im Dichtungsbereich, so daß
sich auch dort Werkstücke festsetzen und verbiegen können.
Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
die Spaltbreite insbesondere auch zur Bearbeitung kleinerer Werkstücke oder zur Verwendung feinerer Polier- und Schleifmittel zu opitimieren.
Diese Aufgabe wird durch eine Fliehkraft-Gleitschliffmaschine mit den
Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Abhängig vom Druck des zugeführten Verfahrensmittels ergibt sich nun von
selbst aufgrund der zur Regulierung des Spalts vorgesehenen elastischen Mittel eine Spaltbreite, die auf die jeweiligen Bedingungen abgestimmt
werden kann. Sobald der Druck im Verfahrensmittel den Anpreßdruck des elastischen Mittels übersteigt, ergibt sich eine entsprechende
Spaltbreiteneinstellung. Der Druck kann dabei von einem Spaltmaß Null,
bei dem sich allenfalls ein 'Aquaplaning' in Form einer Gleitdichtung bei
Naßbearbeitungsverfahren ergibt, bis zum üblichen Spaltmaß verändert werden. Da der Spalt insofern auf ein Minimum reduziert werden kann,
können feinste Schleif- und Poliermedien zur Erzielung hochwertiger Oberflächengüten verwendet werden. Aber auch dünne Werkstücke mit Maßen
von z.B. weniger als 0,5 mm können ohne Probleme bearbeitet werden. Das
Verfahrensmittel kann einerseits Reibungswärme abführen und dient andererseits gleichzeitig als Schmierfilm zwischen den aufeinander
gleitenden Teilen.
Der Vorratsraum wird entsprechend den Ansprüchen 5 bis 7 unterhalb des
Bodenteils angeordnet, so daß dieser Vorratsraum bereits selbst der Druckraum ist, der mit dem vorbestimmten Druck beaufschlagbar ist. Dadurch
wird ein Raum genutzt, der ohnehin von den Gehäuseteilen der Maschine in Anspruch genommen wird.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der folgenden
Beschreibung. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der beigefügten einzigen Figur erläutert. Die Figur zeigt einen
Schnitt durch eine Hälfte der Fliehkraft-Gleitschliffmaschine.
Die Fliehkraft-Gleitschliffmaschine besitzt ein Bodenteil 6 und einen
oberen Behälterteil 5, die beide mit einer Wandung 5b, 6b ausgekleidet sind. Während der Behälterteil 5 stationär ist, ist der Bodenteil 6, der
zugleich den Behälterboden des Behälterteils 5 darstellt um seine Mittelachse m-m rotierbar. Zwischen Behälterteil 5 und Bodenteil 6 bildet sich
ein Spalt 7 in Form eines Ringspaltes aus, der bedarfsweise den Durchtritt eines Verfahrensmittels gestattet. Das Verfahrensmittel wird hierzu
in einem Vorratsraum 4 bevorratet und mit einem vorbestimmbaren Druck dem
Spalt zugeführt. Der Spalt 7 wird in Ruhestellung unter der Wirkung wenigstens eines elastischen Mittels verschlossen. Die Spaltöffnung ergibt
sich dann infolge des Durchtritts des Verfahrensmittels in Abhängigkeit des vorbestimmbaren Drucks, wobei die Kraft der elastischen Mittel
bei der Spaltöffnung überwunden wird. Je höher der vorbestimmbare Druck, desto größer ist die Spaltöffnung. Dadurch ist es möglich, einerseits bei
einer Spaltöffnung 0 das Bodenteil 6 rotieren zu lassen oder es ergibt
sich lediglich eine Spaltbreite von wenigen 1/lOOstel mm, so daß sich
z.B. bei einer Naßbearbeitung eine Art Aquaplaning ergibt, die das Gleiten der beiden Teile aufeinander ermöglicht. Das Verfahrensmittel
bildet insofern eine Gleitdichtung zwischen Behälterteil 5 und Bodenteil &dgr; aus.
Wie bei jeder Fliehkraft-Gleitschliffmaschine bildet sich infolge der
Rotation eine toroidale, wirbeiförmige Bewegung im Innern des Behälters
aus, die zu einer intensiven Bearbeitung führt. Allerdings können nun feinste Werkstücke bearbeitet werden, und der Einsatz feinster Schleif-
und Poliermittel ist möglich. Auf dem Bodenteil selbst ist als Verschleißteil
1 z.B. ein gehärteter Stahlring oder auch ein Hartmetall-
oder Keramikring aufgebracht. Auf diesem Ring gleitet eine Dichtungslippe
2 vorzugsweise aus einem hochverschleißfesten Kunststoff, wie Polyurethan.
