DE29520490U1 - Haltevorrichtung - Google Patents
HaltevorrichtungInfo
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Description
Dtp).-Ing. Toivo E. Miller - Nibeiuaqeastraßa 37.- D-O46f3-ßimbach ■ TeL (49/6253/^6828
Pajf yndfuroßteap fflfent Attorney
M 95/2 29 . Dezember 1995
Haltevorrichtung
Beschreibung
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine in eine von mehreren übereinander angeordneten Lagerebenen
von Lagervorrichtungen, wie Regale, insbesondere Schwerlastregale, einsetzbare Haltevorrichtung für Erzeugnismuster, insbesondere von flächigen Erzeugnissen,
wie Wand- und Bodenbeläge, insbesondere Fliesen, Holzpaneele, die nebeneinander angeordnet sind.
In Supermärkten, insbesondere in sogenannten Bausupermärkten, werden auf
Grund des generell bestehenden Bedarfs an Lagerkapazität, die Warenvorräte häufig in Lagervorrichtungen, wie sogenannten Schwerlastregalen, mit standardisierten
Abmessungen im Verkaufsraum gelagert. Dabei werden oftmals die zum Verkauf vorgesehenen Waren per Muster angezeigt, welche Muster in der Regel
am jeweiligen Lagerort angeordnet sind. Zur ansprechenden Präsentation der Erzeugnismuster
werden diese in dem betreffenden Abschnitt des Regals nebeneinander, zum Beispiel über die gesamte Länge des Regals, angeordnet. Häufig sind
hierbei die jeweiligen Schaustücke aus Gründen der Beleuchtung und damit der besseren Wahrnehmung durch den potentiellen Kunden schräg angestellt und
beanspruchen hierbei wertvollen Lagerraum, der nicht mehr zur Lagerung von Waren zur Verfügung steht.
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• · &igr;
Dies wirkt sich insbesondere bei der Präsentation von flächigen Erzeugnissen,
wie Boden- oder Wandbeläge, zum Beispie! Fliesen oder Paneele, nachteilig aus,
da hierbei zur Erzielung des vom potentiellen Kunden erwarteten visuellen Eindrucks
jeweils große Flächenabschnitte der einzelnen Erzeugnisse präsentiert werden müssen. Das hat zur notwendigen Folge, daß umso mehr wertvoller
Lagerraum für Ausstellungszwecke benötigt wird, je mehr unterschiedliche Verkaufsmuster gezeigt werden sollen. Will man diesen Lagerraum bedarf
einschränken, so geht dies daher zwangsläufig zu Lasten der Zahl der auszustellenden Muster.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche auf möglichst einfache
Weise, das heißt in konstruktiv einfacher Gestaltung, die Möglichkeit bietet, die gleiche Zahl an auszustellenden Erzeugnismustern auf einer verkleinerten
Fläche als seither zu präsentieren ohne Nachteil für den visuellen Eindruck des Betrachters und so hierbei seither von den Erzeugnismustern beanspruchten
Lagerraum für die Warenlagerung zu erhalten.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß der Erfindung ist demzufolge vorgesehen, daß die Haltevorrichtung von
wenigstens einem Zylinder gebildet ist, der um eine Hochachse drehbar angeordnet
ist, und daß an der Mantelfläche des Zylinders die Erzeugnismuster angeordnet sind.
Diese erfindungsgemäße Gestaltung erlaubt es, an Stelle von seither einem oder
maximal zwei ausgestellten Erzeugnismustern nunmehr auf der gleichen Lagerfläehe
beziehungsweise im gleichen Lagervolumen eine beliebige Anzahl, vorzugsweise sechs bis achtzehn Erzeugnismuster zu präsentieren. Hierbei zeigt
sich ein weiterer Vorteil gegenüber den bisherigen Lösungen darin, daß das jeweils betrachtete Muster nicht schräggesteilt, an der Regalrückseite abgestützt
angeordnet ist, sondern jeweils an der Vorderseite des Regals plaziert ist und durch entsprechende Beleuchtungsmaßnahmen, wie Spotstrahler oder Flutlicht,
optisch in verbesserter Weise herausgestellt werden kann. Die Präsentation der Erzeugnismuster mit Hilfe der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung erlaubt
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demgemäß, eine praktisch nur durch deren Größe beschränkte Anzahl von
Erzeugnismustem, die aber stets größer ist als bei den bekannten Vorrichtungen,
zur Schau zu stellen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist jeder mit den Erzeugnismustern
versehene Zylinder einen polygonalen Querschnitt auf, das heißt, daß die Erzeugnismuster jeweils am Umfang des Drehzylinders so angeordnet
sind, daß sich ihre vertikalen Außenkanten aneinander anlegen.
