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DE29518587U1 - Vliesleger - Google Patents

Vliesleger

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Publication number
DE29518587U1
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DE
Germany
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belt
fleece
pile
inlet
laying
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Expired - Lifetime
Application number
DE29518587U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Autefa Holding GmbH
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Autefa Maschinenfabrik GmbH
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Publication date
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Priority to JP9519401A priority patent/JP2000501457A/ja
Priority to PCT/EP1996/005154 priority patent/WO1997019209A1/de
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Priority to ES96939893T priority patent/ES2136440T3/es
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G25/00Lap-forming devices not integral with machines specified above

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

Anm.: AUTEFA Maschinenfabrik GmbH Akte: 727-78 er 05.02.1997
5
BESCHREIBUNG Vliesleger
Die Erfindung betrifft einen Vliesleger mit den Merkmalen im Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Ein solcher Vliesleger ist aus der FR-C-2 553 102 bekannt. Der als sogenannter Bandleger ausgebildete Vliesleger hat zwei relativ zueinander bewegliche Hauptwagen und zwei in Schleifen geführte endlose und umlaufend angetriebene Legebänder. Die Legebänder laufen zumindest im Abschnitt zwischen den Hauptwagen parallel, wobei sie den Flor zwischen sich aufnehmen und führen. Eingangsseitig hat der Vliesleger für die Floraufnahme einen sogenannten Bandeinlauf der Legebänder. Die von zwei Seiten herangeführten Legebänder treffen hier aufeinander und werden unter Bildung eines Einlaufschlitzes zusammengeführt. Der auf dem einen Legeband zugeführte Flor wird im Bandeinlauf nach unten umgelenkt. Im Bandeinlauf haben die beiden Legebänder zwei im wesentlichen parallel nebeneinander laufende und im wesentlichen gerade Bandabschnitte, die den besagten Einlaufschlitz bilden. Beim Stand der Technik erstrecken sich diese Bandabschnitte senkrecht nach unten, wodurch der horizontal zugeführte Flor am Bandeinlauf eine Umlenkung um 90° erfährt. In der Praxis hat sich gezeigt, daß ein solcher Bandeinlauf nur für beschränkte Zuführgeschwindigkeiten des Flors und Arbeitsgeschwindigkeiten des Vlieslegers einsetzbar ist. Wenn die Zuführgeschwindigkeiten zu hoch werden, kann es zu Abrissen in dem sehr leichten und hochempfindlichen
• · · a
Faserflor kommen.
Neuere Entwicklungen, z.B. gemäß der EP-A-O 517 568 tendieren dahin, am Bandeinlauf einen sehr breiten und weit öffnenden Einlauftrichter zu schaffen. Hierbei hat das den Flor zuführende Legeband am Bandeinlauf einen schräg abfallenden Bandabschnitt, auf dem Flor allerdings offen transportiert wird. Erst am unteren Ende des Bandabschnitts kommt das zweite Legeband heran, wodurch
&iacgr;&ogr; der Flor erst an diesem unteren Ende des Bandeinlaufs zwischen die beiden Legebänder gerät und erst an der Bandumlenkung beidseitig von den Legebändern aufgenommen und geführt wird. Auch hier ist der Bandeinlauf am oberen Hauptwagen und damit beweglich angeordnet.
Die WO 91/156018 zeigt eine weitere Variante des Bandeinlaufs, bei dem beide Legebänder am Hauptwagen über zwei große Umlenkwalzen geführt sind. Hierdurch bildet sich auch eine Art Einlauftrichter für den auf dem einen Legeband zugeführten Flor. Die beiden großen Umlenkwalzen sind horizontal nebeneinander etwa auf gleicher Höhe angeordnet, wodurch der Flor nur etwa in Mittelpunktshöhe der beiden Walzen durch die hier nahe zusammentretenden Legebänder beidseits aufgenommen und geführt ist. Davor und danach treten die Legebänder durch die Walzenform wieder auseinander. Diese beiden vorgenannten Vliesleger sind zwar für höhere Zuführgeschwindigkeiten des Flors und Verarbeitungsgeschwindigkeiten des Vlieslegers konzipiert. Durch die nur punkt- bzw. linienweise Zusammenführung der Legebänder und die entsprechend kurze Führungslänge ergeben sich aber dennoch geschwindigkeitsbegrenzende Probleme.
