DE2701114A1 - Schleifmaschine fuer das schleifen von werkzeugen - Google Patents
Schleifmaschine fuer das schleifen von werkzeugenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleifmaschine für das Schleifen oder das Nachschleifen von bestimmten Werkstücken
und Werkzeugen, insbesondere der Picken, wie sie an Schrämmaschinen zum Hereingewinnen von Mineralien verwendet
werden. Diese Picken, die auf modernen Schrämmaschinen aufgebaut sind, die im allgemeinen stetig und mit relativ
hoher Geschwindigkeit arbeiten, haben die Neigung, sich schnell abzunutzen, vor allem wenn die Maschinen für das
Hereingewinnen von hartem oder schleiffähigem Material benutet werden, wie Kaliminerallen, Eisenerz usw.. Das Nach-
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schleifen dieser Picken bedeutet einen wesentlichen und kostspieligen
Faktor der Wirtschaftlichkeit. Dank der Verwendung der Schleifmaschine gemäß der Erfindung ist das Nachschleifen
der Werkzeuge unter besonders wirtschaftlichen Bedingungen möglich.
Im allgemeinen erfolgt das Entfernen von Material durch eine Schleifscheibe entweder durch Vorschub der Schleifscheibe
mit konstanter Geschwindigkeit oder durch. Anwenden einer konstanten Kraft, die das Werkzeug auf die Schleifscheibe
ausübt. Die Schleifmaschine gemäß der Erfindung vereinigt die Vorteile der beiden oben erwähnten Nethoden und vermeidet
infolgedessen unterschiedliche Nachteile, die der einen oder anderen dieser Methoden eigen sind. Sie erlaubt es,
in einer bestimmten Arbeitsfolge zu arbeiten und eine gute Regeneration der aktiven Oberfläche der Schleifscheibe zu
erhalten, wie wenn man mit konstanter Geschwindigkeit arbeitet. Dies aber mit einer besseren Kontrolle der Temperatur
an dem geschliffenen Werkstück und ohne die Gefahr einer Verschmutzung der Schleifscheibe durch ungenügende Regeneration,
die nicht erzwungen wird, wie bei Arbeiten mit konstanter Schleifkraft. Die Schleifmaschine gemäß der Erfindung
macht außerdem eine ausgezeichnete Anpassung der Anordnung Werkstück/Schleifscheibe an örtliche Änderungen in
der Struktur und der Abnutzung der Schleifscheibe möglich.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Schleifbock beweglich, während das Werkzeug oder Werkstück fest ist.
Die Vorschubkraft, die von der Schleifscheibe auf das Werkstück
ausgeübt wird, ist auf einen vorherbestimmten einstellbaren
Wert begrenzt, und wenn das zu schleifende Werkstück der Schleifscheibe einen größeren Widerstand entgegensetzt
als diese Grenze, verringert sich die Vorschubgeschwindigkeit entsprechend. Außerdem ist die Schleifmaschine so ausgelegt,
daß der Vorschub der Schleifscheibe genau in dem
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.6.
Augenblick angehalten wird, in dem die aktive Fläche der Schleifscheibe eine bestimmte Stellung erreicht. Dabei wird
durch eine geeignete Wahl der Stellung des zu schleifenden Werkstückes möglich, den SchleifVorgang anzuhalten, wenn die
aktive Fläche der Schleifscheibe das Ende der abgenutzten Zone des Werkstückes erreicht.
In einer ersten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß
der Erfindung wird die Vorschubgeschwindigkeit der Schleifscheibe von dem progressiven Zurückziehen eines beweglichen
Anschlages bewirkt, auf den sich die Halterung der Schleifscheibe abstützt, die durch eine konstante, aber einstellbare
Kraft vorgeschoben wird. Wenn der Vorschub der Schleifscheibe durch die auf den Schleifvorgang zurückzuführenden
Eindringkräfte gebremst wird, hat die Halterung der Schleifscheibe die Neigung, sich von dem beweglichen Anschlag zu
entfernen. Ein Detektor entdeckt dieses Entfernen und wenn dieses Entfernen einen vorgegebenen Wert erreicht, hält
der Detektor die Rückzugbewegung des beweglichen Anschlages an. Die Halterung der Schleifscheibe bewegt sich weiter fort
und die Schleifscheibe gleicht stetig ihren Rückstand aus. Wenn dieser Rückstand ausgeglichen ist, erfolgt das Wiederingangsetzen
der Rückzugbewegung des beweglichen Anschlages über den Detektor.
