[go: up one dir, main page]

DE29606541U1 - Traggestell für eine Dusch- oder Badewanne mit lösbarer Wannenschürze - Google Patents

Traggestell für eine Dusch- oder Badewanne mit lösbarer Wannenschürze

Info

Publication number
DE29606541U1
DE29606541U1 DE29606541U DE29606541U DE29606541U1 DE 29606541 U1 DE29606541 U1 DE 29606541U1 DE 29606541 U DE29606541 U DE 29606541U DE 29606541 U DE29606541 U DE 29606541U DE 29606541 U1 DE29606541 U1 DE 29606541U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tub
vertical strut
arrangement according
apron
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29606541U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoesch Metall and Kunststoffwerk GmbH and Co
Original Assignee
Hoesch Metall and Kunststoffwerk GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoesch Metall and Kunststoffwerk GmbH and Co filed Critical Hoesch Metall and Kunststoffwerk GmbH and Co
Priority to DE29606541U priority Critical patent/DE29606541U1/de
Publication of DE29606541U1 publication Critical patent/DE29606541U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Douches; Appurtenances therefor
    • A47K3/16Devices for fastening baths to floors or walls; Adjustable bath feet ; Lining panels or attachments therefor
    • A47K3/161Bathtub aprons
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Douches; Appurtenances therefor
    • A47K3/16Devices for fastening baths to floors or walls; Adjustable bath feet ; Lining panels or attachments therefor
    • A47K3/17Adjustable bath feet

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)