Aus der DE-A 19 27 863 und der DE-A 24 29 106 sind ferner Vliesleger mit stationär angeordneten Bandeinläufen bekannt, bei denen die Legebänder über ortsfest angeordnete Umlenkwalzen geführt sind. Bei der DE-A
24 29 106 bilden die beiden Legebänder einen horizontalen Einlaufschlitz. Am oberen Hauptwagen werden die Legebänder voneinander gelöst, wobei der Flor um 90° nach unten umgelenkt und dabei nur auf dem einen untenliegenden Legeband transportiert und geführt wird. Bei der DE-A 19 27 863 wird der Flor über ein stationäres vorgeschaltetes Transportband zugeführt und im freien Fall auf ein darunterliegendes etwas schräg verlaufendes Legeband gebracht. Das zweite Legeband ist erst mit einigem Abstand hinter dieser Stelle angeordnet. Das erste Legeband bildet einen offenen Bandeinlauf, an den sich der Einlaufschlitz anschließt. Dieser entsteht dabei erst sehr spät an der Umlenkstelle in den folgenden horizontalen Bandabschnitt der beiden Legebänder und verläuft horizontal. Beide Ausführungsformen begrenzen in erheblichem Maße die Geschwindigkeiten von Florzuführung und Vliesleger.
Aus der DD-C-75 059 ist ferner noch ein Kreuzleger in einer alten Bauform bekannt, der getrennte Wagen aufweist und keine über mehrere Wagen umlaufenden Legebänder hat.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Vliesleger mit einem verbesserten Bandeinlauf aufzuzeigen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.
Beim erfindungsgemäßen Bandeinlauf sind zwei über eine gewisse Strecke im wesentlichen parallel laufende und gerade Bandabschnitte vorhanden, die unter Bildung eines Einlaufschlitzes den zugeführten Flor beidseitig aufnehmen und führen. Die Bandabschnitte sind in einem stumpfen Winkel gegen die Zuführ- bzw. Einlaufrichtung schräg abwärts gerichtet. Dies hat den Vorteil, daß die Florumlenkung sanfter erfolgt und die einwirkenden Fliehkräfte nicht zu groß werden. Dank der Schräglage kann der obenliegende Bandabschnitt als Abdeckung für den Flor
an der Umlenkung wirken und ein Abheben des Flors durch Fliehkräfte, Windeffekte etc. verhindern. Der erfindungsgemäße Bandeinlauf sorgt für eine besonders schonende und sichere Aufnahme und Führung des Flors. Er erlaubt wesentlich höhere Bandlaufgeschwindigkeiten und Florzuführgeschwindigkeiten unter Wahrung einer hohen Funktions- und Betriebssicherheit.
Durch den schrägen Einlaufschlitz wird der Flor an dessen oberen Ende sanft aufgenommen und erst am unteren Ende schärfer umgelenkt. Hierbei ist es vorteilhaft, an der
(Fortsetzung mit Seite 4 der ursprünglichen Beschreibung)
unteren Umlenkstelle mindestens eine Bandschlaufe vorzusehen. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung sind mindestens zwei Bandschlaufen vorhanden, wobei die erste Bandschlaufe vor der Umlenkstelle und die zweite Bandschlaufe dahinter angeordnet ist. Hierdurch werden an den kritischen Stellen der Umlenkung störende Relativgeschwindigkeiten der Legebänder bzw. deren Bandabschnitte verhindert. Der Flor kann dadurch besonders sicher und unbelastet umgelenkt werden. Der Flor wird dabei vorzugsweise an drei oder mehr Stellen im Umlenkbereich durch Umlenkwalzen geklemmt.
Zur Anpassung an unterschiedliche Einsatzbedingungen des Vlieslegers, variierende Florarten etc. gibt es verschiedene Einstellmöglichkeiten am Bandeinlauf. Insbesondere kann die Größe und gegebenenfalls auch Neigung des EinlaufSchlitzes verändert werden. Der Einlaufschlitz ist vorzugsweise trichterförmig gestaltet, wodurch der Flor über den Laufweg etwas zusammengepreßt wird und die darin enthaltene Luft herausgedrückt wird. Eine bevorzugte Einstellmöglichkeit liegt in der Zustellung der verschiedenen Umlenkwalzen. Daneben sind aber auch noch andere konstruktive Varianten möglich.