Bei einer zweiten einfacheren Ausführungsform wird
das System des beweglichen Anschlages durch eine hydraulische Vorrichtung ersetzt, die aus einer Kammer besteht, welche
ein zusammendrückbares Fluid enthält, auf das der Vorschub
eines fest mit der Halterung der Schleifscheibe verbundenen Kolbens eine Kraft ausüben kann. Das Ausfließen des inkompressiblen
Fluids aus der Kammer wird von einem einstellbaren Durchflußregler kontrolliert oder gesteuert. Wenn das
zu schleifende Werkstück der Schleifscheibe einen zu hohen Widerstand entgegensetzt, wird die Durchsatzmenge des Fluids,
die aus der Kammer ausströmt, sich verringern oder gar Null
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werden; dadurch wird der Vorschub üer Schleifscheibe verringert
oder überhaupt angehalten.
Diese unterschiedlichen Mittel zur Kontrolle des Vorschubs der Schleifscheibe, die weiter unten ausführlicher
beschrieben werden, machen es möglich, die Schwierigkeiten im Schleifvorgang zu beseitigen, wie sie beispielsweise
bei schlecht angepaßten oder nicht homogenen Schleifscheiben auftreten.
Die Schleifmaschine gemäß der Erfindung hat eine Schleifscheibe, die auf einer drehbaren Schleifscheibenwelle sitzt,
eine zweite parallele und mit der ersten verbundene Welle, einen Mechanismus, der der Schleifscheibe eine seitliche
Hin- und Herbewegung durch Schwingen um die zweite Welle erteilt, wobei eine konstante Kraft stetig auf eine der
zwei Wellen ausgeübt wird, um die Schleifscheibe in Richtung auf das zu schleifende Werkstück vorzuschieben; sie ist
im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifmaschine Vorrichtungen hat, die den Vorschub der Schleifscheibe
während der Bearbeitung derart überwachen, daß die auf das zu schleifende Werkstück auszuübende Kraft die konstante,
auf die Welle ausgeübte Vorschubkraft nicht übersteigt und daß eine pneumatische Meßbrücke vor der Schleifscheibe
angeordnet ist, um deren aktive Fläche in einer bestimmten Stellung anzuhalten.
Aus der folgenden Beschreibung, die sich auf die Figuren der Zeichnung bezieht, läßt sich ein besseres
Verständnis der Erfindung gewinnen. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Längsschnitt, einer Ausführungsform der gesamten
erfindungsgemäßen Schleifmaschine;
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Pig. 2 eine ausführlichere Darstellung - in Seitenansicht und längsgeschnitten - der die Schleifscheibe tragenden drehenden Welle, die einen
Teil der in Pig. I dargestellten Schleifmaschine bildet;
Fig. 3 eine Einzelheiten zeigende Darstellung in Seitenansicht, teilweise längsgeschnitten,
der Schwingwelle, die einen Teil der in Fig. 1 dargestellten Maschine bildet;
Fig. Ί den Schwingmechanismus; und 5
Fig. 6 eine ausführlich gehaltene Darstellung, teilweise in Ansicht, teilweise im Längsschnitt,
durch eine andere Ausführungsform der drehenden, die Schleifscheibe tragenden Welle.
Die in der Fig. 1 veranschaulichte Schleifmaschine hat ein Gehäuse 1, in dessen oberen Teil die Schleifscheibenwelle 2 eingebaut ist. Ein Motor 3 treibt die Welle 2 über
die Riemenscheiben 4 und 5 an, die jeweils auf den Enden der Motorwelle und der Schleifscheibenwelle sitzen und durch den
Riemen 6 miteinander gekuppelt sind. An seinem unteren Teil ist in dem Gehäuse eine Schwingwelle 9 gehalten. Ein Getriebemotor 8 macht es möglich, die Welle 7 und infolgedessen auch die Schleifscheibe, über das Gehäuse 1 und die
Schleifscheibenwelle 2, in Richtung auf das zu schleifende Werkstück oder in entgegengesetzter Richtung, mit Hilfe
eines Mechanismus vorzuschieben, der weiter unten ausführlicher beschrieben werden soll. Ein Getriebemotor 9 macht
es möglich, das Gehäuse 1 um die Welle 7 über einen Mechanismus zu schwenken, der im einzelnen weiter unten beschrieben
wird.
