DE29516504U1 - Elektrischer Steckverbinder mit hoher Dichte - Google Patents
Elektrischer Steckverbinder mit hoher DichteInfo
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Description
K 42 579/6
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Steckverbinder sowie auf einen Kontaktan-Schluß
zur Verwendung bei diesem Verbinder. Bei den Anschlüssen handelt es sich um durch Stanzen und Formen
gebildete Stift- und Buchsenanschlüsse mit definierten Kontaktpunkten und verriegelungszungenlosen
Kontaktfesthalteabschnitten. Bei den Verbindergehäusen handelt es sich um mehrpolige Weichschalengehäuse mit
codiertem Eingriff.
Durch Stanzen und Formen gebildete, elektrische Stift-
und Buchsenkontaktanschlusse, die in mehrpoligen Weichschalengehäusen montiert sind, werden zur Verbindung
elektrischer Kabelbäume in einer großen Anzahl verschiedener Anwendungsformen häufig verwendet. Diese
Weichschalen-Steckverbinder werden in elektrischen Geräten, Kraftfahrzeugen, Computern sowie ähnlichen
Anwendungen verwendet. Diese Verbinder des Standes der Technik sind im allgemeinen kostengünstig herstellbar
und verwenden herkömmliche Materialien, wie z. B. Messing oder Phosphorbronze, für die Kontaktanschlüsse
sowie herkömmliche Kunststoffmaterialien, wie z. B.
Nylon, für das Isoliergehäuse.
Die häufigste Form dieser Verbinder verwendet Kontaktanschlüsse
mit Verriegelungszungen sowohl an den durch Stanzen und Formen gebildeten Aufnahmebuchsen als auch
an den durch Stanzen und Formen gebildeten Steckstif-
ten, wobei die Buchsen und die Stifte jeweils auf das
Ende eines isolierten Drahts gekrimpt sind, von dem die Isolierung am Drahtende entfernt worden ist. Diese
Anschlüsse können unter Verwendung automatischer Verbinderanbringmaschinen an den Drähten angebracht
werden. Diese mit Verriegelungszungen versehenen Kontaktanschlüsse besitzen typischerweise einen Stabilisierabschnitt
zum zentralen Positionieren der Anschlüsse in einem einzelnen Anschlußhohlraum in dem
Gehäuse. Dieser Stabilisierabschnitt ist im allgemeinen zylindrisch und befindet sich normalerweise in
unmittelbarer Nähe des Drahtkrimpabschnitts des Anschlusses in der Nähe des rückwärtigen Endes des Anschlusses.
Durch Stanzen und Formen gebildete und mit Verriegelungszungen ausgestattete Stift- und Buchsenanschlüsse
besitzen typischerweise eine oder mehrere Verriegelungszungen, die aus dem allgemein zylindrischen
Profil der Anschlüsse zwischen dem Stabilisierabschnitt und dem Kontaktabschnitt der Anschlüsse nach
außen geformt sind. Diese Verriegelungszungen, die in Form eines freitragenden Arms vorliegen, dessen eines
Ende mit dem Anschluß verbunden ist, erstrecken sich in einem spitzen Winkel, wobei die Enden der Verriegelungszungen
zur Rückseite des Anschlusses weisen. Diese Enden der Verriegelungszungen erstrecken sich
nach außen über die innere Abmessung der Gehäusehohlräume hinaus, in denen der Stift- oder der Buchsenkontaktabschnitt
aufgenommen wird. Beim Einführen des Stift- oder des Buchsenanschlusses in einen Gehäusehohlraum
von der Rückseite her werden die Verriegelungszungen nach innen gebogen. Wenn ein Anschluß
vollständig in seinen Hohlraum eingeführt wird, befinden sich die Verriegelungszungen in einem größeren
Abschnitt des Hohlraums, und die Verriegelungszungen
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können im wesentlichen in ihre normale Position zurückfedern. Im allgemeinen ist eine Schulter an der
Übergangsstelle zwischen einem größeren Hohlraumbereich, in dem sich normalerweise der Kontaktstiftbereich
oder der Kontaktbuchsenbereich des Anschlusses befindet, und dem kleineren Bereich des Hohlraums ausgebildet,
in dem sich normalerweise die Krimp- und Stabilisierabschnitte der Anschlüsse befinden. Die
Verriegelungszungen greifen an dieser Schulter an, um
ein Zurückziehen oder Herausbewegen des Anschlusses zu verhindern. Ein in der Nähe des rückwärtigen Endes der
Anschlüsse befindlicher größerer Abschnitt des Anschlusses verhindert normalerweise ein weitergehendes
Einführen des Anschlusses in seinen Hohlraum. Der Eingriff zwischen den Verriegelungszungen und der
Gehäuseschulter schafft die primäre Reaktionsfläche,
gegen die eine Kraft aufgebracht wird, wenn der Verbinderstift und die Verbinderbuchse verbunden werden.
Diese Verriegelungszungen verhindern auch ein Entfernen
der Anschlüsse vor Herstellung der Verbindung bei Ausübung einer Kraft auf die Drähte, an denen die
Anschlüsse angebracht sind. Da diese Verbinder typischerweise auf einer Massenherstellungsbasis verwendet
werden, ist ein zuverlässiges Festhalten der Kontaktanschlüsse in dem Gehäuse ein wichtiger Bestandteil
bei der Schaffung einer Qualitätsanordnung.
Die Anschlüsse sind zwar durch Stanzen aus federnd nachgiebigen Metallen gebildet, jedoch können die vorstehenden
Zungen überbeansprucht werden, wobei sie in diesem Fall bei Freigabe nicht in ihre normale Position
zurückkehren. Da die Verriegelungszungen vor dem Einführen in das Gehäuse freiliegen, tritt diese Art
der Beschädigung der Verriegelungszungen gelegentlich
auf.
Ein Einwand, der im Hinblick sowohl auf Stift- als auch auf Buchsenanschlüsse und Verbinder vorgebracht
wird, besteht darin, daß die zylindrische, hülsenförmige Konfiguration des typischen Stift- und Buchsenkontaktabschnitts
keinen definierten, reproduzierbaren Kontaktpunkt für den Eingriff zwischen den Anschlüssen
schafft. Bedenken wurden auch hinsichtlich der Integrität der Kontaktgrenzfläche für herkömmliche Stift-
und Buchsenanschlüsse zum Ausdruck gebracht. Zuverlässige Kontakteinführkräfte sind in ähnlicher Weise in
Frage gestellt worden. Eine Alternative zu dem Stift- und Buchsenanschluß ist eine gelegentlich verwendete
Konfiguration aus einer flachen Klinge und einer Buchse, wobei freitragende Kontaktarme bei der Buchse
verwendet werden. Eine exakte Kontaktgrenzfläche läßt sich erzielen durch den Eingriff dieser freitragenden
Kontaktarme mit der flachen Klinge. Diese herkömmlichen Klingen- und Buchsenanschlüsse lassen sich jedoch
in nur einer Ausrichtung in ein Isoliergehäuse einsetzen. Dies macht wiederum die Montage des Verbinders
kompliziert und verteuert das Produkt.