Der Bandeinlauf kann stationär oder beweglich sein. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel befindet er sich am oberen Hauptwagen und wird mit diesem hin- und herbewegt.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt. Im einzelnen zeigen:
Figur 1: eine Übersichtsdarstellung eines
Vlieslegers mit einem Bandeinlauf und
Figur 2: eine vergrößerte und detaillierte
Detailansicht des Bandeinlaufs von Fig. 1. 10
Figur 1 zeigt in der Übersicht einen Vliesleger (1), der als sogenannter Bandleger ausgebildet ist. Er hat einen oberen Hauptwagen (2) und einen unteren Hauptwagen (3) und kann darüber hinaus Hilfswagen (4) aufweisen. Über die Wagen (2,3,4) sind mittels geeigneter Rollen zwei Legebänder (5,6) geführt. Zumindest die beiden Hauptwagen (2,3) sind durch geeignete Antriebe hin- und herbeweglich angetrieben. Die beiden Legebänder (5,6) sind ebenfalls mittels geeigneter Steuer- und regelbarer Antriebe umlaufend angetrieben.
Der von einem Florerzeuger (nicht dargestellt), z.B. einer Karde oder einer Krempel erzeugte Faserflor (7) gelangt in den Vliesleger (1). Er wird über einen nachfolgend näher beschriebenen Bandeinlauf (9) geführt und gelangt zwischen die beiden Legebänder (5,6), die zumindest im Bereich zwischen den beiden Hauptwagen (2,3) in einer Schleife parallel zueinander geführt sind und den Flor (7) zwischen sich halten und führen. An unteren Hauptwagen (3), dem sogenannten Legewagen, tritt der Flor (7) aus und wird auf einem querlaufenden Abzugsband (8) abgelegt. Die Legebänder (5,6) treten am Legewagen (3) wieder auseinander und werden in separaten Schleifen nach außen weg- und dann zum Bandeinlauf (9) wieder zurückgeführt. Der Legewagen (3) fährt über dem sich quer bewegenden Abzugsband (8) hin und her, wodurch der Flor (8) in
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mehreren Lagen übereinander schuppenartig aufgetäfelt wird. Der mehrlagig abgelegte Flor wird als Vlies (23) bezeichnet.
Für die konstruktive Ausbildung und Funktion des Vlieslegers (1) gibt es verschiedenste Möglichkeiten, wie sie z. B. aus dem in der Beschreibungseinleitung genannten Stand der Technik bekannt sind. Die beiden Hauptwagen (2,3) können sich dabei zur Bildung einer kurzen Durchlaufstrecke gleichsinnig wie bei der DE-A-19 27 863 bzw. der EP-A-O 517 568 oder gegensinnig mit stationärer Bandumlenkung wie bei der FR-A-2 553 102 oder der WO91/156018 bewegen. Zur Beeinflussung der Florablage auf dem Abzugsband (8) können mittels der Hilfswagen (4) interne Speicher gebildet werden. Es kann bei der Florablage auch mit Verzug gearbeitet werden, um ein bestimmtes Profil des Vlieses (23) einzustellen.
Figur 2 verdeutlicht den Bandeinlauf im Detail. Bei der bevorzugten Ausfuhrungsform befindet sich der Bandeinlauf (9) am oberen Hauptwagen (2). Am Bandeinlauf (9) treffen die beiden hinter dem Legewagen (3) wieder getrennt geführten Legebänder (5,6) zusammen und nehmen den von außen zugeführten Flor (7) zwischen sich auf. In der gezeigten Ausführungsform dient das eine Legeband (5) zugleich als Florzuführung und ist entsprechend aus dem Gehäuse des Vlieslegers (1) herausgeführt. Der Flor (7) liegt hier offen auf dem Legeband (5) und wird von diesem zum Bandeinlauf (9) transportiert.