Als elastisches Mittel kann eine vorzugsweise am Behälterteil 5 angreifende, den Anpreßdruck zwischen Behälterteil und Bodenteil 6
bestimmende Feder angeordnet werden. In der Figur ist diese Feder 8 an einem Befestigungsmittel 14 angeordnet, an dessen Bolzen 9 das
Behälteroberteil axial beweglich ist. Der Bolzen 9 greift hierzu in eine
Bohrung 10a des Gehäuses ein. Zwischen Befestigungsmittel und Behälterteil 5 ist die Feder 8 angeordnet, so daß bei einem Druck am
Spalt das Behälteroberteil gegen die Kraft der Feder und gegen das
Eigengewicht des Behälteroberteils unter Vergrößerung des Spaltes 7 nach
oben gepreßt wird.
Über eine zeichnerisch nicht dargestellte Pumpe wird das Verfahrensmittel
über die Zuleitung 3 in den Vorratsraum 4 gepreßt und gelangt von dort über den Spalt 7 in den Behälter. Bei einer Naßbearbeitung wird ein meist
tensidhaltiges Wasser/Compound zugeführt. Der nach außen geschlossene
Vorratsraum 4 wird zuvor mit der Wasser/Compound-Mischung gefüllt. Das
zugeführte Wasser/Compound-Gemisch erzeugt nun im Vorratsraum 4 einen
Überdruck und drückt dadurch entweder den oberen Behälterteil 5 gegen die Kraft der Feder 8 nach oben oder die Dichtungslippe 2 nach innen. Dadurch
kann das Wasser/Compound-Gemisch durch den Spalt 7 in den Behälter gelangen. Dabei entsteht ein Wasser/Tensid-Film auf der Gleitfläche, der die
Reibung und somit den Verschleiß im Dichtungssystem verringert. Das Wasser/Compound-Gemisch wird beim Schleif- bzw. Naßpolierprozeß benötigt
und kontinuierlich zu- bzw. abgeführt.
Bei Trockenarbeiten kann statt dem Wasser/Compound-Gemisch eine leicht
mit Polieröl angereicherte Druckluft zugeführt werden. Die zugeführte
Druckluft erzeugt zunächst die gleiche Wirkung wie zuvor das unter Druck stehende Wasser/Compound-Gemisch. Infolge des Überdrucks wird
der obere Behälterteil 5 nach oben gedruckt. Dadurch kann die Druckluft durch den Spalt in den Behälter gelangen, wobei ein dünnes Luftkissen und
der obere Behälterteil 5 nach oben gedruckt. Dadurch kann die Druckluft durch den Spalt in den Behälter gelangen, wobei ein dünnes Luftkissen und
ein Ölfilm auf der Dichtfläche entsteht. Dieser Ölfilm verringert wie
zuvor die Reibung und somit den Verschleiß im Dichtungssystem. Gleichzeitig dient die Druckluft zum Kühlen. Das zugeführte Polieröl wird
für den Trockenbearbeitungsprozeß benötigt.
Wird der Druck weit genug herabgesetzt, so findet kein Durchtritt von
Verfahrensmitteln durch den Spalt mehr statt. Auch jetzt kann die Maschine
noch ohne weiteres 2-3 Stunden laufen, ohne daß ein gefährlicher Spalt vorhanden ist. Dies geht zwar eventuell auf Kosten der Verschleißmittel
1 und der Dichtungslippe 2, jedoch kann es bei bestimmten Teilen durchaus in Kauf genommen werden. Dies wird aber erst dadurch möglich,
daß eine bei 0 mm beginnende Spaltbreitenverstellung möglich ist, während
die bekannten Systeme darauf achten, daß stets ein Minimalspalt vorhanden ist.
Der Vorratsraum 4 grenzt in der zeichnerischen Ausführungsform an die
Außenseite des Spaltes 7 an. Alternativ besteht natürlich die Möglichkeit, Druck im Spaltbereich lediglich aufzubauen, indem aus dem Vorratsraum
4 unter einem vorbestimmbaren Druck das Verfahrensmittel zugeführt wird. Der Vorratsraum 4 ist nach oben zumindest teilweise durch den Behälterteil
6 begrenzt und befindet sich unterhalb des Bodenteils, wobei er nach außen durch die Gehäusewandung 10 begrenzt ist. Das zugeführte
Verfahrensmittel kann z.B. mi.ttig wieder abgeführt werden. Hierzu ist
mittig im Behälter eine Austrittsöffnung 6a vorgesehen, die über eine
Entwässerung 12 z.B. durch eine Bohrung 13 in der Antriebswelle 11 entwässern
kann.