Eine korrekte Ausrichtung der miteinander zu verbindenden Verbinder ist ebenfalls von Bedeutung, so daß
die Verbinder in nur einer Ausrichtung verbunden werden können, wodurch sichergestellt wird, daß bei
mehrpoligen elektrischen Verbindern nur entsprechende Leitungen miteinander verbunden werden. Ein herkömmlicher
Lösungsweg dieses Problems besteht in der Verwendung geringfügig unterschiedlicher Querschnittsarmen
für die Gehäusehohlräume und die Gehäuse schächte bzw. Durchführungen bei miteinander zu verbindenden Verbindern.
Einige Durchführungen und Hohlräume können einen kreisförmigen Querschnitt besitzen, während andere
einen quadratischen aufweisen könnten und wieder andere abgerundete Ecken aufweisen könnten, wobei
• ·
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diese manchmal einen allgemein D-förmigen Querschnitt
aufweisen. Diese unterschiedlichen Querschnitte müssen ausreichend verschieden sein, damit die Weichschalengehäuse
nicht verformt werden können, wenn eine übermäßige Verbindungskraft aufgebracht wird. Dieser
Lösungsweg ist im allgemeinen zwar zuverlässig, jedoch besteht ein Problem bei diesem Weg darin, daß mehrere
Kernstifte in den Formen für jeden unterschiedlichen Hohlraum verwendet werden müssen. Ein gemeinsamer
Querschnitt würde die Verwendung gemeinsamer Kernstifte zulassen, und die Herstellung vieler verschiedener
Gehäuse mit unterschiedlichen Anzahlen von Kontakten wäre weniger teuer.
Gemäß einem ersten Gesichtspunkt schafft die vorliegende Erfindung einen durch Stanzen und Formen gebildeten,
zylindrischen elektrischen Kontaktanschluß mit
einem Kontaktabschnitt, einem Stabilisierabschnitt und
einem Crimpabschnitt, wobei der Anschluß in einen Hohlraum in einem Gehäuse einsetzbar ist, das eine
nach vorne weisende innere Schulter in dem Hohlraum zwischen einem vorderen Hohlraumabschnitt und einem
kleineren Hohlraumabschnitt rückwärts von dem vorderen
Abschnitt aufweist, wobei sich der Kontaktanschluß
erfindungsgemäß dadurch auszeichnet, daß der Stabilisierabschnitt des Anschlusses mit Kanten ausgebildet
ist, die einander gegenüberliegen und zur Bildung eines Spalts voneinander beabstandet sind, wobei die
Kanten in federnd nachgiebiger Weise in Spaltschließrichtung
frei aufeinanderzu bewegbar sind, und zwar möglicherweise bis zum Schließen des Spalts, daß
der Stabilisierabschnitt schräg verlaufende Festhalterippen auf gegenüberliegenden Seiten des Spalts
aufweist, wobei es sich bei den Rippen um relativ starre geprägte Bereiche handelt, die in Richtung auf
die Rückseite des Stabilisierabschnitts schräg ver-
laufen und auf drei Seiten zusammenhängend mit dem Stabilisierabschnitt ausgebildet sind, wobei sich eine
quer verlaufende Kante an der Rückseite des schräg verlaufenden geprägten Bereichs befindet und die quer
verlaufende Kante bei Expansion des Stabilisierabschnitts an der Hohlraumschulter angreift, wobei die
schräg verlaufenden Festhalteeinrichtungen während der Bewegung durch den kleineren Hohlraumabschnitt an dem
Gehäuse angreifen, um den Stabilisierabschnitt nach innen zu biegen, so daß sich die Kanten während der
Passage des Stabilisierabschnitts durch den kleineren Hohlraumabschnitt in Richtung aufeinanderzu bewegen.
Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt schafft die vorliegende Erfindung einen durch Stanzen und Formen gebildeten
Buchsenanschluß mit einem allgemein dreieckigen Buchsenabschnitt zum Angreifen an einem in den Buchsenabschnitt
eingesetzten Stift, wobei der Buchsenabschnitt drei Seiten aufweist, wobei sich der Anschluß
erfindungsgemäß dadurch aus2eichnet, daß sich eine
durch einander gegenüberliegende Kanten des durch Stanzen und Formen gebildeten Anschlusses gebildete
Naht auf einer ersten Seite eines Kontaktabschnitts befindet und sich über die volle Länge des Kontaktabschnitts
erstreckt, daß ein an einem Scheitel gelegener Schlitz durch eine zweite und eine dritte
Seite des dreieckigen Buchsenabschnitts gebildet wird, wobei sich der Schlitz nur über einen Teil der Länge
des Buchsenabschnitts in Längsrichtung erstreckt, und daß nach innen geformte Erhebungen auf jeder der drei
Seiten des Buchsenabschnitts ausgebildet sind, wobei die Erhebungen in einer feststehenden Distanz von der
Basis des Schlitzes Kontaktpunkte für den Eingriff mit den in die Buchsenanschlüsse eingesetzten Stiftan-Schlüssen
definieren.
Gemäß noch einem weiteren Gesichtspunkt schafft die vorliegende Erfindung eine Stift- und Buchsenanschlüsse
aufweisende Steckverbinderanordnung mit einem ersten und einem zweiten Gehäuse, wobei jedes Gehäuse
eine Anzahl von Hohlräumen zum Aufnehmen von Anschlüssen aufweist, wobei sich die Verbinderanordnung
erfindungsgemäß dadurch auszeichnet, daß das erste Gehäuse Durchführungseinrichtungen an seinem Steckverbindungsende
aufweist, die in vordere Abschnitte von Hohlräumen in dem zweiten Gehäuse einführbar sind, daß
beide Gehäuse einen trapezförmigen Querschnitt mit einer relativ breiteren Basis besitzen, wobei mehrere
Hohlräume seitlich nebeneinander parallel zu der Basis angeordnet sind und wobei die äußersten Hohlräume in
der Nähe der Basis des ersten Gehäuses eine erste Codierfläche aufweisen, die sich allgemein parallel zu
der Basis nach außen erstreckt, wobei die äußersten Hohlräume in dem zweiten Gehäuse komplementäre Codierflächen
aufweisen, die mit den ersten Codierflächen in Eingriff bringbar sind, um eine korrekte
Ausrichtung bei Verbindung der Gehäuse miteinander zu gewährleisten.
Die Gehäuse, in die diese Anschlüsse eingeführt werden können, besitzen eine trapezförmige Gestalt, und Codierflächen
in Form komplementärer Keile und Nuten in Hohlräumen und Durchführungseinrichtungen sind an der
breiteren Basis der trapezförmigen Gestalt ausgebildet, um dadurch sicherzustellen, daß die Verbinder
in nur einer Ausrichtung verbunden werden können.
Die vorliegende Erfindung beinhaltet mehrere wichtige Merkmale. Wie bei den meisten elektrischen Verbindern
ist ein kostengünstiges Erzeugnis wichtig. Eine einfache und leicht herzustellende Anschluß- und Gehäuse-
konfiguration ist zur Minimierung der Kosten eines
elektrischen Verbinders immer wichtig.
Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer eine hohe Dichte aufweisenden
Mittenlinienbeabstandung für die Kontaktanschlüsse. Das Hauptausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung besitzt eine Mittenlinienbeabstandung von 4 nun für einander benachbarte Kontaktanschlüsse.
Ein weiteres wichtiges Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht in der Eliminierung der Probleme, die bei
mit Verriegelungszungen versehenen Kontakten auftreten, durch Schaffung eines Anschlusses mit Gehäuseeingriffsmerkmalen,
bei denen keine Überbeanspruchung oder Beschädigung vor dem Einsatz auftritt und die
sich nicht mit den Drähten in einem Kabelbaum verheddern.
Weiterhin ist die Erzielung einer hohen elektrischen Leistung von Bedeutung. Das bevorzugte Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist zur Verwendung bei Anwendungen gedacht, die eine Nennspannung von 600
Volt gemäß den Vorgaben der Underwriters Laboratory and Canadian Standards Association aufweisen. Ein weiteres
Ziel für diesen Verbinder ist ein Nennstrom von 12 Ampere.
Noch ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht in einem Steckverbinder mit einer hohen Kontaktfesthaltekraft
mit Zusatzverriegelungseinrichtung und Anschlußpositions-Gewährleistung.
Weitere Merkmale der Erfindung sind sowohl eine niedrige zur Verbindung aufzuwendende Kraft als auch eine
niedrige Kontakteinführkraft.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer definierten Kontaktgrenzfläche, wie es ein
Merkmal einer Grenzfläche zwischen einem flachen klingenartigen Kontakt und einem Aufnahmekontakt ist, wobei
diese definierte Kontaktgrenzfläche jedoch bei einer Stift- und Buchsen-Konfiguration erreicht werden
soll, so daß die Stift- und Buchs en-Anschlüsse in jeder
beliebigen Ausrichtung in das Verbindergehäuse eingeführt werden können.
Weitere Merkmale der Erfindung bestehen in der Schaffung einer kodierten Gehäusekonfiguration, die eine
Verbindung mit einem komplementären Verbinder in nur einer Ausrichtung zuläßt, um dadurch die Identität
spezieller Leitungen bei einem mehrpoligen Verbinder aufrechtzuerhalten, sowie die Schaffung einer hohen
Gehäuseverriegelungsfestigkeit sowie einer positiven Gehäuserastverriegelung bei einem kleinen Verbinder.
Bei miteinander zu verbindenden Verbindern sollte keine visuelle Überprüfung während des Verbindungsvorgangs
erforderlich sein, und sie sollten zur Verwendung mit Hochtemperaturmaterialien geeignet sein. Gedruckte
Schaltungsplattenkonfigurationen und Hybridsysteme
mit Leistungs- und Signalkontaktausführungsformen sollten den Anschluß- und Gehäuseausbildungen
ebenfalls nicht konträr sein.
Gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet eine elektrische
Steckverbinderanordnung durch Stanzen und Formen gebildete Stiftanschlüsse sowie durch Stanzen und
Formen gebildete Buchsenanschlüsse, die jeweils in Hohlräumen eines Kappengehäuses und eines damit verbindbaren
Steckergehäuses aufgenommen sind. Sowohl die Stift- als auch die Buchsenanschlüsse besitzen starre
Festhalterippen, die sich auf Stabilisierabschnitten
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finden und die zylindrischen Stabilisierabschnitte zur Ausführung einer exakten Verformung nach innen veranlassen, wenn die Anschlüsse in das Gehäuse eingeführt werden, wobei die Festhalterippen mit inneren Gehäuseschultern in Eingriff treten, um die Anschlüsse in ihrer Position zu verriegeln. Jeder Buchsenanschluß besitzt eine allgemein dreieckige Konfiguration, wobei eine durch die Anschlußkanten gebildete Naht auf einer Seite angeordnet ist und ein Schlitz am Scheitel der anderen Seiten des Anschlusses durch Stanzen gebildet ist und sich teilweise in den Buchsenabschnitt hineinerstreckt. Starre geprägte Erhebungen befinden sich auf der Innenfläche des Buchsenabschnitts, um feststehende Kontaktpunkte für den Eingriff mit einem komplementären Stiftanschluß zu schaffen.
finden und die zylindrischen Stabilisierabschnitte zur Ausführung einer exakten Verformung nach innen veranlassen, wenn die Anschlüsse in das Gehäuse eingeführt werden, wobei die Festhalterippen mit inneren Gehäuseschultern in Eingriff treten, um die Anschlüsse in ihrer Position zu verriegeln. Jeder Buchsenanschluß besitzt eine allgemein dreieckige Konfiguration, wobei eine durch die Anschlußkanten gebildete Naht auf einer Seite angeordnet ist und ein Schlitz am Scheitel der anderen Seiten des Anschlusses durch Stanzen gebildet ist und sich teilweise in den Buchsenabschnitt hineinerstreckt. Starre geprägte Erhebungen befinden sich auf der Innenfläche des Buchsenabschnitts, um feststehende Kontaktpunkte für den Eingriff mit einem komplementären Stiftanschluß zu schaffen.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Darstellungen von
Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Begleit zeichnungen beschrieben; darin zeigen:
Figur 1 eine Perspektivansicht der bevorzugten Ausführungsform eines durch Stanzen und Formen gebildeten
Stiftkontaktanschlusses;
Figur 2 eine Perspektivansicht der bevorzugten Ausführungsform eines durch Stanzen und Formen gebildeten
Buchsenkontaktanschlusses, der zur Verbindung mit dem in Figur l gezeigten Stiftanschluß geeignet
ist;
Figur 3 eine Querschnittsansicht der Buchse der Figur 2, wobei der Schnitt entlang der Schnittlinien
3-3 durch die Kontaktnippel verläuft, die im Inneren des Anschlußverbindungsabschnitts ausgebildet sind;
Figur 4 eine Frontansicht des Kappengehäuses; 5
Figur 5 eine Seitenansicht des Kappengehäuses;
Figur 6 eine Rückansicht des Kappengehäuses;
Figur 7 eine von oben gesehene Draufsicht auf das Kappengehäuse;
Figur 8 eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie
8-8 der Figur 4;
15
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Figur 9 eine detaillierte Ansicht der in Figur 4 gezeigten Gehäuseverriegelung;
Figur 10 eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie
10-10 in Figur 9;
Figur 11 eine Frontansicht des Steckergehäuses;
Figur 12 eine Seitenansicht des Steckergehäuses; 25
Figur 13 eine Rückansicht des Steckergehäuses;
Figur 14 eine von oben gesehene Draufsicht auf das Steckergehäuse;
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Figur 15 eine Schnittansicht des Steckergehäuses entlang der Schnittlinie 15-15 in Figur 13;
Figur 16 eine Seitenansicht des Steckergehäuses unter Darstellung der gegenüberliegenden Seite zu der
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in Figur 12 gezeigten Seite zur Darstellung der Gehäuseverriegelung;
und
Figur 17 eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie
17-17 in Figur 16 zur Darstellung des Verriegelungsmerkmals der Gehäuseverriegelung.