Description

Bezeichnung: Traggestell für eine Dusch- oder Badewanne
mit lösbarer Wannenschürze
Beschreibung
5
Dusch- und/oder Badewannen werden im Normalfall mit Hilfe eines sogenannten Wannenkastens aufgestellt, der die Außenwandung des Wannentroges umfaßt und auf dem die Wanne mit ihrem oberen Rand abgedichtet aufliegt. Ein derartiger Wannenkasten kann aus Steinen aufgemauert sein oder aber auch durch entsprechende Bauelemente aus einem Hartschaumstoff gebildet sein, wobei in beiden Fällen die raumseitigen Außenflächen gefliest werden.
Insbesondere bei Dusch- und/oder Badewannen, die aus einem Sanitärkunststoff, beispielsweise durch Tiefziehen hergestellt sind, ergibt sich nun die Möglichkeit, den Wannentrog mit Hilfe eines sogenannten Wannengestelles aufzustellen, das den Boden und den Wannenrand abstützt, wobei dann die Möglichkeit besteht, raumseitig die Außenseite des Wannentroges mit einer sogenannten Wannenschürze aus dem gleichen Kunststoff abzudecken. Hierbei besteht einmal die Möglichkeit, die Schürze an der dem Raum zugekehrten Seite der Wanne an den Wannenkörper anzuformen, wie dies aus üS-A-3 934 278 bekannt ist. Außer bei symmetrischen Wannen ergeben sich hier jedoch erhebliche Probleme, da für unterschiedliche Aufstellungsformen derartige Wannen in sogenannter Rechtsausführung oder sogenannte Linksausführung hergestellt und auf Lager gehalten werden müssen.
Um die vorstehend geschilderten Nachteile zu vermeiden, ist man dazu übergegangen, den Wannentrog mit Hilfe eines Traggestelles aufzustellen und die Wannenschürzen am Traggestell festztlegen. In FR-A-2 256 743 wird vorgeschlagen, die Wannenschürze mit Hilfe elastischer Bänder am Traggestell festzulegen. In EP-A-O 442 167 ist vorgeschlagen, die aus mehreren Einzelteilen aufgebaute Wannenschürze an ihrem unteren Ende mit einem federnden Rastelement zu
" 2
versehen, wobei dann das Schürzenteil an der Oberkante unter dem Wannenrand eingesteckt und gegen das Traggestell verschwenkt wird und hierbei auf einem unteren Rahmenrohr rastend einschnappt. Ein derartiges System ist infolge der erforderlichen Schwenkbewegung nur bei Rechteckwannen mit geradflächigen Schützen einsetzbar.
Um dieses Problem zu beheben, ist für gekrümmte Wannenschürzen einer sogenannten Eckwanne gemäß DE-A-35 0 9 703 vorgesehen, an den die Wannen tragenden, den Wannenrand abstützenden Wannenfüßen obere und untere Rastelemente vorzusehen, so daß der abgewinkelte obere Rand der Wannenschürzen in einen entsprechenden Schlitz des oberen Rastelementes unter dem Wannenrand eingeschoben werden kann und im Bereich des unteren Endes mit einem Verriegelungselement in Eingriff gebracht wird. Der Nachteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß bei einer entsprechenden Höhenausrichtung der Wannenfüße der Abstand zwischen dem Wannenrand und dem Gebäudeboden u. U. größer ist als die Höhe des Schürzenteiles, so daß der untere Rand der Schürze nicht dicht am Gebäudeboden anliegt.
Eine ähnliche Konzeption ist in DE-ü-94 21 041.1 dargestellt, bei der in der Unterseite des rinnenförmig geformten Wannen-5 randes ein oder mehrere Klötze befestigt sind, die mit einer nach außen offenen Feder versehen sind. Die zumindest an ihrem oberen Rand nach innen abgewinkelte Wannenschürze kann in diese Federelemente eingeschoben werden. Auch hier besteht der Nachteil, daß die Höhe des Wannenrandes über dem Gebäudeboden größer, aber auch kleiner sein kann als die Breite der Wannenschürze, so daß hier Einbauprobleme entstehen.
Aus DE-U-74 33 966.5 ist es schließlich bekannt, die Wannenschürze als eigenständiges Bauteil auszubilden und an ihrem unteren Ende mit einem höheneinstellbaren federnden Spannfuß zu versehen. Hierbei wird dann der obere Rand der Wannen-
schürze, der nach innen und nach oben abgewinkelt ist unter den Rand der zu verkleidenden Wanne eingeschoben, wobei über den federnden Spannfuß die Wannenschürze gegen den Wannenrand gepreßt und durch die Spannkraft der Feder gehalten wird. Auch hier besteht keine Möglichkeit, die Wannenschürze unabhängig von der Ausrichtung der Wanne gegenüber dem Gebäudeboden auszurichten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Traganordnung für eine Dusch- und/oder Badewanne zu schaffen, die eine einwandfreie lösbare Festlegung einer Wannenschürze an einer Badewanne gestattet, wobei die Wannenschürze beliebig gestaltet sein kann und bei der Montage unabhängig von der Badewanne ausrichtbar