Gemäß einer hierzu alternativen Ausführungsform kann aber auch vorgesehen
sein, daß jeder mit den Erzeugnismustern versehene Zylinder einen sternförmigen Querschnitt aufweist. Hierbei sind die jeweiligen Erzeugnismuster nicht tangential
an der Mantelfläche des betreffenden Zylinders sondern unter einem Winkel zur Tangente angeordnet, so daß benachbarte Erzeugnismuster wechselweise einen
Innenwinkel von tfj < 180° und einen Außenwinkel von aa
> 180° (außen gemessen) einschließen. Mit anderen Worten, gemäß dieser Ausführungsvariante
bilden die Erzeugnismuster eine am Umfang des Zylinders angeordnete Zick-Zack-Linie.
In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung ist der Durchmesser jedes Zylinders
kleiner als die Tiefe der Lagervorrichtung. Dabei kann der Durchmesser des Zylinders
so festgelegt sein, daß die Breite der Lagervorrichtung ein Vielfaches des Durchmessers des Zylinders beträgt. Hierdurch ist es möglich, eine entsprechende
Anzahl von derartigen Ausstellungszylindern zur Erzeugnispräsentation nebeneinander in einem Regal anzuordnen, wobei jeder Zylinder je nach Ausgestaltung
und Größe des Zylinders sowie der Muster zwischen etwa 4 und zum Beispiel 18, vorzugsweise jedoch 6 bis 12 Erzeugnismustern trägt. Hierdurch
wird eine enorme Raumersparnis erreicht, da der bisher beanspruchte, zu Lagerungszwecken nicht nutzbare Lagerraum infolge verbesserter Präsentation
verringert ist.
Dementsprechend ist es mit der Erfindung möglich, die Anzahl von nebeneinander
angeordneten Zylindern entsprechend der Breite der Lagervorrichtung, zum Beispiel des Regais, vorzusehen.
Entsprechend einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Länge jedes Zylinders
geringer als der vertikale Abstand der Lagerebenen der Lagervorrichtung.
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In Weiterbildung der Erfindung sind ferner obere und untere Traversen vorgesehen,
die an der Lagervorrichtung befestigt sind und bei etwa halber Tiefe der Lagervorrichtung
einen Führungsrahmen mit einem oberen und einem unteren Rahmenträger aufnehmen, die jeweils eine Führung für die Drehachse jedes vorgesehenen
Zylinders aufweisen. Dementsprechend nehmen die Traversen über den Führungsrahmen die vorgesehenen Zylinder zwischen sich, wobei zumindest die
in den unteren Rahmenträgern des Führungsrahmens vorgesehenen Führungen für die Drehachsen jedes vorgesehenen Zylinders ein Lager aufweisen, das als
Gleit- oder als Wälzlager ausgebildet sein kann.
Im Sinne einer einfachen Handhabung der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung
sind die Traversen formschlüssig an der Lagervorrichtung eingehängt. Hierbei sind die Enden der Traversen jeweils an front- und rückseitigen Trägern der Lagervorrichtung
nebeneinander im Abstand angeordnet. Mit Hilfe von an den Traversen angebrachten Führungslaschen ist der Führungsrahmen jeweils formschlüssig
an den Traversen gehalten.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist jeder Zylinder
radiale Flügel auf, die an den Kreisscheiben axial gehalten sind und an deren Außenkanten die Erzeugnismuster befestigt sind.
Zur Befestigung der Erzeugnismuster am betreffenden Zylinder kann gemäß einer
Lösungsvariante an der Außenkante jedes Flügels ein Halteprofil, zum Beispiel ein
U-Profil, angebracht sein, in welches die betreffenden Erzeugnismuster eingreifen
und so formschlüssig gehalten sind. Diese Variante jedoch ist auf Erzeugnismuster der entsprechenden Dicke des vorhandenen Profils beschränkt.
Um andere Erzeugnisdicken ebenfalls zur Schau stellen zu können, müssen diese entweder angepaßt werden oder aber es sind Profile mit entsprechender
Profilweite vorzusehen.