Der aus Stift- und Buchsenteil gebildete Verbinder, der das bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung bildet, umfaßt einen durch Stanzen und Formen gebildeten Stiftkontaktanschluß 2, einen durch
Stanzen und Formen gebildeten Stiftbuchsenschluß 4, ein mehrpoliges, mehrreihiges Kappengehäuse 6 sowie
ein mehrreihiges, mehrpoliges Steckergehäuse 8. Im Gebrauch wird der Stiftkontaktanschluß 2 in dem Kappengehäuse
6 positioniert, und der Buchsenanschluß 4 wird in dem Steckergehäuse 8 positioniert. Das Kappengehäuse
6 ist mit dem Steckergehäuse 8 verbindbar, und die Anzahl der Stiftanschlüsse 2 ist bei Verbindung
der Gehäuse miteinander mit den entsprechenden Buchsenanschlüssen 4 verbindbar.
Der Stiftkontaktanschluß 2 ist aus flachem Federmetall-Vorratsmaterial
gestanzt und zu einer allgemein zylindrischen Konfiguration geformt. Der Anschluß kann
in herkömmlicher Weise mit Gold oder Zinn plattiert sein. Der Stiftanschluß 2 besitzt einen Stiftkontaktabschnitt
10, der sich an seinem vorderen Ende befindet. Dieser Stiftkontaktabschnitt ist an dem.vorderen
Ende verjüngt oder abgerundet und hat einen langen Abschnitt mit allgemein kreisförmigem Querschnitt. Der
zur Bildung des Stiftanschlusses 2 verwendete flache gestanzte Rohling wird zunehmend derart geformt, daß
die einander gegenüberliegenden Kanten aneinander anliegen, um in dem Stiftkontaktabschnitt eine kontinuierliche
Naht zu bilden.
Ein Stabilisierabschnitt oder Hülse 12 befindet sich rückwärts von dem Stiftkontaktabschnitt 10 und ist
durch einen sich verjüngenden Abschnitt 24 mit dem Stiftkontaktabschnitt verbunden. Der Durchmesser des
Stabilisierabschnitts 12 ist größer als der Durchmesser des Stiftabschnitts 10, und die Kanten 22 des flachen
Rohlings sind im geformten Zustand voneinander beabstandet, um in dem Stabilisierabschnitt einen
Spalt anstatt einer Stoßnaht zu bilden. Der sich verjüngende Abschnitt 24 erstreckt sich nur um einen Teil
des Umfangs des Stiftanschlusses 2 herum. Dieser sich
verjüngende Abschnitt 24 erstreckt sich in etwa um 130° um den Umfang des zylindrischen Stiftanschlusses
2 herum. Der sich verjüngende Abschnitt 24 befindet sich auf derjenigen Seite des Anschlusses, die dem
durch die voneinander beabstandeten Kanten 22 des Stabilisierabschnittes gebildeten Spalt radial gegenüberliegt
.
Ein Crimpabschnitt 14 des Stiftanschlusses 2 grenzt an
den Stabilisierabschnitt 12 an der Rückseite des Stiftanschlusses an. Dieser Crimpabschnitt beinhaltet
einen Drahtcrimpabschnitt 16 sowie einen Isolierungscrimpabschnitt 18 an dem rückwärtigen Ende des Anschlusses.
Bei dem Drahtcrimpabschnitt 16 handelt es sich um einen herkömmlicher Konstruktion mit zwei einander
gegenüberliegenden Crimparmen, die durch eine Crimppresse nach innen verformt werden, um eine Metall-an-Metall-Crimpverbindung
mit einem abisolierten Drahtabschnitt herzustellen, der zwischen den einander gegenüberliegenden Crimparmen positioniert ist. Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist dieser Crimpabschnitt 16 zum Anschließen
eines Drahts der Größe #16 American Wire Gauge (amerikanische Drahtgröße) geeignet. Der Isolierungscrimp-
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abschnitt besitzt ebenfalls eine herkömmliche Konstruktion
mit zwei einander gegenüberliegenden Armen, die angrenzend an das angeschlossene, freiliegende
abisolierte Ende an der Isolierung des Drahts angreifen. Die Isolierungs-Crimpverbindung wird in herkömmlicher
Weise zur selben Zeit gebildet, zu der die Crimpverbindung mit dem Draht hergestellt wird· Die
Crimpverbindung mit der Isolierung schafft eine Zugentlastung, die die Spannungen begrenzt, die ansonsten
auf die Draht-Crimpverbindung ausgeübt werden könnten. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung erstrecken sich die Isolierungs-Crimparme von der Draht isolierung nach außen, so daß
eine relativ größere Auflagefläche an dem rückwärtigen Ende des Stiftkontaktanschlusses 2 vorhanden ist. An
dieser größeren Auflagefläche greift eine Zusatzverriegelungseinrichtung an dem Kappengehäuse 6 an, wie
dies im folgenden noch beschrieben wird.
Zwei geprägte Bereiche 20 erstrecken sich an dem vorderen Ende des Stabilisierabschnitts in der Nähe der
beiden Kanten 22 von dem Stabilisierabschnitt 12 nach außen. Diese geprägten Bereiche 20 werden während der
progressiven Bildung des Stiftanschlusses 2 aus dem flachen Zuschnittmaterial herausgeprägt. Diese geprägten
Bereiche 20 sind schräg verlaufend von der Basis 26 nahe dem vorderen Ende des Stabilisierabschnitts 12
zu dem hinteren Rand 28 der schräg verlaufenden, geprägten Bereiche 20 ausgebildet. Bei diesem hinteren
Rand 28 handelt es sich um eine Scherkante, die von dem den Stabilisierabschnitt 12 bildenden Metall getrennt
ist. Die geprägten Bereiche sind jedoch entlang der zwischen der vorderen Basis 26 und der hinteren
Scherkante 28 verlaufenden Seiten mit dem allgemein zylindrischen Abschnitt 22 verbunden. Bei diesen geprägten
Bereichen handelt es sich nicht um in federnd
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nachgiebiger Weise verformbare, freitragende Zungen,
wie sie bei herkömmlichen, mit Zungen versehenen Stift- und Buchsenanschlüssen verwendet werden, da die
geprägten Bereiche starr sind und relativ zu dem Stabilisierabschnitt 12 nicht verformt werden, wenn
während des Einführens des Stiftanschlusses 2 in das Kappengehäuse 6 eine radial nach innen gerichtete
Kraft auf die geprägten Bereiche ausgeübt wird. Die geprägten Bereiche 20 besitzen jedoch eine schräg verlaufende
Steuerfläche, die während des Einsetzens des Stiftanschlusses 2 an einer angrenzenden Wand des Gehäuses
angreift. Die nach innen gerichteten Kräfte werden während des Anschluß-Einführvorgangs auf den
Stabilisierabschnitt 12 ausgeübt. Da die Kanten 22 voneinander beabstandet sind, verursacht diese nach
innen gerichtete Kraft, die durch die relativ starren, schräg verlaufenden Steuerflächen der geprägten
Bereiche 20 auf den Stabilisierabschnitt 12 ausgeübt wird, eine nach innen gehende Biegung der beiden,
diesen Abschnitt bildenden Teile, wodurch die Kanten 22 verengt und näher zusammengebracht werden. Dadurch
wird die äußere Abmessung des Stabilisierabschnitts reduziert, wenn eine Kraft durch die schräg
verlaufenden, geprägten Steuerflächen 20 aufgebracht wird, die den geprägten Bereichen ein Hindurchtreten
durch einen verengten Abschnitt des Kappengehäuses 6 ermöglicht. Wenn der Anschluß 2 vollständig eingesetzt
ist, kann der Stabilisierabschnitt sich frei nach außen biegen und in seinen ungebogenen Zustand zurückkehren.