montiert werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch eine Anordnung zur Abstützung einer Dusch- und/oder Badewanne, die wenigstens eine dem Wannenboden zugeordnete Traverse aufweist, die mit Standfüßen versehen ist, und mit wenigstens einer Vertikalstrebe, die mit Anlageelementen zur Befestigung der Wannenschürze versehen ist, die mit der Traverse in horizontaler Richtung einstellbar verbunden ist. Eine derartige Anordnung hat den Vorteil, daß zur Abstützung des Wannenbodens für die unterschiedlichsten Wannenmodelle 5 Standardtraversen verwendet werden können, wobei die Vertikalstreben zur Befestigung der Wannenschürze individuell entsprechend dem Verlauf des Wannenrandes ausgerichtet und an der Traverse festgelegt werden können. Der Vorteil besteht hierbei darin, daß eine derartige Anordnung sowohl für Wannen einsetzbar ist, die frei im Raum stehen, da dann beide Enden der Traversen mit entsprechenden Vertikalstreben versehen werden, während bei Anordnungen, die mit einer oder zwei Längsseiten an der Gebäudewand angeordnet werden, entsprechend nur jeweils an einem Ende die Vertikalstreben montiert werden. Die Wannenschürze kann dann an den Anlageelementen der Vertikalstreben befestigt werden, wobei mit den gleichen Bauelementen der Stützanordnung für eine Wanne sowohl ebenflächige Wannenschürzen als auch
gekrümmte Wannenschürzen befestigbar sind.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist hierbei vorgesehen, daß die Anlageelemente in ihrem horizontalen Abstand zur Vertikalstrebe einstellbar ausgebildet sind. Hierdurch ist eine Feineinstellung unabhängig von einer bereits vorgegebenen Montage der Vertikalstrebe möglich, so daß eine genaue Einjustierung erfolgen kann. Zweckmäßig ist es, wenn die Wannenschürze lösbar mit den Anlageelementen verbindbar ist.
In einer besondere vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Anlageelemente jeweils eine Halteplatte aufweisen, die mit einem Haftelement versehen ist, dem an der Innenfläche der Wannenschürze ein Gegenelement zugeordnet ist. Ein derartiges Haftelement kann beispielsweise durch eine Klebeband oder dergl. gebildet werden. Besonders zweckmäßig ist es jedoch, wenn das Haftelement durch einen sogenannten Klettverschluß gebildet wird. Hierbei kann an der Halteplatte beispielsweise das Hakenelement des Klettverschlusses befestigt sein, während an der Innenfläche der Wannenschürze das Ösenelement des Klettverschlusses angeordnet wird, wobei dieses Ösenelement in Form eines vertikal ausgerichteten Streifens vorgesehen ist, so daß hier eine individuelle Höheneinstellung der Wannenschürze beim Andrücken an das Haftelement an der Halteplatte erfolgen kann.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Vertikalstrebe auf ihrer dem Wannentrog zugekehrten Seite mit wenigstens einem an die Wannenaußenwand anlegbaren Stützelement versehen ist. Hierdurch läßt sich die Vertikalstrebe auch an ihrem freien oberen Ende zuverlässig abstützen. Zweckmäßig ist hierbei, wenn das Stützelement durch einen elastischen Druckkörper gebildet wird. Hierdurch werden einerseits nicht zu vermeidende Unebenheiten an der Außenwand des Wannentroges ausgeglichen und zum anderen eine elastische Verspannung von Vertikal-
strebe und Wannentrog erreicht. Der Druckkörper kann durch einen Block aus einem gummielastischen Material, eine Druckfeder aus Stahl oder ähnlichem gebildet werden.
Zweckmäßig ist es, wenn das obere Ende der Vertikalstrebe bis unter den Wannenrand reicht. Hierbei besteht die Möglichkeit, daß über die Vertikalstrebe auch der Wannenrand abgestützt wird. Hierbei ist es insbesondere in Verbindung mit der Verwendung eines elastischen Druckkörpers zweckmäßig, wenn die Vertikalstrebe an ihrem oberen Ende mit wenigstens einem quer verstellbaren Anschlagelement für den Wannenrand versehen ist. Hierdurch ergibt sich eine zuverlässige Möglichkeit zur Ausrichtung der Vertikalstrebe, die zugleich die Festlegung des oberen Randes der Vertikalstrebe fördert, was insbesondere dann zweckmäßig ist, wenn die Vertikalstrebe über einen relativ großen Änderungsbereich hinsichtlich ihrer horizontalen Einstellrichtung verfügt. Durch diese Festlegung wird die Einleitung von Biegemomenten in die Verbindung zwischen Vertikalstrebe und Traverse zumindest minimiert.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Vertikalstrebe am unteren Ende mit einer höheneinstellbaren Bodenstütze versehen ist. Der Vorteil einer derartigen Bodenstütze besteht insbesondere darin, daß das Verbindungselement zwischen Vertikalstrebe und Traverse eine geringere Biegesteifigkeit aufweisen kann, da die über den Wannenrand eingeleiteten Vertikalkräfte von der Bodenstütze an der Vertikalstrebe aufgenommen werden.