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Gemäß der Pig. 2 ist eine Schleifscheibe nach Art einer Topfscheibe auf die Welle 2 mit Hilfe von zwei Flanschen
11 und 12 aufgespannt , die durch eine auf ein Ende der Welle 2 aufgeschraubte Mutter 13 festgehalten sind. Der
Flansch 11 ist durch den Keil 14 und die Mutter 15 fest mit
der Welle verbunden. Die Welle 2 liegt in einer Bohrung des Gehäuses 1, von dem ein Teil 16 ein Schutzgehäuse für die
Schleifscheibe bildet. Die Welle wird radial auf der Seite der Schleifscheibe durch das Wälzlager 17 mit zylindrischen
Rollen gestützt und axial durch ein Kugelaxiallager 18.
Am anderen Ende der Welle 2 ist ein Wälzlager 19 mit zwei Reihen von Kugeln in Schrägdruckanordnung eingebaut,
dessen innerer Ring 20 durch eine Mutter 21, die auf die Welle aufgeschraubt ist, fest mit der Welle verbunden wurde
und dessen äußerer Ring 22 fest mit einem verschiebbaren Gehäuse 23 verbunden ist. Ein Längskeil 2k verhindert ein
Drehen des verschiebbaren Gehäuses 23 gleichzeitig mit der Welle. Die Federn 25 stützen sich auf das Gehäuse 1 und
schieben die Muffe 23 sowie die Welle 2 und die Schleifscheibe über das Wälzlager 19; dies macht es möglich, das Spiel
in den Wälzlagern auszugleichen. Ein Schutzdeckel 26, der mit einem Dichtungsring 27 versehen ist, schützt in gleicher
Weise das Wälzlager 19 gegen jedes Eindringen von Fremdkörpern.
Die Fig. 3 zeigt die Schwingwelle 7, die fest in dem Gehäuse 1 gelagert ist; in dieser Darstellung ist die Welle
7 in eine Bohrung des Lagers eingeklebt, sie könnte aber auch durch irgendein anderes Mittel mit dem Gehäuse fest
verbunden sein, beispielsweise durch Schrauben, Blockierschellen usw. festgelegt sein. Die Welle 7 wird an jedem
Ende in einer Stützkugelbuchse 28 durch je einen Rollenkäfig 29 geführt, der in ein Lager 30 auf der Seite der
Schleifscheibe und in ein Lager 31 auf der entgegengesetzt
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'40'
zur Scheibe liegenden Seite eingebaut ist.
Das freie Ende des Lagers 31 bildet eine pneumatische Winde. Der Kolben 32 dieser Winde drückt auf einen Kugelkörper
33, der den Schub des Kolbens auf die Welle 7 überträgt, die Schubkraft wird auf einem entsprechend den Bedürfnissen
einstellbaren konstanten Wert festgehalten. Der Kolben 32 ist mit einer Dichtungsgarnitur 34 versehen, und
der Deckel 35 der Winde mit einer Dichtung 36. Eine Schutzdichtung 37 und ausziehbare Bälge 38 schützen die Lager
und die Welle gegen jedes Eindringen von Fremdkörpern. Es dürfte klar sein, daß die soeben beschriebene pneumatische
Winde durch jedes andere Mittel zur Erzeugung eines Schubes konstanter Größe ersetzt werden kann, wie beispielsweise
hydraulische Winde, Feder, Gegengewicht usw..