Am Bandeinlauf (9) werden die beiden Legebänder (5,6) unter Bildung eines EinlaufSchlitzes (12) über Umlenkwalzen (14,16) zusammengeführt. An die Umlenkwalzen (14,16) schließen sich im wesentlichen gerade und im wesentlichen parallel laufende Bandabschnitte (10,11) der Legebänder (5,6) an. Die Bandabschnitte (10,11) nehmen den Flor (7) zwischen sich auf, führen ihn beidseitig und
bilden den besagten Einlaufschlitz (12).
Der Abstand der Bandabschnitte (10,11) kann sich über die Laufrichtung (24) verringern, so daß ein sich trichterförmig verjüngender Einlaufschlitz (12) gebildet wird, in dem der Flor (7) über die Laufrichtung (24) zunehmend zusammengepreßt wird.
Der Einlaufschlitz (12) bzw. die ihn bildenden Bandabschnitte (10,11) sind in einem stumpfen Winkel gegen die Zuführ- bzw. Einlaufrichtung schräg abwärts geneigt. Dieser stumpfe Winkel bezieht sich auf die Bandumlenkung des Legebands (5) an der Umlenkwalze (14) . Der vorzugsweise horizontale Zuführabschnitt des Legebandes (5) wird in den schrägen Bandabschnitt (10) umgelenkt. Der stumpfe Winkel zwischen den Bandbereichen ist größer als 90° und kleiner als 180°. Er beträgt vorzugsweise ca. 135°.
Am unteren Ende des Bandeinlaufs (9) bzw. des EinlaufSchlitzes (12) werden der Flor (7) und die Legebänder (5,6) wieder in eine vorzugsweise horizontale Richtung umgelenkt und gelangen dann zum Legewagen (3). Am Bandeinlauf (9) findet damit eine Gesamtumlenkung des Flors (5) bzw. der Legebänder (5,6) um 180° statt. Durch die Schräge des EinlaufSchlitzes (12) ist die Umlenkung an dessen oberen Ende schwächer und am unteren Ende stärker.
Das -Legeband (5) ist über zwei vorzugsweise am oberen Hauptwagen (2) relativ ortsfest angeordnete Umlenkwalzen (14,15) geführt. Die Umlenkwalzen (14,15) sind entsprechend der Schlitzschräge in der Höhe und seitlich distanziert.
Die obere Umlenkwalze (16) des anderen Legebandes (6) ist oberhalb der gegenüberliegenden Umlenkwalze (14) angeordnet. Die Verbindungslinie der beiden Walzenachsen
ö —
verläuft in etwa senkrecht zur Neigung des EinlaufSchlitzes (12). Am unteren Ende des Bandeinlaufs (9) hat das Legeband (6) zwei oder mehr Bandschlaufen (13). Die eine Bandschlaufe (13) befindet sich vor der durch die Umlenkwalze (15) gebildeten Umlenkstelle und die zweite Bandschlaufe (13) dahinter. Über die Bandschlaufen (13) wird das im Bandeinlauf (9) oben bzw. außen liegende Legeband (6) vom Flor (7) an den kritischen Umlenkpunkten abgelöst.
Durch Ablösung werden unterschiedliche Bandlaufgeschwindigkeiten im Bereich der Umlenkung vermieden. Die beiden Legebänder (5,6) bewegen sich nämlich mit dem dazwischenliegenden Flor um die Achse der Umlenkwalze (15). Das obenliegende Legeband (6) müßte durch seinen größeren Abstand von dieser Achse eigentlich eine höhere relative Umlaufgeschwindigkeit haben, um den Flor (7) über den gesamten Umlenkbereich spannungsfrei führen zu können. Die beiden Legebänder (5,6) haben jedoch die gleiche Umlaufgeschwindigkeit. Die beiden Bandschlaufen (13) beseitigen das Problem.
Die erste Bandschlaufe (13) wird durch Umlenkwalzen (17,18,19) gebildet. Die erste Umlenkwalze (17) sitzt am unteren Ende des Bandabschnitts (11) und befindet sich oberhalb der Umlenkwalze (15). Sie ist so angeordnet, daß die Verbindungslinie zwischen den beiden Walzenachsen in etwa senkrecht zur Neigung des EinlaufSchlitzes (12) ausgerichtet ist. Das Legeband (6) bzw. sein obenliegender Bandabschnitt (11) wird dadurch in etwa an einer Stelle vom Flor (7) abgelöst, an der der untenliegende Bandabschnitt (10) auf die Umlenkwalze (15) gerät. Der Flor (7) kommt dadurch Verzugsfrei in den Umlenkbereich an der Walze (15).