Während es grundsätzlich möglich ist, derartige Vertikalstreben an Stut&zgr;anordnungen anzubringen, wie sie beispielsweise aus DE-C-37 28 933 bekannt sind, ist in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß für eine Wanne wenigstens zwei Traversen mit je zwei Standfüßen vorgesehen sind, die jeweils an ihrem dem Raum zugekehrten Ende mit einer Vertikalstrebe versehen sind und die mit dem Wannen-
boden fest verbunden sind. Derartige Traversen, die sich je nach der verwendeten Wannenform, beispielsweise bei Rechteckwannen, quer zur Wannenlängsrichtung erstrecken, bei sogenannten Eckwannen oder Viertelkreiswannen unter einem Winkel auf die hintere Ecke zulaufend angeordnet sein können, stellen in sich geschlossene Bauteile dar, die für eine Vielzahl von Wannenmodellen einsetzbar sind, so daß es lediglich erforderlich ist, die Traversen fest mit dem Wannenboden zu verbinden. Dies kann beispielsweise durch Verschrauben mit dem am Wannenboden einlaminierten Versteifungsbrett erfolgen oder aber auch durch ein Einlaminieren oder Verkleben der Traverse unmittelbar am Wannenboden. Je nach Art des Wannenmodells und/oder je nach Art der Aufstellung in bezug zur Gebäudewand werden dann jeweils nur die dem Raum zugekehrten Enden mit einer entsprechenden Vertikalstrebe versehen, wobei wiederum über die horizontale Einstellbarkeit der Vertikalstrebe gegenüber dem Ende der Traverse die gewünschte Anpassung an unterschiedliche Wannenmodelle gegeben ist.
Bei Wannenmodellen, die mit wenigstens zwei Seiten frei zum Raum ausgerichtet sind, beispielsweise mit einer Längsseite und einer Stirnseite, ist es in Ausgestaltung der Erfindung zweckmäßig, wenn die Traverse mit wenigstens einem im wesentlichen quer zur Achsrichtung der Traverse ausrichtbaren Haltearm verbunden ist, der an seinem freien Ende mit einer Vertikalstrebe versehen ist. Der Haltearm kann verschieb-, schwenk- oder steckbar mit der Traverse verbunden sein. Die Festlegung am Wannenboden kann wieder durch Verkleben oder Verschrauben erfolgen. Dieser Haltearm kann mit einem Standfuß versehen sein. Der Standfuß kann entfallen, wenn die zugeordnete Vertikalstrebe ihrerseits an ihrem Ende mit einer entsprechend stabil ausgebildeten Bodenstütze versehen ist.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß zumindest zwei benachbarte Vertikalstreben mit einem Querriegel zur Abstützung des Wannenrandes mitein-
• *
ander verbunden sind.
Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen: 5
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Rechteckwanne,
Fig. 2 eine Aufsicht auf eine Viertelkreiswanne,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt gem. der Linie
III-III in Fig. 1.
In Fig. 1 ist in einer Aufsicht eine Stützanordnung für eine Rechteckbadewanne 1 dargestellt, wobei die Badewanne lediglich durch den strichpunktierten Verlauf des ihres Randes und ihres Wannenbodens 2 angedeutet ist.
Die Stut&zgr;anordnung bei diesem Ausführungsbeispiel besteht im wesentlichen aus zwei Traversen 3, die fest mit dem Wannenboden 2 durch Verschrauben, Verkleben oder durch Einlaminieren verbunden sind. Die Traversen 3 sind jeweils mit zwei höheneinstellbaren Standfüssen 4 üblicher Bauart versehen, über die es möglich ist, die auf dem Gebäudeboden aufstehende Wanne in ihrem Gefälle genau auszurichten.
Die Traversen 3 sind an ihren dem Raum zugekehrten Enden jeweils über einen Befestigungsträger 5 mit einer Vertikalstrebe 6 versehen, die in horizontaler Richtung in ihrem Abstand zum freien Ende der Traverse 3 einstellbar mit dieser verbunden ist. Die Traverse 3.1 an der dem Raum zugekehrten Schmalseite der Wanne 1 ist mit zwei quer zu ihrer Ausrichtung angeordneten Haltearmen 7 versehen, die ihrerseits an ihren freien Enden jeweils mit einer Vertikalstrebe 6 verbunden sind, wobei auch hier die Vertikalstrebe 6 zweckmäßigerweise in ihrem Abstand zum Ende des jeweiligen Haltearmes 7 einstellbar ist.
