DE29515184U1 - Fertig-Installationsschacht für die Befestigung und den Anschluß von Heizthermen - Google Patents
Fertig-Installationsschacht für die Befestigung und den Anschluß von HeizthermenInfo
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Description
Ingo Rohloff Schwanewede, den 20. September 1995
Telefon 0421/663030 Schützenplatz 6
An das
Deutsche Patentamt
Zweibrückenstr. 12
80297 München
Neuaruneldung (Gebrauchsmuster) IR4
Ingo Rohloff, Schützenplatz 6, 28790 Schwanewede
Sehr geehrte Damen und Herren,
Die Erfindung betrifft einen Fertig-Installationsschacht für die Versorgung einer Heiztherme
einschl. der Anbindungsmöghchkeit an vorhandene oder neue Heizkreise mit / ohne der Versorgungsmöglichkeit
von Warmwasserverbrauchern.
Bei einer Sanierung älterer Wohnhäuser erweist es sich häufig als erforderlich, nicht nur die
Heizthermen, sondern auch die Zulaufleitungen wie Gas, Kaltwasser etc. zu erneuern. Derartige
Sanierungsarbeiten sind nicht nur mit einem erheblichen Kostenaufwand verbunden, sondern
nehmen auch einen relativ langen Zeitraum in Ansprach. Dieses bereitet insbesondere
dann erhebliche Schwierigkeiten, wenn die betreffenden Wohnungen während der Sanierung
Ingo Rohloff "** **** Scnwanewede' den 20. September 1995
Telefon 0421/663030 Schützenplatz 6
IR 4 Seite 2
nicht oder nur kurzfristig geräumt werden können, so daß die Heizthermen so schnell wie
möglich wieder betriebsbereit sein müssen.
Dieses ist jedoch mit konventionellen Sanierungsmethoden selbst dann nicht möglich, wenn die
entsprechenden Versorgungsleitungen in einem bauseitigen Schacht verlegt sind, da sie aus
diesem nicht einfach herausgezogen und durch neue Leitungen ersetzt werden können. Dieses
ist insbesondere bei Etagenhäusern der FaM, wo die Heizthermen oder dgl. übereinander liegender
Wohnungen jeweils an dieselben Leitungen angeschlossen sind.
Der vorhegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen kostengünstigen Fertig-Installationsschacht
zu schaffen, mittels dessen die Versorgung der Heiztherme sowie die Anbindung an vorhandene oder neue Heizkreise einschl. der Anschluß von Warmwasserverbrauchern erheblich
schneller durchzuführen ist, so daß die Heiztherme alsbald wieder in Benutzung genommen
werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß der Rahmen im wesentlichen
quaderförmig ausgebildet ist, wobei die ihn bildenden Metall-Profilabschnitte wenigstens an
den Quaderkanten verlaufen, daß die Abdeckplatten an der Außenseite der freien Seitenflächen
des Rahmens befestigt sind und das an einer freien Seitenfläche eine Heiztherme befestigt
ist, welche an die betreffenden Versorgungsleitungen angeschlossen ist.
Um einen selbsttragenden Rahmen zu schaffen, an dem außer der Heiztherme auch noch andere
Einrichtungen befestigt werden können, ist der Rahmen außer an den Quaderkanten mit
Traversen versehen, wobei bevorzugt im Bereich der Anschlußstelle für eine Heiztherme jeweils
zwei Traversen vorgesehen sind.
Ingo Rohloff ** * Schwanewede, den 20. September 1995
Telefon 0421 /663030 Schützenplatz 6
IR4 Seite 3
Wenn vor- oder nachfolgend davon die Rede ist, daß der Rahmen im wesentlichen quaderförmig
ausgebildet ist, so soll dieses nicht ausschließen, daß die Oberseite des Rahmens ganz
oder teilweise schräg zu seiner Unterseite verläuft, wie dieses bspw. bei Anordnung des Fertig-Installationsschachtes
unterhalb einer schrägen Wand bzw. Decke geboten sein kann.
Wesentlich ist, daß der Installationsschacht einschließlich der Versorgungsleitungsabschnitte
für die betreffende Heiztherme werksmäßig vergefertigt werden kann, so daß er bei der Montage
schnell und einfach an der vorgesehenen Montagestelle anzuordnen ist und danach - nach
einer festen Verbindung mit der benachbarten Wand oder/und dem Boden - sogleich mit einer
Verbindung der Versorgungsleitungen zu den betreffenden Leitungen eines Fertig-Installationsschachtes
und / oder der Heizkreise bzw. Warmwasserverbraucher begonnen werden kann, bevor die übrigen Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen sind.
Um eine zweckmäßige und übersichtliche Anordnung der Leitungsabschnitte innerhalb des
Rahmens verwirklichen zu können, sind die Leitungsabschnitte vorzugsweise zumindest überwiegend
nebeneinander angeordnet und an wenigstens einer mit gegenseitigem Vertikalabschnitt
im Bereich der Rückseite des Rahmens angeordneten Traverse mit Befestigungsmitteln
wie Schellen oder dgl. befestigt, wobei es sich als besonders zweckmäßig herausgestellt hat,
wenn die Befestigungsmittel an den Traversen seitlich verschiebbar gehalten sind, um die einzelnen
Leitungsabschnitte bei ihrem Anschluß an den fortfuhrenden Leitungsabschnitt erforderlichenfalls
fluchtend ausrichten zu können.