Über die schräg nach hinten versetzte Umlenkwalze (19) wird das Legeband (6) zur Bandschlaufe (13) ausgezogen und dann wieder zur Umlenkwalze (18) zurückgeführt. Letztere befindet sich im wesentlichen auf gleicher Höhe mit der Umlenkwalze (15) und hat in etwa den gleichen Durchmesser. Dadurch kommen die beiden Legebänder (5,6) etwa in Achshöhe der beiden Walzen (15,18) wieder zusammen und können den Flor (7) zwischen sich führen. Sie haben dabei im wesentlichen die gleiche Laufgeschwindigkeit, die auch
&iacgr;&ogr; gleich der Florgeschwindigkeit ist.
Hinter der Umlenkwalze (18) sitzt die zweite Bandschlaufe (13), die durch eine seitlich versetzte Umlenkwalze (20) ausgezogen wird. Deren Durchmesser ist so bemessen, daß das Legeband (6) anschließend in einen horizontalen und parallel zum Legeband (5) verlaufenden Abschnitt umgelenkt wird. In diesem anschließenden Horizontalabschnitt liegen die beiden Legebänder (5,6) wieder so eng beieinander, daß sie den Flor (7) zwischen sich beidseits führen.
Unterhalb der Umlenkwalze (15) kann eine Stützwalze (21) für das Legeband (6) angeordnet sein. Die Stützwalze (21) beeinflußt den Abstand der Legebänder (5,6).
Durch die gezeigte Walzenanordnung wird der Flor (7) im Bereich der unteren Umlenkung an der Umlenkwalze (15) an drei Stellen zwischen den Legebändern (5,6) geklemmt oder eingespannt und dadurch zuverlässig und mit gleichen Bandgeschwindigkeiten geführt. Am Ende des Einlaufschlitzes (12) reicht die Führung zwischen den Bandabschnitten (10,11) gerade bis zum Erreichen der unteren Umlenkwalze (15). Danach findet wieder eine beidseitige Führung etwa in Höhe der Achsen der Umlenkwalzen (15,18) statt. Die dritte Führungsstelle befindet sich am Ende der Umlenkung zwischen der Umlenkwalze (15) und der vorzugsweise senkrecht darunterliegenden Stützwalze (21). An dieser Stelle
verläßt das Legeband (5) wieder die Umlenkwalze (15).
Der Bandeinlauf (9) ist verstellbar. Beispielsweise können die Umlenkwalzen (16,17,18) und die Stützwalze (21) mit geeigneten Zustelleinrichtungen (22) in ihrer Lage verändert werden. Vorzugsweise ist die Zustellrichtung bei den im Bereich des EinlaufSchlitzes (12) befindlichen Umlenkwalzen (16,17) im wesentlichen senkrecht zur Schlitzrichtung. Dadurch kann die Weite und gegebenenfalls auch die trichterförmige Verengung des Einlaufschlitzes (12) verändert werden. Die Legebänder (5,6) können luftdurchlässig sein, so daß durch die zunehmende Verengung des EinlaufSchlitzes (12) der Flor zusammengepreßt und dabei die enthaltene Luft herausgedrückt wird.
Die Umlenkwalze (18) ist vorzugsweise horizontal verstellbar und kann dadurch gegenüber der Umlenkwalze (15) des Legebandes (5) angenähert oder entfernt werden. Hierdurch wird die zweite Führungsstelle für den Flor (7) im unteren Umlenkbereich beeinflußt.
Die Stützwalze (21) ist vertikal verstellbar und kann dadurch ebenfalls gegenüber der Umlenkwalze (15) angenähert bzw. entfernt werden. Mit der Stützwalze (21) wird die Florführung an der besagten dritten Führungsstelle beeinflußt.
Die Laufrichtung des Flors (7) bzw. des ihn zuführenden Legebandes (5) im Bereich des Bandeinlaufs (9) ist durch Pfeile (24) markiert.