Um Erzeugnismuster beliebiger Dicke auch ohne zusätzlichen Aufwand sicher
fixieren zu können, ist entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß an den Außenkanten der radialen Flügel sogenannte
Begrenzungskanten angebracht sind, hinter welche die Erzeugnismuster greifen. Diese Begrenzungskanten sind von stirnseitig an den Flügelkanten angebrachten
Schienen, wie Leisten oder Flachstäbe, aus Holz oder vorzugsweise aus Metall
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gebildet, welche beiderseits über die Flügelkanten überstehen und so als eine
radiale Begrenzung nach außen dienen. Gleichzeitig bilden die Flügel gleichermaßen die seitliche und dadurch, daß sich ihr Abstand zueinander
verringert, auch die rückseitige Begrenzung für die Erzeugnismuster, welche auf diese einfache Weise sicher in dem so gebildeten konusartigen Querschnitt
festgehalten sind. Dabei können Erzeugnismuster jeder Größe oder Dicke ohne zusätzliche Hilfsmittel fixiert werden. Vorteilhafterweise können die Schienen
entsprechend der Erstreckungsrichtung der eingesetzten Erzeugnismuster abgewinkelt sein, um sich so enger und damit möglichst spaltfrei am
betreffenden Erzeugnismuster anzulegen.
Gemäß der ersten Variante des erfindungsgemäßen Zylinders mit polygonartigem
Querschnitt weisen die radialen Flügel gleiche radiale Tiefe auf, wobei die an den
Außenkanten befestigten Erzeugnismuster zwei benachbarte Flügel geradlinig verbinden.
Entsprechend der zweiten Variante des erfindungsgemäßen Zylinders mit sternförmigem
Querschnitt weisen die benachbarten radialen Flügel unterschiedliche radiale Tiefe auf, wobei die an den Außenkanten zweier benachbarter Flügel
gehaltenen Erzeugnismuster, wie zuvor bereits erläutert, sternförmig wechselweise nach innen und nach außen verlaufen und so eine zickzack-förmige
Mantellinie bilden.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, daß die
nebeneinander angeordneten Zylinder zur Frontseite der Lagervorrichtung hin von einer Blende eingefaßt sind, welche die Zwischenräume zwischen der Lagervorrichtung
und den Zylindern sowie zwischen den Zylindern überdecken und jeweils einen Abschnitt jedes Zylinders freilassen. Diese Blende erfüllt einen mehrfachen
Zweck. Zum einen verhindert sie den Zugriff aber auch den Blick auf die mechanischen
Teile der Haltevorrichtung. Zum anderen verstärkt sie den visuellen Eindruck des jeweils frontseitig sichtbaren Erzeugnismusters auf den Betrachter,
zum Beispiel, indem sie als Werbeträger für das darunter zur Schau gestellte Erzeugnismuster dient. Schließlich kann in der Blende auch eine
Beleuchtungseinrichtung sowie ggf. eine Leuchtreklame für das frontseitig ausgestellte Erzeugnismuster integriert sein.
&Mgr; 95/2 '"I."*. .:e.·*. .".:·*· 29 . Dezember 1995
Im Sinne einer einfachen Handhabung ist in Weiterbildung der Erfindung die
Blende abnehmbar ausgebildet. Hierbei ist gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen, daß die Blende mit dem Führungsrahmen verbunden ist.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Blende aus einem
oberen Blendenteil und einem unteren Blendenteil gebildet ist und daß am Führungsrahmen
Blendenstreifen befestigt sind, an welchen die oberen und unteren Blendenteile anschließen.
Entsprechend einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Blende für
jeden Zylinder einen Ausschnitt auf, welcher jeweils die zur Frontseite weisenden
Abschnitte der Zylinder freiläßt und dessen seitliche Stege mit den erwähnten Blendenstreifen zusammenarbeiten. Die vorgenannten Ausschnitte ermöglichen,
in Weiterbildung der Erfindung, daß die Biendenteile jeweils schräg angestellt sind
und sich am Führungsrahmen abstützen. Hierbei wird neben einer vorteilhaften optischen Wirkung vor allem erreicht, daß die drehbar angeordneten Zylinder von
dem jeweiligen Betrachter über einen größeren Umfangsbereich erfaßt werden
können und bedarfsweise auch berührt werden können.
Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung kann jeder
Zylinder zu seiner Betätigung mit einem Drehantrieb, zum Beispiel Schrittmotor,
versehen sein, der die Drehung des betreffenden Zylinders entsprechend der Anzahl der daran angeordneten Erzeugnismuster vornimmt.
Ferner kann in Weiterbildung der Erfindung am oberen Blendenteil eine Querblende
anschließen, welche den Raum oberhalb der Zylinder gegen Einblick absperrt. Diese Querblende kann sich vertikal nach oben erstrecken, um die optische
Wirkung der Erzeugnispräsentation zu erhöhen. Gleichzeitig kann in vorteilhafter
Weise die Querblende an den oberen Traversen schwenkbar angeienkt sein, so daß die Querblende vor das obere Blendenteii schwenkbar ist. Hierdurch
ist die Möglichkeit geschaffen, den Raum oberhalb der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung zur Erzeugnispräsentation für die Lagerung von Waren zu
nutzen, wobei diese Waren durch die Querbiende den Blicken des Betrachters verborgen sind. Gleichzeitig bietet die herabgeschwenkte Querblende einen
einfachen aber wirkungsvollen Schutz der unterhalb angeordneten Erzeugnispräsentation vor möglicher Beschädigung beim Einlagern von Waren in
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dem darüber befindlichen Lagerraum, der anschließend wieder von der
Querblende abgedeckt ist
Darüberhinaus kann die Querblende in bevorzugter Weiterbildung der Erfindung
als Werbeträger dienen.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß alle Teile der Haltevorrichtung
lösbar miteinander wie auch mit der Lagervorrichtung verbunden - sind. Dabei können die Einzelteile der Haltevorrichtung mittels Klemm- Schraub-
oder Steckverbindung miteinander verbunden sein. Hieraus resultiert eine besonders einfache Handhabung der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung, die
den Einsatz von besonderem Werkzeug entbehrlich macht.
Die Erfindung macht sich zunutze, daß die Anschlußmaße der Haltevorrichtung
auf gängige Regale beziehungsweise Regalsysteme leicht anpaßbar sind. Da die insbesondere im Handel zum Einsatz kommenden Regale beziehungsweise Regalsysteme
weitestgehend standardisierte Abmessungen entsprechend dem Format der sogenannten Euro-Palette aufweisen, kann auf einfache Weise die erfindungsgemäße
Haltevorrichtung quasi universell eingesetzt werden, da eine Mindesttiefe der Regale nicht überschritten wird und somit eine Änderung der
Zylinder nicht erforderlich ist. Lediglich der Führungsrahmen und eventuell die Traversen sind gegebenenfalls an die jeweilige Breite bzw. Tiefe der betreffenden
Lagervorrichtung anzupassen.
Diese und andere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Anhand eines in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
der Erfindung sollen die Erfindung, vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
der Erfindung sowie besondere Vorteile der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Frontansicht einer Lagervorrichtung (Regal) mit darin eingesetzten
Haltevorrichtungen;
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Fig. 2 eine Querschnittansicht durch die Anordnung gemäß Fig. 1 entlang
Schnittlinie l-l;
Fig. 3 einen drehbaren Zylinder im Teilschnitt von der Seite mit tangential
angeordneten Erzeugnismustern;
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Zylinder gemäß Fig. 3 und
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen drehbaren Zylinder mit abgewinkelt angeordneten
Erzeugnismustern.
In Fig. 1 ist eine Lagervorrichtung 10 mit zwei üblicherweise in Bausupermärkten
zum Einsatz kommenden Schwerlastregalen 12 gezeigt, die mit drei übereinander
befindlichen Lagerebenen 14, 15, 16 versehen sind, in der unteren Lagerebene
14 des gezeigten Schwerlastregals 12 sind Warenpakete 18 übereinander und
nebeneinander gestapelt.
In der mittleren Lagerebene 15 sind je Schwerlastregal 12 drei erfindungsgemäße
Haltevorrichtungen 20 angeordnet, die jeweils von drehbaren Zylindern 22 gebildet
sind. An der Mantelfläche der Zylinder 22 sind gleichmäßig verteilt Erzeugnismuster
24 angebracht, die durch Drehen des Zylinders 22 sukzessive zur Frontseite gebracht werden können.