Bevorzugte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Ingo Rohloff ** "** Schwanewede" den 20. September 1995
Telefon 0421/663030 Schützenplatz 6
3R4 Seite 4
Die Erfindung ist nachstehend an Ausfuhrungsbeispielen unter Bezugnahme auf eine Zeichnung
weiter erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Fertig-Installationsschachtes
für die Aufnahme einer Heiztherme, wobei der besseren Verdeutlichung halber
die zugehörigen Abdeckplatten fortgelassen wurden.
Fig. 2 eine seitliche Draufsicht auf einen Fertig-Installationsschacht (unter Fortlassung
seiner oberen und unteren Abdeckplatten an der Sichtseite)
Fig. 3 einen Schnitt durch den Fertig-Installationsschacht gemäß Fig. 1
Die Fig. 2 und 3 zeigen im ganzen einen bezeichneten Fertig-Installationsschacht für die Versorgung
einer Heiztherme mit Gras, Wasser etc. Der Installationsschacht weist einen vorgefertigten,
quaderfbrmigen Rahmen (2) auf, der aus an den Quaderkanten verlaufenden, hohlen
Vierkant-Stahlprofilabschnitten besteht, die miteinander verschweißt sind. Die Höhe (H) des
Rahmens ist etwas kleiner als die lichte Raumhöhe an der Montagestelle.
Zwischen die rückwärtigen Vertikalhohne (3) des Rahmens ist innerhalb dessen Umrißkontur
- außer den oberen und unteren Vertikalholmen - eine Traverse (4) geschweißt, an der Leitungsabschnitte
(5) für die erforderlichen Versorgungsleitungen mit Schellen (6) befestigt sind.
Die Befestigungsschrauben der Schellen (6) sind, wie in der Zeichnung im einzelnen nicht zu
erkennen ist, mit Klemmköpfen in einer Nut der Traverse (4) gehalten, so daß die Schellen (6)
nach einem Lösen ihrer Befestigungsschrauben seitEch verschiebbar sind, um einen Leitungsabschnitt
(5) seitlich versetzen zu können.
Ingo Rohloff Schwanewede, den 20. September 1995
Telefon 0421 /663030 Schützenplatz 6
IR4 Seite 5
Wie aus Fig. 1 erkennbar ist, erstrecken sich die Leitungsabschnitte (5) im wesentlichen von
der Aufnahme der Anschlüsse an der Heiztherme (7) bis zur seitlichen Öffnung des Rahmens
(2) im Fußbodenbereich.
An seinen Seitenflächen sowie an seiner dem Raum zugekehrten Vorderseite ist der Rahmen
(2) jeweils mit Abdeckplatten (12) abgedeckt, wobei in Fig. 2 an der Vorderseite lediglich eine
mittlere Abdeckplatte (12) eingezeichnet ist, während eine obere und untere Abdeckplatte (12)
fortgelassen worden sind, um die Leitungsabschnitte (5) und ihre Befestigung an der Traverse
(4) erkennen zu können.
Der Innenraum (Fig. 3) des Installationsschachtes (1) erscheint bei dem etwas vereinfachten
Ausfuhrungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2 an sich zu groß. Er ist jedoch deshalb erforderlich,
weil sich bei einer Anbringung der Heiztherme und/oder der vertikal verlaufenden Leitungsabschnitte
(5) Abzweigungen zu montieren, wie dieses aus Fig. 1 und 2 beispielhaft erkennbar
ist. Dabei zeigt Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung einen ähnlich wie in Fig.
ausgebildeten Fertig-Installationsschacht (1), von deren Leitungsabschnitte 5.1 und 5.2 zu einer
in der Vorderwand des Installationsschachtes (1) angeordneten Entleerungsanschlüsse (8)
abzweigen.
Weiterhin zeigt Fig. 1 eine an der Vorderwand des Installationsschachtes (1) angeordnete
Heiztherme (10), dessen in der Zeichnung nicht erkennbare Anschlüsse mittels einer vom
Thermenhersteller gelieferten Montageplatte über Eckventile an der Aufnahme für die Leitungsanschlüsse
/Kesseltherme (7) angeschlossen werden.
Die Möglichkeit, an den Fertig-Installationsschacht (1) eine Heiztherme anschließen zu können,
bietet ersichtlich einen ganz erheblichen Vorteil gegenüber konventionellen Möglichkeiten.