Zur Befestigung einer Wannenschürze 8, die ebenso wie die Wanne 1 nur strichpunktiert angedeutet ist, durch die zum Raum hin ein glatter an den Wannenrand anschließender Abschluß geschaffen werden soll, sind nun an jeder Vertikalstrebe 6 Anlageelemente 9 vorgesehen, die ihrerseits in ihrem horizontalen Abstand zur zugehörigen Vertikalstrebe 6 einstellbar ausgebildet sind. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Anlageelemente 9 jeweils eine Halteplatte 10 auf. Nach dem genauen Ausrichten der Anlageelemente 9 kann die aus einem Stück oder auch aus zwei Teilstücken gefertigte Wannenschürze 8 fest mit der Traganordnung, beispielsweise durch Verkleben verbunden werden. Will man jedoch eine lösbare Wannenschürze schaffen, dann wird die Halteplatte 10 mit einem Haftmittel versehen, dem an der Innenfläche der Wannenschürze ein entsprechendes Gegenmittel zugeordnet ist. Das Haftmittel kann beispielsweise durch einen Teil eines Klettverschlusses, beispielsweise den Hakenteil, gebildet werden, dem an der Innenfläche der Wannenschürze als zugehöriges Gegenmittel das ösenelement angeordnet ist.
Soll die vorstehend beschriebene Wanne nur mit einer Längsseite an einer Gebäudewand stehen, müssen entsprechend auch an der anderen Stirnseite Haltearme 7 mit Verikalstreben angeordnet werden. Bei einer im Raum freistehenden Wanne müssen dann zusätzlich beide Enden der Traversen 3 mit Vertikalstreben 6 versehen werden.
In Fig. 2 ist in einer entsprechenden Aufsicht eine soge-3Q nannte Viertelkreiswanne dargestellt. Auch hier ist die Wanne 1 strichpunktiert durch die Begrenzungslinie ihres Wannenbodens 2 angedeutet. Auch die als gekrümmtes Element ausgebildete Wannenschürze 8 ist ebenfalls nur strichpunktiert angedeutet.
Wie die Aufsicht erkennen läßt, läßt sich auch eine derartige Wanne mit einer entsprechenden Anordnung von nur zwei Traversen 3, die anhand von Fig. 1 beschrieben worden sind, ab-
V t· ·
stützen. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß die beiden Traversen 3 in ihrer Ausrichtung auf die hintere Ecke 11 der Wanne 1 zulaufen. Die Anordnung der Vertikalstreben 6 sowie der mit einer Halteplatte 10 versehenen Anlageelemente 9 entspricht der anhand von Fig. 1 beschriebenen Anordnung.
Zusätzlich zu der durch die Traversen 3 gebildeten Stützanordnung für die Wanne müssen jeweils an der zugeordneten Gebäudewand Winkelschienen 12 befestigt werden, die mit entsprechenden Anlageelementen 9 versehen sind, so daß auch die freien Enden der Wannenschürze 8 festlegbar sind.
In Fig. 3 sind in vergrößerter Darstellung entsprechend dem Schnitt gem. der Linie III-III in Fig. 1 nähere Details der Anordnung gezeigt. Die Wanne 1 liegt mit ihrem Wannenboden 2 auf der Traverse 3 auf und ist mit dieser fest verbunden. Die Traverse 3 ist in ihrem Querschnitt beispielsweise nach Art eines Hutprofils angedeutet, wie dies mit der "eingespiegelten" Schnittdarstellung verdeutlicht ist. Der Mittelsteg 13 der Traverse 3 weist hierbei zweckmäßigerweise mehrere in Traversenlängsrichtung mit Abstand zueinander angeordnete Bohrungen auf, durch die ein mit einer Gewindestange 14 versehener Standfuß 4 hindurchgesteckt und über Mutter und Gegenmutter fest mit der Traverse verbindbar ist. Der Fußteil 16 ist auf die Gewindestange 14 aufschraubbar, so daß eine Höheneinstellung der Wanne möglich ist.
An dem nach außen weisenden Ende der Traverse 3 ist die Vertikalstrebe 6 über den Befestigungsträger 5 mit der Traverse 3 verbunden. Der Befestigungsträger 5 ist hierbei mit einem Langloch versehen, so daß er mit der Mutternanordnung am Standfuß 4 fest mit der Traverse 3 nach entsprechender Einstellung des horizontalen Abstandes verbindbar ist.
• ·
Die Vertikalstrebe 6 wird zweckmäßigerweise durch ein im Querschnitt rechteckiges Profilrohr gebildet, das entsprechende Durchgangsbohrungen zur Aufnahme der Anlageelemente aufweist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei mit Abstand zueinander angeordnete Anlageelemente 9 vorgesehen. Die Anlageelemente 9 weisen eine mit der Halteplatte 10 verbundene Gewindestange 17 auf, so daß über die beiden Muttern 18 der Abstand der Abstand der Frontfläche der Halteplatten 10 in ihrer vertikalen Ausrichtung genau einjustierbar'und festlegbar sind. Über das beispielsweise als Klettverschluß ausgebildete Haftmittel 19, gebildet durch das mit der Halteplatte 10 verbundene Hakenelement 19.1 und das in Form eines vertikalen Streifens mit der zugehörigen Wannenschürze 8 verbundene Ösenelemente 19.2 kann durch einfaches Andrücken die Wannenschürze fest jedoch lösbar mit der Vertikalstrebe 6 verbunden werden. Die Ausrichtmöglichkeit der Anlageelemente 9 gewährleistet, daß die Außenfläche der Wannenschürze 8 mit dem nach unten gebogenen Randteil 20 des Randes der Wanne 1 fluchtet, so daß hier ein einwandfreier Übergang gegeben ist.