Die hintere Kante 28 ist an ihrer Rückseite nun einer Gehäuseschulter zugewandt, um ein Herausziehen
des Stiftanschlusses 2 zu verhindern. Der geprägte Bereich 20 und die rückwärtige Kante 28
dienen somit als Festhalterippe. Die Wirkung des Anschlusses während des Einführvorgangs wird im
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- 16-
folgenden unter Bezugnahme auf die Konstruktion des Kappengehäuses 6 noch ausführlicher beschrieben.
Der durch Stanzen und Formen gebildete Buchsenanschluß 4 enthält ähnliche Merkmale wie der Stiftanschluß 2,
die während des Einführens des Buchsenanschlusses 4 in einen Hohlraum in dem Steckergehäuse 8 in derselben
Weise wirken. Der Buchsenkontaktabschnitt 30 ist jedoch
anders ausgebildet und wird im folgenden ausführlicher
beschrieben. Der an dem vorderen Ende des Buchsenanschlusses 4 befindliche Buchsenkontaktabschnitt
30 ist durch einen schräg verlaufenden Abschnitt 44 mit dem mittleren Stabilisierabschnitt 32 verbunden.
Wie bei dem Stiftanschluß 2 besitzt der Stabilisierabschnitt 32 eine größere äußere Abmessung als der
Buchsenkontaktabschnitt 30. In derselben Weise, wie bei dem schräg verlaufenden Abschnitt 24 an dem Stiftanschluß
2 erstreckt sich auch der schräg verlaufende Abschnitt 44 nur zum Teil um den Umfang des Buchsenanschlusses
4 herum. Der Crimpabschnitt 34 ist mit der
Rückseite des Stabilisierabschnitts 32 verbunden und beinhaltet eine Drahterimpeinrichtung 36 und eine Isolierungscrimpeinrichtung
38, die genauso wie der Drahtcrimpabschnitt 16 bzw. der Isolierungscrimpabschnitt
18 des Stiftanschlusses ausgebildet sind und in derselben Weise wirken. Geprägte Bereiche 40, von
denen in Figur 2 nur einer zu sehen ist, befinden sich in dem vorderen Bereich des Stabilisierabschnitts 32
in der Nähe der voneinander beabstandeten Kanten 42.
Die geprägten Bereiche 40 bilden ebenfalls schräg verlaufende Festhalterippen, die sich zwischen einer
Basis 46 und einer rückwärtigen Scherkante 48 erstrecken. Der Stabilisierabschnitt 32 ist mit dem
Stabilisierabschnitt 12 an dem Stiftanschluß 2 identisch und führt dieselben Funktionen aus, wie sie
vorstehend beschrieben worden sind.
Der Buchsenabschnitt 30 unterscheidet sich von einer herkömmlichen durch Stanzen und Formen gebildeten
Buchse mit kreisförmigem Querschnitt, und er funktioniert auch in einer anderen Weise. Dieser Buchsenabschnitt
ist im Querschnitt allgemein dreieckig ausgebildet. An einem Scheitel des Buchsenabschnitts 30
erstreckt sich ein Schlitz 50 von dem vorderen Ende des Anschlusses nach rückwärts zu einem quer verlaufenden
Spannungsentlastungsabschnitt 52. Dieser Schlitz 50 und der quer verlaufende Abschnitt 52 sind
durch Herausstanzen eines Teils des Materials aus dem den Kontakt bildenden, flachen Zuschnitt gebildet. Die
Kanten des Schlitzes 50 sind keine Außenkanten eines gestanzten Rohlings, die in eine einander gegenüberliegende
Anordnung geformt worden sind. Die Kanten des gestanzten und geformten Rohlings befinden sich auf
der dem Schlitz 50 gegenüberliegenden Seite des Buchsenabschnitts 30. Diese Kanten sind in einander gegenüberliegende
Anordnungen geformt und bilden eine Naht, die sich über die Länge des Buchsenabschnitts 30
über den Schlitz 50 sowie den quer verlaufenden Abschnitt 52 hinauserstreckt. Vier geprägte Nippel 54
befinden sich in der Nähe der vorderen Kante des Kontaktabschnitts 30 an den drei Seiten 56 des allgemein
dreieckig ausgebildeten Buchsenabschnitts 30. Diese geprägten Nippel sind aus dem ebenen Vorratsmaterial
hochgeformt und bilden starre, nach innen gerichtete Vorsprünge, die um ihre Basis herum vollständig mit
den ebenen Seiten 56 verbunden sind. Die geprägten Nippel bzw. Erhebungen verjüngen sich in Richtung nach
oben zu einem Scheitel, der exakt definierte Kontaktstellen an den drei Seiten des Buchsenabschnitts 30
bildet. Diese Erhebungen 54 sind in Figur 3 im Schnitt zu sehen. Zwei dieser Erhebungen 54 befinden sich an
den Seiten 56 auf gegenüberliegenden Seiten des
r ·
- 18-
Schlitzes 50. Die beiden anderen Erhebungen 54 befinden sich auf der Seite 56, die die durch die Kanten 54
gebildete Naht enthält. Dabei befindet sich eine Erhebung 54 auf jeder Seite der Naht. Der Buchsenabschnitt
ist zwar als allgemein dreieckig beschrieben worden, jedoch ist es leicht zu erkennen, daß die Ecken dieses
dreieckigen Abschnitts abgerundet sind.
Dieser Buchsenabschnitt 30 besitzt vier definierte Kontaktpunkte, die an jeder Erhebung 54 gebildet sind.
Wenn ein zylindrischer, durch Stanzen und Formen gebildeter Stift, wie zum Beispiel der Stift 2, in den
Buchsenabschnitt 30 der durch Stanzen und Formen gebildeten Buchse 4 eingesetzt wird, greifen diese Erhebungen
54 an dem Umfang des zylindrischen Stifts an. Diese Kontaktpunkte befinden sich an einer exakt festgelegten
Längserstreckungsstelle des Buchsenabschnitts 30, und die durch den Schlitz 50, den quer verlaufenden
Abschnitt 52 und die Kanten 54 definierten Kontaktarme besitzen eine konstante Geometrie, wobei die
Kontaktarmlänge bis zu den Kontaktpunkten stets konstant ist. Die Kontaktkraft sowie die Einführkräfte
sind daher reproduzierbar, und es läßt sich ein zuverlässiger Kontakt herstellen. Da der Stiftanschluß
nur bis zu einem Punkt eingeführt werden muß, wo alle vier Erhebungen mit dem Stift in Berührung stehen,
braucht die Einführtiefe des Stifts nicht so groß zu sein, wie dies normalerweise für eine herkömmliche
Verbindung von Stift- und Buchsenteil erforderlich ist. Der Buchsenanschluß 4 kann auch mit einem massiven
Stift verwendet werden. Auch die winkelmäßige Ausrichtung des Stiftanschlusses und des Buchsenanschlusses
ist unwesentlich, wobei dies bedeutet, daß sowohl der Stiftanschluß 2 als auch der Buchsenanschluß 4 in
jeder beliebigen winkelmäßigen Ausrichtung in ihr jeweiliges Gehäuse eingesetzt werden können.