Am Ende der Welle 7 auf der Seite der Schleifscheibe ist ein Kugelspurlager 39 angeordnet, das die Schubkraft
der pneumatischen Winde auf eine Mutter 40 überträgt. Ein an der Mutter 40 mittels einer Schraube 42 befestigter
Längskeil hindert die Mutter 40 am Drehen. Dieser Längskeil 41 kann sich in einer Nut 43, die in dem Lager 30 vorgesehen
ist, in Längsrichtung bewegen.
Eine von der Welle 45 des Vorgelegemotors 8 (siehe Fig. 1) gedrehte Schraube 44 dringt in die am Ende der Welle 7
vorgesehene Aushöhlung ein. Die Drehung der Schraube 44 nimmt die Mutter 40 nach Art einer Wandermutter mit und erteilt
ihr eine Verschiebebewegung in Richtung der Schleifscheibe oder im entgegengesetzten Sinne, was das Vorschieben
oder Zurückziehen der Welle 7 erlaubt. Die Gesamtheit Getriebemotor 8 - Schraube 44 - Mutter 40, die den Zweck
hat, die Längsverschiebung der Welle 7 sicherzustellen, kann durch jedes andere Mittel, das die gleiche Funktion
erfüllt, ersetzt werden, beispielsweise eine hydraulische
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Winde, deren Kolben sich auf das Ende der Welle 7 an der
Schleifscheibenseite abstützt. Die Längsverschiebekraft der Schraube 44 wird durch den Plansch 46 über ein Kugelspurlager
47 und eine Mutter 48 aufgefangen.
Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 3 mißt man den Abstand
X zwischen dem Längskeil 41 und der Welle 7 mit Hilfe einer pneumatischen Meßbrücke, die in der Figur nicht dargestellt
ist. Dieser Gerätetyp, der unter dem Namen des Systems PEL durch die Firma SODECO-SAIA S.A., die in der
Schweiz beheimatet ist, verkauft wird, umfaßt einen pneumatischen Block analog einem Prinzip der Widerstandsmeßbrücke,
in der die Widerstände während des Durchfließens der Luft einerseits aus zwei Diaphragmen und andererseits
aus einer Einstelldüse und einer Detektordüse bestehen. Das Galvanometer der elektrischen Brücke ist durch einen
magnetisierten Kolben ersetzt, der extrem empfindlich ist
und der auf die geringste Änderung des Ausflußwiderstandes an der Ausflußöffnung der Detektordüse anspricht. Wenn eine
feste Fläche sich auf die öffnung der Detektordüse hin bewegt, beeinflußt sie den Ausstrumwiderstand, d. h. den
Druck in dem der Brücke entsprechenden Zweig. Dieser Druck wirkt auf den magnetischen Kolben, der bei seiner Verschiebung
mit magnetischer Wirkung einen elektrischen Kontakt öffnet oder schließt, was die Umformung des pneumatischen
Signals in ein elektrisches Signal bewirkt.
In der Fig. 3 ist eine in dem Keil 41 vorgesehene Bohrung 49 zum Einführen eines Luftstrahles in Richtung des
Endes der Welle 7 vorgesehen; diese Bohrung bildet die Detektordüse in dem elektropneumatischen Meßsystem. Das
elektrische Signal, das von dieser Düse betätigt wird, wird dem Getriebemotor 8 zugeführt. Während der Bearbeitung, wenn
der Vorschub der Schleifscheibe in Richtung auf das Werkstück gebremst oder durch die Eindringkräfte beim Schleif-
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Vorgang angehalten wird, vergrößert sich der Abstand X. Wenn der Abstand X einen vorherbestimmten Wert überschreitet, hält
das elektrische Signal den Getriebemotor 8 und infolgedessen die Verschiebebewegung der Mutter kO an. Die stetig von dem
Kolben 32 der Winde druckbelastete Welle 7, die in Richtung der Schleifscheibe vorgeschoben wird und der SchleifVorgang
setzen sich mit Entfernen des Überschusses an Material weiter fort und bringen so den Abstand X auf den vorherbestimmten
Wert zurück. Das elektrische Signal setzt dann den Getriebemotor 8 in Gang, der von neuem die Verschiebebewegung der
Mutter während des Schleifvorganges des Werkstückes durchführt. Es ist klar, daß man die pneumatische Meßbrücke
durch jede andere Bauart eines Detektors ersetzen kann, insbesondere durch jedes elektrische Kontaktsystern, das es
gestattet, den Abstand X zu messen und das Anlaufen und das Stillsetzen des Getriebemotors zu bewirken.