Claims (7)
1. Fliehkraft-Gleitschliffmaschine mit
- einem um seine Mittelachse (m-m) rotierbaren Bodenteil (6),
- einem stationären Behälterteil (5), dessen Behälterboden das
Bodenteil ist,
Bodenteil ist,
- einem zwischen Behälterteil (5) und Bodenteil (6) gebildeten Spalt
(7), der bedarfsweise den Durchtritt eines Verfahrensmittels gestattet,
(7), der bedarfsweise den Durchtritt eines Verfahrensmittels gestattet,
- einem Vorratsraum (4) für das mit einem vorbestimmbaren Druck dem
Spalt zuführbare Verfahrensmittel,
Spalt zuführbare Verfahrensmittel,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (7) unter Wirkung wenigstens
eines, den Anpreßdruck zwischen Behälterteil (5) und Bodenteil (6)
bestimmenden, elastischen Mittels verschließbar ist und daß der Durchtritt des Verfahrensmittels in Abhängigkeit des vorbestimmbaren
Drucks und gegen die Kraft des elastischen Mittels die Spaltöffnung bestimmt.
2. Fliehkraft-Gleitschliffmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verfahrensmittel eine Gleitdichtung zwischen Behälterteil
(5) und Bodenteil (6) bildet.
3. Fliehkraft-Gleitschliffmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß vorzugsweise am Behälterteil (5) eine Dichtungslippe (2) angeordnet ist, die vorzugsweise aus einem hochverschleißfesten
Kunststoff wie Polyurethan besteht und vorzugsweise mit einem gehärteten Stahl ring, Hartmetall- oder Sieramikring zusammenwirkt.
4. Fliehkraft-Gleitschliffmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Mittel wenigstens eine am Behälterteil (5) angreifende Feder ist.
5. Fliehkraft-Gleitschliffmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsraum (4) an die Außenseite des Spaltes (7) angrenzt.
- 2 ■*'
6. Fliehkraft-Gleitschliffmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsraum (4) nach oben zumindest
teilweise durch den Bodenteil (6) begrenzt ist.
7. Fliehkraft-Gleitschliffmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsraum (4) unterhalb des Bodenteils (6) angeordnet und nach außen durch eine Gehäusewandung begrenzt
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29520874U DE29520874U1 (de) | 1995-11-15 | 1995-11-15 | Fliehkraft-Gleitschliffmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19542541 | 1995-11-15 | ||
| DE29520874U DE29520874U1 (de) | 1995-11-15 | 1995-11-15 | Fliehkraft-Gleitschliffmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29520874U1 true DE29520874U1 (de) | 1997-03-20 |
Family
ID=26020381
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29520874U Expired - Lifetime DE29520874U1 (de) | 1995-11-15 | 1995-11-15 | Fliehkraft-Gleitschliffmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29520874U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19843366B4 (de) * | 1998-09-22 | 2005-07-21 | Helmut Gegenheimer | Fliehkraft-Gleitschliffmaschine mit Spaltverstellung |
| CN105935931A (zh) * | 2016-06-14 | 2016-09-14 | 湖州南浔澳泰研磨设备厂 | 流动光饰机 |
| CN105945710A (zh) * | 2016-06-15 | 2016-09-21 | 湖州南浔澳泰研磨设备厂 | 流动光饰机控制系统及方法 |
-
1995
- 1995-11-15 DE DE29520874U patent/DE29520874U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19843366B4 (de) * | 1998-09-22 | 2005-07-21 | Helmut Gegenheimer | Fliehkraft-Gleitschliffmaschine mit Spaltverstellung |
| CN105935931A (zh) * | 2016-06-14 | 2016-09-14 | 湖州南浔澳泰研磨设备厂 | 流动光饰机 |
| CN105945710A (zh) * | 2016-06-15 | 2016-09-21 | 湖州南浔澳泰研磨设备厂 | 流动光饰机控制系统及方法 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970430 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: GEGENHEIMER, HELMUT, DE Free format text: FORMER OWNER: DANNEMANN, PETER, 75210 KELTERN, DE Effective date: 19980427 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19981211 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020305 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20040116 |
|
| R071 | Expiry of right |