Eine zweiteilige, das heißt horizontal geteilte, Blendenvorrichtung 26, ist, wie aus
Fig. 2 ersichtlich, schräg zur Haltevorrichtung 20 angestellt., Mit jeweils einem
Ausschnitt 25 je Zylinder 22 sorgt sie dafür, daß an der Frontseite des Regals nur
jeweils ein Erzeugnismuster 24 je Zylinder 22 zu sehen ist, während die übrigen am Umfang des betreffenden Zylinders 22 angeordneten Erzeugnismuster 24 von
der Blende 26 verdeckt sind, in der oberen Hälfte der Blende 26 sind über jedem
Ausschnitt 25 Strahler 27 angeordnet, die zur Beleuchtung der am Zylinder 22
angebrachten Erzeugnismuster 24 dienen.
Die obere Lagerebene 16 ist von einer Querbiende 28 verdeckt, die oberhalb an
die Blendenvorrichtung 26 anschließt. Vorzugsweise ist die Querblende 28 mittels
Scharnieren an hier nicht näher dargestellten Traversen befestigt, so daß sie zur Frontseite hin schwenkbar ist und so den Zugang zu der oberen Lagerebene
16 freigibt. Ohne daß der optische Eindruck der darunter befindlichen Erzeugnis-
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muster 24 auf den davorstehenden Betrachter gestört wird, kann nunmehr der
Lagerraum oberhalb der Präsentation für die Warenlagerung genutzt werden, wobei die herabgeschwenkte Querblende 28 gleichzeitig die unterhalb befindliche
Ausstellung der Erzeugnismuster 24 frontseitig vor Beschädigung schützt, wenn in die obere Lagerebene 16 Waren eingelagert werden.
In Fig. 2 ist eine Schnittdarstellung der Anordnung gemäß Fig. 1 entlang der
Schnittlinie l-l dargestellt, wobei in dieser Ansicht ein Führungsrahmen 30 und
seine oberen und unteren Rahmenträger 32, 34 erkennbar sind, die zur Führung der Zylinder 22 hier nicht näher gezeigte Führungsbohrungen aufweisen. Die
Führungsbohrungen in den unteren Rahmenträgern 34 können mit Lagern, zum Beispiel Wälz- oder Gleitlager, versehen sein, um die Drehung der Zylinder 22 zu
erleichtern
In Fig. 3 ist ein Zylinder in teilgeschnittener Seitenansicht dargestellt. In dieser
Darstellung ist in Verbindung mit Fig. 4 erkennbar, daß radial angeordnete Flügel
36 vorgesehen sind, welche jeweils an ihren schmalen Enden mit Kreisscheiben 38, 39 verbunden sind, welche die Stirnseite des betreffenden Zylinders bilden.
Wie zu erkennen ist, weisen die Kreisscheiben 38, 39 einen unterschiedlichen Durchmesser auf. Dies hat seine Ursache darin, daß die Erzeugnismuster 24 von
oben in den Zylinder 22 eingeführt werden und sich an hier nicht näher erkennbaren, an den Außenkanten der radialen Flügel 36 angeordneten, von
Flachstäben gebildeten Haltekanten anlegen. Hierbei dienen die untere Kreisscheibe 39 als vertikaler Anschlag und die Flügel 36 als seitlicher und
rückwärtiger Anschlag für das in seinem Querschnitt konisch angepaßte Erzeugnismuster 24.
An den Stirnseiten der Zylinder 22 sind ferner zentrale Lagerzapfen 23
angeordnet, welche in die erwähnten Führungsbohrungen am Führungsrahmen 30 eingreifen.
In Fig. 4 ist eine Draufsicht auf eine Zylinder 22 gemäß Fig. 3 gezeigt, aus welcher
der polygonartige Querschnitt dieses Präsentations-Zylinders 22 erkennbar ist.
In Fig. 5 ist ebenfalls eine Draufsicht auf einen Zylinder 21 gezeigt, der eine
andere Zyiindervariante mit abgewinkelt angeordneten Erzeugnismustern 24
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aufweist. Bei dieser Variante sind an Stelle eines Erzeugnismusters 24 je
Drehsteilung jeweils zwei, wahlweise gleiche oder unterschiedliche, Erzeugnismuster
24 vorgesehen, die unter einem Winkel < 180°, zum Beispiel 135°, gegeneinander angewinkelt sind,
Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung der Haltevorrichtung
liegt ohne Zweifel in dem geringen Raumbedarf bzw. in der geringen erforderlichen Steilfläche für die Präsentation der Erzeugnismuster, wie anhand
der in Fig. 2 gezeigten Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der Erfindung leicht erkennbar ist. Hierbei wird praktisch nur die vordere Hälfte der mittleren
Lagerebene 15 benötigt, während aufgrund der erfindungsgemäß vorgesehenen
optischen Abschirmung mit Hilfe der Blende 26 sowie der Zylinder 22 der hinter dieser Anordnung 20 liegende Raum grundsätzlich für die Nutzung als Lagerraum
zur Verfügung steht.