Um den Vorschub der Schleifscheibe stillzusetzen, benutzt man ein System zur pneumatischen Messung (das schematisch
in der Fig. 2 dargestellt ist) und vor der aktiven Fläche der Schleifscheibe 10 eingebaut ist, um den Abstand
X1 zwischen dem Ende einer Detektordüse 15 für einen Strom
komprimierter Luft und der aktiven Fläche der Schleifscheibe zu messen. Das Ende der Detektordüse 50 ist in dem für das
Bearbeiten des schleifenden Stückes erwünschten Abstand X' angeordnet. Während des Schleifens nähert sich die Schleifscheibe
10 der Düse 50, wobei sie sich abnutzt. Wenn die aktive Fläche der Schleifscheibe in dem vorherbestimmten
Abstand X1 von der Düse 50 ankommt, d. h. wenn der Schleif-Vorgang
des Werkstückes beendet ist, wirkt das elektrische Signal, das von dem pneumatischen System abgegeben wird,
auf den Getriebemotor 8, um den Vorschub der Welle 7 anzuhalten und infolgedessen den Vorschub der Schleifscheibe
Der Getriebemotor 8 dreht sich sodann in umgekehrter Richtung und schickt den Schleifbock über die Schraube M zu-
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rück in die Stellung, in der er das Schleifen eines neuen Werkstückes beginnen kann. Dank der Verwendung einer pneumatischen
Meßbrücke ist es möglich, den Vorschub der Schleifscheibe anzuhalten, wobei man gleichzeitig die Abnutzung
der Schleifscheibe während des Schleifvorganges berücksichtigt oder kompensiert.
Die Schwingbewegung des Gehäuses 1, der Schleifscheibenwelle 2 und der Schleifscheibe 10 um die Welle 7 wird
mittels der Vorrichtung erzielt, wie sie in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Diese Anordnung, die wie ein Kurbeltrieb
arbeitet, umfaßt einen Getriebemotor 9 mit hohler Welle, der eine Welle 51 in Drehbewegung versetzt, deren Ende mit einer
Kurbel 52 versehen ist, deren Achse gegenüber der der Welle
51 exzentrisch ist. Die Kurbel 52 ist am Ende einer Kuppelstange 53 befestigt. Ein Zapfen 51J stellt einen festen Punkt
am anderen Ende der Kuppelstange 53 dar, mit dem diese mittels einer elastischen Kugelverbindung 55 verbunden ist.
Der Getriebemotor 9 ist schwimmend in einer Wiege 56
gelagert, die an dem Gehäuse 1 befestigt ist. Ein Befestigungsflansch 57>
der an dem Getriebemotor 9 befestigt ist, verhindert mittels des Zapfens 58, der an dem Plansch 57
und an der Wiege 56 festgelegt ist, die Drehung des Getriebemotors 90 um die Welle 51· Dieser wird in der Wiege 56 durch
zwei Wälzlager 59 und 60 festgehalten, die durch die Deckel 6l und 62 abgeschlossen sind, welche die Lager in ihrer
Stellung halten und gegen Eindringen von Fremdkörpern schützen. Die Kurbel 52 ist mit einem Kugelwälzlager 53 versehen, das
die Drehbewegung der Kurbel 52 um ihre Achse und die Bewegungen senkrecht zur Achse der Kurbel aufnimmt.
Wenn der Getriebemotor in Gang ist, treibt er die Welle 51 um ihre Hauptachse an und über das System Kurbel-
Kuppelstange drückt er der Wiege und infolgedessen dem Ge-
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häuse 1 eine Schwingbewegung um die Welle 7 auf.
Es ist klar, daß der auf den Fig. 4 und 5 dargestellte
Schwingmechanismus auch anders ausgelegt sein kann. Beispielsweise kann der Getriebemotor 9 außerhalb des Gehäuses
angesetzt werden, das System Kuppelstange - Kurbel wird umgekehrt, d. h. die Wiege wird fester Punkt und der Drehzapfen
5^ wird fest mit dem Gehäuse verbunden. Man kann ebenfalls andere Mechanismustypen auswählen, welche die
gleiche Punktion ausüben, wie hydraulische Winden, pneumatische Winden usw..