Die Halteplatten 10 der Anlageelemente 9 können aus Metall hergestellt sein. Zweckmäßig ist es jedoch, wenn die Halteplatten 10 aus einem biegsamen Material, beispielsweise einem Kunststoff hergestellt sind, so daß die Befestigung sowohl von geradflächigen Wannenschürzen, wie in Fig. 1 dargestellt, als auch eine Befestigung von gebogenen Wannenschürzen möglich ist, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Aufgrund der Biegsamkeit der Halteplatten ergibt sich so eine einwandfreie Anlage der Halteplatten an die Krümmung der Wannenschürze. Zweckmäßig ist es hierbei, wenn die Halteplatten als Kreisscheiben ausgebildet sind, so daß die Halteplatten mit der zugehörigen Gewindestange 17 fest verbunden werden können und so ein Verdrehen keinerlei Auswirkung auf die zuverlässige Anlage an eine entsprechend gekrümmte Wannenschürze hat.
Anstelle der vorstehend beschriebenen Art der Befestigung der Traversen 3 unmittelbar am Boden der Wanne 1 kann die Anordnung auch so getroffen werden, daß die Traversen 3 über entsprechende Längsträger zu einem festen Gestell miteinander verbunden sind, auf das die Wannen dann aufgelegt werden kann. Die Anordnung kann hierbei so getroffen werden, daß die die Traversen 3 verbindenden Längsträger im Bereich ihrer freien Enden zugleich die Funktion der Haltearme 7 übernehmen, wie dies anhand von Fig. 1 beschrieben ist.
Wie die Schnittdarstellung in Fig. 3 erkennen läßt, kann die Wannenschürze 8 auch zweiteilig ausgebildet werden und zwar durch einen großflächigen Wandteil 8.1 und einen Fußstreifen 8.2. Der Wandteil 8.1 reicht bis zu einem vorgebbaren Abstand oberhalb des Gebäudebodens, so daß der verbleibende Freiraum über den Fußteil 8.2 abgedeckt werden kann, der seinerseits über entsprechende Anlageelemente 9.1 an der Vertikalstrebe 6 in der vorbeschriebenen Weise festlegbar ist.
Da der Abstand zwischen der Standfläche des Wannenbodens und der Unterfläche des Wannenrandes für eine Vielzahl von Wannenmodelle konstant ist, kann die Vertikalstrebe 6 fest mit dem Befestigungsträger 5 verbunden werden. Sofern 5 hier unterschiedliche Abstände bei unterschiedlichen Wannenmodellen vorgesehen sind, kann durch eine entsprechende Lochanordnung in der Vertikalstrebe mit Hilfe einer entsprechenden Verschraubung eine Variationsmöglichkeit geschaffen werden.
Die Biegefestigkeit des Befestigungsträgers 5 reicht in der Regel aus, um auch über den Wannenrand eingeleitete Vertikalkräfte auf den Standfuß 4 zu übertragen, vorausgesetzt, der Abstand zwischen der Vertikalstrebe 6 und dem Standfuß 4 wird nicht zu groß gewählt. Sollen jedoch große Breitenunterschiede unterschiedlicher Wannenmodelle mit der gleichen Traversenanordnung überdeckt werden, dann ist es zweckmäßig, wenn die Vertikalstrebe 6 entweder in
ihrer unmittelbaren Verlängerung oder aber über den Befestigungsträger 5 mit einer zusätzlichen Bodenstütze 21 versehen ist, die zweckmäßigerweise eine Gewindestange aufweist, so daß auch hier eine Höheneinstellbarkeit gegeben ist. 5
Zur Festlegung des Wannenrandes ist am oberen Ende der Vertikalstrebe 6 auf ihrer der Wannenaußenwand zugekehrten Seite ein Stützelement 22 vorgesehen, das hier durch einen elastischen Druckkörper in Form eines gummielastischen Kunststoffkörpers oder einer Stahldruckfeder gebildet wird. Auf der dem Stützelement 22 abgekehrten Seite der Vertikalstrebe 6 ist ein verstellbares Anschlagelement 23 vorgesehen, so daß das obere Ende der Vertikalstrebe 6 in dem rinnenförmigen Raum des Wannenrandes verspannt ist.
Wie aus der Aufsicht gem. Fig. 1 ersichtlich, können die oberen Enden zweier benachbarter Vertikalstreben 6 mit einem Querriegel 24 verbunden sein, auf dem der Wannenrand mit seiner Unterseite aufliegt.
In Abwandlung der anhand von Fig. 3 beschriebenen Konzeption ist es auch möglich, den oberen Rand der Wannenschürze geradlinig oder um das Maß seiner Dicke abgekröpft nach oben verlaufen zu lassen. Mit einer derartigen Lösung ist es möglich, den unteren Rand der Wannenschürze 8 unmittelbar auf dem Boden aufzusetzen und auch abzudichten, so daß der Höhenausgleich hinter dem nach unten gebogenen Randteil 20 erfolgt. Die in Fig. 3 beschriebene Unterteilung in einen Wandteil· 8.1 und einen Fußstreifen 8.2 kann dann entfailen.