- 19 -
Das in den Figuren 4 bis 10 gezeigte, aus Kunststoffmaterial
geformte Weichmantel-Kappengehäuse 6 besitzt einen einstückigen Körper 60, der aus einem Kunst-Stoffmaterial,
wie zum Beispiel Nylon geformt ist, das häufig bei Weichmantel- bzw. Weichgehäuse-Steckverbindern
verwendet wird. Der Kappenkörper 60 besitzt eine Vorderseite 62 und eine Rückseite 64, wobei sich eine
Vielzahl von Hohlräumen 66 von der Vorderseite zu der Rückseite erstreckt. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung sind alle der Hohlräume 66 im wesentlichen identisch. Das Kappengehäuse
6 besitzt einen integralen Flansch 68 an seinem rückwärtigen Ende 64 sowie zwei integrale Zusatzverriegelungseinrichtungen
70, die durch dünne flexible Stegabschnitte 72 mit dem Kappengehäuse-Hauptkörper
verbunden sind. Ein Gehäuserastbügel 74 in Form eines dünnen Elements, das an beiden Enden mit dem Hauptgehäusekörper
60 verbunden ist, befindet sich auf einer Seite des Hauptgehäusekörpers 60. Der äußere Abschnitt
des Bügels 74, der sich allgemein parallel zu der benachbarten Seite des Hauptgehäusekörpers erstreckt,
besitzt einen Gehäuse-Rastwiderhaken 76 mit einer
schräg verlaufenden Kante und einer ebenen Kante zum Angreifen an einem Rastarm an einem damit verbindbaren
Gehäuse, wie dies im folgenden noch erläutert wird. Die Zusatzverriegelungseinrichtungen besitzen eine
Anzahl bogenförmiger Abschnitte 78, die derart konfiguriert sind, daß sie über die Isolierung eines sich
in das hintere Ende des Kappengehäuses 6 hineinerstreckenden Drahts passen. Haken 80 an beiden Enden
der Zusatzverriegelungseinrichtungen 70 sind zum Eingreifen in Aussparungsabschnitte 82 an dem Flansch 68
an dem rückwärtigen Ende des Hauptgehäusekörpers 60 dimensioniert. Wie aus der Frontansicht gemäß Figur 4
und der Rückansicht gemäß Figur 6 zu sehen ist, be-
sitzen das Kappengehäuse 6 und der Hauptkörper 60 eine allgemein trapezförmige Form, wobei der Boden des Gehäuses
breiter ist als die Oberseite. Diese Form schafft Platz für zwei sich nach außen erstreckende
Nuten 84, die sich in den beiden äußersten, sich durch den Hauptkörper 60 hindurcherstreckenden Hohlräumen 66
befinden. Diese Nut 84 macht die Formgebung dieser beiden Hohlräume zwar geringfügig verschieden von der
der anderen Hohlräume, doch es sind immer noch nur zwei Konfigurationen für die Hohlräume vorhanden. Für
Versionen dieses Verbinders mit einer größeren Anzahl von Hohlräumen ist dies von größerer Bedeutung, als
bei dem hier gezeigten Verbinder mit 6 Hohlräumen. Bei mehr Hohlräumen sind immer noch nur zwei Hohlräume
vorhanden, die die Codiernuten 84 aufweisen, so daß gemeinsame Kernstifte zum Formen der zusätzlichen
identischen Hohlräume verwendet werden können.
Wie am deutlichsten in Figur 8 zu sehen ist, besitzt jeder der Hohlräume dieses Verbinders drei Längsabschnitte.
Der vordere Abschnitt 86 ist zum Aufnehmen des Stiftabschnitts 10 und des vorderen Bereichs des
Stabilisierabschnitts 12 des durch Stanzen und Formen gebildeten Anschlusses 2 dimensioniert. In dem mittleren
Abschnitt 88, der einen kleineren Innendurchmesser als die beiden anderen Abschnitte der Hohlräume
66 besitzt, befindet sich der rückwärts von den beiden geprägten Bereichen 20 sowie ihren hinteren Kanten 28
gelegene Bereich des Stiftstabilisierabschnitts 12, wenn der Stiftanschluß 2 von der Rückseite her vollständig
eingeführt worden ist. Der Crimpabschnitt 14 ist dann in dem hinteren Hohlraumabschnitt 90 positioniert,
und eine Schulter 92 greift an dem Kontakt an, um eine weitergehende Bewegung desselben in Vorwärtsrichtung
zu verhindern. Eine Schulter 94 zwischen dem vorderen Abschnitt 86 und dem kleineren zentralen
Abschnitt 88 dient als Auflageabschnitt für die durch
die geprägten Bereiche 20 gebildeten Festhalterippen, wobei die rückwärtige Scherkante 28 an der Schulter 94
angreift, um ein Herausziehen des Stiftanschlusses 2 zu verhindern. Wenn der Anschluß 2 von der Rückseite
her in das Gehäuse eingeführt wird, greifen die schräg verlaufenden geprägten Bereiche 20 an der kleineren
Bohrung des Abschnitts 88 an, wodurch der zylindrische Stiftstabilisierabschnitt 12 steuerflächenartig nach
innen bewegt wird, so daß die Kanten 22 desselben näher zusammengebracht werden, wodurch die Passage der
geprägten Bereiche 20 durch den Hohlraumabschnitt 88 hindurch ermöglicht wird. Wenn der Stabilisierabschnitt
12 nach der Passage der geprägten Bereiche durch den Abschnitt 88 expandiert, schnappen die durch
die geprägten Bereiche 20 gebildeten Festhalterippen nach außen. Da es sich bei der rückwärtigen Kante 2 8
um eine quer verlaufende Scherkante handelt, tritt kein Steuerflächeneffekt auf, und der Kontakt kann
nicht mehr aus dem Gehäuse herausgezogen werden. Zu diesem Zeitpunkt können die beiden Zusatzverriegelungseinrichtungen
nach innen gefaltet werden, wobei die an den Stiftanschlüssen 2 angebrachten Drähte mit
den bogenförmigen Abschnitten 78 in Eingriff treten und die an den Zusatzverriegelungseinrichtungen vorhandenen
Haken 80 in die zugehörigen Aussparungsabschnitte 82 einrasten. Die Zusatzverriegelungseinrichtung
liegt an dem hinteren Rand der Isolierungscrimpeinrichtung 18 an. Da die Isolierungscrimpeinrichtung
jedoch dann, wenn sie in Eingriff mit dem Draht über diesen geformt ist, sich über die Außenfläche des
Drahts hinauserstreckt, kann die Zusatzverriegelungseinrichtung, wenn die Anschlüsse 2 nicht vollständig
eingeführt worden sind, nicht vollständig geschlossen werden, so daß die Haken 80 sich in den Aussparungsbereichen
82 verriegeln. Die Zusatzverriegelungsein-
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-22-
richtung 70 schafft daher eine Gewährleistung für die
Anschlußposition.