Bei dem Ausführungsbeispiel der Schleifmaschine gemäß der Erfindung, die soeben beschrieben wurde, sind die
Mechanismen für das Drehen und den Vorschub der Schleifscheibe auf zwei unterschiedlichen Achsen angeordnet,
die Drehbewegung auf der Schleifscheibenwelle 2 und die Vorschubbewegung auf der Schwingwelle 7. Die Fig. 6 zeigt
eine andere Ausführungsform der Schleifmaschine gemäß der
Erfindung, bei der die Drehung und der Vorschub der Schleifscheibe an einer gleichen Achse ausgeführt sind und wobei
der Vorschub der Schleifscheibe durch eine hydraulische Vorrichtung gesteuert wird.
Die Schleifscheibe 64 ist auf der Schleifscheibenwelle 65 festgelegt und mit Hilfe zweier Flanschen 66 und
67 durch eine Mutter 68 auf das Ende der Welle 65 fest aufgeschraubt. Der Flansch 66 ist fest mit der Welle 65
durch einen Längskeil 69 und die Mutter 70 verbunden. Die Welle 65 ist in einer Bohrung der Hülse 71 gelagert,
an der das Schutzgehäuse 72 für die Schleifscheibe 64 befestigt
ist. Die Welle 65 wird radial auf der Schleifscheibenseite durch das Wälzlager 73 mit zylindrischen Rollen
und axial durch ein Axialstützkugellager 74 gehalten. Am
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anderen Ende der Welle 65 ist ein Wälzlager 75 mit zwei Kugelreihen
und schräger Abstützung eingebaut, dessen innerer Ring 76 fest mit der Welle 65 durch eine Mutter 77 verbunden
ist, die auf die Welle aufgezogen ist und deren äußerer Ring 78 fest mit der Hülse 71 verbunden ist. Ein Motor 79,
der zum Drehantrieb der Schleifscheibe 64 dient, ist mit der
Hülse 71 über einen Zwischenflansch 80 verbunden. Ein Abdichtungsring
81 schützt das Wälzlager 75 gegen jedes Eindringen von Fremdkörpern.
Der obere Teil des Gehäuses 1 der Schleifmaschine bildet die Bohrung eines Windensystems, die Hülse 71 übt die
Funktionen des Kolbens aus und der Ring 82 bildet die Abdeckung oder den Abschluß der Winde. Die Garnituren 83» 84,
85 und 86 sichern die Abdichtung des Systems. Der Längskeil 87 verhindert ein Drehen der Hülse 71 in dem Gehäuse 1.
Eine Druckluftquelle, die in der Fig. 6 nicht dargestellt ist, ist an die öffnung 88 angeschlossen, die in der
Wand des Gehäuses 1 vorgesehen ist und die mit einer Kammer 89 in Verbindung steht, die zwischen dem Gehäuse 1 und der
Hülse 71 liegt. Der Luftdruck bewirkt einen Schub auf die Hülse 71 und damit auf die Schleifscheibe, in der Richtung
auf das zu schleifende Werkzeug; die Druckkraft wird auf einem vorherbestimmten, jeweils entsprechend den Notwendigkeiten
gewählten Wert festgehalten. Eine öffnung 90, die in der Wand des Gehäuses 1 vorgesehen ist, verbindet eine
Ringkammer 91 mit einem Öldruckerzeuger oder einem Erzeuger
eines Druckes einer anderen unzusammendrückbaren Flüssigkeit. Ein Durchsatzregler, der in der Fig. 6 nicht dargestellt
ist, macht es möglich, das Abfließen des Fluids aus der Kammer 91 zu regeln.