Claims (12)

Ansprüche
1. Anordnung zur Abstützung einer Dusch- oder Badewanne (1), die wenigstens eine dem Wannenboden (2) zugeordnete Traverse (3) aufweist, die mit Standfüßen (15) versehen
ist, und mit wenigstens einer Vertikalstrebe (6), die mit Anlageelementen (9) zur Befestigung einer Wannenschürze (8) versehen ist und die mit der Traverse (3) in horizontaler Richtung einstellbar verbunden ist. 10
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageelemente (9) in ihrem horizontalen Abstand zur Vertikalstrebe (6) einstellbar ausgebildet sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wannenschürze (8) lösbar mit den Anlageelementen (9) verbindbar ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageelemente (9) jeweils eine Halteplatte (10) aufweisen, die mit einem Haftmittel (19.1) versehen ist, dem an der Innenfläche der Wannenschürze (8) ein Gegenmittel (19.2) zugeordnet ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalstrebe (6) auf ihrer dem Wannentrog zugekehrten Seite mit wenigstens einem an die Wannenaußenwand anlegbaren Stützelement (22) versehen ist.
6- Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (22) durch einen elastischen Druckkörper gebildet wird.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende der Vertikalstrebe (6) bis unter den Wannenrand reicht.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalstrebe (6) an ihrem Ende mit wenigstens einem querverstellbaren Anschlagelement (23) für den Wannenrand versehen ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalstrebe (6) am unteren Ende mit einer höheneinstellbaren Bodenstütze (21) versehen ist.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Wanne wenigstens zwei Traversen (3) mit je zwei Standfüßen (15) vorgesehen sind, die jeweils an ihrem dem Raum zugekehrten Ende mit einer Vertikaistrebe (6) versehen sind und die mit dem Wannenboden fest verbunden sind.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Traverse (3) mit wenigstens einem im wesentlichen quer zur Ausrichtung der Traverse (3) ausrichtbaren Haltearm (7) verbunden ist, der an seinem freien Ende mit einer Vertikalstrebe (6) versehen ist.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil von benachbarten Vertikalstreben (6) mit einem Querriegel (25) zur Abstützung des Wannenrandes miteinander verbunden ist.
DE29606541U 1996-04-10 1996-04-10 Traggestell für eine Dusch- oder Badewanne mit lösbarer Wannenschürze Expired - Lifetime DE29606541U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29606541U DE29606541U1 (de) 1996-04-10 1996-04-10 Traggestell für eine Dusch- oder Badewanne mit lösbarer Wannenschürze