Ingo Rohloff ·♦···*·» Scfiwanewecfe, den 20. September 1995
Telefon 0421/663030 Schützenplatz 6
BR4 Seite 6
Insgesamt schafft der erfindungsgemäße Fertig-Installationsschacht ersichtlich eine Möglichkeit,
Heizthermen äußerst schnell und kostengünstig mit den erforderlichen Versorgungsleitungen
versehen zu können, wobei seine Verwendung insbesondere im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen
besonders zweckmäßig ist, aber auch - wie ausgeführt - im Falle von Neubauten eine kostengünstige Alternative zu konventionellen Methoden darstellt, welcher diesen
in wirtschaftlicher Hinsicht weit überlegen ist.
| 1 | Fertig-kistallationsschacht |
| 2 | Rahmen |
| 3 | rückwärtige Vertikalholme |
| 4 | Traverse |
| 5 | Leitungsabschnitte |
| 6 | Befestigungsschellen |
| 7 | Aufnahme für Leitungsanschlüsse / Kesseltheraie |
| 8 | Entleerungsanschlüsse |
| 9 | Befestigungsstrebe |
| 10 | Kesseltherme |
| 11 | Traverse für Thermen-Aufhängung |
| 12 | Abdeckplatten |
| 13 | Muffen |
| 14 | Decke |
| 15 | Fußboden |
Claims (11)
- ■ &PSgr; » T · &psgr; &PSgr;,Ingo Rohloff "** **" Scriwanewede* <ien 20. September 1995Telefon 0421/663030 Schützenplatz 6An dasDeutsche PatentamtZweibrückenstr. 1280297 MünchenNeuanmeldung (Gebrauchsmuster) IR4Ingo Rohloff, Schützenplatz 6, 28790 SchwanewedeFertig-lhstallationsschacht für die Befestigung und den Anschluß von HeizthermenAnsprüche1. Fertig-Installationsschacht für die Versorgung einer Heiztherme einschl. Anbindungsmöglichkeit an vorhandene oder neue Heizkreise, sowie der Warmwasserversorgung mit einem aus Metall-Profilabschnitten bestehenden, im wesentlichen raumhohen Rahmen, an dem Leitungsabschnitte für die erforderlichen Versorgungsleitungen befestigt sind und an dem Abdeckplatten befestigt sind, die zusammen mit dem Rahmen einen Schacht bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (2) im wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist, wobei die ihn bildenden Metall-Profilabschnitte (z. B. 3, 4,) wenigstens an den Quaderkanten verlaufen; daß die Abdeckplatten (12) an der Außenseite der freien Seitenflächen des Rahmens (2) befestigt sind; und daß an einer freien Seitenfläche eine Heiztherme (10) befestigt ist, welche an die betreffenden Versorgungsleitungsabschnitte (z. B. 5.1, 5.5) angeschlossen ist.Ingo Rohloff Scriwanewede* cfen 20. September 1995Telefon 0421/663030 Schützenplatz 6IR 4 Seite 2
- 2. Installationsschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (2) außer an den Quaderkanten mit weiteren Traversen (4) versehen ist.
- 3. Jnstallationsschacht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (2) an der Anschlußstelle der Heiztherme wenigstens eine Traverse (11) und zwei Traversen (4) aufweist.
- 4. Installationsschacht nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Anschlußstelle der Heiztherme zwischen den Traversen (4) eine Anschlußplatte (7)montiert ist.
- 5. Installationsschacht nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallprofilabschnitte als hohle Vierkantprofile ausgebildet sind.
- 6. Installationsschacht nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallprofilabschnitte (z. B. 3, 4,) miteinander verschweißt sind.
- 7. Installationsschacht nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsabschnitte (5) im wesentlichen nebeneinander angeordnet sind.
- 8. Installationsschacht nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsabschnitte (5) an ihrem Endabschnitt mit einem Verbindungsmittel wie einer Muffe (13) oder dgl. versehen sind, mittels dessen sie jeweils an einen daneben oder darunter angeordneten entsprechenden Leitungsab-Ingo Rohloff Scliwanewede" den 20. September 1995Telefon 0421/663030 Schützenplatz 6IR 4 Seite 3schnitt (5) eines weiteren Installationsscliachtes (1) bzw. an ein Verbindungsstück anzuschließen sind.
- 9. Installationsschacht nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsabschnitte (5) an wenigstens einer mit gegenseitigem Vertikalabstand im Bereich der Rückseite des Rahmens (2) angeordeten Traverse (4) mit Befestigungsmitteln wie Schellen (6) oder dgl. lösbar befestigt sind, die jeweils an einer Traverse (4) seitlich verschiebbar gehalten sind.
- 10. Installationsschacht nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Tiefe von höchstens 15 cm, vorzugsweise 10 cm.
- 11. Installationsschacht nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Zusatzprofile (9) zur zusätzlichen Befestigung des Installatonsschachtes vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29515184U DE29515184U1 (de) | 1995-09-22 | 1995-09-22 | Fertig-Installationsschacht für die Befestigung und den Anschluß von Heizthermen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29515184U DE29515184U1 (de) | 1995-09-22 | 1995-09-22 | Fertig-Installationsschacht für die Befestigung und den Anschluß von Heizthermen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29515184U1 true DE29515184U1 (de) | 1996-01-04 |
Family
ID=8013322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29515184U Expired - Lifetime DE29515184U1 (de) | 1995-09-22 | 1995-09-22 | Fertig-Installationsschacht für die Befestigung und den Anschluß von Heizthermen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29515184U1 (de) |
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1995
- 1995-09-22 DE DE29515184U patent/DE29515184U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960215 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 19990701 |