Wie bereits erwähnt, hat der nutzbare Lagerraum eine erhebliche Bedeutung für
alle Warenanbieter ebenso wie eine zweckmäßige Zurschaustellung der betreffenden Waren. Dieser Bedeutung wird die erfindungsgemäße
Haltevorrichtung in vollem Maße gerecht. Darüberhinaus bietet die Erfindung auch den Vorteil leichter Handhabung und quasi universeller Einsatzmöglichkeiten
aufgrund des einfachen Aufbaus.
• · S C
· ·
95/2 ·":."♦ .: ."*. .**.:*** 29 . Dezember 1995
| 10 | Lagervorrichtung |
| 12 | Schwerlastregal |
| 14 | untere Lagerebene |
| 15 | mittlere Lagerebene |
| 16 | obere Lagerebene |
| 18 | Warenpakete |
| 20 | Haltevorrichtung |
| 21 | Zylinder |
| 22 | Zylinder |
| 23 | Drehzapfen |
| 24 | Erzeugnismuster |
| 25 | Ausschnitt |
| 26 | Blendenvorrichtung |
| 27 | Strahler |
| 28 | Querblende |
| 30 | Führungsrahmen |
| 32 | Obere Traverse |
| 34 | untere Traverse |
| 36 | Flügel |
| 38 | obere Kreisscheibe |
| 39 | untere Kreisscheibe |
Claims (1)
- 95/2 .: .··. .·*. :*** 29 . Dezember 1995Schutzansprüche1. In eine von mehreren übereinander angeordneten Lagerebenen (14, 15, 16) von Lagervorrichtungen (10), wie Regale, insbesondere Schwerlastregale (12), einsetzbare Haltevorrichtung (20) für Erzeugnismuster (24), insbesondere von flächigen Erzeugnissen, wie Wand- und Bodenbeläge, insbesondere Fliesen, Holzpaneeie, die nebeneinander angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daßdie Haltevorrichtung (20) von einem Zylinder (22) gebildet ist, der um eine Hochachse (23) drehbar angeordnet ist, und daß an der Mantelfläche des Zylinders (22) die Erzeugnismuster (24y angeordnet sind.2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit den Erzeugnismustern (24) versehene Zylinder (22) einen polygonalen Querschnitt aufweist.3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit den Erzeugnismustern (24) versehene Zylinder (22) einen sternförmigen Querschnitt aufweist.4. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser jedes Zylinders (22) kleiner ist als die Tiefe der Lagervorrichtung (10, 12).5. Haltevorrichtung nach Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Zylinders (22) so festgelegt ist, daß die Breite der Lagervorrichtung (10, 12) ein Vielfaches des Durchmessers des Zylinders (22) beträgt.6. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl von nebeneinander angeordneten Zylindern (22) entsprechend der Breite der Lagervorrichtung (10), zum Beispiel des Regals (12), vorgesehen ist.95/2 ···· ··. .12.·· .**.:*·· 29 . Dezember 19957. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Zylinder (22) geringer ist als der vertikale Abstand der Lagerebenen der Lagervorrichtung (10, 12).8. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß obere und untere Traversen vorgesehen sind, die an der Lagervorrichtung (10, 12) befestigt sind und bei etwa halber Tiefe der Lagervorrichtung {10, 12) einen Führungsrahmen (30) mit je einem oberen und einem unteren Rahmenträger (32, 34) aufnehmen, die jeweils eine Führung für die Drehachse (23) jedes vorgesehenen Zylinders (22) aufweisen.9. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen über den Führungsrahmen (30) die vorgesehenen Zylinder (22) zwischen sich nehmen.10. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die in den unteren Rahmenträgern (32, 34) des Führungsrahmens (30) vorgesehenen Führungen für die Drehachsen (23) jedes vorgesehenen Zylinders (22) ein Wälzlager aufweisen.11. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen formschlüssig an der Lagervorrichtung (10, 12) eingehängt sind.12. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Traversen jeweils an front- und rückseitigen Trägern der Lagervorrichtung (10, 12) nebeneinander im Abstand angeordnet sind.13. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen mit Führungslaschen versehen sind, welche den Führungsrahmen (30) formschlüssig an den Traversen halten.14. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zylinder (22) an seinen Stirnseiten eine Kreisscheibe (38, 39) als Abschluß aufweist, in deren Zentrum die Drehachse (23) angeordnet ist.95/2 ···· ·· 3 ·· ·· &tgr;··· 29 . Dezember 1995&igr; ·■ &igr;»15. Haitevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zylinder (22) radiale Flügel (36) aufweist, die an den Kreisscheiben (38, 39) axial gehalten sind und an deren Außenkanten die Erzeugnismuster (24) befestigt sind.16. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der Erzeugnismuster (24) an den Außenkanten der radialen Flügel (36) Flachprofile oder Schienen angebracht sind, von welchen die Erzeugnismuster (24) gehalten sind.17. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 und 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Flüge! (36) gleiche radiale Tiefe aufweisen und daß die an den Außenkanten befestigten Erzeugnismuster (24) zwei benachbarte Flügel (36) geradlinig verbinden.18. Haitevorrichtung nach einem der Ansprüche 3 und 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte radiale Flügel (36) unterschiedliche radiale Tiefe aufweisen und daß die an den Außenkanten zweier benachbarter Flügel (36) befestigten Erzeugnismuster sternförmig wechselweise nach innen und nach außen verlaufen und eine zickzack-förmige Mantellinie bilden.19. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinander angeordneten Zylinder (22) zur Frontseite der Lagervorrichtung (10, 12) hin von einer Blende (26) eingefaßt sind, welche die Zwischenräume zwischen der Lagervorrichtung (10, 12) und den Zylindern (22) sowie zwischen den Zylindern (22) überdecken und jeweils einen Ausschnitt (25) aufweisen, der einen Abschnitt jedes Zylinders (22) freiläßt.20. Haltevorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (26) abnehmbar ausgebildet ist.21. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (26) mit dem Führungsrahmen (30) verbunden ist.22. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (26) zweiteilig aus einem oberen Blendenteil und einem95/2 ·**:.". .fl· .*". .··.:*" 29 . Dezember 1995unteren Blendenteil gebildet ist und daß am Führungsrahmen (30) Biendenstreifen befestigt sind, an welchen die oberen und unteren Blendenteile anschließen.23. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (26) jeweils einen zur Frontseite weisenden Strahler (27) aufweist, der den Abschnitt des betreffenden Zylinders (22) mit dem Erzeugnismuster (24) anstrahlt und beleuchtet.24. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenteile der Blende (26) jeweils schräg angestellt sind und sich am Führungsrahmen (30) abstützen.26. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Blendenteil eine Querblende (28) anschließt, welche den Raum (16) oberhalb der Zylinder (22) gegen Einblick absperrt.27. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querblende (28) an den oberen Traversen schwenkbar angelenkt ist.28. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querblende (28) vor das obere Biendenteil der Blende (26) schwenkbar ist und dieses hierbei vor Beschädigung schützt.29. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querblende (28) als Werbeträger dient.30. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Teile der Haltevorrichtung (20) lösbar miteinander sowie mit der Lagervorrichtung (10, 12) verbunden sind.31. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelteile der Haltevorrichtung (20) mitteis Klemm- Schrauboder Steckverbindung miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29520490U DE29520490U1 (de) | 1995-12-29 | 1995-12-29 | Haltevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29520490U DE29520490U1 (de) | 1995-12-29 | 1995-12-29 | Haltevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29520490U1 true DE29520490U1 (de) | 1996-06-05 |
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ID=8017183
Family Applications (1)
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| DE29520490U Expired - Lifetime DE29520490U1 (de) | 1995-12-29 | 1995-12-29 | Haltevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29520490U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19716489A1 (de) * | 1996-07-06 | 1998-01-08 | Festo Kg | Präsentationsvorrichtung |
-
1995
- 1995-12-29 DE DE29520490U patent/DE29520490U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19716489A1 (de) * | 1996-07-06 | 1998-01-08 | Festo Kg | Präsentationsvorrichtung |
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