Das Steckergehäuse 8 ist in den Figuren 11 bis 17 dargestellt. Die Buchsenanschlüsse 4 können in dem
Steckergehäuse 8 positioniert werden, das mit dem Kappengehäuse 6 verbindbar ist. Das Steckergehäuse 8 ist
ebenfalls aus einem herkömmlichen Kunststoffmaterial geformt und beinhaltet dieselben Merkmale wie das Kappengehäuse
6, wobei es in manchen Fällen auch zusätzliche Merkmale aufweisen kann, die gemeinsam mit den
entsprechenden Merkmalen an dem Kappengehäuse zusammenwirken. Bei dem Steckergehäuse 6 handelt es sich um
ein einstückiges Element mit einem Hauptkörper 100.
Der Hauptkörper 100 besitzt eine Vorderseite 102 und eine Rückseite 104, wobei sich eine Anzahl von Hohlräumen
106 von der Vorderseite zu der Rückseite erstreckt. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung sind alle Hohlräume 106 im wesentlichen identisch ausgebildet. Das Steckergehäuse 8
besitzt einen integralen Flansch 108 an dem rückwärtigen Ende 104 sowie zwei integrale Zusatzverriegelungseinrichtung
110, die durch dünne flexible Stegabschnitte 112 mit dem Stecker-Hauptkörper verbunden
sind. Zwei gekrümmte Verriegelungsarme 114 sind mit einer Seite des Stecker-Hauptgehäusekörpers 100 verbunden.
Diese freitragenden Arme erstrecken sich von
einer Basis an der Rückseite des Stecker-Hauptgehäusekörpers 100 weg und beinhalten einen Hakenabschnitt
116, der die beiden Arme miteinander verbindet, wie dies am besten in Figur 16 und 17 gezeigt
ist. Diese Haken 116 treten mit dem Verriegelungswiderhaken 76 an dem Bügel 74 des Kappengehäuses 6 in
Eingriff, wenn die beiden Gehäuse korrekt miteinander verbunden sind. Die Zusatzverriegelungseinrichtungen
110 besitzen bogenförmig gekrümmte Abschnitte 118, die
derart konfiguriert sind, daß sie über die Isolierung eines sich in die Rückseite des Steckergehäuses 8 hineinerstreckenden
Drahts passen. Haken 120 an beiden Enden der Zusatzverriegelungseinrichtungen 110 sind
zum Eingreifen in Aussparungsbereiche 122 an dem Flansch 108 an der Rückseite des Hauptgehäusekörpers
100 dimensioniert. Wie aus der Frontansicht der Figur 11 und der Rückansicht der Figur 12 zu sehen ist, besitzen
das Steckergehäuse 8 und der Hauptkörper 100 eine allgemein trapezförmige Gestalt, wobei der Boden
des Gehäuses größer ist als die Oberseite. Diese Form schafft Raum für zwei sich nach außen erstreckende
Keile 124, die sich in den beiden äußersten Durchführungen 136 an der Vorderseite des Hauptkörpers 100
befinden. Dieser Keil 124 macht die Form dieser beiden Durchführungen zwar geringfügig verschieden von der
Form der anderen Durchführungen, doch hierfür ist nur
eine geringfügige Modifizierung der Form erforderlich.
Wie am besten in Figur 15 zu sehen ist, besitzt jeder der sich durch die Durchführungen 13 6 sowie den Rest
des Hauptsteckerkörpers 100 hindurcherstreckenden Hohlräume 125 drei Längsabschnitte. Der vordere Abschnitt
12 6 ist zum Aufnehmen des Buchsenabschnitts 30 sowie des vorderen Bereichs des Stabilisierabschnitts
32 des gestanzten und geformten Abschnittes 4 dimensioniert. In dem zentralen Abschnitt 128, der einen
kleineren Innendurchmesser als die beiden anderen Abschnitte der Hohlräume 126 aufweist, ist der rückwärts
von den beiden geprägten Bereichen 40 und den rückwärtigen Kanten 48 derselben befindliche Bereich des
Buchsenstabilisierabschnitts 32 aufgenommen, wenn der Buchsenanschluß 4 von der Rückseite her vollständig
eingeführt worden ist. Der Crimpabschnitt 34 wird in dem hinteren Hohlraumabschnitt 130 positioniert, und
die Schulter 132 greift an dem Kontakt an, um eine
weitergehende Bewegung desselben in Vorwärtsrichtung zu verhindern. Eine Schulter 134 zwischen dem vorderen
Abschnitt 12 6 und dem kleineren zentralen Abschnitt 128 dient als Auflageabschnitt für die durch die geprägten
Bereiche 40 gebildeten Festhalterippen, wobei die rückwärtige Scherkante 48 an der Schulter 134 angreift,
um ein Herausziehen des Buchsenanschlusses 4 zu verhindern. Wenn der Anschluß 4 von der Rückseite
her in das Gehäuse eingeführt wird, greifen die schräg verlaufenden geprägten Bereiche 40 an der kleineren
Bohrung des Abschnitts 128 an, wodurch der zylindrische Buchsenstabilisierabschnxtt 32 steuerflächenmäßig
nach innen bewegt wird, wodurch die Kanten 42 näher zueinander bewegt werden und dadurch eine Passage der
geprägten Bereiche 40 durch den Hohlraumabschnitt 128 ermöglicht wird. Wenn der Stabilisierabschnitt 32 nach
der Passage der geprägten Bereiche durch den Abschnitt 128 hindurch wieder expandiert, schnappen bzw. federn
die durch die geprägten Bereiche 40 gebildeten Festhalterippen wieder nach außen. Da· es sich bei der
rückwärtigen Kante 48 um eine quer verlaufende Scherkante handelt, tritt kein Steuerflächeneffekt auf, und
der Kontakt kann nicht mehr aus dem Gehäuse herausgezogen werden. Zu diesem Zeitpunkt können die beiden
Zusatzverriegelungseinrichtungen nach innen gefaltet werden, wobei die an den Buchsenanschlüssen 4 angebrachten
Drähte mit den gekrümmten Abschnitten 118 in Eingriff treten und wobei die Haken 120 an den Zusatz-Verriegelungseinrichtungen
in die zugehörigen Aussparungsabschnitte 122 schnappen. Die Zusatzverriegelungseinrichtungen
liegen an dem rückwärtigen Rand der Isolierungscrimpeinrichtung 38 an. Da sich die Isolierungscrimpeinrichtung
jedoch dann, wenn sie in Eingriff mit dem Draht umgeformt ist, über die Außenfläche
des Drahts erstreckt, lassen sich die Zusatzverriegelungseinrichtungen dann, wenn die Anschlüsse 4
nicht vollständig eingesetzt worden sind, nicht vollständig
schließen, so daß sich die Haken 120 mit den Aussparungsbereichen 122 verriegeln. Die Zusatzverriegelungseinrichtungen
110 schaffen somit eine Gewährleistung für die Anschlußposition für das Steckergehäuse.