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29606541U DE29606541U1 (de) 1996-04-10 1996-04-10 Traggestell für eine Dusch- oder Badewanne mit lösbarer Wannenschürze

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29606541U1 true DE29606541U1 (de) 1997-08-07

Family

ID=8022391

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29606541U Expired - Lifetime DE29606541U1 (de) 1996-04-10 1996-04-10 Traggestell für eine Dusch- oder Badewanne mit lösbarer Wannenschürze

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29606541U1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999035948A1 (de) * 1998-01-14 1999-07-22 Franz Kaldewei Gmbh & Co. Verkleidungssystem für eine wanne, vorzugsweise badewanne
EP1201170A3 (de) * 2000-10-19 2003-11-12 Kunststofftechnik Schedel GmbH Wannenträger für eine Dusch- oder Badewanne
DE102004011827A1 (de) * 2004-02-27 2005-09-15 Franz Kaldewei Gmbh & Co. Kg Untergestell für Sanitärwannen
EP2181632A1 (de) 2008-10-31 2010-05-05 Lazer (SARL) Dekorpaneel für Badewannenverkleidung
GB2582970A (en) * 2019-04-12 2020-10-14 Inventive Creations Ltd Adjustable panel support

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999035948A1 (de) * 1998-01-14 1999-07-22 Franz Kaldewei Gmbh & Co. Verkleidungssystem für eine wanne, vorzugsweise badewanne
EP1201170A3 (de) * 2000-10-19 2003-11-12 Kunststofftechnik Schedel GmbH Wannenträger für eine Dusch- oder Badewanne
DE102004011827A1 (de) * 2004-02-27 2005-09-15 Franz Kaldewei Gmbh & Co. Kg Untergestell für Sanitärwannen
EP2181632A1 (de) 2008-10-31 2010-05-05 Lazer (SARL) Dekorpaneel für Badewannenverkleidung
FR2937848A1 (fr) * 2008-10-31 2010-05-07 Lazer Panneau decor pour tablier de baignoire.
GB2582970A (en) * 2019-04-12 2020-10-14 Inventive Creations Ltd Adjustable panel support
GB2582970B (en) * 2019-04-12 2023-06-14 Inventive Creations Ltd Adjustable panel support

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3711609C2 (de)
DE3530694A1 (de) Vorrichtung zur verankerung von platten
AT401851B (de) Beschlag
DE29606541U1 (de) Traggestell für eine Dusch- oder Badewanne mit lösbarer Wannenschürze
EP0645105B1 (de) Tisch und Tischsystem
EP0826850B1 (de) Fassadenunterkonstruktion
DE9317593U1 (de) Duschabtrennung
DE19502705C2 (de) Traggestell für eine Badewanne oder Duschwanne
DE9416016U1 (de) Tisch
DE29516040U1 (de) Tragstütze sowie Tragvorrichtung mit wenigstens vier im Abstand zueinander angeordneten Tragstützen
DE9415843U1 (de) Verkleidungssystem für Bade- und Duschwannen
DE29510745U1 (de) Fassadenbekleidung
DE4117426C2 (de) Wannenfuß
DE9416530U1 (de) Einrichtung zum Abstützen einer Arbeitsplatte an einer Wand o.dgl.
DE9401939U1 (de) Sonnenschutzeinrichtung
DE9301056U1 (de) Halterung zur Positionierung von Wandelementen
DE3605068A1 (de) Traggestell fuer bade- oder brausewannen
DE9210602U1 (de) Befestigungselement für Verkleidungselemente
DE3405133C1 (de) Träger in Kastenform für Bade- und Brausewannen
DE19931038C2 (de) Verkleidungssystem für eine Wanne, vorzugsweise Badewanne
DE10313029B3 (de) Höhenverstellbare Duschkabine oder Duschwand
DE20110531U1 (de) Schublade
AT389222B (de) Sitz fuer behaelter
DE9308536U1 (de) Halterung für die Befestigung von Balkonbegrenzungsplatten u.ä.
DE3509457C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19970918

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 19990806

R157 Lapse of ip right after 6 years

Effective date: 20021031