Abwandlungen der gezeigten Ausführungsform sind in verschiedener Weise möglich. Im gezeigten Ausführungsbeispiel beginnen die beiden den Flor (7) aufnehmenden Bandabschnitte (10,11) etwa in gleicher Höhe am Eingang des EinlaufSchlitzes (12) . Alternativ kann der
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obenliegende Bandabschnitt (11) auch etwas höher gezogen sein und gegebenenfalls über die Umlenkstelle an der Walze (14) hinausragen. Er kann aber auch noch etwas tiefer angeordnet sein. Veränderbar ist auch die Ausbildung, Zahl und Anordnung der Bandschlaufen (13) am unteren Ende des EinlaufSchlitzes (12). Es kann z. B. nur die eine untere Bandschlaufe (13) vorhanden sein. Variabel sind auch die Einstell- und Zustellmöglichkeiten der einzelnen Umlenkwalzen oder sonstiger bandführender Teile am
&iacgr;&ogr; Bandeinlauf (9). In anderer Abwandlung kann der Bandeinlauf (9) auch stationär angeordnet sein und am Vlieslegergestell stationär gelagerte Umlenkwalzen aufweisen.
- 12 BEZUGSZEICHENLISTE
1 Vliesleger
2 Hauptwagen, Oberwagen 3 Hauptwagen, Legewagen
4 Hilfswagen
5 Legeband, Zuführband
6 Legeband, Gegenband
7 Flor
8 Abzugsband
9 Bandeinlauf
10 Bandabschnitt
11 Bandabschnitt
12 Einlaufschlitz, Einlauftrichter 13 Bandschlaufe
14 Umlenkwalze, Zuführband
15 Umlenkwalze, Zuführband
16 Umlenkwalze, Gegenband
17 Umlenkwalze, Gegenband 18 Umlenkwalze, Gegenband
19 Umlenkwalze, Bandschlaufe
20 Umlenkwalze, Bandschlaufe
21 Stützwalze
22 Zustelleinrichtung 23 Vlies
24 Laufrichtung

Claims (11)

Anm.: AUTEFA Maschinenfabrik GmbH Akte: 727-78 er/ze 05.02.1997 NEUE SCHUTZANSPRÜCHE
1.) Vliesbandleger mit mehreren relativ zueinander beweglichen Wagen und mehreren über die Wagen hinweg umlaufenden Legebändern, zwischen denen der Flor aufgenommen und zumindest bereichsweise geführt ist, wobei der Vliesbandleger eingangsseitig für die Floraufnahme einen Bandeinlauf der Legebänder mit zwei im wesentlichen parallel nebeneinander laufenden geraden Bandabschnitten aufweist, die einen den Flor beidseits führenden und nach unten umlenkenden Einlaufschlitz bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandeinlauf (9) zwei im stumpfen Winkel schräg abwärts gerichtete Bandabschnitte (10,11) aufweist.
2.) Vliesbandleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaufschlitz (12) sich in Laufrichtung (24) trichterförmig verjüngt.
3.) Vliesbandleger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandeinlauf (9) am oberen Hauptwagen (2) angeordnet ist.
4.) Vliesbandleger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Legeband (5) als Zuführband für den Transport des Flors (7) zum Bandeinlauf (9) ausgebildet ist.
5.) Vliesbandleger nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandabschnitte (10,11) an der oberen Bandumlenkung (14) etwa in gleicher Höhe beginnen.
6.) Vliesbandleger nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Bandabschnitt (10,11) an den Flor (7) zustellbar angeordnet ist.
7.) Vliesbandleger nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Bandabschnitten (10,11) Umlenkwalzen (14,15,16,17,18) angeordnet sind.
8.) Vliesbandleger nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der obenliegende Bandabschnitt (11) am unteren Ende mindestens eine Bandschlaufe (13) aufweist.
9.) Vliesbandleger nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Einlaufschlitzes (12) zwei Umlenkwalzen (15,18) einander horizontal gegenüberliegen, wobei der obenliegende Bandabschnitt (11) vor seiner Umlenkwalze (18) eine Bandschlaufe (13) aufweist.
10.) Vliesbandleger nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der unteren Umlenkwalze (15) des zuführenden Legebands (5) eine Stützwalze (21) angeordnet ist.
11.) Vliesbandleger Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Umlenkwalzen (14,15,16,17,18) und/oder die
Stützwalze (21) eine Zustelleinrichtung (22) aufweist.
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