Die Durchführungen 136 sind derart dimensioniert, daß sie in den vorderen Abschnitt 86 des Kappengehäuses 6
passen, wobei die Keile 124 in den Nuten 84 aufgenommen werden, um eine richtige Ausrichtung zu gewährleisten.
Die Buchsenanschlüsse 4 treten mit den Stiftanschlüssen
2 in Eingriff, wobei der dreieckige Buchsenbereich eine gesteuerte Verbindung schafft, wobei
die Erhebungen 54 in der vorstehend beschriebenen Weise an der Außenseite der jeweiligen Stiftabschnitte 10
angreifen. Die Gehäuseverriegelungseinrichtung 144 beinhalten Steuerflächen-Greifeinrichtungen 138. Eine
nach innen gehende Druckausübung auf die Steuerflächen-Greifeinrichtungen
138 führt zum Lösen der Gehäuseverrieglungsglleder, so daß ein Trennen der
miteinander verbundenen Verbinder ermöglicht ist.
Claims (8)
1. Durch Stanzen und Formen gebildeter, zylindrischer
elektrischer Kontaktanschluß mit einem Kontaktabschnitt
(10, 30), einem Stabilisierabschnitt {12, 32) und einem Crimpabschnitt {14, 34), wobei
der Anschluß in einen Hohlraum in einem Gehäuse einsetzbar ist, das eine nach vorne weisende innere
Schulter {94, 134) in dem Hohlraum zwischen einem vorderen Hohlraumabschnitt {86, 126) und
einem kleineren Hohlraumabschnitt (88, 128) rückwärts von dem vorderen Abschnitt aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stabilisierabschnitt (12, 32) des Anschlusses mit Kanten (22)
ausgebildet ist, die einander gegenüberliegen und zur Bildung eines Spalts voneinander beabstandet
sind, wobei die Kanten (22) in federnd nachgiebiger Weise in Spaltschließrichtung frei aufeinander
zu bewegbar sind,
daß der Stabilisierabschnitt {12, 32) schräg verlaufende Festhalterippen auf gegenüberliegenden
Seiten des Spalts aufweist, wobei es sich bei den Rippen um relativ starre geprägte Bereiche {20,
32) handelt, die in Richtung auf die Rückseite des Stabilisierabschnitts schräg verlaufen und auf
drei Seiten zusammenhängend mit dem Stabilisierabschnitt ausgebildet sind, wobei sich eine quer
verlaufende Kante {28, 48) an den Rückseite des schräg verlaufenden geprägten Bereichs befindet
und die quer verlaufende Kante (28, 48) bei Expansion des Stabilisierabschnitts an der Hohlraumschulter
angreift, wobei die schräg verlaufenden Festhalteeinrichtungen während der Bewegung durch
den kleineren Hohlraumabschnitt an dem Gehäuse
angreifen, um den Stabilisierabschnitt (12, 32}
nach innen zu biegen, so daß sich die Kanten während der Passage des Stabilisierabschnitts {12, 32)
durch den kleineren Hohlraumabschnitt (88) in Richtung aufeinanderzu bewegen.
2. Durch Stanzen und Formen gebildeter Buchsenanschluß
mit einem allgemein dreieckigen Buchsenabschnitt (30) zum Angreifen an einem in dem Buchsenabschnitt
eingesetzten Stift, wobei der Buchsenabschnitt (30) drei Seiten aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine durch einander
gegenüberliegende Kanten des durch Stanzen und Formen gebildeten Anschlusses gebildete Naht
auf einer ersten Seite eines Kontaktabschnitts befindet und sich über die volle Länge des Kontaktabschnitts
erstreckt, daß ein an einem Scheitel gelegener Schlitz (50) durch eine zweite und
eine dritte Seite des dreieckigen Buchsenab-Schnitts gebildet wird, wobei sich der Schlitz
(50) nur über einen Teil der Länge des Buchsenabschnitts in Längsrichtung erstreckt, und daß nach
innen geformte Erhebungen (54) auf jeder der drei Seiten des Buchsenabschnitts ausgebildet sind,
wobei die Erhebungen in einer feststehenden Distanz von der Basis des Schlitzes Kontaktpunkte
für den Eingriff mit den in die Buchsenanschlüsse eingesetzten Stiftanschlüssen definieren.
3. Anschluß nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß eine in Querrichtung verlaufende Öffnung (52) an der Basis des Schlitzes
(50) ausgebildet ist.
4. Anschluß nach Anspruch 2 oder 3,
-28-
dadurch gekennzeiclmet, daß zwei Erhebungen (54)
in der Nähe einander gegenüberliegender Kanten des Anschlusses auf der Naht gegenüberliegenden Seiten
ausgebildet sind.
5
5
5. Anschluß nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch, gekennzeichnet, daß die drei Seiten des Buchsenabschnitts durch gekrümmte Abschnitte (58)
miteinander verbunden sind.
6. Steckverbinderanordnung mit einem ersten und einem zweiten Gehäuse (6, 8), wobei jedes Gehäuse eine
Anzahl von Hohlräumen (66, 106) zum Aufnehmen von Anschlüssen aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Gehäuse (8)
Durchführungseinrichtungen (102) an seinem Steckverbindungsende aufweist, die in vordere Abschnitte
von Hohlräumen in dem zweiten Gehäuse (6) einführbar sind, daß beide Gehäuse einen
trapezförmigen Querschnitt mit einer relativ breiteren Basis besitzen, wobei mehrere Hohlräume
seitlich nebeneinander parallel zu der Basis angeordnet sind und wobei die äußersten Hohlräume in
der Nähe der Basis des ersten Gehäuses (8) eine erste Codierfläche (124) aufweisen, die sich allgemein
parallel zu der Basis nach außen erstreckt, wobei die äußersten Hohlräume in dem zweiten
Gehäuse (6) komplementäre Codierflächen (84) aufweisen, die mit den ersten Codierflächen in Eingriff
bringbar sind, um eine korrekte Ausrichtung bei Verbindung der Gehäuse miteinander zu gewährleisten.
7. Steckverbinderanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gehäuse mehrere
Reihen von Hohlräumen aufweist.
-29 -
8. Steckverbinderanordnung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch, gekennzeichnet, daß jedes der Gehäuse (6,
8) eine Zusatzverriegelungseinrichtung {70, 110) aufweist, die durch einen flexiblen Steg (72, 112)
in integraler Weise an der Rückseite des Gehäuses angebracht ist, und daß es sich bei jedem Gehäuse
und der zugehörigen Zusatzverriegelungseinrichtung um in integraler Weise geformte, einstückige EIemente
handelt.
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