Die Kammer 89 wird dauernd unter Luftdruck gehalten; dieser Druck schiebt die Hülse 71 sowie die Schleifscheibe
in Richtung auf das zu schleifende Werkstück. Die Vorschub-
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bewegung, die durch diesen Schub entsteht, wird durch das
Ausfließen des Fluids aus der Kammer 91 über die öffnung
und durch eine Vorrichtung gesteuert, welche die Regelung des Fluiddurchsatzes ausführt. Wie bei dem ersten Ausführungen
beispiel der erfindungsgemäßen Schleifmaschine wird das Stillsetzen des Vorschubs der Schleifscheibe 61» von einem pneumatischen Meßsystem gesteuert, das in der Fig. 6 nicht dargestellt ist, jedoch vor der aktiven Fläche der Schleifscheibe
angeordnet ist. Wenn diese Schleifscheibe sich in dem Abstand X1 von der Fühlerdüse des pneumatischen Systems entfernt befindet, sendet dieses ein Signal aus, um den Austritt des
Fluids aus der Kammer 91 zu verhindern, was den Vorschub
der Schleifscheibe 64 anhält. Man speist sodann eine bestimmte Menge Fluid in die Kammer Sl ein, um den Rücklauf
der Hülse 21 relativ zum Gehäuse 1 zu bewirken, was die Schleifscheibe in ihre Ausgangsstellung für den folgenden
SchleifVorgang bringt.
Die hydraulische Vorrichtung, die dazu dient, den Vorschub der Schleifscheibe zu kontrollieren bzw. zu steuern,
wie sie oben beschrieben und in der Fig. 6 dargestellt ist, wird auf oder an der Schleifscheibenwelle unmittelbar benutzt. Es ist klar, daß diese gleiche Vorrichtung auch
an die Schwingwelle angepaßt werden könnte, um das System von Axialkugellagern zu ersetzen, das in der Fig. 2 gezeigt
wurde.
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Claims (7)
1.) Schleifmaschine für das Schleifen von Werkzeugen mit einer Schleifscheibe, die auf einer sich drehenden Schleifscheibenwelle befestigt ist, einer zweiten, parallelen, mit
der ersten verbundenen Welle, einem Mechanismus, der der Schleifscheibe eine seitliche Hin- und Herbewegung durch
Schwingen um die zweite Welle erteilt, wobei eine konstante Kraft stetig auf eine der zwei Wellen ausgeübt wird, um
die Schleifscheibe in Richtung auf das zu schleifende Werkstück vorzuschieben,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifmaschine Vorrichtungen (8, 40, ί»Ί; 90, 9O
hat, die den Vorschub der Schleifscheibe (10; Sk) während der Bearbeitung derart überwachen, daß die auf das zu schleifende Werkstück ausgeübte Kraft die konstante, auf die Welle
(2, 7; 65) ausgeübte Vorschubkraft nicht übersteigt, und
daß eine pneumatische Meßbrücke (50) vor der Schleifscheibe
angeordnet ist, um deren aktive Fläche in einer bestimmten Stellung anzuhalten.
2. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die konstante Kraft auf eine der beiden Wellen (2; 7;
65) mit Hilfe einer pneumatischen oder hydraulischen Winde (32, 35; 82; 89) aufgebracht wird.
3* Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub der Schleifscheibe
(10) während des SchleifVorganges mit Hilfe eines beweglichen Anschlages (41) geregelt wird, auf den sich die Welle
(7) abstützt, der die konstante Kraft zugeführt wird (Fig. 3).
4. Schleifmaschine nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des beweglichen Anschlages (41) als
Antwort auf ein Signal erfolgt, das von einer pneumatischen
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ORIGINAL INSPECTED
Meßbrücke (49) abgegeben wird, welche den Abstand (X) zwischen dem Anschlag und der Welle mißt.
5. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie umfaßt: Ein Gehäuse (1) mit einer
Bohrung in seinem oberen Teil, eine Schleifscheibe (10), die auf einer drehbaren Schleifscheibenwelle (2) sitzt,
die in der Bohrung des Gehäuses gelagert ist, eine zweite, parallel zur ersten liegende Welle (7)4 die in dem unteren
Teil des Gehäuses gehalten ist, einen Mechanismus, der aus einem Kurbel-Kuppelstangen-System besteht und dem Gehäuse
sowie der Schleifscheibe eine Schwingbewegung um die Welle (7) erteilt, wobei eine konstante Kraft ständig auf
die Welle (7) mit Hilfe einer pneumatischen Winde (31, 32) ausgeübt wird und der Vorschub der Schleifscheibe durch
das progressive Zurückziehen eines beweglichen Anschlages (41) gesteuert wird, auf dem sich das Ende der Welle (7)
abstützt in Beantwortung eines Signals, das von einer pneumatischen Meßbrücke ausgesandt wird, die den Abstand (X)
zwischen dem Längskeil (41) und der Welle (7) mißt und eine pneumatische Meßbrücke (50), die vor der Schleifscheibe
(10) angeordnet ist, um die aktive Fläche der Schleifscheibe in einer vorbestimmten Stellung anzuhalten.
6. Schleifmaschine nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß das progressive Zurückweichen des beweglichen Anschlages
durch ein System aus Schraube (44) und Mutter (40) erhalten wird, von denen die Schraube durch einen Getriebemotor
(8) angetrieben wird.
7. Schleifmaschine nach irgendeinem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Gehäuse (1) aufweist,
das in seinem oberen Teil eine Bohrung hat, welche die Bohrung eines Windensystems bildet, eine Hülse (71), die
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als Kolben wirkt und einen Ring (82), der den Abschluß der Winde bildet, eine auf einer drehbaren Schleifscheibenwelle
(65) sitzende Schleifscheibe (64), wobei die Welle in einer Bohrung der Hülse angeordnet ist, eine zwischen der Hülse
und dem Gehäuse vorgesehene Kammer, die unter Druck gehalten
wird, um die Hülse (51) und die Schleifscheibe (64) in Richtung auf das zu schleifende Stück vorzuschieben, eine zweite
parallel zur Schleifscheibenwelle und an dem unteren Teil des Gehäuses (1) festgelegte Welle, ein Mechanismus,
der aus einem System Kurbel-Kuppelstange besteht, der dem Gehäuse eine Schwingbewegung um die zweite Welle erteilt,
eine hydraulische Vorrichtung, die aus einer Kammer (91) besteht, die zwischen der Hülse (71) und dem Gehäuse (1)
angeordnet ist und ein nicht zusammendrückbares Fluid enthält, dessen Ausfließen aus der Kammer (91) über einen
Durchsatzregler erfolgt, um den Vorschub der Schleifscheibe zu steuern und schließlich eine pneumatische Meßbrücke,
die vor der Schleifscheibe (6*0 angeordnet ist, um die aktive Fläche dieser Scheibe in einer vorbestimmten
Stellung festzuhalten oder stillzusetzen.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7600610A FR2345265A1 (fr) | 1976-01-12 | 1976-01-12 | Poste de meulage pour l'affutage d'outils |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2701114A1 true DE2701114A1 (de) | 1977-07-21 |
Family
ID=9167812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772701114 Withdrawn DE2701114A1 (de) | 1976-01-12 | 1977-01-12 | Schleifmaschine fuer das schleifen von werkzeugen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH599829A5 (de) |
| DE (1) | DE2701114A1 (de) |
| FR (1) | FR2345265A1 (de) |
| GB (1) | GB1531661A (de) |
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| CN117283444A (zh) * | 2023-11-27 | 2023-12-26 | 山东一立动力科技股份有限公司 | 用于铸造喷嘴环内外圈精修的抛磨装置 |
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- 1976-01-12 FR FR7600610A patent/FR2345265A1/fr active Granted
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- 1977-01-10 CH CH25377A patent/CH599829A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1977-01-11 GB GB101677A patent/GB1531661A/en not_active Expired
- 1977-01-12 DE DE19772701114 patent/DE2701114A1/de not_active Withdrawn
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| CN117283444B (zh) * | 2023-11-27 | 2024-03-12 | 山东一立动力科技股份有限公司 | 用于铸造喷嘴环内外圈精修的抛磨装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1531661A (en) | 1978-11-08 |
| CH599829A5 (de) | 1978-05-31 |
| FR2345265A1 (fr) | 1977-10-21 |
| FR2345265B1 (de) | 1978-08-18 |
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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